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Arbeitskollege wird von Partnerin unter Druck gesetzt und fragt mich um Rat

15. Dezember 2018 um 10:55

Ein junger Arbeitskollege (28) hat mich jetzt schon mehrfach um Rat gefragt und sein Herz erleichtert. Er ist gerade in einer beruflichen unsicheren Situation, möchte sich verändern und ist beruflich frustriert, und seine Freundin (24) möchte jetzt Kinder bekommen und  bevor sie dreissig ist, möchte sie 4 (!!!) Kinder haben. Sie sind seit drei Jahren zusammen.

Er ist gerade so frustriert mit allem und so unter Druck sowohl beruflich als auch privat, dass er zu gestresst ist, eine Entscheidung zu treffen.

Sie hat wohl ihre Mutter vor Augen, die erst Kinder bekommen hat und dann mit 40 anfing zu studieren und dann eine recht schnelle steile Unikarriere abgelegt hat und Professorin wurde.  Darum möchte die Freundin auch jetzt Kinder bekommen und verlässt sich auf die Unterstützung ihrer Familie und eben ihres Partners.

Ich muss gestehen, dass ich das alles ganz schrecklich finde und ich würde an seiner Stelle eine Trennung ersteinmal anzielen.

Jedoch ist es nicht  meine Situation sondern seine und darum kann ich nicht meine Perspektive auf ihn überstülpen, da ich mich ja auch gar nicht erst auf so eine Beziehung wie die seine einlassen würde, denn ich bin ein anderer Mensch.

Somit bin ich etwas ratlos, was ich noch machen soll ausser ihm zu raten, dass er den Druck von sich nehmen muss und ihr klarmachen muss, was momentan für ihn die Basis ist, auf der er dann später alles aufbauen kann, nämlich seine berufliche Situation und Entwicklung. Ich hatte ihm geraten, dass er ihr sagen solle, dass er vor 30 das geregelt haben will und dann offen für Kinder ist. Und ihc habe ihm geraten, dass er das sehr deutlich machen muss, dass wenn zusammen Kinder, dass er dann auch in die Entscheidung eingezogen werden muss. Ansonsten lasse ich ihn reden und sage ihm nur, dass er schauen soll, wie er sich wirklich jenseits dieses Druckes mit seiner Freundin fühlt ....

So, und da ich darüber mit meinen Freunden nicht so sprechen kann und er mir gerade gestern Abend sein Leid auf der Weihnachtsfeier geklagt hat (auch weil er gerade eine intern ausgeschriebene Stelle nicht bekommen hat und dementsprechend frustriert war), muss ich meinem Herzen jetzt hier Luft machen.

Was würdet ihr diesem jungen Mann raten ohne zu sagen, er solle die Beziehung beenden .. etwas aufbauendes, das ihn selber seinen eigenen Weg finden lässt.

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15. Dezember 2018 um 11:51
In Antwort auf annaan3

Ein junger Arbeitskollege (28) hat mich jetzt schon mehrfach um Rat gefragt und sein Herz erleichtert. Er ist gerade in einer beruflichen unsicheren Situation, möchte sich verändern und ist beruflich frustriert, und seine Freundin (24) möchte jetzt Kinder bekommen und  bevor sie dreissig ist, möchte sie 4 (!!!) Kinder haben. Sie sind seit drei Jahren zusammen.

Er ist gerade so frustriert mit allem und so unter Druck sowohl beruflich als auch privat, dass er zu gestresst ist, eine Entscheidung zu treffen.

Sie hat wohl ihre Mutter vor Augen, die erst Kinder bekommen hat und dann mit 40 anfing zu studieren und dann eine recht schnelle steile Unikarriere abgelegt hat und Professorin wurde.  Darum möchte die Freundin auch jetzt Kinder bekommen und verlässt sich auf die Unterstützung ihrer Familie und eben ihres Partners.

Ich muss gestehen, dass ich das alles ganz schrecklich finde und ich würde an seiner Stelle eine Trennung ersteinmal anzielen.

Jedoch ist es nicht  meine Situation sondern seine und darum kann ich nicht meine Perspektive auf ihn überstülpen, da ich mich ja auch gar nicht erst auf so eine Beziehung wie die seine einlassen würde, denn ich bin ein anderer Mensch.

Somit bin ich etwas ratlos, was ich noch machen soll ausser ihm zu raten, dass er den Druck von sich nehmen muss und ihr klarmachen muss, was momentan für ihn die Basis ist, auf der er dann später alles aufbauen kann, nämlich seine berufliche Situation und Entwicklung. Ich hatte ihm geraten, dass er ihr sagen solle, dass er vor 30 das geregelt haben will und dann offen für Kinder ist. Und ihc habe ihm geraten, dass er das sehr deutlich machen muss, dass wenn zusammen Kinder, dass er dann auch in die Entscheidung eingezogen werden muss. Ansonsten lasse ich ihn reden und sage ihm nur, dass er schauen soll, wie er sich wirklich jenseits dieses Druckes mit seiner Freundin fühlt ....

So, und da ich darüber mit meinen Freunden nicht so sprechen kann und er mir gerade gestern Abend sein Leid auf der Weihnachtsfeier geklagt hat (auch weil er gerade eine intern ausgeschriebene Stelle nicht bekommen hat und dementsprechend frustriert war), muss ich meinem Herzen jetzt hier Luft machen.

Was würdet ihr diesem jungen Mann raten ohne zu sagen, er solle die Beziehung beenden .. etwas aufbauendes, das ihn selber seinen eigenen Weg finden lässt.

Er soll sich bei der Verhütung nicht auf die Frau verlassen !

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15. Dezember 2018 um 12:14
In Antwort auf daphne0105

Möchte er denn grundsätzlich auch Kinder ?

Das mit den vier Kindern bis 30 finde ich witzig. Das würde ich nicht so Ernst nehmen. Sie sollen wenn erst mal eines bekommen...

Ich habe schon sehr oft Leute Pläne machen hören...und im Endeffekt ist es nachher dann doch anders gekommen...

Ich denke der Freund sollte sich mehr um seine berufliche Instabilität und sein sich verändern in dieser Hinsicht kümmern, bevor er überhaupt ein Kind in die Welt setzt .

Und genau darum geht es ja - wenn eine Frau mit 24 angibt sie möchte bis sie 30ig ist - 4 Kinder - dann kannst du getrost sein, die WILL das .
Männer machen Abstriche - Frauen NIE .

Eine Freundin von mir sagte immer - sie möchte Kinder bis sie 30ig ist . Beziehung bekam sie keine auf die Reihe - das Argument war - sie möchte keine alter Mutter sein (ihre Mutter war schon fast 40ig als sie schwanger wurde mit ihr und das war zu den damaligen Verhältnissen alt - und sie hat darunter gelitten) .

Sie hat ihr Kind bekommen mit 30ig . Dafür hat sie eine Beziehung zerstört und sich beschwert, dass der Kindsvater sich NICHT um die gemeinsame Tochter kümmert . Es war ein ONS . Das hat er ihr übrigens nach dem Vaterschaftstest in einer SMS geschrieben . Er bezahlt für seinen Fehler jeden Monat - jahrelang und pünktlich . 

Und sie ist so "arm" weil sie einen Mann über den Tisch gezogen hat und das arme Kind keinen Vater hat ! Hauptsache sie hat ihr Kind bekommen . In diesem Punkt sind Frauen sehr, sehr egoistisch !!

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15. Dezember 2018 um 12:06
In Antwort auf annaan3

Ein junger Arbeitskollege (28) hat mich jetzt schon mehrfach um Rat gefragt und sein Herz erleichtert. Er ist gerade in einer beruflichen unsicheren Situation, möchte sich verändern und ist beruflich frustriert, und seine Freundin (24) möchte jetzt Kinder bekommen und  bevor sie dreissig ist, möchte sie 4 (!!!) Kinder haben. Sie sind seit drei Jahren zusammen.

Er ist gerade so frustriert mit allem und so unter Druck sowohl beruflich als auch privat, dass er zu gestresst ist, eine Entscheidung zu treffen.

Sie hat wohl ihre Mutter vor Augen, die erst Kinder bekommen hat und dann mit 40 anfing zu studieren und dann eine recht schnelle steile Unikarriere abgelegt hat und Professorin wurde.  Darum möchte die Freundin auch jetzt Kinder bekommen und verlässt sich auf die Unterstützung ihrer Familie und eben ihres Partners.

Ich muss gestehen, dass ich das alles ganz schrecklich finde und ich würde an seiner Stelle eine Trennung ersteinmal anzielen.

Jedoch ist es nicht  meine Situation sondern seine und darum kann ich nicht meine Perspektive auf ihn überstülpen, da ich mich ja auch gar nicht erst auf so eine Beziehung wie die seine einlassen würde, denn ich bin ein anderer Mensch.

Somit bin ich etwas ratlos, was ich noch machen soll ausser ihm zu raten, dass er den Druck von sich nehmen muss und ihr klarmachen muss, was momentan für ihn die Basis ist, auf der er dann später alles aufbauen kann, nämlich seine berufliche Situation und Entwicklung. Ich hatte ihm geraten, dass er ihr sagen solle, dass er vor 30 das geregelt haben will und dann offen für Kinder ist. Und ihc habe ihm geraten, dass er das sehr deutlich machen muss, dass wenn zusammen Kinder, dass er dann auch in die Entscheidung eingezogen werden muss. Ansonsten lasse ich ihn reden und sage ihm nur, dass er schauen soll, wie er sich wirklich jenseits dieses Druckes mit seiner Freundin fühlt ....

So, und da ich darüber mit meinen Freunden nicht so sprechen kann und er mir gerade gestern Abend sein Leid auf der Weihnachtsfeier geklagt hat (auch weil er gerade eine intern ausgeschriebene Stelle nicht bekommen hat und dementsprechend frustriert war), muss ich meinem Herzen jetzt hier Luft machen.

Was würdet ihr diesem jungen Mann raten ohne zu sagen, er solle die Beziehung beenden .. etwas aufbauendes, das ihn selber seinen eigenen Weg finden lässt.

Möchte er denn grundsätzlich auch Kinder ?

Das mit den vier Kindern bis 30 finde ich witzig. Das würde ich nicht so Ernst nehmen. Sie sollen wenn erst mal eines bekommen...

Ich habe schon sehr oft Leute Pläne machen hören...und im Endeffekt ist es nachher dann doch anders gekommen...

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15. Dezember 2018 um 10:58

Er sollte sich von ihr trennen. Kein Mann sollte dich so unter Druck setzen lassen. 

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15. Dezember 2018 um 11:07
In Antwort auf fresh0089

Er sollte sich von ihr trennen. Kein Mann sollte dich so unter Druck setzen lassen. 

sehe ich genauso

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15. Dezember 2018 um 11:15

Hm, ich hatte befürchtet, dass ihr soetwas schreiben würdet. Ich selber denke ja genauso, aber aus irgendeinem Grund ist er ja mit ihr in so einer Beziehung und setzt sich dieser Dynamik aus. Ich denke, er ist da etwas anders als wir, auch wohl weil er noch so jung ist und sie die zweite feste Beziehung in seinem Leben ist. ...

Kann man was anderes machen, als zur Trennung zu raten und nur zuzuhören? Ich möchte auch nicht so Mamimässig oder zu abgeklärt sein, denn ich bin 20Jahre älter und da sehe ich vieles ja nun mal ganz anders als er.... Da wir nicht direkt zusammen arbeiten, kann man diese privaten sehr freundschaftlichen Gespräche führen...

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15. Dezember 2018 um 11:28
In Antwort auf annaan3

Hm, ich hatte befürchtet, dass ihr soetwas schreiben würdet. Ich selber denke ja genauso, aber aus irgendeinem Grund ist er ja mit ihr in so einer Beziehung und setzt sich dieser Dynamik aus. Ich denke, er ist da etwas anders als wir, auch wohl weil er noch so jung ist und sie die zweite feste Beziehung in seinem Leben ist. ...

Kann man was anderes machen, als zur Trennung zu raten und nur zuzuhören? Ich möchte auch nicht so Mamimässig oder zu abgeklärt sein, denn ich bin 20Jahre älter und da sehe ich vieles ja nun mal ganz anders als er.... Da wir nicht direkt zusammen arbeiten, kann man diese privaten sehr freundschaftlichen Gespräche führen...

Nein du kannst nicht mehr tun. Er fragt dich. Du sagst ihm deine Gedanken und Tipps. Wie er sich entscheidet, ist ihm überlassen. Wäre bloß sehr schade um ihn. 

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15. Dezember 2018 um 11:34
In Antwort auf annaan3

Hm, ich hatte befürchtet, dass ihr soetwas schreiben würdet. Ich selber denke ja genauso, aber aus irgendeinem Grund ist er ja mit ihr in so einer Beziehung und setzt sich dieser Dynamik aus. Ich denke, er ist da etwas anders als wir, auch wohl weil er noch so jung ist und sie die zweite feste Beziehung in seinem Leben ist. ...

Kann man was anderes machen, als zur Trennung zu raten und nur zuzuhören? Ich möchte auch nicht so Mamimässig oder zu abgeklärt sein, denn ich bin 20Jahre älter und da sehe ich vieles ja nun mal ganz anders als er.... Da wir nicht direkt zusammen arbeiten, kann man diese privaten sehr freundschaftlichen Gespräche führen...

Wenn die Zukunftsplanungen in Sachen Familienplanung so weit auseinander gehen, dann kann man sich noch so sehr liebe ohne dass man auf einem Nenner kommt.
Wenn die Freundin auch überhaupt keine Abstriche machen möchte, dann muss er sich eben diesen Plänen anschließen oder kann das sein lassen. In dem Fall gibt es eben nur schwarz oder weiß.

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15. Dezember 2018 um 11:51
In Antwort auf annaan3

Ein junger Arbeitskollege (28) hat mich jetzt schon mehrfach um Rat gefragt und sein Herz erleichtert. Er ist gerade in einer beruflichen unsicheren Situation, möchte sich verändern und ist beruflich frustriert, und seine Freundin (24) möchte jetzt Kinder bekommen und  bevor sie dreissig ist, möchte sie 4 (!!!) Kinder haben. Sie sind seit drei Jahren zusammen.

Er ist gerade so frustriert mit allem und so unter Druck sowohl beruflich als auch privat, dass er zu gestresst ist, eine Entscheidung zu treffen.

Sie hat wohl ihre Mutter vor Augen, die erst Kinder bekommen hat und dann mit 40 anfing zu studieren und dann eine recht schnelle steile Unikarriere abgelegt hat und Professorin wurde.  Darum möchte die Freundin auch jetzt Kinder bekommen und verlässt sich auf die Unterstützung ihrer Familie und eben ihres Partners.

Ich muss gestehen, dass ich das alles ganz schrecklich finde und ich würde an seiner Stelle eine Trennung ersteinmal anzielen.

Jedoch ist es nicht  meine Situation sondern seine und darum kann ich nicht meine Perspektive auf ihn überstülpen, da ich mich ja auch gar nicht erst auf so eine Beziehung wie die seine einlassen würde, denn ich bin ein anderer Mensch.

Somit bin ich etwas ratlos, was ich noch machen soll ausser ihm zu raten, dass er den Druck von sich nehmen muss und ihr klarmachen muss, was momentan für ihn die Basis ist, auf der er dann später alles aufbauen kann, nämlich seine berufliche Situation und Entwicklung. Ich hatte ihm geraten, dass er ihr sagen solle, dass er vor 30 das geregelt haben will und dann offen für Kinder ist. Und ihc habe ihm geraten, dass er das sehr deutlich machen muss, dass wenn zusammen Kinder, dass er dann auch in die Entscheidung eingezogen werden muss. Ansonsten lasse ich ihn reden und sage ihm nur, dass er schauen soll, wie er sich wirklich jenseits dieses Druckes mit seiner Freundin fühlt ....

So, und da ich darüber mit meinen Freunden nicht so sprechen kann und er mir gerade gestern Abend sein Leid auf der Weihnachtsfeier geklagt hat (auch weil er gerade eine intern ausgeschriebene Stelle nicht bekommen hat und dementsprechend frustriert war), muss ich meinem Herzen jetzt hier Luft machen.

Was würdet ihr diesem jungen Mann raten ohne zu sagen, er solle die Beziehung beenden .. etwas aufbauendes, das ihn selber seinen eigenen Weg finden lässt.

Er soll sich bei der Verhütung nicht auf die Frau verlassen !

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15. Dezember 2018 um 11:59
In Antwort auf geistundsinn1

Er soll sich bei der Verhütung nicht auf die Frau verlassen !

Hehe, das habe ich ihm gestern auch mehrmals eindringlich mitgeteilt.....

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15. Dezember 2018 um 12:03
In Antwort auf fresh0089

Nein du kannst nicht mehr tun. Er fragt dich. Du sagst ihm deine Gedanken und Tipps. Wie er sich entscheidet, ist ihm überlassen. Wäre bloß sehr schade um ihn. 

ja hast recht. ich denke, ich habe da schon alles mir mögliche gemacht. die Entscheidungen muss er treffen.

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15. Dezember 2018 um 12:06
In Antwort auf annaan3

Ein junger Arbeitskollege (28) hat mich jetzt schon mehrfach um Rat gefragt und sein Herz erleichtert. Er ist gerade in einer beruflichen unsicheren Situation, möchte sich verändern und ist beruflich frustriert, und seine Freundin (24) möchte jetzt Kinder bekommen und  bevor sie dreissig ist, möchte sie 4 (!!!) Kinder haben. Sie sind seit drei Jahren zusammen.

Er ist gerade so frustriert mit allem und so unter Druck sowohl beruflich als auch privat, dass er zu gestresst ist, eine Entscheidung zu treffen.

Sie hat wohl ihre Mutter vor Augen, die erst Kinder bekommen hat und dann mit 40 anfing zu studieren und dann eine recht schnelle steile Unikarriere abgelegt hat und Professorin wurde.  Darum möchte die Freundin auch jetzt Kinder bekommen und verlässt sich auf die Unterstützung ihrer Familie und eben ihres Partners.

Ich muss gestehen, dass ich das alles ganz schrecklich finde und ich würde an seiner Stelle eine Trennung ersteinmal anzielen.

Jedoch ist es nicht  meine Situation sondern seine und darum kann ich nicht meine Perspektive auf ihn überstülpen, da ich mich ja auch gar nicht erst auf so eine Beziehung wie die seine einlassen würde, denn ich bin ein anderer Mensch.

Somit bin ich etwas ratlos, was ich noch machen soll ausser ihm zu raten, dass er den Druck von sich nehmen muss und ihr klarmachen muss, was momentan für ihn die Basis ist, auf der er dann später alles aufbauen kann, nämlich seine berufliche Situation und Entwicklung. Ich hatte ihm geraten, dass er ihr sagen solle, dass er vor 30 das geregelt haben will und dann offen für Kinder ist. Und ihc habe ihm geraten, dass er das sehr deutlich machen muss, dass wenn zusammen Kinder, dass er dann auch in die Entscheidung eingezogen werden muss. Ansonsten lasse ich ihn reden und sage ihm nur, dass er schauen soll, wie er sich wirklich jenseits dieses Druckes mit seiner Freundin fühlt ....

So, und da ich darüber mit meinen Freunden nicht so sprechen kann und er mir gerade gestern Abend sein Leid auf der Weihnachtsfeier geklagt hat (auch weil er gerade eine intern ausgeschriebene Stelle nicht bekommen hat und dementsprechend frustriert war), muss ich meinem Herzen jetzt hier Luft machen.

Was würdet ihr diesem jungen Mann raten ohne zu sagen, er solle die Beziehung beenden .. etwas aufbauendes, das ihn selber seinen eigenen Weg finden lässt.

Möchte er denn grundsätzlich auch Kinder ?

Das mit den vier Kindern bis 30 finde ich witzig. Das würde ich nicht so Ernst nehmen. Sie sollen wenn erst mal eines bekommen...

Ich habe schon sehr oft Leute Pläne machen hören...und im Endeffekt ist es nachher dann doch anders gekommen...

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15. Dezember 2018 um 12:14
In Antwort auf daphne0105

Möchte er denn grundsätzlich auch Kinder ?

Das mit den vier Kindern bis 30 finde ich witzig. Das würde ich nicht so Ernst nehmen. Sie sollen wenn erst mal eines bekommen...

Ich habe schon sehr oft Leute Pläne machen hören...und im Endeffekt ist es nachher dann doch anders gekommen...

Ich denke der Freund sollte sich mehr um seine berufliche Instabilität und sein sich verändern in dieser Hinsicht kümmern, bevor er überhaupt ein Kind in die Welt setzt .

Und genau darum geht es ja - wenn eine Frau mit 24 angibt sie möchte bis sie 30ig ist - 4 Kinder - dann kannst du getrost sein, die WILL das .
Männer machen Abstriche - Frauen NIE .

Eine Freundin von mir sagte immer - sie möchte Kinder bis sie 30ig ist . Beziehung bekam sie keine auf die Reihe - das Argument war - sie möchte keine alter Mutter sein (ihre Mutter war schon fast 40ig als sie schwanger wurde mit ihr und das war zu den damaligen Verhältnissen alt - und sie hat darunter gelitten) .

Sie hat ihr Kind bekommen mit 30ig . Dafür hat sie eine Beziehung zerstört und sich beschwert, dass der Kindsvater sich NICHT um die gemeinsame Tochter kümmert . Es war ein ONS . Das hat er ihr übrigens nach dem Vaterschaftstest in einer SMS geschrieben . Er bezahlt für seinen Fehler jeden Monat - jahrelang und pünktlich . 

Und sie ist so "arm" weil sie einen Mann über den Tisch gezogen hat und das arme Kind keinen Vater hat ! Hauptsache sie hat ihr Kind bekommen . In diesem Punkt sind Frauen sehr, sehr egoistisch !!

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15. Dezember 2018 um 12:19

Der Sinn liebe Daphne war natürlich, dass er bei ihr bleiben wird . Diese Rechnung ging nicht auf . Er ist inzwischen glücklich verheiratet und hat eine Tochter die am selben Tag geboren ist wie die meiner Freundin .

Sie stalkt ihn regelmäßig auf div. Seiten im Internet und sie ist dieser Frau das Leben neidig, weil sie gedacht hat - sie gehört an seine Seite .

Und sie versteht bis heute nicht - warum er von dem Kind nichts wissen möchte und natürlich auch nichts von ihr . Das Mädl ist aber schon in der Pubertät !

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15. Dezember 2018 um 12:28
In Antwort auf annaan3

Ein junger Arbeitskollege (28) hat mich jetzt schon mehrfach um Rat gefragt und sein Herz erleichtert. Er ist gerade in einer beruflichen unsicheren Situation, möchte sich verändern und ist beruflich frustriert, und seine Freundin (24) möchte jetzt Kinder bekommen und  bevor sie dreissig ist, möchte sie 4 (!!!) Kinder haben. Sie sind seit drei Jahren zusammen.

Er ist gerade so frustriert mit allem und so unter Druck sowohl beruflich als auch privat, dass er zu gestresst ist, eine Entscheidung zu treffen.

Sie hat wohl ihre Mutter vor Augen, die erst Kinder bekommen hat und dann mit 40 anfing zu studieren und dann eine recht schnelle steile Unikarriere abgelegt hat und Professorin wurde.  Darum möchte die Freundin auch jetzt Kinder bekommen und verlässt sich auf die Unterstützung ihrer Familie und eben ihres Partners.

Ich muss gestehen, dass ich das alles ganz schrecklich finde und ich würde an seiner Stelle eine Trennung ersteinmal anzielen.

Jedoch ist es nicht  meine Situation sondern seine und darum kann ich nicht meine Perspektive auf ihn überstülpen, da ich mich ja auch gar nicht erst auf so eine Beziehung wie die seine einlassen würde, denn ich bin ein anderer Mensch.

Somit bin ich etwas ratlos, was ich noch machen soll ausser ihm zu raten, dass er den Druck von sich nehmen muss und ihr klarmachen muss, was momentan für ihn die Basis ist, auf der er dann später alles aufbauen kann, nämlich seine berufliche Situation und Entwicklung. Ich hatte ihm geraten, dass er ihr sagen solle, dass er vor 30 das geregelt haben will und dann offen für Kinder ist. Und ihc habe ihm geraten, dass er das sehr deutlich machen muss, dass wenn zusammen Kinder, dass er dann auch in die Entscheidung eingezogen werden muss. Ansonsten lasse ich ihn reden und sage ihm nur, dass er schauen soll, wie er sich wirklich jenseits dieses Druckes mit seiner Freundin fühlt ....

So, und da ich darüber mit meinen Freunden nicht so sprechen kann und er mir gerade gestern Abend sein Leid auf der Weihnachtsfeier geklagt hat (auch weil er gerade eine intern ausgeschriebene Stelle nicht bekommen hat und dementsprechend frustriert war), muss ich meinem Herzen jetzt hier Luft machen.

Was würdet ihr diesem jungen Mann raten ohne zu sagen, er solle die Beziehung beenden .. etwas aufbauendes, das ihn selber seinen eigenen Weg finden lässt.

Es kommt sehr schön zum Ausdruck, wieso sich die Frauen gesellschaftlich im Hamsterrad drehen. Mann = Ernährer, Frau = Mutter. In diesem Falle nicht etwa gefördert durch gesellschaftliche Konvention, sondern Elternhaus als Vorbild (!!!).
Vier Kinder, Respekt! Und sie sagt sie möchte. Ja, wünschen kann man sich viel. Aber wer sagt, dass es überhaupt welche gibt!
Auf beruflich unsichere Zeiten können wir uns übrigens alle einstellen, lebenslänglich.
Sollte sich dies nachteilig auf die Reproduktion auswirken, freuen sich wenigstens Klima und Biodiversität.
Was man diesem Mann raten kann ist eigentlich wirklich nur die Trennung. Eine Frau die sich mit 24 Jahren voll auf das Thema Familie und Kinder stürzen will, halte ich nicht für passend. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sie ihn ja auch verlassen, so er ihrem Wunsch nicht Folge leisten will oder kann.
Herzlos, das alles. Der Partner als Teil eines (eigenen) grossen Plans. Was Liebe alles vorgibt sein zu wollen!   
 

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15. Dezember 2018 um 12:35
In Antwort auf steinundwasser

Es kommt sehr schön zum Ausdruck, wieso sich die Frauen gesellschaftlich im Hamsterrad drehen. Mann = Ernährer, Frau = Mutter. In diesem Falle nicht etwa gefördert durch gesellschaftliche Konvention, sondern Elternhaus als Vorbild (!!!).
Vier Kinder, Respekt! Und sie sagt sie möchte. Ja, wünschen kann man sich viel. Aber wer sagt, dass es überhaupt welche gibt!
Auf beruflich unsichere Zeiten können wir uns übrigens alle einstellen, lebenslänglich.
Sollte sich dies nachteilig auf die Reproduktion auswirken, freuen sich wenigstens Klima und Biodiversität.
Was man diesem Mann raten kann ist eigentlich wirklich nur die Trennung. Eine Frau die sich mit 24 Jahren voll auf das Thema Familie und Kinder stürzen will, halte ich nicht für passend. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sie ihn ja auch verlassen, so er ihrem Wunsch nicht Folge leisten will oder kann.
Herzlos, das alles. Der Partner als Teil eines (eigenen) grossen Plans. Was Liebe alles vorgibt sein zu wollen!   
 

Mich würde ja mal interessieren, ob er grundsätzlich auch Kinder möchte. Mit 28 sollte man dazu normalerweise schon eine eigene Meinung haben ! Und die Beziehung ja auch schon seit drei Jahren besteht also wohl doch fundierter ist.
Und das mit den vier Kindern ist ja auch nicht in Stein gemeißelt.
Ich weiß ja nicht, ob die Freundin überhaupt schon mit Babys oder Kleinkindern zu tun hatte. Sicher stellt sie es sich leichter vor als es tatsächlich ist.
Deswegen sage ich ja: sie sollen erst mal eines bekommen (wenn er damit einverstanden ist). Danach kann man immer nochmal weiter sehen, ob man bereit ist zu weiteren Kindern. Auch die 30 ist ja normalerweise keine Zahl, die in Stein gemeißelt ist. Man kann das ja auch nicht immer planen wie im Bilderbuch mit dem Nachwuchs. Bei dem einen Paar klappt es mit der Zeugung direkt beim ersten "Üben", andere brauchen dafür viele länger, eventuell sogar medizinische Unterstützung.

Was er aber unbedingt bedenken sollte: die berufliche Situation sollte schon gesichert sein, wenn man eine Familie gründet. Sonst sind Probleme vorprogrammiert.

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15. Dezember 2018 um 12:38
In Antwort auf geistundsinn1

Der Sinn liebe Daphne war natürlich, dass er bei ihr bleiben wird . Diese Rechnung ging nicht auf . Er ist inzwischen glücklich verheiratet und hat eine Tochter die am selben Tag geboren ist wie die meiner Freundin .

Sie stalkt ihn regelmäßig auf div. Seiten im Internet und sie ist dieser Frau das Leben neidig, weil sie gedacht hat - sie gehört an seine Seite .

Und sie versteht bis heute nicht - warum er von dem Kind nichts wissen möchte und natürlich auch nichts von ihr . Das Mädl ist aber schon in der Pubertät !

Das ist ja kurios, dass die Mädels am gleichen Tag geboren worden sind 

Immerhin bezahlt er Unterhalt. Da hat die Bekannte ja noch Glück, dass sie nicht an einen Unterhaltspflichtverletzer geraten ist. 

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15. Dezember 2018 um 12:41

Ja, grundsätzlich möchter er Kinder, nur jetzt gerade hat er das Gefühl, dass er das nicht kann und er findet es für sich noch zu früh, hat Angst, dass sein Leben dann vorbei ist und so ...

Ich finde, was er von ihr erzáhlt, hört sich nach einer sehr egoistischen Frau an. Aber nunja, es ist seine Partnershaft.

Ich verstehe nicht, wie man sich gar nicht darum kümmert, selbstverantwortlich im Leben zu stehen sondern darauf zu vertrauen, dass andere die eigenen Lebenswünsche finanzieren ... ich mein, Kinder sind ja nicht gerade eine Kostenersparnis .....

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15. Dezember 2018 um 12:43
In Antwort auf daphne0105

Mich würde ja mal interessieren, ob er grundsätzlich auch Kinder möchte. Mit 28 sollte man dazu normalerweise schon eine eigene Meinung haben ! Und die Beziehung ja auch schon seit drei Jahren besteht also wohl doch fundierter ist.
Und das mit den vier Kindern ist ja auch nicht in Stein gemeißelt.
Ich weiß ja nicht, ob die Freundin überhaupt schon mit Babys oder Kleinkindern zu tun hatte. Sicher stellt sie es sich leichter vor als es tatsächlich ist.
Deswegen sage ich ja: sie sollen erst mal eines bekommen (wenn er damit einverstanden ist). Danach kann man immer nochmal weiter sehen, ob man bereit ist zu weiteren Kindern. Auch die 30 ist ja normalerweise keine Zahl, die in Stein gemeißelt ist. Man kann das ja auch nicht immer planen wie im Bilderbuch mit dem Nachwuchs. Bei dem einen Paar klappt es mit der Zeugung direkt beim ersten "Üben", andere brauchen dafür viele länger, eventuell sogar medizinische Unterstützung.

Was er aber unbedingt bedenken sollte: die berufliche Situation sollte schon gesichert sein, wenn man eine Familie gründet. Sonst sind Probleme vorprogrammiert.

"Ich weiß ja nicht, ob die Freundin überhaupt schon mit Babys oder Kleinkindern zu tun hatte. Sicher stellt sie es sich leichter vor als es tatsächlich ist."

Ja, hat sie, auch in der eigenen Familie, ihre Schwester hat auch schon Kinder ... Ihr Wunsch ist wohl so stark, dass sie am Rande einer Depression ist, da sie schon längst Kinder haben wollte.

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15. Dezember 2018 um 12:50
In Antwort auf annaan3

Ja, grundsätzlich möchter er Kinder, nur jetzt gerade hat er das Gefühl, dass er das nicht kann und er findet es für sich noch zu früh, hat Angst, dass sein Leben dann vorbei ist und so ...

Ich finde, was er von ihr erzáhlt, hört sich nach einer sehr egoistischen Frau an. Aber nunja, es ist seine Partnershaft.

Ich verstehe nicht, wie man sich gar nicht darum kümmert, selbstverantwortlich im Leben zu stehen sondern darauf zu vertrauen, dass andere die eigenen Lebenswünsche finanzieren ... ich mein, Kinder sind ja nicht gerade eine Kostenersparnis .....

Jeder Mensch ist egoistisch...

Was meinst Du mit sich nicht kümmern, selbst verantwortlich im Leben zu stehen ? 

Wenn er sich das jetzt noch nicht vorstellen kann, muss er das mit ihr klären. Notfalls selbst für Verhütung sorgen, wenn er ihr nicht vertraut.

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15. Dezember 2018 um 12:51
In Antwort auf annaan3

"Ich weiß ja nicht, ob die Freundin überhaupt schon mit Babys oder Kleinkindern zu tun hatte. Sicher stellt sie es sich leichter vor als es tatsächlich ist."

Ja, hat sie, auch in der eigenen Familie, ihre Schwester hat auch schon Kinder ... Ihr Wunsch ist wohl so stark, dass sie am Rande einer Depression ist, da sie schon längst Kinder haben wollte.

Das klingt tatsächlich irgendwie nach einer Art von Besessenheit 

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15. Dezember 2018 um 12:53
In Antwort auf daphne0105

Mich würde ja mal interessieren, ob er grundsätzlich auch Kinder möchte. Mit 28 sollte man dazu normalerweise schon eine eigene Meinung haben ! Und die Beziehung ja auch schon seit drei Jahren besteht also wohl doch fundierter ist.
Und das mit den vier Kindern ist ja auch nicht in Stein gemeißelt.
Ich weiß ja nicht, ob die Freundin überhaupt schon mit Babys oder Kleinkindern zu tun hatte. Sicher stellt sie es sich leichter vor als es tatsächlich ist.
Deswegen sage ich ja: sie sollen erst mal eines bekommen (wenn er damit einverstanden ist). Danach kann man immer nochmal weiter sehen, ob man bereit ist zu weiteren Kindern. Auch die 30 ist ja normalerweise keine Zahl, die in Stein gemeißelt ist. Man kann das ja auch nicht immer planen wie im Bilderbuch mit dem Nachwuchs. Bei dem einen Paar klappt es mit der Zeugung direkt beim ersten "Üben", andere brauchen dafür viele länger, eventuell sogar medizinische Unterstützung.

Was er aber unbedingt bedenken sollte: die berufliche Situation sollte schon gesichert sein, wenn man eine Familie gründet. Sonst sind Probleme vorprogrammiert.

Du hast völlig recht, wobei man es bei der gesicherten beruflichen Situation natürlich auch übertreiben kann. Wir wären ausgestorben, hätten unsere Väter und Grossmütter und Urgrosseltern das selbe Sicherheitsdenken an den Tag gelegt.
Die haben mehrheitlich mit nichts verdammt viel auf die Reihe gekriegt.
Auch der Umgang mit "Problemen" war ein anderer. Statt zu denken diese gar nicht nötig zu haben oder ihnen einfach ausweichen zu können, hat man sich ihnen gestellt und an Reife und Erfahrung dazugewonnen.

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