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Arbeitgeber will nicht kündigen!

15. November 2013 um 11:26

Arbeite mit Kindern aus sozial geschwächten Familien. Habe nun seit zwei Wochen einen neuen Auftrag. Komme mit dem Kind psychisch nicht zurecht. Es ist verbal agressiv. Da fallen Wörter, die ich mich nicht getraue zu wiederholen.
Es war auch körperlich mir gegenüber aggressiv.

Mir ging es am Wochenende wegen der Situation mehr als schlecht. Habe meinen Arbeitgeber gefragt, ob er mir kündigen kann, da ich total überfordert wäre mit dem Kind. Ne, macht er nicht. Hat auch keinen anderen Familienauftrag.

Habe das Arbeitsamt kontaktiert. Aus besagten Gründen, auch weil ich ein Gutachten vom Arzt habe, da ich bei massiver Überforderung depressiv reagiere, werde ich wahrscheinlich keine Sperrfrist bekommen, wenn ich selber kündige.

Aber das Verfahren dauert so zwei Wochen. Das heißt: Zwei Wochen Kündigungsfrist plus Verfahrensdauer.
Ich kann und will da nicht mehr hin in Familie zu dem Kind. Es baut ja auch ne Beziehung zu mir auf.

Stehe da irgendwie im Dilemma.

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15. November 2013 um 12:08

Nein
eine spezielle Ausbildung gibt es für diese schwierigen Fälle nicht. Es sei denn man nimmt studierte Sozialpädagogen, die zu teuer sind.
Ich bin ausgebildet, aber nicht spezialisiert. Das ist keiner.

Das Kind hat schon mehrere Familienhelfer angegriffen, körperlich. Eine Frau war im Krankenhaus. Letztes Jahr waren fünf Helfer dort nacheinander.

Nein, einen neuen Auftrag gibt es nicht. Nur in sechzig Kilometer Entfernung. Kann das Benzingeld nicht zahlen.

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15. November 2013 um 12:11

Omasenkel
Mir haben diese Jobs, trotz Depressionen, oft sehr gut getan. Dadurch ging es mir sogar oft besser!!! Von Kindern kann man auch emotional viel mitnehmen. Aber hier geht es nicht.

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15. November 2013 um 12:13

Nochmal omasenkel
Dass man unter Depressionen leidet, heißt nicht, dass man kein Verantwortung übernehmen kann.
Auch Stress im positiven Sinne macht mir nichts aus. Es kommt immer auf die Art an.

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15. November 2013 um 12:32

Frauprofuschi
Da spricht keine Kompetenz heraus. Denn ich bin schon einige Jahre in dem Job.
Nicht jedes Kind verhält sich so. Und weil das ja alles so easy ist mit dem Kind sind letztes Jahr ja auch fast 10 Leute vor mir gegangen.
Das hast du wohl zu schnell gelesen.

Erkundige dich erstmal bevor du hier urteilst. Du scheinst ja massive Probleme zu haben, wenn du hier so extrem reagierst. Bemitleidenswert und krank! Aber auf solche niveaulosen, asozialen Kommentare war ich 1000 Prozentig eingestellt. Prallt voll an mir ab. Ich freu mich sogar immer darüber, da man da mal wieder sieht, dass es nicht nur gut gesinnte Menschen geht und mich die Abgründe der Menschen interessieren.

Es gibt immer Menschen, die eifersüchtig reagieren, nur weil man auf sich selber achtet im Gegensatz zu Anderen, die vor falschem Verantwortungsbewusstsein den Absprung nicht schaffen.
Spar dir deine Antwort. Du langweilst mich.

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15. November 2013 um 13:00

Das
ist doch nur ein winziger Ausschnitt den man aus seinem Arbeitsverhältnis mitnimmt. Was ist daran verwerflich emotional davon zu profitieren?
Wär ja furchtbar wenn es nicht so wäre.
Wäre das der einzige Grund, könnte man den Job nicht machen.
In erster Linie geht es um das Kind und normalerweise entwickelt man wesentliche Bereiche für die Kinder. Dahingehend stabil genug zu werden eine Ausbildung anzufangen. Den Alltag in den Griff zu bekommen, auch wenn den Kindern da gar keine Hilfestellungen mitgegeben werden von zu Hause. So z.B. selber dafür zu sorgen ein Frühstück mitzunehmen, die Hausaufgaben trotz Schwierigkeiten meistern zu können.. und ja, man zieht eine Genugtuung daraus die Kinder in eine gute Richtung zu lenken. Das macht Sinn. Ich habe auch schon mit Kindern gearbeitet, die ich nicht sonderlich mochte. Darum geht es ja nicht in erster Linie. Aber hier liegen die Dinge anders.

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15. November 2013 um 13:03

Sorry omasenkel
ja, nehmen wir mal an es wäre so. Zwar sprechen einschlägige Arbeitszeugnisse und der weitere Lebensweg der Kinder gegen deine Aussage. Aber wieso kündigt man mir dann nicht? Ich will ja gehen.

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15. November 2013 um 14:58

Da ist die einfachste Lösung
sich einen Krankenschein holen. Wenn Du ein Gutachten hast und deinem Arzt die Situation schilderst, wird er sicher Verständnis haben und dann machst Du halt krank und kündigst selbst. Es liegt ja dann auch in der Verantwortung deines Arbeitgebers, der hat sicher von dem Gutachten gewusst.

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15. November 2013 um 15:12

Da haste nicht Unrecht senkelchen
allerdings musst Du genau so damit leben, wenn Du hier Leute dumm volllaberst, deren Situation Du nicht verstehst, dass Du dann auch mal dein Fett wegkriegst. Wenn es ihr hilft, was hilfreiches zu tun, dann ist das eine Win-Win Situation, Du scheinst Gewinn nur so zu verstehen, dass andere dabei verlieren.

Such dir doch in Zukunft für dein Personen-Bashing Gegner und keine Opfer, Kalle reicht dir wohl nicht mehr, um deinen Frust abzubauen?

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15. November 2013 um 18:00

Das hat doch damit nichts zu tun.

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15. November 2013 um 18:34

Klar,
jedes Kind geht auch sofort auf dich los.

Psychologen haben nach einer Zeit auch nen "Schaden".. ist halt so. Deswegen sind sie nicht gleich ungeeignet dafür

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15. November 2013 um 22:37

Das müsstest du hin bekommen
Hallo,

aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen das mein letzter Arbeitgeber mich auch nicht kündigen wollte, aus gesundheitlichen Gründen, gab meine Hausärztin mir eine Bescheinigung (glaube Arbeitsunfähigkeitsbescheinigu ng heißt es) für das Arbeitsamt und ich konnte somit Problemlos kündigen, ohne die Sperre zu bekommen. Rede mit deinem Arzt drüber, deine Gründe sind mehr als verständnisvoll.

Viel Glück!

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16. November 2013 um 11:48

Dein Boss kündigt dich nicht
weil er dann Verfahren ob gerechtfertigt oder nicht am Hals hat (geht teilweise vom Arbeitsamt aus) und dir dann noch eine Abfindung zahlen muss. Da du keine Sperrfrist bekommst kündige selbst, anders kommst du aus der Nummer eh nicht raus.

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