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Antriebslosigkeit in der Beziehung.. Hilfe!

29. Januar 2007 um 14:17

Hallo. Ich weiß nicht, ob es hier jemanden gibt, der ähnliches erlebt hat oder erlebt, aber ich würde mich über jede Antwort freuen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Es geht um meinen Freund, mit dem ich jetzt fast sechs Monate zusammen bin. Schon bevor wir zusammen kamen, hat er mir von seinen psychischen Problemen erzählt. Er litt jahrelang unter Angst, aus seiner Sicht eine Folge von Drogen, jedoch etwas, was er schon immer in geringerem Maße in sich getragen haben muss. Diese äußerte sich in geringem Selbstwertgefühl, Angst Frauen gegenüber andere als freundschaftliche Zeichen zu senden, auch aufgrund von einer Art durch die Psyche bedingter Impotenz.
Ich wusste also, was auf mich zu kam, aber auch, dass er meinte, durch das Aufgeben des Kiffens den größten Teil seiner Ängste besiegt zu haben. Von seiner Angst gegenüber Frauen merkte ich nie viel, und auch der Sex wurde nach und nach immer bessser- weniger "Aussetzer" seinerseits.
Nun ist es aber so, dass ich nie weiß, wie ich ihn einschätzen soll. Er hat manchmal Augenblicke, in denen er einen absolut leeren Blick bekommt, oft auch gerade dann, wenn ich mich mit ihm glücklich fühle. Wir sprachen schon darüber, und er gibt zu, dass er in solchen Momenten an allem zweifelt. Ich sei da mit eingeschlossen, obwohl er ja eigentlich wisse, dass er mich liebe. Er erzählt mir jedoch nur etwas über sein Inneres, wenn ich nachfrage. So kommt es, dass ich nie viel erfahre. Ich habe auch schon Angst, ihn mit meinen ständigen Fragen zu nerven, denn wir sprechen viel über seine, meine, unsere Probleme. Aber es kommt immer von mir und ich merke, wie ungern er das manchmal tut.
Aber ich muss wissen, was mit ihm los ist, wenn er mal wieder unglücklich aussieht, habe ich immer Angst, er denkt übers Schlussmachen nach!! Ein weiterer Punkt ist, dass wir wenig miteinander unternehmen. Er ist sehr antriebslos, das kann ich auch oft mal sein, und dann schlage ich ihm Aktivitäten vor, woraufhin er oft sagt, er sei müde, hätte aber schon Lust, doch meistens bleiben wir dann doch im Bett. Er braucht viel Körperkontakt. Mit seiner "Clique" ist er jedoch gern aktiv. Ich hab schon manchmal das Gefühl, dass ich ihn langweile. Solche Dinge muss ich dann immer gleich ansprechen, und es könnte sein, dass er deshalb schon nicht mehr viel von seinen Problemen erzählt.
Ich hab so ein ausführliches Bild gegeben, damit ihr die Situation besser einschätzen könnt. Wir haben zwar auch Spaß miteinander, haben einen ähnlichen Humor.. aber ich brauche einfach mehr Ansprache, mehr Bestätigung, weniger Angst um die Beziehung! Aber ich weiß nicht, ob und wie ich das mit ihm hinkriegen soll. Bitte helft mir, ich wälze ohne Ende Gedanken über uns... Danke schon mal für das Lesen dieses doch sehr langen Hilferufs.

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29. Januar 2007 um 21:13

Danke für deine Antwort...
Nun ja, er kifft seit circa einem Jahr nicht mehr. Aber er glaubt, dass sich gewisse Neigungen wie zu vieles Gedankenwälzen, Interessenlosigkeit, schnelles Gelangweilt sein, usw. ...dadurch verstärkt haben. Nur warum bekomme das größtenteils ich zu spüren? Erlebe ich ihn mit seinen Freunden, ist er kommunikativer und aktiver, mit mir allein erzählt er viel weniger. Seine Probleme betreffend: Psychologische Hilfe würde er nicht wollen, da er einiges gut allein gemeistert hat, und das auch weiterhin so handhaben will. Er scheint sich ganz gut im Griff zu haben, aber ich komme einfach nicht an ihn ran.

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