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Anspruchshaltung

11. Juli 2006 um 23:44 Letzte Antwort: 12. Juli 2006 um 11:13

Guten Abend zusammen,

nun,das heutige Anspruchsdenken und das daraus resultierende Handeln,finde ich persönlich erbärmlich.

Kinder verklagen ihre Eltern auf Unterhalt,mit welchem Recht?Ab eine bestimmten Alter,sollte jeder selber für sein Leben verantwortlich sein.Alles wollen sie dürfen und können nur nicht finanzielle Verantwortung fürs eigene tragen.

Frauen schröpfen ihre geschiedenen Männer,auch hier wieder die Frage,durch was gerechtfertigt,nur weil sie ein paar Jahre lang Socken gewaschen und Hemden gebügelt hat?

Geschwister streiten sich um ein Erbe,warum sollte jemanden etwas zustehen,wofür er/sie nichts geleistet hat.

Beispiele gibt es hierfür massenweise.


Jeder meint ihm stünde was zu.Und was?Der Verdienst,die Lorbeeren andere Menschen.........ist ja alles ganz selbstverständlich...das Ganze durch eine Gesetzgebung unterstützt...im Grunde vollkommen kontraproduktiv (man verlernt bestimmte Dinge,zum Beispiel die Eigenintitiative und Vieles mehr) eine wirklich einleuchtende Begründung dafür (außer,daß sie Anspruchsdenker dann dem Staat nicht mehr auf der Tasche liegen) gibt es nicht,ODER?

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11. Juli 2006 um 23:54

LEIDER...
Hi...

MAL EIN GROSSER DENKANSATZ DEIN BEISPIEL ... LEIDER SIND DIE MENSCHEN SO; ZUMINDEST VIELE VON IHNEN..JEDER HAT NUR SICH SELBST IM KOPF; WÜRDE NUR JEDER EIN KLEINES STÜCK MEHR ÜBER MANCHE DINGE NACHDENKEN; WÄRE ES SICHER BESSER.
UND TROTZDEM BENEIDE ICH DIESE EGOISTEN MANCHMAL ...NICHT WEIL SIE MIT IHREN EGOISMUS WAS ERREICHEN; SONDERN DAS MAN SO DOOF SEIN KANN DAS MAN ES GARNICHT MERKT UND ES IHNEN NICHT MAL WEH TUT ...

VIELLEICHT SOLLTE JEDER SICH FRAGEN; WIE MAN ES SELBST FINDEN WÜRDE...UND DANN TROTZDEM DUMME DINGE TUN..DU HAST RECHT ES IST EINFACH NUR ARM ...

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11. Juli 2006 um 23:59
In Antwort auf helga_12363505

LEIDER...
Hi...

MAL EIN GROSSER DENKANSATZ DEIN BEISPIEL ... LEIDER SIND DIE MENSCHEN SO; ZUMINDEST VIELE VON IHNEN..JEDER HAT NUR SICH SELBST IM KOPF; WÜRDE NUR JEDER EIN KLEINES STÜCK MEHR ÜBER MANCHE DINGE NACHDENKEN; WÄRE ES SICHER BESSER.
UND TROTZDEM BENEIDE ICH DIESE EGOISTEN MANCHMAL ...NICHT WEIL SIE MIT IHREN EGOISMUS WAS ERREICHEN; SONDERN DAS MAN SO DOOF SEIN KANN DAS MAN ES GARNICHT MERKT UND ES IHNEN NICHT MAL WEH TUT ...

VIELLEICHT SOLLTE JEDER SICH FRAGEN; WIE MAN ES SELBST FINDEN WÜRDE...UND DANN TROTZDEM DUMME DINGE TUN..DU HAST RECHT ES IST EINFACH NUR ARM ...

Jeder hat nur sich selbst im Kopf
das trifft bestimmt oft zu,die meisten Menschen sind von natur aus egoistisch,wobei ein gesunder Egoismus nicht schadet aber,egoistisch sein und eine solche Erwartungshaltung zu haben,hängt zwar zusammen aber ist keine Rechrfertigung für diese Denkweise.

Wie kommen Menschen dazu zu meinen,Dinge,die andere Menscehn erarbeiten stünden ihnen aus irgendwelchsen fahdenscheinigen Gründen zu.......

Gruß

equinox68

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12. Juli 2006 um 8:32

...
Deine Betrachtungsweise ist ziemlich einseitig und macht mich persönlich, obwohl ich von keinem der Punkte direkt betroffen bin, richtig wütend.

Wie soll man seinen kompletten Lebensunterhalt durch Jobben verdienen, wenn man studiert?
Das geht höchstens bei einem Schmalspurstudium oder ging vor 20 Jahren so Der Staat hat es nicht ohne Grund so geregelt und bei finanziell schlecht gestellten Eltern das Bafög eingeführt. Aber viele Leute, die vom Studieren keine Ahnung haben, teilen deine Meinung.

Manche Frauen verzichten immer noch auf ihren Beruf, um sich ganz um Haushalt und Kinder kümmern zu können- Und leben trotz Unterhaltszahlungen im Fall einer Trennung nicht im Luxus, ganz im Gegenteil! Für die einen mag das faul sein, die anderen sehen das als Dummheit! Finde mal nach 10 Jahren Pause wieder eine Anstellung, der intellektuell und finanziell genauso ansprechend ist..

Gut, warum sich Geschwister so zerstreiten können, ist mir auch ein Rätsel.

Aber bei deinem Beitrag hat man den Eindruck, dass du nicht über den Tellerrand rausschaust, sondern von einer dieser Szenarien persönlich betroffen bist..

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12. Juli 2006 um 8:41
In Antwort auf rosy_12119877

...
Deine Betrachtungsweise ist ziemlich einseitig und macht mich persönlich, obwohl ich von keinem der Punkte direkt betroffen bin, richtig wütend.

Wie soll man seinen kompletten Lebensunterhalt durch Jobben verdienen, wenn man studiert?
Das geht höchstens bei einem Schmalspurstudium oder ging vor 20 Jahren so Der Staat hat es nicht ohne Grund so geregelt und bei finanziell schlecht gestellten Eltern das Bafög eingeführt. Aber viele Leute, die vom Studieren keine Ahnung haben, teilen deine Meinung.

Manche Frauen verzichten immer noch auf ihren Beruf, um sich ganz um Haushalt und Kinder kümmern zu können- Und leben trotz Unterhaltszahlungen im Fall einer Trennung nicht im Luxus, ganz im Gegenteil! Für die einen mag das faul sein, die anderen sehen das als Dummheit! Finde mal nach 10 Jahren Pause wieder eine Anstellung, der intellektuell und finanziell genauso ansprechend ist..

Gut, warum sich Geschwister so zerstreiten können, ist mir auch ein Rätsel.

Aber bei deinem Beitrag hat man den Eindruck, dass du nicht über den Tellerrand rausschaust, sondern von einer dieser Szenarien persönlich betroffen bist..

Nachtrag:
Bei einem Beitrag weiter unten geht es um Hartz 4.

Eine Bekannte arbeitet auf dem Arbeitsamt, und es ist erschreckend, was die so mitkriegt.
Die Leute, die darauf angewiesen sind, können einem Leid tun, fast niemand nimmt das gern in Anspruch, die meisten wollen arbeiten. Natürlich gibt es Ausnahmen... aber auf denen sollte man nicht rumreiten! In diesem Sinne: Man sollte nicht zu hoch auf seinem Ross sitzen.

Aber das ist gerade ein weiterer Aspekt: Gerade diejenigen, denen es etwas besser geht und die solche Sozialleistungen nicht in Anspruch nehmen müssen, wettern gerne über andere Leute, die sozial schwächer gestellt sind- wohl aus Angst, anderen könne es unverdient besser als ihnen selbst gehen. Sowas erschüttert den Sozialstaat in seinen Grundmauern, auf den ich sehr stolz bin, obwohl ich bis jetzt in keinster Weise von ihm profitiert habe. Viele sehnen sich wohl amerikanische Zustände herbei- bis wir sie tatsächlich haben...

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12. Juli 2006 um 9:39
In Antwort auf rosy_12119877

Nachtrag:
Bei einem Beitrag weiter unten geht es um Hartz 4.

Eine Bekannte arbeitet auf dem Arbeitsamt, und es ist erschreckend, was die so mitkriegt.
Die Leute, die darauf angewiesen sind, können einem Leid tun, fast niemand nimmt das gern in Anspruch, die meisten wollen arbeiten. Natürlich gibt es Ausnahmen... aber auf denen sollte man nicht rumreiten! In diesem Sinne: Man sollte nicht zu hoch auf seinem Ross sitzen.

Aber das ist gerade ein weiterer Aspekt: Gerade diejenigen, denen es etwas besser geht und die solche Sozialleistungen nicht in Anspruch nehmen müssen, wettern gerne über andere Leute, die sozial schwächer gestellt sind- wohl aus Angst, anderen könne es unverdient besser als ihnen selbst gehen. Sowas erschüttert den Sozialstaat in seinen Grundmauern, auf den ich sehr stolz bin, obwohl ich bis jetzt in keinster Weise von ihm profitiert habe. Viele sehnen sich wohl amerikanische Zustände herbei- bis wir sie tatsächlich haben...

Cherrie99,an wen richtet sich Dein Beitrag
an mich?

Mir geht es generell hier um ein Anspruchsdenken,daß 95% der Menschen in diesem Land einfach haben,es geht mir nicht um Menschen,die darauf angewiesen sind,denn diese versuchen in der Regel selber etwas auf die Beine zu stellen und schämen sich teilweise,dafür,daß sie überhaupt etwas annehmen.

Menschen glauben fest daran,daß ihnen etwas zustünde....ich frage hier,mit welchem Recht!

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12. Juli 2006 um 11:13

Erst kommt das Fressen...
so ist es immer noch. So etwas wie Menschenwürde und menschliche Verzichtleistung fällt vielen Leuten gar nicht ein.

War einmal zu einer Veranstaltung eingeladen, als einer der zu ehrenden Gäste. Der offzielle Teil war vorbei , das Bankett eröffnet und ich würde noch zwanzig Minuten mit Fragen belämmert. Kein Problem, sollte man sich denken, doch als ich zum Bankett kam, war alles quasi weggefressen. Da hat keiner dran gedacht, dass vieeicht noch jemand anders etwas kriegen sollte. Kurzum, bin ich halt gegangen. Wer sich nicht rechtzeitig um die Beute klopft, kriegt halt nix. Hoffentlich haben einige von den Leuten ordentlich gekotzt...

Die wohlhabenden Länder leben auf Kosten der ärmeren, keine Konsument denkt daran, wie die Leute leben, die ihen für 80 Cent die (teuren!) Sportschuhe zusammennähen - wie sollten sie auch, die Kosten ja schliesslich 100. Ein grosses Auto? Dann ist man wer, nur dass dann Benzin so viel kostet, wird als Sauerei empfunden. Die Wale müssen gejagt werden weil man damit doch Geld machen kann, genauso die alljährliche Robbenschlachtung -- und der Thunfisch gehört inzwischen zu den gefährdeten Arten, weil man ihm nicht einmal mehr Zeit zur Fortpflanzung lässt. Luftverschmutzungsrechte werden gehandelt - mit welchem Recht könnte auch nur irgendjemand das Recht haben, die Luft aller zu verschmutzen? Nur weil es alle tun? Dadurch wird es weder besser noch legitim. Auc Demokratie scheint mir untauglich zu sein. Ein Zitat aus 'Men in Black': 'Sagt den Leuten das, die sind intelligent...' -' EIN Mensch ist intelligent ...!'

Also, warum nicht auch die öffentliche Toilette zerklopfen, weil es doch Spass macht und das Gesundheitswesen - egal an welcher Stelle - genauso wie das Steuerwesen ausnehmen wo es nur geht. Schliesslich hat man dazu ja das Recht. Der unumschränkte Spass am Leben steht einem ja schliesslich zu.

Die Menschenwürde ist unantastbar.

Aber leider kaum Existent.


asteus

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