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Ängste, schwanger, Beziehung in der Krise

14. Dezember 2020 um 18:25 Letzte Antwort: 14. Dezember 2020 um 21:23

Hallo ihr Lieben,

habe mir lange überlegt, ob ich hier reinschreibe. Ich habe einfach große Schamgefühle wegen meiner ganzen Situation. Ich bin nun im dritten Monat schwanger und das Kind war gewünscht von beiden Seiten. Bin mit meinem Freund seit 2 Jahren zusammen und auch wenn es oft Streit gab, liebe ich ihn. Er freut sich auch über die Schwangerschaft. Nun ist es so, ich habe bereits ein Kind und studiere im letzten Semester. Bin auch ü 35. Ich bekomme keinen Unterhalt mehr seit einem Monat und eigtl war geplant, das mein Freund bei mir wohnt und die Hälfte der Mietkosten übernimmt.  Dies hat aber nun nicht geklappt und er wälzt die Schuld auf mich ab. Vom Studium her verdiene ich auch inzwischen etwas und wäre sogar vor der Geburt noch fertig geworden. Nun bin ich aber im Beschäftigungsverbot und das würde in meinem Fall auch bedeuten, das ich ab Januar nur noch Geld für mein Kind bekomme. Ich versuche mich da zwar gerade zu wehren- aber wer weiß, mit welchem Erfolg. Ich verlange nicht, das mein freund nun für mein komplettes Leben aufkommt, aber zumindest, dass er sich auch seine Gedanken macht. Er verdient sehr gut, will ab Januar nun zu mir ziehen und dennoch seine alte Wohnung behalten. Es fühlt sich für mich immer wie ein Jein an mir gegenüber... zudem bin ich ziemlich fertig mit den Nerven, weil ich einfah nicht weiß, wie es weitergehen soll. Hat jmd Ideen?

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14. Dezember 2020 um 18:41

Ich war auch im Beschäftigungsverbot und habe weiterhin volles Gehalt bekommen. Das ist rechtlich auch so abgesichert.

Warum solltest du im Beschäftigungsverbot kein Geld bekommen ?

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14. Dezember 2020 um 19:05

Ich bin Studentin. Es ist quasi ein Entgelt... also ganz genau weiß ich es nicht, aber da ich keinen Arbeitsvertrag habe, gehe ich erst mal davon aus.

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14. Dezember 2020 um 19:32
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Ich bin Studentin. Es ist quasi ein Entgelt... also ganz genau weiß ich es nicht, aber da ich keinen Arbeitsvertrag habe, gehe ich erst mal davon aus.

Warum hast du keinen Arbeitsvertrag ?

Darf ich fragen, warum ihr ein Kind geplant habt, obwohl ihr nicht mal wisst, ob das miteinander leben passt ? Und warum hast du dein Studium nicht erst beendet ?

Du könntest Alternativ dein Studium schmeißen und Hartz4 beantragen, nicht toll aber so kannst du dir alles leisten.

Ich kann verstehen, dass er seine Wohnung nicht aufgibt. Er weiß ja noch nicht, wie das zusammenleben mit dir sein wird.

Ich finde, dass ist viel aufeinmal. Zusammenziehen mit einer schwangeren, dann lebt man sich gerade erst ein und dann kommt ein Kind, dass die komplette Beziehung auf den Kopf stellt.

Ich sitze hier gerade mit einem Baby (11 Wochen) und kann dir sagen, dass du die ersten Monate nichts machst , außer dein Baby zu versorgen. Eure Beziehung wird sich komplett verändern und ich denke mal, davor hat er Angst.

Ich würde erstmal nicht zusammen ziehen. Sondern jetzt noch die Zeit ruhig genießen und dann Stück für Stück näher rücken.

Wenn jetzt zu viel auf einmal kommt, wird er überfordert sein. Gerade mit Baby, wenn selbst ein zusammenzug für ihn so eine große Sache ist.

Rede mit ihm dass er dich finanziell unterstützt, ohne zu dir zu ziehen. Da er die Wohnungen behält, müsste er ja eh doppelt zahlen.

Dann muss er ja auch noch Unterhalt zahlen und dann müssste es doch finanziell wieder bei dir passen ?

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14. Dezember 2020 um 20:26

Das Studium zu schmeißen wäre die blödeste Idee. Ich bin bald Ärztin- kurz davor. Das gegen Hartz vier eintauschen? Never ever.
Deine Idee es vorerst zu lassen mit dem Zusammenziehen, halte ich für sinnvoll. Vllt entspannt es sich mit der Zeit. Ich weiß wie es ist mit Kind. Ich habe eine Teenie- Tochter... ich fand die Anfangszeit gut mit ihr. Aber sie war auch echt pflegeleicht. Wie das Kind wird, weiß man nicht... da mache ich mir auch keine Illusionen.
Aber genau aus diesem Grund würde ich das Studium noch gern beenden. Naja, mal sehen wie es weitergeht...

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14. Dezember 2020 um 20:32
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Hallo ihr Lieben,

habe mir lange überlegt, ob ich hier reinschreibe. Ich habe einfach große Schamgefühle wegen meiner ganzen Situation. Ich bin nun im dritten Monat schwanger und das Kind war gewünscht von beiden Seiten. Bin mit meinem Freund seit 2 Jahren zusammen und auch wenn es oft Streit gab, liebe ich ihn. Er freut sich auch über die Schwangerschaft. Nun ist es so, ich habe bereits ein Kind und studiere im letzten Semester. Bin auch ü 35. Ich bekomme keinen Unterhalt mehr seit einem Monat und eigtl war geplant, das mein Freund bei mir wohnt und die Hälfte der Mietkosten übernimmt.  Dies hat aber nun nicht geklappt und er wälzt die Schuld auf mich ab. Vom Studium her verdiene ich auch inzwischen etwas und wäre sogar vor der Geburt noch fertig geworden. Nun bin ich aber im Beschäftigungsverbot und das würde in meinem Fall auch bedeuten, das ich ab Januar nur noch Geld für mein Kind bekomme. Ich versuche mich da zwar gerade zu wehren- aber wer weiß, mit welchem Erfolg. Ich verlange nicht, das mein freund nun für mein komplettes Leben aufkommt, aber zumindest, dass er sich auch seine Gedanken macht. Er verdient sehr gut, will ab Januar nun zu mir ziehen und dennoch seine alte Wohnung behalten. Es fühlt sich für mich immer wie ein Jein an mir gegenüber... zudem bin ich ziemlich fertig mit den Nerven, weil ich einfah nicht weiß, wie es weitergehen soll. Hat jmd Ideen?

Bitte mal beim Vermieter um eine Mietzinsreduktion. Erklär deine Lage, vereinbart etwas.. 

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14. Dezember 2020 um 20:40
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Das Studium zu schmeißen wäre die blödeste Idee. Ich bin bald Ärztin- kurz davor. Das gegen Hartz vier eintauschen? Never ever.
Deine Idee es vorerst zu lassen mit dem Zusammenziehen, halte ich für sinnvoll. Vllt entspannt es sich mit der Zeit. Ich weiß wie es ist mit Kind. Ich habe eine Teenie- Tochter... ich fand die Anfangszeit gut mit ihr. Aber sie war auch echt pflegeleicht. Wie das Kind wird, weiß man nicht... da mache ich mir auch keine Illusionen.
Aber genau aus diesem Grund würde ich das Studium noch gern beenden. Naja, mal sehen wie es weitergeht...

Da wünsche ich dir viel Erfolg, ich habe ebenfalls Medizin studiert.

Daher finde ich es schon etwas eigentümlich, dass du so kurz vor dem Ziel schwanger geworden bist.

Habt ihr nicht vor der Kinderplanung über das finanzielle gesprochen?

 

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14. Dezember 2020 um 20:40
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Hallo ihr Lieben,

habe mir lange überlegt, ob ich hier reinschreibe. Ich habe einfach große Schamgefühle wegen meiner ganzen Situation. Ich bin nun im dritten Monat schwanger und das Kind war gewünscht von beiden Seiten. Bin mit meinem Freund seit 2 Jahren zusammen und auch wenn es oft Streit gab, liebe ich ihn. Er freut sich auch über die Schwangerschaft. Nun ist es so, ich habe bereits ein Kind und studiere im letzten Semester. Bin auch ü 35. Ich bekomme keinen Unterhalt mehr seit einem Monat und eigtl war geplant, das mein Freund bei mir wohnt und die Hälfte der Mietkosten übernimmt.  Dies hat aber nun nicht geklappt und er wälzt die Schuld auf mich ab. Vom Studium her verdiene ich auch inzwischen etwas und wäre sogar vor der Geburt noch fertig geworden. Nun bin ich aber im Beschäftigungsverbot und das würde in meinem Fall auch bedeuten, das ich ab Januar nur noch Geld für mein Kind bekomme. Ich versuche mich da zwar gerade zu wehren- aber wer weiß, mit welchem Erfolg. Ich verlange nicht, das mein freund nun für mein komplettes Leben aufkommt, aber zumindest, dass er sich auch seine Gedanken macht. Er verdient sehr gut, will ab Januar nun zu mir ziehen und dennoch seine alte Wohnung behalten. Es fühlt sich für mich immer wie ein Jein an mir gegenüber... zudem bin ich ziemlich fertig mit den Nerven, weil ich einfah nicht weiß, wie es weitergehen soll. Hat jmd Ideen?

Ich Frau, würd meine Wohnung auch erst mal behalten. Ich brauche einen Ort nur für mich.. sicher zu Beginn eines Zusammenzugs.. nicht weil ich keine Gefühle habe, sondern einfach um ich selbst zu bleiben.. Zusammenzug von Null auf 100 wär mir zuviel und ich würd ungemütlich werden..

Erst recht bei einen Zusammenzug mit vorhandenem Kind und einer hormonell beeinflussten Schwangeren..   

Habe mehr vertrauen, in alles.. 

 

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14. Dezember 2020 um 21:19
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Da wünsche ich dir viel Erfolg, ich habe ebenfalls Medizin studiert.

Daher finde ich es schon etwas eigentümlich, dass du so kurz vor dem Ziel schwanger geworden bist.

Habt ihr nicht vor der Kinderplanung über das finanzielle gesprochen?

 

Nunja, wir dachten eigtl, es würde gar nicht mehr funktionieren, da wir es schon länger probieren. Jetzt hat es eben doch funktoniert und wir sind beide Anfang 40. Das war eigtl das Ausschlagkriterium.
Ja, wir haben einiges versäumt zu besprechen. Er scheint sich aber auch gar keine Sorgen zu machen im Gegenteil zumir, die sich wahrscheinlich zuviele macht...
Witzig, ich dachte es mir intuitiv schon, dass du vllt auch eine sein könntest.

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14. Dezember 2020 um 21:23
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Ich Frau, würd meine Wohnung auch erst mal behalten. Ich brauche einen Ort nur für mich.. sicher zu Beginn eines Zusammenzugs.. nicht weil ich keine Gefühle habe, sondern einfach um ich selbst zu bleiben.. Zusammenzug von Null auf 100 wär mir zuviel und ich würd ungemütlich werden..

Erst recht bei einen Zusammenzug mit vorhandenem Kind und einer hormonell beeinflussten Schwangeren..   

Habe mehr vertrauen, in alles.. 

 

Mir gehts da nicht anders. Ich kann es auch nachvollziehen. Nur hat mein Vertrauen in die Beziehung auch schon einige Male gelitten. Wer weiß, vllt ändert sich das jetzt auch etwas.

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