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Angst vor Trennung

25. September 2013 um 22:42

Hallo zusammen.

Ich habe mir ein Forum gesucht wo ich mich mitteilen kann, denn ich bin gerade sehr am Ende weis einfach nicht mehr weiter.

Vor 7 Jahren habe ich meinen jetzigen Lebensgefährten kennen gelernt. Er hat mich damals an einen wunden Punkt kennen gelernt als ich allein und ziemlich hilflos war. Mein Mann hatte sich damals das Leben genommen. Ich wollte eigentlich keine Beziehung mehr, aber er war für mich und die Kinder da und ich klammerte mich an ihn. Ein Jahr später bauten wir ein Haus auf dem Land wo er arbeitet. Ich hatte damals alles aufgegeben. Alle meine Möbel, Wohnung , Freunde und Umgebung, und zog aus meiner Heimatstadt weg.
Ein Jahr ungefähr ging das gut, dann fing es an das er nur noch an meinen Kindern rum nörgelte. Das nur seine Interessen zählten. Er tat zwar (und tut es eigentlich noch) alles für uns, aber ich kann mit ihm nicht reden, und noch schlimmer nicht lachen!!! Ich war immer ein sehr lebenslustiger Mensch trotz aller Schicksalsschläge. Ich habe 20 Jahre bedient und war auch immer sehr kontaktfreudig.Das alles ist vorbei. Das Dorf in das wir zogen ist zwar sehr schön, aber die Leute nur einheimische und man kommt sich immer fremd vor. Kontakte ausser Arbeitskollegen habe ich keine mehr. Und dann in sein Gesicht jeden Tag sehn, immer die selbe Starre, kein Lächeln keine Wärme nichts. Das Lachen, meine Freunde das vermisse ich alles so sehr. Meine Heimatstadt. Jahrelang haben wir auch fast täglich gestritten, nicht mal das kann ich mehr.... ich bin einfach nur froh um die Zeit in der er nicht zu Hause ist. Neben Ihn zu liegen macht macht krank. Nun hat auch noch meine Tochter Diabetes Typ1 bekommen. Das beschwert die ganze Sache noch viel mehr. Meine Kinder haben hier auch nie Anschluss so richtig gefunden. sie haben sogar massiv Probleme mit den Kids auf Ihrer Schule. Die gingen alle schon miteinander in den Kindergarten, kennen sich von klein auf. Da hatten meine Mädels nie eine richtige Chance. Mein großer Sohn ist mittlerer weile ausgezogen, hat eine Arbeitsstelle in unserer früheren Heimatstadt.Der glückliche!!! Wenn ich hier nicht meine Arbeitskollegen hätte mit denen ich ab und an mal weg gehe wäre ich schon lange zerbrochen. Ich komme mir in meinen eigenen Haus vor wie lebendig begraben. Er kommt heim, isst geht aufs Sofa und schnarcht. Dann geht er ins Bett und schnarcht wieder. Keine Gespräche nichts.

Ihr fragt euch nun wahrscheinlich warum ich mich nicht trenne. Ich stehe vor dem nichts. Habe keine Möbel, nicht genug Geld das zu tun. Dazu kommt das Haus!!! Ich werde da nie weg können!!! Wo soll ich denn hin mit meinen Kindern?? Und wie ?? Mit Was??
Meine Kinder und ich würden einfach gerne zur Ruhe kommen.
Ob ich ihn noch liebe??? Er ist mir nicht unwichtig... aber liebe ist da schon lange keine mehr. Ich habe ihm das auch schon gesagt. Ich denke mal das er das nicht hören will eben auch vor Angst wegen dem Haus, und den finanzierten Auto mit den Schulden. Ich habe keine Ahnung was er fühlt und denkt. Er sagt immer er liebt mich, aber zeigen tut er mir das schon lange nicht mehr.

Ich werde so weiter leben müssen ob ich will oder nicht. Zumindest bis meine Kinder größer sind.

Es tut gut sich das mal von der Seele zu schreiben!!!

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26. September 2013 um 23:15

..
Natürlich die Zufriedenheit aber was soll ich denn ohne Geld tun?? Ich hänge ja im Haus auch mit drin. Und alle Möbel ausser der Kinderzimmer sind seine. Mir sind die Hände gebunden. Meine Kinder sind 23 mein Sohn der ist aber schon ausgezogen. Dann meine zweite ist 14 Jahre alt und meine jüngste 12 (sie ist seit Januar auch noch Diabetikern). Glaub mir wenn ich wüsste wie ich das machen könnte dann wäre ich jetzt schon weg!

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