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Angst vor der Veränderung.

20. Januar 2003 um 14:10

Tja, wie soll man das erklären ohne wahnsinnig anhänlich und unselbständig zu klingen??? Ich bin jetzt mit meinem Freund ein Jahr zusammen. Er ist 19 und ich bin 23 nur um das mal zu erwähnen. Und unsere Beziehung ist tiefer und liebevoller geworden, als wir je erwartet hätten. Wir sehen uns jeden Tag, schlafen fast jeden Tag nebeneinander ein und jeder Tag ohne den anderen ist nur die Hälfte wert. Was nicht heissen soll, dass wir wie die Kletten aneinander hängen, aber wir haben den anderen halt gerne um uns herum. ich denke auch, dass ich diese Beziehung wollte, weil er so viel Zeit hat (im vergleich zu anderen) und weil er so liebevoll ist. Nun haben wir bisher ehrenamtlich zusammen gearbeitet und waren auch in diesen Belangen immer zusammen weg. nun habe ich dieses Amt aufgegeben, weil ich einfach nicht mehr wollte. Das heisst, all die Dinge, die ich bisher mit ihm gemacht habe, macht er nun alleine. zudem wird er im Sommer 2 wochen wegfahren, dann 2 wochen hier sein und dann zum Bund verschwinden. und egal wie viel Mühe ich mir gebe, ich habe solche angst und habe keine ahnung wie ich mich verhalten soll. dazu kommt noch, dass ich den Bund in anbetracht der heutigen Stellung der BRD als totale Geldverschwendung sehe. ich bin so zwiegespalten . zum einen habe ich angst, dass der bund ihn "verdirbt" was ja eingentlich schwachsinn ist, er wird sich so oder so irgendwann irgendwie verändern, das tun wir alle. zum andern habe ich angst, dass ich es nicht schaffe so sehr auf ihn zu verzichten, weil ich es so gewohnt bin ihn bei mir zu haben.

aber das schlimmste ist, ich WEISS, dass ich mir viel zu viele gedanken mache und mich teilweise vollkommen sinnlos anstelle und aufrege, aber ich KANN es nicht abstellen. Vielleicht hat ja jemand von euch einen tip für mich. Ich weiss auch dass wir das irgendwie schaffen werden, aber für jede Art von Hilfe und Ratschlägen bin ich sehr dankbar!

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20. Januar 2003 um 14:50

...
Weißt du, ich mache gerade das durch, was du in ein paar Monaten wohl laut eigener Aussage selbst erleben wirst. Bin mit meinem Freund auch n Jahr zusammen und er wurde jetzt Anfang Januar in eine andere Stadt versetzt. Das heißt, er ist nur noch Wochenende zuhause. Und ich hab Angst, dass diese Beziehung kaputt geht. Wir hatten am Anfang schonmal so eine Situation, wo er zwei Monate woanders war und auch nur Wochenende nach Hause kam. Und da wäre die Beziehung fast kaputt gegangen. Davor haben wir beide Angst. Ich mein, es ist jetzt nicht so, dass ich zuhause sitze und denke "Oh gott, oh gott, oh gott...". Versuch da n bißchen positiver zu denken, zumal wir uns ja nu schon länger kennen. Bis jetzt kann ich auch nicht sagen, dass ich mich ohne ihn gelangweilt hab und nichts mit meiner Zeit anzufangen weiß... Aber die Bundeswehr könnte ich doch öfter mal verfluchen!

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20. Januar 2003 um 15:17

Hi Du
Die Bundeswehr ist für viele beziehungen die erste richtige bewährungsprobe, vor allem, wenn der Partnern nur am WE heimkommt, denn bei beiden konzentrieren sich alle Wünsche und bedürfnisse nur auf eines: das wochenende.
Aber beide haben teilweise da andere Vorstellungen...

Du magst ihn dann wahrscheinlich geren für dich alleine haben, ihr habt euch viel zu erzählen, klar.
Er mag vielleicht lieber seine Ruhe haben oder auch seine freunde treffen, da kann es schon zu Komplikationen kommen, muß aber natürlich nicht so sein, ich erzähle das aus meiner Erfahrung heraus.

Man kann sich ein wenig vorher absprechen und sich bewußt machen, das in dieser zeit von beiden eine größere Toleranzgrenze erwartet werden sollte, damit es am WE nicht zu Stress kommt und möglichst keiner enttäuscht ist.
Man muß akzeptieren, daß der Partnern etwas nachholen muß, was man selbst ja in der Woche shcon erledigen konnte und er sollte verstehen, daß die Zweisamkeit keinesfalls fehlen sollte, beides sollte reinpassen.

Es wird nicht immer eitel Sonnenschein sein, aber wenn man sich vorher schon mal eingehend darüber unterhalten kann, ist das viel wert.

Für mich war es immer besonders schlimm, wenn er am WE auch für freunde zeit haben wollte, aber damals war ich gerade mal 18 jahre jung und wußte es nicht besser....
heute würde ich das sicher lockerer angehen.

Je liebevoller und vertrauter Ihr beide jetzt seid, um so einfacher wird auch das Verständnis später sein, da bin ich sicher!
Ihr beide macht das doch mit links!!!

Alles Gute!!

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20. Januar 2003 um 16:02
In Antwort auf dania_12469605

Hi Du
Die Bundeswehr ist für viele beziehungen die erste richtige bewährungsprobe, vor allem, wenn der Partnern nur am WE heimkommt, denn bei beiden konzentrieren sich alle Wünsche und bedürfnisse nur auf eines: das wochenende.
Aber beide haben teilweise da andere Vorstellungen...

Du magst ihn dann wahrscheinlich geren für dich alleine haben, ihr habt euch viel zu erzählen, klar.
Er mag vielleicht lieber seine Ruhe haben oder auch seine freunde treffen, da kann es schon zu Komplikationen kommen, muß aber natürlich nicht so sein, ich erzähle das aus meiner Erfahrung heraus.

Man kann sich ein wenig vorher absprechen und sich bewußt machen, das in dieser zeit von beiden eine größere Toleranzgrenze erwartet werden sollte, damit es am WE nicht zu Stress kommt und möglichst keiner enttäuscht ist.
Man muß akzeptieren, daß der Partnern etwas nachholen muß, was man selbst ja in der Woche shcon erledigen konnte und er sollte verstehen, daß die Zweisamkeit keinesfalls fehlen sollte, beides sollte reinpassen.

Es wird nicht immer eitel Sonnenschein sein, aber wenn man sich vorher schon mal eingehend darüber unterhalten kann, ist das viel wert.

Für mich war es immer besonders schlimm, wenn er am WE auch für freunde zeit haben wollte, aber damals war ich gerade mal 18 jahre jung und wußte es nicht besser....
heute würde ich das sicher lockerer angehen.

Je liebevoller und vertrauter Ihr beide jetzt seid, um so einfacher wird auch das Verständnis später sein, da bin ich sicher!
Ihr beide macht das doch mit links!!!

Alles Gute!!

Ja, ich weiss, aber
das problem für mich ist halt auch, dass ich die bundeswehr so schwachsinnig finde. und ausgerechnet der, der mir soviel bedeutet muss zu diesem scheisshaufen (entschuldigung) gehen. es geht mir nicht nur darum, dass er weg ist, es geht darum, dass ich diese zeit also solche zeitverschwendung empfinde. und ich habe angst, dass wir das nicht schaffen. nicht wegen der räumlichen trennung, sondern weil ich angst habe es nicht zu schaffen ihn zu akzeptieren. ich hasse die bundeswehr wirklich. das war auch nicht immer so, aber erfahurungen mit meinem ex haben mich dazu gebracht. der fand sachen toll, die finde ich einfach nur lächerlich. stolz drauf zu sein, nach einem jahr immer noch blind die waffe putzen zu können. Oder den ganzen scheiss die die sich da befehlen lassen müssen. ich fange jetzt schon an einen keil zwischen uns zu treiben, weil ich es nicht verstehen kann. ich kann es nicht, so sehr ich mich auch bemühe. ich bin sozusagen total schizophren. auf der einen seite kann ich ihn verstehen, er sucht die körperliche herausforderung und so weiter. auf der anderen seite denke ich, wie kann ein halbwegs intelligenter mensch so einen scheiss machen? wieso lässt er mich ohne mit der wimper zu zucken alleine? ich würde das nie ohne ihn entscheiden, aber er hat entschieden. soll das immer so sein? ich komme einfach nicht klar damit, und ich werde es kaputt machen, wenn ich nicht endlich objektiv denke. aber ich will nicht dass er geht, dann hätte ich mir jeden anderen nehmen können. ich hasse ihn so dafür, und mich weil ich es ihm nicht leichter machen kann. ich könnte so was von ausrasten und losheulen, das kann ich nicht in worte fassen.

ich weiss, dass WIR es schaffen können.
aber ich weiss nicht ob ICH es kann...........

schade, aber so ist es leider

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20. Januar 2003 um 16:24
In Antwort auf piper_11946753

Ja, ich weiss, aber
das problem für mich ist halt auch, dass ich die bundeswehr so schwachsinnig finde. und ausgerechnet der, der mir soviel bedeutet muss zu diesem scheisshaufen (entschuldigung) gehen. es geht mir nicht nur darum, dass er weg ist, es geht darum, dass ich diese zeit also solche zeitverschwendung empfinde. und ich habe angst, dass wir das nicht schaffen. nicht wegen der räumlichen trennung, sondern weil ich angst habe es nicht zu schaffen ihn zu akzeptieren. ich hasse die bundeswehr wirklich. das war auch nicht immer so, aber erfahurungen mit meinem ex haben mich dazu gebracht. der fand sachen toll, die finde ich einfach nur lächerlich. stolz drauf zu sein, nach einem jahr immer noch blind die waffe putzen zu können. Oder den ganzen scheiss die die sich da befehlen lassen müssen. ich fange jetzt schon an einen keil zwischen uns zu treiben, weil ich es nicht verstehen kann. ich kann es nicht, so sehr ich mich auch bemühe. ich bin sozusagen total schizophren. auf der einen seite kann ich ihn verstehen, er sucht die körperliche herausforderung und so weiter. auf der anderen seite denke ich, wie kann ein halbwegs intelligenter mensch so einen scheiss machen? wieso lässt er mich ohne mit der wimper zu zucken alleine? ich würde das nie ohne ihn entscheiden, aber er hat entschieden. soll das immer so sein? ich komme einfach nicht klar damit, und ich werde es kaputt machen, wenn ich nicht endlich objektiv denke. aber ich will nicht dass er geht, dann hätte ich mir jeden anderen nehmen können. ich hasse ihn so dafür, und mich weil ich es ihm nicht leichter machen kann. ich könnte so was von ausrasten und losheulen, das kann ich nicht in worte fassen.

ich weiss, dass WIR es schaffen können.
aber ich weiss nicht ob ICH es kann...........

schade, aber so ist es leider

Bundeswehr
also seinen Dienst muss er ja nunmal ableisten, ob er will oder nicht. Da bleibt dann nur die Wahl Bund oder Zivi.
Ich würde wahrscheinlich lieber Zivi machen, wenn Frauen zum Bund müssten, finde Bundeswehr auch bescheuert, aber kann auch die argumente einiger für Bund verstehen.
Erstens dauert Zivi länger, zweitesn ist es auch glückssache, was für einen Job man kriegt. Irgendwo wo gärtnern ist ja ganz nett, oder Essen auf rädern ausfahren. Aber wenn man z.B. in einem Alten oder Behindertenheim arbeiten muss, kann das ganz schön an die Substanz geht.
Ein freund von mir meinte, lieber kriecht er kilometerweit durch den Dreck als das er Bettpfannen wechselt.
Er hat sich vielleicht für das für ihn kleinere Übel entschieden.

LG

RedDevil

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