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Angst vor der Trennung

3. Juli um 22:08

Hallo zusammen,

kurz zu meiner Geschichte: ich bin mit 18 Jahren alleinerziehend geworden. Der Vater meines Sohnes hat mich noch währed der Schwangerschaft verlassen und am Ende war das okay. Wie ich damit damals klar gekommen bin weiß ich nicht mehr.
Seit mein Sohn 2 1/2 ist, bin ich nun in einer neuen Beziehung. Seit mittlerweile fast 5 Jahren (mein Sohn ist nun 7 Jahre alt). Zusammen gekommen sind wir als wir beide 21 Jahre alt waren. Von Anfang an war Thema, dass er sich nicht sicher ist, ob er mit einem Kleinkind in einer Beziehung zuerecht kommt. Weil ich ihn liebe habe ich immer versucht die Verantwortung für meinen Sohn von ihm fernzuhalten. Er hat sich offensichtlich in mich verliebt, denn er ist geblieben, ist mit uns zusammen gezogen. Er hat mein Leben bereichert. Hat mir gezeigt wie man einem Kind eine glückliche Kindheit beschert, die ich selbst nie hatte. Als ich mit ihm zusammen gekommen bin habe ich noch studiert. Vor allem er war unsicher ob er für eine Beziehung mit Kind bereit ist. Aber er ist immer wieder geblieben.
Aufgrund meines Jobs nach dem Studium sind wir gemeinsam mit meinem Sohn in eine andere Stadt gezogen. Alles war gut, am Anfang. Mein Sohn wurde zu dieser Zeit eingeschult. In der Schule gab es vermehrt Probleme, soziale Auffälligkeiten. Diese haben unseren Alltag mehr und mehr überschattet. Wertvolle Zeit zu Zweit ist zu kurz gekommen.
Vor zwei Wochen hat er nun gesagt, dass er nicht mehr sicher ist ob er die Beziehung will. Die Erfüllung fehle ihm. Er habe Angst in 30 Jahren etwas zu bereuen, kein erfülltes Leben gehabt zu haben. Seitdem habe ich Angst. Angst, dass er es wahr macht. Dass er sich trennt. Ich habe ihm einen Brief geschrieben mit schönen Momenten unserer Beziehung. Ich habe ihm erklärt, dass 5 Jahre etwas wert sind. Wir erstmal schauen sollten was denn überhaupt stört an der Beziehung, was wir gemeinsam ändern können. Er hat eingewilligt. Aber ich fühle es nicht. Er sagt, er braucht Zeit.
Ich fühle mich hilflos, verzweifelt, überfordert. Ich kann mir ein Leben als Alleinerziehende nicht mehr vorstellen. Überall ist er. Ich will mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Ich weiß nicht was ich machen soll.

War jemand schon in einer ähnlichen Situation? Ich weiß nicht was ich tun soll, weiß nicht weiter. Ich würde mich denkde ich einfach freuen mit jemandem sprechen zu können.

Liebe Grüße, Penni

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4. Juli um 2:49
In Antwort auf pennili92

Hallo zusammen,

kurz zu meiner Geschichte: ich bin mit 18 Jahren alleinerziehend geworden. Der Vater meines Sohnes hat mich noch währed der Schwangerschaft verlassen und am Ende war das okay. Wie ich damit damals klar gekommen bin weiß ich nicht mehr.
Seit mein Sohn 2 1/2 ist, bin ich nun in einer neuen Beziehung. Seit mittlerweile fast 5 Jahren (mein Sohn ist nun 7 Jahre alt). Zusammen gekommen sind wir als wir beide 21 Jahre alt waren. Von Anfang an war Thema, dass er sich nicht sicher ist, ob er mit einem Kleinkind in einer Beziehung zuerecht kommt. Weil ich ihn liebe habe ich immer versucht die Verantwortung für meinen Sohn von ihm fernzuhalten. Er hat sich offensichtlich in mich verliebt, denn er ist geblieben, ist mit uns zusammen gezogen. Er hat mein Leben bereichert. Hat mir gezeigt wie man einem Kind eine glückliche Kindheit beschert, die ich selbst nie hatte. Als ich mit ihm zusammen gekommen bin habe ich noch studiert. Vor allem er war unsicher ob er für eine Beziehung mit Kind bereit ist. Aber er ist immer wieder geblieben.
Aufgrund meines Jobs nach dem Studium sind wir gemeinsam mit meinem Sohn in eine andere Stadt gezogen. Alles war gut, am Anfang. Mein Sohn wurde zu dieser Zeit eingeschult. In der Schule gab es vermehrt Probleme, soziale Auffälligkeiten. Diese haben unseren Alltag mehr und mehr überschattet. Wertvolle Zeit zu Zweit ist zu kurz gekommen.
Vor zwei Wochen hat er nun gesagt, dass er nicht mehr sicher ist ob er die Beziehung will. Die Erfüllung fehle ihm. Er habe Angst in 30 Jahren etwas zu bereuen, kein erfülltes Leben gehabt zu haben. Seitdem habe ich Angst. Angst, dass er es wahr macht. Dass er sich trennt. Ich habe ihm einen Brief geschrieben mit schönen Momenten unserer Beziehung. Ich habe ihm erklärt, dass 5 Jahre etwas wert sind. Wir erstmal schauen sollten was denn überhaupt stört an der Beziehung, was wir gemeinsam ändern können. Er hat eingewilligt. Aber ich fühle es nicht. Er sagt, er braucht Zeit. 
Ich fühle mich hilflos, verzweifelt, überfordert. Ich kann mir ein Leben als Alleinerziehende nicht mehr vorstellen. Überall ist er. Ich will mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Ich weiß nicht was ich machen soll.

War jemand schon in einer ähnlichen Situation? Ich weiß nicht was ich tun soll, weiß nicht weiter. Ich würde mich denkde ich einfach freuen mit jemandem sprechen zu können.

Liebe Grüße, Penni

Dein Freund scheint ja bereits lange und wirklich viel für euch getan zu haben. Er hat dein Kind mit groß gezogen, hat dich im Studium entlastet, ist für deinen Job mit umgezogen und blieb als durch die Probleme mit deinem Kind die Partnerschaft zu kurz kam.

​Vielleicht ist er jetzt mal dran mit unterstützt zu werden. Ein Ausgleich ist immer wichtig.

Ich würde mir an deiner/eurer Stelle weitere Hilfe und Unterstützung von aussen holen und ihn etwas entlasten und mehr Partnerschaft mit ihm leben.


 

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4. Juli um 5:52
In Antwort auf pennili92

Hallo zusammen,

kurz zu meiner Geschichte: ich bin mit 18 Jahren alleinerziehend geworden. Der Vater meines Sohnes hat mich noch währed der Schwangerschaft verlassen und am Ende war das okay. Wie ich damit damals klar gekommen bin weiß ich nicht mehr.
Seit mein Sohn 2 1/2 ist, bin ich nun in einer neuen Beziehung. Seit mittlerweile fast 5 Jahren (mein Sohn ist nun 7 Jahre alt). Zusammen gekommen sind wir als wir beide 21 Jahre alt waren. Von Anfang an war Thema, dass er sich nicht sicher ist, ob er mit einem Kleinkind in einer Beziehung zuerecht kommt. Weil ich ihn liebe habe ich immer versucht die Verantwortung für meinen Sohn von ihm fernzuhalten. Er hat sich offensichtlich in mich verliebt, denn er ist geblieben, ist mit uns zusammen gezogen. Er hat mein Leben bereichert. Hat mir gezeigt wie man einem Kind eine glückliche Kindheit beschert, die ich selbst nie hatte. Als ich mit ihm zusammen gekommen bin habe ich noch studiert. Vor allem er war unsicher ob er für eine Beziehung mit Kind bereit ist. Aber er ist immer wieder geblieben.
Aufgrund meines Jobs nach dem Studium sind wir gemeinsam mit meinem Sohn in eine andere Stadt gezogen. Alles war gut, am Anfang. Mein Sohn wurde zu dieser Zeit eingeschult. In der Schule gab es vermehrt Probleme, soziale Auffälligkeiten. Diese haben unseren Alltag mehr und mehr überschattet. Wertvolle Zeit zu Zweit ist zu kurz gekommen.
Vor zwei Wochen hat er nun gesagt, dass er nicht mehr sicher ist ob er die Beziehung will. Die Erfüllung fehle ihm. Er habe Angst in 30 Jahren etwas zu bereuen, kein erfülltes Leben gehabt zu haben. Seitdem habe ich Angst. Angst, dass er es wahr macht. Dass er sich trennt. Ich habe ihm einen Brief geschrieben mit schönen Momenten unserer Beziehung. Ich habe ihm erklärt, dass 5 Jahre etwas wert sind. Wir erstmal schauen sollten was denn überhaupt stört an der Beziehung, was wir gemeinsam ändern können. Er hat eingewilligt. Aber ich fühle es nicht. Er sagt, er braucht Zeit. 
Ich fühle mich hilflos, verzweifelt, überfordert. Ich kann mir ein Leben als Alleinerziehende nicht mehr vorstellen. Überall ist er. Ich will mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Ich weiß nicht was ich machen soll.

War jemand schon in einer ähnlichen Situation? Ich weiß nicht was ich tun soll, weiß nicht weiter. Ich würde mich denkde ich einfach freuen mit jemandem sprechen zu können.

Liebe Grüße, Penni

Man müsste erfahren, was er unter einem "erfüllten Leben" versteht. Will er noch möglichst viele Frauen vögeln? Will er die Welt bereisen? Will er eine Jungfrau ehelichen, Buch schreiben, Baum pflanzen, fünf leibliche Kinder zeugen?

Hat er auch Pflichten?

Ansonsten rate ich noch, ihn nicht zu bemuttern und ihm nicht nachzurennen. Nur dann, wenn du unbedingt ein zusätzliches großes Baby brauchst, das für nichts verantwortlich ist.
Die Angst vor Trennung ist es, die dich schwach macht. Das weiß er. Das lässt dich jetzt aussehen wie eine Bettlerin. 

Eigentlich von Anfang an, denn ihr habt noch nicht einmal eine Beziehung. Es bedeutet im Klartext, er ist nicht an dich gebunden, kommt und geht, wann er will. Und du legst darauf auch nicht viel Wert. 
Natürlich kann und sollte so ein Fremder, der nicht weiß, was er will, kein Vorbild für deinen Sohn sein. Das wird deinen Sohn wohl irritieren.

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4. Juli um 5:58
In Antwort auf pennili92

Hallo zusammen,

kurz zu meiner Geschichte: ich bin mit 18 Jahren alleinerziehend geworden. Der Vater meines Sohnes hat mich noch währed der Schwangerschaft verlassen und am Ende war das okay. Wie ich damit damals klar gekommen bin weiß ich nicht mehr.
Seit mein Sohn 2 1/2 ist, bin ich nun in einer neuen Beziehung. Seit mittlerweile fast 5 Jahren (mein Sohn ist nun 7 Jahre alt). Zusammen gekommen sind wir als wir beide 21 Jahre alt waren. Von Anfang an war Thema, dass er sich nicht sicher ist, ob er mit einem Kleinkind in einer Beziehung zuerecht kommt. Weil ich ihn liebe habe ich immer versucht die Verantwortung für meinen Sohn von ihm fernzuhalten. Er hat sich offensichtlich in mich verliebt, denn er ist geblieben, ist mit uns zusammen gezogen. Er hat mein Leben bereichert. Hat mir gezeigt wie man einem Kind eine glückliche Kindheit beschert, die ich selbst nie hatte. Als ich mit ihm zusammen gekommen bin habe ich noch studiert. Vor allem er war unsicher ob er für eine Beziehung mit Kind bereit ist. Aber er ist immer wieder geblieben.
Aufgrund meines Jobs nach dem Studium sind wir gemeinsam mit meinem Sohn in eine andere Stadt gezogen. Alles war gut, am Anfang. Mein Sohn wurde zu dieser Zeit eingeschult. In der Schule gab es vermehrt Probleme, soziale Auffälligkeiten. Diese haben unseren Alltag mehr und mehr überschattet. Wertvolle Zeit zu Zweit ist zu kurz gekommen.
Vor zwei Wochen hat er nun gesagt, dass er nicht mehr sicher ist ob er die Beziehung will. Die Erfüllung fehle ihm. Er habe Angst in 30 Jahren etwas zu bereuen, kein erfülltes Leben gehabt zu haben. Seitdem habe ich Angst. Angst, dass er es wahr macht. Dass er sich trennt. Ich habe ihm einen Brief geschrieben mit schönen Momenten unserer Beziehung. Ich habe ihm erklärt, dass 5 Jahre etwas wert sind. Wir erstmal schauen sollten was denn überhaupt stört an der Beziehung, was wir gemeinsam ändern können. Er hat eingewilligt. Aber ich fühle es nicht. Er sagt, er braucht Zeit. 
Ich fühle mich hilflos, verzweifelt, überfordert. Ich kann mir ein Leben als Alleinerziehende nicht mehr vorstellen. Überall ist er. Ich will mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Ich weiß nicht was ich machen soll.

War jemand schon in einer ähnlichen Situation? Ich weiß nicht was ich tun soll, weiß nicht weiter. Ich würde mich denkde ich einfach freuen mit jemandem sprechen zu können.

Liebe Grüße, Penni

Sagt er dir was genau das Problem ist? Was ihn stoert? Was ihm fehlt? Was er unter einem erfüllten Leben versteht und jetzt nicht hat? 

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4. Juli um 8:50
In Antwort auf anne234

Man müsste erfahren, was er unter einem "erfüllten Leben" versteht. Will er noch möglichst viele Frauen vögeln? Will er die Welt bereisen? Will er eine Jungfrau ehelichen, Buch schreiben, Baum pflanzen, fünf leibliche Kinder zeugen?

Hat er auch Pflichten?

Ansonsten rate ich noch, ihn nicht zu bemuttern und ihm nicht nachzurennen. Nur dann, wenn du unbedingt ein zusätzliches großes Baby brauchst, das für nichts verantwortlich ist.
Die Angst vor Trennung ist es, die dich schwach macht. Das weiß er. Das lässt dich jetzt aussehen wie eine Bettlerin. 

Eigentlich von Anfang an, denn ihr habt noch nicht einmal eine Beziehung. Es bedeutet im Klartext, er ist nicht an dich gebunden, kommt und geht, wann er will. Und du legst darauf auch nicht viel Wert. 
Natürlich kann und sollte so ein Fremder, der nicht weiß, was er will, kein Vorbild für deinen Sohn sein. Das wird deinen Sohn wohl irritieren.

Hä? Warum haben die beiden laut dir keine Beziehung?

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9. Juli um 12:30

Danke für eure Antworten! 
Er hat sich jetzt am Wochenende tatsächlich getrennt. Und ich bin total fertig. Er sagt, er will einfach nicht mehr. Hat keine Lust mehr. Er kann das Leben in einer Familie mit Kind einfach nicht führen, es macht ihn nicht glücklich. Ich habe ihm angeboten, dass wir uns räumlich trennen können und es dann nochmal versuchen. Er sagt, er liebt mich, weiß aber dass es trotzdem die richtige Entscheidung ist. 
Ich kann das nicht realisieren und akzeptieren. Vielleicht muss ich ihn gehen lassen aber wir lieben uns doch. Für alles andere muss es doch Lösungen geben. 
Ich weiß nicht was ich jetzt machen soll. Unseren Urlaub der ab nächster Woche gemeinsam mit meinem Sohn geplant war hat er sofort storniert. Er ist fest entschlossen. 
Habe ich noch irgendeine Möglichkeit einzugreifen?

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9. Juli um 12:47
In Antwort auf pennili92

Danke für eure Antworten! 
Er hat sich jetzt am Wochenende tatsächlich getrennt. Und ich bin total fertig. Er sagt, er will einfach nicht mehr. Hat keine Lust mehr. Er kann das Leben in einer Familie mit Kind einfach nicht führen, es macht ihn nicht glücklich. Ich habe ihm angeboten, dass wir uns räumlich trennen können und es dann nochmal versuchen. Er sagt, er liebt mich, weiß aber dass es trotzdem die richtige Entscheidung ist. 
Ich kann das nicht realisieren und akzeptieren. Vielleicht muss ich ihn gehen lassen aber wir lieben uns doch. Für alles andere muss es doch Lösungen geben. 
Ich weiß nicht was ich jetzt machen soll. Unseren Urlaub der ab nächster Woche gemeinsam mit meinem Sohn geplant war hat er sofort storniert. Er ist fest entschlossen. 
Habe ich noch irgendeine Möglichkeit einzugreifen?

Sorry aber das liest sich sehr vorgeschoben. Nach fünf Jahren fällt ihm das auf?
Ich sehe da ehrlich wenig Hoffnung. Sein „er liebt dich“ würde ich nicht überbewerten. Ist eher ne Floskel.
Da er auch scheinbar keine Punkte in eurer Beziehung benennt an denen man arbeiten könnte, nimmt er dir jede Chance der Handlung. Denke du musst dich damit abfinden.

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9. Juli um 14:27

einer der nicht will, lass ihn gehen, sonst wirst du unglücklich und krank. Um an einer Partnerschaft arbeiten zu können, ist es erforderlich, dass die Partnerschaft nicht in Frage steht. Ist es bei ihm nur der Sex, so wäre seine Entscheidung zu bedauern, für sich keine brauchbare Lösung gefunden zu haben. So ist nun mal der Alltag der Liebe, wenn's einem zu gut geht und die wahren Schätze der Beziehung ignoriert. 

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9. Juli um 15:30

Ich habe einfach das Gefühl ohne ihn in der fremden Stadt nicht klarzukommen. Alleinerziehend. Ich weiß noch gar nicht wie ich das bewerkstelligen soll. 

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