Forum / Liebe & Beziehung

Angst vor der Scheidung

Letzte Nachricht: 27. Mai 2017 um 11:03
27.05.17 um 2:51

Hallo, ich benötige wirklich jede Hilfe daher wollte ich es hier probieren um evtl Ratschläge zu bekommen.

Zu meiner Person : Ich bin ein 35 Jähriger Ehemann und 2facher Papa, bin seit 6 Jahren verheiratet. 

Und jetzt mein Problem (will es kurz fassen)  : der Weg von mir und meiner Frau war schon immer steinig, sei es Meine Mutter und ihre unsympathie gegenüber meiner Frau sei es finanzielles. Wir haben 2 gesunde Kinder die wir über alles lieben. 

Es gab aber 2 Krisen die wir bzw meine frau bis heute nicht mehr verkraften konnte. Beides ist miteinander verknüpft. 
Es begann mit der ständigen und lästigen Besuch der älteren Schwester von meiner Frau, sie hatte jahrelang kein Freund war geschieden und hatte wohl Mutterkomplexe gegenüber unserer erstgeborene. Die Besuche gingen teilweise 3 bis 4 mal am Tag. Sie übernachtete bei meinem schwiegereltern anfangs, die paar Straßen von uns entfernt waren, danach war das alles nur noch ein Vorwand um öfter bei uns zu übernachten. Anfang war es nicht schlimm. Es wurde aber immer störender für mich, es nervte mich dass sie jedes Wochenende bei uns war. Es ging ihr nicht um meine Frau sondern um unser Kind die sie immer versucht hat zu Bemuttern. Irgendwann lange es mir und ich begann eine Wohnung zu suchen was etwas entfernt war von meinem schwiegereltern, die ich heute immer noch sehr schätze und auch mag. Der Zeitraum unserer Umzug war einige Wochen nach der Entbindung von unsere zweiten Kind. 
Es war absolut falsch und unuberdacht von mir meine Frau in diese stressige Angelegenheit mitzuziehen aber ich war wie in trance wegen der Schwester. Ich muss noch hinzufügen dass es ein Kaiserschnitt war. Nach unsrer Umzug in die neue Wohnung war meine Frau fertig mit den Nerven und Kräften, sie bat mich zuhause zu bleiben mich krank zu melden weil ich kein urlaub hatte damals (Personalmangel) ich sagte ihr dass ich es nicht machen kann zumal wir auch auf die Überstunden angewiesen waren wegen der finanziellen Situation.
Ich hatte auch Angst um mein Arbeitsplatz, denn wir waren oft beim Jobcenter wegen Harz4 oder aufstocken,  In der Hinsicht bin ich traumatisiert und wollte um jeden Preis mein Job behalten und meine Familie ernähren. 


 Und genau seit den verachtet mich meine Frau, mit verachten meine ich dass sie mich nicht mehr liebt, sie sagt es nicht klip und arbeitet aber deutet immer an. Sie sagte mir mehr mals dass sie nur den Kindern zu liebe mit mir zusammen ist. Ein paar mal sagte sie mir auch dass sie Sicht trennen wird, also wenn es mal gekracht hat zwischen uns zwei. 

Das andere Problem ist dass ich psychisch nicht stabil bin, bin meistens schnell eingeschnappt und rede an solchen Situationen kaum. Ich verlasse nie die Wohnung egal wie es kracht, ich werde nie beleidigend. 
Ich habe schon oft versucht Hilfe zu holen durch Therapie, aber es ist seit Jahren kein Platz zu bekommen. 

Romantik ist auch fast ein Fremdwort für mich, früher hätte ich noch Ideen, mittlerweile komme ich mir ausgebrannt vor. Oft habe ich auch kein Ansporn nach gewissen Situationen an den ich miich ungerecht behandelt vorkommen. 


Ich weiß wirklich nicht mehr wo ich anfangen soll, ich will sie nicht verlieren denn ich liebe sie über alles, und meine Kinder will ich auch nicht zu Trennungskindern machen, ich will jeden Moment miterleben. 

Mehr lesen

27.05.17 um 3:30

War schon mal beim Psychiatrischer Gutachten, Diagnose war Fundiertes Tiefenpsychologisches Psychotherapie. 

Ich suche seit knapp 2,5 Jahren nach einem Therapeut, bekomme immer gesagt dass aktuell keine Plätze frei sind (20km Umkreis) und ich mich in 3 Monaten melden soll. Und tue ich es wiederholt sich alles wieder.
 

1 -Gefällt mir

27.05.17 um 3:40

Meine wenn man es so sagen kann "Depression" beeinträchtigt genau 2 Sachen die mir mein Leben und meine Beziehung zur Hölle macht. 

1. Antrieblosigkeit - für meine Frau Faulheit
2. Unsicherheit bzw. unzufriedenheit. 

Ich versuche diese hauptmerkmale immer zu unterdrücken um meine Familie nicht zu beeinträchtigen, funktioniert aber nicht immer. 

Wenn es eine Diskussion gibt was in Streit endet, dann kommen auch die Gedanken vielleicht mein Leben ein Ende zu setzten. Dann schaue ich mein Kindern in die Augen und denke mir, das kannst du den kleinen nicht antun. 

Auch diese Arten von Gedanken schildere ich bei den Therapeuten, leider interessiert sich kaum ein Therapeut dafür, mir würde oft vorgeschlagen stationär mich einweisen zu lassen aber das kommt nicht infrage. 

Meine Frau weiß dass ich Probleme habe, aber den Ausmaß wie es mir geht welche Gedanken ich habe weisst sie nicht, soll es auch nicht wissen. Ich will sie nicht zurück in den sie Mitleid oder Angst hat dass ich mir was antue. 

Gefällt mir

Kannst du deine Antwort nicht finden?

27.05.17 um 11:03

Wie schon die anderen sagen, das wichtigste ist wahrscheinlich, deine  psychischen Probleme anzugehen. Bei Depressionen könnte sogar der Hausarzt etwas für dich tun, vielleicht verbessert ja schon ein Medikament dein Befinden bis du einen Therapie Platz bekommst. Liebst du denn deine Frau noch? Du bist wahrscheinlich sehr mit dir selbst beschäftigt und durch dein Verhalten fühlt sie sich von dir allein gelassen. Zeige ihr doch, dass du dich gerne um deine Kinder kümmerst und sie im Haushalt unterstützt und sie schätzt und sag ihr, dass es dir bewusst ist, dass du Fehler gemacht hast. In einem ruhigen Moment Moment. Auch wenn du Probleme hast, die der Grund sind, benutze sie nicht als Ausrede, etwas aktiv verbessern kannst du trotzdem.

Gefällt mir

27.05.17 um 11:03

Wie schon die anderen sagen, das wichtigste ist wahrscheinlich, deine  psychischen Probleme anzugehen. Bei Depressionen könnte sogar der Hausarzt etwas für dich tun, vielleicht verbessert ja schon ein Medikament dein Befinden bis du einen Therapie Platz bekommst. Liebst du denn deine Frau noch? Du bist wahrscheinlich sehr mit dir selbst beschäftigt und durch dein Verhalten fühlt sie sich von dir allein gelassen. Zeige ihr doch, dass du dich gerne um deine Kinder kümmerst und sie im Haushalt unterstützt und sie schätzt und sag ihr, dass es dir bewusst ist, dass du Fehler gemacht hast. In einem ruhigen Moment Moment. Auch wenn du Probleme hast, die der Grund sind, benutze sie nicht als Ausrede, etwas aktiv verbessern kannst du trotzdem.

1 -Gefällt mir