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Angst vor Depressionen und Selbstmordgedanken des Partners

30. Oktober 2014 um 21:19

Hallo ihr Lieben,

ich entschuldige mich schon mal für die nächsten Tippfehler. Sitze hier mit verweinten Augen vor dem Rechner.

Wie oben geschrieben, habe ich große Angst mein Freund könnte sich etwas antun. Wir wohnen noch nicht zusammen und durch unsere Schichten sehen wir uns meist eher am Wochenende. In letzter Zeit verändert er sich Stark. Er ist sehr deprimiert, negativ eingestellt, lustlos und auch seine Arbeitsmoral ist stark gesunken. Er ist auf Arbeit sehr unglücklich und auch der Verdienst ist viel zu gering, für die Schwere Arbeit. Aber bewerben tut er sich trotzdem nicht weiter.

Er schreibt häufig, er hat keine Lust mehr und sagt er weiß nicht was mit ihm Los ist. Er sagt ich wäre die Ausnahme.
Er erzählt mir das, immer dann wenn er gleich auf Arbeit muss. Auch sagt er, würde er gerne einfach mal seine Wut rauslassen.

Heute jedoch habe ich einen großen Schock bekommen.
Er meinte zu mir er will nicht mehr und auf meine Nachfrage obs die Arbeit ist oder sein Leben, kam beides. Auf meine Reaktion ist er nicht eingegangen. Habe gesagt das ich morgen mit ihm Ernsthaft sprechen möchte, er meint er könnte es mir nicht versprechen.

5min Später ist er los auf Arbeit.

Ich bin fix und fertig und weiß nicht wie ich Ihm helfen kann. Er hatte eine schlimme Kindheit und auch seine Mutter zeigt sehr depressive Verhaltensweisen. Ich weiß das wenn ich ihm morgen Vorschlage gemeinsam zu einen Psychiater zu gehen (oder auch allein) er wird nicht zustimmen. Auch wenn er es nicht ausschließt, es könnte eine Depression sein.

Wie soll ich Ihn nur helfen? Ich habe große Angst um ihn und denke manchmal das mir das alles andere als gut tut, Aber ich liebe ihn überall alles und könnte mir eigentlich ein Leben Gemeinsam für immer gut vorstellen. Aber zur Zeit ist es so schwer.

Hat jemand Erfahrungen oder Rat? Soll ich mit seinen besten Freund drüber sprechen? Aber dann fühlt er sich vielleicht hintergangen und erzählt gar nichts mehr.

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30. Oktober 2014 um 22:14

Ich bin selber sehr sensibel
und es mir nicht anmerken zu lassen, wird schwer. Mir kommen beim kleinsten Streit die Tränen und mich beschäftigt das Wochen. Das ist eben wie ich bin, schon immer war und wohl auch bleiben werde. Ich glaub ich steigere mich auch schnell in so was rein.

Jedoch möchte ich meinen Partner nicht vorwerfen, das er mir seine Gedanken mitteilt. Maximal der schreckliche Zeitpunkt kurz vor der Arbeit.
Ich bin froh drüber und wäre tot unglücklich wenn wir 2 nicht zusammen wären.

Letztens hatten wir ein Gespräch wo es eben um das Schlucken auf Arbeit geht. Wenn Kollegen sich als Chef aufspielen und Vorgesetzte jeglichen Realitätsverlust haben. Er hat nie was gesagt und ich habe ihm dann erklärt, das er die Probleme mit nachhause nimmt und dann durch seine Laune an mir auslässt. Da war er sehr geschockt und hat sich noch Tagelang entschuldigt, wenn ich das Gefühl hätte.


Wir haben auch sehr viele schöne Momente und gerade wenn wir Zeit mit seinen Freunden verbringen, wirkt er Glücklich.

Ich will ihn nicht im Stich lassen, wenn es ihm mal nicht so gut geht. Mir ging es auch vor kurzen durch den Tod eines nahestehenden Verwandten wochenlang schlecht, da stand er mir Tag und Nacht zur Seite, obwohl ihm das auch sehr mitgenommen hat.


Ich bin mir sicher dass wenn er Professionelle Hilfe annehmen würde, es besser wird.

Ich weiß nicht wie ich mit ihm darüber morgen reden soll.

Schon mal Danke für die Antworten.

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1. November 2014 um 3:00

Naja
es ist so, dass du nicht für ihn verantwortlich bist, besonders, was die Action mit dem Psychiater betrifft. Und auch wenn er diesen Schritt machen würde, hätte er vermutlich nicht viel davon, denn ein Psychiater verschreibt oft Psychopharmaka, die wiederum auf den Magen schlagen und/oder auf die Potenz.
Wenn dein Freund wirklich eine Depression hat und nicht etwa versucht bei dir zu jammern oder Mitleid zu erwecken, dann solltest du mit ihm sprechen und ihn fragen, was ER dagegen machen will und dann ggf. Verwandte und Freunde heranziehen, die auch helfen können.

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