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Angst vor dem Singleleben

3. Oktober 2007 um 13:30

Hallo,

ich bin seit etwas über 5 Jahren mit meinem Freund zusammen und wir wohnen auch seit 5 Jahren zusammen. Mittlerweile läuft es eher schlecht als recht. Mir kommt es vor als hätten wir uns auseinandergelebt. Es ist ja völlig normal, dass man sich weiterentwickelt, aber bei uns geht es leider in völlig unterschiedliche Richtungen. Mein "Fehler" war, dass ich die ganzen Jahre nach ihm gerichtet habe. Hatte er was vor, hab ich mir auch was vorgenommen. Hat er seine Verabredung abgesagt, habe ich es auch getan. Ich kann gar nicht sagen warum. Vielleicht weil er viel arbeitet und ich froh war mal n Abend mit ihm zu verbringen.
Seit einiger Zeit habe ich aber gemerkt, dass mir was fehlt und ich so einfach nicht mehr glücklich bin. Meine Freundin ist in genauso einer Situation und so haben wir endlich mal wieder einen Frauenabend gemacht. Es war so herrlich. Das hat mich jetzt darin bestätigt, dass es genau das ist was ich will. Feiern!
Leider ist das nicht so ganz das Ding von meinem Freund. Das ist aber auch nicht das einzige worüber wir unterschiedlicher Meinung sind. Hinzu kommt noch die Wohnsituation und das Einmischen von seinen Eltern. Zuhause sind wir erst noch einer Meinung und sobald seine Eltern was sagen ist es immer besser - auch wenn es in eine vollkommen andere Richtung geht.
Das ist einfach nicht mehr das Leben was ich führen will. Denke schon seit längerem über eine Trennung nach. Habe aber totale Angst vor dem Schritt. Ich war noch nie alleine und stelle es mir wahrscheinlich schlimmer vor als es ist, aber ich kann den Gedanken auch nicht abwerfen. Die Angst ist einfach, dass keiner Zeit hat (weil meine Freundinnen alle n Freund haben) und ich die ganze Zeit alleine in meiner Wohnung hocke und den Schritt total bereue.
Mit ihm habe ich schon darüber gesprochen - jedenfalls über das Einmischen von seinen Eltern und das ich so - wie es momentan zwischen uns läuft - nicht zufrieden bin. Er sieht es auf eine Art ein, unternimmt aber nicht wirklich was dagegen. Trotzdem ist er ständig weg und wir unternehmen so gut wie gar nichts mehr zusammen.
Wie habt ihr denn Schritt gemacht bzw. wie ging es auch danach?
Im Voraus danke für eure Erfahrungen und Tips.

LG

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3. Oktober 2007 um 15:54

Keine antwort
wie es dir nach dem schirtt gehen wird, kann dir wohl niemand hier sagen.
die vor- und nachteile die damit verbunden sind, scheinen dir ja ohnehin hjalbwegs klar zu sein. aber denk doch noch mal drüber nach, ob nun wirklich die beziehung schuld ist oder deine eigene faulheit.
in einer halbwegs respektvollen und toleranten beziehung sollte ein partner kein problem damit haben, dass der andere mal allein was macht so lange genug gemeinsame zeit bleibt.
ich glaube nicht, dass du an deiner situation allein durch eine trennung wahnsinnig viel ändern wirst - schau doch mal fürs erste, dass du dein eigenes leben wieder in den griff kriegst und an deiner stubenhockerei was änderst. das einmischen der eltern würd ich an deiner stelle einfach nicht mehr akzeptieren und draufbestehen, dass die gemeinsam getroffenen entscheidungen nciht mehr geändert werden.
unternimm was, schau, dass du wieder mehr zeit mit freunden verbringst (das macht ja er anscheinend auch) und such nciht nach deinem freund als

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Von: tawnie_12628125
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3. Oktober 2007 um 15:35
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