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Angst um schwer kranken Mann

6. Juni um 18:10

Servus miteinander,

ich hoffe hier auf Rat , Meinungen oder Unterstützung...

Mein Mann und ich sind seit 6 Jahren glücklich verheiratet. Wir haben drei Kinder im Alter von 5 und 3 Jahren und unsere Kleine ist 6 Monate alt. 
Vor etwas über einem Jahr bekamen wir dann die Diagnose der Krankheit meines Mannes. Das zog uns komplett den Boden unter den Füßen weg. Mein Mann hat sich seitdem stark verändert. Er ist in ein richtiges Loch gefallen aus dem er allein nicht mehr rausgekommen ist. Er hat regelmäßig getrunken , niemanden mehr  an sich rangelassen und sich verkrochen. In dieser Zeit hatte er dann psychologische Unterstützung die ihm auch sehr geholfen hat. Auch die Geburt unserer kleinen Tochter war für ihn dann wieder ein Lichtblick. Er möchte nur so normal wie möglich behandelt werden und versucht auch, sich so wenig wie möglich anmerken zu lassen.  
Nun hat er sich vor ein paar Wochen auch noch eine Lungenentzündung geholt die sehr langwierig ist und ihn noch zusätzlich geschwächt hat. Er lag auch im Krankenhaus und ist erst seit wenigen Tagen wieder zu Hause wo er sich weiterhin ausruhen soll. 
Ich habe das Gefühl, jetzt geht alles von vorn los. Er zeigt wieder diese Verstimmungen , isst kaum und hat auf nichts Lust. Wenn ich mit ihm reden will , auch über seine Krankheit und wie es weitergeht, habe ich das Gefühl, gegen eine Wand zu sprechen. Ich weiß überhaupt nicht mehr weiter. Wie kann ich ihn erreichen, wie kann ich es anstellen, dass er mit MIR darüber spricht und nicht alles in sich reinfrisst ? Ich bin doch genauso traurig und fassungslos , aber ich habe mich mit meinen eigenen Gefühle immer zurückgehalten um stark für ihn zu sein. 
Vielleicht hat jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht oder hat einfach einen Tipp ...
Danke 

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6. Juni um 19:40
In Antwort auf pipeline01

Servus miteinander,

ich hoffe hier auf Rat , Meinungen oder Unterstützung...

Mein Mann und ich sind seit 6 Jahren glücklich verheiratet. Wir haben drei Kinder im Alter von 5 und 3 Jahren und unsere Kleine ist 6 Monate alt. 
Vor etwas über einem Jahr bekamen wir dann die Diagnose der Krankheit meines Mannes. Das zog uns komplett den Boden unter den Füßen weg. Mein Mann hat sich seitdem stark verändert. Er ist in ein richtiges Loch gefallen aus dem er allein nicht mehr rausgekommen ist. Er hat regelmäßig getrunken , niemanden mehr  an sich rangelassen und sich verkrochen. In dieser Zeit hatte er dann psychologische Unterstützung die ihm auch sehr geholfen hat. Auch die Geburt unserer kleinen Tochter war für ihn dann wieder ein Lichtblick. Er möchte nur so normal wie möglich behandelt werden und versucht auch, sich so wenig wie möglich anmerken zu lassen.  
Nun hat er sich vor ein paar Wochen auch noch eine Lungenentzündung geholt die sehr langwierig ist und ihn noch zusätzlich geschwächt hat. Er lag auch im Krankenhaus und ist erst seit wenigen Tagen wieder zu Hause wo er sich weiterhin ausruhen soll. 
Ich habe das Gefühl, jetzt geht alles von vorn los. Er zeigt wieder diese Verstimmungen , isst kaum und hat auf nichts Lust. Wenn ich mit ihm reden will , auch über seine Krankheit und wie es weitergeht, habe ich das Gefühl, gegen eine Wand zu sprechen. Ich weiß überhaupt nicht mehr weiter. Wie kann ich ihn erreichen, wie kann ich es anstellen, dass er mit MIR darüber spricht und nicht alles in sich reinfrisst ? Ich bin doch genauso traurig und fassungslos , aber ich habe mich mit meinen eigenen Gefühle immer zurückgehalten um stark für ihn zu sein. 
Vielleicht hat jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht oder hat einfach einen Tipp ...
Danke 

Hol dir Hilfe!
Zusätzlich zu seiner Erkrankung scheint eine handfeste Depression deinen Mann zu quälen. Vielleicht könnt ihr gemeinsam einen Weg aus der Depression finden und du mit therapeutischer Unterstützung ihm vermitteln, dass er sie weiterhin dringend nötig hat. Eine Depression ist wie ein großer, schwarzer Hund. Er begleitet die Person überall hin, setzt sich auf seinen Teller und verdirbt ihm den Appetit, während der Nacht setzt er sich auf ihn und raubt ihm den Schlaf, er beißt ihm in die Hand und macht ihn reizbar und aggressiv. Ganz wichtig ist, dass du einen Ansprechpartner hast für deine Gefühle und deine Traurigkeit. Dein Mann kann diese Aufgabe nicht übernehmen. Er braucht selber Hilfe. 
Ich wünsche euch ganz, ganz viel Kraft und alles Gute! 

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6. Juni um 19:02

Besteht denn eine Chance auf Heilung oder ist die Krankheit tödlich?

Bei Lungenerkrankungen hilft jedenfalls gut mit Kochsalz zu Inhallieren, am besten mit ein Mikrozerstäuber Gerät.

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6. Juni um 19:07
In Antwort auf nadu2punkto

Besteht denn eine Chance auf Heilung oder ist die Krankheit tödlich?

Bei Lungenerkrankungen hilft jedenfalls gut mit Kochsalz zu Inhallieren, am besten mit ein Mikrozerstäuber Gerät.

Ich bitte dich. Jetzt werden hier anhand von Forenbeiträgen Diagnosen inklusive Behandlungsmethoden gestellt. Wahnsinn. 

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6. Juni um 19:25
In Antwort auf baumeisterbob1

Ich bitte dich. Jetzt werden hier anhand von Forenbeiträgen Diagnosen inklusive Behandlungsmethoden gestellt. Wahnsinn. 

Ich hab nur gesagt was bei Rest abheilen einer Lungenentzündung hilft. Ist doch nicht verboten? 

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6. Juni um 19:40
In Antwort auf pipeline01

Servus miteinander,

ich hoffe hier auf Rat , Meinungen oder Unterstützung...

Mein Mann und ich sind seit 6 Jahren glücklich verheiratet. Wir haben drei Kinder im Alter von 5 und 3 Jahren und unsere Kleine ist 6 Monate alt. 
Vor etwas über einem Jahr bekamen wir dann die Diagnose der Krankheit meines Mannes. Das zog uns komplett den Boden unter den Füßen weg. Mein Mann hat sich seitdem stark verändert. Er ist in ein richtiges Loch gefallen aus dem er allein nicht mehr rausgekommen ist. Er hat regelmäßig getrunken , niemanden mehr  an sich rangelassen und sich verkrochen. In dieser Zeit hatte er dann psychologische Unterstützung die ihm auch sehr geholfen hat. Auch die Geburt unserer kleinen Tochter war für ihn dann wieder ein Lichtblick. Er möchte nur so normal wie möglich behandelt werden und versucht auch, sich so wenig wie möglich anmerken zu lassen.  
Nun hat er sich vor ein paar Wochen auch noch eine Lungenentzündung geholt die sehr langwierig ist und ihn noch zusätzlich geschwächt hat. Er lag auch im Krankenhaus und ist erst seit wenigen Tagen wieder zu Hause wo er sich weiterhin ausruhen soll. 
Ich habe das Gefühl, jetzt geht alles von vorn los. Er zeigt wieder diese Verstimmungen , isst kaum und hat auf nichts Lust. Wenn ich mit ihm reden will , auch über seine Krankheit und wie es weitergeht, habe ich das Gefühl, gegen eine Wand zu sprechen. Ich weiß überhaupt nicht mehr weiter. Wie kann ich ihn erreichen, wie kann ich es anstellen, dass er mit MIR darüber spricht und nicht alles in sich reinfrisst ? Ich bin doch genauso traurig und fassungslos , aber ich habe mich mit meinen eigenen Gefühle immer zurückgehalten um stark für ihn zu sein. 
Vielleicht hat jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht oder hat einfach einen Tipp ...
Danke 

Hol dir Hilfe!
Zusätzlich zu seiner Erkrankung scheint eine handfeste Depression deinen Mann zu quälen. Vielleicht könnt ihr gemeinsam einen Weg aus der Depression finden und du mit therapeutischer Unterstützung ihm vermitteln, dass er sie weiterhin dringend nötig hat. Eine Depression ist wie ein großer, schwarzer Hund. Er begleitet die Person überall hin, setzt sich auf seinen Teller und verdirbt ihm den Appetit, während der Nacht setzt er sich auf ihn und raubt ihm den Schlaf, er beißt ihm in die Hand und macht ihn reizbar und aggressiv. Ganz wichtig ist, dass du einen Ansprechpartner hast für deine Gefühle und deine Traurigkeit. Dein Mann kann diese Aufgabe nicht übernehmen. Er braucht selber Hilfe. 
Ich wünsche euch ganz, ganz viel Kraft und alles Gute! 

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6. Juni um 19:59
In Antwort auf pipeline01

Servus miteinander,

ich hoffe hier auf Rat , Meinungen oder Unterstützung...

Mein Mann und ich sind seit 6 Jahren glücklich verheiratet. Wir haben drei Kinder im Alter von 5 und 3 Jahren und unsere Kleine ist 6 Monate alt. 
Vor etwas über einem Jahr bekamen wir dann die Diagnose der Krankheit meines Mannes. Das zog uns komplett den Boden unter den Füßen weg. Mein Mann hat sich seitdem stark verändert. Er ist in ein richtiges Loch gefallen aus dem er allein nicht mehr rausgekommen ist. Er hat regelmäßig getrunken , niemanden mehr  an sich rangelassen und sich verkrochen. In dieser Zeit hatte er dann psychologische Unterstützung die ihm auch sehr geholfen hat. Auch die Geburt unserer kleinen Tochter war für ihn dann wieder ein Lichtblick. Er möchte nur so normal wie möglich behandelt werden und versucht auch, sich so wenig wie möglich anmerken zu lassen.  
Nun hat er sich vor ein paar Wochen auch noch eine Lungenentzündung geholt die sehr langwierig ist und ihn noch zusätzlich geschwächt hat. Er lag auch im Krankenhaus und ist erst seit wenigen Tagen wieder zu Hause wo er sich weiterhin ausruhen soll. 
Ich habe das Gefühl, jetzt geht alles von vorn los. Er zeigt wieder diese Verstimmungen , isst kaum und hat auf nichts Lust. Wenn ich mit ihm reden will , auch über seine Krankheit und wie es weitergeht, habe ich das Gefühl, gegen eine Wand zu sprechen. Ich weiß überhaupt nicht mehr weiter. Wie kann ich ihn erreichen, wie kann ich es anstellen, dass er mit MIR darüber spricht und nicht alles in sich reinfrisst ? Ich bin doch genauso traurig und fassungslos , aber ich habe mich mit meinen eigenen Gefühle immer zurückgehalten um stark für ihn zu sein. 
Vielleicht hat jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht oder hat einfach einen Tipp ...
Danke 

er soll sich unbedingt wieder psychologische Hilfe holen

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6. Juni um 20:49
In Antwort auf nadu2punkto

Besteht denn eine Chance auf Heilung oder ist die Krankheit tödlich?

Bei Lungenerkrankungen hilft jedenfalls gut mit Kochsalz zu Inhallieren, am besten mit ein Mikrozerstäuber Gerät.

Die Krankheit ist nicht heilbar, man kann nur den Verlauf verlangsamen 

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6. Juni um 20:51
In Antwort auf shaun666

Hol dir Hilfe!
Zusätzlich zu seiner Erkrankung scheint eine handfeste Depression deinen Mann zu quälen. Vielleicht könnt ihr gemeinsam einen Weg aus der Depression finden und du mit therapeutischer Unterstützung ihm vermitteln, dass er sie weiterhin dringend nötig hat. Eine Depression ist wie ein großer, schwarzer Hund. Er begleitet die Person überall hin, setzt sich auf seinen Teller und verdirbt ihm den Appetit, während der Nacht setzt er sich auf ihn und raubt ihm den Schlaf, er beißt ihm in die Hand und macht ihn reizbar und aggressiv. Ganz wichtig ist, dass du einen Ansprechpartner hast für deine Gefühle und deine Traurigkeit. Dein Mann kann diese Aufgabe nicht übernehmen. Er braucht selber Hilfe. 
Ich wünsche euch ganz, ganz viel Kraft und alles Gute! 

Er möchte diesmal keine psychologische Unterstützung. Er macht total dicht und meint, er braucht das nicht. 

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6. Juni um 21:29
In Antwort auf pipeline01

Die Krankheit ist nicht heilbar, man kann nur den Verlauf verlangsamen 

Vielleicht braucht er einfach eine Auszeit. 

Aber ich würde auch zu einer Gesprächstherapie raten. 

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7. Juni um 4:54

Ich  kann ihn ja nicht zwingen wenn er sagt er will nicht...

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7. Juni um 9:20
In Antwort auf pipeline01

Ich  kann ihn ja nicht zwingen wenn er sagt er will nicht...

schon mal versucht mit ihm in Urlaub zu fahren?
mal weg... raus... tapetenwechsel?

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7. Juni um 9:48
In Antwort auf pipeline01

Er möchte diesmal keine psychologische Unterstützung. Er macht total dicht und meint, er braucht das nicht. 

Doch, er braucht das aber mit viel sanfter und liebevoller Unterstützung. Zwinge ihn nicht und versuche ihn nicht zu überreden. 
Diese hoffnungslose innere Leere ist auch durch Sinnlosigkeitsgefühle und Lebensüberdruss gekennzeichnet. In sehr schweren Krankheitsverläufen trauert ein Mensch um all das, was er möglicherweise verloren hat oder verlieren wird. Er trauert um all das, was ihm wichtig erschien. Manchmal bereuen Menschen in dieser Phase Versäumnisse oder werden stark an frühere Ereignisse erinnert und an Probleme, die sie so nicht mehr werden lösen können. Das wiederum weckt Kummer und Schuldgefühle. Für Angehörige ist in diesem Prozess sehr wichtig, dass sie Trauer ihres geliebten Menschen zulassen und aushalten können. Das ist nicht einfach und erfordert oftmals sehr gutes Einfühlungsvermöge. Für ihn da sein, wenn er das Gespräch sucht, und ihn allein lassen zu können, wenn ihm danach ist.
Um der stetigen Belastung auch in dieser Krise zu begegnen ist es essentiell von Bedeutung, dass du dich selbst nicht vergisst und dir selbst Unterstützung holst. 

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