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Angst, glücklich zu sein

12. Oktober 2005 um 8:52

hallo,

vor etwa einem jahr habe ich eine therapie angefangen, und langsam lösen sich einige der "knoten", die mir das leben so schwer machen...

eine sache beschäftigt mich aber seit ein paar wochen: hauptthema war wieder meine "blockaden" , meine ängste in zwischenmenschlichen beziehungen, und ich erklärte sie wieder so, dass es bei mir die angst ist, dass alles schief geht.. da sagte mir der therapeut so nebenbei, nicht die angst, dass die beziehung schief geht, würde mich so blockieren, sondern die angst, dass die beziehung schön und gut gehen könnte! angst vor dem glück sozusagen??

das gab er mir als denkanstoss, und ein paar täge später kam noch die frage von ihm, was ich für eine schuld "abbezahlen" wolle... dieser letzer satz hat mich unerwartenerweise zutiefst getroffen, auch jetzt beim schreiben kommen mir die tränen, ich weiss nicht warum...

ich bin ratlos, ahne, dass ich da an etwas wichtiges herankomme. Ich weiss, dass mein fall nich mit anderen verglichen werden kann, dass jede therapie, jede vergangenheit etwas sehr persönliches ist, würde aber trotzdem sehr gerne einige meinungen dazu lesen!

vielen dank im voraus und einen schönen tag wünscht euch

yavanah

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12. Oktober 2005 um 14:13

Das könnten meine worte sein...
mir geht es sehr ähnlich, nur dass ich noch nicht den schritt gewagt habe zum therapeuten zu gehen...
gerade erst gestern ist mir klar geworden, dass ich es nicht alleine schaffe.
habe dazu auch gestern einen beitrag im psychologie-forum darüber geschrieben ("depressionen, obwohl es mir grad super geht").

meine meinung dazu: ich WEISS, dass es solche abstrusen empfindungen gibt.

du stehst also nicht alleine mit diesem problem. *kopf hoch*

*die gwendoline*

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12. Oktober 2005 um 14:33

Hallo yavanah
Diesen Satz kenn ich auch zu gut. Dein Therapeut ist sehr gut und sehr treffsicher.
Die Angst dass Dir Beziehungen zu schön sein könnte, und Du irgendeine Schuld abbezahlen willst?

Das hat getroffen, weil es so scheint als würdest Du Dich mit "Schiefgehenden Beziehungen " für etwas bestrafen.

Ich kann Dir nur sagen, ja, dieses Muster kenn ich gut und wenn Du das aufgearbeitet hast mit Deinem Therapeuten!
Dann gehts Dir sicher um vieles besser.

War auch bei mir so!
Bitte hab keine Angst vor der Therapie und lauf nicht davor weg.

Dich fest in die Arme nehm und mal drück
alles Liebe
Fortunia

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12. Oktober 2005 um 14:35
In Antwort auf sweetgwendoline

Das könnten meine worte sein...
mir geht es sehr ähnlich, nur dass ich noch nicht den schritt gewagt habe zum therapeuten zu gehen...
gerade erst gestern ist mir klar geworden, dass ich es nicht alleine schaffe.
habe dazu auch gestern einen beitrag im psychologie-forum darüber geschrieben ("depressionen, obwohl es mir grad super geht").

meine meinung dazu: ich WEISS, dass es solche abstrusen empfindungen gibt.

du stehst also nicht alleine mit diesem problem. *kopf hoch*

*die gwendoline*

Hallo und danke
für deine antwort! Wie äussern sich diese "abstrusen" empfindungen bei dir? Mir jedenfalls geht es überhaupt nicht gut dabei, ich fühle mich seit jahren wie gelähmt, sobald mir ein mensch etwas bedeutet...

yavanah

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12. Oktober 2005 um 14:49
In Antwort auf fortunia

Hallo yavanah
Diesen Satz kenn ich auch zu gut. Dein Therapeut ist sehr gut und sehr treffsicher.
Die Angst dass Dir Beziehungen zu schön sein könnte, und Du irgendeine Schuld abbezahlen willst?

Das hat getroffen, weil es so scheint als würdest Du Dich mit "Schiefgehenden Beziehungen " für etwas bestrafen.

Ich kann Dir nur sagen, ja, dieses Muster kenn ich gut und wenn Du das aufgearbeitet hast mit Deinem Therapeuten!
Dann gehts Dir sicher um vieles besser.

War auch bei mir so!
Bitte hab keine Angst vor der Therapie und lauf nicht davor weg.

Dich fest in die Arme nehm und mal drück
alles Liebe
Fortunia

Liebe Fortunia,
ich danke dir sehr für diese aufmunternde worte!

Das mit dem "bestrafen" beschäftigt mich, aber ich finde keinerlei ansatzpunkt, um diesen knoten zu lösen... ich habe natürlich vor, die therapie weiterzuführen, auch wenn sie mich manchmal furchtbar deprimiert, würde aber gerne diese zwei sätze von meinem therapeuten verarbeiten, weil sie mir irgendwo sehr weh tun...
du sagst, du würdest dieses muster gut kennen...ist es indiskret zu fragen, wie sich das bei dir geäussert hat und wie lange du gebrauchst hast, dich davon zu lösen?

Was mich im moment traurig macht, ist dass ich das gefühl habe, mich zu verändern und fürchte, gar nicht mehr lieben zu können, oder besser gesagt, dass meine gefühle abstumpfen. Ist es normal, kommt es wieder, muss ich dadurch..?

Alles Gute für Dich

yavanah

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12. Oktober 2005 um 15:02
In Antwort auf yavanah

Hallo und danke
für deine antwort! Wie äussern sich diese "abstrusen" empfindungen bei dir? Mir jedenfalls geht es überhaupt nicht gut dabei, ich fühle mich seit jahren wie gelähmt, sobald mir ein mensch etwas bedeutet...

yavanah

Naja...
lies dir mal meinen beitrag im psychologie forum durch...da steht eigentlich alles drin. auch dass ich das gefühl habe mich für ein schönes wochenende mit einer mindestens 2 tage dauernden depression zu "bestrafen"...etc.

aber mal ne frage. zu welchem arzt geht man denn mit diesen problemen? da gibt es ja fachärzte für neurologie und psychotherapie, fachärzte für psychiatrie und psychotherapie, und dann noch psychotherapeutische medizin und nervenheilkunde...häää? is das im endeffekt alles dasselbe? ich glaube gelesen zu haben, dass diplom psychologen keine medikamente verschreiben dürfen, aber das ist alles was ich weiß. wo gehst du denn hin?

*gwen*

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12. Oktober 2005 um 15:16
In Antwort auf sweetgwendoline

Naja...
lies dir mal meinen beitrag im psychologie forum durch...da steht eigentlich alles drin. auch dass ich das gefühl habe mich für ein schönes wochenende mit einer mindestens 2 tage dauernden depression zu "bestrafen"...etc.

aber mal ne frage. zu welchem arzt geht man denn mit diesen problemen? da gibt es ja fachärzte für neurologie und psychotherapie, fachärzte für psychiatrie und psychotherapie, und dann noch psychotherapeutische medizin und nervenheilkunde...häää? is das im endeffekt alles dasselbe? ich glaube gelesen zu haben, dass diplom psychologen keine medikamente verschreiben dürfen, aber das ist alles was ich weiß. wo gehst du denn hin?

*gwen*

Ich habe deinen beitrag
im anderen forum gelesen und denke auch, du solltest jemanden aufsuchen, um dich erstmal aussprechen zu könnnen. Gut finde ich, dass du schon ziemlich genau weisst, wo dein problem liegt....

Mein therapeut ist ein psychiater, der sehr zuverlässig ist und keine medikamente verschreibt, das war mir sehr wichtig! Ausserdem wird die therapie hier (ich wohne im ausland) von der krankenkasse übernommen.
Wenn er halt merkt, dass es mir schlecht geht, oder dass wir an einen wichtigen "knotenpunkt" kommen, gibt er mir zwei termine in einer woche; ich bin sehr froh, ihn gefunden zu haben, denn davor war ich bei zwei anderen, bei denen ich mich nicht so "öffnen" konnte...

Frage einfach deinen hausarzt, ob er dir einen therapeuten empfehlen kann!

Viel Mut wünscht dir

yavanah

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