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Angst+Ehe+Kinder+neue Liebe= Verzweiflung

29. November 2016 um 10:06

Erstmal Hi zusammen, 

das ist das erste mal, dass ich sowas hier mache bzw. dass ich generell jemanden um Rat bitte.... Also nehmt es mir nicht übel, wenn ich vielleicht etwas khaotisch schreibe.
Ich bin mittlerweile kindliche 32 Jahre alt, seit 12 Jahren mit meiner Frau zusammen und davon 5Jahre verheiratet. Außerdem zählen zwei Kinder im Alter von 10 und 4 zu meiner Familie. Vor ein paar Monaten haben wir unser neu gebautes Einfamilienhaus bezogen. Also die typische kleine und glückliche Familie wie man sie aus dem Bilderbuch kennt. Nur ist das leider nicht so ....... Im Endeffekt hat das ganze Chaos schon ganz am Anfang der Beziehung begonnen. Meine Frau und ich haben uns kennengelernt, haben uns ein paar mal getroffen und schwups , da waren wir schon zusammen. Frisch verliebt, also will man Zeit mit dem Menschen verbringen. Dadurch die Freunde vernachlässigt, nie Zeit gehabt und und und ..... Also waren irgendwann die meisten Weg. Ich hab relativ schnell gemerkt, dass die Beziehung zwischen uns nicht wirklich harmoniert bzw. hab ich mich auch nicht wirklich sehr wohl mit ihr gefühlt. Aber trotzdem bin ich bei ihr geblieben, weil ich Angst hatte sie zu verletzen. Nach einem Jahr ging sie dann mit einem Ihrer Arbeitskollegen fremd und hat es mir gleich am nächsten Tag gebeichtet. Sie hat geweint dabei..... Und wie hab ich reagiert ? Genau, ich hab gar nix gemacht und am gleichen Tag noch mit ihr händchenhalten durch die Gegend marschiert. Natürlich hat es an mir gefressen, auch wenn es nicht wirklich gut bei und gelaufen ist. Ein paar Wochen später hab ich mich mit einer seht guten Freundin getroffen. Ich weiß nicht ob es Rachegelüste waren oder was anderes, aber wir haben dann miteinander geschlafen. Ich hab das alles gebeichtet. Im Endeffekt hab ich so meine letzten Freunde verloren, weil ich unmittelbar danach jeglichen Kontakt zu dieser Freindin auf beschissene Art abgebrochen hab weil das meine jetzige Frau so wollte. Wir lebten halt dann vor uns hin und es kriselte und kriselte immer mehr. Ich war fast soweit, meine Angst zu überwinden und mich zu trennen und plötzlich war sie schwanger. Also hab ich wieder einen Rückzieher gemacht und mir gesagt "Du bekommst ein Kind, also steh dazu" und das hab ich gemacht. Also gleich ne Wohnung gesucht und mit meiner schwangeren Freundin zusammen gezogen. Und alle Probleme wurden weiter versteckt und unter den Teppich gekehrt. Natürlich ging dann bald das Thema "Heiraten" los. Ich bin nicht drauf eingegangen, Jahre lang .... Und plötzlich war sie wieder schwanger und hat mir dann einen Antrag gemacht. Naja, ein Kind da, zweites unterwegs.... "steh dazu".... Also hab ich eingewilligt, obwohl ich eigentlich nicht bereit dazu war. Zweites Kind da , Wohnung eigentlich zu klein, also was machen? Genau , mit der Planung vom Eigenheim begonnen. Wenn man nur arbeiten geht, den Rest der Zeit zuhause verbringt und sonst nix mehr anderes mehr macht, wird einen wahnsinnig langweilig...... Ich hab dann Abwechslung in so einem Onlinegame gefunden. Vor zwei Jahren hab ich dort dann eine Frau kennengelernt. Es hat angefangen mit harmlosen chatten. Dann mit den ersten Telefonaten..... Wir haben uns sehr schnell ineinander verliebt. Wir haben jeden Tag geredet, rumgeblödelt, gelacht , waren für einander da.... Egal was für ein Problem. Was hab ich gemacht ? Genau, ich hab mein Leben genau so weitergeführt, ich hab ja Kinder und Verpflichtungen. Also angefangen zu bauen. Aus dem verliebt sein wurde immer mehr und mehr. Es war fast schon eine "Beziehung"....Letztes Jahr haben wir uns getroffen..... Ohne ein "Hi"oder "Hallo" sind wir uns direkt in die Arme gefallen.... Haben uns geküsst .... Haben miteinander Geschlafen ..... Haben uns ununterbrochen in die Augen geschaut..... Da wusste ich schon, dass ist nicht einfach irgend eine Affäre oder so..... Es war tatsächlich so , als hätten wir nur aufeinander gewartet. wir gehören zusammen, das wissen wir beide. Aber uns war klar, dass es fast unmöglich ist, dass wir zusammen alt werden. Ich liebe diese Frau, ich liebe sie wirklich..... Deshalb hab ich Sie gebeten, mir zu sagen , wenn sie jemand anderen kennenlernt und eine Chance sieht, dass das eventuell was werden könnte. Ich habe so oft darüber nachgedacht, wie wir zusammen sein können ....Ich hab zwei Jahre nichts unternommen.... Ich hab zwei Jahre nichts gemacht, um mit dieser Frau zusammen zu sein..... Warum? Weil ich immer noch die gleichen Ängste habe wie früher.... Ich will meine Frau nicht verletzen..... dazu sind die Ängste gekommen, dass ich dann meine Kinder verlieren könnte ...... Sogar Existenzängste ....  Also hab ich nichts gemacht .... Aber dass ich durch die Untätigkeit meine große Liebe verletze , hab ich nicht wahrgenommen.....und dass sie nicht ewig auf mich wartet, hab ich auch verdrängt. Nun ist wieder ein Ex-Freund von ihr aufgetaucht (ihre erste wahre Liebe) ..... Und für sie ist es natürlich ein schönes vertrautes Gefühl... Sie war lange alleine.... Sie liebt mich, dass sagt sie mir noch immer. Aber sie sagt auch, dass da eventuell mehr entstehen könnte. Natürlich war ich am Boden zerstört, traurig, eifersüchtig. Aber dieser Tritt in den Hintern hat mir endlich die Augen geöffnet. Ich weiß, dass ich mit dieser Frau alt werden will , ich weiß, dass sie die perfekte Frau für mich ist , ich weiß dass ich die wahrhaftig liebe gefunden habe. Aber was mach ich jetzt?  Die Ängste sind immer noch da und es lähmt mich. Ich hab Angst, dass ich meine Kinder verliere..... Ich hab Angst, dass ich in ein finanzielles Fiasko renne..... Ich hab Angst vor der Reaktion meiner Familie ..... Ich hab Angst, dass sie mich vielleicht doch nicht mehr will und eher mit dem Ex liebäugelt.... 
Wenn ich jetzt zu meiner Frau renne und ihr das beichte, werd ich wahrscheinlich meine Kinder nur noch einmal im Monat sehen....
Sie sie wird mir das Leben zur Hölle machen...... 
Ich habe versucht mit ihr zu reden, über die Gefühle die man füreinander hat und ihr vorgeschlagen so ne Ehetherapie zu machen (Hintergedanke Trennungshilfe). Lehnt die aber kategorisch ab. 
Ich weiss nicht weiter ....... 
Vielleicht hat jemand schon ähnlich Erfahrungen gemacht ..... Würd mich freuen, wenn jemand einen Rat für mich hätte, wie ich das alles angehen könnte. Ich will keinen Krieg, aber trotzdem meine Liebe und meine Kinder.

Danke und Gruß 
Dia




 

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29. November 2016 um 11:07

na was willst Du jetzt hören? Du hast Dir die Suppe eingebrockt, Du musst sie auslöffeln. So oder so.
Wenn man Entscheidungen trifft, muss man mit deren Konsequenzen leben.

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29. November 2016 um 11:10

Du gehst den zweiten vor dem ersten Schritt !!!!
Du bist seit über 10 Jahren mit der falschen Frau zusammen....ihr habt euch gegenseitig betrogen  und verwendet viel Lebensenergie darauf, die Fassade aufrechtzuerhalten.
So eine Sache kann und muss man beenden, wenn es so lange schief läuft . Du sagst, dass du deine Frau nicht verletzen willst.....betrügst sie aber.  Das ist nicht rücksichtsvoll sondern feige und bequem.
Fairer wäre es, sich zu trennen...unsbhängig von der neuen Frau. Die sollte dann auch nicht der Grund sein und keine potenzielle Ersatzmutter.
Erst nach einer sauberen Trennung und einer vernünftigen Umgangsregelung bist du wirklich frei für  eine andere Frau.
Alles andere sind Ausflüchte. Mache Nägel mit Köpfen aber behaupte nicht, dass du immer so weitermachst, weil du an deine Familie denkst. Das hört sich schön an....mehr aber auch nicht. Deine Kinder merken deine Zerissenheit und das tut ihnen nicht gut. Nicht zwangsläufig siehst du sie im Trennungsfall nur alle vier Wochen.
Ich wünsche dir, aber auch deiner Familie,  dass du die längst überfällige Entscheidung  triffst und den Ar...... in der Hose die Konsequenzen zu tragen und Verantwortung  zu übernehmen.

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29. November 2016 um 21:24

Die Entscheidung ist ja eigentlich schon gefallen..... Allerdings hab ich Probleme mit dem Umsetzen...... Ich will nicht im Bösen auseinander , ich will keinen Krieg. Weil genau dann werden sich meine Befürchtungen bewahrheiten ...... Und dann kann ich mir eigentlich gleich nen Strick nehmen .....  

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29. November 2016 um 22:37

Wirklich Alltagstauglich ist das leider nicht, da wir Ca.650km weit auseinander leben. Also wäre anfänglich erstmal nur eine Fernbeziehung drin. Dazu kommt, dass wir doch einen großen Altersunterschied haben..... Aber mir ist klar, dass das änderbar ist. Wir telefonieren eigentlich täglich , oft auch mehrmals am Tag. Und dank whatsapp glüht das Handy. Ich glaube nicht, dass es einfach nur ein "Ausgleich für Fehlende Dinge" ist. Anfangs war es vielleicht auch so, aber jetzt muss ich sagen, es hat sich zu was ernstem Entwickelt. Wir haben tatsächlich schon Krisen miteinander überstanden. Und das hat uns noch mehr zusammen geschweißt. Auch wenn es eventuell nicht gut ausgehen würde mit ihr, möchte ich nicht in ein paar Jahren sagen, ich hab es nicht probiert. Nur weil ich eine schlechte Ehe nicht riskieren wollte. Ich weiß, dass meine jetzige Ehe irgendwann auseinander bricht. Wir haben keine Gemeinsamkeiten, außer für Kinder.... Ich weiß nicht , wann wir überhaupt mal zusammen gesessen sind und einfach gequatscht haben.... Ich weiß nicht, wann wir uns gegenseitig zum Lachen gebracht haben. Es ist wie eine Bekanntschaft, mit der man zusammen lebt. Natürlich hab ich sie gerne, natürlich will ich ,dass es ihr gut geht. Schließlich sind wir jetzt auch schon 12 Jahre zusammen. Aber es passt einfach nicht. Leider weiß ich aber, wenn ich jetzt sage "ich liebe ne andere" oder "Hey, das klappt nicht mit uns"  was heftiges losgetreten wird.....  Und das es dann finster und übel zwischen uns wird....  Deshalb hab ich auch versucht, sie zu ner Eheberatung zu überreden, mit wenig Erfolg ..... Ich wollte, dass sie selbst sieht , was das zwischen uns ist..... Und wir dann zusammen einen Weg finden. Ihr Kommentar zu allem "wenn du was ändern willst, ändere dich ". Also auf gut deutsch "wenn dir was nicht passt, änder dich so, dass es dir passt " 

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30. November 2016 um 0:13

So etwas ähnliches habe ich auch erlebt, nur mit dem Unterschied das ich nicht verheiratet war und auch keine Kinder hatte.
Verheiratet und noch Kinder ist natürlich ein Brocken mit dem man dann auch erstmal umgehen muss.

Bis ich 30 war (jetzt 38) hatte ich eine Beziehung und eigentlich ging jeder davon aus das wir mal heiraten würden, Kinder-Haus eben so wie gekannt.
Richtige Liebe war es von meiner Seite nicht, wir verstanden uns gut und ansonsten lief auch alles mehr oder weniger in geordneten Bahnen.
Es war halt ein geregeltes Leben.
Wir lebten eben in unserem Heimatdorf wo wir auch aufgewachsen sind und kannten uns schon aus der Schulzeit und viele von meinen Freunden hatten auch Partnerinnen von der Umgebung. 
Das war und ist einfach ganz normal, am Land ist das nunmal so.
Es war eben auch das Umfeld, meine Eltern und ihre Eltern kannten sich sehr gut und waren befreundet, natürlich wollten sie auch Enkelkinder das bekannte Lied eben.
Liebe war es vielleicht mal ganz am Anfang, keine Ahnung.

Natürlich wurde das Thema Hochzeit irgendwann immer stärker, ebenfalls Hausbau usw....
Wirklich glücklich war ich nicht, es war einfach schon irgendwie eine Gewohnheit so kann man es wohl beschreiben.
Wie schon erwähnt lebte ich auf dem Land da kennt jeder jeden und das Umfeld hat da irgendwelche Erwartungen man glaubt leider sich dem Anpassen zu müssen.

Der Auslöser für meine Trennung war komischerweise die Hochzeit eines Freundes von mir.
Wirklich glücklich war er auch nicht, da ging das von seiner besseren Hälfte+Schwiegermutter aus.
Wirklich viel zu melden hat er bei den beiden nicht, sein Schwiegervater auch nicht also die beiden sind im Elend vereint. 
Dann noch ein anderer Freund von mir ebenfalls auf der Hochzeit der sich mal wieder die Kante gab.
Hatte eine Freundin und auch schon ein Kind, Hochzeit war natürlich auch schon bei denen geplant, Kind war da also Hochzeit, die wurde er nicht mehr los.
Da gab es einige Beispiele und das öffnete mir echt die Augen, meine Freundin nörgelte ja auch wieder mal rum wegen irgend einem Mist.
Am nächsten Tag bin ich dann ausgezogen  

Den Stress den sie, ihre und meine Eltern machten könnt ihr euch wohl vorstellen. 

War mir aber sowas von egal, ich lebte dann einfach mein Leben.
Hatte danach eine kurze Beziehung mit einer 19 jährigen, natürlich war von Anfang an klar das es nicht auf Dauer ist.
Aber sie hatte damit keine Problem und ich schon gar nicht, aber wir hatten beide unseren Spaß 
Danach habe ich während meines beruflichen Aufenthaltes in Russland meine Frau kennengelernt, eine temperamentvolle Russin.
Sie ist Antwältin und hat dort das Unternehmen wo ich damals arbeitete beraten um mit dem ganzen Behördenkram in Russland fertig zu werden.
Wow, da war mir von Anfang an klar, das ist sie. 
Sie ist eine bildhübsche, sehr kluge und ebenso temperamentvolle Frau das gefällt mir, aber ich kann mich auch 100% auf sie verlassen sie fällt mir nicht in den Rücken und sie nörgelt nicht wegen jedem Mist rum.
Ist sehr selbstbewusst und steht über viele Dinge drüber.
Ich habe genauso meine Macken und sie versucht mich nicht zu verbiegen genaus wie sie ihre Macken hat.
Sie fordert aber gibt auch, genauso wie ich.

Wir sind jetzt seit knapp 5 Jahren verheiratet und haben eine 1 Jahr und 2 Monate alte Tochter.
Ich könnte mir keine bessere Frau und Mutter vorstellen.

Der Kontakt mit meinen Eltern hat sich wieder normalisiert aber wir leben jetzt relativ weit weg von daher sind Besuche eher seltener.
Aber sie kommen gut mit meiner Frau aus, vor allem meinem Vater gefällt sie sehr gut 

Ich habe damals die richtige Entscheidung getroffen, meine damalige Freundin ist übrigens immer noch bzw. wieder Single.

Einen Garantieschein gibt es natürlich nie, aber sein ganzes Leben nur mit jemandem zusammenzuleben nur weil vielleicht das Umfeld oder das Pflichtbewusstsein es so erwartet macht nicht glücklich.
Auch nicht wenn Kinder da sind obwohl es dann natürlich umso schwerer wird da auszubrechen.



 

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30. November 2016 um 0:19

Die Gefahren sind ja hier schon angedeutet worden:

Gefahr 1: Die Frau setzt die Kinder (aus Rache) als Druckmittel ein.
Gefahr 2: Die Kinder sieht man(n) dann nur noch an den Wochenenden.
Gefahr 3: Die Kinder geraten zwischen die Fronten, werden aufgehetzt und entfremden sich.
Gefahr 4: Die Scheidung wird durch Zugewinnausgleich und Versorgungsausgleich sowie Rechtsanwaltshonorare richtig teuer.
Gefahr 5: Die psychischen Folgen einer Scheidung unter Einschaltung von Rechtsanwälten können gravierend sein.
Gefahr 6: Das schicke Einfamilienhaus mit Inventar muss verkauft werden (eventuell unter Wert), weil einer allein die Raten nicht zahlen kann. Woher kommt der Differenzbetrag, um das Darlehen vollständig zurückzuzahlen?
Gefahr 7: Die Bank will Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Beendigung des Schuldverhältnisses, und das nicht zu knapp.

Eine Chance, sich selbst zu verwirklichen, sehe ich hier nicht wirklich, weil es in dieser Situation schlichtweg nichts zum Selbstverwirklichen gibt. Man sollte der Wirklichkeit nicht mit verklärten Augen ins Gesicht schauen, denn die Gefahr einer kompletten Eskalation ist hier durchaus gegeben und die Eskalation kann finanziell und psychisch zu einem großen Desaster werden, und zwar für alle Beteiligten. Daher ist die Idee mit der Paar- und Familientherapie eigentlich die beste, die man haben kann, allerdings auch nur dann, wenn keine sonstigen Liebschaften laufen, denn sonst ist dies ziemlich sinnlos. Alles in allem: Ein Familienvater mit zwei Kindern, der die Familie wegen einer anderen Frau verlässt, das ist moralisch äußerst fragwürdig. Die Leidtragenden werden die beiden Kinder sein.

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30. November 2016 um 7:43
In Antwort auf dia2905

Die Entscheidung ist ja eigentlich schon gefallen..... Allerdings hab ich Probleme mit dem Umsetzen...... Ich will nicht im Bösen auseinander , ich will keinen Krieg. Weil genau dann werden sich meine Befürchtungen bewahrheiten ...... Und dann kann ich mir eigentlich gleich nen Strick nehmen .....  

Du wirst Krieg haben - ob du möchtest oder nicht . Ich kann mir nicht vorstellen, dass deine Frau ein liebenswerter, vernünftiger Mensch ist . Für die hast du nur eine Funktion und wenn ein Teil des Inventars Füße bekommt, auf dem das Fundamt steht, dann gibt es Krieg .



Dann geh zu einem Anwalt - lass dich beraten . Er wird dir die Schwärze nehmen die du siehst . Das kann auch der Mann machen, nicht nur Frauen .

Was möchtest du ?
Weiterhin so vegetieren und darüber nachdenken - hätte ich, sollte ich ?

Es ist dein Leben, deine Qualität - also handle danach !

 

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30. November 2016 um 7:47
In Antwort auf knabberhase

Die Gefahren sind ja hier schon angedeutet worden:

Gefahr 1: Die Frau setzt die Kinder (aus Rache) als Druckmittel ein.
Gefahr 2: Die Kinder sieht man(n) dann nur noch an den Wochenenden.
Gefahr 3: Die Kinder geraten zwischen die Fronten, werden aufgehetzt und entfremden sich.
Gefahr 4: Die Scheidung wird durch Zugewinnausgleich und Versorgungsausgleich sowie Rechtsanwaltshonorare richtig teuer.
Gefahr 5: Die psychischen Folgen einer Scheidung unter Einschaltung von Rechtsanwälten können gravierend sein.
Gefahr 6: Das schicke Einfamilienhaus mit Inventar muss verkauft werden (eventuell unter Wert), weil einer allein die Raten nicht zahlen kann. Woher kommt der Differenzbetrag, um das Darlehen vollständig zurückzuzahlen?
Gefahr 7: Die Bank will Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Beendigung des Schuldverhältnisses, und das nicht zu knapp.

Eine Chance, sich selbst zu verwirklichen, sehe ich hier nicht wirklich, weil es in dieser Situation schlichtweg nichts zum Selbstverwirklichen gibt. Man sollte der Wirklichkeit nicht mit verklärten Augen ins Gesicht schauen, denn die Gefahr einer kompletten Eskalation ist hier durchaus gegeben und die Eskalation kann finanziell und psychisch zu einem großen Desaster werden, und zwar für alle Beteiligten. Daher ist die Idee mit der Paar- und Familientherapie eigentlich die beste, die man haben kann, allerdings auch nur dann, wenn keine sonstigen Liebschaften laufen, denn sonst ist dies ziemlich sinnlos. Alles in allem: Ein Familienvater mit zwei Kindern, der die Familie wegen einer anderen Frau verlässt, das ist moralisch äußerst fragwürdig. Die Leidtragenden werden die beiden Kinder sein.

Eine Chance, sich selbst zu verwirklichen, sehe ich hier nicht wirklich, weil es in dieser Situation schlichtweg nichts zum Selbstverwirklichen gibt.

Das sehe ich ein wenig anders .
Kinder eine heile Welt vorzuspielen seit dem Tag ihrer Geburt halte ich für einen sehr großen Fehler . Die wissen was los ist .

Er gewinnt an Qualität - und egal wie die aussieht - offensichtlich ist seiin Leidensdruck groß und er ist unglücklich seit vielen Jahren .

Eine Paar- und Familientherapie nach so vielen Jahren - seine Frau ist nicht mal in der Lage über Gefühle zu sprechen . Die Schafe stehen im Trockenen - natürlich wird sie ihn mit aller Macht bekämpfen, und nicht wie es sein sollte, über ihre Ehe nachdenken .
Da sind andere Befindlichkeiten wichtiger .

 

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30. November 2016 um 7:48
In Antwort auf knabberhase

Die Gefahren sind ja hier schon angedeutet worden:

Gefahr 1: Die Frau setzt die Kinder (aus Rache) als Druckmittel ein.
Gefahr 2: Die Kinder sieht man(n) dann nur noch an den Wochenenden.
Gefahr 3: Die Kinder geraten zwischen die Fronten, werden aufgehetzt und entfremden sich.
Gefahr 4: Die Scheidung wird durch Zugewinnausgleich und Versorgungsausgleich sowie Rechtsanwaltshonorare richtig teuer.
Gefahr 5: Die psychischen Folgen einer Scheidung unter Einschaltung von Rechtsanwälten können gravierend sein.
Gefahr 6: Das schicke Einfamilienhaus mit Inventar muss verkauft werden (eventuell unter Wert), weil einer allein die Raten nicht zahlen kann. Woher kommt der Differenzbetrag, um das Darlehen vollständig zurückzuzahlen?
Gefahr 7: Die Bank will Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Beendigung des Schuldverhältnisses, und das nicht zu knapp.

Eine Chance, sich selbst zu verwirklichen, sehe ich hier nicht wirklich, weil es in dieser Situation schlichtweg nichts zum Selbstverwirklichen gibt. Man sollte der Wirklichkeit nicht mit verklärten Augen ins Gesicht schauen, denn die Gefahr einer kompletten Eskalation ist hier durchaus gegeben und die Eskalation kann finanziell und psychisch zu einem großen Desaster werden, und zwar für alle Beteiligten. Daher ist die Idee mit der Paar- und Familientherapie eigentlich die beste, die man haben kann, allerdings auch nur dann, wenn keine sonstigen Liebschaften laufen, denn sonst ist dies ziemlich sinnlos. Alles in allem: Ein Familienvater mit zwei Kindern, der die Familie wegen einer anderen Frau verlässt, das ist moralisch äußerst fragwürdig. Die Leidtragenden werden die beiden Kinder sein.

Ein Familienvater mit zwei Kindern, der die Familie wegen einer anderen Frau verlässt, das ist moralisch äußerst fragwürdig. Die Leidtragenden werden die beiden Kinder sein.

Moralisch fragwürdig ?
Warum ?
 

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30. November 2016 um 8:23
In Antwort auf avarrassterne1

na was willst Du jetzt hören? Du hast Dir die Suppe eingebrockt, Du musst sie auslöffeln. So oder so.
Wenn man Entscheidungen trifft, muss man mit deren Konsequenzen leben.

Naja, das Problem ist aber gerade: Er hat jahrzehntelang KEINE Entscheidung getroffen, sondern hat sie immer wieder verschoben / verdrängt. Weder hat er sich für noch gegen seine Frau entschieden. Er hat die Vogel Strauß Methode (Kopf in den Sand) gewählt. Leider, denn so hat er sich nicht wirklich auf seine Frau eingelassen und an der Beziehung gearbeitet, noch aktiv eine neue besser passende Frau gesucht.

Traurig... aber es ist immer noch Zeit genug, sich fest und nachhaltig für eine der beiden Seiten zu entscheiden.

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30. November 2016 um 9:43
In Antwort auf xgusx

Ein Familienvater mit zwei Kindern, der die Familie wegen einer anderen Frau verlässt, das ist moralisch äußerst fragwürdig. Die Leidtragenden werden die beiden Kinder sein.

Moralisch fragwürdig ?
Warum ?
 

Moralisch äußerst fragwürdig, weil er seine Familie mit Kindern wegen einer anderen Frau auseinanderreißt. Er ist derjenige, der seine Familie gegen eine andere Frau eintauschen würde. Das tut man einfach nicht. Wie würde sich seine Frau vorkommen, auf diese Art und Weise eingetauscht zu werden? Dass da massive Wut- und Rachegefühle entstehen, sollte klar sein. Dass er sich dieser Situation und der Konsequenzen daraus bewusst ist, deutet er hier ja auch sehr deutlich an.

Dass er mit der Situation, in der er sich derzeit befindet, eventuell nicht zufrieden ist, mag sein. Das ist allerdings kein Grund, die Familie auseinanderzureißen.

Fakt ist: Der Kern des Problems ist die andere Frau. Die andere Frau hat hier nichts zu suchen. Er selbst hat eine Verantwortung gegenüber seiner Frau und gegenüber seinen Kindern, aber nicht gegenüber der anderen Frau. Wird er dieser Verantwortung mutwillig nicht mehr gerecht, so muss er zu Recht die Konsequenzen tragen. Dass er große Angst vor diesen Konsequenzen hat, war Anlass für seinen Beitrag.

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30. November 2016 um 9:49
In Antwort auf 6rama9

Naja, das Problem ist aber gerade: Er hat jahrzehntelang KEINE Entscheidung getroffen, sondern hat sie immer wieder verschoben / verdrängt. Weder hat er sich für noch gegen seine Frau entschieden. Er hat die Vogel Strauß Methode (Kopf in den Sand) gewählt. Leider, denn so hat er sich nicht wirklich auf seine Frau eingelassen und an der Beziehung gearbeitet, noch aktiv eine neue besser passende Frau gesucht.

Traurig... aber es ist immer noch Zeit genug, sich fest und nachhaltig für eine der beiden Seiten zu entscheiden.

ja, auch das ist doch eine Entscheidung mit Konsequenzen oder nicht?
Auch wenn man sagt: "Nein, ich trau mich nicht, was zu tun" - trifft man eine Entscheidung. Nämlich die, fein den Vogel Strauß zu machen und fest daran zu glauben, dass bestimmt auf magische Weise alles von allein wieder gut wird, wenn man den Kopf nur tief genug in den Sand buddelt. Man trifft die Entscheidung, dass sich die Probleme mal schön weiter stapeln sollen, während man bloß nicht hinguckt und alles geflissentlich ignoriert.

=> Entscheidungen und Konsequenzen. Ob das jetzt explizite oder implizite Entscheidungen sind, änder daran gar nichts.

Das sollte man doch eigentlich schon wissen, wenn man kein Kind mehr ist, oder?

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30. November 2016 um 23:22

Erstmal danke für eure ganzen Kommentare.
Natürlich ist das moralisch daneben.... Natürlich ist das alles ziemlich beschissen ....
Genau dieses "moralische" hat mich in diese Lage gebracht .... Ich wollte mich trennen , doch dann war sie plötzlich schwanger .... Genau aus diesem Grund hab ich mir gesagt "jetzt musst da durch" ..... Lasst einfach mal die andere Frau aus dem Spiel .... Und sagt mir, was ihr machen würdet, wenn eure Ehe so wäre. Danke 

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1. Dezember 2016 um 0:41

1. ich weiß, dass ich an dem allem Schuld bin! Ich gebe meiner Frau absolut keine Schuld! Ich war von Anfang an der Trottel!
2. meinen Fehltritt sehe ich ebenfalls als Fehler an! Egal aus welchem Grund!
3. weiß ich auch, dass ich viel früher Konsequenzen hätte ziehen sollen!
4. richtig das 2.kind wollte ich auch! Weil ich mit meinem eigenen Wohlbefinden schon längst abgeschlossen hatte. Und ich mit meiner Sotuation schon längst Abgefunden hatte! Warum? Ganz einfach! Kennst du den Gedanken "es kann nur besser werden"? Ich war der Meinung. Auch wenn es total bescheuert und absolut schwachsinnig ist.
5. ich geb dir absolut recht, ich habe nix , absolut nix gemacht. Augen zu und durch. Und wenn ich was gemacht habe, dann das falsche! 

Meine Frage war nicht "wie konnte das nur alles passieren?" Wie es zu dieser Situation gekommen ist, ist mir sehr wohl bewusst! Allein durch mich! und dazu stehe ich auch!

Meine Frage, war " wie bekomme ich diese Situation in Griff?" So, dass nicht alles im Chaos endet...... 

Gruß Dia

 

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1. Dezember 2016 um 1:27

Ich habe die andere Frau bewusst raus gelassen, weil ich weiß, dass sie mir die Augen geöffnet hat, dass ich eventuell doch noch zufrieden leben kann! 

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1. Dezember 2016 um 7:49
In Antwort auf dia2905

1. ich weiß, dass ich an dem allem Schuld bin! Ich gebe meiner Frau absolut keine Schuld! Ich war von Anfang an der Trottel!
2. meinen Fehltritt sehe ich ebenfalls als Fehler an! Egal aus welchem Grund!
3. weiß ich auch, dass ich viel früher Konsequenzen hätte ziehen sollen!
4. richtig das 2.kind wollte ich auch! Weil ich mit meinem eigenen Wohlbefinden schon längst abgeschlossen hatte. Und ich mit meiner Sotuation schon längst Abgefunden hatte! Warum? Ganz einfach! Kennst du den Gedanken "es kann nur besser werden"? Ich war der Meinung. Auch wenn es total bescheuert und absolut schwachsinnig ist.
5. ich geb dir absolut recht, ich habe nix , absolut nix gemacht. Augen zu und durch. Und wenn ich was gemacht habe, dann das falsche! 

Meine Frage war nicht "wie konnte das nur alles passieren?" Wie es zu dieser Situation gekommen ist, ist mir sehr wohl bewusst! Allein durch mich! und dazu stehe ich auch!

Meine Frage, war " wie bekomme ich diese Situation in Griff?" So, dass nicht alles im Chaos endet...... 

Gruß Dia

 

ich fürchte, an allen Wegkreuzungen, wo Du hättest größeres Chaos noch abwenden können, bist Du ganz einfach vorbei gestapft.

Jetzt wird Dir einfach nur noch der Weg durch das Choas bleiben, da hast Du doch hart dafür gearbeitet, dass alle andere Wege versperrt sind. Wunder sind dieser Tage einfach selten geworden - und hier im Forum wird auch keiner eines aus dem Ärmel ziehen können.
Also kehr halt mal zusammen, was Du an Ar*** in der Hose auftun kannst und stell Dich den Konsequenzen.
Oder buddel den Kopf wieder in den Sand.

Du brauchst wohl einen Anwalt und vielleicht kannst Du Dir bei gemeinsamen Freunden / Familie noch Unterstützung suchen, die Dir helfen, mit Deiner Frau irgendwie ein bißchen ruhiger auseinander zu gehen, aber ansonsten... geh die gute Fee mit den 3 Wünschen suchen. Wenn Du diese geschickt formulierst, könnte es reichen. Womit ich wieder an dem Punkt bin: ohne Wunder wird das nichts mehr mit "ohne Chaos".

Im übrigen finde ich nicht, dass es schwachsinnig ist, davon auszugehen, dass etwas wieder besser wird. Aber das es davon besser wird, dass man nichts tut, nichts ändert, nichts verbessert und sich nur "damit abfindet", das ist schon ziemlich schwachsinnig meiner Meinung nach.

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1. Dezember 2016 um 7:57
In Antwort auf dia2905

1. ich weiß, dass ich an dem allem Schuld bin! Ich gebe meiner Frau absolut keine Schuld! Ich war von Anfang an der Trottel!
2. meinen Fehltritt sehe ich ebenfalls als Fehler an! Egal aus welchem Grund!
3. weiß ich auch, dass ich viel früher Konsequenzen hätte ziehen sollen!
4. richtig das 2.kind wollte ich auch! Weil ich mit meinem eigenen Wohlbefinden schon längst abgeschlossen hatte. Und ich mit meiner Sotuation schon längst Abgefunden hatte! Warum? Ganz einfach! Kennst du den Gedanken "es kann nur besser werden"? Ich war der Meinung. Auch wenn es total bescheuert und absolut schwachsinnig ist.
5. ich geb dir absolut recht, ich habe nix , absolut nix gemacht. Augen zu und durch. Und wenn ich was gemacht habe, dann das falsche! 

Meine Frage war nicht "wie konnte das nur alles passieren?" Wie es zu dieser Situation gekommen ist, ist mir sehr wohl bewusst! Allein durch mich! und dazu stehe ich auch!

Meine Frage, war " wie bekomme ich diese Situation in Griff?" So, dass nicht alles im Chaos endet...... 

Gruß Dia

 

Sehe ich wie avar - du hast die Wegkreuzungen nicht wahr genommen und wenn wir das tun und uns das Leben immer und immer wieder auf etwas hinweist, wir das aber ignorieren, dann bekommen wir unser Fett weg

Ohne Chaos wird das nicht gehen - d.h. aber nicht, du sollst den Kopf erneut in den Sand stecken, sondern etwas für dich verändern - egal, wie groß das Chaos ist - sonst kommst du in die selbe Situation erneut und leichter wird es nicht !

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1. Dezember 2016 um 17:08

Was mir auffällt bei dir, ist eine grosse Unfähigkeit, über das, was in dir vorgeht zu reden. Du brauchst eine Eheberatung als "Trennungshilfe". Die meisten brauchen eine Eheberatung, weil sie die Beziehung retten wollen. Die Antwort deiner Frau deutet für mich darauf hin, dass sie ebenfalls mit eurer Ehe abgeschlossen hat. An dieser Stelle hättest du auch mal eine grundsätzliche Diskussion darüber anfangen können, wie ihr euch beide in dieser Beziehung fühlt und was euch noch zusammenhält, aber du hast wieder gekniffen.

So wie du das beschreibst, klingt es so, als würde sie deine sehr zaghaften Versuche, mal über die Situation zu reden, rigoros abblocken. Aber vielleicht nimmst du ja ihre Versuche, mit dir zu reden, auch nicht wahr?

Einerseits dämonisierst du deine Frau total, andererseits sagst du, du willst sie nicht verletzen. Letzteres ist ganz klar eine Schutzbehauptung. Du hast Angst, dass deine Frau dir das Leben zur Hölle macht, dir deine Kinder entzieht und dich finanziell ruiniert. Um dieser Angst zu begegnen, würde ich dir empfehlen, dich vor einem Gespräch mit ihr umfassend zu informieren, was im Falle einer Scheidung auf dich zukommt. Guck dir die Düsseldorfer Tabelle an und überlege dir, wie du dein Leben organisieren kannst, wenn du Alimente für dir Kinder bezahlen musst. Ich glaube, für sie musst du nichts bezahlen, weil die Kinder schon alt genug sind, um in den Kindergarten zu gehen. Ich kann mich aber täuschen? Arbeitet sie? Würde sie gern arbeiten? Was könntet ihr mit dem Haus machen? In welcher Form würdest du dich um die Kinder kümmern wollen? Ich habe oft den Eindruck, dass viele Väter herumjammern, dass sie ihre Kinder gern mehr als alle zwei Wochenenden sehen würden, aber letztlich nichts dafür tun. Die jammern dann vor Freunden und Bekannten herum, beschuldigen die Ex und vergessen dabei, dass es ganz allein in ihrer Hand liegt.

Deine neue Freundin würde ich aus der ganzen Geschichte erstmal heraushalten.

 

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1. Dezember 2016 um 19:09

Yackyo
Viele hängen eben an Wertgegenständen und Dingen wie ein Haus und Co von daher trennen sie sich nicht - sie verharren in ihrem Unglück und die Steigerung bis zur Kapitualtion .

Das mit den Kindern lässt sich lösen, dass er unterhaltspflichtig ist - ich gehe davon aus - ist ihm bewusst . Das Haus ist eine Annehmlichkeit das sich viele nicht mehr leisten können - wenn sie sich scheiden lassen .

Man muss eben dann mal eine Entscheidung treffen, was einem lieber ist - die totale Abhängigkeit gepaart mit Unglücklichsein, oder das Glück mit weniger materiellen Dingen .

ERfahrungsgemäß können viele nicht auf ihre Annehmlichkeiten verzichten und scheuen auch die Konfrontation wie der TE .
Da geht es weniger um die Kinder - nur Eltern die mit sich selbst zufrieden sind, suggerieren das auch ihren Kindern - Kinder merken sowieso wenn dicke Luft ist und Eltern nicht an einem Strang ziehen - jeder sein Leben in einer Ehe alleine lebt .

Ein Sprung ins kalte Wasser kann mitunter sehr befreiend sein .

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2. Dezember 2016 um 2:08

Viel Dank für eure Meinungen! Heute sind wieder zwei Dinge geschehen, die mir beweisen, dass das keine Zukunft hat und ich was unternehmen muss. Zum einen: "Schatz ich hätte gerne mal wieder Sex ..... Aber nur wenn du vorher zum Arzt gehst und zwei kleine Schnitte machen lässt" ....... Ich dachte ich hab nicht richtig gehört ..... Aber sie meint das ernst. Zum anderen mach ich momentan Nachtschicht .... Und als ich ging kam der Satz : "geh bitte zu deinem Chef und sag ihm er soll nen anderen suchen, der die letzten zwei Wochen Nachtschicht arbeitet. Für was brauch ich dich, wenn du die ganze Nacht weg bist und den halben Tag verschläfst.... Ich muss alles allein machen. Ansonsten brauchst du gar nicht mehr heim kommen". 

Also, nochmal vielen Dank für eure Meinungen und euern Rat 

gruss Dia

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