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Angst den Partner zu verlieren

Letzte Nachricht: 16. Januar 2004 um 19:19
15.01.04 um 18:34

Ihr lieben Liebenden,
Ich lese hier immer wieder, daß die eine oder andere Angst hat, den Partner zu verlieren, sich ständig Gedanken macht, ob er ihr nun fremdgeht oder sich in eine andere verliebt und und und......
Ich frage mich woher kommt diese Angst, und was ändert sie.
Nichts, rein gar nichts, es gibt einen guten Satz,
den sollte man sich einprägen:
Was dir nicht gehört, kannst du nicht verlieren.
Und einen Menschen kann man nicht besitzen und auch nicht über ihn bestimmen.
Was geschieht, das geschieht soeieso. Und mal ehrlich, kann man für sich selbst die Hand in's Feuer legen, ich meine, kann ich von mir selbst sagen, ich bleibe ewig bei dir, ich gehe nie fremd ?
Nein, ich denke nicht, alles andere wäre gelogen, wenn auch ungewollt. Man kann einfach nicht wissen, wie die Zukunft aussieht.

Nun, manchmal denke ich, diese Erkenntnis kommt durch das Alter oder die Reife, aber ich hatte solche Gedanken auch mit 17 Jahren nicht.
Warum gibt es soviele Frauen oder Mädchen, die so viel Angst haben, ihren Partner zu verlieren?

Liebe Grüße
Gabriele

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15.01.04 um 20:15

Vielleicht
hat das mit schlechtem Selbstbewusstsein und unguten Vorerfahrungen zu tun, schwer zu sagen.
Ansichten und Erfahrungen können ganz schön unverständlich unterschiedlich sein, auch bei gleichalten Frauen-nur als Beispiel.

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15.01.04 um 21:10

Woher kommt diese angst?
ich habe auch manchmal angst meinen partner zu verlieren.
das sich etwas zwischen uns stellt( "man möchte mir nehmen was mich glücklich macht"),
das eine veränderung die beziehung zerstört( "ich habe einen fehler gemacht, weil ich nicht gut genug bin ihn glücklich zu machen, und damit die beziehung zerstört").

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16.01.04 um 7:14

Natürlich ist es normal..
daß man manchmal Angst hat den Partner zu verlieren, das hat doch nichts mit Selbstwert zu tun, außer es wird zur krankhaften Eifersucht..
Mich nerven manchmal die "weisen" Sprüche, die manchmal auch nichts anderes als Schubladendenken sind.
Ich kann nicht so denken wie Du( außer wenn ich manche Erfahrungswerte heranziehe), daß ich schon von vorneherein Fremdgehen mit einschließe also zumindest "es sein kann"..dazu kann ich bewußt entscheiden und handeln. Daß man ewig mit jemandem zusammen ist, kann man wirklich definitiv nicht sagen (das meine ich mit Erfahrungswerten)..
Niemals Angst zu haben etwas zu verlieren, was man liebt, gerne um sich rum hat usw..
ist für mich eher unnatürlich...
rainbow

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16.01.04 um 11:29

*neid*
Hallo Gabriele,

ich beneide Dich sehr, dass Du so denken und fühlen kannst. Du hast grundsätzlich recht und ich wünschte, ich wäre auch so entspannt bei der Sache!

Leider habe ich aber schon ganz andere Erfahrungen gemacht.
Zwar gehe ich an jede neue Beziehung optimistisch ran, aber eine Restangst ist einfach da!

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16.01.04 um 12:59
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Vielleicht
hat das mit schlechtem Selbstbewusstsein und unguten Vorerfahrungen zu tun, schwer zu sagen.
Ansichten und Erfahrungen können ganz schön unverständlich unterschiedlich sein, auch bei gleichalten Frauen-nur als Beispiel.

Mir ist aufgefallen...
...dass Männer weniger Verlustängste haben als Frauen.... nur mal so in den Raum geworfen...

Keine Ahnung warum das so ist.
Ich habe ein gutes Selbstbewusstsein, aber ab und zu habe ich auch Kopfkino udn habe Angst meinen Partner zu verlieren...


Pluster

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16.01.04 um 13:11

Also
ich bin der Meinung, dass eine gesunde "Verlustangst" wohl normal ist. Und irgendwie kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die überhaupt nie Angst hatten, dass ein geliebter Mensch sie verlassen könnte!! Angst muss ja auch nichts negatives sein. Gesunde Angst bewahrt uns vor gefährlichen Situationen, die Angst darf aber keinesfalls unser ganzes Leben bestimmen, kann wird es krankhaft und realitätsfern. Natürlich gibt es für nichts eine Sicherheit, aber ich denke, dass ist natürlich, dass man jemanden, den man liebt, nicht verlieren möchte. Manchmal haben Menschen auch Angst vor zu viel Glück, klingt komisch ich weiß. Denn wenn unser Glück zu lange andauern würde, wären wohl zu blind für andere Dinge, die auch unsere Aufmerksamkeit bedürfen.

lg
duschka

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16.01.04 um 13:29

Ja,
berechtigte Furcht bewahrt uns vor Gefahren,
das ist absolut richtig, aber Angst, die mich hindert, glücklich zu sein, macht mich unfrei.
Und Liebe kann nur in Freiheit leben.
Zumal die Angst nichts ändert in positiver Form, eher negativ, denn ist es nicht so, dass Angst wie ein Magnet ist, sie zieht das an, wofor ich mich ängstige?
Deshalb meine Meinung,sollte man sich mehr mit dem Thema beschäftigen, wofor habe ich Angst?
Worum geht es bei der Angst und was kann sie ändern?
Dann könnte man viel freier leben und seine Beziehung wirklich genießen.

Liebe Grüße
Gabriele

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16.01.04 um 13:34
In Antwort auf

Ja,
berechtigte Furcht bewahrt uns vor Gefahren,
das ist absolut richtig, aber Angst, die mich hindert, glücklich zu sein, macht mich unfrei.
Und Liebe kann nur in Freiheit leben.
Zumal die Angst nichts ändert in positiver Form, eher negativ, denn ist es nicht so, dass Angst wie ein Magnet ist, sie zieht das an, wofor ich mich ängstige?
Deshalb meine Meinung,sollte man sich mehr mit dem Thema beschäftigen, wofor habe ich Angst?
Worum geht es bei der Angst und was kann sie ändern?
Dann könnte man viel freier leben und seine Beziehung wirklich genießen.

Liebe Grüße
Gabriele

Ich
denke die Angst in Beziehungen ist wohl eher die Angst vor Veränderung. Denn wenn mein Partner mich verläßt, bin ich auf einmal alleine, ich habe nicht mehr diese vermeintliche Sicherheit einer Beziehung. Viele Menschen fühlen sich in einer Partnerschaft stärker und selbstsicherer, warum das so ist, ist ein anderes Thema. Liebe kann man nicht kontrollieren, sie kommt wie sie lustig ist und sie geht auch wieder, manchmal viel zu schnell.

lg
duschka

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16.01.04 um 13:36
In Antwort auf

*neid*
Hallo Gabriele,

ich beneide Dich sehr, dass Du so denken und fühlen kannst. Du hast grundsätzlich recht und ich wünschte, ich wäre auch so entspannt bei der Sache!

Leider habe ich aber schon ganz andere Erfahrungen gemacht.
Zwar gehe ich an jede neue Beziehung optimistisch ran, aber eine Restangst ist einfach da!

Hallo Elbengel,
nicht beneiden, sondern sich mal ernsthaft Gedanken machen.
Optimismus und Positiv denken wird ja oft falsch ausgelegt, die meisten glauben, wenn man nur positiv denkt, wird alles gut.
Ist aber nicht ganz so.
Es heißt vielmehr, dass die sogenannten schlechten Dinge, die auf einen zukommen, nicht unbedingt negativ sein müssen, sondern als lehrreiche Erfahrung gesehen werden sollten. Wenn man das so sehen kann, ist man einen ganz großen Schritt gegangen, in die Freiheit, Freiheit von Angst.

Liebe Grüße
Gabriele

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

16.01.04 um 13:40
In Antwort auf

Natürlich ist es normal..
daß man manchmal Angst hat den Partner zu verlieren, das hat doch nichts mit Selbstwert zu tun, außer es wird zur krankhaften Eifersucht..
Mich nerven manchmal die "weisen" Sprüche, die manchmal auch nichts anderes als Schubladendenken sind.
Ich kann nicht so denken wie Du( außer wenn ich manche Erfahrungswerte heranziehe), daß ich schon von vorneherein Fremdgehen mit einschließe also zumindest "es sein kann"..dazu kann ich bewußt entscheiden und handeln. Daß man ewig mit jemandem zusammen ist, kann man wirklich definitiv nicht sagen (das meine ich mit Erfahrungswerten)..
Niemals Angst zu haben etwas zu verlieren, was man liebt, gerne um sich rum hat usw..
ist für mich eher unnatürlich...
rainbow

Du hast Recht,
es ist normal, Angst zu haben, den Partner zu verlieren.
Aber was bedeutet normal?
Der Norm entsprechend.Also, die meisten haben diese Angst. Muß es denn für einen selbst richtig sein, so zu denken, fühlen oder handeln, wie es der Norm entspricht?

Gabriele

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16.01.04 um 13:42
In Antwort auf

Hallo Elbengel,
nicht beneiden, sondern sich mal ernsthaft Gedanken machen.
Optimismus und Positiv denken wird ja oft falsch ausgelegt, die meisten glauben, wenn man nur positiv denkt, wird alles gut.
Ist aber nicht ganz so.
Es heißt vielmehr, dass die sogenannten schlechten Dinge, die auf einen zukommen, nicht unbedingt negativ sein müssen, sondern als lehrreiche Erfahrung gesehen werden sollten. Wenn man das so sehen kann, ist man einen ganz großen Schritt gegangen, in die Freiheit, Freiheit von Angst.

Liebe Grüße
Gabriele

Freiheit von Angst!!
Glaubst du, das ist jemals realisierbar! Es klingt sehr befreiend und schön, aber vielleicht sollte man erstmal definieren, was Freiheit bedeutet. Für mich bedeutet Freiheit nicht, dass ich über allen Dingen stehe und mir nichts ausmacht, weil ich nichts an mich ranlaße, mich berührt nichts, d.h. ich komme wann ich will und ich gehe auch einfach wann ich will, ohne mir Gedanken darüber zu machen, das ich womöglich jemandem mit meiner An-wesen-heit berührt habe. Das ist für mich eher Angst vor Verantworung vielleicht oder davor, dass ich vielleicht auch mal berührt werden kann und dann sehr verletztlich bin. Freiheit für mich bedeutet, ohne Angst vor "Blöße" mich den Menschen zu öffnen, die mich berühren um ihnen zu begegnen! Freiheit bedeutet auch für mich, einfach mal zu bleiben, wenn andere weglaufen. Es ist sehr schwer und nicht immer realisierbar. Aber ich glaube dann bin ich frei von Angst!!!

lg
duschka

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16.01.04 um 13:46
In Antwort auf

Mir ist aufgefallen...
...dass Männer weniger Verlustängste haben als Frauen.... nur mal so in den Raum geworfen...

Keine Ahnung warum das so ist.
Ich habe ein gutes Selbstbewusstsein, aber ab und zu habe ich auch Kopfkino udn habe Angst meinen Partner zu verlieren...


Pluster

Ich weiß nicht,
ob Männer weniger Verlustängste haben, als Frauen, da Männer viel mehr Gefühle für sich behalten, als sie rauszulassen, tendiere ich eher dahin zu sagen, dass sie eher nicht drüber sprechen, oder diese Ängste anders zeigen.

Gabriele

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16.01.04 um 13:50
In Antwort auf

Ich
denke die Angst in Beziehungen ist wohl eher die Angst vor Veränderung. Denn wenn mein Partner mich verläßt, bin ich auf einmal alleine, ich habe nicht mehr diese vermeintliche Sicherheit einer Beziehung. Viele Menschen fühlen sich in einer Partnerschaft stärker und selbstsicherer, warum das so ist, ist ein anderes Thema. Liebe kann man nicht kontrollieren, sie kommt wie sie lustig ist und sie geht auch wieder, manchmal viel zu schnell.

lg
duschka

Ja,
da magst du Recht haben, ist wohl eher die Angst vor Veränderungen, vor dem alleine sein.

Deshalb glaube ich auch, kann man erst wirklich lieben und eine gute Beziehung führen, wenn man gelernt hat "alleine" glücklich zu sein.

Liebe Grüße
Gabriele

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16.01.04 um 14:08
In Antwort auf

Ja,
da magst du Recht haben, ist wohl eher die Angst vor Veränderungen, vor dem alleine sein.

Deshalb glaube ich auch, kann man erst wirklich lieben und eine gute Beziehung führen, wenn man gelernt hat "alleine" glücklich zu sein.

Liebe Grüße
Gabriele

JA
da gebe ich dir absolut Recht! Oft macht man den Partner für sein eigenes Glück verantwortlich und wenn die Erwartungen, die man an den Partner stellt, nicht erfüllt werden, ist man sehr enttäuscht und stellt alles in Frage. Doch sollte man erkennen, dass man nur ganz alleine für sein Glück und Zufriedenheit verantwortlich ist. Das zu lernen ist wohl eine der größten Aufgaben!!

lg
duschka

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16.01.04 um 14:34
In Antwort auf

JA
da gebe ich dir absolut Recht! Oft macht man den Partner für sein eigenes Glück verantwortlich und wenn die Erwartungen, die man an den Partner stellt, nicht erfüllt werden, ist man sehr enttäuscht und stellt alles in Frage. Doch sollte man erkennen, dass man nur ganz alleine für sein Glück und Zufriedenheit verantwortlich ist. Das zu lernen ist wohl eine der größten Aufgaben!!

lg
duschka

Ja,
stimmt.

LG
Gabriele

P.S.
Das zu erkennen ist für die meisten ein langer Weg, schafft man nicht immer in nur einem Leben.

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16.01.04 um 14:39
In Antwort auf

Freiheit von Angst!!
Glaubst du, das ist jemals realisierbar! Es klingt sehr befreiend und schön, aber vielleicht sollte man erstmal definieren, was Freiheit bedeutet. Für mich bedeutet Freiheit nicht, dass ich über allen Dingen stehe und mir nichts ausmacht, weil ich nichts an mich ranlaße, mich berührt nichts, d.h. ich komme wann ich will und ich gehe auch einfach wann ich will, ohne mir Gedanken darüber zu machen, das ich womöglich jemandem mit meiner An-wesen-heit berührt habe. Das ist für mich eher Angst vor Verantworung vielleicht oder davor, dass ich vielleicht auch mal berührt werden kann und dann sehr verletztlich bin. Freiheit für mich bedeutet, ohne Angst vor "Blöße" mich den Menschen zu öffnen, die mich berühren um ihnen zu begegnen! Freiheit bedeutet auch für mich, einfach mal zu bleiben, wenn andere weglaufen. Es ist sehr schwer und nicht immer realisierbar. Aber ich glaube dann bin ich frei von Angst!!!

lg
duschka

Für mich bedeutet
Freiheit von Angst, erkannt zu haben, dass alles was auf mich zutrifft, seinen Sinn und Zweck erfüllen wird, auch wenn es die sogenannten schlechten Dinge sind, die jedoch bringen mich viel weiter und sind nicht wirklich negativ.

Realisierbar ist es, allerdins ein weiter Weg,
der sich lohnt, ihn zu gehen.

Liebe Grüße
Gabriele

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16.01.04 um 19:19
In Antwort auf

Du hast Recht,
es ist normal, Angst zu haben, den Partner zu verlieren.
Aber was bedeutet normal?
Der Norm entsprechend.Also, die meisten haben diese Angst. Muß es denn für einen selbst richtig sein, so zu denken, fühlen oder handeln, wie es der Norm entspricht?

Gabriele

Hallo Gabriele,
mit normal meine ich eigentlich nicht der Norm entsprechend ...sondern menschlich, natürlich...
Wortspielerei)
Rainbow

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