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Angesichts der Krise, habt Ihr Zukunftsängste?

29. April 2010 um 13:35

Hallo,

das Thema passt hier eigentlich nicht explizit , ich weiss.
Aber mich würde mal interessieren, wie es Euch damit geht.

Habe mich gestern abend im Fernsehen auf allen Kanälen informiert, die politischen Diskussionen verfolgt und eine schlaflose Nacht verbracht. Was, wenn alle Banken pleite gehen, Inflation, Währungsreform, Sparguthaben weg?

Auf einer Internetseite wurde heute ein Notfall/Krisenprogramm vorgestellt. Lebensmittel horten, das Geld, was man für 3 Monate benötigt incl.aller monatlichen Zahlungen, Lastschriften etc. abheben, zu Hause verwahren, falls die Banken schließen. Mir stehen die Haare zu Berge. Nur Panikmache oder mehr?

Geht es Euch ähnlich oder spinne ich?

Bin auf Eure Antworten gespannt.

Liebe Grüße
moonrain

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29. April 2010 um 13:47

Ok ich wag mal aus der Deckung
bei diesem brisanten Thema.

Ich teile deine Sorgen, allerdings schon seit 2008. Da habe ich angefangen mich intensiver mit der ganzen finanziellen Welt zu beschäftigen. Ein Ende des Euros ist seit langem absehbar, das was jetzt passiert wurde schon in deversen Foren explizit im Ablauf genauso vorhergesagt. Insofern habe ich mich vorbereitet und diese Vorbereitungen sind auch noch im Gange.
Mental kannst du dich darauf einstellen, dass es irgendwann (die Frage wann wird keiner beantworten können) zu einem auseinanderbrechen der Eurozone kommen wird. Keiner weiß genau, wie es dann mit deinen Sparguthaben laufen wird. Man sollte aber versuchen so man kann, nicht alles in einer Anlageform zu haben. Gold, Aktien und Grundbesitz können zwar in ihrem aktuellen Wert schwanken aber niemals völlig wertlos werden (nun gut bei Aktien ist das so eine Sache wenn man alles auf eine Karte setzt). Ansonsten einen Lebensmittelvorrat für chaotische Zeiten bereitzuhalten hat noch niemandem geschadet und kostet bei den noch(!) preiswerten Lebensmittelpreisen nicht die Welt. Auch ETWAS Chash zu halten ist eine gute Idee aber denk dran, dass auch eingebrochenw erden kann.
Was sonst? Ich spare nicht mehr, weil wozu? Genieß die Zeit jetzt, geht aus macht Urlaub...Ich fang wieder an zu sparen wenn irgendjemand auf reset gedrückt hat.

Was zählt ist doch eh die Familie, Freunde usw. Geld ist nicht alles. Man kann nur versuchen sich in seinem Rahmen bestmöglich abzusichern aber alles unter Kontrolle hat man sowieso nie.

Also nicht kirre machen lassen aber auch nicht komplett die Augen verschließen vor dem was kommen wird und muss - nämlich das reinigende Gewitter. NIEMAND (auch D nicht) wird diese Schulden je wieder zurückzahlen. Der Fehler liegt nunmal im Geldsystem und von Zeit zu Zeit gibt es den Big bang und das Spiel fängt von vorne an. Bald.

LG

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29. April 2010 um 16:31

VIelen Dank für Eure Antworten
Tja, für Vorsorge dürfte es jetzt zu spät sein..die Goldpreise sind immens gestiegen und auf die Schnelle Immobilien zu erwerben, dürfte auch nahezu unmöglich sein. Habe gelesen, man soll sich mit Schweizer Franken eindecken, die seien krisensicher?!

Gegen Kartoffelsuppe habe ich gar nix, mag ich auch.. und natürlich sind Freunde/Familie etc. das Wichtigste, sofern man solche hat, abgesehen von Gesundheit. Gemeines Leid, Ihr wisst schon...aber da ich aufgrund diverser Schicksalsschläge alleine bin, sind diese Ängste halt schon ziemlich belastend, aber ich fühle mich durch Eure Beiträge schon bisschen erleichtert trotz allem.

Man kann nur hoffen, es wird fürs tägliche Leben genug übrigbleiben und für ein Dach über dem Kopf.

Euch alles Gute und vielleicht wird`s ja nicht ganz so schlimm werden.

LG
moonrain

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29. April 2010 um 16:36

Vielen Dank für Eure Antworten
tja, mit der Vorsorge dürfte es jetzt wohl fast zu spät sein, Goldpreise immens gestiegen, Immobilienerwerb geht auch nicht von heute auf morgen. Was immer wieder empfohlen wird, ist der Kauf von Schweizer Franken, die seien krisensicher. Eventuell noch eine Möglichkeit.

Nein, um Luxus geht es mir nicht, mag auch Kartoffelsuppe und Freunde/Familie sind das Wichtigste, sofern man welche hat (ich leider nicht mehr aufgrund diverser Schicksalsschläge) und nicht zu vergessen natürlich, Gesundheit. Gemeinsame Sorgen tragen sich eben leichter, da gerät man wohl nicht so schnell in Panik.

Wollen hoffen, dass genug übrigbleibt für Lebensmittel und ein Dach über dem Kopf. Aber bisschen erleichtert fühle ich mich jetzt doch durch Eure Beiträge. Danke.

Wünsche uns allen, dass es nicht ganz so schlimm ausgehen wird.

LG
moonrain

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29. April 2010 um 16:38
In Antwort auf ragna_12713489

Vielen Dank für Eure Antworten
tja, mit der Vorsorge dürfte es jetzt wohl fast zu spät sein, Goldpreise immens gestiegen, Immobilienerwerb geht auch nicht von heute auf morgen. Was immer wieder empfohlen wird, ist der Kauf von Schweizer Franken, die seien krisensicher. Eventuell noch eine Möglichkeit.

Nein, um Luxus geht es mir nicht, mag auch Kartoffelsuppe und Freunde/Familie sind das Wichtigste, sofern man welche hat (ich leider nicht mehr aufgrund diverser Schicksalsschläge) und nicht zu vergessen natürlich, Gesundheit. Gemeinsame Sorgen tragen sich eben leichter, da gerät man wohl nicht so schnell in Panik.

Wollen hoffen, dass genug übrigbleibt für Lebensmittel und ein Dach über dem Kopf. Aber bisschen erleichtert fühle ich mich jetzt doch durch Eure Beiträge. Danke.

Wünsche uns allen, dass es nicht ganz so schlimm ausgehen wird.

LG
moonrain

Sorry
jetzt alles doppelt, 5 mal geschrieben und 3 x abgestürzt...

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29. April 2010 um 20:39
In Antwort auf kilie_12351775

Ok ich wag mal aus der Deckung
bei diesem brisanten Thema.

Ich teile deine Sorgen, allerdings schon seit 2008. Da habe ich angefangen mich intensiver mit der ganzen finanziellen Welt zu beschäftigen. Ein Ende des Euros ist seit langem absehbar, das was jetzt passiert wurde schon in deversen Foren explizit im Ablauf genauso vorhergesagt. Insofern habe ich mich vorbereitet und diese Vorbereitungen sind auch noch im Gange.
Mental kannst du dich darauf einstellen, dass es irgendwann (die Frage wann wird keiner beantworten können) zu einem auseinanderbrechen der Eurozone kommen wird. Keiner weiß genau, wie es dann mit deinen Sparguthaben laufen wird. Man sollte aber versuchen so man kann, nicht alles in einer Anlageform zu haben. Gold, Aktien und Grundbesitz können zwar in ihrem aktuellen Wert schwanken aber niemals völlig wertlos werden (nun gut bei Aktien ist das so eine Sache wenn man alles auf eine Karte setzt). Ansonsten einen Lebensmittelvorrat für chaotische Zeiten bereitzuhalten hat noch niemandem geschadet und kostet bei den noch(!) preiswerten Lebensmittelpreisen nicht die Welt. Auch ETWAS Chash zu halten ist eine gute Idee aber denk dran, dass auch eingebrochenw erden kann.
Was sonst? Ich spare nicht mehr, weil wozu? Genieß die Zeit jetzt, geht aus macht Urlaub...Ich fang wieder an zu sparen wenn irgendjemand auf reset gedrückt hat.

Was zählt ist doch eh die Familie, Freunde usw. Geld ist nicht alles. Man kann nur versuchen sich in seinem Rahmen bestmöglich abzusichern aber alles unter Kontrolle hat man sowieso nie.

Also nicht kirre machen lassen aber auch nicht komplett die Augen verschließen vor dem was kommen wird und muss - nämlich das reinigende Gewitter. NIEMAND (auch D nicht) wird diese Schulden je wieder zurückzahlen. Der Fehler liegt nunmal im Geldsystem und von Zeit zu Zeit gibt es den Big bang und das Spiel fängt von vorne an. Bald.

LG

...gehöre auch dazu..
Vorsorge zu treffen, ist leicht gesagt, so was geht nicht von heute auf morgen. Deine intensive Vorbereitung liebe findedichselbst würd mich schon mal interessieren.

Das Ende des Euros war absehbar? Du scheinst dich wirklich intensivst mit diesem thema beschäftigt zu haben. Das hab ich nicht, war wohl ein fehler. DIe gute alte DM..tja, das waren noch zeiten. wär uns viel erspart geblieben.
Aber Lebensmittelvorrat find ich schon übertrieben, Konserven usw. wie nach dem Krieg? wer tut denn so was?
Nöö, also das nun doch nich, hamstern hieß das wohl.

Aber Angst hab ich schon..

LG





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29. April 2010 um 21:30

Stimmt
Ich hab schon so eine persönliche Krisen, die zum Teil echt hart waren überstanden. Ich glaub, dass hat mich gelassener gemacht. Viel ändern kann ich eh nicht daran oder eigentlich gar nichts.
Ich seh das auch so wie du.

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30. April 2010 um 7:26


Ach ja?
Und was macht man, wenn man damit die nächsten Jahre studieren muss? Da sollte man ja direkt an das Geld drankommen - in einer Sofaritze lagern???
Wenn das hier wirklich alles den Bach runtergehen sollte, ist mein Studium futsch. Punkt.

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30. April 2010 um 7:27
In Antwort auf ragna_12713489

Vielen Dank für Eure Antworten
tja, mit der Vorsorge dürfte es jetzt wohl fast zu spät sein, Goldpreise immens gestiegen, Immobilienerwerb geht auch nicht von heute auf morgen. Was immer wieder empfohlen wird, ist der Kauf von Schweizer Franken, die seien krisensicher. Eventuell noch eine Möglichkeit.

Nein, um Luxus geht es mir nicht, mag auch Kartoffelsuppe und Freunde/Familie sind das Wichtigste, sofern man welche hat (ich leider nicht mehr aufgrund diverser Schicksalsschläge) und nicht zu vergessen natürlich, Gesundheit. Gemeinsame Sorgen tragen sich eben leichter, da gerät man wohl nicht so schnell in Panik.

Wollen hoffen, dass genug übrigbleibt für Lebensmittel und ein Dach über dem Kopf. Aber bisschen erleichtert fühle ich mich jetzt doch durch Eure Beiträge. Danke.

Wünsche uns allen, dass es nicht ganz so schlimm ausgehen wird.

LG
moonrain

Schweizer Franken kaufen
ist so ziemlich das dämlichste was es gibt.

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30. April 2010 um 8:39

..wohin denn sonst damit?
stonehadworl`?? man kann das Geld doch nicht unter der Matratze deponieren und verschimmeln lassen oder unter dem Wohnzimmerteppich wie meine Nachbarin???

Wäre schön, wenn Du mal die Lösungen näher definieren würdest, vielleicht kann ich - wenn auch spät - noch was lernen.

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30. April 2010 um 9:28
In Antwort auf tantalus15

...gehöre auch dazu..
Vorsorge zu treffen, ist leicht gesagt, so was geht nicht von heute auf morgen. Deine intensive Vorbereitung liebe findedichselbst würd mich schon mal interessieren.

Das Ende des Euros war absehbar? Du scheinst dich wirklich intensivst mit diesem thema beschäftigt zu haben. Das hab ich nicht, war wohl ein fehler. DIe gute alte DM..tja, das waren noch zeiten. wär uns viel erspart geblieben.
Aber Lebensmittelvorrat find ich schon übertrieben, Konserven usw. wie nach dem Krieg? wer tut denn so was?
Nöö, also das nun doch nich, hamstern hieß das wohl.

Aber Angst hab ich schon..

LG





Morgen

ja auch wenn es dir albern vorkommt aber wir haben im Keller einen Vorrat für einige Wochen. Aber nur wenig Konserven. Dafür Mehl, Zucker, Magarine, Nudeln, Reis, Linsen, Erbsen, Obst sowieso (Garten), Marmelade, Kakaopulver, Kaffee usw. Eigentlich nur mehr von dem, was man sowieso isst und was länger haltbar ist. Wenn vom normalen Vorrat mal was ausgeht, wird eben von diesem Vorrat etwas genommen und dann wieder aufgefüllt.
Weißt du ich glaube viele finden das irrational weil sie so ein Szenario strikt ablehnen, ich hingegen finde es eher irrational sich dagegen zu sperren. Es ist in Geld nicht sehr viel, was da unten rum liegt aber es kann mal gefühlt Gold wert sein. Was denkst du denn, was mit dem just in time Supermärkten passiert, wenn es zum Währungscrash kommt? Es wird erst mal ne chaotische Zeit kommen, Zulieferer aus dem Ausland wird es vielleicht erst mal nicht geben. Also lieber treffe ich da unnütz Vorsorge, was mich nicht viel kostet, als nachher dumm aus der Wäsche zu schauen. Ich kenne noch einige mehr, die auch vorgesorgt haben. Trotzdem hoffe ich, dass ich das nie brauchen werde. Aber bei Lebensversicherung und Co hofft man doch auch, sie nie zu brauchen und trotzdem schließt man eine ab oder?

aktuelle Situation in Griechenland siehst SO aus:
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=160682&page =0&category=0&order=last_answe r

Nur falls du mal schauen willst, wie ein Panikmodus aussieht. In diesem Forum lese ich seit ca 2008 und neben einigen Spinnern gibt es gute fundierte Analysen wo die Reise hingeht und warum.

Lieben Gruss

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30. April 2010 um 9:37
In Antwort auf natan_12647874

Schweizer Franken kaufen
ist so ziemlich das dämlichste was es gibt.

Und warum bitte??
schade, dass Ihr Eure Meinung zwar abgibt, aber nie begründet...wäre doch interessant zu erfahren, weshalb Du dieser Meinung bist, da viele andere das Gegenteil denken?

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30. April 2010 um 9:39

Dann wars
wohl nur ein Albtraum ? schön wärs..die Ölkrise ist schlimm genug, aber die tangiert mich momentan nicht wirklich..

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30. April 2010 um 9:43

Bitte seid doch nicht so BLIND

Lesen:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/risiken-die-banken-sind-griech enlands-achillesferse;2570994

http://www.dasgelbeforum.de.org/mix_entry.php?id=160682&page=0 &order=last_answer&category=0

Und das was wäre wenn Szenario durchspielen, wenn das gleiche Portugal und Spanien passiert. Bye bye Euro, schneller als gedacht. Kopf machen JETZT!

LG

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30. April 2010 um 10:00
In Antwort auf ragna_12713489

Und warum bitte??
schade, dass Ihr Eure Meinung zwar abgibt, aber nie begründet...wäre doch interessant zu erfahren, weshalb Du dieser Meinung bist, da viele andere das Gegenteil denken?

Das machtst du auch...
du hast auch keine Begründung abgegeben, warum Schweizer Franken kaufen gut sein soll.

Ich habe sehr wohl Gründe, auf die sich meine Meinung basiert.

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30. April 2010 um 10:13


Ich habe das Gefühl, dass je älter man wird, man alles irgendwo gelassener sieht (und ich war früher prädestiniert was Angst angeht ).
Wenn ich überlege, wie viele Panikmache-Berichte ich in meinem (noch jungen) Leben bisher schon gesehen/gelesen habe...da fängt es bei diversen Naturkatastrophen an, geht über viele todbringende Krankheiten/Epidemien sowie Kriege bis eben hin zur extistenzvernichtenden Bankenkrise...
Ich glaube, was wirklich so passiert, bekommen wir garnicht alles mit. Für meinen Teil versuche ich - wie mirimiri es schon schrieb - einfach zu leben, wer weiß was heute ist.
Klar plant und spart man für morgen, aber es kommt ja bekanntlich immer anders als man denkt.
Wir werden es merken, was passiert. Die richtige Vorsorge dafür treffen...mit Geld? Wenn eine Inflation droht?
In diesem Fall haben es da die Bauern wohl noch am besten... ich erspar Euch jetzt mal den Spruch mit den dümmsten Bauern und dicksten Kartoffeln

In diesem Sinne
Sonnige Grüße

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30. April 2010 um 10:15

Ach Könich
was meinst du denn was passieren muss damit zu der Situation kommt die du Krise nennst? Genau das was gerade passiert. Bankrun in Griechenland, folgend in Portugal und Spanien und Europa brennt lichterloh, weil alle Banken pleite sind. Auch DEINE und die der Wirtschaftsunternehmen und die der Landwirte und die der SUpermarktketten. Muss ich noch mehr sagen? Ich wünsche dir von Herzen alles Gute, es geht auch gar nicht darum dich in Panik zu versetzen aber wenn du nicht mal anfängst ein paar Schritte voraus zu denken, wirst du es eventuell mal bereuen. Die Zeiten sind hochgefährlich und vieles was wir als lang vergangen einstufen kann wieder passieren. Man sollte zumindest etwas vorgesorgt haben, vor allem kann man sich sowieso nie schützen. Und das Leben geniessen kann man auch mit Lebensmitteln im Keller.

Geld=Nahrung
deshlab betrifft auch dich die Situation wie sie jeden betrifft. Ob ihr euch nun für Politik interessiert oder nicht, spielt da absolut keine Rolle.

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30. April 2010 um 11:00

Dirk Müller dazu
Hallo ginggryu

hierzu Dirk Müller:

........

Es war eine interessante Sendung, in der man auch mal einen Gedanken ausformulieren konnte. Sensationell war Henkels Vorderung nach Rückkehr zur D-Mark. Olaf Henkel hatte seiner Zeit den Euro mit eingeführt und unterstützt.

Ich hatte zum ersten Mal auf einem großen öffentlich-rechtlichen Publikumssender die Möglichkeit ausführlich auf das Zinseszinsproblem und das bevorstehende Ende des Lebenszyklus dieses Zinseszinssystems hinzuweisen, ohne dass Eichel oder Henkel widersprochen haben.
Die größte Sensation wurde leider nicht ausgestrahlt sondern vermutlich aus Zeitgründen am Ende weggeschnitten (die Sendung wurde wenige Stunden vor Ausstrahlung aufgezeichnet und wird dann an den Zeitrahmen angepasst). Hans Eichel und ich haben gemeinsam die Rückkehr zum Vollgeldsystem gefordert. Das bedeutet : Die Geldschöpfung von den Banken auf den Staat (die Zentralbank) zurückzuführen. Es ist ein Wahnsinn, das der Staat den Privatbanken erlaubt, Geld aus dem nichts zu schöpfen und es anschliessend gegen Zinsen an den Staat zu verleihen. Diese Zinsen muss der Bürger dann erarbeiten.

Sinnvoller wäre es, die Zentralbank würde so viel Geld schöpfen, wie die Wirtschaft wächst und dieses Geld dem Staat ohne Zinsen zur Verfügung stellen. Das Hans Eichel sich offen dafür ausspricht kommt einer echten Sensation gleich. Schade, dass der Sender diese Dramatik nicht voll erkannt hat. Das war sicherlich keine Absicht, sondern der Zeit geschuldet.

http://www.cashkurs.com/Detailansicht.80.0.html?&cHash =2e2c6a4fad&tx_t3blog_pi1[daxB logList][showUid]=7468

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30. April 2010 um 11:27

Ich hab da so ne Ahnung wen du meinen könntest

und stimme dir diesbezüglich vollkommen zu

Fröhlichen Staatsbankrott noch

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30. April 2010 um 14:02

Ja was denn nun lieber Markus?

Ist es jetzt eine unbegründete Angst, nur den Unsicheren und Unzufriedenen vorbehalten?

Warum dann dieser Satz hier?:

Davon abgesehen: es wäre sehr günstig, wenn ein marodes System zusammen bricht, damit das Bessere, Neue endlich eine Chance hat.

Also doch Zusammenbruch eines Systems? Ich denke wir können das momentan Schritt für Schritt beobachten. Und ja ich begrüße, wenn dieses merkwürdige Gebilde verschwindet und die Welt nicht mehr von den Banken regiert wird. Nichtsdestotrotz ist doch jeder von einem möglichen Zusammenbruch betroffen oder? Auch die Zufriedenen und Sicheren? Es mögen sich auch 1945 ein paar Deutsche über den Einmarsch der Amis, Engländer, Franzosen und Russen gefreut haben und es als wirkliche Befreiung gesehen haben, mit den Folgen mussten aber auch sie leben und es wurden eventuell auch ihre Angehörigen erschossen oder litten Hunger und auch ihr Geld war wertlos. Krasser Vergleich zugegeben aber wieso sollte es dich verschonen? Es gibt keine Seitenlinie zur Beobachtung in dem Spiel was gerade läuft, jedenfalls nicht für den Normalo, also uns.

Lieben Gruss

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1032452/Die-%22Griechenland-Pleite-Pan ik%22

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30. April 2010 um 15:10


Ich glaube, mein Vermieter hätte da entschieden was dagegen, wenn ich Löcher dieser Größe in seine Wand hauen würde...
Sorry, aber das kann ich echt nicht ernst nehmen - wer steckt sich denn einen so großen Betrag in die Wand!!??

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30. April 2010 um 15:54

Welche Krise
Würde ich nicht ab und zu mal Nachrichten hören oder zeitung lesen, wüßte ich gar nicht, daß es eine Krise gibt
Krise ist doch immer, haha....

Nee mal ehrlich - daß jetzt in Amerika die Küste von Ölteer versaut wird, das ist ne Krise

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30. April 2010 um 16:41


schmeiss den Fernseher weg!

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30. April 2010 um 21:35

Und hier die späte Antwort
denn ich war erst mal das Leben geniessen und gärtnern und faul auf der Couch rumlümmeln. So kann es bleiben. Soviel dazu dass sich nur die unzufriedenen Leute Sorgen machen bzw. Vorbereitungen treffen

Was du beim (berechtigten und ja auch wünschenswerten) Zusammenbruch eines Systems immer noch übersiehst, ist das es Opfer geben wird. Die wenigsten werden profitieren, schön falls du dazugehörst. Die überwiegende Mehrheit aber wird sehr viel verlieren, denn wo Schulden ausgebucht werden (ala Währungscut oder Inflation oder beidem), da wird auch Guthaben vernichtet. Denn die Summe aller Schulden im System = die Summe aller Guthaben. Und dreimal darfste jetzt raten, welches Völkchen denn mit das meiste Privatvermögen bestitzt...

Die Welt wird also nicht von Banken regiert sondern von Regierungen, soso. Wer sitzt denn in der Regierung? Bankerfreunde, die später in irgendwelchen Aufsichtsräten sitzen und sich dumm und dusselig verdienen. Warum sind wohl bis heute noch keine vernünftigen Regulierungen für das Finanzsystem da? Wieviel Bretter muss man eigentlich so vor dem Kopf haben, um das nicht zu sehen? Hemmungslose Staatsverschuldung wurde auch durch die Rettung der Banken herbeigeführt. Auch wohlgemerkt nicht nur. Ein weiterer Fehler der Zins und Zinseszins ist systemimmanent und wird immer wieder zum Entstehen von Blasen und zum Zusammenbruch des gesamten Finanzsystems führen, wie ja ginguyru schon anmerkte. Solange sich die Menschheit nicht ein anderes System einfallen lässt, muss man damit leben.
Aber ganz unabhängig ob das nun gut oder schlecht ist, bei einem solchen Zusammenbruch, wie wir ihn gerade erleben und der sich noch Monate oder sogar Jahre ziehen kann, wird es eben Opfer geben. Menschen, die ihr Geld verlieren, eine zusammenbrechende Wirtschaft, eventuell Unruhen oder schlimmer. Und zumindest auf chaotische Zeiten sollte man eingestellt sein. Sein Vermögen (so man hat) eben nicht nur in Form von Geld anlegen und AUCH Lebensmittel bereithalten oder was meinst du was mit der just in time Supermarktbelieferung passiert, wenn die Wirtschaft durch Inflation oder Deflation oder Währungszusammenbruch crasht? Wenn Bauern pleite gehen und zwar in großem Stil? Und das betrifft jeden, sei er ängstlich oder nicht, glücklich oder unglücklich, über die Situation informiert (hält es aber für unnötig sich vorzubereiten, weil ist ja reinigendes Gewitter) oder nicht. Und das ist der Punkt. Und nun macht daraus was ihr wollt, ich weiß dass ich ruhiger schlafe, seit mein Keller nicht mehr nur zum aufbewahren von alten Tapetenrollen da ist.

Liebe Grüsse

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1. Mai 2010 um 9:41
In Antwort auf kilie_12351775

Und hier die späte Antwort
denn ich war erst mal das Leben geniessen und gärtnern und faul auf der Couch rumlümmeln. So kann es bleiben. Soviel dazu dass sich nur die unzufriedenen Leute Sorgen machen bzw. Vorbereitungen treffen

Was du beim (berechtigten und ja auch wünschenswerten) Zusammenbruch eines Systems immer noch übersiehst, ist das es Opfer geben wird. Die wenigsten werden profitieren, schön falls du dazugehörst. Die überwiegende Mehrheit aber wird sehr viel verlieren, denn wo Schulden ausgebucht werden (ala Währungscut oder Inflation oder beidem), da wird auch Guthaben vernichtet. Denn die Summe aller Schulden im System = die Summe aller Guthaben. Und dreimal darfste jetzt raten, welches Völkchen denn mit das meiste Privatvermögen bestitzt...

Die Welt wird also nicht von Banken regiert sondern von Regierungen, soso. Wer sitzt denn in der Regierung? Bankerfreunde, die später in irgendwelchen Aufsichtsräten sitzen und sich dumm und dusselig verdienen. Warum sind wohl bis heute noch keine vernünftigen Regulierungen für das Finanzsystem da? Wieviel Bretter muss man eigentlich so vor dem Kopf haben, um das nicht zu sehen? Hemmungslose Staatsverschuldung wurde auch durch die Rettung der Banken herbeigeführt. Auch wohlgemerkt nicht nur. Ein weiterer Fehler der Zins und Zinseszins ist systemimmanent und wird immer wieder zum Entstehen von Blasen und zum Zusammenbruch des gesamten Finanzsystems führen, wie ja ginguyru schon anmerkte. Solange sich die Menschheit nicht ein anderes System einfallen lässt, muss man damit leben.
Aber ganz unabhängig ob das nun gut oder schlecht ist, bei einem solchen Zusammenbruch, wie wir ihn gerade erleben und der sich noch Monate oder sogar Jahre ziehen kann, wird es eben Opfer geben. Menschen, die ihr Geld verlieren, eine zusammenbrechende Wirtschaft, eventuell Unruhen oder schlimmer. Und zumindest auf chaotische Zeiten sollte man eingestellt sein. Sein Vermögen (so man hat) eben nicht nur in Form von Geld anlegen und AUCH Lebensmittel bereithalten oder was meinst du was mit der just in time Supermarktbelieferung passiert, wenn die Wirtschaft durch Inflation oder Deflation oder Währungszusammenbruch crasht? Wenn Bauern pleite gehen und zwar in großem Stil? Und das betrifft jeden, sei er ängstlich oder nicht, glücklich oder unglücklich, über die Situation informiert (hält es aber für unnötig sich vorzubereiten, weil ist ja reinigendes Gewitter) oder nicht. Und das ist der Punkt. Und nun macht daraus was ihr wollt, ich weiß dass ich ruhiger schlafe, seit mein Keller nicht mehr nur zum aufbewahren von alten Tapetenrollen da ist.

Liebe Grüsse

@findedichselbst
gehe mit allen Deinen Beiträgen conform. Habe seit 2008 ein sehr flaues Bauchgefühl verspürt, aber, im Gegensatz zu Dir, Vogel-Strauss-Politik betrieben, leider. Wollte mich ganz einfach nicht konkret mit dem drohenden UNTERGANG befassen in der Hoffnung, es kommt doch nicht zum Schlimmsten, obwohl icheigentlich ebenso wie Du, ein sehr auf Sicherheit bedachter und vorausschauender Mensch bin.

Hatte gestern einen Banktermin bei einer großen Landesbank wahrgenommen, da wurde alles wieder total runtergespielt (naturellement). Es würde Ruhe herrschen, kein Ansturm von panischen Kunden, die ihre Sparbücher leerräumen und ihr Geld retten wollen (angeblich). Kein Ansturm auf Gold etc....im Jahre 2008 und vor einem Jahr noch sei dies anders gewesen.

Höchstwahrscheinlich würde es eine steigende Inflation geben (wie weitsichtig!!), aber die Banken würden nicht herangezogen zur Unterstützung Griechenlands (wer`s glaubt). Also alles im grünen Bereich..Seditativum in verbaler Form. Ich wurde regelrechtspöttisch belächelt, als ich jetzt Vorsorge (wenn auch reichlich spät= wenigstens in fragmentärer Form zu treffen begann. Allerdings wich man aus, als ich auf die einzige sichere Anlagemöglichkeit (Bundesanleihen) zu sprechen kam (zwecks einer Umschichtung) und wählte Ausflüchte.

Mich hat die ganze Szene gestern vehement darin bestärkt, wir werden leider Recht behalten, liebe findedichselbst. Vielleicht nicht in den nächsten Monaten oder im nächsten Jahr, aber in absehbarer Zeit.

Die Vorräte, die Du lagerst, liegen bei mir im Vorratsraum, inclusive Haferflocken, Marmeladen, einigen Konserven etc.
wenn auch immer noch in der Hoffnung, diese Reserve nie benötigen zu MÜSSEN! Die Hoffnung (wenn auch sehr gering) stirbt eben zuletzt.

Liebe Grüße
moonrain

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