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Angenommen, er entscheidet sich doch für die Geliebte....

28. August 2006 um 16:08 Letzte Antwort: 28. August 2006 um 18:22

kann so eine Beziehung überhapt noch funktionieren? Ich merke, daß mein Vertrauen zu ihm am Nullpunkt ist, obwohl ich ihm so gerne vertrauen würde. Aber er hintergeht seine Partnerin,wäre ziemlich naiv zu glauben, daß er zu mir ehrlich ist. Bin manchmal soweit, saß ich ein "schlaf gut" am Telefon anzweifel. Und der Teufelskreis ist, je weniger ich ihm vertraue, desto wahnsinniger werde ich, wenn er sich nicht meldet und desto mehr laufe ich ihm hinterher, bin dann immer die erste, die sich nach einem Streit wieder meldet.
Würde er sich doch für mich entscheiden, wäre das Vertrauen überhaupt nochmal wiederherzustellen?
Oder wäre das von Anfang an sowieso eine "Totgeburt"
Wer hat Erfahrung mit sowas???

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28. August 2006 um 18:15

Manchmal frage ich mich...
ob das denn auch wirklich Liebe ist? Liebe ich diesen Mann wirklich oder ist das unter Umständen nur ein " ich will ihn aber haben ", wie bei meinem kleinen Sohn ? Hat das vielleicht auch etwas mit der Kindheit zu tun ? Mit unnahbaren Vätern, die Ihrer Tochter die Anerkennung verweigert haben, nach der man dann ein Leben lang sucht, eben auch wieder bei unnahbaren und unerreichbaren Männern? Weil es einfach eine unterbewußt so vertraute Situation ist ? Und wenn man den Mann dann evtl. doch "bekommt", stellt man vielleicht fest: nein so wollte ich das nicht!
Ich weiß es nicht, aber solche "Schreckensszenarien" möchte man in der eigenen Seele wohl auch oft einfach gar nicht sehen.
Weil man ja im Grunde sich einen Mann wünscht, der ehrlich, aufrichtig und mit Rückgrat durch die Welt geht, das kann man von Männern, die zu lange eine Entscheidung hinauszögern, ja nun nicht behaupten.

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28. August 2006 um 18:22
In Antwort auf julija_11841992

Manchmal frage ich mich...
ob das denn auch wirklich Liebe ist? Liebe ich diesen Mann wirklich oder ist das unter Umständen nur ein " ich will ihn aber haben ", wie bei meinem kleinen Sohn ? Hat das vielleicht auch etwas mit der Kindheit zu tun ? Mit unnahbaren Vätern, die Ihrer Tochter die Anerkennung verweigert haben, nach der man dann ein Leben lang sucht, eben auch wieder bei unnahbaren und unerreichbaren Männern? Weil es einfach eine unterbewußt so vertraute Situation ist ? Und wenn man den Mann dann evtl. doch "bekommt", stellt man vielleicht fest: nein so wollte ich das nicht!
Ich weiß es nicht, aber solche "Schreckensszenarien" möchte man in der eigenen Seele wohl auch oft einfach gar nicht sehen.
Weil man ja im Grunde sich einen Mann wünscht, der ehrlich, aufrichtig und mit Rückgrat durch die Welt geht, das kann man von Männern, die zu lange eine Entscheidung hinauszögern, ja nun nicht behaupten.

Du hast es erkannt!
Und es wird noch schlimmer, denn wenn das Vertrauen weg ist kommt das Mißtrauen und man wird automatisch wie die Ehefrau, fängt an zu spionieren und Fragen zu stellen und macht as was noch da ist restlos kaputt.
Selbstschutz des Unterbewußtseins?
Wer einmal betrügt machts sicher immer wieder, selbst wenn nicht, du wirst ihm nie vertrauen. Blöde Situation.

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