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Änderung des unterhaltstitels wer kennt sich aus?

16. November 2008 um 22:41

hallo zusammen,

bin seit 4 jahren geschieden, der unterhalt wurde damals gerichtlich festgelegt und ich bin ihm sehr entgegen gekommen in dem ich jedes jahr einwillige dass er den unterhalt den er an mich bezahlt von der steuer absetzten kann, das sind stolze 4000,- euro rückzahlung die er allein dadurch bekommt.

mein ex-mann bezahlt momentan 300,- euro unterhalt für unsere beiden gemeinsamen kinder. (also 150,- pro kind)
die mittlerweile 13 und 14 jahre alt sind.


wenn er zumindest auser der reihe sich an irgendwelchen kosten wie klassenfahrten
oder mal ein neues paar schuhe, kleidung oder sonst irgendwas beteiligen würde hätte ich kein problem damit, aber er weigert sich standhaft.
es geht sogar soweit, dass er den kindern wenn sie an seinem pc etwas brennen wollen die rohlinge in rechnung stellt. mein sohn hat kürzlich eine luftpumpe versehentlich kaputt gemacht, sogar dafür hat er dann das geld verlangt.

er behauptet steif und fest er hätte kein geld, aber dass kann ich nicht so ganz glauben ,denn er fährt 3 mal im jahr in urlaub, trägt nur markenkleidung und plant demnächst ein neues auto zu kaufen obwohl das "alte " auto gerade mal 3 jahre alt ist.

kann ich den bestehenden unterhaltstitel ändern und wenn ja wie?würde ich in diesem fall prozeßkostenhilfe bekommen?

grüße luvos

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17. November 2008 um 10:46

Hi,
ehrlich gesagt, kann ich das kaum glauben.
Wieso bezahlt er so wenig Kindesunterhalt??? Schon bei Kindern von 1-6 jahren ist der mindestunterhalt 171,00 Euro, da ist das hälftige Kindergeld schon abgezogen.
Wieso zahlt er pro kind nur 150 euro??? hattest du einen schlechten Anwalt oder gar keinen??
Wenn er 4.000 euro steuerrückerstattung hat, dann verdient er einen ganzen haufen kohle.
Geh zum Anwalt. Der soll Auskunft von ihm verlangen. Die Steuerrückerstattung wird dazu gezählt, durch 12 geteilt und dann sind das ja auch nochmal pro Monat ein paar hundert euro.
Dein anwalt weiß, wie der unterhaltstitel abgeändert wird. Ich weiß nicht, wie viel Geld du im Monat zum leben hast, aber so viel wird das auch nicht sein mit zwei kindern. Auf jeden Fall bekommst du Prozeßkostenhilfe, vielleicht mußt du einen kleinen Teil, 200 euro oder so, selber zahlen. Beantrage auch vorher beratungshilfe beim Gericht, dann ist die Beratung auch umsonst. Mußt dann nur 10 euro bezahlen.
Nehme dir fachanwalt für Familienrecht. Die kennen sich auch aus mit dem neuen Unterhaltsrecht. Gehts du arbeiten?? Wird ja angerechnet, aber wenn du kinder betreust, nicht alles.
Auf jeden Fall, laß dich nicht verarschen von deinen Ex-Mann. Nimm, was dir zusteht, ist ja schließlich für die Kinder!!!

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18. November 2008 um 18:00
In Antwort auf piper_12919932

Hi,
ehrlich gesagt, kann ich das kaum glauben.
Wieso bezahlt er so wenig Kindesunterhalt??? Schon bei Kindern von 1-6 jahren ist der mindestunterhalt 171,00 Euro, da ist das hälftige Kindergeld schon abgezogen.
Wieso zahlt er pro kind nur 150 euro??? hattest du einen schlechten Anwalt oder gar keinen??
Wenn er 4.000 euro steuerrückerstattung hat, dann verdient er einen ganzen haufen kohle.
Geh zum Anwalt. Der soll Auskunft von ihm verlangen. Die Steuerrückerstattung wird dazu gezählt, durch 12 geteilt und dann sind das ja auch nochmal pro Monat ein paar hundert euro.
Dein anwalt weiß, wie der unterhaltstitel abgeändert wird. Ich weiß nicht, wie viel Geld du im Monat zum leben hast, aber so viel wird das auch nicht sein mit zwei kindern. Auf jeden Fall bekommst du Prozeßkostenhilfe, vielleicht mußt du einen kleinen Teil, 200 euro oder so, selber zahlen. Beantrage auch vorher beratungshilfe beim Gericht, dann ist die Beratung auch umsonst. Mußt dann nur 10 euro bezahlen.
Nehme dir fachanwalt für Familienrecht. Die kennen sich auch aus mit dem neuen Unterhaltsrecht. Gehts du arbeiten?? Wird ja angerechnet, aber wenn du kinder betreust, nicht alles.
Auf jeden Fall, laß dich nicht verarschen von deinen Ex-Mann. Nimm, was dir zusteht, ist ja schließlich für die Kinder!!!

....
erst mal danke für deine antwort, ich habe bei der scheidung einfach den nächst besten anwalt genommen, was wohl wie es aussieht ein fehler war.

er hatte einen ziemlich guten anwalt. wie es zu dem niedrigen unterhalt kam war die tatsache, dass mein anwalt eine lohnpfändung bei meinem ex-mann eingeleitet hat,nachdem er 3 monate keinen unterhalt gezahlt hat, darauf hin ist er rausgeschmissen worden aus seiner firma und hat dann vor gericht rumgejammert, dass seine neue arbeitsstelle so schlecht ist und er ja wegen der lohnpfändung sooooo wenig verdient. das hat dann wohl ziemlich eindruck gemacht.

aber seitdem sind ja einige jahre vergangen und wie es aussieht scheint er ja tatsächlich nicht so schlecht zu verdienen.

also werd ich das mit der prozeßkostenhilfe in angriff nehmen.

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