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Anderer Mann/guter Freund aus reichem Hause während Scheidung - alleine weiter machen?

3. Juli um 19:43 Letzte Antwort: 7. Juli um 17:41

Hallo, ich bin neu und brauche Rat. Nach 13 Jahren Beziehung und 2 Jahren Ehe ist es nun vorbei. Mein Mann kann und will einen Verlust nicht verarbeiten und nimmt auch keine Hilfe an. Mir wurde klar, dass die Beziehung toxisch ist und wir einander nicht gut tun. Trotz Liebe also der endgültige Schnitt, das haben wir gemeinsam im Gespräch ermittelt. 
Seit einem halben Jahr sind wir getrennt, in 2 Wochen kann ich auch endlich die gemeinsame Wohnung verlassen. Bisher habe ich bei Freunden auf der Couch geschlafen. Darunter auch ein guter Freund von mir, den ich zwar erst seit einem Jahr kenne, aber von dem ich dachte wir seien wirklich Buddies. Er hat selber viel durchgemacht, sodass er nicht beziehungsfähig zu sein glaubte aber auch rein physisch/psychisch gar nicht in der Lage ist mit einer Frau zu schlafen, da er da innere Blockaden hat. Ich dachte er kann meinem Mann keine Gefahr werden, auch da ich meinen Mann für viel hübscher und reifer gehalten habe. Ich bin 27, mein Mann 30, mein Kumpel grade mal 23.
Anders als mit meinem Mann, oder Ex kann man ja besser sagen, verbinden uns viele Gemeinsakeiten was Werte, Lebensentwürfe und vor allem den Umgang mit Geld betrifft, was immer wieder ein Problem mit meinem Ex war. Er hat viel verdient, dachte aber ich sei deswegen 13 Jahre bei ihm geblieben. Dieser Freund hingegen weiß dass ich gerne getrennte Rechnung mache, wenn er allerdings Pizza bestellen will und ich das nicht zahlen kann, spendiert er mir meine Portion. Er gibt mir immer meinen Freiraum, respektiert mich wirklich sehr und freut sich mich als Freundin zu haben.
Nun hab ich also einen ganzen Monat bei ihm verbracht, auch weil ich mir bei anderen Freunden, die Mitbewohner haben, aber auch bei meiner Familie eher wie ein Störfaktor vorkam. Er hingegen hat die Zeit mit mir genossen obwohl wir uns bei all der Arbeit kaum gesehen haben außer zum Essen.
Was übrigens neu für mich war. Gemeinsame Mahlzeiten kenne ich weder von zuhause noch von meinem Ex. Als ich einmal weinen musste, hat er mich in den Arm genommen und das war der erste Körperkontakt zu einem anderen Mann, den ich seit über einem Jahr hatte.
Mein Ex hatte schon viel früher entschieden unsere Ehe aufzugeben und sich in den 2 Jahren Ehe nicht einmal freiwillig ins gemeinsame Bett zum Schlafen gelegt, stattdessen immer in seinem Zimmer auf der Couch geschlafen. Mir hatte er gesagt es sei wegen den Rückenschmerzen, trotz all dem Geld wollte er aber auch keine neue Matratze kaufen. Ich habe regelmäßig versucht mit ihm darüber zu reden, bewirkt hatte es aber immer nur eine temporäre Änderung. Ich habe ihm versucht Zeit zu geben da ich glaubte es liege am Verlust.
Ich habe bei der Scheidung neben diversen belastenden Erkenntnissen herausgefunden, dass er weitaus mehr Geld verdiente als ich dachte. Obwohl er durch die Ehe Steuern spart, betrug mein Essensgeld (also alles was mir zustand) nur 200 Euro. Zusammen gekocht hatten wir auch nicht da er mit seinen Kollegen immer essen gegangen ist.
Ich muss wohl nicht erklären, dass es auch ansonsten Probleme gab und eben keinen Sex.

Mein Freund und ich umarmen uns also und ich habe das starke Bedürfnis fest gehalten zu werden. Wir schliefen Arm in Arm ein und freuten uns wahnsinnig über die Nähe. Am nächsten Tag haben wir ganz normal unsere Dinge erledigt aber am Abend wollten wir es dann wissen: Ist da irgendwas? Wieso möchten wir wieder kuscheln? Liegt es am reinen körperlichen Bedürfnis? Weil wir beide eine schwere Zeit durchmachen? Oder doch daran, dass wir uns mögen?
Wir mochten uns. Wir waren uns beide darüber bewusst, dass es keine körperliche Sache ist, da wir dort vorerst ohnehin nichts tun können. Nicht bevor ich nicht auf dem Papier geschieden bin und er müsste zurück in Therapie um überhaupt Nähe zuzulassen. Trotzdem wissen wir beide, dass wir einfach klasse wären als Partner. Wir können uns einfach gut motivieren das beste aus uns rauszuholen.
Und jetzt haben wir den Salat. Er ist nicht nur jünger, er wohnt auch in einem anderen Land, weiß noch nicht wo es in Zukunft hingehen wird.
Zudem bin ich ziemlich eingeschüchtert. Seine Exfreundinnen waren aufstrebende Models, er hat an den beiden besten Universitäten von Europa einen Double Degree in Regelstudienzeit absolviert, während ich immer noch am Master sitze (wegen Depressionen hatte ich ganze 3 Jahre verloren bin aber wieder am Ball). Seine Familie ist katholisch, ich geschieden. Und vor allem: Sie sind reicher als ich dachte. Da er ein Stipendium hatte und meinen Lebensstandard weitesgehend teilte, dachte ich er sei eben aus gutem Hause. Wenn wir uns gesehen haben, dann haben wir Kidneybohnen oder Haferflocken gegessen. Wir haben nie etwas unternommen was Geld gekostet hat. Er weiß ich hatte manchmal kein Geld mir das doofe Busticket für 7 Euro zu holen um ihn zu besuchen. Und jetzt offenbart er mir wie gut betucht seine Familie wirklich ist. Dass ich das erste Mädchen bin, das er mit nach Hause bringt (ich sehe mich eigentlich eher als Frau aber gut), ist eine riesen Sache. Seine Familie ist gespannt wie ein Flitzebogen. Im Dezember bin ich zu seiner Abschlussfeier eingeladen und er sagte: Wir müssen das dann proben. Meine Familie ist viel entspannter als die meisten in diesen Kreisen, aber ich sag mal so, ich kann selber kaum meine wahren Gefühle vor ihnen zeigen, da es sich nicht gehört.
Also: ich noch mitten in der Scheidung und dabei mein neues Leben aufzubauen, Fernbeziehung mit Unsicherheiten, schwieriges Elternhaus (ich stelle mir vor wie seine gute erzogene Mutter meiner auf dem Land lebenden Mama zuhört wie sie was über den neuen esoterik Katalog redet... aber hey er zumindest steht auch auf Tarot und hat schon einen Stein im Brett bei meiner Mama) und natürlich die Sache mit der Sexlosigkeit auf unbestimmte Zeit.
Ich bin grade nicht in der Situation in der man einfach alle Warnschilder umwerfen sollte und sich auf ein Abenteuer einlassen sollte. Ich brauche innere Stabilität bevor ich wieder soweit bin. Wie unmoralisch wäre es diese neue Liebe weiter laufen zu lassen, ohne feste Zukunftspläne mit ihm zu schmieden? Ist das fair? Er hat bereits gesagt dass er das gut findet ohne Plan. Aber es scheint ihm doch sehr ernst zu sein wenn er jemanden wie mich, die eigentlich keinerlei Ahnung vom Leben der Reichen hat, seiner Familie vorzustellen. Seine beiden Exfreundinnen waren beide reich und er hat sie nicht mit nach Hause geholt Wir sind Freunde. Aber wenn ich nein sage dann verliere ich eine aufrichtige Chance für die Liebe und einen guten Freund. Mein Plan ist also erstmal alleine klarzukommen. Er mochte aber zu Besuch kommen. Und ehrlich gesagt kann ich die Ablenkung gut gebrauchen um die Scheidung, die logisch betrachtet wirklich nötig ist, durchzuziehen. Mein Leben war immer sehr gradlinig von mir durchgeplant und nun bin ich mit der größten Unsicherheit meines Lebens konfrontiert. Mut und Verstand hab ich schon mit der Scheidung bewiesen. Ob ich genügend Erfahrung mit der Liebe habe wage ich allerdings zu bezweifeln. Ihr kennt natürlich nicht alle Details und was ich fühle und richtig für mich ist weiß nur ich, aber was würdet ihr tun?

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3. Juli um 20:29
Beste Antwort

Du brauchst eigentlich gar nicht viel "tun". Lass die Dinge auf Dich zukommen.
Wenn Dein Freund Dich wirklich als feste Partnerin möchte, wird er Dir das zu gegebener Zeit mitteilen, wenn Du es nicht sowieso von selbst bemerkst.
Ich finde es sehr schön, dass sich alles langsam zwischen Euch entwickelt, das spricht für Charakterstärke und Reife.
Mach Dir nicht zuviele Gedanken wegen seines Reichtums. Geh einfach ganz normal mit ihm um, sei interessiert an ihm, aber nicht wie in den Bann geschlagen. Lass ihn die "Arbeit" machen, um Dich zu bekommen! 
Ich wünsche Euch beiden viel Glück!

 

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3. Juli um 23:47
In Antwort auf ledri_20452954

Hallo, ich bin neu und brauche Rat. Nach 13 Jahren Beziehung und 2 Jahren Ehe ist es nun vorbei. Mein Mann kann und will einen Verlust nicht verarbeiten und nimmt auch keine Hilfe an. Mir wurde klar, dass die Beziehung toxisch ist und wir einander nicht gut tun. Trotz Liebe also der endgültige Schnitt, das haben wir gemeinsam im Gespräch ermittelt. 
Seit einem halben Jahr sind wir getrennt, in 2 Wochen kann ich auch endlich die gemeinsame Wohnung verlassen. Bisher habe ich bei Freunden auf der Couch geschlafen. Darunter auch ein guter Freund von mir, den ich zwar erst seit einem Jahr kenne, aber von dem ich dachte wir seien wirklich Buddies. Er hat selber viel durchgemacht, sodass er nicht beziehungsfähig zu sein glaubte aber auch rein physisch/psychisch gar nicht in der Lage ist mit einer Frau zu schlafen, da er da innere Blockaden hat. Ich dachte er kann meinem Mann keine Gefahr werden, auch da ich meinen Mann für viel hübscher und reifer gehalten habe. Ich bin 27, mein Mann 30, mein Kumpel grade mal 23.
Anders als mit meinem Mann, oder Ex kann man ja besser sagen, verbinden uns viele Gemeinsakeiten was Werte, Lebensentwürfe und vor allem den Umgang mit Geld betrifft, was immer wieder ein Problem mit meinem Ex war. Er hat viel verdient, dachte aber ich sei deswegen 13 Jahre bei ihm geblieben. Dieser Freund hingegen weiß dass ich gerne getrennte Rechnung mache, wenn er allerdings Pizza bestellen will und ich das nicht zahlen kann, spendiert er mir meine Portion. Er gibt mir immer meinen Freiraum, respektiert mich wirklich sehr und freut sich mich als Freundin zu haben.
Nun hab ich also einen ganzen Monat bei ihm verbracht, auch weil ich mir bei anderen Freunden, die Mitbewohner haben, aber auch bei meiner Familie eher wie ein Störfaktor vorkam. Er hingegen hat die Zeit mit mir genossen obwohl wir uns bei all der Arbeit kaum gesehen haben außer zum Essen.
Was übrigens neu für mich war. Gemeinsame Mahlzeiten kenne ich weder von zuhause noch von meinem Ex. Als ich einmal weinen musste, hat er mich in den Arm genommen und das war der erste Körperkontakt zu einem anderen Mann, den ich seit über einem Jahr hatte.
Mein Ex hatte schon viel früher entschieden unsere Ehe aufzugeben und sich in den 2 Jahren Ehe nicht einmal freiwillig ins gemeinsame Bett zum Schlafen gelegt, stattdessen immer in seinem Zimmer auf der Couch geschlafen. Mir hatte er gesagt es sei wegen den Rückenschmerzen, trotz all dem Geld wollte er aber auch keine neue Matratze kaufen. Ich habe regelmäßig versucht mit ihm darüber zu reden, bewirkt hatte es aber immer nur eine temporäre Änderung. Ich habe ihm versucht Zeit zu geben da ich glaubte es liege am Verlust.
Ich habe bei der Scheidung neben diversen belastenden Erkenntnissen herausgefunden, dass er weitaus mehr Geld verdiente als ich dachte. Obwohl er durch die Ehe Steuern spart, betrug mein Essensgeld (also alles was mir zustand) nur 200 Euro. Zusammen gekocht hatten wir auch nicht da er mit seinen Kollegen immer essen gegangen ist.
Ich muss wohl nicht erklären, dass es auch ansonsten Probleme gab und eben keinen Sex.

Mein Freund und ich umarmen uns also und ich habe das starke Bedürfnis fest gehalten zu werden. Wir schliefen Arm in Arm ein und freuten uns wahnsinnig über die Nähe. Am nächsten Tag haben wir ganz normal unsere Dinge erledigt aber am Abend wollten wir es dann wissen: Ist da irgendwas? Wieso möchten wir wieder kuscheln? Liegt es am reinen körperlichen Bedürfnis? Weil wir beide eine schwere Zeit durchmachen? Oder doch daran, dass wir uns mögen?
Wir mochten uns. Wir waren uns beide darüber bewusst, dass es keine körperliche Sache ist, da wir dort vorerst ohnehin nichts tun können. Nicht bevor ich nicht auf dem Papier geschieden bin und er müsste zurück in Therapie um überhaupt Nähe zuzulassen. Trotzdem wissen wir beide, dass wir einfach klasse wären als Partner. Wir können uns einfach gut motivieren das beste aus uns rauszuholen.
Und jetzt haben wir den Salat. Er ist nicht nur jünger, er wohnt auch in einem anderen Land, weiß noch nicht wo es in Zukunft hingehen wird.
Zudem bin ich ziemlich eingeschüchtert. Seine Exfreundinnen waren aufstrebende Models, er hat an den beiden besten Universitäten von Europa einen Double Degree in Regelstudienzeit absolviert, während ich immer noch am Master sitze (wegen Depressionen hatte ich ganze 3 Jahre verloren bin aber wieder am Ball). Seine Familie ist katholisch, ich geschieden. Und vor allem: Sie sind reicher als ich dachte. Da er ein Stipendium hatte und meinen Lebensstandard weitesgehend teilte, dachte ich er sei eben aus gutem Hause. Wenn wir uns gesehen haben, dann haben wir Kidneybohnen oder Haferflocken gegessen. Wir haben nie etwas unternommen was Geld gekostet hat. Er weiß ich hatte manchmal kein Geld mir das doofe Busticket für 7 Euro zu holen um ihn zu besuchen. Und jetzt offenbart er mir wie gut betucht seine Familie wirklich ist. Dass ich das erste Mädchen bin, das er mit nach Hause bringt (ich sehe mich eigentlich eher als Frau aber gut), ist eine riesen Sache. Seine Familie ist gespannt wie ein Flitzebogen. Im Dezember bin ich zu seiner Abschlussfeier eingeladen und er sagte: Wir müssen das dann proben. Meine Familie ist viel entspannter als die meisten in diesen Kreisen, aber ich sag mal so, ich kann selber kaum meine wahren Gefühle vor ihnen zeigen, da es sich nicht gehört.
Also: ich noch mitten in der Scheidung und dabei mein neues Leben aufzubauen, Fernbeziehung mit Unsicherheiten, schwieriges Elternhaus (ich stelle mir vor wie seine gute erzogene Mutter meiner auf dem Land lebenden Mama zuhört wie sie was über den neuen esoterik Katalog redet... aber hey er zumindest steht auch auf Tarot und hat schon einen Stein im Brett bei meiner Mama) und natürlich die Sache mit der Sexlosigkeit auf unbestimmte Zeit.
Ich bin grade nicht in der Situation in der man einfach alle Warnschilder umwerfen sollte und sich auf ein Abenteuer einlassen sollte. Ich brauche innere Stabilität bevor ich wieder soweit bin. Wie unmoralisch wäre es diese neue Liebe weiter laufen zu lassen, ohne feste Zukunftspläne mit ihm zu schmieden? Ist das fair? Er hat bereits gesagt dass er das gut findet ohne Plan. Aber es scheint ihm doch sehr ernst zu sein wenn er jemanden wie mich, die eigentlich keinerlei Ahnung vom Leben der Reichen hat, seiner Familie vorzustellen. Seine beiden Exfreundinnen waren beide reich und er hat sie nicht mit nach Hause geholt Wir sind Freunde. Aber wenn ich nein sage dann verliere ich eine aufrichtige Chance für die Liebe und einen guten Freund. Mein Plan ist also erstmal alleine klarzukommen. Er mochte aber zu Besuch kommen. Und ehrlich gesagt kann ich die Ablenkung gut gebrauchen um die Scheidung, die logisch betrachtet wirklich nötig ist, durchzuziehen. Mein Leben war immer sehr gradlinig von mir durchgeplant und nun bin ich mit der größten Unsicherheit meines Lebens konfrontiert. Mut und Verstand hab ich schon mit der Scheidung bewiesen. Ob ich genügend Erfahrung mit der Liebe habe wage ich allerdings zu bezweifeln. Ihr kennt natürlich nicht alle Details und was ich fühle und richtig für mich ist weiß nur ich, aber was würdet ihr tun?

Die Frage, die ich mir hier stelle ist: was willst du eigentlich von deinem Freund? Eine Beziehung wird es ja nicht werden, da du schreibst, dass er a) nicht beziehungsfähig ist und b) keinen Sex haben kann.

Bleibt eigentlich nur mehr eine Freundschaft und die habt ihr ja schon. Diese könnt ihr ja so, wie sie jetzt ist, einfach weiterführen. Ich sehe auch irgendwie nichts, das er jetzt sagt oder tut, das auf etwas anderes hindeuten würde. Auch Freunde stellt man Eltern vor oder lädt man zur Abschlussfeier ein. Du schreibst nichts davon, dass er dich als Partnerin sehen würde, jedenfalls lese ich aus deinem Text nichts davon heraus. Wie kommst du also auf Zukunftspläne schmieden? Du schreibst von "neue Liebe" und ich frage mich, wie du darauf kommst? Kann es sein, dass deine Phantasie ein bisschen mit dir davongaloppiert und du dir über Dinge Gedanken machst, die überhaupt nicht vorhanden sind?

Du schreibst, er käme aus einem anderen Land und weiß noch nicht, wie es in Zukunft weitergehen wird. Wenn er wieder in seine Heimat zurück geht, dann könnt ihr euch nicht mehr so häufig sehen. Spätestens dann verläuft die Freundschaft ohnehin im Sand. 

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4. Juli um 14:28
In Antwort auf kassandra_07

Du brauchst eigentlich gar nicht viel "tun". Lass die Dinge auf Dich zukommen.
Wenn Dein Freund Dich wirklich als feste Partnerin möchte, wird er Dir das zu gegebener Zeit mitteilen, wenn Du es nicht sowieso von selbst bemerkst.
Ich finde es sehr schön, dass sich alles langsam zwischen Euch entwickelt, das spricht für Charakterstärke und Reife.
Mach Dir nicht zuviele Gedanken wegen seines Reichtums. Geh einfach ganz normal mit ihm um, sei interessiert an ihm, aber nicht wie in den Bann geschlagen. Lass ihn die "Arbeit" machen, um Dich zu bekommen! 
Ich wünsche Euch beiden viel Glück!

 

Danke für deinen Beitrag. Weniger verkopft zu sein würde mir sicherlich gut tun. Ich weiß vom Hören  Sagen, dass Geld nur ein Thema ist, wenn man es zum Thema macht. Genauso geht es ja mit Erwartungen, die beispielsweise eine Schwiegermutter an einen stellen könnte in der Zukunft. Aber da kommen so viele Variablen zusammen ^^'

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4. Juli um 14:39
In Antwort auf spitzentanz

Die Frage, die ich mir hier stelle ist: was willst du eigentlich von deinem Freund? Eine Beziehung wird es ja nicht werden, da du schreibst, dass er a) nicht beziehungsfähig ist und b) keinen Sex haben kann.

Bleibt eigentlich nur mehr eine Freundschaft und die habt ihr ja schon. Diese könnt ihr ja so, wie sie jetzt ist, einfach weiterführen. Ich sehe auch irgendwie nichts, das er jetzt sagt oder tut, das auf etwas anderes hindeuten würde. Auch Freunde stellt man Eltern vor oder lädt man zur Abschlussfeier ein. Du schreibst nichts davon, dass er dich als Partnerin sehen würde, jedenfalls lese ich aus deinem Text nichts davon heraus. Wie kommst du also auf Zukunftspläne schmieden? Du schreibst von "neue Liebe" und ich frage mich, wie du darauf kommst? Kann es sein, dass deine Phantasie ein bisschen mit dir davongaloppiert und du dir über Dinge Gedanken machst, die überhaupt nicht vorhanden sind?

Du schreibst, er käme aus einem anderen Land und weiß noch nicht, wie es in Zukunft weitergehen wird. Wenn er wieder in seine Heimat zurück geht, dann könnt ihr euch nicht mehr so häufig sehen. Spätestens dann verläuft die Freundschaft ohnehin im Sand. 

Nun ich hätte vielleicht schreiben sollen, dass wir darüber gesprochen haben, nachdem wir uns geküsst haben. Ich hatte klargestellt, dass ich älter bin und mir eine Familie wünsche. Dass er eigentlich nicht in dem Alter ist, dass ich mir das nun vorstellen könnte, da ich eher einen älteren suchen würde, der ebenfalls in den nächsten 5 Jahren eine Familie gründen möchte. So zumindest die Hoffnung, wenn ich auch weß, dass das Leben kein Wunschkonzert ist.
Er meinte er würde sich freuen mit mir eine Familie zu haben. Aber ich weiß ja, dass er noch jung ist und sowas dauert. Er möchte eigentlich an den europäischen Gerichtshof, also nach Brüssel, hat aber gesagt er würde auch Abstriche machen und nach Luxenburg ziehen. Es ist ihm also ziemlich ernst, weshalb ich mir ja Sorgen mache mich darauf einzulassen. Er sagt zwar klar wir können es ruhig angehen und müssen uns kein Label aufkleben, aber alles was er bereit ist zu tun spricht doch eher dafür, dass es ihm ernst ist.
Und dann frage ich mich geht das wirklich gut? Immerhin klappt es im Bett ja vorerst nicht, wir müssen so viel füreinander aufgeben / tun was die Zukunft angeht. Das ist alles etwas zu viel Verantwortung für mich. Ich habe grade eine lange Liebe aufgegeben und weiß nicht wie viel ich investieren kann direkt in die nächste über zu gehen. Ich mag ihn aber sehr und wären die Umstände nicht, würde ich auch nicht zögern.

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5. Juli um 10:30
Beste Antwort

Unterschätze es nicht, wenn er scheinbar erst eine Therapie machen muss um wieder Nähe/Sex zu lassen zu können. Auf der einen Seite, lernt ihr euch so zunächst auf einer tieferen Ebene kennen. Aber vielleicht verpasst ihr dadurch auch in Zukunft den Sprung von der Freunschaft zur sexuellen Partnerschaft. Sowie es sich liest, solltet ihr beide zunächst euren Fokus auf andere Dinge lenken (er seine Krankheit, du dein Studium, Scheidung). An deiner Stelle würde ich ihm immer wieder klar kommunzieren, dass du ihn freundschaftlich sehr schätzt und dir auch mehr vorstellen kannst, aber nicht zu dem gegenwärtigen Zeitpunkt. Gib dir selbst erstmal die Zeit, deine Scheidung zu verdauen. Mach deinen Master und werd unabhängig. Dadurch wächst dein Selbstbewusstsein und du fühlst dich ihm und seiner Family gegenüber nicht mehr so klein.

Die Bedenken bezüglich seiner reichen Familie kann ich sehr gut nachvollziehen. Allerdings muss ich ehrlich sagen, habe ich mittlerweile den Eindruck, dass viele reiche Menschen um einiges "unnormaler" sind als deine Tarotliebende Mama : ) 

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5. Juli um 12:59
Beste Antwort

Du fragst, was wir tun würden? Also ich würde zuerst einmal aufräumen und dann kann man weitersehen. Leider kann ich deinen Beitrag kaum verstehen, aber von/aus dem, was ich verstanden habe, resultiert die Empfehlung, die ich dir gerade gegeben habe.

Freundliche Grüße, Christoph

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5. Juli um 20:28
In Antwort auf painainlove

Unterschätze es nicht, wenn er scheinbar erst eine Therapie machen muss um wieder Nähe/Sex zu lassen zu können. Auf der einen Seite, lernt ihr euch so zunächst auf einer tieferen Ebene kennen. Aber vielleicht verpasst ihr dadurch auch in Zukunft den Sprung von der Freunschaft zur sexuellen Partnerschaft. Sowie es sich liest, solltet ihr beide zunächst euren Fokus auf andere Dinge lenken (er seine Krankheit, du dein Studium, Scheidung). An deiner Stelle würde ich ihm immer wieder klar kommunzieren, dass du ihn freundschaftlich sehr schätzt und dir auch mehr vorstellen kannst, aber nicht zu dem gegenwärtigen Zeitpunkt. Gib dir selbst erstmal die Zeit, deine Scheidung zu verdauen. Mach deinen Master und werd unabhängig. Dadurch wächst dein Selbstbewusstsein und du fühlst dich ihm und seiner Family gegenüber nicht mehr so klein.

Die Bedenken bezüglich seiner reichen Familie kann ich sehr gut nachvollziehen. Allerdings muss ich ehrlich sagen, habe ich mittlerweile den Eindruck, dass viele reiche Menschen um einiges "unnormaler" sind als deine Tarotliebende Mama : ) 

Was mir hier gefällt ist, dass es natürlich in beide Richtungen Bedenken geben kann, auch wenn er keine kommuniziert. Vielleicht wäre es wirklich das Beste das ganz langsam und ohne Versprechungen anzugehen, freundschaftlich mit klaren Grenzen, und zu sehen wohin es führt wenn wir soweit sind.

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7. Juli um 17:41
In Antwort auf ledri_20452954

Nun ich hätte vielleicht schreiben sollen, dass wir darüber gesprochen haben, nachdem wir uns geküsst haben. Ich hatte klargestellt, dass ich älter bin und mir eine Familie wünsche. Dass er eigentlich nicht in dem Alter ist, dass ich mir das nun vorstellen könnte, da ich eher einen älteren suchen würde, der ebenfalls in den nächsten 5 Jahren eine Familie gründen möchte. So zumindest die Hoffnung, wenn ich auch weß, dass das Leben kein Wunschkonzert ist.
Er meinte er würde sich freuen mit mir eine Familie zu haben. Aber ich weiß ja, dass er noch jung ist und sowas dauert. Er möchte eigentlich an den europäischen Gerichtshof, also nach Brüssel, hat aber gesagt er würde auch Abstriche machen und nach Luxenburg ziehen. Es ist ihm also ziemlich ernst, weshalb ich mir ja Sorgen mache mich darauf einzulassen. Er sagt zwar klar wir können es ruhig angehen und müssen uns kein Label aufkleben, aber alles was er bereit ist zu tun spricht doch eher dafür, dass es ihm ernst ist.
Und dann frage ich mich geht das wirklich gut? Immerhin klappt es im Bett ja vorerst nicht, wir müssen so viel füreinander aufgeben / tun was die Zukunft angeht. Das ist alles etwas zu viel Verantwortung für mich. Ich habe grade eine lange Liebe aufgegeben und weiß nicht wie viel ich investieren kann direkt in die nächste über zu gehen. Ich mag ihn aber sehr und wären die Umstände nicht, würde ich auch nicht zögern.

Ja, das wäre hilfreich gewesen, wenn du das auch erwähnt hättest. Da sieht die Sache dann natürlich ganz anders aus.

Ich kann dir nur raten, auf dein Bauchgefühl zu hören. Dieses sagt dir, dass das alles viel zu kompliziert und unsicher für dich ist. Du schreibst selbst, dass dein Freund erst eine Therapie durchlaufen muss, um überhaupt zu Beziehung und Sexualität fähig zu sein. Allein schon aus diesem Grund rate ich dir, die Finger davon zu lassen. Kein Mensch kann dir sagen, welche Resultate diese Therapie bringen wird - falls sie überhaupt Resultate bringt. 

Es ist für dich günstiger, in Ruhe deine gescheiterte Ehe zu verarbeiten und dann eine Beziehung mit einem beziehungsfähigen Mann einzugehen, der deine Pläne und Ziele teilt. Mit 27 hast du schon noch ein paar Jahre Zeit, um eine Familie zu gründen, aber Zeit verschwenden sollte man natürlich nie.

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