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An Frauen und Männer! Ich arbeite gerade an einer Studie.

13. September 2013 um 15:30


Hallo in die Runde!

Ich wende mich an Euch mit der Bitte drei kleine Fragen zu beantworten. Natürlich wer Lust, Zeit und Interesse hat.

1. Welches Ereignis in der Partnerschaft würde Dich eifersüchtig machen?

2. Wie stark ist Dein Vertrauen zu Deinem Partner? (1 bis 10).

3. Nenne die Freiheiten die (Deiner Meinung nach) einer Beziehung gut tun.

Bitte, wenn möglich bei Beantwortung der Fragen zu erwähnen ob Du ein Mann oder eine Frau bist.
Ich danke Euch herzlich im Voraus und hoffe auf zahlreiche Antworten.

L.G.
Szczur

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13. September 2013 um 15:41

Antworten..
1. Wenn ich durch den Park spaziere, und meinen Partner in vertraulicher Position (Arm um die Schultern,Händchen halten) mit einer, mir unbekannten Frau, erspähen würde.

Oder ich den Partner sehe, Wenn er mich betrügen würde. Heisst kuss oder jegliche sexuelle Handlung.

2. Eigentlich eine 8,5 (man sollte nie ,,blind vertrauen)

3. Eigentlich so viele Freiheiten, dass jeder, obwohl man das Leben miteinander teilt, eine eigene Privatsphäre hat. Heißt, jeder hat seinen eigenen Freundeskreis, darf sich auch mit Freunden, des anderen Geschlechtes, alleine treffen. Solange der Partner Bescheid bekommt. Außerdem sind Telefonate, sowie Chat-Verläufe, absolut Tabu.

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13. September 2013 um 16:18
In Antwort auf symphonie179

Antworten..
1. Wenn ich durch den Park spaziere, und meinen Partner in vertraulicher Position (Arm um die Schultern,Händchen halten) mit einer, mir unbekannten Frau, erspähen würde.

Oder ich den Partner sehe, Wenn er mich betrügen würde. Heisst kuss oder jegliche sexuelle Handlung.

2. Eigentlich eine 8,5 (man sollte nie ,,blind vertrauen)

3. Eigentlich so viele Freiheiten, dass jeder, obwohl man das Leben miteinander teilt, eine eigene Privatsphäre hat. Heißt, jeder hat seinen eigenen Freundeskreis, darf sich auch mit Freunden, des anderen Geschlechtes, alleine treffen. Solange der Partner Bescheid bekommt. Außerdem sind Telefonate, sowie Chat-Verläufe, absolut Tabu.

Hallo symphonie179
Vielen Dank für Deinen Beitrag.

Zu der Frage 1.
Würdest Du sagen, dass die Eifersucht meistens mit sexuellen Handlungen des Partners entsteht? Oder reicht schon aus, wenn er eine andere Frau gut, hübsch, sexy oder anziehend findet?

Zu der Frage 3.
Bei den Freiheiten hast Du keine Bedenken.
Damit meine ich: Er könnte doch die Frau aus dem Beispiel 1 ohne Deinen Wissen treffen...
Würdest Du sagen, dass Unwissenheit doch besser und schonender sein kann?

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13. September 2013 um 17:00

?
Hallo Szczur!
Darf ich fragen, was du durch diese Studie genau herausfinden möchtest? Und ob du diese für eine bestimmte Institution bzw. Ausbildung etc. machst?

Übrigens würde ich gerne mitmachen, allerdings habe ich momentan keine Beziehung und es scheint, als könnten Personen ohne Partner nicht dabei sein?

Gruß Sassy

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13. September 2013 um 17:20
In Antwort auf debra_12731427

?
Hallo Szczur!
Darf ich fragen, was du durch diese Studie genau herausfinden möchtest? Und ob du diese für eine bestimmte Institution bzw. Ausbildung etc. machst?

Übrigens würde ich gerne mitmachen, allerdings habe ich momentan keine Beziehung und es scheint, als könnten Personen ohne Partner nicht dabei sein?

Gruß Sassy

Hallo sassy255!
Zu Deiner Frage: Ich bin eine Psychotherapeutin und erstelle gerade für meine Gruppe diese Studie.
Natürlich kannst Du mitmachen! Die Erfahrungen aus Deiner letzten Beziehung sind bestimmt interessant.

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13. September 2013 um 17:23

Hallo poggm1
Danke für Deine Antwort!

Und welche Freiheiten tun einer Partnerschaft nicht gut?
Ich bin natürlich auch an einer Gegenfrage interessiert

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13. September 2013 um 20:02

Na denn...
1. wenn mein Mann etwas persönliches mit anderen bespricht, mit mir jedoch nicht.
Wenn mein Mann mehr Zeit mit einer / einem anderen verbringt, als mit mir.
Uneingeschränktes Vertrauen in eine andere Person wahrscheinlich auch.
(jedenfalls nichts, was mit Sex zu tun hat, wenn die Frage, wie üblich, darauf abzielt)

2. => 10

3. "einer" Beziehung? Ich glaube nicht, dass man das generell sagen kann.
Für mich: jeder sollte (auch) eigene Bekannte / Freunde und (auch) eigene Hobbys haben. Offene" Beziehung / Ehe. Keiner sollte sich an den anderen "verlieren".

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13. September 2013 um 20:02

Freiheiten
ein paar Punkte die mir dazu einfallen:

- Den Partner niemals etwas aufzwingen
- nachgeben können
- den Partner nicht überfordern, ihm den Freiraum für sich lassen, in dem er wirklich, dass tun kann, was er will, alleine.
- ihn nicht fragen, wo er war, was er gemacht hat, als würde man ihn abfragen und kontrollieren. Wenn man das unterlässt, erzählt er es vermutlich von ganz alleine
- wenn er einen schlechten Tag hat oder schlechte Laune, ihn nicht direkt auf etwas Unschönes ansprechen, sondern auf einen anderen Tag verschieben ->also den Partner nicht zusätzlich belasten
- Ihm vertrauen (ihm nicht mit Beschuldigungen den Atem nehmen) Vertrauen = Freiheit
- nicht ständig um ihn herum sein
- das eigene Leben leben, sich mit Freunden und der Familie treffen, Hobbies nachgehen, zur Arbeit gehen
- immer offen in Gespräche gehen, nicht verschlossen und dickköpfig sich durchsetzen = Offenheit = Freiheit
- den Partner viel zuhören und ihm Zeit lassen = Freiheit lassen, sich zu äußern und zu erklären

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13. September 2013 um 20:03
In Antwort auf avarrassterne

Na denn...
1. wenn mein Mann etwas persönliches mit anderen bespricht, mit mir jedoch nicht.
Wenn mein Mann mehr Zeit mit einer / einem anderen verbringt, als mit mir.
Uneingeschränktes Vertrauen in eine andere Person wahrscheinlich auch.
(jedenfalls nichts, was mit Sex zu tun hat, wenn die Frage, wie üblich, darauf abzielt)

2. => 10

3. "einer" Beziehung? Ich glaube nicht, dass man das generell sagen kann.
Für mich: jeder sollte (auch) eigene Bekannte / Freunde und (auch) eigene Hobbys haben. Offene" Beziehung / Ehe. Keiner sollte sich an den anderen "verlieren".

Ach ja
bin ein Weiblein

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13. September 2013 um 20:05


1. nix

weil 2. 10

jede freiheit die der andere für sich möchte....

bei solchen fragen ,frag ich mich meist,gibt es eigentlcih noch paare die sich tatsächlich vertrauen und den anderen so annehmen wie er ist??

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13. September 2013 um 20:33

Hallo und vielen Dank
an alle Leute die sich bis jetzt an der Aktion beteiligt haben!
Natürlich werde ich an jeden einzelnen von Euch noch ein paar Worte schreiben.

Ganz ehrlich meine Lieben, ich bin über die Vielfalt sehr angetan. Nochmal herzlichen Dank!

L.G.
Szczur

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13. September 2013 um 20:58

@poggm1
Hey, danke für die ausführliche Antwort.

Du hast schon richtig in Deinem Beitrag vermerkt: Alles hängt von der Beziehung, also von den zwei Menschen ab. Meistens jedenfalls.

Geheimnisse, denke ich hat jeder irgendwie - manchmal gar nicht bewusst.

Flirten KANN eine Art Kommunikation sein, die ganz ohne Folgen bleibt.

Treffen mit Freunden (anderes Geschlecht) kann auch Vorteile für die Beziehung haben.

Urlaub mit dem Partner ist etwas, was man meiner Meinung nach wirklich nach Möglichkeit nutzen soll.

Handy/Internet sollte ein Tabu für den Kontrollwahn sein, aber ein Thema wenn ein Partner Probleme damit hat.

Ich persönlich schließe aus Deinem Beitrag, dass Vertrauen eine ganz wichtige und entscheidende Rolle spielt.

Nochmal vielen Dank!

L.G.
Szczur






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13. September 2013 um 20:59
In Antwort auf torti04


1. nix

weil 2. 10

jede freiheit die der andere für sich möchte....

bei solchen fragen ,frag ich mich meist,gibt es eigentlcih noch paare die sich tatsächlich vertrauen und den anderen so annehmen wie er ist??


hiiiier iiich

Deshalb... 1. Nichts,hatte in 7 Jahren noch nie Grund dazu.

2. 10

3. Wir mussten noch nie über Freiheiten
diskutieren.

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13. September 2013 um 21:06
In Antwort auf ofi21


hiiiier iiich

Deshalb... 1. Nichts,hatte in 7 Jahren noch nie Grund dazu.

2. 10

3. Wir mussten noch nie über Freiheiten
diskutieren.

@fi21
Danke für die Antwort!

Die Antworten sind kurz - daraus schließe ich, die Fragen sind für Dich kein Berg den Du besteigen musst.

1. Kein Grund zur Eifersucht, da 2. 100 % Vertrauen.
3. Freiheiten selbstverständlich ( nehme ich an) oder verboten und deswegen 1 und 2 so und nicht anders?

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13. September 2013 um 21:11
In Antwort auf ofi21


hiiiier iiich

Deshalb... 1. Nichts,hatte in 7 Jahren noch nie Grund dazu.

2. 10

3. Wir mussten noch nie über Freiheiten
diskutieren.


ach ja du..abwink...

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13. September 2013 um 21:16
In Antwort auf chelo_12879375

@fi21
Danke für die Antwort!

Die Antworten sind kurz - daraus schließe ich, die Fragen sind für Dich kein Berg den Du besteigen musst.

1. Kein Grund zur Eifersucht, da 2. 100 % Vertrauen.
3. Freiheiten selbstverständlich ( nehme ich an) oder verboten und deswegen 1 und 2 so und nicht anders?

Nein...
bei meinem jetzigen Mann muß ich bei solchen Fragen keinen Berg besteigen.

Zu 3. Ja, Freiheiten sind bei uns selbstverständlich. Jeder kann sich mit Freunden treffen, weggehen ohne der anderen.
Ich fahre 1x im Jahr mit drei anderen Frauen und einem Mann allein in Urlaub.
Mein Mann ist mein bester Freund, mein Geliebter und der Mensch, dem ich 100% vertrauen und mich auf ihn verlassen kann.
Bei ihm kann ich auch mal, wenn mir danach ich das "beschützte Frauchen" sein aber auch die absolut selbstständige Frau und alleinerziehende Mutter, die ihr Leben wuppt.

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13. September 2013 um 21:18
In Antwort auf torti04


ach ja du..abwink...

Pfffffff...

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13. September 2013 um 21:21

@elubabs
Danke für die Eindrücke!
Super interessant!

Die Stelle: "nur nicht mit anderen frauen rummachen. mit männern wär ok, wüsste dann nur gern davon".
Da denke ich anders darüber, ich glaube wenn mein Partner mit einem Mann Erfahrungen macht, kann ich schlecht mithalten...

Ich schließe aus Deinem Beitrag, dass Ihr als Paar viele Freiheiten habt, aber auch, dass es abgesprochen ist was vermieden werden soll.

Nicht alltäglich! Super!

Danke!

L.G.
Szczur







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13. September 2013 um 21:48

Danke violetluna1
Deine Antworten sind sehr erfrischend!

1. Ob Eifersucht immer nur mit einem selbst zu tun hat - so werde ich das nicht unterschreiben.
Das Selbstbewusstsein spielt natürlich eine Rolle, aber eben nur für uns selbst. Wenn wir in einer Partnerschaft leben, sind wir nicht NUR für uns selbst sondern auch für den Partner empfänglich.

3. Schleißt 2 mit ein.
Du bist für eine offene Beziehung und willst in einer Partnerschaft alle Freiheiten haben und leben dürfen.

Wie ich den unteren Beitrag lesen konnte, ist Dein Partner nicht so angetan von der Idee...

Also es ist perfekt frei zu sein, ehrlich und Lustvoll in das Leben zu gehen. Leider hat das Leben auch mal traurige Seiten und Menschen sind auf Sicherheit bedacht.

Ich denke nicht, dass eine offene Beziehung weniger Sicherheit und Liebe beinhaltet als andere.
Nein. Die entscheidende Sache ist: BEIDE müssen es wollen.

Danke für Deinen Beitrag!

L.G.
Szczur




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13. September 2013 um 22:01

@gatto666infernale
Dazu kann ich nur sagen:

Therapeut oder User.
Wenn ich etwas schriebe dann auch privat in einem privaten Forum.

VOR ALLEM die TE war nicht oder ist nicht eine Patientin von mir, somit habe ich keine Verpflichtungen ein Dialog zu führen.

Ich darf wohl auch als Mensch, unabhängig von meinem Beruf einfach eine Meinung äußern.

Wenn es doch irgendwo verboten ist: Für alle Hinweise bin ich ausgesprochen dankbar!

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13. September 2013 um 22:06
In Antwort auf chelo_12879375

@gatto666infernale
Dazu kann ich nur sagen:

Therapeut oder User.
Wenn ich etwas schriebe dann auch privat in einem privaten Forum.

VOR ALLEM die TE war nicht oder ist nicht eine Patientin von mir, somit habe ich keine Verpflichtungen ein Dialog zu führen.

Ich darf wohl auch als Mensch, unabhängig von meinem Beruf einfach eine Meinung äußern.

Wenn es doch irgendwo verboten ist: Für alle Hinweise bin ich ausgesprochen dankbar!

Jeder Beruf...
... ist für die, die gut darin sind, irgendwie verbunden mit einer gewissen Perspektive, einer gewissen Weltsicht, bestimmten Denkmustern.

Privat oder nicht - es sagt etwas aus.

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13. September 2013 um 22:14
In Antwort auf trops90

Freiheiten
ein paar Punkte die mir dazu einfallen:

- Den Partner niemals etwas aufzwingen
- nachgeben können
- den Partner nicht überfordern, ihm den Freiraum für sich lassen, in dem er wirklich, dass tun kann, was er will, alleine.
- ihn nicht fragen, wo er war, was er gemacht hat, als würde man ihn abfragen und kontrollieren. Wenn man das unterlässt, erzählt er es vermutlich von ganz alleine
- wenn er einen schlechten Tag hat oder schlechte Laune, ihn nicht direkt auf etwas Unschönes ansprechen, sondern auf einen anderen Tag verschieben ->also den Partner nicht zusätzlich belasten
- Ihm vertrauen (ihm nicht mit Beschuldigungen den Atem nehmen) Vertrauen = Freiheit
- nicht ständig um ihn herum sein
- das eigene Leben leben, sich mit Freunden und der Familie treffen, Hobbies nachgehen, zur Arbeit gehen
- immer offen in Gespräche gehen, nicht verschlossen und dickköpfig sich durchsetzen = Offenheit = Freiheit
- den Partner viel zuhören und ihm Zeit lassen = Freiheit lassen, sich zu äußern und zu erklären

Hallo trops90
Danke für den Beitrag!

Darf ich Dich Fragen, warum ALLES, aber wirklich ALLES auf den Partner abgestimmt ist?
Wo bist DU?
Oder sind das Deine Erwartungen an den Partner?

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13. September 2013 um 22:34
In Antwort auf chelo_12879375

@elubabs
Danke für die Eindrücke!
Super interessant!

Die Stelle: "nur nicht mit anderen frauen rummachen. mit männern wär ok, wüsste dann nur gern davon".
Da denke ich anders darüber, ich glaube wenn mein Partner mit einem Mann Erfahrungen macht, kann ich schlecht mithalten...

Ich schließe aus Deinem Beitrag, dass Ihr als Paar viele Freiheiten habt, aber auch, dass es abgesprochen ist was vermieden werden soll.

Nicht alltäglich! Super!

Danke!

L.G.
Szczur







Ist eigentlich häufig...
... die meisten Männer sind ja so schreck homophob Aber viele Männer haben kein Problem, wenn ihre Partnerin Sex mit einer Frau hat - mit einem Mann hingegen schon.

Mein Mann kann mit einer anderen Frau auch nicht mithalten - er muss ja aber auch nicht in jeder Hinsicht "erster" sein. Wer will schon mit einem Partner leben, der in allem der beste ist? Ich jedenfalls nicht.

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13. September 2013 um 22:37
In Antwort auf avarrassterne

Jeder Beruf...
... ist für die, die gut darin sind, irgendwie verbunden mit einer gewissen Perspektive, einer gewissen Weltsicht, bestimmten Denkmustern.

Privat oder nicht - es sagt etwas aus.

@:avarrassterne
Natürlich.
Aber die Unterstellung, dass ein Therapeut in einem privaten Forum eine Analyse durchführen muss... Das geht ein wenig zu weit.

Übrigens, hätte die TE mich persönlich auf das Thema angesprochen, würde ich mehr Infos anfordern. Denn sie hätte klar signalisiert, dass sie MEINE Meinung oder MEINE Hilfe benötigt.

Und ehrlich, meine Antwort sollte einfach auch dazu bewegen sich Gedanken zu machen ob der Partner wirklich reif ist wenn er wegen solchen " Ausrutscher" gleich die Beziehung beendet.

Der TE sollte es zu denken geben, ob sie reif ist eine Beziehung zu führen wenn sie jetzt schon Geheimnisse hat und zwar ganz unnötig.
Für sie war nur wichtig ob ihr Verhalten als Fremdgehen abgestempelt wird...

Sorry aber auf so etwas werde ich nie eine andere Antwort geben als die die ich gegeben habe.



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13. September 2013 um 22:46

Also damit ich es jetzt
richtig verstehe:

Du wärst auf Frauen eifersüchtig aber auf Männer nicht.

Eine Frau ist für Dich eine Bedrohung, Konkurrenz und bei Männern (Penis) bist Du außer Konkurrenz? Richtig?

O.K. Was ist aber mit Gefühlen die diese Erfahrungen unter Umständen auslösen können?
Die Gefühle für eine Frau kannst Du nachvollziehen, aber für einen Mann?

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13. September 2013 um 22:58

O.K.
Ich meinte eigentlich die Gefühle die beim Sex ( rein körperlich) entstehen.
Es geht mir nicht um die Grundsatzfrage: Sex oder Gefühle.

Meinst Du nicht, dass wenn sie beim Sex mit einem Mann entstehen, könnte es unter Umständen schwer sein diese für Dich zu verstehen?



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13. September 2013 um 23:06
In Antwort auf chelo_12879375

@:avarrassterne
Natürlich.
Aber die Unterstellung, dass ein Therapeut in einem privaten Forum eine Analyse durchführen muss... Das geht ein wenig zu weit.

Übrigens, hätte die TE mich persönlich auf das Thema angesprochen, würde ich mehr Infos anfordern. Denn sie hätte klar signalisiert, dass sie MEINE Meinung oder MEINE Hilfe benötigt.

Und ehrlich, meine Antwort sollte einfach auch dazu bewegen sich Gedanken zu machen ob der Partner wirklich reif ist wenn er wegen solchen " Ausrutscher" gleich die Beziehung beendet.

Der TE sollte es zu denken geben, ob sie reif ist eine Beziehung zu führen wenn sie jetzt schon Geheimnisse hat und zwar ganz unnötig.
Für sie war nur wichtig ob ihr Verhalten als Fremdgehen abgestempelt wird...

Sorry aber auf so etwas werde ich nie eine andere Antwort geben als die die ich gegeben habe.



Idk
ich habe es nicht gelesen. Ausserdem muss man sich nicht dafür entschuldigen, eine Meinung zu haben. Nie. ^^

Aber es ist aussergewöhnlich und auffällig - und damit hat es Aussagekraft. Als ein Puzzleteil, nicht als gesamtes Bild.

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13. September 2013 um 23:13
In Antwort auf avarrassterne

Na denn...
1. wenn mein Mann etwas persönliches mit anderen bespricht, mit mir jedoch nicht.
Wenn mein Mann mehr Zeit mit einer / einem anderen verbringt, als mit mir.
Uneingeschränktes Vertrauen in eine andere Person wahrscheinlich auch.
(jedenfalls nichts, was mit Sex zu tun hat, wenn die Frage, wie üblich, darauf abzielt)

2. => 10

3. "einer" Beziehung? Ich glaube nicht, dass man das generell sagen kann.
Für mich: jeder sollte (auch) eigene Bekannte / Freunde und (auch) eigene Hobbys haben. Offene" Beziehung / Ehe. Keiner sollte sich an den anderen "verlieren".

Danke avarrasste!
Punkt 3 finde ich richtig gut
"Keiner sollte sich an den anderen verlieren".

Leider haben nicht alle den Mut ihren Partner so zu nehmen wie er ist und nicht dauernd versuchen ihn nach eigenen Maßstäben zu ändern...

Danke!

L.G.
Szczur

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13. September 2013 um 23:24
In Antwort auf chelo_12879375

Danke avarrasste!
Punkt 3 finde ich richtig gut
"Keiner sollte sich an den anderen verlieren".

Leider haben nicht alle den Mut ihren Partner so zu nehmen wie er ist und nicht dauernd versuchen ihn nach eigenen Maßstäben zu ändern...

Danke!

L.G.
Szczur

Ich halte es mit dem afrikanischen Sprichwort
"ein Freund ist jemand, der Dich mag, obwohl er Dich kennt" - gilt natürlich auch für Partner. Einander akzeptieren finde ich einen der zentralsten Basis-Punkte.

Ob man dafür jetzt Mut braucht? Ich glaube eher Sebstbewusstsein und Selbstreflektion. Die Fähigkeit, sich selbst akzeptieren zu können, wie man ist. Dann kann man das bei anderen auch besser.

Hast Du eigentlich den ähnlichen Thread gesehen:
http://forum.gofeminin.de/forum/couple1/__f119019_couple1-Umfrage-Beziehung-Partner.html

Oh und wenn Du Psychologin bist - ich suche immer nach Antworten zu meiner ewigen Frage:
http://forum.gofeminin.de/forum/carriere1/__f14173_carriere1-Fremdgehen.html
die etwas differenzierter und hintergündiger sind als "weil das eben so ist, wenn man liebt" - hast Du eine?

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13. September 2013 um 23:47
In Antwort auf avarrassterne

Ich halte es mit dem afrikanischen Sprichwort
"ein Freund ist jemand, der Dich mag, obwohl er Dich kennt" - gilt natürlich auch für Partner. Einander akzeptieren finde ich einen der zentralsten Basis-Punkte.

Ob man dafür jetzt Mut braucht? Ich glaube eher Sebstbewusstsein und Selbstreflektion. Die Fähigkeit, sich selbst akzeptieren zu können, wie man ist. Dann kann man das bei anderen auch besser.

Hast Du eigentlich den ähnlichen Thread gesehen:
http://forum.gofeminin.de/forum/couple1/__f119019_couple1-Umfrage-Beziehung-Partner.html

Oh und wenn Du Psychologin bist - ich suche immer nach Antworten zu meiner ewigen Frage:
http://forum.gofeminin.de/forum/carriere1/__f14173_carriere1-Fremdgehen.html
die etwas differenzierter und hintergündiger sind als "weil das eben so ist, wenn man liebt" - hast Du eine?

@:avarrassterne
Selbstbewusstsein ist etwas was uns stärkt.
Akzeptanz ist etwas wonach wir uns in der Gesellschaft gerne orientieren.

Mut zu haben bedeutet nicht unbedingt nach Regeln zu handeln sondern viel mehr nach eigner Überzeugung.

Es gibt Menschen die tatsächlich sich selbst und eigene Fehler sehr gut akzeptieren und erklären können. Bei dem Partner tun sie sich aber meistens schwer... Vor allem suchen viele gerade bei Problemen die Fehler immer bei anderen.

Die Threads schaue ich mir in Ruhe an und natürlich gebe ich Dir gerne eine Antwort darauf.

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14. September 2013 um 8:15
In Antwort auf chelo_12879375

Hallo symphonie179
Vielen Dank für Deinen Beitrag.

Zu der Frage 1.
Würdest Du sagen, dass die Eifersucht meistens mit sexuellen Handlungen des Partners entsteht? Oder reicht schon aus, wenn er eine andere Frau gut, hübsch, sexy oder anziehend findet?

Zu der Frage 3.
Bei den Freiheiten hast Du keine Bedenken.
Damit meine ich: Er könnte doch die Frau aus dem Beispiel 1 ohne Deinen Wissen treffen...
Würdest Du sagen, dass Unwissenheit doch besser und schonender sein kann?

....
zu 1: Ich wäre ja nicht eifersüchtig, wenn ich meinen Partner, in Vertrauter ,,Päärchenhaltung", mit einer anderen Frau sehen würde, sondern enttäuscht.
Wenn er mir prinzipiell vorher gesagt hat, dass er sich mit einer alten z. B. Schulfreundin trifft, würde ich die Situation schon anders betrachten.

Es geht mir hier einfach nur um die Ehrlichkeit. Weil, wenn er ,,SIE" heimlich treffen würde, hätte ich das Gefühl, dass er nicht möchte, dass ich etwas von diesen Treffen mitbekomme. Und würde deshalb davon ausgehen, dass da mehr dahinter steckt. Vielleicht sexuelles Interesse, oder wahre Gefühle.
Weil wieso sollte er mir diese Treffen sonst ,,verheimlichen?"

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14. September 2013 um 8:41
In Antwort auf chelo_12879375

@:avarrassterne
Selbstbewusstsein ist etwas was uns stärkt.
Akzeptanz ist etwas wonach wir uns in der Gesellschaft gerne orientieren.

Mut zu haben bedeutet nicht unbedingt nach Regeln zu handeln sondern viel mehr nach eigner Überzeugung.

Es gibt Menschen die tatsächlich sich selbst und eigene Fehler sehr gut akzeptieren und erklären können. Bei dem Partner tun sie sich aber meistens schwer... Vor allem suchen viele gerade bei Problemen die Fehler immer bei anderen.

Die Threads schaue ich mir in Ruhe an und natürlich gebe ich Dir gerne eine Antwort darauf.

Mut zu haben bedeutet nicht unbedingt nach Regeln zu handeln
"die Kraft, die wir brauchen, ziehen wir aus dem Strom, gegen den wir schwimmen"

Ich war, bin und bleibe ein Freak - da ist vielleicht einiges anders. Ich kenne es nicht anders, als dass die meisten anders denken, empfinden, entscheiden als ich es tun würde, da lernt man früh, anderes anzuerkennen, weil gleiches sehr, sehr dünn gesät ist.
Wenn man sowieso immer ausserhalb der üblichen Regeln läuft, muss man lernen, sorgfältig zu wählen, welchen man folgt, weil man sich hoffnungslos aufreibt, wenn man zu sehr nach Regeln lebt, die nicht die eigenen sind.
Ich glaube, es ist mehr Konditionierung als Mut, was uns daran hindert, die in Frage zu stellen. Es ist das, worauf wir als "richtig" und "falsch" geprägt sind - da hat es schon auch mit Selbstreflektion zu tun, das "richtige" überhaupt in Zweifel zu ziehen.

Es hängt auch viel davon ab, wie das eigene Leben verlief. Für Toleranz, Anerkenung vo anderen usw. muss man lernen, dass es im Leben nie die eine ultimativ richtige Lösung für alle gibt - sondern manchmal nur die Wahl zwischen Pest und Cholera und oft viele verschiedene Wege - auf denen aber eben nicht alle Wege jeder gehen kann. Das ist etwas, was man nur schwer erkennt, wenn einem die Gnade zuteil wurde, dass der eigene Weg immer gerade aus verlief und man nie in die Verlegenheit kam, Regeln in Frage stellen zu *müssen*.

Fehler bei anderen zu suchen gehört bei Menschen grundsätzlich zum Konstruktionsplan, denke ich. Da sind wir wieder bei Selbstreflektion, "aber der hat..." ist in den meisten Fällen die instinktive Reaktion. Nach Hintergründen und Ursachen zu suchen - und zwar tunlichst auch im Spiegel - ist eine bewusste Handlung.
Bei Trennungen sind oft beide Ex-Partner der Meinung, vor allem gegen Ende mehr gegeben als erhalten zu haben - eine Gleichung, die nicht aufgeht, aber häufig zu Stande kommt, weil man das erhaltene manchmal nicht richtig wahrnimmt und den Sinn des gegebenen nicht hinterfragt.
Es liegt näher, sich am Ende des Tages auf die Schulter zu klopfen, was man nicht alles tolles tut, wieviel Kraft, Energie und Liebe man da hinein gesteckt hat etc, als darüber nachzudenken, ob das jetzt auch Sinn hatte und "das Richtige" war.
Es liegt näher, zu bewundern, dass das Gras in Nachbars Garten grüner ist, als darüber zu grübeln, wie man aus dem eigenen Rasen wieder ein Paradies zaubert.
Unsere Wahrnehmung ist eine B*tch, sie verkauft uns etwas gefiltertes, interpretiertes, bewertetes als reale Information. Man muss lernen und üben, das zu trennen. Dann kommt man auch darauf, dass die Wahrnehmung der Fehler von anderen möglicher Weise nicht die ganze Wahrheit ist.

Wenn eine Beziehung bricht, haben immer beide Fehler gemacht. Aber ohne trainierte Selbstreflektion nimmt man das nicht wahr.

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15. September 2013 um 17:00
In Antwort auf avarrassterne

Ich halte es mit dem afrikanischen Sprichwort
"ein Freund ist jemand, der Dich mag, obwohl er Dich kennt" - gilt natürlich auch für Partner. Einander akzeptieren finde ich einen der zentralsten Basis-Punkte.

Ob man dafür jetzt Mut braucht? Ich glaube eher Sebstbewusstsein und Selbstreflektion. Die Fähigkeit, sich selbst akzeptieren zu können, wie man ist. Dann kann man das bei anderen auch besser.

Hast Du eigentlich den ähnlichen Thread gesehen:
http://forum.gofeminin.de/forum/couple1/__f119019_couple1-Umfrage-Beziehung-Partner.html

Oh und wenn Du Psychologin bist - ich suche immer nach Antworten zu meiner ewigen Frage:
http://forum.gofeminin.de/forum/carriere1/__f14173_carriere1-Fremdgehen.html
die etwas differenzierter und hintergündiger sind als "weil das eben so ist, wenn man liebt" - hast Du eine?

Wie Versprochen die Antwort
Sex und Zweisamkeit:

Es hat zum Teil damit zu tun sich als intelligentes Wesen von der Tierwelt zu unterscheiden. Nicht einfach den Trieben nachzugehen sondern einen Rahmen und Sicherheit zu schaffen.

Beziehungen, Ehen bezeichnet man als Zweiergruppe.
Wir sind also gezwungen eine Entscheidung zu treffen, einen Menschen auszusuchen mit dem wir das restliche Leben verbringen wollen.

Absurd. Eigentlich nicht machbar, da wir unsere Entscheidungen NUR für JETZT und heute treffen können.
Wir sind nicht in der Lage unsere Entwicklung in 1, 5 oder 20 Jahren vorauszusehen. Noch weniger die Entwicklung des Partners.

Es wird uns aber eingeprägt, dass etwas zu haben Sicherheit bedeutet. Früher waren Kinder als Sicherheit gedacht (in manchen Ländern der Welt ist es heute immer noch so)
Es hatte nichts mit dem Kinderwunsch zu tun wie wir ihn kennen. Viele in der heutigen Zeit verzichten auf Kinder, da sie durch den Job und Karriere Selbstversorger sind und Nachwuchs mit Problemen verbunden wäre.

Der Umgang mit Sex, Fortpflanzung ist auch anders als früher. Frauen sind keine Gebärmaschinen und Männer nicht nur Samenspender oder Genen - Träger.

Was wir aber vergessen ist, dass wir Ur- Instinkte haben und, dass diese in der modernen und zivilisierten Welt
umgepolt werden.

Wie haben Regeln aufgestellt, dass Liebe einen Exklusivvertrag mit einer Person schließt.
Mehr noch, manche Leute verpflichten sich sogar in der Kirche oder vor ganzen Familie und Freunden ein Versprechen zu geben, treu und ausnahmslos für den Partner da zu sein.

Wir teilen unseren Partner mit seiner Arbeit, Freunden,
Hobbys, Familie... DAS können wir nicht unterbinden.
DAS ist gesellschaftlich ganz O.K. Mit einer anderen Frau/ Mann können und wollen wir den Partner nicht teilen, denn dadurch müssten wir die Sicherheit - dass der Partner in manchen Bereichen NUR uns gehören kann - aufgeben.
Der Partner SOLL uns gehören, das ist durch den Bund der Ehe und die Kulturelen und Gesellschaftlichen Normen so bestimmt.

Deswegen verletzt es uns wenn der Partner Sex mit anderen Personen haben sollte. Es ist ein Verhalten, das wir als Betrug deuten. Wir sind doch intelligente Wesen, somit müssen wir unsere Emotionen und Triebe kontrollieren. Vor allem in der heutigen Zeit ist es nicht nötig diesen nachzugehen.
Unsere Regel besagen, dass so ein Verhalten keine Liebe beinhalten kann.
Denn wenn ich bereit bin das EINZIGE was MIR gehören kann und sollte (!) zu teilen - kann ich doch nicht wirklich lieben...

Schau Dich doch alleine in dem Forum: Offene Beziehungen werden scharf kritisiert. Menschen die fremdgehen übel beschimpft.
Liebe ist ein Sicherheitsfaktor und Vertrauen kann nur entstehen wenn wir uns an den Regeln halten.
Quatsch, aber viele Menschen glauben daran.

Ich habe oft mit Menschen zu tun deren Ehe oder Beziehung in einer Kriese steckt. Es ist unheimlich schwer den gesellschaftlichen Druck abzubauen.
Eine Ehe ist mehr eine Institution geworden (klar der Staat fordert es auch - Steuerliche Vorteile und, und ...)
Eine Beziehung ist kulturellen Druck unterzogen.

Wenn der Partner sich nicht an die Regeln oder dem Versprechen hält verletzt es uns, denn wir gehen davon aus, dass er die Regel befolgen muss.
Der Bruch ist für uns ein Zeichen, dass der Partner uns nicht liebt, denn sonst würde er doch ein Opfer bringen und sich an die Regeln halten...

Aber unfair ist nicht DAS, dass man Lust hat mit einer anderen Person Sex zu haben, sondern es weder sich noch dem Partner einzugestehen.

Sicherlich können Menschen vielleicht nach Jahren feststellen, dass sie doch nicht zusammen passen. ABER erst dann wenn sie BEIDE um ihre Situation wissen.

Die Ehefrau/Mann kann es nicht wissen, wenn der Partner sie nach aller Kunst seines Könnens belügt. Für sie ist alles in Ordnung. Warum sollte man daran denken, dass die Ehe keinen Sinn mehr macht?

Es nicht so einfach ist eine Ehe, oder bestandene Beziehung aufzugeben, den anderen Partner vom Kopf zu stoßen. Deswegen machen es viele heimlich. Sie verletzten zwar die Regel aber nicht den Partner. Offiziell jedenfalls nicht.

Sex ist ein Ausdruck von Gefühlen. Davon gehen wir aus.
Wir verbinden Sex mit Liebe, Vertrauen und Exklusivität.
Ja, weil wir solche Norm aufgestellt haben. Alles was nicht in diese Norm passt wird oft kritisiert und nicht angenommen.

Sex ist in erster Linie ein Impuls, Reiz, nicht Gefühl.
Wir haben auch Sex mit Personen die wir vielleicht nicht oder NOCH nicht lieben.

Vertrauen setzten wir mit Sicherheit gleich.
Vertrauen ist aber in erster Linie ein Fundament, dass uns nicht schützen soll sondern fordern ihn nicht durch Lügen zu zerstören.

Exklusivität ist etwas was uns beruhigt. Etwas was uns zusätzlich darin bestärkt Sicherheit zu empfinden.

Es ist sehr harte Arbeit manchen Paaren den Mut zu machen eigene Regeln aufzustellen. Den Partner nicht als Sicherheitsfaktor sondern als Menschen zu betrachten.
Natürlich ist es schwer, da wir uns in der Ehe oder Partnerschaft: Familie, Haus, sonstiges angeschafft haben.
Und das wollen wir auch halten, eine Trennung wenn einer fremdgehen sollte ist oft damit verbunden, dieses bestehende materielle Gut auflösen zu müssen.

Wir leiden praktisch an Verletzung der Regel, an Sicherheitsverlust, wenn wir feststellen dass der Partner Interesse an einer anderen Person hat.

Ich hoffe, ich konnte Deine Frage in manchen Punkten beantworten.

Natürlich ist es schwer allgemein eine Antwort zu geben, denn jede Beziehung ist anders, jeder Mensch fühlt anders(Elternhaus und Erziehung, eigene schlechte und gute Erfahrungen, Bildung, soziales Umfeld ).
Somit spielen sehr viele Faktoren eine Rolle, warum man so und nicht anders fühlt und denkt.



















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15. September 2013 um 17:37
In Antwort auf chelo_12879375

Wie Versprochen die Antwort
Sex und Zweisamkeit:

Es hat zum Teil damit zu tun sich als intelligentes Wesen von der Tierwelt zu unterscheiden. Nicht einfach den Trieben nachzugehen sondern einen Rahmen und Sicherheit zu schaffen.

Beziehungen, Ehen bezeichnet man als Zweiergruppe.
Wir sind also gezwungen eine Entscheidung zu treffen, einen Menschen auszusuchen mit dem wir das restliche Leben verbringen wollen.

Absurd. Eigentlich nicht machbar, da wir unsere Entscheidungen NUR für JETZT und heute treffen können.
Wir sind nicht in der Lage unsere Entwicklung in 1, 5 oder 20 Jahren vorauszusehen. Noch weniger die Entwicklung des Partners.

Es wird uns aber eingeprägt, dass etwas zu haben Sicherheit bedeutet. Früher waren Kinder als Sicherheit gedacht (in manchen Ländern der Welt ist es heute immer noch so)
Es hatte nichts mit dem Kinderwunsch zu tun wie wir ihn kennen. Viele in der heutigen Zeit verzichten auf Kinder, da sie durch den Job und Karriere Selbstversorger sind und Nachwuchs mit Problemen verbunden wäre.

Der Umgang mit Sex, Fortpflanzung ist auch anders als früher. Frauen sind keine Gebärmaschinen und Männer nicht nur Samenspender oder Genen - Träger.

Was wir aber vergessen ist, dass wir Ur- Instinkte haben und, dass diese in der modernen und zivilisierten Welt
umgepolt werden.

Wie haben Regeln aufgestellt, dass Liebe einen Exklusivvertrag mit einer Person schließt.
Mehr noch, manche Leute verpflichten sich sogar in der Kirche oder vor ganzen Familie und Freunden ein Versprechen zu geben, treu und ausnahmslos für den Partner da zu sein.

Wir teilen unseren Partner mit seiner Arbeit, Freunden,
Hobbys, Familie... DAS können wir nicht unterbinden.
DAS ist gesellschaftlich ganz O.K. Mit einer anderen Frau/ Mann können und wollen wir den Partner nicht teilen, denn dadurch müssten wir die Sicherheit - dass der Partner in manchen Bereichen NUR uns gehören kann - aufgeben.
Der Partner SOLL uns gehören, das ist durch den Bund der Ehe und die Kulturelen und Gesellschaftlichen Normen so bestimmt.

Deswegen verletzt es uns wenn der Partner Sex mit anderen Personen haben sollte. Es ist ein Verhalten, das wir als Betrug deuten. Wir sind doch intelligente Wesen, somit müssen wir unsere Emotionen und Triebe kontrollieren. Vor allem in der heutigen Zeit ist es nicht nötig diesen nachzugehen.
Unsere Regel besagen, dass so ein Verhalten keine Liebe beinhalten kann.
Denn wenn ich bereit bin das EINZIGE was MIR gehören kann und sollte (!) zu teilen - kann ich doch nicht wirklich lieben...

Schau Dich doch alleine in dem Forum: Offene Beziehungen werden scharf kritisiert. Menschen die fremdgehen übel beschimpft.
Liebe ist ein Sicherheitsfaktor und Vertrauen kann nur entstehen wenn wir uns an den Regeln halten.
Quatsch, aber viele Menschen glauben daran.

Ich habe oft mit Menschen zu tun deren Ehe oder Beziehung in einer Kriese steckt. Es ist unheimlich schwer den gesellschaftlichen Druck abzubauen.
Eine Ehe ist mehr eine Institution geworden (klar der Staat fordert es auch - Steuerliche Vorteile und, und ...)
Eine Beziehung ist kulturellen Druck unterzogen.

Wenn der Partner sich nicht an die Regeln oder dem Versprechen hält verletzt es uns, denn wir gehen davon aus, dass er die Regel befolgen muss.
Der Bruch ist für uns ein Zeichen, dass der Partner uns nicht liebt, denn sonst würde er doch ein Opfer bringen und sich an die Regeln halten...

Aber unfair ist nicht DAS, dass man Lust hat mit einer anderen Person Sex zu haben, sondern es weder sich noch dem Partner einzugestehen.

Sicherlich können Menschen vielleicht nach Jahren feststellen, dass sie doch nicht zusammen passen. ABER erst dann wenn sie BEIDE um ihre Situation wissen.

Die Ehefrau/Mann kann es nicht wissen, wenn der Partner sie nach aller Kunst seines Könnens belügt. Für sie ist alles in Ordnung. Warum sollte man daran denken, dass die Ehe keinen Sinn mehr macht?

Es nicht so einfach ist eine Ehe, oder bestandene Beziehung aufzugeben, den anderen Partner vom Kopf zu stoßen. Deswegen machen es viele heimlich. Sie verletzten zwar die Regel aber nicht den Partner. Offiziell jedenfalls nicht.

Sex ist ein Ausdruck von Gefühlen. Davon gehen wir aus.
Wir verbinden Sex mit Liebe, Vertrauen und Exklusivität.
Ja, weil wir solche Norm aufgestellt haben. Alles was nicht in diese Norm passt wird oft kritisiert und nicht angenommen.

Sex ist in erster Linie ein Impuls, Reiz, nicht Gefühl.
Wir haben auch Sex mit Personen die wir vielleicht nicht oder NOCH nicht lieben.

Vertrauen setzten wir mit Sicherheit gleich.
Vertrauen ist aber in erster Linie ein Fundament, dass uns nicht schützen soll sondern fordern ihn nicht durch Lügen zu zerstören.

Exklusivität ist etwas was uns beruhigt. Etwas was uns zusätzlich darin bestärkt Sicherheit zu empfinden.

Es ist sehr harte Arbeit manchen Paaren den Mut zu machen eigene Regeln aufzustellen. Den Partner nicht als Sicherheitsfaktor sondern als Menschen zu betrachten.
Natürlich ist es schwer, da wir uns in der Ehe oder Partnerschaft: Familie, Haus, sonstiges angeschafft haben.
Und das wollen wir auch halten, eine Trennung wenn einer fremdgehen sollte ist oft damit verbunden, dieses bestehende materielle Gut auflösen zu müssen.

Wir leiden praktisch an Verletzung der Regel, an Sicherheitsverlust, wenn wir feststellen dass der Partner Interesse an einer anderen Person hat.

Ich hoffe, ich konnte Deine Frage in manchen Punkten beantworten.

Natürlich ist es schwer allgemein eine Antwort zu geben, denn jede Beziehung ist anders, jeder Mensch fühlt anders(Elternhaus und Erziehung, eigene schlechte und gute Erfahrungen, Bildung, soziales Umfeld ).
Somit spielen sehr viele Faktoren eine Rolle, warum man so und nicht anders fühlt und denkt.




















Beziehungen, Ehen bezeichnet man als Zweiergruppe.
=> ok, sind sie. Warum sollte das sexuelle Exklusivrechte bedingen?

Der Umgang mit Sex, Fortpflanzung ist auch anders als früher. Frauen sind keine Gebärmaschinen und Männer nicht nur Samenspender oder Genen - Träger.
=> eben. ^^

Wir sind doch intelligente Wesen, somit müssen wir unsere Emotionen und Triebe kontrollieren.
=> OMG... Ist das nicht bißchen... billig?!? Wer nicht monogam ist, der f*** doch nicht alles, was er / sie erwischen kann? Oder wie stellst Du Dir das Bitte vor, dass Du da mit "Triebe kontrollieren" kommst?

Offene Beziehungen werden scharf kritisiert.
=> ja, ist mir aufgefallen ^^
Unter den üppigen Beleidigungen ist die Unterstellung, dass wir nicht lieben, noch das netteste, schlimmer geht immer.
Das man seine Triebe nicht kontrollieren kann / will, wenn man nicht monogam lebt, ist jetzt auch nicht direkt ein Kompliment ^^ Also ob es zwischen "alle" und "einer" nichts gäbe ^^
Aber warum springen darauf so viele so extrem an, ist doch die Frage. Wenn es so derartig ab geht, dann hat das ganze ja einen Hintergund - welchen?
Sicherheit und an die Regeln halten? Auch eine offene Beziehung hat Regeln und auch die sind bindend. Sie entsprechen "nur" nicht der Vorstellung der Mehrheit.

Ja natürlich verletzt es, wenn sich jemand nicht an die Regeln hält, Vertrauen bricht etc. - Klar. War ja auch nicht die Frage

Sex ist ein Ausdruck von Gefühlen. Davon gehen wir aus.
Wir verbinden Sex mit Liebe, Vertrauen und Exklusivität.
=> ja, schon eher. Das ist ein Teil der Antwort, die ich sehe.
Wer das nicht zwingend mit Liebe verbindet (Vertrauen is da teilweilse wohl auch Folge) und - ja, Gefühle sollten beim Sex immer im Spiel sein, aber nicht für jeden ist das zwangsläufig (emotionale) Nähe, Liebe bzw. aus Sex resultierede Verliebtheit und ähnliche Gefühle, die gemeint sind - derjenige braucht auch keine Exklusivrechte. Geht man hingegen davon aus, dass das auch für den Partner dazugehört (sei es so oder nicht) - dann ist es natürlich ein Problem, wenn man keine Exklusivrechte hat.

Exklusivität ist etwas was uns beruhigt. Etwas was uns zusätzlich darin bestärkt Sicherheit zu empfinden.
=> Ich habe keine Ahnung, was an Verboten und Exklusivrechten beruhigend sein soll. Ich geh nicht davon aus, dass mein Mann mich nur geheiratet hat, weil ich so gut poppen kann. Also gehe ich auch nicht davon aus, dass er wegrennt, wenn es ein anderer / eine andere auch oder besser kann ^^ Welche Sicherheit also? Es gibt für mich nur eine mögliche Sicherheit für eine Ehe: dafür sorgen, dass beide glücklich sind.

Ich hoffe, ich konnte Deine Frage in manchen Punkten beantworten.
=> bin eher auf der Suche nach Aspekten, ich stelle diese Frage wie gesagt seit über 20 Jahren regelmässig an vielen verschiedenen Orten und vielen verschiedenen Personen. Ich habe schon so langsam ein Bild zusammen gesetzt

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15. September 2013 um 18:41
In Antwort auf avarrassterne


Beziehungen, Ehen bezeichnet man als Zweiergruppe.
=> ok, sind sie. Warum sollte das sexuelle Exklusivrechte bedingen?

Der Umgang mit Sex, Fortpflanzung ist auch anders als früher. Frauen sind keine Gebärmaschinen und Männer nicht nur Samenspender oder Genen - Träger.
=> eben. ^^

Wir sind doch intelligente Wesen, somit müssen wir unsere Emotionen und Triebe kontrollieren.
=> OMG... Ist das nicht bißchen... billig?!? Wer nicht monogam ist, der f*** doch nicht alles, was er / sie erwischen kann? Oder wie stellst Du Dir das Bitte vor, dass Du da mit "Triebe kontrollieren" kommst?

Offene Beziehungen werden scharf kritisiert.
=> ja, ist mir aufgefallen ^^
Unter den üppigen Beleidigungen ist die Unterstellung, dass wir nicht lieben, noch das netteste, schlimmer geht immer.
Das man seine Triebe nicht kontrollieren kann / will, wenn man nicht monogam lebt, ist jetzt auch nicht direkt ein Kompliment ^^ Also ob es zwischen "alle" und "einer" nichts gäbe ^^
Aber warum springen darauf so viele so extrem an, ist doch die Frage. Wenn es so derartig ab geht, dann hat das ganze ja einen Hintergund - welchen?
Sicherheit und an die Regeln halten? Auch eine offene Beziehung hat Regeln und auch die sind bindend. Sie entsprechen "nur" nicht der Vorstellung der Mehrheit.

Ja natürlich verletzt es, wenn sich jemand nicht an die Regeln hält, Vertrauen bricht etc. - Klar. War ja auch nicht die Frage

Sex ist ein Ausdruck von Gefühlen. Davon gehen wir aus.
Wir verbinden Sex mit Liebe, Vertrauen und Exklusivität.
=> ja, schon eher. Das ist ein Teil der Antwort, die ich sehe.
Wer das nicht zwingend mit Liebe verbindet (Vertrauen is da teilweilse wohl auch Folge) und - ja, Gefühle sollten beim Sex immer im Spiel sein, aber nicht für jeden ist das zwangsläufig (emotionale) Nähe, Liebe bzw. aus Sex resultierede Verliebtheit und ähnliche Gefühle, die gemeint sind - derjenige braucht auch keine Exklusivrechte. Geht man hingegen davon aus, dass das auch für den Partner dazugehört (sei es so oder nicht) - dann ist es natürlich ein Problem, wenn man keine Exklusivrechte hat.

Exklusivität ist etwas was uns beruhigt. Etwas was uns zusätzlich darin bestärkt Sicherheit zu empfinden.
=> Ich habe keine Ahnung, was an Verboten und Exklusivrechten beruhigend sein soll. Ich geh nicht davon aus, dass mein Mann mich nur geheiratet hat, weil ich so gut poppen kann. Also gehe ich auch nicht davon aus, dass er wegrennt, wenn es ein anderer / eine andere auch oder besser kann ^^ Welche Sicherheit also? Es gibt für mich nur eine mögliche Sicherheit für eine Ehe: dafür sorgen, dass beide glücklich sind.

Ich hoffe, ich konnte Deine Frage in manchen Punkten beantworten.
=> bin eher auf der Suche nach Aspekten, ich stelle diese Frage wie gesagt seit über 20 Jahren regelmässig an vielen verschiedenen Orten und vielen verschiedenen Personen. Ich habe schon so langsam ein Bild zusammen gesetzt

Ich glaube egal
wie man Deine Frage beantwortet, es wird nie passend sein. Denn Du suchst allgemein nach einer Antwort.
Diese hat viele Aspekte und viele mögliche Antworten.
Ob DU sie gut findest, ist nicht die Frage.

Und Du verallgemeinerst :

1.Ich habe geschrieben, dass wir Menschen Regeln aufstellen und einer dieser Regeln ist: Triebe und Emotionen zu kontrollieren. Im Gegenteil zur Tierwelt.
Diese ist nicht MEINE These! Sondern einer möglichen Antworten auf Deine Frage. Was ist dabei billig?
Übrigens ist gerade diese These nicht nur sexuell sondern auch gesellschaftlich anwendbar. Wenn Du auf Dein Chef sauer bist, haust ihn auch nicht auf die Birne, obwohl Du vielleicht Lust dazu hättest. Und warum? Weil Du Deine Emotionen kontrollierst. Und warum? Weil es Regeln gibt.

2.Du fragst erneut: "Warum sollte das sexuelle Exklusivrechte bedingen?"Und auch hier ist die Fragestellung für mich falsch, wenn ich nicht allgemein antworten soll: Denn es kann für jede Partnerschaft eigene Regeln geben.
Allgemeine Antwort: Weil das gesellschaftlich, kulturell so bestimmt wurde.

3.ICH habe nicht geschrieben, dass Verbote oder Exklusivrechte toll sind. Sondern erklärt warum es sie gibt.
Weil wir Menschen auf Sicherheit bedacht sind und Regel sind einer der Aspekte die uns das Gefühl vermitteln sollen.

Nochmal: Meine Antworten waren allgemein verfasst - so wie Deine Frage. Ich habe weder etwas beurteilt noch verurteilt. Jedenfalls gab ich mir Mühe dies nicht zu tun.

Übrigens wenn Du eine Frage stellen würdest: Warum glauben so viele Menschen an Gott, obwohl die Wissenschaft dies nicht bestätigen kann" könnte ich oder 1000 andere Menschen auch nur allgemeine Antworten liefern. Und genauso würdest Du Anwende haben, da die Aspekte, Gründe die Du suchst NUR Du kennst.
Vielleicht wäre angebracht die Fragestellung anders zu formulieren? Oder deutlich und klar nicht Frage sondern Fragen zu stellen.

Die Hintergründe und Denkweisen sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst und wie ich schon erwähnt habe von mehreren Faktoren abhängig.





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15. September 2013 um 18:59

O.K.
Jetzt kann ich es besser nachvollziehen.
Danke!

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15. September 2013 um 19:30
In Antwort auf avarrassterne

Idk
ich habe es nicht gelesen. Ausserdem muss man sich nicht dafür entschuldigen, eine Meinung zu haben. Nie. ^^

Aber es ist aussergewöhnlich und auffällig - und damit hat es Aussagekraft. Als ein Puzzleteil, nicht als gesamtes Bild.

Nein natürlich nicht.
Ich habe mich nicht für meine Meinung entschuldigt, ich wollte Klarheit darüber schaffen, dass es keine meiner oder Forum - Rechtlinien verletzt wenn ich mich so oder anderes auch als Therapeutin äußere.

Das ist alles.

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15. September 2013 um 19:38

@gatto666infernale
Dann bitte, kläre mich auf.

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15. September 2013 um 21:49
In Antwort auf chelo_12879375

Ich glaube egal
wie man Deine Frage beantwortet, es wird nie passend sein. Denn Du suchst allgemein nach einer Antwort.
Diese hat viele Aspekte und viele mögliche Antworten.
Ob DU sie gut findest, ist nicht die Frage.

Und Du verallgemeinerst :

1.Ich habe geschrieben, dass wir Menschen Regeln aufstellen und einer dieser Regeln ist: Triebe und Emotionen zu kontrollieren. Im Gegenteil zur Tierwelt.
Diese ist nicht MEINE These! Sondern einer möglichen Antworten auf Deine Frage. Was ist dabei billig?
Übrigens ist gerade diese These nicht nur sexuell sondern auch gesellschaftlich anwendbar. Wenn Du auf Dein Chef sauer bist, haust ihn auch nicht auf die Birne, obwohl Du vielleicht Lust dazu hättest. Und warum? Weil Du Deine Emotionen kontrollierst. Und warum? Weil es Regeln gibt.

2.Du fragst erneut: "Warum sollte das sexuelle Exklusivrechte bedingen?"Und auch hier ist die Fragestellung für mich falsch, wenn ich nicht allgemein antworten soll: Denn es kann für jede Partnerschaft eigene Regeln geben.
Allgemeine Antwort: Weil das gesellschaftlich, kulturell so bestimmt wurde.

3.ICH habe nicht geschrieben, dass Verbote oder Exklusivrechte toll sind. Sondern erklärt warum es sie gibt.
Weil wir Menschen auf Sicherheit bedacht sind und Regel sind einer der Aspekte die uns das Gefühl vermitteln sollen.

Nochmal: Meine Antworten waren allgemein verfasst - so wie Deine Frage. Ich habe weder etwas beurteilt noch verurteilt. Jedenfalls gab ich mir Mühe dies nicht zu tun.

Übrigens wenn Du eine Frage stellen würdest: Warum glauben so viele Menschen an Gott, obwohl die Wissenschaft dies nicht bestätigen kann" könnte ich oder 1000 andere Menschen auch nur allgemeine Antworten liefern. Und genauso würdest Du Anwende haben, da die Aspekte, Gründe die Du suchst NUR Du kennst.
Vielleicht wäre angebracht die Fragestellung anders zu formulieren? Oder deutlich und klar nicht Frage sondern Fragen zu stellen.

Die Hintergründe und Denkweisen sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst und wie ich schon erwähnt habe von mehreren Faktoren abhängig.





Ja, ich suche die allgemeine Antwort.
weil es ein allgemeines Verhaltensmuster ist, gehe ich davon aus, dass es auch einen allgemeinen Hintergrund hat.

Es ist das, was geschätzt 95% + x "richtig" finden. - In unserem Kulturkreis,was auch ein Teil der Antwort ist. Selbst die, auf die es nicht zutrifft, finden es "richtig" und stellen eher ihre eigenen Gefühle in Frage als die Monogamie, so lange sie sich bewusst nicht damit beschäftigen. Was beides Konditionierung / Prägung als einen Teil der Antwort wahrscheinlich macht.

Mich verletzt es nun einmal leider nicht. Was egal wäre, wenn es bei einigen anderen anders ist. Es ist aber bei fast allen anderen so, also muss es ein allgemeines Muster geben, was es bei mir nicht gibt - und genau das suche ich.
Das was es so "selbstverständlich" macht, wie es hier eben ist. Das was die Reaktionen auf Abweichungen signifikant heftig ausfallen lässt.

Auch wenn ich die Antworten (immer) hinterfrage / in Frage stelle, hat das mit "passend" nichts zu tun. Jede einzelne ist ein Puzzleteil im Bild. Jede "passt" irgendwo hin, mit anderen zusammen.

Der Trieb würde mich dazu bringen, meinem Chef auf die Nase zu hauen und Regeln verhindern, dass ich es nicht tue?
Auch wenn es keine solche "Regel" gäbe und wir beispielsweise in einer Kultur von Kriegern leben würden, wo mehr oder minder ritualisierte Zweikämpfe als der "richtige" Weg gelten würden, greife ich auch nur unter bestimmten Umständen jemanden körperlich an, der mir in dieser Hinsicht hoffnungslos überlegen ist. Auch dann würde ich nicht mein Verhältnis zu jemanden gefährenden, mit dem ich noch eine ganz lange Zeit zusammen arbeiten möchte. Ganz abgesehen davon habe ich irritierender Weise höchst selten den Wunsch, irgendwen körperlich anzugreifen. Kam bisher nur 3x vor - in 2 Fällen habe ich es übrigens auch getan. Im dritten wurde ich davon abgehalten, sonst hätte ich mir vermutlich tatsächlich eine Anzeige wegen Körperverletzung eingehandelt. Was mir in diesen Fällen herzlich egal war.

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15. September 2013 um 22:20
In Antwort auf avarrassterne

Ja, ich suche die allgemeine Antwort.
weil es ein allgemeines Verhaltensmuster ist, gehe ich davon aus, dass es auch einen allgemeinen Hintergrund hat.

Es ist das, was geschätzt 95% + x "richtig" finden. - In unserem Kulturkreis,was auch ein Teil der Antwort ist. Selbst die, auf die es nicht zutrifft, finden es "richtig" und stellen eher ihre eigenen Gefühle in Frage als die Monogamie, so lange sie sich bewusst nicht damit beschäftigen. Was beides Konditionierung / Prägung als einen Teil der Antwort wahrscheinlich macht.

Mich verletzt es nun einmal leider nicht. Was egal wäre, wenn es bei einigen anderen anders ist. Es ist aber bei fast allen anderen so, also muss es ein allgemeines Muster geben, was es bei mir nicht gibt - und genau das suche ich.
Das was es so "selbstverständlich" macht, wie es hier eben ist. Das was die Reaktionen auf Abweichungen signifikant heftig ausfallen lässt.

Auch wenn ich die Antworten (immer) hinterfrage / in Frage stelle, hat das mit "passend" nichts zu tun. Jede einzelne ist ein Puzzleteil im Bild. Jede "passt" irgendwo hin, mit anderen zusammen.

Der Trieb würde mich dazu bringen, meinem Chef auf die Nase zu hauen und Regeln verhindern, dass ich es nicht tue?
Auch wenn es keine solche "Regel" gäbe und wir beispielsweise in einer Kultur von Kriegern leben würden, wo mehr oder minder ritualisierte Zweikämpfe als der "richtige" Weg gelten würden, greife ich auch nur unter bestimmten Umständen jemanden körperlich an, der mir in dieser Hinsicht hoffnungslos überlegen ist. Auch dann würde ich nicht mein Verhältnis zu jemanden gefährenden, mit dem ich noch eine ganz lange Zeit zusammen arbeiten möchte. Ganz abgesehen davon habe ich irritierender Weise höchst selten den Wunsch, irgendwen körperlich anzugreifen. Kam bisher nur 3x vor - in 2 Fällen habe ich es übrigens auch getan. Im dritten wurde ich davon abgehalten, sonst hätte ich mir vermutlich tatsächlich eine Anzeige wegen Körperverletzung eingehandelt. Was mir in diesen Fällen herzlich egal war.

@:avarrassterne
1. Wenn Du vom Kulturkreis ausgehst, dann von heutigen.
Und das ist schon NICHT allgemein, denn in den 50-ger Jahren wäre undenkbar, dass ein unverheiratetes Paar gemeinsam eine Wohnung beziehen konnte. Wenn die Ehefrau arbeiten wollte, musste der Mann ein schriftliches Einverständnis geben.
Somit hängt ein Verhaltensmuster an bestimmten Regeln die gerade zu der Zeit eben konservativ waren.

2. Beispiel Trieb: ..."Ganz abgesehen davon habe ich irritierender Weise höchst selten den Wunsch, irgendwen körperlich anzugreifen. Kam bisher nur 3x vor - in 2 Fällen habe ich es übrigens auch getan. Im dritten wurde ich davon abgehalten, sonst hätte ich mir vermutlich tatsächlich eine Anzeige wegen Körperverletzung eingehandelt. Was mir in diesen Fällen herzlich egal war"
DAS sind Deine Sichtweisen und Emotionen, die aber wieder nichts mit der allgemeinen Frage oder Fragestellung zu tun haben.

So kommen wir von 1 bis 1000 kleine Teile die Du aber unter einem Puzzle zu Deinem Bild anpassen versuchst.

Wenn Du ein allgemeines Verhaltensmuster erstellen willst,
dann sind es eben die allgemeinen Antworten die ich geliefert habe.

Wenn Du ein Puzzle erstellen willst, dann bedenke bitte um welches Puzzle sich hierbei handeln soll.

Ein Tierpuzzle muss nicht den ganzen Zoo beinhalten. Trotzdem hat es vielleicht den Namen: Tiere.

Worauf ich hinaus will ist: Starten wir eine Umfrage zur Bundestagwahl. Bildzeitungleser, Sternleser, Spiegelleser.
Je nach Überzeugung, Bildungsgrad, eigenen Erfahrungen und Wünschen werden diese Umfragen sehr unterschiedlich ausfallen.
Das meinte ich mit verschiedenen Hintergründen und Faktoren die sich auf eigene Sichtweise zusammensetzten.


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17. September 2013 um 16:59

Da gebe ich Dir
vollkommen Recht: Sicherheit ist natürlich auch in einer offenen Beziehung gegeben. Klar.
Aber nur, wenn beide diese Beziehung leben wollen und können.
Jedenfalls kann ich aus meiner Praxis sagen, dass Frauen weniger Probleme mit einer offenen Beziehung haben als Männer.
Männer sind gar nicht so die "Erfinder" von offenen Beziehungen. Manchmal scheint es mir, als ob die Männerwelt sexuelle Erlebnisse außerhalb der Beziehung für sich pachten wollte und eine Frau nicht die gleichen Rechte hat. So nach dem Motto: Ich bin ein Mann und ich brauche das und das steht mir zu. Heimlich natürlich. Denn kaum einer setzt sich offen mit einem Besuch im Puff auseinander.
Da sollen sich bitte jetzt nicht ALLE Männer angesprochen fühlen!

Zu Punkt 1 kann ich nur zufügen, dass der Partner der zwar Deine Vorlieben und Dich sehr gut kennt ist trotzdem nicht DU. Natürlich nimmt und liebt man den Anderen so wie er ist.
Also in Deinem Fall müsstest Du praktisch auch akzeptieren, dass er keine sexuellen Erfahrungen mit anderen Frauen machen will.

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17. September 2013 um 17:05

Aaalso
1. Eifersucht: Naja ich bin nicht wirklich Eifersüchtig jedoch fände ich heftiges Flirten und so nicht gerade toll.

2. 9

3. Jeder braucht Hobbies und seine eigene Zeit nicht 24/7 auf einander sitzen
und ich muss mich selber sein können, dass heisst wenn ich keine Lust auf ihn habe sollte er mich besser in Ruhe lassen) haha

Ahja und ich bin eine Frau

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17. September 2013 um 17:36

Na, dann wollen wir mal
1. Welches Ereignis in der Partnerschaft würde Dich eifersüchtig machen?
ich glaube, ich bin nicht eifersüchtig.

2. Wie stark ist Dein Vertrauen zu Deinem Partner? (1 bis 10).
eine freundliche 10

3. Nenne die Freiheiten die (Deiner Meinung nach) einer Beziehung gut tun.
Beiderseits austarierte Partikularinteressen, auch der einzelne sollte für sich noch eine Person sein. Sich die Freiheit nehmen, über das, was man z.B. beim Sex, aber auch in anderen Bereichen der Partnerschaft will, zu reden und es auch zu tun.

Diese Antworten waren gebührenfrei, wir danken für das Interesse

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18. September 2013 um 9:23

Beziehung
1. Ich neige schon etwas zu Eifersucht. Allerdings nur dann, wenn meine Partnerin etwas ohne mein Wissen tut. Wenn ich weiß, was sie macht, mit wem sie was unternimmt, dann klappt das gut.

2. Eine klare 10

3. Meine Partnerin kann sich sexuell ausleben. Sie kann ihre Lover besuchen oder auch mit nach Hause bringen wie es ihr lieber ist. Ich werde sie darin unterstützen und ihr treu sein.

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