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An die Männer: Wie ist / soll die Mutter eurer Kinder sein?

8. Januar 2016 um 0:16

Situation:

Meine Freundin(24) wurde vor etwa einem Jahr von ihrem Freund(25) nach 5 Jahren Beziehung verlassen.
Sie hat sich schon die Hochzeit ausgemalt und ihn auch mehrfach darauf angesprochen gehabt, dass es nun an der Zeit wäre, er hat seine 7 Sachen gepackt und sie verlassen.

Nun traf ich ihn am Wochenende auf dem Geburtstag eines Kumpels wieder und unterhielt mich mit ihm.
Er erzählte mir, dass er geheiratet hat eine andere Frau (vor 7 Monaten) & sie im 3 Monat schwanger ist, und er überglücklich ist.

Nun wollte ich es doch genauer wissen, woran es lag, dass er damals mit meiner Freundin Schluss gemacht hat und habe ihn gefragt. Seine Antwort war simpelst:

"Ich konnte sie mir einfach nicht als Mutter meiner Kinder vorstellen.
Außerdem wollte sie doch unbedingt Karriere machen und 'Kinder würden da nur stören' - die Aussage hat mich damals sehr verletzt, weil ich sie mir sehr wünsche"

Man muss dazu sagen, dass er wirklich sehr kinderlieb ist. Passt als 6-facher Onkel gerne auf Neffen und Nichten auf, geht mit seinen Patensöhnen regelmäßig in den Zoo, Kino usw...

Nun meine Fragen an die Herren:

- Sucht ihr bei der Partnerwahl geziehlt nach Frauen, mit denen ihr eine Zukunft aufbauen wollt? Schließlich klären sich Fragen wie "Kinder - ja? nein? wann? , wie stellst du dir eine Familie vor? wo möchstest du in 5 jahren sein? ect" doch noch innerhalb der ersten Dates beantworten...


- Habt ihr schon mal aus dem gleichen Grund Schluss gemacht?

- Welche Erwartungen habt ihr an die (potentielle) Mutter euer Kinder? Wie sollte sie sein?

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8. Januar 2016 um 8:09

Sie war...
19 also die erste Liebe / feste Beziehung. Da kann ich mir vorstellen, dass ihr Freund sie eher als Partygirl kennen und lieben gelernt hat.

Sie war am Ende dann halt nicht seine Traumfrau. Und wenn er deine Freundin vor 1 Jahr verlassen hat und die andere vor 7 Monate geheiratet hat, kann es durchaus sein, dass er sie bereits kennengelernt hat als er noch mit deiner Freundin zusammen war.

In dem Fall war er einfach nur konsequent und hat sich für die seiner Meinung nach passenderen Frau entschieden. Und das mit der Karriere kann ja auch stimmen, sprich das hätte dann bedeutet 1 Jahr Elternzeit und dann das Kind ab in den Kindergarten.

War wohl nicht die optimale Voraussetzung wenn er dann doch sehr kinderlieb ist.

-> Warum sollte man bei der Partnerwahl nicht nach einer Frau suchen mit der man sich etwas langfristiges aufbauen kann? Ich klammere mal die Leute aus, die nur auf ONS aus sind...

Danach gleich beim ersten Date zu fragen ist recht früh. Kann also sein, dass du einen Mann damit abschreckst. Aber es sind legitime Fragen die vor einer Beziehung geklärt werden sollten.

-> Nö, aber habe beziehungstechnisch auch kaum Erfahrung. Etwas passendes zu finden ist ja auch nicht so leicht. Ich hätte halt schon gerne, dass eine Frau sich für mich als Person entscheidet und nicht weil die biologische Uhr tickt und sie jetzt irgendeinen braucht.

-> Sei du selbst, spiele mit offenen Karten. Aber auch bedenken, dass dir manche Kerle nur etwas vom Pferd erzählen um dich ins Bett zu kriegen

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8. Januar 2016 um 8:29

Auch wenn ich eine Frau bin...
... aber unterschiedliche Vorstellungen zum Thema Kinder sind für mich ganz definitiv ein Trennungsgrund.

Ja, lässt sich beim ersten Date klären, ob der / die andere da die gleichen Vorstellungen hat - aber wer bitte kann das mit 18 für den Rest des Lebens beantworten - und wer fragt so etwas mit 18?

Jemanden nach unter 3 Monaten gemeinsamer Zeit heiraten und nach so kurzer Zeit auch noch ein Kind bekommen finde ich jetzt auch nicht übermässig weise, davon mal abgesehen.

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8. Januar 2016 um 8:56

Sorry, aber ich finde so eine Frage
irgendwie "typisch weiblich". Die erste Wahl bei der Partnerin nimmt man(n) nach Arsch und Titten vor, alles andere folgt mit weitem Abstand. Danach wird der Mann entweder erwachsen und zieht auch andere Faktoren in seine Wahl mit ein oder er bleibt bei GQ und Playboy und sucht auch mit 75 Jahren immer noch nach Arsch und Titten aus. Ich weiß, das ist irgendwie langweilig und wahrlich kein Aushängeschild für uns Männer, aber so isses halt.

Wichtiger Hinweis für Allergiker: Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten!

Und etwas sachlicher: wenn man sich über das Thema Kinder nicht einig ist, dürfte eine Trennung unvermeidlich sein. Das ist ein fundamentaler Interessenskonflikt, der nicht gelöst werden kann. Wenn ER Kinder wollte und sie erst meinte Karriere machen zu müssen, ist es nur konsequent, wenn er sich eine andere Frau gesucht hat, die eben auch (und zwar sofort) Kinder haben und KEINE Karriere machen wollte und genauso konsequent, dass er sie nach wenigen Monaten geheiratet hat. Ich sehe da im Gegensatz zu manchem Vorposter wenig Konfliktpotential und relativ viel Zukunftschance, denn über die fundamentale Grundlinie (Kinder ja/mein) ist man sich ja schon mal einig. Wenn es nicht funktionieren sollte, kann man sich hinterher immer noch trennen. Alles besser als diese ständige Herumschwurbelei, Abwägen vor und zurück und am Ende steht frau doch nur allein da und ihr Herzbube zieht ins Playboy Mansion...

Freundliche Grüße,
Christoph

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8. Januar 2016 um 10:26

Ich hatte...
...beides schon.
Ich hatte zwei Typen, die hätten mit mir Schluss gemacht, wenn sie erfahren hätten, dass ich keine Kinder will oder bekommen kann. bzw. hätten sie solang Psychoterror betrieben, bis ich mich doch erweichen hätte lassen (hat einer fast geschafft, aber dann hab ich ihn verlassen).

Außerdem hatte ich einen, der gesagt hat, ob man(n) Kinder will oder Familie gründen, oder eine Karriere mit frechem Pärchen-Leben in einer schönen Stadtwohnung und coolen Freunden leben will, das entscheidet man doch auch aufgrund der Person, mit der man zusammen ist. Wenn man einen Menschen über alles liebt, und einfach alles perfekt passt, wird man dann sein Leben aufgeben weil man sich Kinder wünscht?

Ich glaube, es gibt zwei Arten von Menschen:
- Die einen suchen ihren Partner nach dem Leben aus, dass sie sich wünschen ("Ich will Kinder, wenn sie keine will, dann gehts nicht")
- und die anderen nehmen das Leben wie es kommt- wenn sie es sich mit dem Partner, in den sie sich verlieben vorstellen können und sogar wünschen, dann machen sie es, sonst genießen sie die anderen Vorzüge des Lebens.

Meiner Meinung nach ist die zweite Einstellung die reifere- aber ich kann auch verstehen, dass das nicht geht, wenn man sich nichts anderes auf der Welt als Kinder wünscht.

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8. Januar 2016 um 10:31
In Antwort auf py158

Sorry, aber ich finde so eine Frage
irgendwie "typisch weiblich". Die erste Wahl bei der Partnerin nimmt man(n) nach Arsch und Titten vor, alles andere folgt mit weitem Abstand. Danach wird der Mann entweder erwachsen und zieht auch andere Faktoren in seine Wahl mit ein oder er bleibt bei GQ und Playboy und sucht auch mit 75 Jahren immer noch nach Arsch und Titten aus. Ich weiß, das ist irgendwie langweilig und wahrlich kein Aushängeschild für uns Männer, aber so isses halt.

Wichtiger Hinweis für Allergiker: Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten!

Und etwas sachlicher: wenn man sich über das Thema Kinder nicht einig ist, dürfte eine Trennung unvermeidlich sein. Das ist ein fundamentaler Interessenskonflikt, der nicht gelöst werden kann. Wenn ER Kinder wollte und sie erst meinte Karriere machen zu müssen, ist es nur konsequent, wenn er sich eine andere Frau gesucht hat, die eben auch (und zwar sofort) Kinder haben und KEINE Karriere machen wollte und genauso konsequent, dass er sie nach wenigen Monaten geheiratet hat. Ich sehe da im Gegensatz zu manchem Vorposter wenig Konfliktpotential und relativ viel Zukunftschance, denn über die fundamentale Grundlinie (Kinder ja/mein) ist man sich ja schon mal einig. Wenn es nicht funktionieren sollte, kann man sich hinterher immer noch trennen. Alles besser als diese ständige Herumschwurbelei, Abwägen vor und zurück und am Ende steht frau doch nur allein da und ihr Herzbube zieht ins Playboy Mansion...

Freundliche Grüße,
Christoph

...
Ich hätte dir vor noch einem Jahr bedingungslos zugestimmt.
Inzwischen habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass es nicht unbedingt ein fundamentaler Interessenskonflikt sein muss, was Kinder und Familie angeht.

Wenn man z.B. die Person so sehr liebt, dass man einfach weiß, dass es ohne sie nicht geht, dann rücken die anderen Interessen eher nach hinten.
Was bringt es einem, sich diese Träume mit "einer anderen" oder "einem anderen" zu erfüllen, wenn man diese Person gefunden hat, von der man 100% weiß, dass sie nicht austauschbar ist?

Alles, was man dann erreicht, ist, dass man nie komplett zufrieden sein wird- und die Gefühle für die/den Ex werden die neue Beziehung sowieso vergiften.

Was ich damit sagen will: So einfach ist das Leben leider einfach nicht immer, weil das mit dem "wenn-die-so-nicht-will-mach-ichs-halt-mit-ner-anderen" so nicht immer (oder sogar nur selten) funktioniert.

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8. Januar 2016 um 10:56
In Antwort auf specialedition

...
Ich hätte dir vor noch einem Jahr bedingungslos zugestimmt.
Inzwischen habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass es nicht unbedingt ein fundamentaler Interessenskonflikt sein muss, was Kinder und Familie angeht.

Wenn man z.B. die Person so sehr liebt, dass man einfach weiß, dass es ohne sie nicht geht, dann rücken die anderen Interessen eher nach hinten.
Was bringt es einem, sich diese Träume mit "einer anderen" oder "einem anderen" zu erfüllen, wenn man diese Person gefunden hat, von der man 100% weiß, dass sie nicht austauschbar ist?

Alles, was man dann erreicht, ist, dass man nie komplett zufrieden sein wird- und die Gefühle für die/den Ex werden die neue Beziehung sowieso vergiften.

Was ich damit sagen will: So einfach ist das Leben leider einfach nicht immer, weil das mit dem "wenn-die-so-nicht-will-mach-ichs-halt-mit-ner-anderen" so nicht immer (oder sogar nur selten) funktioniert.

Und ich ...
... hätte Dir vor so 15 oder 20 Jahren völlig zugestimmt.
Aber inzwischen bin ich der Meinung, dass man so gar nicht mit jedem, den man nur ganz sehr liebt (und der / die einen auch) auch eine Beziehung führen kann.

Es gibt nicht in allen Punkten Möglichkeiten, so dass beide damit auf Dauer glücklich werden können. Bei einem Kinderwunsch gibt es eben beispielsweise keine möglichen Kompromisse - in vielen anderen Punkten auch (wobei das natürlich nicht für alle die gleichen Punkte sind) - da hilft grosse Liebe auch nicht.

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9. Januar 2016 um 16:43
In Antwort auf specialedition

Ich hatte...
...beides schon.
Ich hatte zwei Typen, die hätten mit mir Schluss gemacht, wenn sie erfahren hätten, dass ich keine Kinder will oder bekommen kann. bzw. hätten sie solang Psychoterror betrieben, bis ich mich doch erweichen hätte lassen (hat einer fast geschafft, aber dann hab ich ihn verlassen).

Außerdem hatte ich einen, der gesagt hat, ob man(n) Kinder will oder Familie gründen, oder eine Karriere mit frechem Pärchen-Leben in einer schönen Stadtwohnung und coolen Freunden leben will, das entscheidet man doch auch aufgrund der Person, mit der man zusammen ist. Wenn man einen Menschen über alles liebt, und einfach alles perfekt passt, wird man dann sein Leben aufgeben weil man sich Kinder wünscht?

Ich glaube, es gibt zwei Arten von Menschen:
- Die einen suchen ihren Partner nach dem Leben aus, dass sie sich wünschen ("Ich will Kinder, wenn sie keine will, dann gehts nicht")
- und die anderen nehmen das Leben wie es kommt- wenn sie es sich mit dem Partner, in den sie sich verlieben vorstellen können und sogar wünschen, dann machen sie es, sonst genießen sie die anderen Vorzüge des Lebens.

Meiner Meinung nach ist die zweite Einstellung die reifere- aber ich kann auch verstehen, dass das nicht geht, wenn man sich nichts anderes auf der Welt als Kinder wünscht.

Gute Einstellung
Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie Menschen ihren Partner, den sie ja angeblich über alles lieben, verlassen, weil einer der Partner keine Kinder will... Beziehungen sind meiner Meinung nach Kompromisse und wenn ich Schatzipups auf Risiko verlass, um vielleicht mit Mitte/ Ende 30 noch einen kinderwilligen Typen aufzureißen, dann ist das doch irgendwie Beweis, dass ich Schatzipups eben nicht über alles geliebt hab...

Ach, mir will einfach nicht in den Kopf, was das soll. Was wäre denn, wenn ich unfruchtbar wäre und Schatzipups umsonst verlassen hätte? Wieso macht sich eigentlich niemand Gedanken um sowas? Ich will garnicht wissen, wie viele Frauen und Männer wegen ihrer Unfruchtbarkeit ihre große Liebe verloren haben...

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10. Januar 2016 um 5:44
In Antwort auf ayaka0

Gute Einstellung
Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie Menschen ihren Partner, den sie ja angeblich über alles lieben, verlassen, weil einer der Partner keine Kinder will... Beziehungen sind meiner Meinung nach Kompromisse und wenn ich Schatzipups auf Risiko verlass, um vielleicht mit Mitte/ Ende 30 noch einen kinderwilligen Typen aufzureißen, dann ist das doch irgendwie Beweis, dass ich Schatzipups eben nicht über alles geliebt hab...

Ach, mir will einfach nicht in den Kopf, was das soll. Was wäre denn, wenn ich unfruchtbar wäre und Schatzipups umsonst verlassen hätte? Wieso macht sich eigentlich niemand Gedanken um sowas? Ich will garnicht wissen, wie viele Frauen und Männer wegen ihrer Unfruchtbarkeit ihre große Liebe verloren haben...

Unfruchtbarkeit
kann man behandeln. Oder Kinder adoptieren.

Ein unerfüllter Kinderwunsch wird aber immer eine Lücke hinterlassen, die kein noch so geliebter Partner ausfüllen kann. Es wird immer etwas fehlen. Und es sollte wohl jeder so verantwortungsbewusst sein, Kinder nur in die Welt zu setzen, wenn man sie auch wirklich will und nicht dem Partner "zu Liebe" - da gibt es keine möglichen Kompromisse.

Liebe allein - und sei sie noch sooooooooooooooooooooooooo gross reicht niemals, um mit dem anderen auch eine dauerhaft glückliche Beziehung führen zu können. Entweder man ist auch kompatibel oder es wird einfach nur höllisch schmerzhaft - für beide. Und ja, in dem Falle finde ich es wesentlich sinnvoller (und respektvoller dem anderen gegenüber usw) , sich zu "entlieben", als sich und dem anderen die Beziehung weiter anzutun. Egal wie sehr man auch lieben mag.

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Von: malea45
neu
9. Januar 2016 um 23:38

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