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An der Beziehung um jeden Preis festhalten oder nicht?

17. Februar 2006 um 9:58

Ihr Lieben,

nachdem ich in der Bar eine interessante Frage entdeckt habe, möchte ich mal einen neuen Thread aufmachen, da die Kneipe für so sinnvolle Diskussionen wohl nicht der geeignete Ort ist.

Dito hat gefragt, warum man an eine Beziehung/Ehe festhält, obwohl es einen sehr langen Kampf bedeutet. Zum Beispiel Haiko.
Die Wunde der Verletzung ist tief, die Beziehung wird nie wieder so sein, wie sie war. Wollen wir sie dann noch?
Bitte nicht falsch verstehen, ich bin keienswegs dafür, sofort die Flinte ins Korn zu werfen. Aber ich sage mal, entweder die Liebe ist stark genug um zu verzeihen oder sie ist es nicht. Dann hat aber die Beziehung keinen Sinn mehr.

Mein Mann hat - als wir ein halbes Jahr zusammen waren - nochmal mit seiner Ex geschlafen. Ich war sauer und fragte warum. Nun sie wäre zu ihm gekommen, hätte geweint usw. Naja und der Rest ging von selbst. Ich hab gesagt, okay Schwamm drüber und ich habe auch nie wieder davon gesprochen.

Nun ist es allerdings ein Unterschied ob es um einen ONS geht oder eine mehrjährige Beziehung. Wenn jemand eine mehrjährige Affäre hat, dann ist die Beziehung auf kurz oder lang zum scheitern verurteilt. Das ist MEINE Meinung. Bitte nicht hauen. Ich bin ein Freund von klaren Linien, deshalb auch mein Unverständnis für Feldis Verhalten, so sehr ich sie auch mag. Darum gehts jetzt aber nicht.

Ich möchte von euch wissen, wie ihr das seht.

Danke.

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17. Februar 2006 um 10:19

Hallo katze
das ist schön, dass dich diese frage genauso interessiert wie mich!ich denke genauso wie du, ein ausrutscher ist eine sache, aber eine langjährige affäre eine völlig andere!meine freunde haben zu mir gesagt, dass mein fremdgeher sowieso nur den sex von mir will, aber 2 jahre? sich stress und komplikationen antun für ein klein wenig sex? na weeß nich!ich sehe das ein wenig anders-muss ich ja auch-wer will schon ausschließlich sexobjekt (schmunzel) sein?wie auch immer. in dieser zeit sind es doch nicht eine anreihung von ausrutschern gewesen, sondern eine klar gefühlsbetonte beziehung!ich fragte das, weil ich es noch nicht erlebt hab, aber ich wirklich hochachtung vor dieser leistung des "trotzdem- dranarbeitens"hab (aber ich könnte das glaub ich -nicht!)

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17. Februar 2006 um 10:39

So meine
miesekatze(kein schreibfehler ).
also um jeden preis an einer beziehung festhalten ist falsch,soviel ist schoneinmal klar.
ich kenne paare die sind aus bequemlichkeit weiter zusammen,gebunden aber emotional leer füreinander.
das finde ich z. b. sehr schlimm.
ich weiss auch nicht,ob eine beziehung nach mehrjähriger affäre zum scheitern verurteilt ist,denn ich bin dabei es gerade herauszufinden.
warum kämpfe ich,zusammen mit ihr,um unsere beziehung?
ich habe es schoneinmal gesagt,nicht wegen der vergangenheit,denn die kann mir keiner nehmen.
es geht um die zukunft.
es geht um die summe der positiven aspekte zwischen uns.
na klar ist es schwer für mich zu akzeptieren,das sie einen anderen mann jahrelang begehrt hat und ich kann naturgemäss nicht nachvollziehen warum(diese frage stelle ich mir und ihr auf deinen rat hin schon lange nicht mehr).
ich bin auch noch nicht soweit wie manndel der mal gesagt hat:
was geht es mich an was meine frau fühlt wenn sie mit einem anderen schläft,mich interessiert was sie für mich empfindet.
aber in letzterem gebe ich ihm recht.
es ist wichtig für mich was sie unserer beziehung jetzt gibt und wie ich mich dabei fühle.
der bestseller sagt:
liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest,eine bessere als deine beziehung wirst du nicht bekommen,werde ich mal lesen,vielleicht.
aber ich werde diese beziehung nicht um jeden preis aufrecht erhalten,
wenn ich mich nicht mehr freue sie zu sehen
wenn ich nicht mehr gerne mit ihr lache
wenn ich kein mitleid mehr empfinde wenn sie weint
wenn ich sie nicht mehr trösten möchte
wenn ich nicht mehr gerne nach hause gehe
wenn ich nicht mehr gerne in ihre augen sehe und mich nicht mehr freue wenn sie anruft
dann und erst dann ist es zeit für mich zu gehen.
darüberhinaus hätte sie den anderen mann haben können,sie hat es beendet als alle positven eigenschaften aus ihrer sicht nur noch bei mir vorhanden waren,als sie für alles nur und nur noch mich wollte,ist das nicht wert auf dieser basis mit der frau die ich immer geliebt habe weiterzuleben?
ich könnte noch vieles dazu schreiben,nimm es als anfang,von einem der auch aus deiner sicht viel gelernt hat.
deshalb glg r

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17. Februar 2006 um 10:44

Hi Katze,
ob die liebe stark genug ist zu verzeihen, wird die zukunft zeigen.
für mich persönlich braucht das zeit.

die beziehung wird nie mehr so sein wie sie einmal war, aber, das soll sie doch auch nicht. die ursache für den betrug liegt in der vergangenheit und die gilt es aufzuarbeiten (wenn man dazu bereit ist), besser zu machen .

die frage stellt sich mir - KANN ich mir nach dem betrug einen neuanfang vorstellen - wenn ich das bejahen kann, fängt die arbeit an. das resultat ist evtl. leichter zu akzeptieren, weil vieles aus der vergangenheit aufgearbeitet wurde.

die möglichkeit, dass man den neuanfang wagt und man nach einiger zeit merkt, dass ein zusammenleben doch keinen wert mehr hat, besteht und ist wahrscheinlich nicht selten.

lg

sadie

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17. Februar 2006 um 10:47
In Antwort auf jin-ho_12439268

So meine
miesekatze(kein schreibfehler ).
also um jeden preis an einer beziehung festhalten ist falsch,soviel ist schoneinmal klar.
ich kenne paare die sind aus bequemlichkeit weiter zusammen,gebunden aber emotional leer füreinander.
das finde ich z. b. sehr schlimm.
ich weiss auch nicht,ob eine beziehung nach mehrjähriger affäre zum scheitern verurteilt ist,denn ich bin dabei es gerade herauszufinden.
warum kämpfe ich,zusammen mit ihr,um unsere beziehung?
ich habe es schoneinmal gesagt,nicht wegen der vergangenheit,denn die kann mir keiner nehmen.
es geht um die zukunft.
es geht um die summe der positiven aspekte zwischen uns.
na klar ist es schwer für mich zu akzeptieren,das sie einen anderen mann jahrelang begehrt hat und ich kann naturgemäss nicht nachvollziehen warum(diese frage stelle ich mir und ihr auf deinen rat hin schon lange nicht mehr).
ich bin auch noch nicht soweit wie manndel der mal gesagt hat:
was geht es mich an was meine frau fühlt wenn sie mit einem anderen schläft,mich interessiert was sie für mich empfindet.
aber in letzterem gebe ich ihm recht.
es ist wichtig für mich was sie unserer beziehung jetzt gibt und wie ich mich dabei fühle.
der bestseller sagt:
liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest,eine bessere als deine beziehung wirst du nicht bekommen,werde ich mal lesen,vielleicht.
aber ich werde diese beziehung nicht um jeden preis aufrecht erhalten,
wenn ich mich nicht mehr freue sie zu sehen
wenn ich nicht mehr gerne mit ihr lache
wenn ich kein mitleid mehr empfinde wenn sie weint
wenn ich sie nicht mehr trösten möchte
wenn ich nicht mehr gerne nach hause gehe
wenn ich nicht mehr gerne in ihre augen sehe und mich nicht mehr freue wenn sie anruft
dann und erst dann ist es zeit für mich zu gehen.
darüberhinaus hätte sie den anderen mann haben können,sie hat es beendet als alle positven eigenschaften aus ihrer sicht nur noch bei mir vorhanden waren,als sie für alles nur und nur noch mich wollte,ist das nicht wert auf dieser basis mit der frau die ich immer geliebt habe weiterzuleben?
ich könnte noch vieles dazu schreiben,nimm es als anfang,von einem der auch aus deiner sicht viel gelernt hat.
deshalb glg r

Danke
lieber Retep. Du weißt, daß ich dich sehr mag und schätze. Und ich will hier keinesfalls jemandem die Hoffnung nehmen. Es waren nur so meine Gedanken.

Und du hast mir ja auf sehr deutliche Art und Weise bestätigt, daß Eure Liebe stark genug sein wird, um die Beziehung fortzuführen. Das hab ich ja gesagt, entweder sie ist stark oder sie ist es nicht. Und nur wenn sie es NICHT ist, ist sie meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt.

Es macht mich sehr froh, wenn ich etwas zu deiner Sichtweise beitragen konnte. Und es macht mich auch froh, zu sehen, daß es noch wahre Liebe gibt!

Also nix Miesekatze. Liebe Katze!

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17. Februar 2006 um 10:50
In Antwort auf edana_12672933

Hi Katze,
ob die liebe stark genug ist zu verzeihen, wird die zukunft zeigen.
für mich persönlich braucht das zeit.

die beziehung wird nie mehr so sein wie sie einmal war, aber, das soll sie doch auch nicht. die ursache für den betrug liegt in der vergangenheit und die gilt es aufzuarbeiten (wenn man dazu bereit ist), besser zu machen .

die frage stellt sich mir - KANN ich mir nach dem betrug einen neuanfang vorstellen - wenn ich das bejahen kann, fängt die arbeit an. das resultat ist evtl. leichter zu akzeptieren, weil vieles aus der vergangenheit aufgearbeitet wurde.

die möglichkeit, dass man den neuanfang wagt und man nach einiger zeit merkt, dass ein zusammenleben doch keinen wert mehr hat, besteht und ist wahrscheinlich nicht selten.

lg

sadie

Liebe sadie
Du hast schon recht. Aber wo hört die Arbeit auf? Ich muß es auch irgendwann abschließen können und sagen, es ist vorbei und ich schaue nur noch nach vorne. Keine Vorwürfe mehr, keine Fragen.

Ich denke, DAS ist es, woran die meisten scheitern.

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17. Februar 2006 um 10:54

Dank dir für diesen Thread
seit gestern abend sind bei mir die Zweifel wieder hochgekommen - einfach ohne, dass es einen Auslöser dafür gab.

Zur Zeit bin ich hin und her gerissen - klar unser / mein Ultimatum läuft noch, trotzdem stelle ich mir die frage:

Kann ich ihr überhaupt wieder vertrauen, wo sie mich doch so angelogen und betrogen hat?
Was kann ich ihr noch glauben?
Macht ein Neuanfang überhaupt sinn?
Kann ich alles tatsächlich verzeihen?

Fragen über Fragen und keine Antwort in Sicht.

Eines weiß ich allerdings - ich liebe sie - aber reicht dies aus??????

Ich weis nicht, ob diese Zweifel, die mich auf einmal angesprungen haben "nur" aus einem TIEF, in dem ich mich wohl befinde resultieren.

daher bin ich auch sehr an Euren Meinungen interessiert.

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17. Februar 2006 um 11:19
In Antwort auf lally_11969332

Danke
lieber Retep. Du weißt, daß ich dich sehr mag und schätze. Und ich will hier keinesfalls jemandem die Hoffnung nehmen. Es waren nur so meine Gedanken.

Und du hast mir ja auf sehr deutliche Art und Weise bestätigt, daß Eure Liebe stark genug sein wird, um die Beziehung fortzuführen. Das hab ich ja gesagt, entweder sie ist stark oder sie ist es nicht. Und nur wenn sie es NICHT ist, ist sie meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt.

Es macht mich sehr froh, wenn ich etwas zu deiner Sichtweise beitragen konnte. Und es macht mich auch froh, zu sehen, daß es noch wahre Liebe gibt!

Also nix Miesekatze. Liebe Katze!

Ja,das bist du

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17. Februar 2006 um 11:24
In Antwort auf irvin_12561992

Dank dir für diesen Thread
seit gestern abend sind bei mir die Zweifel wieder hochgekommen - einfach ohne, dass es einen Auslöser dafür gab.

Zur Zeit bin ich hin und her gerissen - klar unser / mein Ultimatum läuft noch, trotzdem stelle ich mir die frage:

Kann ich ihr überhaupt wieder vertrauen, wo sie mich doch so angelogen und betrogen hat?
Was kann ich ihr noch glauben?
Macht ein Neuanfang überhaupt sinn?
Kann ich alles tatsächlich verzeihen?

Fragen über Fragen und keine Antwort in Sicht.

Eines weiß ich allerdings - ich liebe sie - aber reicht dies aus??????

Ich weis nicht, ob diese Zweifel, die mich auf einmal angesprungen haben "nur" aus einem TIEF, in dem ich mich wohl befinde resultieren.

daher bin ich auch sehr an Euren Meinungen interessiert.

Klar haiko
sitzt du in einem loch.
aber die fragen die du stellst,könnt nur ihr beide zusammen beantworten oder jeder für sich.
manndel hat zutreffend gesagt,nutze die auszeit nicht taktisch sondern zum klarwerden.
und als rheinländer,siehe es nicht als kampf,es ist leben!
du musst diese beziehung l e b e n wollen!
mit dem vertrauen,das ist relativ schwer und relativ einfach,du wirst es tun müssen,sonst geht ihr beide kaputt.
den weg musst du finden.
nachher mehr,bin im druck.
kopf hoch lg r

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17. Februar 2006 um 11:37
In Antwort auf lally_11969332

Liebe sadie
Du hast schon recht. Aber wo hört die Arbeit auf? Ich muß es auch irgendwann abschließen können und sagen, es ist vorbei und ich schaue nur noch nach vorne. Keine Vorwürfe mehr, keine Fragen.

Ich denke, DAS ist es, woran die meisten scheitern.

Die Arbeit hört für mich
auf, wenn ich keine fortschritte in unserer beziehung sehe, keine gemeinsamkeiten, keine veränderungen,
keine kontinuität, KEIN UNS.

erst dann ist für mich ein gemeinsamer weg aussichtslos nicht mehr möglich.

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17. Februar 2006 um 11:49
In Antwort auf edana_12672933

Die Arbeit hört für mich
auf, wenn ich keine fortschritte in unserer beziehung sehe, keine gemeinsamkeiten, keine veränderungen,
keine kontinuität, KEIN UNS.

erst dann ist für mich ein gemeinsamer weg aussichtslos nicht mehr möglich.

Kein uns!
Du sagst es! Aber machen wir es uns nicht unnötig schwer? Reibt man sich nicht zu sehr auf an dieser sogenannten Aufarbeitung? Kann man auch zuviel aufarbeiten? Kann man nicht einfach sagen, es ist passiert, ich kann es nicht ungeschehen machen, aber ich will weiter mit dir zusammensein?

Ich habs glaub ich schonmal gesagt, man kann auch etwas tottherapieren. Sollte man nicht über den Schatten springen und sagen: Cut! Ab hier beginnt ein neuer Lebensabschnitt.

Ich merke doch, ob ich ein UNS noch will, oder ob ich nicht verzeihen kann. Bin ich in der Lage, den Partner als Menschen so zu akzeptieren, daß er auch Seiten hat, die ich nicht kenne?
Wie lange sollte man arbeiten und wann macht es keinen Sinn mehr? Fragen über Fragen, ich weiß. Aber interessant.

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17. Februar 2006 um 11:55
In Antwort auf irvin_12561992

Dank dir für diesen Thread
seit gestern abend sind bei mir die Zweifel wieder hochgekommen - einfach ohne, dass es einen Auslöser dafür gab.

Zur Zeit bin ich hin und her gerissen - klar unser / mein Ultimatum läuft noch, trotzdem stelle ich mir die frage:

Kann ich ihr überhaupt wieder vertrauen, wo sie mich doch so angelogen und betrogen hat?
Was kann ich ihr noch glauben?
Macht ein Neuanfang überhaupt sinn?
Kann ich alles tatsächlich verzeihen?

Fragen über Fragen und keine Antwort in Sicht.

Eines weiß ich allerdings - ich liebe sie - aber reicht dies aus??????

Ich weis nicht, ob diese Zweifel, die mich auf einmal angesprungen haben "nur" aus einem TIEF, in dem ich mich wohl befinde resultieren.

daher bin ich auch sehr an Euren Meinungen interessiert.

Haiko
ich möchte zuerst mal klarstellen, daß ich NIEMALS jemandem die Hoffnung nehmen wollte. Ich habe das Thema aufgeworfen, weil ich es interessant finde.

Daß du im Moment so viele Fragen hast, wundert mich nicht. Alles ist frisch. Natürlich hast du Zweifel.

Ob deine Liebe reicht, um zu verzeihen wird sich noch rausstellen. Hab Geduld! Nach einem Tief kommt auch wieder ein Hoch.

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17. Februar 2006 um 11:58

Schema??
die erste frage die man sich nach einem betrug stellt ist die frage nach den gefühlen.das sind die panischen momente - liebt er mich noch ? - liebe ich ihn noch?

wenn diese situation geklärt ist, kommt die frage nach dem "warum" - ich bin der meinung, dass diese frage aufjedenfall beantwortet werden muss. dabei machen einige therapien - als paar oder einzeln.

wenn das "warum" geklärt ist - muss die ursache für den betrug beseitigt werden - erst jetzt fängt die "arbeit" an der beziehung an. und diese arbeit sollte so lange fortgesetzt werden, bis die ursache beseitigt ist und man gemeinsam einen neuanfang wagt oder bis fest steht, dass die ursache nicht beseitigt werden kann.

so! selbstverständlich können die gefühle dabei auf der strecke bleiben...wo wir wieder bei pkt 1 wären um die beziehung zu beenden.

lg

rike

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17. Februar 2006 um 12:02
In Antwort auf lally_11969332

Kein uns!
Du sagst es! Aber machen wir es uns nicht unnötig schwer? Reibt man sich nicht zu sehr auf an dieser sogenannten Aufarbeitung? Kann man auch zuviel aufarbeiten? Kann man nicht einfach sagen, es ist passiert, ich kann es nicht ungeschehen machen, aber ich will weiter mit dir zusammensein?

Ich habs glaub ich schonmal gesagt, man kann auch etwas tottherapieren. Sollte man nicht über den Schatten springen und sagen: Cut! Ab hier beginnt ein neuer Lebensabschnitt.

Ich merke doch, ob ich ein UNS noch will, oder ob ich nicht verzeihen kann. Bin ich in der Lage, den Partner als Menschen so zu akzeptieren, daß er auch Seiten hat, die ich nicht kenne?
Wie lange sollte man arbeiten und wann macht es keinen Sinn mehr? Fragen über Fragen, ich weiß. Aber interessant.

Liebste Katze
ach wie schön wär es, wenn man so einfach CUT machen könnte - na ja, vielleicht können das auch einige. Ich weis aber (noch) nicht, ob ich dazu gehören werde.

Ja man kann mit sicherheit auch was tottherapieren oder totreden - und auch davor hab ich ein wenig Angst.

Mir ist klar, dass man irgendwann dazu kommen MUSS, einen Strich unter die ganze Angelegenheit zu ziehen - denn ansonsten macht der Neuanfang keinen Sinn.

Aber ist es nicht so, dass man über alles offen sprechen muss - sich gegenseitig zuhören muss, um zu erfahren, was schiefgelaufen ist? Ungeschehen machen kann man es nicht (auch wenn es sich einige vielleicht auch wünschen) - UND es hinterlässt leider Narben. Im Lügenthread haben wir ja schon mehr oder weniger über die Auswirkungen des Lügens geschrieben - UND lügen gehören ja wohl hier auch dazu und gerade diese lügen haben doch sehr viel dazu getragen, dass es zu verletzungen gekommen ist.

Und durch diese Lügen ist doch aus das UNS total in Frage gestellt.

Ich bin vielleicht noch nicht so weit wie einige andere hier und es ist noch alles relativ "frisch".

Ja Fragen über Fragen - und sehr interessant - ich hoffe, ich kann hier noch einige Sichtweisen lesen.

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17. Februar 2006 um 12:03
In Antwort auf alya_12708452

Schema??
die erste frage die man sich nach einem betrug stellt ist die frage nach den gefühlen.das sind die panischen momente - liebt er mich noch ? - liebe ich ihn noch?

wenn diese situation geklärt ist, kommt die frage nach dem "warum" - ich bin der meinung, dass diese frage aufjedenfall beantwortet werden muss. dabei machen einige therapien - als paar oder einzeln.

wenn das "warum" geklärt ist - muss die ursache für den betrug beseitigt werden - erst jetzt fängt die "arbeit" an der beziehung an. und diese arbeit sollte so lange fortgesetzt werden, bis die ursache beseitigt ist und man gemeinsam einen neuanfang wagt oder bis fest steht, dass die ursache nicht beseitigt werden kann.

so! selbstverständlich können die gefühle dabei auf der strecke bleiben...wo wir wieder bei pkt 1 wären um die beziehung zu beenden.

lg

rike

Die Frage nach dem Warum
kann aber niemals ausreichend beantwortet werden und schon gar nicht befriedigend für den Betrogenen.

Therapie halte ich für übertrieben. Entweder ich liebe den Menschen noch oder der Betrug hat diese Liebe kaputt gemacht. Vielleicht sehe ich das zu einfach, oder die anderen zu kompliziert. Ich weiß es nicht. Ich kann nur für mich sprechen.

Dass Vertrauen wieder aufgebaut werden muss, ist klar. Aber mir muss doch klar sein, wenn ich verzeihe, dann mit allen Konsequenzen und nicht dann immer wieder drin rumbohren. Entweder ich kann damit leben oder ich kann es nicht.

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17. Februar 2006 um 12:05
In Antwort auf lally_11969332

Kein uns!
Du sagst es! Aber machen wir es uns nicht unnötig schwer? Reibt man sich nicht zu sehr auf an dieser sogenannten Aufarbeitung? Kann man auch zuviel aufarbeiten? Kann man nicht einfach sagen, es ist passiert, ich kann es nicht ungeschehen machen, aber ich will weiter mit dir zusammensein?

Ich habs glaub ich schonmal gesagt, man kann auch etwas tottherapieren. Sollte man nicht über den Schatten springen und sagen: Cut! Ab hier beginnt ein neuer Lebensabschnitt.

Ich merke doch, ob ich ein UNS noch will, oder ob ich nicht verzeihen kann. Bin ich in der Lage, den Partner als Menschen so zu akzeptieren, daß er auch Seiten hat, die ich nicht kenne?
Wie lange sollte man arbeiten und wann macht es keinen Sinn mehr? Fragen über Fragen, ich weiß. Aber interessant.

Manchmal meint man verzeihen
zu können, ist auf dem besten weg und nach monaten, jahren holt einen die vergangenheit wieder ein.
kann man ab diesem moment sagen, alles was wir in der letzten zeit für unsere beziehung getan haben war umsonst. nein, denn ich denke, dass das ziel evtl. ein anderes war und es hat einfach nicht sollen sein.

das man nach einem ONS zum alltag übergehen kann - wäre möglich - nach einer affaire ? ich glaube die verletzungen, die fragen und die beweggründe, wie konnte es dazu kommen, warum habe ich lange nichts gemerkt, warum tut er/sie mir das an, lieben WIR uns noch etc. einfach zu greifbar sind um sie einfach zu übergehen.

wenn man es schafft, jeden tag ein wenig mehr in die gleiche richtung zu laufen, ab hier beginnt der neue lebensabschnitt.

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17. Februar 2006 um 12:06

Ja
klar steht man ständig unter schock - trotzdem ist das die erste frage die man sich stellt und die zuerst beantwortet werden muss.

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17. Februar 2006 um 12:06
In Antwort auf edana_12672933

Die Arbeit hört für mich
auf, wenn ich keine fortschritte in unserer beziehung sehe, keine gemeinsamkeiten, keine veränderungen,
keine kontinuität, KEIN UNS.

erst dann ist für mich ein gemeinsamer weg aussichtslos nicht mehr möglich.

Hallo sadie
ich verstehe dich und auch nicht.
ich sehe es so ähnlich wie die pk.
irgendwann ist es beantwortet,dann wird es darüberhinaus zur qual und zum sich im kreis drehen.
bestimmte wahrheiten sind schmerzhaft und fordern reaktionen heraus,aber das weiss man vorher,man muss damit umgehen können.
spätestens als bei uns die sätze fielen:
das hatten wir schon und was willst du damit bei mir auslösen,das hast du mir schon alles gesagt,wusste ich:
genug.
und wichtig für mich war:
ich habe dir alles gesagt,ich kann dir nicht sagen was du hören willst,wenn es nicht so war.
findest du es nicht sinnvoller über uns jetzt zu reden,über unsere gefühle,unser leben und perspektiven?
ich habe dich mehr verletzt als ein mensch aushalten kann,ich bin verzweifelt und habe angst,aber ich kann dir nicht mehr erzählen,als war.
akzeptiere bitte das du dinge sehen willst,die nicht waren.
es wird dir schwerfallen mir das zu glauben,aber mehr ist nicht zu sagen.du weisst alles!
der punkt des cuts,er war erreicht.
aber das ist bei jedem anders.
glg r

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17. Februar 2006 um 12:07
In Antwort auf irvin_12561992

Liebste Katze
ach wie schön wär es, wenn man so einfach CUT machen könnte - na ja, vielleicht können das auch einige. Ich weis aber (noch) nicht, ob ich dazu gehören werde.

Ja man kann mit sicherheit auch was tottherapieren oder totreden - und auch davor hab ich ein wenig Angst.

Mir ist klar, dass man irgendwann dazu kommen MUSS, einen Strich unter die ganze Angelegenheit zu ziehen - denn ansonsten macht der Neuanfang keinen Sinn.

Aber ist es nicht so, dass man über alles offen sprechen muss - sich gegenseitig zuhören muss, um zu erfahren, was schiefgelaufen ist? Ungeschehen machen kann man es nicht (auch wenn es sich einige vielleicht auch wünschen) - UND es hinterlässt leider Narben. Im Lügenthread haben wir ja schon mehr oder weniger über die Auswirkungen des Lügens geschrieben - UND lügen gehören ja wohl hier auch dazu und gerade diese lügen haben doch sehr viel dazu getragen, dass es zu verletzungen gekommen ist.

Und durch diese Lügen ist doch aus das UNS total in Frage gestellt.

Ich bin vielleicht noch nicht so weit wie einige andere hier und es ist noch alles relativ "frisch".

Ja Fragen über Fragen - und sehr interessant - ich hoffe, ich kann hier noch einige Sichtweisen lesen.

Natürlich muß man offen sprechen
nochmal: Den Cut kannst du nicht drei Wochen nach dem der Betrug aufgeflogen ist machen. Völlig klar.

Die Frage, die sich MIR stellt ist, wie lange soll das Aufarbeiten dauern? Bin ich nicht irgendwann an einem Punkt, wo ich vor lauter aufarbeiten keine Beziehung mehr lebe? Und diese nicht doch lieber beende.

Mein lieber Haiko, bei dir ist alles noch viel zu frisch, als daß du dir Gedanken um den Cut machen solltest. Jetzt warte erstmal ab, was deine Frau für sich entschieden hat. Dann müßt ihr reden und DANN müßt ihr entscheiden, ob ihr den Cut machen wollt/könnt oder nicht.

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17. Februar 2006 um 12:08
In Antwort auf jin-ho_12439268

Klar haiko
sitzt du in einem loch.
aber die fragen die du stellst,könnt nur ihr beide zusammen beantworten oder jeder für sich.
manndel hat zutreffend gesagt,nutze die auszeit nicht taktisch sondern zum klarwerden.
und als rheinländer,siehe es nicht als kampf,es ist leben!
du musst diese beziehung l e b e n wollen!
mit dem vertrauen,das ist relativ schwer und relativ einfach,du wirst es tun müssen,sonst geht ihr beide kaputt.
den weg musst du finden.
nachher mehr,bin im druck.
kopf hoch lg r

Ja retep
Ich/wir müssen es letztendlich wollen.

ich sehe die Auszeit nicht als Kampf, sonder als Zeit um mir über mich, über uns klarheit zu verschaffen - aber manchmal komme ich mir vor, als drehe ich mich nur im kreis und dann kommen die zweifel, die ängste..... einfach hoch und dann stellt man sich die frage, soll ich oder lass ich es lieber - du weißt was ich meine.
So auch mit dem Vertrauen - da hab ich zwei Ängste, zum einen, dass mein Vertrauen, dass ich ihr wieder gebe, erneut ausgenutzt wird (klar, eine Gewähr gibt es nie) und zum anderen, dass der böse bub "Misstrauen" immer wieder hoch kommt und ich uns/mir das leben damit schwer mach.

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17. Februar 2006 um 12:14
In Antwort auf lally_11969332

Die Frage nach dem Warum
kann aber niemals ausreichend beantwortet werden und schon gar nicht befriedigend für den Betrogenen.

Therapie halte ich für übertrieben. Entweder ich liebe den Menschen noch oder der Betrug hat diese Liebe kaputt gemacht. Vielleicht sehe ich das zu einfach, oder die anderen zu kompliziert. Ich weiß es nicht. Ich kann nur für mich sprechen.

Dass Vertrauen wieder aufgebaut werden muss, ist klar. Aber mir muss doch klar sein, wenn ich verzeihe, dann mit allen Konsequenzen und nicht dann immer wieder drin rumbohren. Entweder ich kann damit leben oder ich kann es nicht.

Doch kann sie!
die zeit, die man beansprucht um die "warum" frage zu klären, kann sehr lang werden - manchmal springt man in diesen phasen hin und her.

ich bin der meinung, in meiner beziehung diese frage beantwortet zu haben - das sind doch die punke, in denen man immer wieder gesagt bekommt "wenn die beziehung glücklich ist passiert kein betrug" - das bunte, was wir uns immer wieder anschauen müssen.

die liebe bestand auch vor dem betrug - liebe ist nicht die ursache und auch nicht die waffe gegen einen betrug. sie ist der grund für den kampf den man beginnt.

vertrauen muss nicht gestört sein - oder kann wieder aufgebaut werden - aber was hilft vertrauen wenn du trotzdem weiter belogen wirst? hier gibt es 2 baustellen.

ich weiß nicht ob ich mich klar genug ausgedrückt habe - fragt einfach.

rike

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17. Februar 2006 um 12:14
In Antwort auf edana_12672933

Manchmal meint man verzeihen
zu können, ist auf dem besten weg und nach monaten, jahren holt einen die vergangenheit wieder ein.
kann man ab diesem moment sagen, alles was wir in der letzten zeit für unsere beziehung getan haben war umsonst. nein, denn ich denke, dass das ziel evtl. ein anderes war und es hat einfach nicht sollen sein.

das man nach einem ONS zum alltag übergehen kann - wäre möglich - nach einer affaire ? ich glaube die verletzungen, die fragen und die beweggründe, wie konnte es dazu kommen, warum habe ich lange nichts gemerkt, warum tut er/sie mir das an, lieben WIR uns noch etc. einfach zu greifbar sind um sie einfach zu übergehen.

wenn man es schafft, jeden tag ein wenig mehr in die gleiche richtung zu laufen, ab hier beginnt der neue lebensabschnitt.

Da hst du was sehr schönes gesagt
"das ziel ein anderes war und es nicht hat sein sollen"...genauso denke ich auch.

Aber davon mal abgesehen, wie lange sollte man sich das antun? Oder ist es nicht besser, von vornherein zu sagen, ich kann nicht? Weißt du was ich meine?

Retep hat es geschnallt, daß man irgendwann aufhören muß zu fragen.
Und genau das meine ich. Wenn man nicht aufhören kann, wird es für beide zur endlosen Qual. Hat das dann noch einen Sinn zusammenzubleiben?

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17. Februar 2006 um 12:16
In Antwort auf alya_12708452

Schema??
die erste frage die man sich nach einem betrug stellt ist die frage nach den gefühlen.das sind die panischen momente - liebt er mich noch ? - liebe ich ihn noch?

wenn diese situation geklärt ist, kommt die frage nach dem "warum" - ich bin der meinung, dass diese frage aufjedenfall beantwortet werden muss. dabei machen einige therapien - als paar oder einzeln.

wenn das "warum" geklärt ist - muss die ursache für den betrug beseitigt werden - erst jetzt fängt die "arbeit" an der beziehung an. und diese arbeit sollte so lange fortgesetzt werden, bis die ursache beseitigt ist und man gemeinsam einen neuanfang wagt oder bis fest steht, dass die ursache nicht beseitigt werden kann.

so! selbstverständlich können die gefühle dabei auf der strecke bleiben...wo wir wieder bei pkt 1 wären um die beziehung zu beenden.

lg

rike

Hallo rike
bei mir ist der punkt nach dem warum ohne therapeuten geklärt worden.
einzige erkenntnis:
ich hätte nichts tuen können,ausser ihr nicht zu vertrauen,aber das war nie eine option....
aber auch das ist eine erkenntniss.
glg r

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17. Februar 2006 um 12:17
In Antwort auf alya_12708452

Ja
klar steht man ständig unter schock - trotzdem ist das die erste frage die man sich stellt und die zuerst beantwortet werden muss.

Man steht erstmal nur unter
schock!!!
und warum war nicht meine erste frage ,sondern:
wie weiter?
glg r

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17. Februar 2006 um 12:19
In Antwort auf lally_11969332

Haiko
ich möchte zuerst mal klarstellen, daß ich NIEMALS jemandem die Hoffnung nehmen wollte. Ich habe das Thema aufgeworfen, weil ich es interessant finde.

Daß du im Moment so viele Fragen hast, wundert mich nicht. Alles ist frisch. Natürlich hast du Zweifel.

Ob deine Liebe reicht, um zu verzeihen wird sich noch rausstellen. Hab Geduld! Nach einem Tief kommt auch wieder ein Hoch.

Oh kätzchen
du nimmst mir doch nicht die Hoffnung - die kann ich mir letztendlich nur selber nehmen *smile*

Geduld werd ich wohl haben müssen - und nicht nur mit ihr, sondern AUCH MIT MIR.

Schön dass es Euch gibt

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17. Februar 2006 um 12:21
In Antwort auf jin-ho_12439268

Hallo sadie
ich verstehe dich und auch nicht.
ich sehe es so ähnlich wie die pk.
irgendwann ist es beantwortet,dann wird es darüberhinaus zur qual und zum sich im kreis drehen.
bestimmte wahrheiten sind schmerzhaft und fordern reaktionen heraus,aber das weiss man vorher,man muss damit umgehen können.
spätestens als bei uns die sätze fielen:
das hatten wir schon und was willst du damit bei mir auslösen,das hast du mir schon alles gesagt,wusste ich:
genug.
und wichtig für mich war:
ich habe dir alles gesagt,ich kann dir nicht sagen was du hören willst,wenn es nicht so war.
findest du es nicht sinnvoller über uns jetzt zu reden,über unsere gefühle,unser leben und perspektiven?
ich habe dich mehr verletzt als ein mensch aushalten kann,ich bin verzweifelt und habe angst,aber ich kann dir nicht mehr erzählen,als war.
akzeptiere bitte das du dinge sehen willst,die nicht waren.
es wird dir schwerfallen mir das zu glauben,aber mehr ist nicht zu sagen.du weisst alles!
der punkt des cuts,er war erreicht.
aber das ist bei jedem anders.
glg r

@retep
ich bin fest davon überzeugt, das es unterschiedliche gründe für männer und frauen gibt zu betrügen - und genauso unterschiedlich sind mann und frau im verarbeiten.

deshalb sollte man das nicht so vermengen.

lg

rike

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17. Februar 2006 um 12:22
In Antwort auf irvin_12561992

Oh kätzchen
du nimmst mir doch nicht die Hoffnung - die kann ich mir letztendlich nur selber nehmen *smile*

Geduld werd ich wohl haben müssen - und nicht nur mit ihr, sondern AUCH MIT MIR.

Schön dass es Euch gibt

Besonders mit dir liebchen
brauchst du Geduld!

Ja ich finds auch schön, daß es euch gibt. Hat mir sehr viel gegeben, das Gequatsche hier.

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17. Februar 2006 um 12:23

Die Beziehung wird nie wieder so sein, wie sie war.
das trifft in meinen augen für eine gut laufende beziehung jeden tag zu.
würde meine beziehung über lange zeit bleiben "wie sie immer war" würden meine alarmglöckchen läuten.
ein partner bekommt bei mir immer einen großen vertrauensvorschuss, wenn ich ihn/sie liebe sowieso.
ich gehe davon aus, dass meine partnerin das was sie tut für sich tut, vielleicht auch für mich aber auf keinen fall gegen mich, davon muss sie mich erst einmal überzeugen.
auch bei einer affaire gehe ich davon aus, dass es nicht gegen mich gerichtet ist.
es gibt daher auch nichts, was ich verzeihen müsste.
was das verzeihen angeht bin ich der meinung, dass so etwas nur funktioniert, wenn man den schalter umlegt, sprich, dem anderen den vertrauensvorschuss wieder gibt.
man kann dann aufmerksam sein - aber nicht misstrauisch oder gar eifersüchtig.
wer das nicht schafft quält sich selbst und seinen partner.
beide sind keine freien menschen mehr und unter dieser last wird die beziehung dann nach einiger zeit doch noch endgültig scheitern.
für mich bedeutet scheitern auch, wenn die partner zwar zusammen bleiben aber eine lebendige beziehung nicht mehr führen können.

manndel

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17. Februar 2006 um 12:28
In Antwort auf jin-ho_12439268

Hallo rike
bei mir ist der punkt nach dem warum ohne therapeuten geklärt worden.
einzige erkenntnis:
ich hätte nichts tuen können,ausser ihr nicht zu vertrauen,aber das war nie eine option....
aber auch das ist eine erkenntniss.
glg r

Lieber retep,
die frage nach dem warum stellt man sich zunächst, weil man denkt wir (die betrogenen) hätten irgend etwas anders machen können - sozusagen auf der suche nach dem vertrauen. denn wenn du das warum kennst, weißt du worauf du zu achten hast oder was du vermeiden muss.

du hast jetzt festgestellt - das du nichts ändern kannst - an diesem punkt war ich auch mal - aber das warum findest du bei deiner frau - sie muss wissen, warum sie es getan hat - damit sie es in zukunft lässt. betrüger kennen das warum genauso wenig, wie wir und müssen es auch ergründen. das kann über paargespräche erfolgen oder über eine einzeltherapie. solange du aber nicht weiß - das sie es weiß - wirst du probleme haben zu vertrauen.

lg

rike

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17. Februar 2006 um 12:31
In Antwort auf alya_12708452

Lieber retep,
die frage nach dem warum stellt man sich zunächst, weil man denkt wir (die betrogenen) hätten irgend etwas anders machen können - sozusagen auf der suche nach dem vertrauen. denn wenn du das warum kennst, weißt du worauf du zu achten hast oder was du vermeiden muss.

du hast jetzt festgestellt - das du nichts ändern kannst - an diesem punkt war ich auch mal - aber das warum findest du bei deiner frau - sie muss wissen, warum sie es getan hat - damit sie es in zukunft lässt. betrüger kennen das warum genauso wenig, wie wir und müssen es auch ergründen. das kann über paargespräche erfolgen oder über eine einzeltherapie. solange du aber nicht weiß - das sie es weiß - wirst du probleme haben zu vertrauen.

lg

rike

Warum
dieses wort sucht seinen sinn irgendwo in der vergangenheit, der des einen oder des anderen oder der der beziehung.

ich bevorzuge das "wozu".

was wollte ich damit für mich.
damit suche ich den sinn in gegenwart und zukunft.

manndel

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17. Februar 2006 um 12:34
In Antwort auf alya_12708452

@retep
ich bin fest davon überzeugt, das es unterschiedliche gründe für männer und frauen gibt zu betrügen - und genauso unterschiedlich sind mann und frau im verarbeiten.

deshalb sollte man das nicht so vermengen.

lg

rike

Das wollte
ich doch auch nur sagen.
ich wollte doch nur beschreiben,wie es bei mir war,natürlich ist es bei jedem anders und es hat bei uns monate gedauert und gibt auch jetzt noch rückschläge.
ich möchte keinen belehren und glaube auch nicht das so formuliert zu haben.
glg r

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17. Februar 2006 um 12:36
In Antwort auf alya_12708452

Lieber retep,
die frage nach dem warum stellt man sich zunächst, weil man denkt wir (die betrogenen) hätten irgend etwas anders machen können - sozusagen auf der suche nach dem vertrauen. denn wenn du das warum kennst, weißt du worauf du zu achten hast oder was du vermeiden muss.

du hast jetzt festgestellt - das du nichts ändern kannst - an diesem punkt war ich auch mal - aber das warum findest du bei deiner frau - sie muss wissen, warum sie es getan hat - damit sie es in zukunft lässt. betrüger kennen das warum genauso wenig, wie wir und müssen es auch ergründen. das kann über paargespräche erfolgen oder über eine einzeltherapie. solange du aber nicht weiß - das sie es weiß - wirst du probleme haben zu vertrauen.

lg

rike

Ja,das warum
habe ich bei meiner frau gefunden und denke deshalb das ich weiter mit ihr leben kann,
aber eine garantie gibt es selbstverständlich nicht.
glg r

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17. Februar 2006 um 12:36
In Antwort auf kaleo_12490902

Warum
dieses wort sucht seinen sinn irgendwo in der vergangenheit, der des einen oder des anderen oder der der beziehung.

ich bevorzuge das "wozu".

was wollte ich damit für mich.
damit suche ich den sinn in gegenwart und zukunft.

manndel

Wozu
manndel ich möchte lernen - deshalb mache ich mir stets gedanke über deine worte.

wenn ich mir die frage "wozu" stelle - dann ist sie richtig (neue erkenntnis). aber bei ihm empfinde ich sie als nicht ausreichend...

rike

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17. Februar 2006 um 12:44
In Antwort auf alya_12708452

Wozu
manndel ich möchte lernen - deshalb mache ich mir stets gedanke über deine worte.

wenn ich mir die frage "wozu" stelle - dann ist sie richtig (neue erkenntnis). aber bei ihm empfinde ich sie als nicht ausreichend...

rike

Nicht ausreichend...
ich verstehe was du meinst (glaube ich)

ersetze in den fragen, die dich bewegen das warum durch ein wozu und lasse ihn diese fragen beantworten.
er wird dir für diesen schritt dankbar sein weil das wozu keinen vorwurf enthält, das warum schon.
es enthält auch nicht den vorwurf an dich selbst, der sonst bei deinen fragen auch immer mitschwingt.
die antworten die er gibt beantworten die meisten deiner warums indirekt auch.
aus dem was er wollte erkennst du was er nicht hatte oder glaubte nicht zu haben.

manndel

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17. Februar 2006 um 12:49
In Antwort auf kaleo_12490902

Nicht ausreichend...
ich verstehe was du meinst (glaube ich)

ersetze in den fragen, die dich bewegen das warum durch ein wozu und lasse ihn diese fragen beantworten.
er wird dir für diesen schritt dankbar sein weil das wozu keinen vorwurf enthält, das warum schon.
es enthält auch nicht den vorwurf an dich selbst, der sonst bei deinen fragen auch immer mitschwingt.
die antworten die er gibt beantworten die meisten deiner warums indirekt auch.
aus dem was er wollte erkennst du was er nicht hatte oder glaubte nicht zu haben.

manndel

Das ist
wie immer gut gesagt,aber es birgt die gefahr,das du an den punkt kommst,wo du objectiv nicht erfüllen konntest was der andere wollte,nicht das du es nicht erfüllen kannst für die zukunft(wobei es da in meinem fall auch grenzen gibt).
was dann?
gruss r

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17. Februar 2006 um 12:56
In Antwort auf jin-ho_12439268

Hallo sadie
ich verstehe dich und auch nicht.
ich sehe es so ähnlich wie die pk.
irgendwann ist es beantwortet,dann wird es darüberhinaus zur qual und zum sich im kreis drehen.
bestimmte wahrheiten sind schmerzhaft und fordern reaktionen heraus,aber das weiss man vorher,man muss damit umgehen können.
spätestens als bei uns die sätze fielen:
das hatten wir schon und was willst du damit bei mir auslösen,das hast du mir schon alles gesagt,wusste ich:
genug.
und wichtig für mich war:
ich habe dir alles gesagt,ich kann dir nicht sagen was du hören willst,wenn es nicht so war.
findest du es nicht sinnvoller über uns jetzt zu reden,über unsere gefühle,unser leben und perspektiven?
ich habe dich mehr verletzt als ein mensch aushalten kann,ich bin verzweifelt und habe angst,aber ich kann dir nicht mehr erzählen,als war.
akzeptiere bitte das du dinge sehen willst,die nicht waren.
es wird dir schwerfallen mir das zu glauben,aber mehr ist nicht zu sagen.du weisst alles!
der punkt des cuts,er war erreicht.
aber das ist bei jedem anders.
glg r

Hallo retep,
natürlich hast du recht, irgendwann muss es gut sein. aber wie bei so vielem ist auch hier die "schmerzgrenze" verschieden.
es gibt tage, da spielt nichts mehr von dem was passiert ist eine rolle. an anderen ist alles greifbarer, tragischer. aber spielt hier nicht auch die tagesform eine rolle? situationen ? begebenheiten?

um auf mich zu kommen - ich weiss bei weitem noch nicht ALLES und ich bin mir auch gar nicht mehr so sicher, ob ich das noch will.
ich weiss, dass ich an manchen tagen einen schritt zurück gehe, aber ich bewerte es nicht mehr über.

auch ich sehe meinen mann, der alles erdenkliche tut, um mit mir den weg zu gehen, den wir nun schon 25 jahre gehen, nur BESSER, mit anderen augen. mein mann und ich haben unsere lektion gelernt.

der punkt des cuts war erreicht, aber vielleicht war die hoffnung stärker.

glg zurück

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17. Februar 2006 um 13:02
In Antwort auf jin-ho_12439268

Das ist
wie immer gut gesagt,aber es birgt die gefahr,das du an den punkt kommst,wo du objectiv nicht erfüllen konntest was der andere wollte,nicht das du es nicht erfüllen kannst für die zukunft(wobei es da in meinem fall auch grenzen gibt).
was dann?
gruss r

Was dann?
zunächst ging es um klärung und der komme ich näher, wenn ich die dazu notwendigen fragen in einer weise stelle, die die achtung vor mir selbst und dem anderen erkennen lässt.

wenn wie von dir beschrieben bedürfnisse offen bleiben, die auch in zukunft von dir nicht befriedigt werden können, dann stellt sich die frage, kann sie drauf verzichten oder kannst du damit umgehen wenn sie sich diese bedürfnisse anders befriedigt.
beide fragen mit nein beantwortet ist in meinen augen ein nein zum weiterbestand der beziehung.

manndel

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17. Februar 2006 um 13:04
In Antwort auf edana_12672933

Hallo retep,
natürlich hast du recht, irgendwann muss es gut sein. aber wie bei so vielem ist auch hier die "schmerzgrenze" verschieden.
es gibt tage, da spielt nichts mehr von dem was passiert ist eine rolle. an anderen ist alles greifbarer, tragischer. aber spielt hier nicht auch die tagesform eine rolle? situationen ? begebenheiten?

um auf mich zu kommen - ich weiss bei weitem noch nicht ALLES und ich bin mir auch gar nicht mehr so sicher, ob ich das noch will.
ich weiss, dass ich an manchen tagen einen schritt zurück gehe, aber ich bewerte es nicht mehr über.

auch ich sehe meinen mann, der alles erdenkliche tut, um mit mir den weg zu gehen, den wir nun schon 25 jahre gehen, nur BESSER, mit anderen augen. mein mann und ich haben unsere lektion gelernt.

der punkt des cuts war erreicht, aber vielleicht war die hoffnung stärker.

glg zurück

Liebe sadie
es kommt immer darauf an was alles ist.
unausgesprochen zwischen uns:
keine intimen details.ich kenne meine frau und die phantasie spielt ausreichend streiche.
dann orte?
ich weiss wo sie die letzten jahre mit ihm on tour war,ist es wichtig zu wissen ob sie jedesmal....? das dazwischen weiss ich auch,kommt es bei der zeit auf die häufigkeit und abstände an? für mich nicht!
wichtig für mich war:
was war ich,anfang und ende.
und das weiss ich.
es ist schwer,aber wenn man bestimmten fakten ins auge geshen hat,dann kam es auf obiges für mich nicht an,und das es spass gemacht haben muss,danach muss ich nicht fragen,alles andere wäre illusion.
viele liebe grüsse an dich

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17. Februar 2006 um 13:07
In Antwort auf kaleo_12490902

Was dann?
zunächst ging es um klärung und der komme ich näher, wenn ich die dazu notwendigen fragen in einer weise stelle, die die achtung vor mir selbst und dem anderen erkennen lässt.

wenn wie von dir beschrieben bedürfnisse offen bleiben, die auch in zukunft von dir nicht befriedigt werden können, dann stellt sich die frage, kann sie drauf verzichten oder kannst du damit umgehen wenn sie sich diese bedürfnisse anders befriedigt.
beide fragen mit nein beantwortet ist in meinen augen ein nein zum weiterbestand der beziehung.

manndel

Ganz ehrlich
ich will das WARUM es überhaupt passieren konnte auch wissen. Vielleicht gibt es da - so wie pk schon sagte - keine ausreichende Antwort - keine Ahnung.

Aber wenn ich das Warum - meinetwegen auch das WISO - kenne, weiß ich doch erst einmal, was schiefgelaufen ist - auch auf die Gefahr hin, dass ja gar nichts schiefgelaufen war und sie sich "nur" in ihn verliebt hatte - was ja vorkommen soll. ABER ich weis dann woran ich bin und brauch dann nicht nach fehlern bei mir zu suchen - du verstehst?

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17. Februar 2006 um 13:14
In Antwort auf irvin_12561992

Ganz ehrlich
ich will das WARUM es überhaupt passieren konnte auch wissen. Vielleicht gibt es da - so wie pk schon sagte - keine ausreichende Antwort - keine Ahnung.

Aber wenn ich das Warum - meinetwegen auch das WISO - kenne, weiß ich doch erst einmal, was schiefgelaufen ist - auch auf die Gefahr hin, dass ja gar nichts schiefgelaufen war und sie sich "nur" in ihn verliebt hatte - was ja vorkommen soll. ABER ich weis dann woran ich bin und brauch dann nicht nach fehlern bei mir zu suchen - du verstehst?

Warum - wieso - weshalb
lieber heiko,

kommen alle aus einer ecke, in ihnen schwingt vorwurf mit, angst und unsicherheit - diese fragen machen zu.
ein wozu öffnet, es zeigt interesse am anderen an seinen intentionen an seinen gefühlen.
gleichzeitig lässt es mich mit meiner enttäuschung und verletzung außen vor.

deswegen frage ich dich jetzt - wozu fragst du.
um antworten zu bekommen nehme ich an, offene, ehrliche, solche mit denen du was anfangen kannst.
die bekommst du wenn du die vorwürfe auch die unterschwelligen zunächst draußen lässt.

manndel - heute sehr kleinlich

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17. Februar 2006 um 13:17
In Antwort auf kaleo_12490902

Was dann?
zunächst ging es um klärung und der komme ich näher, wenn ich die dazu notwendigen fragen in einer weise stelle, die die achtung vor mir selbst und dem anderen erkennen lässt.

wenn wie von dir beschrieben bedürfnisse offen bleiben, die auch in zukunft von dir nicht befriedigt werden können, dann stellt sich die frage, kann sie drauf verzichten oder kannst du damit umgehen wenn sie sich diese bedürfnisse anders befriedigt.
beide fragen mit nein beantwortet ist in meinen augen ein nein zum weiterbestand der beziehung.

manndel

O.k.
dann muss ich weiter ausholen.
es ging nicht um sexuelle bedürfnisse die ich meinte.
es geht darum,das ich nicht mind. 8 std. mit ihr zusammenarbeite,ich ihr nichts über ihren beruf beibringen kann,nicht mit ihr zu fachtagungen fahren kann auf ihrem gebiet.
es war diese mischung:
berufliche erfolge,langjährige zusammenarbeit,intensive gemeinsame erlebnisse,und dann zooommm,war er der besondere mann in ihrem leben ,neben mir.
älter,beruflich erfolgreich und sie begehrend wie ich.
erinnerst du dich an die disskusion was die gemeinsamkeit bei uns ist?
vielleicht genau das.die einzige gemeinsamkeit sagte sie ist extremer beruflicher ehrgeiz.
vielleicht bin ich im laufe der jahre vom jungen mit dem sie ewig zusammenlebt zu genau dem geworden was er darstellte,nur besser?
aber,ich werde die anderen kriterien nicht erfüllen können.
ich weiss nur das sie mich nach vielen jahren neu wahrgenommen hat und seine zeit war damit um.
gruss r

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17. Februar 2006 um 13:19
In Antwort auf jin-ho_12439268

Liebe sadie
es kommt immer darauf an was alles ist.
unausgesprochen zwischen uns:
keine intimen details.ich kenne meine frau und die phantasie spielt ausreichend streiche.
dann orte?
ich weiss wo sie die letzten jahre mit ihm on tour war,ist es wichtig zu wissen ob sie jedesmal....? das dazwischen weiss ich auch,kommt es bei der zeit auf die häufigkeit und abstände an? für mich nicht!
wichtig für mich war:
was war ich,anfang und ende.
und das weiss ich.
es ist schwer,aber wenn man bestimmten fakten ins auge geshen hat,dann kam es auf obiges für mich nicht an,und das es spass gemacht haben muss,danach muss ich nicht fragen,alles andere wäre illusion.
viele liebe grüsse an dich

Ja retep,
da sagst du was wahres. wann, wie oft, wo usw., nein, dass ist es nicht was mich jetzt noch beschäftigt und ist auch völlig nebensächlich.

ABER - ich war anfang und ende - (übrigens schön gesagt), dass musste ich erst lernen und heute ist es für mich wie balsam.
wenn ich also gleich zu beginn unserer "wilden zeit" den sogenannten cut gemacht hätte, wäre ich nie zu dieser einsicht gekommen

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17. Februar 2006 um 13:21
In Antwort auf irvin_12561992

Ganz ehrlich
ich will das WARUM es überhaupt passieren konnte auch wissen. Vielleicht gibt es da - so wie pk schon sagte - keine ausreichende Antwort - keine Ahnung.

Aber wenn ich das Warum - meinetwegen auch das WISO - kenne, weiß ich doch erst einmal, was schiefgelaufen ist - auch auf die Gefahr hin, dass ja gar nichts schiefgelaufen war und sie sich "nur" in ihn verliebt hatte - was ja vorkommen soll. ABER ich weis dann woran ich bin und brauch dann nicht nach fehlern bei mir zu suchen - du verstehst?

Der Grund warum
der Betrogene nach dem Warum fragt, ist genau das: Um auszuschließen, daß er Fehler gemacht hat. Liebchen, vielleicht hat es gar nichts mit dir zu tun. Ich habe mich selbst auch gefragt, warum ich zur Seite gesprungen bin. Nun, eins weiß ich ganz sicher, nicht weil ich meinen Mann nicht mehr liebe.

Aber würde er mich jetzt fragen, könnte ich nur sagen, es war die Lust auf etwas neues. Nach einigen jahren Beziehung flaut die Leidenschaft nunmal ab und man wird emfänglicher für "Außenreize".

Aber es ist klar, was ihr die Betrogenen wollt. Ihr wollt von den Betrügern gesagt bekommen, daß es nicht an euch liegt. Ist es so?

Ich versteh zwar nicht alles, was manndl sagt, aber ich glaube er hat recht.

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17. Februar 2006 um 13:27
In Antwort auf kaleo_12490902

Warum - wieso - weshalb
lieber heiko,

kommen alle aus einer ecke, in ihnen schwingt vorwurf mit, angst und unsicherheit - diese fragen machen zu.
ein wozu öffnet, es zeigt interesse am anderen an seinen intentionen an seinen gefühlen.
gleichzeitig lässt es mich mit meiner enttäuschung und verletzung außen vor.

deswegen frage ich dich jetzt - wozu fragst du.
um antworten zu bekommen nehme ich an, offene, ehrliche, solche mit denen du was anfangen kannst.
die bekommst du wenn du die vorwürfe auch die unterschwelligen zunächst draußen lässt.

manndel - heute sehr kleinlich

Nein du bist nicht
kleinlich.

aber hört es sich nicht merkwürdig an, wenn man fragt

Wozu bist du fremdgegangen?

ich möchte schon vorwürfe außen vor lassen - die bringen nicht weiter, sondern verhärten nur die fronten. Klar schwingen in allen Fragen - auch bei den wozu-fragen - ängste und unsicherheiten mit. Aber diesen will ich mich ja stellen.

Und offene und ehrliche Antworten will ich schon.

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17. Februar 2006 um 13:32
In Antwort auf lally_11969332

Der Grund warum
der Betrogene nach dem Warum fragt, ist genau das: Um auszuschließen, daß er Fehler gemacht hat. Liebchen, vielleicht hat es gar nichts mit dir zu tun. Ich habe mich selbst auch gefragt, warum ich zur Seite gesprungen bin. Nun, eins weiß ich ganz sicher, nicht weil ich meinen Mann nicht mehr liebe.

Aber würde er mich jetzt fragen, könnte ich nur sagen, es war die Lust auf etwas neues. Nach einigen jahren Beziehung flaut die Leidenschaft nunmal ab und man wird emfänglicher für "Außenreize".

Aber es ist klar, was ihr die Betrogenen wollt. Ihr wollt von den Betrügern gesagt bekommen, daß es nicht an euch liegt. Ist es so?

Ich versteh zwar nicht alles, was manndl sagt, aber ich glaube er hat recht.

Ja es mag schon
sein, dass man hören möchte, dass es nicht an einem selbst liegt.

Ja liebchen, es mag sein, dass ich auch zu hören bekomme, dass sie sich einfach in den anderen verliebt hat oder die "Außenreize" halt größer waren - ABER ich weis dann, woran ich bin - vielleicht drück ich mich grad auch nicht so besonders gut aus, hoffe aber dass du es trotzdem verstehst.

Ich möchte doch damit nur erreichen, dass ich verstehen kann.

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17. Februar 2006 um 13:37
In Antwort auf irvin_12561992

Ja es mag schon
sein, dass man hören möchte, dass es nicht an einem selbst liegt.

Ja liebchen, es mag sein, dass ich auch zu hören bekomme, dass sie sich einfach in den anderen verliebt hat oder die "Außenreize" halt größer waren - ABER ich weis dann, woran ich bin - vielleicht drück ich mich grad auch nicht so besonders gut aus, hoffe aber dass du es trotzdem verstehst.

Ich möchte doch damit nur erreichen, dass ich verstehen kann.

Warum oder Wozu
ist doch eigentlich egal. Klar willst du es wissen, besonders wenn Liebe im Spiel war. Aber manchmal passiert es einfach, daß man sich nach langer Beziehung in jemand anderes verliebt. Bei mir wars halt nur das körperliche, bei deiner Frau wars mehr.

Es wurde hier mal die Frage gestellt, ob man zwei Menschen lieben kann. Und ich sage: Ja man kann! Und solange es nicht rauskommt, kann ich weiter beide lieben und erst wenn ich vor der Entscheidung stehe, werd ich es wissen, wen ich mehr liebe.

Ich hoffe, du konntest mir folgen.

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17. Februar 2006 um 13:39
In Antwort auf irvin_12561992

Nein du bist nicht
kleinlich.

aber hört es sich nicht merkwürdig an, wenn man fragt

Wozu bist du fremdgegangen?

ich möchte schon vorwürfe außen vor lassen - die bringen nicht weiter, sondern verhärten nur die fronten. Klar schwingen in allen Fragen - auch bei den wozu-fragen - ängste und unsicherheiten mit. Aber diesen will ich mich ja stellen.

Und offene und ehrliche Antworten will ich schon.

Ein beispiel
vorweg: das was ich da über den unterschied einer warum- zu einer wozu- frage schreibe ist nicht auf meinem mist gewachsen.

nein, in einer wozu- frage schwingen keine ängste und unsicherheiten mit.

die frage warum drehen sich die räder an deinem auto hat zur antwort: weil der motor über das getrieb und das differenzial die räder antreibt
oder weil der wagen rollt.
die gleiche frage als wozu- frage ergibt eine völlig andere antwort, sie fragt nämlich nach dem sinn und zweck, zum beispiel um dich irgendwo hin zu bringen (auch in übertragenem sinne)

manndel

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17. Februar 2006 um 13:40

Nein. Nicht um jeden Preis.
Liebe Katze,

ich schreib jetzt auch mal schnell was dazu und les mir dann mal alles durch was andere geschrieben haben. Für mich ist in meiner Situation natürlich interessant, wie betrogene Frauen das Thema sehen, da ich mit meiner Frau ja in dieser Problematik stecke.

Also erstmal aus Sicht des Betrügers: Man muss nicht an der Ehe/Beziehung festhalten. Weder Kinder, Haus oder Geld sind da für mich ein ausschlaggebener Grund. Ich will GLÜCKLICH sein mit meiner Partnerin, kann ich das mit meiner Frau nicht mehr sein trenne ich mich, egal, was es kostet.
Egal welchen Weg man wählt, beide sind steinig glaube ich. Das Vertrauen der Ehefrau ist weg und man muss harte Arbeit leisten, um wieder eine vertrauensvolle Basis zu schaffen. Aber auch die Geliebte hat gesehen, dass man zu Betrug und Verrat fähig ist, also ist deren Vertrauen ja auch nicht gerade riesig in die Person des Betrügers. Finde ich zumindest.

Ich habe mein Herz entscheiden lassen, aus freien Stücken. Und die Affaire hat mir nach all den Jahren vor Augen geführt was es heißen würde, meine Ehe, meine Frau zu verlieren. Ich WILL sie nicht verlieren. Das begriff ich erst als ich im Begriff stand es zu tun. Bekloppt, oder?

Meine Frau versucht mir zu verzeihen und versucht, einen Neuanfang mit mir zusammen hinzubekommen. Wir reden viel und arbeiten den Grund für mein Fremdgehen auf.

Das klappt aber NUR, wenn BEIDE es wollen. Mir war klar dass ich keinerlei Kontakt mehr zu meiner Geliebten haben dürfte, wenn ich es mit meiner Frau ERNSTHAFT neu versuchen wollte. ICH war an der Reihe, mich klar zu positionieren. Und das habe ich getan. Dazu muss ich sagen dass sich meine Geliebte aber auch sehr sehr anständig verhalten hat, da gab es keine Schlammschlacht und keine Rache, dafür bin ich ihr sehr dankbar. Sie akzeptierte meine Entscheidung und hat nie versucht, mich umzustimmen.

Am schwersten ist dies alles aber für meine Frau. Sie hat meine "Kritik" an unserer Ehe stark getroffen, und die andere Frau drängt sich auch immer wieder in ihre Gedanken. Sie liebt mich noch, aber ich weiß nicht ob sie das alles hinbekommt. Wir haben mal gute, mal schlechte Tage.

Eins steht für mich aber fest, ich werde nicht derjenige sein der es jetzt hinwirft, sind ihre Launen und ihre Vorwürfe manchmal auch noch so heftig. Das habe ich verursacht und da muss ich jetzt durch. Sollte SIE irgendwann sagen dass sie nicht mehr weiterkann werde ich es schweren Herzens akzeptieren müssen. Mal sehen was kommt....

LG Michael

Ach PK, darf ich Dich mal fragen warum Du denn fremd gehst/gegangen bist? Ich hatte noch keine Zeit mir ALLES hier durch zu lesen, Sorry, das steht bestimmt irgendwo....

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17. Februar 2006 um 13:44
In Antwort auf ieuan_12535603

Nein. Nicht um jeden Preis.
Liebe Katze,

ich schreib jetzt auch mal schnell was dazu und les mir dann mal alles durch was andere geschrieben haben. Für mich ist in meiner Situation natürlich interessant, wie betrogene Frauen das Thema sehen, da ich mit meiner Frau ja in dieser Problematik stecke.

Also erstmal aus Sicht des Betrügers: Man muss nicht an der Ehe/Beziehung festhalten. Weder Kinder, Haus oder Geld sind da für mich ein ausschlaggebener Grund. Ich will GLÜCKLICH sein mit meiner Partnerin, kann ich das mit meiner Frau nicht mehr sein trenne ich mich, egal, was es kostet.
Egal welchen Weg man wählt, beide sind steinig glaube ich. Das Vertrauen der Ehefrau ist weg und man muss harte Arbeit leisten, um wieder eine vertrauensvolle Basis zu schaffen. Aber auch die Geliebte hat gesehen, dass man zu Betrug und Verrat fähig ist, also ist deren Vertrauen ja auch nicht gerade riesig in die Person des Betrügers. Finde ich zumindest.

Ich habe mein Herz entscheiden lassen, aus freien Stücken. Und die Affaire hat mir nach all den Jahren vor Augen geführt was es heißen würde, meine Ehe, meine Frau zu verlieren. Ich WILL sie nicht verlieren. Das begriff ich erst als ich im Begriff stand es zu tun. Bekloppt, oder?

Meine Frau versucht mir zu verzeihen und versucht, einen Neuanfang mit mir zusammen hinzubekommen. Wir reden viel und arbeiten den Grund für mein Fremdgehen auf.

Das klappt aber NUR, wenn BEIDE es wollen. Mir war klar dass ich keinerlei Kontakt mehr zu meiner Geliebten haben dürfte, wenn ich es mit meiner Frau ERNSTHAFT neu versuchen wollte. ICH war an der Reihe, mich klar zu positionieren. Und das habe ich getan. Dazu muss ich sagen dass sich meine Geliebte aber auch sehr sehr anständig verhalten hat, da gab es keine Schlammschlacht und keine Rache, dafür bin ich ihr sehr dankbar. Sie akzeptierte meine Entscheidung und hat nie versucht, mich umzustimmen.

Am schwersten ist dies alles aber für meine Frau. Sie hat meine "Kritik" an unserer Ehe stark getroffen, und die andere Frau drängt sich auch immer wieder in ihre Gedanken. Sie liebt mich noch, aber ich weiß nicht ob sie das alles hinbekommt. Wir haben mal gute, mal schlechte Tage.

Eins steht für mich aber fest, ich werde nicht derjenige sein der es jetzt hinwirft, sind ihre Launen und ihre Vorwürfe manchmal auch noch so heftig. Das habe ich verursacht und da muss ich jetzt durch. Sollte SIE irgendwann sagen dass sie nicht mehr weiterkann werde ich es schweren Herzens akzeptieren müssen. Mal sehen was kommt....

LG Michael

Ach PK, darf ich Dich mal fragen warum Du denn fremd gehst/gegangen bist? Ich hatte noch keine Zeit mir ALLES hier durch zu lesen, Sorry, das steht bestimmt irgendwo....

Lieber Michael
ich bin für jedes Statement dankbar. Warum erkennt man erst, was einem wichtig ist, wenn man es fast verloren hat? Ist wohl menschlich.

Warum ich fremdgegangen bin? Weil ich Lust drauf hatte. Mit Liebe oder Verliebtsein hatte das rein gar nichts zu tun. Nur der Lust wegen.

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17. Februar 2006 um 13:54
In Antwort auf edana_12672933

Ja retep,
da sagst du was wahres. wann, wie oft, wo usw., nein, dass ist es nicht was mich jetzt noch beschäftigt und ist auch völlig nebensächlich.

ABER - ich war anfang und ende - (übrigens schön gesagt), dass musste ich erst lernen und heute ist es für mich wie balsam.
wenn ich also gleich zu beginn unserer "wilden zeit" den sogenannten cut gemacht hätte, wäre ich nie zu dieser einsicht gekommen


nein,sadie.in der wilden zeit ein cut?
das wäre auch bei uns nicht gegangen,egal wie sehr sie es sich auch gewünscht hätte.
man kann nicht alles haben .-)

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