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An alle Forumler, die sich angesprochen fühlen......

3. Mai 2002 um 12:14

Hallo Ihr,

nun habe ich zur Zeit Urlaub und damit etwas mehr Zeit , hier im Forum zu stöbern, dabei ist mir in den letzten Tagen ein Thema besonders aufgefallen, nämlich, daß ein Partner sich über etwas mangelnde/zurückgegangene/abgeflaute Zuneigung/Aufmerksamkeit beklagt und darüber sehr traurig ist.
Nun kann es dafür verschiedene Gründe und Aspekte geben, aber was kann man denn tun, wenn man selbst der Meinung ist, von sich aus alles dafür zu tun, daß der andere eine leichtere Zeit hat, aber im Gegenzug nicht so viel oder weniger zurückzubekommt?

Geben wir selbst all das, was wir "fordern"?
Ab wann soll man sich mit dem normalen Rückgang der Verliebtheit abfinden und einfach automatisch weniger erwarten, ist das denn wirklich immer so, daß es abflaut und wenn ja, in welchem Maße ist es vertretbar und ab wann darf man "nachhaken"???
Was sollte man beim Partner berücksichtigen (@Silbermond, die ich gut verstehe) und nach welcher "Zeit" darf man mal langsam nachfragen, ob es wieder mal besser wird?

Es gibt sicher dafür keine Regel, ist schon klar, aber nach was sollte man dann gehen?
Ich denke, danach, wie gut man den Partner kennt und demnach kann man einfach besser einschätzen, warum er so reagiert, ob es ernst ist oder eben eine Phase, die jeder mal durchmacht, wo man einfach mehr Geduld und Verständnis aufbringen muß. Wie lange man selbst zurückstecken kann, muß ja jeder selber wissen, wo die jeweilige Schmerzgrenze liegt.

Aber alles hat Grenzen, das sollte auch der Partner wissen, niemand kann unentwegt "leise" sein und still leiden, es muß auch mal was von den versprochenen "Besserungen" passieren, oder man gibt wirklich irgendwann die Hoffnung auf, denke ich, oder?
Man braucht eben auch einen Strohhalm, der einem zeigt, es ist wirklich nichts Ernstes sondern nur auf die momentane Situation zurückzuführen, Stress im Beruf/Schule oder einfach mal so....der andere muß die Gewißheit haben, daß auch so eine Phase uns nicht auseinanderbringt und das schafft meiner Meinung nach oftmals jemand, der ein großes Vertrauen in sich, den Partner und die Beziehung hat!

Ich würde mich mal über Eure Gedanken freuen!

Gruß
Bastian

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3. Mai 2002 um 13:09

Muß man diesen kreisel...
nicht durchbrechen?? in einer kreiselbewegung hat man ja keine berührungspunkte mehr da sondern treibt durch die fliehkraft immer weiter auseinander..... (in physik doch aufgepaßt)
ist es dann nicht besser, man läßt dem partner den nötigen freiraum und nimmt sich selber ein bißchen zurück?? in einer freundschaft, die auf gegenseitigem vertrauen, verständnis und liebe beruht, kann das doch möglich sein.... wenn das so ist findet man sich als paar auch wieder!
nur so ein gedanke...
lg sephrenia

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3. Mai 2002 um 13:49
In Antwort auf sephrenia

Muß man diesen kreisel...
nicht durchbrechen?? in einer kreiselbewegung hat man ja keine berührungspunkte mehr da sondern treibt durch die fliehkraft immer weiter auseinander..... (in physik doch aufgepaßt)
ist es dann nicht besser, man läßt dem partner den nötigen freiraum und nimmt sich selber ein bißchen zurück?? in einer freundschaft, die auf gegenseitigem vertrauen, verständnis und liebe beruht, kann das doch möglich sein.... wenn das so ist findet man sich als paar auch wieder!
nur so ein gedanke...
lg sephrenia

Hi Traumfee und Sephrenia,
danke schon mal für die Antworten, so nett formuliert.... *schelm*

Ich glaube auch, daß oft der Mann der Auslöser ist für die Rückzüge, oftmals sicher unbewußt, denn die Frau denkt vorher sicher mehr drüber nach, warum sie das tut und es hat oftmals einfach einen ernsteren Hintergrund als der Mann. Da sieht man auch mal wieder die einfach bestehende Oberflächlichkeit, die uns Männern echt angeboren wurde. Vielleicht nicht allen und wir sind auch noch lernfähig, aber wir haben dieses Laß-mal-gehen-Gen einfach in uns....der eine mehr, der andere weniger....

Es heißt zwar immer, der starke Mann , der alles locker wegsteckt, aber so ist es oftmals nicht!
Auch ich erkenne mich da wieder, wenn es darum geht, eine besonders stressvolle berufliche Phase zu durchlaufen und dabei auch sofort im privaten Bereich dichter zu machen, nicht ganz so krass, aber schon auf die eine oder andere Unternehmung verzichtend, etc. Ich will nicht ausschließen, daß auch mein Zärtlichkeitsbedürfnis absinkt....sicher nicht, weil ich meine Freundin auf einmal weniger mag oder mir das kein Spaß macht, nein, einfach, weil bei mir der Moment es nicht zuläßt, das jetzt so wie normal zu genießen, ich schaffe eben nur, mich auf eine Sache zu konzentrieren. Das ist total dämlich, ich sehe das schon ein, denn das eine darf das andere niemals ganz ausschließen, also bemühe ich mich , es natürlich auch meiner Partnerin an nichts mangeln zu lassen, denn ich verstehe es voll und ganz, wenn sie unzufrieden reagiert, ich selbst hätte auch eine gewisse Toleranzgrenze, die irgendwann mal überschritten wird, wenn ich sehe, es passiert nichts....nicht mal das geringste...

So extrem ist es bei uns auf keinen Fall, aber ich entdecke mich einfach wieder hier, in vielen Beiträgen um dieses Thema. Wir sind mittlerweile so weit, daß sie weiß, wie sie mich zu nehmen hat und umgekehrt natürlich auch. Das ist es, was ich meine und sicher Sephrenia auch, eben das mit dem nötigen Vertrauen gegenseitig solche Phasen/Krisen ausgesessen werden können ohne jeweils die Geborgenheit ineinander zu verlieren....das dauert sicher Zeit und einige "Kämpfchen", aber es lohnt sich....ich bin der festen Ansicht und wir leben das nun auch....

Bastian

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3. Mai 2002 um 14:30

Frauen sind rätselhaft
Lieber Bastian!

Mittlerweile sind 3 Jahre vergangen, die ich mit meinem Freund zusammen bin. Ich kann schon verstehen, daß Männer nicht so viel von kuscheln usw. halten, Frauen daher um so mehr. Daher ist die Verteilung der Zärtlichkeiten meist einseitig. Frauen wollen daß man sie begehrt, liebt und das auch zeigt. Die beste Bestätigung ist ständiges Kraulen, Streicheln und liebe WOrte. Ich sage da immer, daß Männer eher die "Hunde" sind und Frauen die "Katzen". Ich glaube Frauen legen großen Wert darauf und die Tour mit der Arbeit ist nicht immer die richtige Ausrede. Denn mein Freund und ich üben den gleichen Beruf aus. Ich habe aber zusätzlich noch den ganzen anderen Kram mit Haushalt, einkaufen, Behörden und Ämtern am Hals. Esm uß also etwas anderes sein. Vielleicht diese Routine. Wann dieser berühmte Zeitpunkt ist weiß ich auch nciht. Bei uns fing es nach 1,5 Jahren an.
Sicherlich muß man viel Toleranz und Verstaändnis als frau mitbringen. Jedoch mußte ich feststellen, daß Männer weniger bereit sind, über gewisse wichtige Probleme nachzudenken als Frauen. Männer glauben oft alles ist in Ordnung, während Frauen sich schon den Kopf zerbrechen weshalb es so schlecht läuft. Deshalb glaube ich gern, daß Männer und frauen anders gepolt sind. Doch um eine schöne Beziehung führen zu können, müssen einfach beide Kompromisse eingehen. Dazu sind nicht immer alle bereit. Dann geht es eine Woche gut und danach fängt der alte Trott an. Ich glaube, daß beide mehr alleine unternehmen sollten, jedoch nicht übertrieben. Dann kommt die Aufmerksamkeit von allein. Eine gewisse Eifersucht und Mitteilungsbedürfnis sielen dann eine Rolle. Halt wie am Anfang der Beziehung. Man hatte sich viel zu erzählen.

Aber hat Dir nicht wirklcih geholfen, oder?!?

Liebe Grüße
Engel

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3. Mai 2002 um 14:51

Tja, die Schmerzgrenze
liegt wohl bei jedem anderswo! Überraschenderweise tauchte heute Nachmittag mein Freund im Geschäft auf. Wir redeten auch etwas (natürlich kam der Anstoss von mir)über unser (mein?) Problem. Wie ich tatsächlich feststellen musste, ist es so, dass er die ganze Sache einfach nicht so schlimm sieht. Er meint, dass er ja den Körperkontakt (nicht Sex, sondern Umarmen etc.) noch immer sucht - einfach die Aufmerksamkeiten fehlen. Er musste jedoch fesstellen, dass ich jetzt an meine Schmerzgrenze gestossen bin.
Mal sehen, wie es weiter geht.....

liebe Grüsse

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3. Mai 2002 um 15:25

Hallo Du
wollte dir nur mal nen lieben Gruss schicken, aber zu dem Thema kann ich im Moment nichts beitragen. Bin selber betroffen davon und raff nichts mehr.

Träumerle

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3. Mai 2002 um 15:40
In Antwort auf Engel69

Frauen sind rätselhaft
Lieber Bastian!

Mittlerweile sind 3 Jahre vergangen, die ich mit meinem Freund zusammen bin. Ich kann schon verstehen, daß Männer nicht so viel von kuscheln usw. halten, Frauen daher um so mehr. Daher ist die Verteilung der Zärtlichkeiten meist einseitig. Frauen wollen daß man sie begehrt, liebt und das auch zeigt. Die beste Bestätigung ist ständiges Kraulen, Streicheln und liebe WOrte. Ich sage da immer, daß Männer eher die "Hunde" sind und Frauen die "Katzen". Ich glaube Frauen legen großen Wert darauf und die Tour mit der Arbeit ist nicht immer die richtige Ausrede. Denn mein Freund und ich üben den gleichen Beruf aus. Ich habe aber zusätzlich noch den ganzen anderen Kram mit Haushalt, einkaufen, Behörden und Ämtern am Hals. Esm uß also etwas anderes sein. Vielleicht diese Routine. Wann dieser berühmte Zeitpunkt ist weiß ich auch nciht. Bei uns fing es nach 1,5 Jahren an.
Sicherlich muß man viel Toleranz und Verstaändnis als frau mitbringen. Jedoch mußte ich feststellen, daß Männer weniger bereit sind, über gewisse wichtige Probleme nachzudenken als Frauen. Männer glauben oft alles ist in Ordnung, während Frauen sich schon den Kopf zerbrechen weshalb es so schlecht läuft. Deshalb glaube ich gern, daß Männer und frauen anders gepolt sind. Doch um eine schöne Beziehung führen zu können, müssen einfach beide Kompromisse eingehen. Dazu sind nicht immer alle bereit. Dann geht es eine Woche gut und danach fängt der alte Trott an. Ich glaube, daß beide mehr alleine unternehmen sollten, jedoch nicht übertrieben. Dann kommt die Aufmerksamkeit von allein. Eine gewisse Eifersucht und Mitteilungsbedürfnis sielen dann eine Rolle. Halt wie am Anfang der Beziehung. Man hatte sich viel zu erzählen.

Aber hat Dir nicht wirklcih geholfen, oder?!?

Liebe Grüße
Engel

Lieber Engel
Ich denke auch, es ist wichtig für beide, nach wie vor auch den Freundeskreis zu behalten oder den Hobbys nachzugehen, es kann nicht gut sein, nur aneinander zu hängen, so schön die Zweisamkeit auch ist, sie wird nur bereichert, wenn man sich mehr über die jeweiligen Erlebnisse erzählen kann.

Kompromisse sind sicher sehr wichtig und auch dann sinnvoll, wenn beide am selben Strang ziehen, das ist oft schwierig bei mann und Frau, beide reden vom gleichen Thema aber mit ganz anderen Hintergründen....wie kommt man da am besten auf einen Nenner?

Ich habe von mir gelernt, daß es mehr Sinn macht, sich vorab möglichst gut kennenzulernen und auch wirklich die jeweiligen Ansichten ehrlich darzulegen, dann sieht man im Vorfeld schon mal, wo evtl. Konflikte entstehen können, das alles klingt vielleicht sehr theoretisch aber auch bei einer großen Liebe mit Romantik ist so etwas möglich, die rosa Brille ab und zu mal zu lüften, zumindest wenn es um wirklich wichtige Themen geht, die frühere Beziehungen zerstört hat, was auch immer das sein mag.
Oder?
Gruß
Bastian

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3. Mai 2002 um 15:42
In Antwort auf traeumerle

Hallo Du
wollte dir nur mal nen lieben Gruss schicken, aber zu dem Thema kann ich im Moment nichts beitragen. Bin selber betroffen davon und raff nichts mehr.

Träumerle

Hi Träumerle,
ich finde es sehr lieb von Dir, daß Du mir so einen netten Gruß schickst, es ist schade, daß es Dir nicht gut geht...

Ich bin garnicht betroffen, habe ja geschildert, wie ich geheilt wurde...
aber mir fällt es auf, daß es vielen anderen hier im Forum Probleme bereitet, daher wollte ich einfach einen Vorstoß wagen und erneut Eindrücke / Idden sammeln, aber es ist ein schwieriges Thema...

Dir also einen lieben
Kopf-hoch-Tee
vom Bastian

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3. Mai 2002 um 15:58
In Antwort auf bastian38

Hi Träumerle,
ich finde es sehr lieb von Dir, daß Du mir so einen netten Gruß schickst, es ist schade, daß es Dir nicht gut geht...

Ich bin garnicht betroffen, habe ja geschildert, wie ich geheilt wurde...
aber mir fällt es auf, daß es vielen anderen hier im Forum Probleme bereitet, daher wollte ich einfach einen Vorstoß wagen und erneut Eindrücke / Idden sammeln, aber es ist ein schwieriges Thema...

Dir also einen lieben
Kopf-hoch-Tee
vom Bastian

Lieb von Dir
für den Kopf-hoch-Tee. Aber der nutzt mir auch nichts, das müsste schon ein 100-Liter-Fass mindestens sein. Trotzdem vielen lieben Dank.

Gruss Träumerle

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3. Mai 2002 um 22:30
In Antwort auf bastian38

Hi Traumfee und Sephrenia,
danke schon mal für die Antworten, so nett formuliert.... *schelm*

Ich glaube auch, daß oft der Mann der Auslöser ist für die Rückzüge, oftmals sicher unbewußt, denn die Frau denkt vorher sicher mehr drüber nach, warum sie das tut und es hat oftmals einfach einen ernsteren Hintergrund als der Mann. Da sieht man auch mal wieder die einfach bestehende Oberflächlichkeit, die uns Männern echt angeboren wurde. Vielleicht nicht allen und wir sind auch noch lernfähig, aber wir haben dieses Laß-mal-gehen-Gen einfach in uns....der eine mehr, der andere weniger....

Es heißt zwar immer, der starke Mann , der alles locker wegsteckt, aber so ist es oftmals nicht!
Auch ich erkenne mich da wieder, wenn es darum geht, eine besonders stressvolle berufliche Phase zu durchlaufen und dabei auch sofort im privaten Bereich dichter zu machen, nicht ganz so krass, aber schon auf die eine oder andere Unternehmung verzichtend, etc. Ich will nicht ausschließen, daß auch mein Zärtlichkeitsbedürfnis absinkt....sicher nicht, weil ich meine Freundin auf einmal weniger mag oder mir das kein Spaß macht, nein, einfach, weil bei mir der Moment es nicht zuläßt, das jetzt so wie normal zu genießen, ich schaffe eben nur, mich auf eine Sache zu konzentrieren. Das ist total dämlich, ich sehe das schon ein, denn das eine darf das andere niemals ganz ausschließen, also bemühe ich mich , es natürlich auch meiner Partnerin an nichts mangeln zu lassen, denn ich verstehe es voll und ganz, wenn sie unzufrieden reagiert, ich selbst hätte auch eine gewisse Toleranzgrenze, die irgendwann mal überschritten wird, wenn ich sehe, es passiert nichts....nicht mal das geringste...

So extrem ist es bei uns auf keinen Fall, aber ich entdecke mich einfach wieder hier, in vielen Beiträgen um dieses Thema. Wir sind mittlerweile so weit, daß sie weiß, wie sie mich zu nehmen hat und umgekehrt natürlich auch. Das ist es, was ich meine und sicher Sephrenia auch, eben das mit dem nötigen Vertrauen gegenseitig solche Phasen/Krisen ausgesessen werden können ohne jeweils die Geborgenheit ineinander zu verlieren....das dauert sicher Zeit und einige "Kämpfchen", aber es lohnt sich....ich bin der festen Ansicht und wir leben das nun auch....

Bastian

Grübel grübel und gedanken...
Hallo Bastian,

Dein Thema hat mich wieder mal in totales Gedankenchaos gestürzt.Dies Frage was ist normal,oder bis wohin? beschäftigt mich zur Zeit sehr.
Ich bin seit 7 Jahren mit meinem Partner zusammen,die verliebtheit ist schön, dieses sich fallen lassen einfach kleine Flügel haben...wer kennt es nicht.Im gesamten hatten wir eine recht schöne Zeit zusammen,klar auch bei uns kehrte der Alltag ein,aber er war schön auf seine Art...ich liebte ihn immer wieder aufs neue und es passte einfach ganz gut 100 prozent gibt es eh nicht.Und ich liebte ihn dafür das er mich liebte wie ich bin.Jetzt kommt das "aber": es war immer so das er nicht viel wert auf Streicheleinheiten legte bis heute nicht,kein kuscheln,kein zusammen auf dem sofa lümmeln,einfach mal ein küsschen...seltsamer weise hat mir das damals nichts ausgemacht,mir hat es gereicht ihm meine Liebe zu zeigen.Ich hab ihn einfach so genommen wie er ist.Verrückt,oder?Inzwischen ist es so das unsere Beziehung eigentlich am ende ist.Wir Leben wie Bruder und Schwester.Ich habe zig mal mit ihm geredet ihn gewarnt davor weil ich spürte wohin es führt,aber es kam einfach nichts immer nur "ich liebe Dich!" und ich weiß das er mich liebt,es hört sich bekloppt an.Aber nu möcht ich das so nicht mehr...so Bastian sag mir was normal ist? Wann hört die verliebtheit auf? bei mir war es nicht als der alltag einkehrte.Das mit dem "erfülle ich was ich fordere" hab ich mir auch überlegt.Ich habe es jahre lang erfüllt und ich hab es gerne getan, aber es muss dann wohl was kommen irgendwann,oder sehe ich das falsch.Es muss ja nicht so sein" ich geb dir heut das un ddu mir morgen das" das gleichgewicht kann sich ja auch anders auspendeln.Meine waagschale ist grad ausgleichbedürftig...ich bin nicht der typ der einfach wegrennt,aber ich frage mich einfach wann ist genug?

Lieben Gruß
Alessa

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4. Mai 2002 um 12:39

Thema verfehlt ??? - Klares Nein !!
Hallo meine Liebe,

Inhaltlich wurde die Problematik eindeutig erfasst. Also Note " sehr gut" !

Ausdrucksweise " sehr gut " !

Textgliederung " sehr gut " !

Prüfung im Bereich " Beziehung - Beziehungsarbeit " BESTANDEN :-X

Viele Liebe Grüsse Ester

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4. Mai 2002 um 15:50

Da liegst Du ganz gut mit Deiner Einschätzung,finde ich,
Männer denken u. interpretieren anders als Frauen,das kann zu grosse Missverständnissen führen,macht aber gleichzeitig die wechselseitige Anziehungskraft aus,so widersprüchlich das klingen mag.
Männer sind anders,Frauen auch,v. John Gray,das hat mir viel weitergeholfen,einige Dinge klarer betrachten zu können.
ciao Bastian
N.

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6. Mai 2002 um 8:36
In Antwort auf alessa7

Grübel grübel und gedanken...
Hallo Bastian,

Dein Thema hat mich wieder mal in totales Gedankenchaos gestürzt.Dies Frage was ist normal,oder bis wohin? beschäftigt mich zur Zeit sehr.
Ich bin seit 7 Jahren mit meinem Partner zusammen,die verliebtheit ist schön, dieses sich fallen lassen einfach kleine Flügel haben...wer kennt es nicht.Im gesamten hatten wir eine recht schöne Zeit zusammen,klar auch bei uns kehrte der Alltag ein,aber er war schön auf seine Art...ich liebte ihn immer wieder aufs neue und es passte einfach ganz gut 100 prozent gibt es eh nicht.Und ich liebte ihn dafür das er mich liebte wie ich bin.Jetzt kommt das "aber": es war immer so das er nicht viel wert auf Streicheleinheiten legte bis heute nicht,kein kuscheln,kein zusammen auf dem sofa lümmeln,einfach mal ein küsschen...seltsamer weise hat mir das damals nichts ausgemacht,mir hat es gereicht ihm meine Liebe zu zeigen.Ich hab ihn einfach so genommen wie er ist.Verrückt,oder?Inzwischen ist es so das unsere Beziehung eigentlich am ende ist.Wir Leben wie Bruder und Schwester.Ich habe zig mal mit ihm geredet ihn gewarnt davor weil ich spürte wohin es führt,aber es kam einfach nichts immer nur "ich liebe Dich!" und ich weiß das er mich liebt,es hört sich bekloppt an.Aber nu möcht ich das so nicht mehr...so Bastian sag mir was normal ist? Wann hört die verliebtheit auf? bei mir war es nicht als der alltag einkehrte.Das mit dem "erfülle ich was ich fordere" hab ich mir auch überlegt.Ich habe es jahre lang erfüllt und ich hab es gerne getan, aber es muss dann wohl was kommen irgendwann,oder sehe ich das falsch.Es muss ja nicht so sein" ich geb dir heut das un ddu mir morgen das" das gleichgewicht kann sich ja auch anders auspendeln.Meine waagschale ist grad ausgleichbedürftig...ich bin nicht der typ der einfach wegrennt,aber ich frage mich einfach wann ist genug?

Lieben Gruß
Alessa

Liebe Alessa,
habe gerade Deinen Beitrag gelesen und mich auch ein wenig wiedererkannt...
Bei uns sind es 6 Jahre einer wirklich glücklichen Beziehung und was Dir an körperlichen Streicheleinzheiten fehlt, sind bei mir die Worte...er zeigt es mir, wir sind sehr liebevoll miteinander, aber er sagt es niemals, hat es noch nie getan, nie habe ich aus seinem Mund gehört "Ich liebe Dich"...
Nun habe ich mit einigen darüber diskutiert, was denn wichtiger ist, Worte oder Taten, da ist natürlich jeder anderer Meinung. Sollte es nicht ein Gleichgewicht sein zwischen beidem?? Schließt das eine denn das andere aus??
Ich verstehe das nicht.
So wie Du habe ich das auch lange akzeptiert, aber ich merke, es fällt mir immer schwerer, was macht man da? Müssen wir das nun für immer so hinnehmen oder müssen wir uns trennen??
Ich werde nicht gehen deswegen, aber es wird mir immer ein Dorn sein, den ich spüren werde....

Lieben Gruß
Natasha

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6. Mai 2002 um 19:39
In Antwort auf natasha

Liebe Alessa,
habe gerade Deinen Beitrag gelesen und mich auch ein wenig wiedererkannt...
Bei uns sind es 6 Jahre einer wirklich glücklichen Beziehung und was Dir an körperlichen Streicheleinzheiten fehlt, sind bei mir die Worte...er zeigt es mir, wir sind sehr liebevoll miteinander, aber er sagt es niemals, hat es noch nie getan, nie habe ich aus seinem Mund gehört "Ich liebe Dich"...
Nun habe ich mit einigen darüber diskutiert, was denn wichtiger ist, Worte oder Taten, da ist natürlich jeder anderer Meinung. Sollte es nicht ein Gleichgewicht sein zwischen beidem?? Schließt das eine denn das andere aus??
Ich verstehe das nicht.
So wie Du habe ich das auch lange akzeptiert, aber ich merke, es fällt mir immer schwerer, was macht man da? Müssen wir das nun für immer so hinnehmen oder müssen wir uns trennen??
Ich werde nicht gehen deswegen, aber es wird mir immer ein Dorn sein, den ich spüren werde....

Lieben Gruß
Natasha

Hallo Natasha...
es ist schon verrückt.Du schreibst du möchtest dieses " ich liebe Dich" hören.Ich habe es auch sehr sehr lange nicht gehört,aber seltsamer weise hat mir das nicht wirklich so viel ausgemacht, weil ich mich damit getröstet habe das er es irgendwann sagen würde und ich mich dafür umso mehr freuen würde.Irgendwann war es dann da...vielleicht nicht so oft aber es kam...mein Partner ist ein Mensch der nicht offen über seine Gefühle reden kann und daraus folgere ich einfach das ihm das dann auch schwer fällt zu sagen das er liebt.Vielleicht ist das bei deinem Mann auch so...mir hat immer nur die körperliche zuneigung gefehlt das ohne worte sagen das man einen liebt,aber es is leider einfach immer noch so das ich darauf warte.ich hatte immer angst,angst vor mir was ich irgendwann tun würde...und ich denke du hast diese angst bestimmt auch in dir.das Gefühl jemanden zu lieben aber irgendetwas gibt einem das gefühl das diese liebe nicht erwiedert wird...nicht so wie man es sich wünscht. Nach langem reden oder gegen eine wand reden habe ich meinen Partner betrogen.Nach langem hin und her habe ich ihm meine ganze geschichte aufgetischt,ich weiß nicht was ich gehofft habe,vielleicht das er endlich aufwacht und um mich kämpft.Aber nicht einmal das hat was geändert und mein durcheinander ist noch größer.Und ich frage mich oft ob es noch wert hat zu kämpfen...wenn er nicht versteht was mir fehlt oder wo ich seinen fehler sehe, wie soll er es dann ändern???Liebe Natasha ich wünsche dir das dein Partner dich versteht und es bei dir erst gar nicht soweit kommt.Was Dir wichtiger ist die Taten oder die Worte kannst wohl nur du selber für dich entscheiden und ich drück dir die daumen dabei...

Liebe Grüße

Alessa

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6. Mai 2002 um 22:07
In Antwort auf alessa7

Hallo Natasha...
es ist schon verrückt.Du schreibst du möchtest dieses " ich liebe Dich" hören.Ich habe es auch sehr sehr lange nicht gehört,aber seltsamer weise hat mir das nicht wirklich so viel ausgemacht, weil ich mich damit getröstet habe das er es irgendwann sagen würde und ich mich dafür umso mehr freuen würde.Irgendwann war es dann da...vielleicht nicht so oft aber es kam...mein Partner ist ein Mensch der nicht offen über seine Gefühle reden kann und daraus folgere ich einfach das ihm das dann auch schwer fällt zu sagen das er liebt.Vielleicht ist das bei deinem Mann auch so...mir hat immer nur die körperliche zuneigung gefehlt das ohne worte sagen das man einen liebt,aber es is leider einfach immer noch so das ich darauf warte.ich hatte immer angst,angst vor mir was ich irgendwann tun würde...und ich denke du hast diese angst bestimmt auch in dir.das Gefühl jemanden zu lieben aber irgendetwas gibt einem das gefühl das diese liebe nicht erwiedert wird...nicht so wie man es sich wünscht. Nach langem reden oder gegen eine wand reden habe ich meinen Partner betrogen.Nach langem hin und her habe ich ihm meine ganze geschichte aufgetischt,ich weiß nicht was ich gehofft habe,vielleicht das er endlich aufwacht und um mich kämpft.Aber nicht einmal das hat was geändert und mein durcheinander ist noch größer.Und ich frage mich oft ob es noch wert hat zu kämpfen...wenn er nicht versteht was mir fehlt oder wo ich seinen fehler sehe, wie soll er es dann ändern???Liebe Natasha ich wünsche dir das dein Partner dich versteht und es bei dir erst gar nicht soweit kommt.Was Dir wichtiger ist die Taten oder die Worte kannst wohl nur du selber für dich entscheiden und ich drück dir die daumen dabei...

Liebe Grüße

Alessa

Hallo!!!!
also ich hab gerade ein buch gelesen über beziehungen zwischen mann und frau titel:"schluss mit dem beziehungskramp" >>wie sich die frau nicht mehr vernachlässigt>>und der mann nicht mehr eingeengt fühlt<<<.hab ich mir geholt weil mein freund (seit 1 jahr zusammen) auch irgendwie nicht zeigt was er fühlt, und ich wollte seine art und weise verstehen warum es so ist..is ganz interessant.wir führen eine sogenannte fernbeziehung (wohnen 450 km voneinander entfernt), ich fahre auch jedes dritte we zu ihm (bahnticket zahlt er´, immer),aber er hat nie einmal zu mir gesagt das er mich vermisst oder das bedürfnis hat mich zu sehen. jedenfalls hab ich versucht mich an das buch zu halten, frau soll mann seine freiheiten lassen (bleibt mir ja nix anderes übrig!!!!!) und frau soll was für sich selber tun und nicht so klammern ...is wie mit dem hasen und der schlange...(is schwer)..ich bin mir manchmal ziemlich unsicher ob er wirklich was empfindet oder nur mit mir spielt...ich komm mir dann auch immer wie ne zicke vor wenn ich ihn danach frage..und er sagt das es nicht so is...an valentinstag hab ich ihm ein päckchen geschickt..kleine aufmerksamkeiten (mach ich öfter und gerne ohne rückerwartungen), er wollte mich am nächsten tag abholen und sagte mir abends am telefon das er auch was für mich hätte und es mitbringen würde...er hatte nix dabei...gestern (hab heut geburtstag) sagte er mir am telefon das er mir ja einen blumenstrauss schicken (per pc) wollte aber es hätte nich funktioniert und es wäre zu teuer...bin ich es nicht wert??? es wäre mir lieber gewesen wenn er es gar nicht erwähnt hätte. ich weis das er nicht an solche sachen denkt und ich erwarte das auch gar nicht aber ich fand es dann doch etwas mies von ihm mir das zu erzählen..das bringt mich immer zum grübeln und wirft fragen auf wie "liebt er mich überhaupt"?? oder "meint er es ernst"?? Einmal hat er gesagt er liebt mich..passt das überhaupt hier her??? bin etwas down im moment...na ja
jedenfalls gefällt mir das forum hier und ich lese auch gern hier...und hoffe ich hab euer thema jetzt nicht irgendwie durcheinandergewirbelt *verzeiht*
liebe grüße
reaper

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7. Mai 2002 um 0:33
In Antwort auf traeumerle

Lieb von Dir
für den Kopf-hoch-Tee. Aber der nutzt mir auch nichts, das müsste schon ein 100-Liter-Fass mindestens sein. Trotzdem vielen lieben Dank.

Gruss Träumerle

Es wird schon!
Hallöchen Träumerle!

Ich wünsche dir viel Glück und das sich alle deine Wünsche erfüllen,es wird schon!

Einen lieben Gruss von MutterBeimer!

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14. Mai 2002 um 13:20
In Antwort auf Reaperbeast

Hallo!!!!
also ich hab gerade ein buch gelesen über beziehungen zwischen mann und frau titel:"schluss mit dem beziehungskramp" >>wie sich die frau nicht mehr vernachlässigt>>und der mann nicht mehr eingeengt fühlt<<<.hab ich mir geholt weil mein freund (seit 1 jahr zusammen) auch irgendwie nicht zeigt was er fühlt, und ich wollte seine art und weise verstehen warum es so ist..is ganz interessant.wir führen eine sogenannte fernbeziehung (wohnen 450 km voneinander entfernt), ich fahre auch jedes dritte we zu ihm (bahnticket zahlt er´, immer),aber er hat nie einmal zu mir gesagt das er mich vermisst oder das bedürfnis hat mich zu sehen. jedenfalls hab ich versucht mich an das buch zu halten, frau soll mann seine freiheiten lassen (bleibt mir ja nix anderes übrig!!!!!) und frau soll was für sich selber tun und nicht so klammern ...is wie mit dem hasen und der schlange...(is schwer)..ich bin mir manchmal ziemlich unsicher ob er wirklich was empfindet oder nur mit mir spielt...ich komm mir dann auch immer wie ne zicke vor wenn ich ihn danach frage..und er sagt das es nicht so is...an valentinstag hab ich ihm ein päckchen geschickt..kleine aufmerksamkeiten (mach ich öfter und gerne ohne rückerwartungen), er wollte mich am nächsten tag abholen und sagte mir abends am telefon das er auch was für mich hätte und es mitbringen würde...er hatte nix dabei...gestern (hab heut geburtstag) sagte er mir am telefon das er mir ja einen blumenstrauss schicken (per pc) wollte aber es hätte nich funktioniert und es wäre zu teuer...bin ich es nicht wert??? es wäre mir lieber gewesen wenn er es gar nicht erwähnt hätte. ich weis das er nicht an solche sachen denkt und ich erwarte das auch gar nicht aber ich fand es dann doch etwas mies von ihm mir das zu erzählen..das bringt mich immer zum grübeln und wirft fragen auf wie "liebt er mich überhaupt"?? oder "meint er es ernst"?? Einmal hat er gesagt er liebt mich..passt das überhaupt hier her??? bin etwas down im moment...na ja
jedenfalls gefällt mir das forum hier und ich lese auch gern hier...und hoffe ich hab euer thema jetzt nicht irgendwie durcheinandergewirbelt *verzeiht*
liebe grüße
reaper

Hallo!
Mir liefen wirklich Tränen als ich die Beiträge gelesen habe... ich glaube jede Beziehung ähnelt sich in eine gewisse Art und Weise. Ich bin mit meinem Freund 6 1/2 Jahre zusammen. In den letzten Monaten lief es sehr schlecht. Im März haben wir uns "getrennt". Die Trennung erfolgte aber nur nach außen hin, wir trafen und treffen uns immer noch. Wir können nicht loslassen. Er liebt mich und ich liebe ihn. Aber wenn wir wieder richtig zusammen sind, vergeht nicht einmal ein Monat und wir sind wieder beim alten Lied und gehen uns auf die Nerven. Unsere Beziehung fing bereits früh an, zu früh (15 und 16). Er hatte noch keine andere Frau als mich, und ich denke das belastet ihn. Ich habe das Gefühl das er mich nicht schätzt und mich als selbstverständlich sieht. Seine Freunde sind ihm sehr wichtig. Manchmal (immer)habe ich das Gefühl das ich an zweiter Stelle steh.

Aber,ich weiß jetzt, dass ich wirklich nicht die einzige mit diesem Problem bin...

Umarme Euch
Latina

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