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Altersvorsorge ./. Altersarmut

23. April 2012 um 16:52 Letzte Antwort: 24. April 2012 um 14:06

das thema altersvorsorge beschäftigt doch einige von uns.
letzte woche gab es abends einen beitrag in plusminus, ich finde ihn leider gerade nicht im netz.

es ging darum wie schlecht doch einige im alter dastehen.
eine alte dame wurde gezeigt die am ende des monats aus mülleimern flaschen sucht um noch ein bisschen geld zu haben. sie wurde interviewt und sagte das es nicht anders geht. sie hat so eine kleine rente.

so, dann ging es um vorsorge. es wurde ein junger mann gezeigt der hauptsächlich nachts arbeitet und über zeitarbeit mässig verdient. von seinem mässigen geld bespart er noch einen riestervertrag. den hat er zur analyse dem reporter mitgegeben.
fazit war: wenn man mit mitte 30 einen vertrag abschliesst muss mann über 100 jahre alt werden um das eingezahlte geld wieder rauszubekommen .

habt ihr vorgesorgt ? euch gedanken über die rente gemacht?

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23. April 2012 um 17:01

Hi Darling
...das Thema beschäftigt mich auch immer mal wieder...eigentlich ist es ganz merkwürdig. Es gibt Tage an denen ich mir gar keine Sorgen mache im Alter schlecht da zu stehen (man hat ja vorgesorgt...glaubt man) aber dann gibt es auch Tage da habe ich richtig Angst vor dem Alter. Ich mache mir richtig viele Gedanken ob ich genug vorgesorgt habe, ob ich über die Runden kommen werde und ob ich noch mehr machen muss...und wie viel kann ich noch machen mit Mitte 30...

Bisher hatte ich noch nicht das Pech über einen längeren Zeitraum arbeitslos geworden zu sein und habe natürlich immer in die Rentenkassen eingezahlt (aber was bringt das noch später)...dann zahle ich noch monatlich in eine Pensionskasse ein. Das mache ich seit ich 25 bin und ich hoffe dadurch meine spätere Rente noch ein wenig aufstocken zu können...auch natürlich vorausgesetzt ich werde nicht arbeitslos und kann nicht mehr einzahlen... Außerdem habe ich mir im letzten Jahr mit meinem Lebensgefährten ein Haus gekauft...was natürlich auch zur Absicherung im Alter dienen soll...hier natürlich vorausgesetzt 1. ich werde nicht arbeitslos und kann das Haus weiter abbezahlen und 2. mein Partner und ich bleiben zusammen...nicht falsch verstehen, wir sind sehr glücklich zusammen aber man weiß ja nie was in 10 Jahren ist (ich alter Pessimist )

unterm Strich weiß ich es aber auch nicht ob es reichen wird, ob ich noch mehr machen sollte (wenn ja, was?) und über haupt...wer weiß was in über 30 Jahren ist wenn ich in Rente gehe

LG

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23. April 2012 um 17:10


Als Selbstständiger ist das ja eh ein Witz,ich frage mich,warum darf man nicht wie jeder anderer Erwerbstätige nicht auch in die gesetzliche einzahlen,ich zahle ja auch Lohnsteuer Solibeitrag!

Ich denke die beste Altersvorsorge ist immer noch Eigentum,wo man am Ende keine Miete mehr zahlt.

Ein Witz ist doch auch das die Kinder nur bis 12 angerechnet werden und man dazu das der Rentenkasse am Ende noch sagen muss,das man doch so und so viel Kinder erzogen hat.

Unser Rentengesetz ist ein Witz!

Ich halte es da wie Frauenversteher und arbeite bis ich umfalle

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23. April 2012 um 17:13
In Antwort auf torti04


Als Selbstständiger ist das ja eh ein Witz,ich frage mich,warum darf man nicht wie jeder anderer Erwerbstätige nicht auch in die gesetzliche einzahlen,ich zahle ja auch Lohnsteuer Solibeitrag!

Ich denke die beste Altersvorsorge ist immer noch Eigentum,wo man am Ende keine Miete mehr zahlt.

Ein Witz ist doch auch das die Kinder nur bis 12 angerechnet werden und man dazu das der Rentenkasse am Ende noch sagen muss,das man doch so und so viel Kinder erzogen hat.

Unser Rentengesetz ist ein Witz!

Ich halte es da wie Frauenversteher und arbeite bis ich umfalle

Doch,
du darfst freiwillig in die gesetzliche rentenversicherung einzahlen !
gehste mit dem rollator in den wald und willst bäume fällen ?

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23. April 2012 um 17:44


da bin ich dabei

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23. April 2012 um 17:50

Ich
habs,ich werde im Alter Luxusprostituierte

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23. April 2012 um 17:52


danke für deinen beitrag kalle.
ahhhh, goldringe. mist, hab ich keine die ich zu einem haufen geld machen kann.

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23. April 2012 um 17:55

Und
ich kann meine Karten im Altersheim austeilen....hach das wird geil

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23. April 2012 um 23:09

Pacjam,
das Riester Quatsch ist, kann man so nicht sagen.

Mein Chef kennt sich mit Altersvorsorge aus, und dieser behauptet noch keinen einzigen Artikel über Riester gelesen zu haben, der richtig wäre.

Riester hat nämlich drei große Vorteile:

1. Du bekommst staatliche Zulagen. (Was bei einem Studenten wir mir echt rentiert. 60 Mindesteinlage pro Jahr, 154 normale Förderung, 200 (einmalig) weil ich noch unter 25 bin und noch mal 300 für jedes kind das nach 2008 geboren wurde. Und jetzt lass den Betrag 40 Jahre lang anwachsen. Mit Zinseszins. Da kommt schon was zusammen. ( Ist auch eine gute Möglichkeit für Hausfrauen und Geringverdiener hier etwas für ihre Altersvorsorge zu tun)

2. Noch ein Vorteil von Riester. Du kannst einen Teil des Bruttolohns reininvestieren. Sprich du zahlst effektiv 150 ein merkst aber davon ca. 85 .

3. Weil du einen Teil deines Bruttolohn reingeriester hast, und damit Steuern gespart hast, sparst du auch wenn du Renter bist, an Steuern, weil du dann in einer anderen Steuerklasse bist.

Und jetzt sag mir mal einer das Riester nicht funktionert. Weil jeder der das behauptet, hat das Produkt nicht verstanden.

Zum Thema Alterarmut. Den Rentner ging es so gut wie noch nie. Das ist ein Fakt.

Ausserdem werden wir länger arbeiten müssen. Wenn wir länger leben ist es eine Notwendigkeit. Mit einer besseren medizinischen Versorgung müsste dies auch kein Problem sein. Jedes Kind, dass jetzt geboren wird, hat eine Lebenserwartung von 100 Jahren. Da können wir nicht mehr mit 67 in die Rente gehen.

Wenn man früh damit anfängt, für sein Alter vorzusorgen, und sei der Betrag noch so klein, dann muss man sich keine Sorgen machen. Aber man darf das Thema nicht verdrängen und muss früh damit anfangen.

Die beste Altersvorsoge die man bekommen kann ist aber die betriebliche. Die schlägt die anderen um längen!!

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24. April 2012 um 12:09
In Antwort auf neo_12745416

Pacjam,
das Riester Quatsch ist, kann man so nicht sagen.

Mein Chef kennt sich mit Altersvorsorge aus, und dieser behauptet noch keinen einzigen Artikel über Riester gelesen zu haben, der richtig wäre.

Riester hat nämlich drei große Vorteile:

1. Du bekommst staatliche Zulagen. (Was bei einem Studenten wir mir echt rentiert. 60 Mindesteinlage pro Jahr, 154 normale Förderung, 200 (einmalig) weil ich noch unter 25 bin und noch mal 300 für jedes kind das nach 2008 geboren wurde. Und jetzt lass den Betrag 40 Jahre lang anwachsen. Mit Zinseszins. Da kommt schon was zusammen. ( Ist auch eine gute Möglichkeit für Hausfrauen und Geringverdiener hier etwas für ihre Altersvorsorge zu tun)

2. Noch ein Vorteil von Riester. Du kannst einen Teil des Bruttolohns reininvestieren. Sprich du zahlst effektiv 150 ein merkst aber davon ca. 85 .

3. Weil du einen Teil deines Bruttolohn reingeriester hast, und damit Steuern gespart hast, sparst du auch wenn du Renter bist, an Steuern, weil du dann in einer anderen Steuerklasse bist.

Und jetzt sag mir mal einer das Riester nicht funktionert. Weil jeder der das behauptet, hat das Produkt nicht verstanden.

Zum Thema Alterarmut. Den Rentner ging es so gut wie noch nie. Das ist ein Fakt.

Ausserdem werden wir länger arbeiten müssen. Wenn wir länger leben ist es eine Notwendigkeit. Mit einer besseren medizinischen Versorgung müsste dies auch kein Problem sein. Jedes Kind, dass jetzt geboren wird, hat eine Lebenserwartung von 100 Jahren. Da können wir nicht mehr mit 67 in die Rente gehen.

Wenn man früh damit anfängt, für sein Alter vorzusorgen, und sei der Betrag noch so klein, dann muss man sich keine Sorgen machen. Aber man darf das Thema nicht verdrängen und muss früh damit anfangen.

Die beste Altersvorsoge die man bekommen kann ist aber die betriebliche. Die schlägt die anderen um längen!!

....
[Ausserdem werden wir länger arbeiten müssen. Wenn wir länger leben ist es eine Notwendigkeit.]

Wissen Sie, dass ist eine ziemlich dumme Rechnung, die so nicht stimmt. Diese würde nur stimmen, wenn der technologische Stand und die technologischen Mittel einen Stillstand erfahren würden.

Schauen Sie sich die Agrarwirtschaft an. Wieviele Menschen hat man vor 150 Jahren gebraucht, um die Bevölkerung ernähren zu können? Heute braucht man nur einen kleinen Bruchteil dieser, weil Maschinen viele aufgaben übernommen haben. Sogar bei den Dienstleistungen wird immer mehr automatisiert und der Mensch aus dem Arbeitsleben ausgeschlossen.

Im Übrigem ist es schon interessant, dass die Bevölkerungshöhe relativ stabil ist, die Produktion ständig wächst, aber die Rente immer geringer ist.

Das Problem mit der Altersvorsorge ist nicht, dass es nicht genügend Geld gibt, sondern weil die Verteilung der produzierten Güter nicht mehr funktioniert, weil das Finanzsystem den Bach untergeht.

PS: Wir haben in den letzten Jahren so viel exportiert wie noch nie, wo ist also das Geld hingeflossen? Und unsere Supermärkte schauen auch nicht leer aus, dass es einen realen Mangel an Gütern und Dienstleistungen gibt.

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24. April 2012 um 12:28

...
[Beides sozialistische Konstrukte und jeder weiß, was mit sozialistischen Experimenten im Endeffekt passiert.]

Wissen Sie eigentlich wo der Bankrott stattfindet? Bankrott findet überwiegend im Gehirn statt.

Ein System ist ein künstliches Konstrukt, genau wie der Sozialismus und der Kaptialismus (welcher in regelmäßigen Abständen immer wieder zusammenbrechen MUSS).

Geld kann man nicht essen und schon lange ist es nicht immer was wert. Genauso ist Gold kein Wertaufbewahrungsmittel, denn dieser findet letztendlich seine Akzeptanz in dem, wenn sich Menschen es "künstlich" besitzen wollen.

Über die Art der "Finanzierung" der Rente (oder besser gesagt, der Verteilung der produzierten Güter und Dienstleistungen) kann man sicherlich streiten. Allerdings würde ich davon abraten die Wörter Sozialismus und Kapitalismus (jeder versteht darunter etwas anderes) zu benutzen.

[Riester ist nämlich ein "Umlagesystem" - genau wie die gesetzlich vorgeschriebene Bankrott-Rente.]

Und was wäre Ihre Alternative?

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24. April 2012 um 12:44


[In 2 Jahrzent werden alle, die jetzt noch fleißig in die öffentlichen Rentenkasse zwangseinzahlen, feststellen, dass sie gar nichts mehr kriegen! ]

In einigen Jahren werden die meisten sowieso nicht mehr kriegen, weil das Wirtschaftssystem ehe zusammenbrechen wird.

[Es ist doch schon lange bekannt, dass der "Generationenvertrag" nicht mehr aufgeht.]

Es ist reinster Unsinn. Man kann nur das verteilen, was man auch "produziert". Und das Deutschland Exportvizemeister ist, die Läden vollgefühlt sind und es auch noch genug Reservearbeiter gibt, sollte es eigentlich kein Problem sein, es auch richtig zu verteilen (das es allen gut geht).

Der Generationenvertrag kann funktionieren. Nur ist die Masse zu dumm, um es zu begreifen.

[Was bin ich froh, dass ich mit Zwqangsbeiträgen bezüglich gesetzlicher Rentenkasse schon lange nichts mehr am Kopf hab. Ich zahle monatlich EUr 300,- in eine private Rentenversicherung und darf mich dafür auf eine halbwegs gesicherte Rente freuen]

Warten Sie ab, bis das Finanzsystem zusammenbricht. Da wird Ihre private Vorsorge null und nichtig werden. Wie sagt man so schön: Hochmut kommt stets vor dem Fall.

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24. April 2012 um 13:52

Vorsorge -
da mir die rente ja schon recht nah ist kann ich heute sagen, dass ich meinem vater sehr dankbar bin.
er hat schon in jungen jahren darauf bestanden, das ich einen teil meines azubigehaltes anlege und etwas für meine vorsorge tue. das war anfang der 70'er wo jeder dachte unsere renten sind mehr als sicher.

mein ganzes arbeitsleben lang - ich war zum glück nie arbeitslos - habe ich es so gehalten und immer etwas angelebt für mein alter, am anfang nur weil ich es so gelernt hatte, später dann weil ich gerne den standard halten möchte, den ich hatte und heute habe.

ich finde es sehr wichtig selbstverantwortlich für sich zu sorgen, vor allem wenn es einem möglich ist - egal ob es sich um rente- oder krankenversicherung oder auch für den fall einer pflege handelt.

vielen frauen meiner generation wird es leider einmal nicht so dolle gehen, da wir noch einer zeit angehören in der man nicht arbeiten ging sondern oft daheim bei den kindern blieb. der mann verdiente ja und meist soviel das man gut davon leben konnte. leider werden heute viele ehen auch weit nach der silberhochzeit geschieden, wenn dann vermögensteilung, versorgungsausgleich u.ä. stattgefunden haben stehen viele mit einem ganz ganz langen gesicht da.... das was für zwei im alter gereicht hätte und ein einigermassen gesichertes auskommen garantiert hätte sieht geteilt durch zwei meist ziemlich mies aus.
das problem ist dann häufig, dass man mit 50 + leider nicht mehr die möglichkeiten hat noch eine gute ausgewogene vorsorge zu treffen, weil weder das einkommen noch die zeit ausreichen.

man weiss nie was kommt, daher bin ich der ansicht man kann gar nicht früh genug mit der vorsorge anfangen und etwas für's alter zurücklegen.

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24. April 2012 um 14:06

In einigen Jahren,
weil ich keinen exakten Zeitpunkt nennen kann. Mit einzelnen Maßnahmen kann man den Systemzusammenbruch hinausziehen, aber nicht revidieren.

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