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Altersdifferenz 45 Jahre

26. November 2004 um 15:38

Hallo Leute, sorry, daß ich mit dem Thema des anderen Forums eine neu Diskussion eröffne, aber ich such nicht jemanden, der mir helfen kann, weil er nur(!!!!) 10 Jahre Unterschied hat, sondern jemand, der sich ungefähr in meiner Kategorie befindet,eben ab 30 oder besser 40 Jahren Differenz oder so. Ich(übrigens weiblich) möchte gerne wissen, ob das ein Unicum ist oder ob hier noch jemand anderes im Forum ist, der soweit über dem "Durchschnitt" liegt. Es ist nämlich in dieser Kategorie schon nicht einmal mehr möglich Präzidenzfälle in der Forschungsliteratur zu finden. Ich mit meinen an die 20 Jahren fühle mich ein bißchen alleine und hätte so viele Fragen. Z.B. an die, die nicht so sind wie ich. Ist denn der Umgang mit einer solchen Beziehung in der Öffentlichkeit überhaupt möglich bzw. stoße ich da nicht sehr schnell an die Toleranzgrenze bei dem Otto-Normal-Verbraucher??? Im Moment ist alles noch geheim, würde es an die Öffentlichkeit gelangen, gäbe es wohl auch im Umfeld einen Skandal. Gibt es jemanden in dieser Kategorie, der ein wenig aus seiner Erfahrung sprechen kann?
Hilferuf von Tristan84.

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27. November 2004 um 15:17

...bei uns sind es ...
... 30 Jahre Altersunterschied,also spreche Ich aus eigener Erfahrung.


Ich sage dir, wenn Ihr gemeinsam glücklich seit, dann steht all dem, also der öffentlichen Verkündung eurer Liebe, nichts im Wege.
Das Alter ist nicht wichtig, was zählt ist, dass ihr
f ü r e i n a n d e r "perfekt" seit, und ein kluger Mensch wird ja nicht negieren, dass eine junge, intelligente, geistig reife Frau mit einem älteren Mann glücklich ist, der sich nunmal auf ihrem Niveau befindet.
Natürlich gibt es Menschen die das verurteilen werden, ( wobei Ich bis jetzt noch keine negative Resonanz erhalten habe) aber wie schon de la Rochefoucauld schon sagte, "Mittelmäßige Geister verurteilen für gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht. "

Hab keine Angst den Schritt zu wagen

Liebe Grüße und Viel Glück

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27. November 2004 um 17:47
In Antwort auf oliwiaamelia

...bei uns sind es ...
... 30 Jahre Altersunterschied,also spreche Ich aus eigener Erfahrung.


Ich sage dir, wenn Ihr gemeinsam glücklich seit, dann steht all dem, also der öffentlichen Verkündung eurer Liebe, nichts im Wege.
Das Alter ist nicht wichtig, was zählt ist, dass ihr
f ü r e i n a n d e r "perfekt" seit, und ein kluger Mensch wird ja nicht negieren, dass eine junge, intelligente, geistig reife Frau mit einem älteren Mann glücklich ist, der sich nunmal auf ihrem Niveau befindet.
Natürlich gibt es Menschen die das verurteilen werden, ( wobei Ich bis jetzt noch keine negative Resonanz erhalten habe) aber wie schon de la Rochefoucauld schon sagte, "Mittelmäßige Geister verurteilen für gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht. "

Hab keine Angst den Schritt zu wagen

Liebe Grüße und Viel Glück

Danke Leute und viele Probleme
danke an euch beide, denn brooke, du hast recht, ich sollte auf die Menschen sch..., die nicht in der Lage sind, solch eine Situation, die aus Liebe entstanden ist zu verstehen. Ich bin reif genug, aber er ist es offensichtlich noch nicht, naja er ist Prof und ich war mal seine studentin, er ist seit einer ewig langen Zeit verheiratet und kann sich nicht entscheiden, bzw. will aus Verantwortung und Schuldgefühl seine Frau nicht verlassen. Bitte stellt nicht seine Liebe in Frage, ich bin mir sicher, daß er mich liebt, aber oftmals sind die Dinge eben sehr schwierig. Für ihn ist die Sache etwas, daß ihn völlig aus der Bahn geworfen hat, er ist vor mir noch nie fremdgegangen, was man auch merkt, er liebt aber und ich auch und beide sind wir eigentlich verzweifelt, weil wir nicht wissen, was wir tun sollen! Ich meine, wenn er sich vor seiner Frau zu mir bekennen würde, würde sie ihn sofort rausschmeißen und er könnte weder seine Kinder, noch seine Enkelkinder ( die sind jetzt in meinem Alter)weiter sehen. Er hat auch Bedenken wegen mir, er möchte nicht, daß ich mit meinen Anfang Zwanzig, mich an einen so alten Mann binde, der vielleicht noch krank wird... Ich sage dann, daß mir das nichts ausmachen würde, weil ich ihn liebe und mit ihm zusammen sein möchte, egal was kommt, aber die dinge verhalten sich nun einmal so, daß er den Hebel in der Hand hat und nicht ich! Es ist alles verzwickt! tristan84

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27. November 2004 um 19:20
In Antwort auf oliwiaamelia

...bei uns sind es ...
... 30 Jahre Altersunterschied,also spreche Ich aus eigener Erfahrung.


Ich sage dir, wenn Ihr gemeinsam glücklich seit, dann steht all dem, also der öffentlichen Verkündung eurer Liebe, nichts im Wege.
Das Alter ist nicht wichtig, was zählt ist, dass ihr
f ü r e i n a n d e r "perfekt" seit, und ein kluger Mensch wird ja nicht negieren, dass eine junge, intelligente, geistig reife Frau mit einem älteren Mann glücklich ist, der sich nunmal auf ihrem Niveau befindet.
Natürlich gibt es Menschen die das verurteilen werden, ( wobei Ich bis jetzt noch keine negative Resonanz erhalten habe) aber wie schon de la Rochefoucauld schon sagte, "Mittelmäßige Geister verurteilen für gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht. "

Hab keine Angst den Schritt zu wagen

Liebe Grüße und Viel Glück

...niemand zweifelt an seiner Liebe zu dir, ...
...keine Sorge

Das ist doch sehr normal.
Er will dass du auch an Dich denkst, denn du stehst vor dem Beginn deines Lebens, er macht sich vielleicht Sorgen dass du es dann bereust, deine "besten Jahre" verschwendet hast, und wenn er älter wird, dass du unglücklich bist in eurer Beziehung.

Aber die Gedanken die er sich macht, Seine Sorgen um Dich, sind doch auch nur ein Beweis seiner Liebe zu dir.
Er will dass du Glücklich bist.

Liebe Grüße

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28. November 2004 um 10:06

Also..
..mal ehrlich, würdest Du so handeln? Versetz Dich mal in ihre Lage - ich glaube so einfach ist das nicht. Und ich kann es gut verstehen, wenn sie sich nicht mit ihm in der Öffentlichkeit zeigen will. Ich muß auch ganz ehrlich sagen, daß ich es nicht besonders sexy finde, wenn ein Tattergreis mit einer so jungen Frau händchenhaltend durch die Gegend läuft. Ich bin allerdings auch vorbelastet in dem Sinne, daß mein Vater eine extrem jüngere Geliebte hatte und mich das total abgestoßen hat. Seitdem (oder vielleicht wäre es auch ohne den Vorfall so, kann ich aber nicht sagen - ist schon zu lange her) dreht sich mir der Magen um, wenn ich so eine Pärchenkonstellation erblicke. Am besten noch im Porsche.

Ich kann es überhaupt nicht verstehen, warum so junge Mädels sich auf Beziehungen mit Männern einlassen, die ihre Opas sein könnten - und kann es gut nachvollziehen, daß man sich in der Öffentlichkeit nicht zeigen möchte. Was wollte ich jetzt eigentlich sagen?! Keine Ahnung *g*, aber hier habt ihr jedenfalls meine verwirrte Meinung zu dem Thema

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28. November 2004 um 13:26
In Antwort auf naninja

Also..
..mal ehrlich, würdest Du so handeln? Versetz Dich mal in ihre Lage - ich glaube so einfach ist das nicht. Und ich kann es gut verstehen, wenn sie sich nicht mit ihm in der Öffentlichkeit zeigen will. Ich muß auch ganz ehrlich sagen, daß ich es nicht besonders sexy finde, wenn ein Tattergreis mit einer so jungen Frau händchenhaltend durch die Gegend läuft. Ich bin allerdings auch vorbelastet in dem Sinne, daß mein Vater eine extrem jüngere Geliebte hatte und mich das total abgestoßen hat. Seitdem (oder vielleicht wäre es auch ohne den Vorfall so, kann ich aber nicht sagen - ist schon zu lange her) dreht sich mir der Magen um, wenn ich so eine Pärchenkonstellation erblicke. Am besten noch im Porsche.

Ich kann es überhaupt nicht verstehen, warum so junge Mädels sich auf Beziehungen mit Männern einlassen, die ihre Opas sein könnten - und kann es gut nachvollziehen, daß man sich in der Öffentlichkeit nicht zeigen möchte. Was wollte ich jetzt eigentlich sagen?! Keine Ahnung *g*, aber hier habt ihr jedenfalls meine verwirrte Meinung zu dem Thema

Also naninja....von der lustigen Seite betrachtet:
)) , Ich verstehe was du meinst, vor allem in der Konstellation "junge Frau, älterer Mann, Porsche " ist es nat. von außen her betrachtet sicher schwer an die wahre Liebe zu glauben...
und naja...dir dreht sich der Magen um, ..hehe,ja aber stell dir vor,
George Clooney ist auch nicht der Jüngste...aber soooooooo sexy

wir sprechen hier von zwei Menschen die zueinander passen, äüßerlich, wie innerlich, die wohl die gleichen Ansichten vom Leben haben, und daher
ist das Alter von keiner Bedeutung,.
Ich würde jetzt auch nicht sagen dass es glauwürdig erscheinen würde wenn sagen wir..... Britney Spears und Richard Gere was miteinander hätten.
ääähm ja also wie gesagt das Thema mal von der lockeren Seite betrachtet ))

GRÜße AN ALLLLLLLLLEEEEE

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28. November 2004 um 15:24

Die Altersdifferenz ist doch in Wahrheit
nicht der Grund, dass ihr euch nicht in der Öffentlichkeit blicken lassen könnt, sondern die Tatsache, das er verheiratet ist. Ich finde es sehr verwunderlich, hier von Beziehung zu sprechen. Er hat ein junges naives Ding fürs Bett und daheim die treusorgende Gattin.

Und klar stösst so ein Verhältnis an manche Toleranzgrenze, aber nicht wegen des Altersunterschiedes.



LG
Sue

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28. November 2004 um 16:53
In Antwort auf sue44

Die Altersdifferenz ist doch in Wahrheit
nicht der Grund, dass ihr euch nicht in der Öffentlichkeit blicken lassen könnt, sondern die Tatsache, das er verheiratet ist. Ich finde es sehr verwunderlich, hier von Beziehung zu sprechen. Er hat ein junges naives Ding fürs Bett und daheim die treusorgende Gattin.

Und klar stösst so ein Verhältnis an manche Toleranzgrenze, aber nicht wegen des Altersunterschiedes.



LG
Sue

Welche andere Toleranzgrenze Sue??? Sex gut, aber nicht alles
Hallo Sue, natürlich ist es wahr, daß er Angst hat und deshalb nicht mit mir zusammen in der Öffentlichkeit herumspaziert. Aber, daß er nur wegen dem Sex mit mir zusammen ist, schließe ich kategorisch aus. Und natürlich würde ich unser Verhältnis als Beziehung betrachten, wir stehen doch in Beziehung zu einander. Ich gebe dir auch recht, wenn du meinst, daß er gerne mit mir schläft und wahrscheinlich lieber als mit seiner alten Dame zu Hause, das möchte ich doch hoffen, aber ich bin der Meinung, daß sich unsere Beziehung nicht durch unser Sexualleben definiert und unsere Liebe auch nicht. Liebe ist es, weil wir uns geistig, und ja auch körperlich "verwandt" fühlen, wenn wir zusammen sind, ist daß ein Glück für uns beide, es passt einfach, wie wir miteinander umgehen, wie wir reden, was ich sage, was er antwortet, es ist manchmal unheimlich perfekt. Und ich glaube nicht, daß er seine wohlsituierte Lebenssituation, mit seiner Lebensweisheit von über 60 Jahren, für einmal "Drüberrutschen" (entschuldige den Ausdruck!) aufs Spiel setzen würde.
Fakt ist, ich würde gern mit ihm leben, aber er will sich mir nicht zumuten und denkt, Zitat:"Du würdest es keine vier Wochen mit mir aushalten!" Tja, was kann man dagegen tun? Wie und wofür soll ich kämpfen, wenn er zwar liebt, aber keine nahe Zukunft für uns sieht???
Tristan84

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28. November 2004 um 20:41
In Antwort auf tristan84

Welche andere Toleranzgrenze Sue??? Sex gut, aber nicht alles
Hallo Sue, natürlich ist es wahr, daß er Angst hat und deshalb nicht mit mir zusammen in der Öffentlichkeit herumspaziert. Aber, daß er nur wegen dem Sex mit mir zusammen ist, schließe ich kategorisch aus. Und natürlich würde ich unser Verhältnis als Beziehung betrachten, wir stehen doch in Beziehung zu einander. Ich gebe dir auch recht, wenn du meinst, daß er gerne mit mir schläft und wahrscheinlich lieber als mit seiner alten Dame zu Hause, das möchte ich doch hoffen, aber ich bin der Meinung, daß sich unsere Beziehung nicht durch unser Sexualleben definiert und unsere Liebe auch nicht. Liebe ist es, weil wir uns geistig, und ja auch körperlich "verwandt" fühlen, wenn wir zusammen sind, ist daß ein Glück für uns beide, es passt einfach, wie wir miteinander umgehen, wie wir reden, was ich sage, was er antwortet, es ist manchmal unheimlich perfekt. Und ich glaube nicht, daß er seine wohlsituierte Lebenssituation, mit seiner Lebensweisheit von über 60 Jahren, für einmal "Drüberrutschen" (entschuldige den Ausdruck!) aufs Spiel setzen würde.
Fakt ist, ich würde gern mit ihm leben, aber er will sich mir nicht zumuten und denkt, Zitat:"Du würdest es keine vier Wochen mit mir aushalten!" Tja, was kann man dagegen tun? Wie und wofür soll ich kämpfen, wenn er zwar liebt, aber keine nahe Zukunft für uns sieht???
Tristan84

Sorry..
...aber wenn Du tatsächlich seine Geliebte bist, finde ich's nur noch widerlich. Ich dachte Ihr wärt beide solo. Klar will er nur Sex mit Dir, wahrscheinlich ist ihm seine "alte Dame" zu langweilig geworden. Und daß Du auch noch mitspielst und überhaupt kein schlechtes Gewissen hast..sorry aber da könnte ich kotzen. Ich habe miterlebt, wie meine Mutter gelitten hat, als mein Vater eine junge Geliebte (er 46, sie 23) hatte.
Du solltest Dich echt schämen, so scheiße das auch jetzt klingt!

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28. November 2004 um 23:57

Puh,
Mädel, ich weiß genau, wovon du sprichst...
Vor fast einem Jahr habe ich einen Mann kennengelernt, der mir aus einer schwierigen Lebenslage Mut geben konnte und mich wieder zum lachen gebracht hat. Wir waren "Bekannte", bis ich von seiner Seite mehr entnahm. Ich ließ mich auf ihn ein, mit dem Gedanken, ein Abenteuer zu erleben.

Voilá: Aus dem Abenteuer ist eine glückliche Beziehung geworden und der kleine Unterschied von 36,5 Jahren ist schon lange kein Thema mehr.

Weißt du, mit ihm zusammenleben zu wollen und ihn wirklich zu lieben, ist eine Sache. Die andere jedoch ist, sein Leben und die Menschen um einen damit automatisch in ein anderes Eck zu stellen. Und das wird dir bevorstehen, weil man es drehen und wenden kann wie man möchte- aber ein normales Paar werden ihr nie sein. Und ihr werdet auch nicht als ein solches behandelt werden, was nicht immer leicht ist. Am schwierigsten ist das Aufeinandertreffen mit den jeweiligen Familien. Und eines möchte dir auch gesagt sein: Der Beziehung(!) wegen würde ich niemandem dazu raten. Der Liebe wegen jedoch schon, weil es nichts schlimmeres gibt, als greifbar nahes Glück, dass man aus vorhersehbaren Hürden nicht einmal versucht zu ergreifen.

Ich möchte es so sagen: Wenn es wirklich etwas mit Liebe zu tun hat, lebt man die Partnerschaft bald wie jede andere, lernt über Blicke und Sprüche hinwegzusehen und scheut sich auch nicht, nach der Hand der anderen zu greifen. Ich möchte aber auch nicht leugnen, dass es schwieriger ist, die Harmonie aufrecht zu erhalten. Es GIBT Probleme und die Differenzen WERDEN sich nicht immer sanft bemerkbar machen. Aber wenn man das in den Griff bekommt, in dem Bewußtsein, es nicht mit "alltäglichen Problemchen" zu tun zu haben, schafft man auch das.

Ich bin schon mehr als einmal aufgelöst und heulend daheim gesessen und habe mich gefragt, warum ich es mir absichtlich so schwer mache und nicht einfach ein normales Beziehungsleben führen kann. Aber dann weiß man wieder, dass man liebt und die Gedanken werden zweitrangig.

Der Aspekt, dass du ihn überleben würdest, schlimmsten Falls als Pflegerin herhalten musst, ist ein nicht außer Acht zu lassender. Dass du mit diesem Mann keine Familie haben wirst, sollte dir ebenfalls bewußt sein.
Mein Freund machte sich teilweise Vorwürfe, mir mein Leben zu blockieren. Ehrlich: ein Fünkchen Wahrheit ist an der Sache, und das braucht man nicht erlebt zu haben, um das verstehen zu können. Nur werfe ich eine Frage in die Runde: Wenn ich mir, am Beginn meines Lebens, den Kopf zerbreche über Familie (die noch mind. 15 Jahre Zeit hat) oder was-nicht-alles-passieren-könnte, und dafür jemanden aufgebe, der mein Leben mit anderen Dingen (Erfahrung, Weisheit, Persönlichkeit etc.) berichert und den ich lieben gelernt habe, bin ich dann mit 50 glücklich, wenn ich auf das zurückblicke, an dem mein Herz so gehangen hat? Ist es das, dass ich mir nun jemanden in meinem Alter suche(n muss), bei dem ich genauso wenig die Sicherheit habe, dass er mir ewig bleibt, und dafür einen Mann versäume, der mir vielleicht mehr mitgibt als ein anderer das in diesem Moment schaffen würde?

Ich gebe dir einen Rat und das gilt auch für ihn: Eine Ehe zu führen, die als gescheitert gilt- und in seinem Fall ist sie das wohl- ist für alle Beteiligten eine Show, mit der keiner glücklich wird. Wenn du nun 50 wärst, würde er dann auch zögern? Wenn du davon ausgehst, dass er dich liebt und es keine reine Neugier mit Jungbrunnen im Set ist, muss er verstehen lernen, dass er sich zwar um deine Zukunft sorgen kann, du aber in diesem jetzigen Moment nur mit deiner Entscheidung glücklich sein wirst. Dann wird auch eine Beziehung klappen und er wird seine Prioritäten überdenken müssen.
Ich war immer der Meinung, dass man in einem guten Leben niemandem etwas schuldig bleiben und auch mit keinen Gefälligkeiten austreten sollte. Wenn es sein Herz will, wird er auch sein Leben mit mitte 60 nochmal neu umkrempeln.

Laaange Rede, gaaanz kurzer Sinn :

Scheiß auf die anderen, die Menschen, die dich kennen und lieben werden hinter dir stehen, von den anderen brauchst du nichts zu wissen! Und wenn die Liebe groß ist, findet ihr einen Weg, sie zu leben. Denn niemand hat hierzu Richtlinien entwickelt, es ist eure Freiheit zu entscheiden, was ihr mit diesem Leben macht. Aber egal was es ist, glücklich soll es euch machen und dafür sollte man auf nichts verzichten müssen!

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29. November 2004 um 12:56
In Antwort auf naninja

Sorry..
...aber wenn Du tatsächlich seine Geliebte bist, finde ich's nur noch widerlich. Ich dachte Ihr wärt beide solo. Klar will er nur Sex mit Dir, wahrscheinlich ist ihm seine "alte Dame" zu langweilig geworden. Und daß Du auch noch mitspielst und überhaupt kein schlechtes Gewissen hast..sorry aber da könnte ich kotzen. Ich habe miterlebt, wie meine Mutter gelitten hat, als mein Vater eine junge Geliebte (er 46, sie 23) hatte.
Du solltest Dich echt schämen, so scheiße das auch jetzt klingt!

Solche beiträge wie deine...(naninja)
sind es, die mich vor der Öffentlichkeit zittern lassen, es ist offensichtlich, daß du mit so einer Art von Situation nicht klarkommst, weil du durch deine Kindheit vorgeprägt bist, zu deiner info, mein Vater hat meine Mutter, bevor sie an krebs gestorben ist auch mit einer 20 Jahre jüngeren Frau betrogen und ist sogar ausgezogen, also weiß ich sehr gut, wie die andere Seite der Medaille aussieht, aber dadurch definiert sich Liebe nun mal auch, man kann sich nicht aussuchen, in wen man sich verliebt und auch das schlechte Gewissen spielt eine Rolle, denn man ist natürlich nicht immer in der Situation, daß der andere Mensch ganz zufällig grad ungebunden ist, aber man tut es trotzdem, weil man denkt, daß man nicht anders handeln kann. Er ist kein ... ich weiß, daß klingt so, als würde ich ihn in meiner Liebesdusslichkeit verteidigen, aber es war ja auch so, daß ich dieses Verhältnis angefangen habe und nicht er, besser er hat sich noch lange dagegen "gewehrt", obwohl er sich zu mir hingezogen gefühlt hat. Ach und zur Info, nein nochmal zum Mitschreiben unsere Beziehung definiert sich nicht durch den SEX!!!!
Tristan84
PS: Was heißt denn bitteschön "...wenn ich tatsächlich seine Geliebte bin..."?
Und ehrlich ich leide auch, sie (seine Frau) sieht den Mann den sie lebt wenigstens jeden Tag und muss sich nicht immerzu vorstellen, was er gerade mit der andern tut!!!!

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29. November 2004 um 13:10
In Antwort auf saoirse

Puh,
Mädel, ich weiß genau, wovon du sprichst...
Vor fast einem Jahr habe ich einen Mann kennengelernt, der mir aus einer schwierigen Lebenslage Mut geben konnte und mich wieder zum lachen gebracht hat. Wir waren "Bekannte", bis ich von seiner Seite mehr entnahm. Ich ließ mich auf ihn ein, mit dem Gedanken, ein Abenteuer zu erleben.

Voilá: Aus dem Abenteuer ist eine glückliche Beziehung geworden und der kleine Unterschied von 36,5 Jahren ist schon lange kein Thema mehr.

Weißt du, mit ihm zusammenleben zu wollen und ihn wirklich zu lieben, ist eine Sache. Die andere jedoch ist, sein Leben und die Menschen um einen damit automatisch in ein anderes Eck zu stellen. Und das wird dir bevorstehen, weil man es drehen und wenden kann wie man möchte- aber ein normales Paar werden ihr nie sein. Und ihr werdet auch nicht als ein solches behandelt werden, was nicht immer leicht ist. Am schwierigsten ist das Aufeinandertreffen mit den jeweiligen Familien. Und eines möchte dir auch gesagt sein: Der Beziehung(!) wegen würde ich niemandem dazu raten. Der Liebe wegen jedoch schon, weil es nichts schlimmeres gibt, als greifbar nahes Glück, dass man aus vorhersehbaren Hürden nicht einmal versucht zu ergreifen.

Ich möchte es so sagen: Wenn es wirklich etwas mit Liebe zu tun hat, lebt man die Partnerschaft bald wie jede andere, lernt über Blicke und Sprüche hinwegzusehen und scheut sich auch nicht, nach der Hand der anderen zu greifen. Ich möchte aber auch nicht leugnen, dass es schwieriger ist, die Harmonie aufrecht zu erhalten. Es GIBT Probleme und die Differenzen WERDEN sich nicht immer sanft bemerkbar machen. Aber wenn man das in den Griff bekommt, in dem Bewußtsein, es nicht mit "alltäglichen Problemchen" zu tun zu haben, schafft man auch das.

Ich bin schon mehr als einmal aufgelöst und heulend daheim gesessen und habe mich gefragt, warum ich es mir absichtlich so schwer mache und nicht einfach ein normales Beziehungsleben führen kann. Aber dann weiß man wieder, dass man liebt und die Gedanken werden zweitrangig.

Der Aspekt, dass du ihn überleben würdest, schlimmsten Falls als Pflegerin herhalten musst, ist ein nicht außer Acht zu lassender. Dass du mit diesem Mann keine Familie haben wirst, sollte dir ebenfalls bewußt sein.
Mein Freund machte sich teilweise Vorwürfe, mir mein Leben zu blockieren. Ehrlich: ein Fünkchen Wahrheit ist an der Sache, und das braucht man nicht erlebt zu haben, um das verstehen zu können. Nur werfe ich eine Frage in die Runde: Wenn ich mir, am Beginn meines Lebens, den Kopf zerbreche über Familie (die noch mind. 15 Jahre Zeit hat) oder was-nicht-alles-passieren-könnte, und dafür jemanden aufgebe, der mein Leben mit anderen Dingen (Erfahrung, Weisheit, Persönlichkeit etc.) berichert und den ich lieben gelernt habe, bin ich dann mit 50 glücklich, wenn ich auf das zurückblicke, an dem mein Herz so gehangen hat? Ist es das, dass ich mir nun jemanden in meinem Alter suche(n muss), bei dem ich genauso wenig die Sicherheit habe, dass er mir ewig bleibt, und dafür einen Mann versäume, der mir vielleicht mehr mitgibt als ein anderer das in diesem Moment schaffen würde?

Ich gebe dir einen Rat und das gilt auch für ihn: Eine Ehe zu führen, die als gescheitert gilt- und in seinem Fall ist sie das wohl- ist für alle Beteiligten eine Show, mit der keiner glücklich wird. Wenn du nun 50 wärst, würde er dann auch zögern? Wenn du davon ausgehst, dass er dich liebt und es keine reine Neugier mit Jungbrunnen im Set ist, muss er verstehen lernen, dass er sich zwar um deine Zukunft sorgen kann, du aber in diesem jetzigen Moment nur mit deiner Entscheidung glücklich sein wirst. Dann wird auch eine Beziehung klappen und er wird seine Prioritäten überdenken müssen.
Ich war immer der Meinung, dass man in einem guten Leben niemandem etwas schuldig bleiben und auch mit keinen Gefälligkeiten austreten sollte. Wenn es sein Herz will, wird er auch sein Leben mit mitte 60 nochmal neu umkrempeln.

Laaange Rede, gaaanz kurzer Sinn :

Scheiß auf die anderen, die Menschen, die dich kennen und lieben werden hinter dir stehen, von den anderen brauchst du nichts zu wissen! Und wenn die Liebe groß ist, findet ihr einen Weg, sie zu leben. Denn niemand hat hierzu Richtlinien entwickelt, es ist eure Freiheit zu entscheiden, was ihr mit diesem Leben macht. Aber egal was es ist, glücklich soll es euch machen und dafür sollte man auf nichts verzichten müssen!

Vielen Dank
Habe den Beitrag gerade gelesen und war sehr glücklich, daß es jemanden gibt, der auch daran glaubt, daß soetwas funktionieren kann. Und es auch in sich selbst bestättigt sieht. Im Moment befinden wir uns gerade in einer kleinen Krise, wollen uns sehen, aber immer kommt was dazwischen, diese Geheimniskrämerei muss aufhören, sonst drehe ich noch durch. Das Argument, daß er auch nicht solche Probleme mit mir hätte, wenn ich dreißig Jahre älter wäre, ging mir auch schon durch den Kopf und es ist sinnvoll mit ihm noch einmal darüber zu sprechen, aber seiner Frau geht es auch gesundheitlich nicht gut (ich weiß, nicht zuletzt wegen mir und ihm, sie ahnt halt was) und deshalb sagt er sich, daß er sie einfach nicht verlassen kann, er hat angst, daß sie daran kaputtgeht und das ist ja auch begründet, denn wenn man 30 Jahre zusammen gelebt hat, entsteht eine Art Symbiose, ein Vertrauensverhältnis, eine imense Abhängigkeit von einander. Er ist der Meinung, daß er nicht glücklich werden würde, wenn er sie im "Stich" lassen würde und er mir und sich irgendwann solche Vorwürfe machen würde, daß unsere Beziehung daran zerbrechen würde. Es ist halt alles sehr schwierig. Es gibt Dinge im Leben, die wünschen sich zwei Menschen füreinander und sind doch trotzdem kaum erreichbar...Vielleicht gibt es Umstände, die zwei Liebende entzweien, so sehr, daß man sich bewußt wird, daß es doch Tatsachen gibt, die selbst große Liebe unmöglich machen. Es ist sehr traurig etwas derartiges erkennen zu müssen. Aber ich kann ihn auch nicht gehen lassen...
Tristan84

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29. November 2004 um 13:56
In Antwort auf tristan84

Solche beiträge wie deine...(naninja)
sind es, die mich vor der Öffentlichkeit zittern lassen, es ist offensichtlich, daß du mit so einer Art von Situation nicht klarkommst, weil du durch deine Kindheit vorgeprägt bist, zu deiner info, mein Vater hat meine Mutter, bevor sie an krebs gestorben ist auch mit einer 20 Jahre jüngeren Frau betrogen und ist sogar ausgezogen, also weiß ich sehr gut, wie die andere Seite der Medaille aussieht, aber dadurch definiert sich Liebe nun mal auch, man kann sich nicht aussuchen, in wen man sich verliebt und auch das schlechte Gewissen spielt eine Rolle, denn man ist natürlich nicht immer in der Situation, daß der andere Mensch ganz zufällig grad ungebunden ist, aber man tut es trotzdem, weil man denkt, daß man nicht anders handeln kann. Er ist kein ... ich weiß, daß klingt so, als würde ich ihn in meiner Liebesdusslichkeit verteidigen, aber es war ja auch so, daß ich dieses Verhältnis angefangen habe und nicht er, besser er hat sich noch lange dagegen "gewehrt", obwohl er sich zu mir hingezogen gefühlt hat. Ach und zur Info, nein nochmal zum Mitschreiben unsere Beziehung definiert sich nicht durch den SEX!!!!
Tristan84
PS: Was heißt denn bitteschön "...wenn ich tatsächlich seine Geliebte bin..."?
Und ehrlich ich leide auch, sie (seine Frau) sieht den Mann den sie lebt wenigstens jeden Tag und muss sich nicht immerzu vorstellen, was er gerade mit der andern tut!!!!

Das ist leider nicht ganz richtig...
... dass "man kann sich nicht aussuchen, in wen man sich verliebt ", das Bewußtsein und insbesondere das Unterbewußtsein spielen eine massive Rolle bei der Partnerwahl! Beides ist geprägt von der individuellen Erfahrung und natürlcih auch von der Gesellschaft.
Den freien Willen gibt es meiner Meinung nach nur in der Theorie.
Fühl Dich bitte nicht so fremdgesteuert, es passiert "nicht einfach so", es ist Deine Entscheidung!

Mir fiel beim Lesen auf wie verbittert Du Deinen Vater erwähnst - ich hoffe, Du möchtest nun nicht versuchen irgendetwas "nachzuholen" oder zwecks Verarbeitung eine ähnliche Situation zu erschaffen... ich meine dies nicht wertend, mir steht ein Urteil sicher nicht zu!

Aber vielleicht ist es ein Denkansatz für Dich?!

Alles Gute !

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29. November 2004 um 14:02

Ich kenne...
..deine sorgen und ängste und gefühle auch. ich habe hier auch schon eine diskussion eröffnet, unter anderem aspekt.

bei mir sind es zwar nicht so viele jahre wie bei dir, aber die probleme doch ähnlich. zudem ist er noch der onkel meines mannes, hat eine tochter, die gleich alt ist wie ich und eine enkeltochter, die gleich alt ist wie meine jüngere tochter.

wir haben uns auch erst nicht öffentlich dazu bekannt. aber unsere ehen waren auch vorher schon kaputt. meine situation war zwar geregelt, mit meinem mann, aber er hat einfach stil vor ich hin gelitten in seiner ehe. trotzdem wollte ich nicht, dass es jemand erfährt, weil ich genau mit diesen vorwürfen gerechnet habe, die du jetzt auch hier im forum zu hören bekommst, von all denen, die nicht wissen, wie sich eine solche tiefe liebe wirklich anfühlt.

letztlich haben wir uns doch aus dieser heimlichkeit rausgetraut, weil wir beide sonst kaputt gegangen wären, und die anderen letztlich auch, weil wir nämlich nirgendwo mehr "richtig" waren.

mein liebster ist setzten samstag zu hause ausgezogen, also alles noch ganz frisch. und alles, was seine frau dazu zu sagen hatte, war, dass sie nicht versteht, dass er wegen "ein bisschen sex" 35 jahre ehe hinwirft. 35 aneinander gewöhnt, nebeneinander her gelebt, wenigstens die letzten jahre.

nur ihr beide könnt diese liebe spüren, und du wirst feststellen, dass wildfremde leute, und die, die euch wirklich gut kennen, auch sehen und akzeptieren werden, dass ihr glücklich seid zusammen. diese erfahrung haben wir auch gemacht. und alle anderen müssen euch egal werden.

ich kenne das übrigens auch, dass mein schatz gesagt hat, er will mich nicht mit sich "belasten". aber im grunde wissen wir beide, dass es alles andere als eine belastung ist.

ich wünsch dir viel kraft, und ihm auch!!!!!

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29. November 2004 um 14:47
In Antwort auf tristan84

Vielen Dank
Habe den Beitrag gerade gelesen und war sehr glücklich, daß es jemanden gibt, der auch daran glaubt, daß soetwas funktionieren kann. Und es auch in sich selbst bestättigt sieht. Im Moment befinden wir uns gerade in einer kleinen Krise, wollen uns sehen, aber immer kommt was dazwischen, diese Geheimniskrämerei muss aufhören, sonst drehe ich noch durch. Das Argument, daß er auch nicht solche Probleme mit mir hätte, wenn ich dreißig Jahre älter wäre, ging mir auch schon durch den Kopf und es ist sinnvoll mit ihm noch einmal darüber zu sprechen, aber seiner Frau geht es auch gesundheitlich nicht gut (ich weiß, nicht zuletzt wegen mir und ihm, sie ahnt halt was) und deshalb sagt er sich, daß er sie einfach nicht verlassen kann, er hat angst, daß sie daran kaputtgeht und das ist ja auch begründet, denn wenn man 30 Jahre zusammen gelebt hat, entsteht eine Art Symbiose, ein Vertrauensverhältnis, eine imense Abhängigkeit von einander. Er ist der Meinung, daß er nicht glücklich werden würde, wenn er sie im "Stich" lassen würde und er mir und sich irgendwann solche Vorwürfe machen würde, daß unsere Beziehung daran zerbrechen würde. Es ist halt alles sehr schwierig. Es gibt Dinge im Leben, die wünschen sich zwei Menschen füreinander und sind doch trotzdem kaum erreichbar...Vielleicht gibt es Umstände, die zwei Liebende entzweien, so sehr, daß man sich bewußt wird, daß es doch Tatsachen gibt, die selbst große Liebe unmöglich machen. Es ist sehr traurig etwas derartiges erkennen zu müssen. Aber ich kann ihn auch nicht gehen lassen...
Tristan84

Enttäuschungen...
...müssen abgewogen werden. Was macht seine Familie und damit vielleicht sogar ihn selbst unglücklich und in welchem Verhältnis dazu steht das Bedürfnis nach der neuen Liebe zu dir?

30 Jahre Zusammenleben ist eine sehr lange Zeit, und du hast recht, diese Umstände zählen vielleicht zu den wenigen, die sogar große Liebe hindern können. Eine so lange Zeit beinhaltet nicht nur eigene Entwicklung, Erfahrungen und Konfrontation mit schönen und schlechten Dingen; 30 Jahre binden aneinander, können eine Abhängigkeit mit sich ziehen und im schlimmsten Fall nie überwunden werden.

Andererseits: Seit dem Moment, als er dich in sein Leben gelassen hat, hat er seine Beziehung in Frage gestellt. Seine Frau wird etwas wittern, da bin ich mir sicher. Sobald Gefühle im Spiel sind, ist es eine Frage der Zeit, bis man Signale aussendet und den Zwispalt spüren lässt. Nur kann seine Frau auch mit einer Lüge leben? Vielleicht gibt es Menschen, die sich der Wahrheit nicht stellen wollen und daher verdrängen, was sie eigentlich ahnen- aber ist das ein Zustand, der -in dem Fall- deinen Freund glücklicher macht?
Ich will um Gottes Willen weder gegen das Wohl seiner Frau reden, noch alles gutheißen, was ihr macht. Ich will im Grunde nur sagen, dass eine Gewohnheit und der Trott eines lange so gelebten Lebens nicht die Überhand gewinnen sollten, wenn es Alternativen gibt, die tatsächlich eine bedeutende persönliche Bereicherung darstellen würden.
Ob es sich hierbei um eine normale Trennungssituation handeln würde oder ob seine Frau tatsächlich nicht klarkäme, kann ich nicht sagen. Aber ich würde diesen Weg nicht einfach gehen, weil er am naheliegensten ist und auf den ersten Blick für alle am vernünftigsten erscheint. Aus alleiniger Vernunft hat noch keiner Glück gewonnen, aus reinen Bauchgefühlen heraus allerdings auch nicht.

Wie gesagt: Zur Beziehung ansich gibt es für mich nicht mehr zu sagen als: Seht mich an!; zu euren speziellen Umständen möchte ich nur den Rat geben, dass ihr zwar bald etwas gegen den momentanen Zustand tun, aber keine der Fronten zu über- bzw. unterbewerten solltet. Alle können hier nicht als Sieger aussteigen, nur wo wiegt der Verlust am meisten?

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29. November 2004 um 15:09
In Antwort auf naninja

Sorry..
...aber wenn Du tatsächlich seine Geliebte bist, finde ich's nur noch widerlich. Ich dachte Ihr wärt beide solo. Klar will er nur Sex mit Dir, wahrscheinlich ist ihm seine "alte Dame" zu langweilig geworden. Und daß Du auch noch mitspielst und überhaupt kein schlechtes Gewissen hast..sorry aber da könnte ich kotzen. Ich habe miterlebt, wie meine Mutter gelitten hat, als mein Vater eine junge Geliebte (er 46, sie 23) hatte.
Du solltest Dich echt schämen, so scheiße das auch jetzt klingt!

Ziemlich krasse antwort,
liebe naninja.

ich finde es auch unmoralisch, ehen auseinander zu bringen - trotzdem ist es nicht fair, den eigenen frust an anderen auszulassen.
warum verteidigst du deinen vater (kann ich nur so deuten aufgrund deiner reaktion) und gibst jemandem die schuld, der keine verantwortung für eine familie trägt?

h.

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29. November 2004 um 16:17
In Antwort auf elbengel

Das ist leider nicht ganz richtig...
... dass "man kann sich nicht aussuchen, in wen man sich verliebt ", das Bewußtsein und insbesondere das Unterbewußtsein spielen eine massive Rolle bei der Partnerwahl! Beides ist geprägt von der individuellen Erfahrung und natürlcih auch von der Gesellschaft.
Den freien Willen gibt es meiner Meinung nach nur in der Theorie.
Fühl Dich bitte nicht so fremdgesteuert, es passiert "nicht einfach so", es ist Deine Entscheidung!

Mir fiel beim Lesen auf wie verbittert Du Deinen Vater erwähnst - ich hoffe, Du möchtest nun nicht versuchen irgendetwas "nachzuholen" oder zwecks Verarbeitung eine ähnliche Situation zu erschaffen... ich meine dies nicht wertend, mir steht ein Urteil sicher nicht zu!

Aber vielleicht ist es ein Denkansatz für Dich?!

Alles Gute !

Naja..
..also ich muß dazusagen, daß ich weder meinen Vater verteidige (im Gegenteil, ich fand es genauso blöd, was er gemacht hat) noch daß ich irgendwelchen Frust rauslasse oder verbittert. Die ganze Sache ist immerhin schon 19 Jahre her. Ich war lange Zeit sehr sauer, aber mittlerweile hat sich das in freundliche Distanz umgewandelt. Ich war auch ein bißchen absichtlich so kraß, um mal Denkanstöße zu geben, daß man durchaus Familien zerstören kann, wenn man sich in sowas "einmischt" - und natürlich auch, wenn von der anderen Seite Zustimmung erfolgt.
Bei mir war es auch so, daß mein Vater meine Mutter noch geliebt, aber keinen tollen Sex mehr von ihr bekommen hat, und den plus die Anerkennung einer Jüngeren (tut ja gut) hat er sich dann bei einer 23jährigen geholt. In sofern würde ich diese Bedenken nicht ganz außen vorlassen.
Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, beim besten Willen nicht, daß irgendeine hier (es sei denn, sie hat es selber mitgemacht) beim Anblick eines solchen Paares denkt "och süß, die lieben sich". Ein bißchen ehrlicher könntet Ihr schon sein, denn ich glaube 80% der Bevölkerung denken genau wie ich, daß so eine Beziehung nicht normal ist.

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29. November 2004 um 16:42
In Antwort auf elbengel

Das ist leider nicht ganz richtig...
... dass "man kann sich nicht aussuchen, in wen man sich verliebt ", das Bewußtsein und insbesondere das Unterbewußtsein spielen eine massive Rolle bei der Partnerwahl! Beides ist geprägt von der individuellen Erfahrung und natürlcih auch von der Gesellschaft.
Den freien Willen gibt es meiner Meinung nach nur in der Theorie.
Fühl Dich bitte nicht so fremdgesteuert, es passiert "nicht einfach so", es ist Deine Entscheidung!

Mir fiel beim Lesen auf wie verbittert Du Deinen Vater erwähnst - ich hoffe, Du möchtest nun nicht versuchen irgendetwas "nachzuholen" oder zwecks Verarbeitung eine ähnliche Situation zu erschaffen... ich meine dies nicht wertend, mir steht ein Urteil sicher nicht zu!

Aber vielleicht ist es ein Denkansatz für Dich?!

Alles Gute !

Ja, ElbEngel
so seh ich das auch.

Tristan:
[Quote]
aber es war ja auch so, daß ich dieses Verhältnis angefangen habe und nicht er, besser er hat sich noch lange dagegen "gewehrt", obwohl er sich zu mir hingezogen gefühlt hat. Ach und zur Info, nein nochmal zum Mitschreiben unsere Beziehung definiert sich nicht durch den SEX!!!!
[/Quote]

Welcher 65jährige würde sich wohl nicht geschmeichelt fühlen, wenn ihm eine 20jährige Avancen macht? Wenn ihn im heimischen Bett womögloch Potenzprobleme plagen, liegt es doch nahe, es mal bei was "Frischem" zu versuchen, aber natürlich nicht nur für Sex (weil eben die Potenz nimmer mitmacht), Mann will sich seine Gespielin doch ein bissl warmhalten.

[Quote]
PS: Was heißt denn bitteschön "...wenn ich tatsächlich seine Geliebte bin..."?
Und ehrlich ich leide auch, sie (seine Frau) sieht den Mann den sie lebt wenigstens jeden Tag und muss sich nicht immerzu vorstellen, was er gerade mit der andern tut!!!!
[/Quote]

Und ich glaube, du hast überhaupt keine Vorstellung, wie seine Frau und auch Er leiden wird, wenn euer Verhältnis auffliegt. Denn da wird auch er leiden, weil er seine Ehe aufs Spiel gesetzt hat, eine langjährige Partnerschaft gefährdet hat wegen ein bißchen Sex.
Du siehst nur dich. Dein Leiden, wenn eure Affäre nach ein paar Wochen oder Monaten auffliegt. Denn mehr ist es nicht, wie Imandra schon schrieb, er baut doch mit seinen Worten schon vor.

LG
Sue

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29. November 2004 um 17:01

Du Blutegel!
Du Erbschleicherin, du willst doch nur die Kohle!

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29. November 2004 um 17:11
In Antwort auf naninja

Naja..
..also ich muß dazusagen, daß ich weder meinen Vater verteidige (im Gegenteil, ich fand es genauso blöd, was er gemacht hat) noch daß ich irgendwelchen Frust rauslasse oder verbittert. Die ganze Sache ist immerhin schon 19 Jahre her. Ich war lange Zeit sehr sauer, aber mittlerweile hat sich das in freundliche Distanz umgewandelt. Ich war auch ein bißchen absichtlich so kraß, um mal Denkanstöße zu geben, daß man durchaus Familien zerstören kann, wenn man sich in sowas "einmischt" - und natürlich auch, wenn von der anderen Seite Zustimmung erfolgt.
Bei mir war es auch so, daß mein Vater meine Mutter noch geliebt, aber keinen tollen Sex mehr von ihr bekommen hat, und den plus die Anerkennung einer Jüngeren (tut ja gut) hat er sich dann bei einer 23jährigen geholt. In sofern würde ich diese Bedenken nicht ganz außen vorlassen.
Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, beim besten Willen nicht, daß irgendeine hier (es sei denn, sie hat es selber mitgemacht) beim Anblick eines solchen Paares denkt "och süß, die lieben sich". Ein bißchen ehrlicher könntet Ihr schon sein, denn ich glaube 80% der Bevölkerung denken genau wie ich, daß so eine Beziehung nicht normal ist.

...
Jetzt sagt mal, rennt noch alles vorwärts bei euch? Ist es nicht ein bisschen engstirnig, zu denken, man wisse über Motive anderer bescheid, weil sich dieses Muster öfter wiederspiegelt als vielleicht ein anderes? Wo gilt es als genormt, dass sich ein 65jähriger (der schon alleine vom Trieb her anders denkt als ein Burschi mit 20) nicht ebenso in ein junges Mädel verlieben kann, wie jemand mit 30, 40? Dass der Sex in jeder Beziehung einen wichtigen Platz einnimmt, ist unbestritten- aber wie viele 25 jährige Männer verlassen ihre Partnerinnen für "besseren" Sex? Das sind doch keine Argumente! Und ich möchte hier nicht mit den Worten "normal" und "abnormal" jonglieren, da es nicht um Anpassung an die Masse, sondern um individuelle Bedürfnisse geht, die erfüllt werden wollen. Ich sagte, dass man nicht normal(!) behandelt wird, nicht, dass man nicht normal ist! Und selbst wenn er andere Gedanken bei der Beziehung hegen sollte als sie, ist es noch lange kein Grund, diese Bindung zu verurteilen. Da sollte man sich eher alle anderen Partnerschaften herauspicken, bei denen es ganz und gar nicht "normal" zugeht, nur fällt es durch Altersgleichheit weniger auf.

Und von wegen steuern und Verlieben: Wenn ich durch Gesellschaft und Erfahrungen geprägt bin, kann ich mir trotzdem nicht vorstellen, bei einem "Klick" nochmal ganz objektiv neben mich treten und die letzten Emotionen aus den frontalen Hirnlappen löschen zu können. Wenn soetwas möglich sein sollte, dann bitte ich um Anweisungen und Erklärungen, immerhin würde ich mich das nächste mal gerne in einen reichen, treuen, jungen und charmanten Mann verlieben.

...Himmel, ich möchte endlich wissen, wo verdammt nochmal geschrieben steht, wen die Biologie zusammengeführt hat, wie krank Homosexuelle und Paare mit Rassen- oder Altersunterschieden wirklich sind und ob an allem der liebe Gott schuld ist...

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30. November 2004 um 12:02
In Antwort auf saoirse

...
Jetzt sagt mal, rennt noch alles vorwärts bei euch? Ist es nicht ein bisschen engstirnig, zu denken, man wisse über Motive anderer bescheid, weil sich dieses Muster öfter wiederspiegelt als vielleicht ein anderes? Wo gilt es als genormt, dass sich ein 65jähriger (der schon alleine vom Trieb her anders denkt als ein Burschi mit 20) nicht ebenso in ein junges Mädel verlieben kann, wie jemand mit 30, 40? Dass der Sex in jeder Beziehung einen wichtigen Platz einnimmt, ist unbestritten- aber wie viele 25 jährige Männer verlassen ihre Partnerinnen für "besseren" Sex? Das sind doch keine Argumente! Und ich möchte hier nicht mit den Worten "normal" und "abnormal" jonglieren, da es nicht um Anpassung an die Masse, sondern um individuelle Bedürfnisse geht, die erfüllt werden wollen. Ich sagte, dass man nicht normal(!) behandelt wird, nicht, dass man nicht normal ist! Und selbst wenn er andere Gedanken bei der Beziehung hegen sollte als sie, ist es noch lange kein Grund, diese Bindung zu verurteilen. Da sollte man sich eher alle anderen Partnerschaften herauspicken, bei denen es ganz und gar nicht "normal" zugeht, nur fällt es durch Altersgleichheit weniger auf.

Und von wegen steuern und Verlieben: Wenn ich durch Gesellschaft und Erfahrungen geprägt bin, kann ich mir trotzdem nicht vorstellen, bei einem "Klick" nochmal ganz objektiv neben mich treten und die letzten Emotionen aus den frontalen Hirnlappen löschen zu können. Wenn soetwas möglich sein sollte, dann bitte ich um Anweisungen und Erklärungen, immerhin würde ich mich das nächste mal gerne in einen reichen, treuen, jungen und charmanten Mann verlieben.

...Himmel, ich möchte endlich wissen, wo verdammt nochmal geschrieben steht, wen die Biologie zusammengeführt hat, wie krank Homosexuelle und Paare mit Rassen- oder Altersunterschieden wirklich sind und ob an allem der liebe Gott schuld ist...

Verständisprobleme, oder was?????
Bis auf meine "Vorgängerin" und noch einen weiteren Besucher der Seite haben die meisten hier scheinbar immer noch nicht verstanden, daß es nicht um Sex geht, weder mir noch ihm!Im übrigen haben wir seit zwei Monaten nicht mehr, was nicht bedeutet, daß wir uns nicht sehen... Und zum Vorwurf des Geldes möchte ich einmal sagen, daß ich davon gar nichts wissen möchte, außerdem geht es mir finanziell ganz gut...ach allein der Gedanke ist abwegig und einfach strukturiert! Zum Zweiten, natürlich gibt es auch eine Ratio, aber wenn man jemanden jeden tag sieht und das auch nicht unterbinden kann, weil man zusammen arbeitet, dann versuch mal bitte solche Gefühle zur Seite zu schieben! Außerdem wieso? verdammt nochmal, wenn ich ihn liebe und er mich...wie oft passiert das schon im Leben, daß das zwei Menschen ernsthaft von sich behaupten können? Und zur Ehe, natürlich mach ich mir manchesmal Vorwürfe und denke darüber nach, was ich zerstöre und ob sich das im Hinblick auf die Zukunft überhaupt vor mir und anderen rechtfertigen läßt, aber geht es denn am Ende wirklich darum? Ich meine, hat seine Frau ihn gekauft oder was? Eine Ehe schließt man aus Liebe und wenn diese eben nicht mehr da ist, wovon ich ausgehe, wieso sollte man sich sonst neu verlieben, dann hat jeder Mensch das Recht und auch die moralische Pflicht dem anderen Gegenüber, nicht mehr nur aus Vernunft dieses Konstrukt aufrecht zu erhalten, sondern es in Frage zu stellen und sich zu lösen. Ich persönlich fände es wesentlich moralischer von ihm, es seiner Frau zu sagen, als nach 30 Jahren Ehe eine Lüge für den Rest ihres Lebens zu erschaffen und die wird ja dann auch immer größer... Ist es nicht fairer nach so langer Zeit, die Karten offen auf den Tisch zu legen und die Sache mit dem Menschen zu besprechen und ihm die Wahl zu lassen, ob er dennoch weiter machen möchte, oder lieber allein weiter leben will? Den anderen mit einer Lebenslüge zu beschützen, finde ich schon ein wenig pervers! Und natürlich bin ich auch egoistisch, das verhältnis geht seit neun Monaten und ich weiß nicht, wie lange das meine Psyche noch mit macht, ich habe jetzt schon das Gefühl mehr als geschädigt aus der Sache raus zu gehen, aber dagegen steht auf der Proseite nun einmal er und meine Liebe zu ihm. Außerdem, wenn er sagen würde, daß er nicht mehr weiter kann, natürlich würde ich ihn dann gehen lassen müssen, aber ich habe ihm schon gesagt, daß ich nicht diejenige sein kann, die das beendet, weil ich eben zu sehr liebe und wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt!
tristan84

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30. November 2004 um 15:58
In Antwort auf oliwiaamelia

Also naninja....von der lustigen Seite betrachtet:
)) , Ich verstehe was du meinst, vor allem in der Konstellation "junge Frau, älterer Mann, Porsche " ist es nat. von außen her betrachtet sicher schwer an die wahre Liebe zu glauben...
und naja...dir dreht sich der Magen um, ..hehe,ja aber stell dir vor,
George Clooney ist auch nicht der Jüngste...aber soooooooo sexy

wir sprechen hier von zwei Menschen die zueinander passen, äüßerlich, wie innerlich, die wohl die gleichen Ansichten vom Leben haben, und daher
ist das Alter von keiner Bedeutung,.
Ich würde jetzt auch nicht sagen dass es glauwürdig erscheinen würde wenn sagen wir..... Britney Spears und Richard Gere was miteinander hätten.
ääähm ja also wie gesagt das Thema mal von der lockeren Seite betrachtet ))

GRÜße AN ALLLLLLLLLEEEEE

@naninja...Nur weil einer 60 ist...
... muss er noch längst kein Tattergreis sein. Damit hast Du Dich - ich muss es leider so sagen - in gewisser Weise - was Lebenserfahrung angeht - selbst disqualifiziert, oder kennst Du besagte Person?! Ich denke nicht.
Ich kenne aus unserem Gym-Center einige männl. Trainingskollegen, die mit 60 sowas von attraktiv und "geil" aussehen, das glaubst Du nicht. Ich stelle mich ungern ins Rampenlicht, aber ich bin mittlerweile selbst immerhin 51, bin seit 25 Jahren kontinuierlich (!!!) im Fitnessbereich tätig (kein aufgepumpter Bodybuilder, das ist eine völlig andere und mich überhaupt nicht interessierende Abteilung) und ich habe z.B. echt Probleme, Partnerinnen in meinem Alter zu finden, weil das optisch in den überwiegenden Fällen ein derart rapider Unterschied (!) ist, das ich jedesmal denke, das könnte "meine Mutter" sein. Ihr wißt selbst, wie (leider) die überwiegende Zahl von Frauen (natürlich auch Männer) ab ca. 40 körperlich/figürlich mehr oder weniger rapide "abbauen"...Das nur mal dazu.
Gruß, Justin

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30. November 2004 um 17:02
In Antwort auf tristan84

Verständisprobleme, oder was?????
Bis auf meine "Vorgängerin" und noch einen weiteren Besucher der Seite haben die meisten hier scheinbar immer noch nicht verstanden, daß es nicht um Sex geht, weder mir noch ihm!Im übrigen haben wir seit zwei Monaten nicht mehr, was nicht bedeutet, daß wir uns nicht sehen... Und zum Vorwurf des Geldes möchte ich einmal sagen, daß ich davon gar nichts wissen möchte, außerdem geht es mir finanziell ganz gut...ach allein der Gedanke ist abwegig und einfach strukturiert! Zum Zweiten, natürlich gibt es auch eine Ratio, aber wenn man jemanden jeden tag sieht und das auch nicht unterbinden kann, weil man zusammen arbeitet, dann versuch mal bitte solche Gefühle zur Seite zu schieben! Außerdem wieso? verdammt nochmal, wenn ich ihn liebe und er mich...wie oft passiert das schon im Leben, daß das zwei Menschen ernsthaft von sich behaupten können? Und zur Ehe, natürlich mach ich mir manchesmal Vorwürfe und denke darüber nach, was ich zerstöre und ob sich das im Hinblick auf die Zukunft überhaupt vor mir und anderen rechtfertigen läßt, aber geht es denn am Ende wirklich darum? Ich meine, hat seine Frau ihn gekauft oder was? Eine Ehe schließt man aus Liebe und wenn diese eben nicht mehr da ist, wovon ich ausgehe, wieso sollte man sich sonst neu verlieben, dann hat jeder Mensch das Recht und auch die moralische Pflicht dem anderen Gegenüber, nicht mehr nur aus Vernunft dieses Konstrukt aufrecht zu erhalten, sondern es in Frage zu stellen und sich zu lösen. Ich persönlich fände es wesentlich moralischer von ihm, es seiner Frau zu sagen, als nach 30 Jahren Ehe eine Lüge für den Rest ihres Lebens zu erschaffen und die wird ja dann auch immer größer... Ist es nicht fairer nach so langer Zeit, die Karten offen auf den Tisch zu legen und die Sache mit dem Menschen zu besprechen und ihm die Wahl zu lassen, ob er dennoch weiter machen möchte, oder lieber allein weiter leben will? Den anderen mit einer Lebenslüge zu beschützen, finde ich schon ein wenig pervers! Und natürlich bin ich auch egoistisch, das verhältnis geht seit neun Monaten und ich weiß nicht, wie lange das meine Psyche noch mit macht, ich habe jetzt schon das Gefühl mehr als geschädigt aus der Sache raus zu gehen, aber dagegen steht auf der Proseite nun einmal er und meine Liebe zu ihm. Außerdem, wenn er sagen würde, daß er nicht mehr weiter kann, natürlich würde ich ihn dann gehen lassen müssen, aber ich habe ihm schon gesagt, daß ich nicht diejenige sein kann, die das beendet, weil ich eben zu sehr liebe und wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt!
tristan84

Nett geschrieben...
die sache mit der ehe und dem nicht-automatisch-gekauft-sein, oder mit der liebe, die plötzlich nicht mehr da ist.
könnte ich so unterschreiben.

aaaaber - du schriebst, es wäre schon länger in seiner ehe so. ja, warum hat er sie denn dann nicht schon lange beendet ? warum denn erst jetzt drüber nachdenken ? (von beenden ist ja gar keine rede)

du schriebst, er habe die hebel in der hand, du könntest nix mehr tun. so weit, so gut. da wirst du auch recht haben.

willst du meine ganz persönliche, nicht aussagekräftige, in meinem kopf zusammen geschwurbelte negativ-meinung wissen ?

ich sage dir: da gibt's nix mehr zu tun. entweder es bleibt so, oder du geht wieder.

solltest du ihn vor eine entscheidung stellen, so wird .... er dich natürlich frei geben. hach, wie romantisch. dich nicht mit sich selbst belasten, dir eine schönere zukunft wünschen ect. pp

er ist so guuuuut zu dir. *blümchenstreu*

du sitzt da, und machst dir gedanken, was deine umwelt von dir/euch hält.

das interessiert ihn doch gar nicht. oder glaubst du wirklich, das er sich deinetwegen scheiden lässt ? den kontakt abbricht - wie er dir doch bestimmt schon sagte (bist du wohl nicht selbst drauf gekommen, sonst würdest du es nicht als tatsache darstellen) - zu seiner familie - enkel, kinder, wasweissich. das bequeme leben zerstören ? finanziellen verlust erleiden ? wozu ? wegen einem verliebten mädchen, das sich reichlich naiv verhält ? im leben nicht !

es spielt überhaupt keine rolle, wie alt ihr seid. egal, wäre er jünger, wärst du älter, es bleibt die gleiche situation.

tausend mal gehört, tausend mal gesehen.
verheiratete männer, die seit jahren klagen, wie schlecht es ihnen doch in der ehe geht, bestraft mit ach-so-kalten frauen. aber wenn du sie auf veränderung ansprichst - fehlanzeige. da fallen ihnen sofort etliche ausreden ein = die frau ist krank, die kinder zu klein, der finanzielle hintergrund noch nicht gefestigt, die mutter hatte gerade einen herzinfakt...blablabla...
im klartext: "schatzi, im moment is wirklich äusserst schlecht. DAS will ich dir nicht antun, darunter soll unsere grosse liebe nicht leiden."


überleg mal, warum manche menschen ihr leben erst dann plötzlich ändern wollen, wenn andere liebschaften ins spiel kommen. --> kann ja vorher gar nicht so falsch gewesen sein. zumindest war's schön bequem.
und überlege weiter, wenn viele begründungen gegen das ändern aufgeführt werden --> ist das ändern vielleicht gar nicht erwünscht. weil's noch immer schön bequem so ist.

was zeigt dir der mensch ?
das er keinen charakter hat !

oder denkst du, dir könnte nicht das gleiche mit ihm passieren (was jetzt seiner frau widerfährt) ? das er eine andere kennen lernt, aber mit dir...
du wirst die situation ändern, aber nicht den menschen. alles andere zu denken wäre naiv.

mensch, mädel, wach auf ! dein grosser traum findet nur in deinem kopf statt.

andrea

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30. November 2004 um 18:59
In Antwort auf justinmale

@naninja...Nur weil einer 60 ist...
... muss er noch längst kein Tattergreis sein. Damit hast Du Dich - ich muss es leider so sagen - in gewisser Weise - was Lebenserfahrung angeht - selbst disqualifiziert, oder kennst Du besagte Person?! Ich denke nicht.
Ich kenne aus unserem Gym-Center einige männl. Trainingskollegen, die mit 60 sowas von attraktiv und "geil" aussehen, das glaubst Du nicht. Ich stelle mich ungern ins Rampenlicht, aber ich bin mittlerweile selbst immerhin 51, bin seit 25 Jahren kontinuierlich (!!!) im Fitnessbereich tätig (kein aufgepumpter Bodybuilder, das ist eine völlig andere und mich überhaupt nicht interessierende Abteilung) und ich habe z.B. echt Probleme, Partnerinnen in meinem Alter zu finden, weil das optisch in den überwiegenden Fällen ein derart rapider Unterschied (!) ist, das ich jedesmal denke, das könnte "meine Mutter" sein. Ihr wißt selbst, wie (leider) die überwiegende Zahl von Frauen (natürlich auch Männer) ab ca. 40 körperlich/figürlich mehr oder weniger rapide "abbauen"...Das nur mal dazu.
Gruß, Justin

Na na...
...nur weil Du Dich jetzt beleidigt fühlst, weil Du offensichtlich in dieselbe Riege fällst, mußt Du mir keine Lebenserfahrung absprechen. Für mich persönlich würde es einfach niemals (und das meine ich so - nie niemals) in Frage kommen, daß ich mich in einen Mann verliebe, der sehr viel älter ist als ich. Natürlich war der Begriff "Tattergreis" gewollt provokant gewählt, da ich die Konstellation junges Mädchen - alter Herr (besser?) einfach so ÜBERHAUPT nicht nachvollziehen kann und es mit diesem Ausdruck verdeutlichen wollte. Ich hätte auch "Sugardaddy" sagen können, das hätte es vielleicht sogar auch noch eher getroffen.
Ich kann diese Faszination des Alters beim Mann überhaupt nicht teilen und werde mich wahrscheinlih erst für Männer dieser Altersklasse interessieren, wenn ich in etwa dasselbe Alter erreicht habe. Momentan spüre ich nicht den kleinsten Funken Erotik, wenn ich Männer sehe, die mein Vater sein könnten. Da ist mir auch egal, wieviel Fitness jemand in seinem Leben gemacht hat.

Daß Du das "figürliche Abbauen" bei Frauen pauschalisierst finde ich übrigens ein bißchen frech. Ich denke genug Männer ab 40 kriegen auch nen Schlapphintern, auch wenn Du Dich mit Deinem gestählten Astralkörper (sorry aber ich kann mir einfach einen Seitenhieb bei soviel Eigenlob nicht verkneifen) nicht dazuzählen magst.


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1. Dezember 2004 um 20:03
In Antwort auf naninja

Na na...
...nur weil Du Dich jetzt beleidigt fühlst, weil Du offensichtlich in dieselbe Riege fällst, mußt Du mir keine Lebenserfahrung absprechen. Für mich persönlich würde es einfach niemals (und das meine ich so - nie niemals) in Frage kommen, daß ich mich in einen Mann verliebe, der sehr viel älter ist als ich. Natürlich war der Begriff "Tattergreis" gewollt provokant gewählt, da ich die Konstellation junges Mädchen - alter Herr (besser?) einfach so ÜBERHAUPT nicht nachvollziehen kann und es mit diesem Ausdruck verdeutlichen wollte. Ich hätte auch "Sugardaddy" sagen können, das hätte es vielleicht sogar auch noch eher getroffen.
Ich kann diese Faszination des Alters beim Mann überhaupt nicht teilen und werde mich wahrscheinlih erst für Männer dieser Altersklasse interessieren, wenn ich in etwa dasselbe Alter erreicht habe. Momentan spüre ich nicht den kleinsten Funken Erotik, wenn ich Männer sehe, die mein Vater sein könnten. Da ist mir auch egal, wieviel Fitness jemand in seinem Leben gemacht hat.

Daß Du das "figürliche Abbauen" bei Frauen pauschalisierst finde ich übrigens ein bißchen frech. Ich denke genug Männer ab 40 kriegen auch nen Schlapphintern, auch wenn Du Dich mit Deinem gestählten Astralkörper (sorry aber ich kann mir einfach einen Seitenhieb bei soviel Eigenlob nicht verkneifen) nicht dazuzählen magst.


Alte Männer?
Lustig, genau auf die gleiche Art und Weise ("nie niemals") habe ich es früher abgetan, mich je in einen so viel älteren Mann verlieben zu können. Aber verlieben ist eben nicht dieses "Fünkchen Erotik" alleine, laut Bilderbuch bezieht sich Liebe auf den Menschen in seinem Körper. Zugegeben, etwas idealistisch, aber es gibt mind. genauso viele absolut unattraktive 25jährige, die trotzdem Beziehungen führen, wie auch 60 Jährige, die viele junge Damenherzen höher schlagen lassen (Also 10 Frauen sollt ihr mir nennen, die Sean Connery oder Harrison Ford nicht eher verfallen würden als einem Leonardo Dicaprio).

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1. Dezember 2004 um 22:45

*LOL*
alt !

google, google, google: 25. August 1930

boah, das ist wirklich alt *ggg*

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2. Dezember 2004 um 9:39
In Antwort auf saoirse

Alte Männer?
Lustig, genau auf die gleiche Art und Weise ("nie niemals") habe ich es früher abgetan, mich je in einen so viel älteren Mann verlieben zu können. Aber verlieben ist eben nicht dieses "Fünkchen Erotik" alleine, laut Bilderbuch bezieht sich Liebe auf den Menschen in seinem Körper. Zugegeben, etwas idealistisch, aber es gibt mind. genauso viele absolut unattraktive 25jährige, die trotzdem Beziehungen führen, wie auch 60 Jährige, die viele junge Damenherzen höher schlagen lassen (Also 10 Frauen sollt ihr mir nennen, die Sean Connery oder Harrison Ford nicht eher verfallen würden als einem Leonardo Dicaprio).

Ich sage nicht..
..daß alte Männer nicht gut aussehen können. Sean Connery hat auf jeden Fall was (Harrison Ford allerdings für mich so überhaupt GAR nicht). Ich könnte mich nur nicht in sie verlieben. Das geht einfach nicht, es würde einfach nicht passieren. Ich kann Dir nicht erklären, warum, es ist einfach so. Das soll nicht heißen, daß ich, wenn ich 30 Jahre älter bin, immer noch 20jährigen hinterhergeifere. Aber ich fühle mich momentan (und ich denke, das wird auch noch lange so bleiben) einfach noch viel zu jung, als daß ich mein Leben mit jemandem teilen möchte, der mein Vater oder Opa sein könnte. Wie gesagt, ich habe das schlechte Beispiel in der Familie gehabt, und schon allein deshalb hege ich eine Abneigung gegen solche Konstellationen.

Übrigens: Mit Leonardo di Caprio hast Du aber auch ein denkbar schlechtes Vergleichsbeispiel gewählt

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