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Alte Wunden / Neue Wunden 

12. April um 14:46

Hallo in die Runde. Ich (M40) bin inzwischen seit 10 Jahren in einer Beziehung mit meiner Partnerin. Keine Kinder; Unverheiratet. Es war von Anfang an nicht so ganz leicht und auch kein wirklich romatisches Kennenlernen oder Flirten. War die Online-Resterampe. Trotzdem gleich gut verstanden und gemeinsame Einstellung und Ziele im Leben. Also nicht die schlechtesten Voraussetzungen.  
Anfangs pflegten sie und ihre Mutter noch gemeinsam den dementen Vater bis er gehen durfte. Danach kamen massive Job-Probleme und unaufgearbeitete Beziehungen ihrerseits, die sie immer wieder einholten. Das alles steigerte sich dann bis sie in eine Depression glitt. Ende letzten Jahres kam es fast zur Trennung, weil ich mir nicht mehr sicher war, ob ich noch bei ihr sein kann und will. Bei mir sind ebenfalls psychische Probleme aufgetreten. Sie zog aus, aber schon nach einem Tag war mir klar, dass ich sie nicht gehen lassen will! Seither ist sie jedenfalls in therapeutischer Behandlung und es geht langsam Berauf. Wir haben viel gekämpft und unsere Beziehung auch neu "definiert" 
Mein Problem ist aber, dass ich alle paar Wochen wieder an dem Punkt bin, dass ich eigentlich am gehen möchte. Ich habe dann das Gefühl, ich habe mich entliebt und möchte lieber als Single enden. Dann gehe ich wieder in mich, versuche das Gute zu sehen und denke mir, dass man es nochmal probieren sollte. Ich mag sie einfach zu sehr; bin aber nicht sicher, ob das "Liebe" ist oder Angst vor dem Alleinsein. 
Auslöser für solche Panikatacken(?) sind manchmal Rückfälle bei ihrer Depression, aber auch Gedanken an eine "Beinahe-Partnerin", an der ich noch irgendwie hänge. Zu ihr habe ich den Kontakt aus Respekt vor meiner Partnerin abgebrochen. Auch Selbstschutz war ein Grund....wer weiß, was passiert wäre. Genau das fängt mich immer wieder ein. Ich würde sie gerne wieder treffen und an alte Zeiten anknüpfen. Ich glaube im Nachhinein, es hätte als Beziehung funktionieren können, und dass ich ihr das Herz gebrochen habe, als ich ihr offenbarte, dass ich jmd kennen gelernt habe. So erzählte mir das ihre Freundin.  
Das ist jetzt aber 10 Jahre her und lässt mich trotzdem nicht los. Das ist doch krank, oder?! 
 
Vor kurzem ist mir aber was anderes passiert. Ich räume gerade mein Zeug aus dem Elternhaus aus und da sind diverse Erinnerungsstücke an meine Exfreundin (meine erste und einzig echte Liebe) aufgetaucht. Mit ihr war ich auch über 9 Jahre zusammen und das finden der Bilder und ihrer Dissertation hat mich wieder total zurück geworfen. Ich vermisse sie und die damalige Zeit (meine 20er!) plötzlich wieder. Die Trennung war recht heftig für mich und kam aus dem nichts. Das Problem damals war, dass wir von einer Teenager-Beziehung nahtlos in eine Fernbeziehung gerutscht sind. Dadurch haben wir uns außeinander entwickelt und einer ihrer Kommilitonen stellte sich offensichtlich besser an. Jedenfalls habe ich gerade das Bedürfnis, mit ihr wieder in Kontakt zu treten, obwohl ich weiß, dass sie verheiratet ist und ein Kind hat. Was ich mir davon verspreche weiß ich selbst nicht. Irgendwie hofft man darauf, dass sie gleich ihre Sachen packt, herzieht und ich wir wieder 20 Jahre jünger einfach weitermachen, wo wir damals standen, als wir uns kennen lernten.... und sie lebten glück bis ans Ende *gähn*  
Vielleicht brauche ich aber den Kontakt für ein klärendes Gespräch um abzuschließen - dachte eigentlich, das sei schon geschehen, aber offensichtlich doch nicht. 
Ich träumte übrigens die letzten Jahre immer wieder von ihr. Machmal war ich froh, dass sie dann im Traum da war, manchmal nicht... 
 
Fakt ist jedenfalls, dass ich nie wieder so verliebt war, wie damals bei meiner ersten Partnerin. Auch nicht bei meiner jetzigen Partnerin, die ich aber trotzdem sehr mag und nicht ohne sie sein möchte. Ich habe aber das Gefühlt, dass Sie mehr für mich empfindet, als ich für sie. Allerdings harmonieren wir beide im Schlafzimmer überhaupt nicht. Das heißt auch, dass seit 2 oder 3 Jahren nichts mehr passiert ist. Erst seit sie in Therapie ist, kam es vereinzelt so ein bisschen zu einem näheren Kontakt; aber halt auch nicht so richtig. 
 
Was ich mit den beiden Punkten oben anfangen soll weiß ich nicht und hätte da gerne eine neutrale Einschätzung ....  
Will mir mein Unterbewusstsein sagen, dass es in meiner jetzigen Beziehung nicht rund läuft (weiß ich selbser) und ich mich trennen soll oder dass ich für meine Beziehung kämpfen soll.  
Ich habe seit 6 Monaten bereits das 4 mal so eine intensive Phase und habe Angst, was noch so kommt.


Sorry für den vielen Text, aber ich musste meine Gedanken sortieren.
 

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12. April um 20:39
In Antwort auf scorp78

Hallo in die Runde. Ich (M40) bin inzwischen seit 10 Jahren in einer Beziehung mit meiner Partnerin. Keine Kinder; Unverheiratet. Es war von Anfang an nicht so ganz leicht und auch kein wirklich romatisches Kennenlernen oder Flirten. War die Online-Resterampe. Trotzdem gleich gut verstanden und gemeinsame Einstellung und Ziele im Leben. Also nicht die schlechtesten Voraussetzungen.  
Anfangs pflegten sie und ihre Mutter noch gemeinsam den dementen Vater bis er gehen durfte. Danach kamen massive Job-Probleme und unaufgearbeitete Beziehungen ihrerseits, die sie immer wieder einholten. Das alles steigerte sich dann bis sie in eine Depression glitt. Ende letzten Jahres kam es fast zur Trennung, weil ich mir nicht mehr sicher war, ob ich noch bei ihr sein kann und will. Bei mir sind ebenfalls psychische Probleme aufgetreten. Sie zog aus, aber schon nach einem Tag war mir klar, dass ich sie nicht gehen lassen will! Seither ist sie jedenfalls in therapeutischer Behandlung und es geht langsam Berauf. Wir haben viel gekämpft und unsere Beziehung auch neu "definiert" 
Mein Problem ist aber, dass ich alle paar Wochen wieder an dem Punkt bin, dass ich eigentlich am gehen möchte. Ich habe dann das Gefühl, ich habe mich entliebt und möchte lieber als Single enden. Dann gehe ich wieder in mich, versuche das Gute zu sehen und denke mir, dass man es nochmal probieren sollte. Ich mag sie einfach zu sehr; bin aber nicht sicher, ob das "Liebe" ist oder Angst vor dem Alleinsein. 
Auslöser für solche Panikatacken(?) sind manchmal Rückfälle bei ihrer Depression, aber auch Gedanken an eine "Beinahe-Partnerin", an der ich noch irgendwie hänge. Zu ihr habe ich den Kontakt aus Respekt vor meiner Partnerin abgebrochen. Auch Selbstschutz war ein Grund....wer weiß, was passiert wäre. Genau das fängt mich immer wieder ein. Ich würde sie gerne wieder treffen und an alte Zeiten anknüpfen. Ich glaube im Nachhinein, es hätte als Beziehung funktionieren können, und dass ich ihr das Herz gebrochen habe, als ich ihr offenbarte, dass ich jmd kennen gelernt habe. So erzählte mir das ihre Freundin.  
Das ist jetzt aber 10 Jahre her und lässt mich trotzdem nicht los. Das ist doch krank, oder?! 
 
Vor kurzem ist mir aber was anderes passiert. Ich räume gerade mein Zeug aus dem Elternhaus aus und da sind diverse Erinnerungsstücke an meine Exfreundin (meine erste und einzig echte Liebe) aufgetaucht. Mit ihr war ich auch über 9 Jahre zusammen und das finden der Bilder und ihrer Dissertation hat mich wieder total zurück geworfen. Ich vermisse sie und die damalige Zeit (meine 20er!) plötzlich wieder. Die Trennung war recht heftig für mich und kam aus dem nichts. Das Problem damals war, dass wir von einer Teenager-Beziehung nahtlos in eine Fernbeziehung gerutscht sind. Dadurch haben wir uns außeinander entwickelt und einer ihrer Kommilitonen stellte sich offensichtlich besser an. Jedenfalls habe ich gerade das Bedürfnis, mit ihr wieder in Kontakt zu treten, obwohl ich weiß, dass sie verheiratet ist und ein Kind hat. Was ich mir davon verspreche weiß ich selbst nicht. Irgendwie hofft man darauf, dass sie gleich ihre Sachen packt, herzieht und ich wir wieder 20 Jahre jünger einfach weitermachen, wo wir damals standen, als wir uns kennen lernten.... und sie lebten glück bis ans Ende *gähn*  
Vielleicht brauche ich aber den Kontakt für ein klärendes Gespräch um abzuschließen - dachte eigentlich, das sei schon geschehen, aber offensichtlich doch nicht. 
Ich träumte übrigens die letzten Jahre immer wieder von ihr. Machmal war ich froh, dass sie dann im Traum da war, manchmal nicht... 
 
Fakt ist jedenfalls, dass ich nie wieder so verliebt war, wie damals bei meiner ersten Partnerin. Auch nicht bei meiner jetzigen Partnerin, die ich aber trotzdem sehr mag und nicht ohne sie sein möchte. Ich habe aber das Gefühlt, dass Sie mehr für mich empfindet, als ich für sie. Allerdings harmonieren wir beide im Schlafzimmer überhaupt nicht. Das heißt auch, dass seit 2 oder 3 Jahren nichts mehr passiert ist. Erst seit sie in Therapie ist, kam es vereinzelt so ein bisschen zu einem näheren Kontakt; aber halt auch nicht so richtig. 
 
Was ich mit den beiden Punkten oben anfangen soll weiß ich nicht und hätte da gerne eine neutrale Einschätzung ....  
Will mir mein Unterbewusstsein sagen, dass es in meiner jetzigen Beziehung nicht rund läuft (weiß ich selbser) und ich mich trennen soll oder dass ich für meine Beziehung kämpfen soll.  
Ich habe seit 6 Monaten bereits das 4 mal so eine intensive Phase und habe Angst, was noch so kommt.


Sorry für den vielen Text, aber ich musste meine Gedanken sortieren.
 

Für mich liest es sich so, dass ihr zwar auf einer Wellenlänge für die Zukunft - gemeinsame Interessen gewesen seit, aber das Gefühl gefehlt aht - das man in der Anfangsphase hat . Verliebtsein - das in Liebe übergeht über diesen langen Zeitrahmen.Warum du die Entscheidung (rationell) getroffen hast mit dieser Frau 10 Jahre deines Lebens eine Beziehung zu führen - kann ich dir nicht sagen . Für mich sind das von dir auftgezählte übrigens keine Gründe um eine Beziehung einzugehen - mir würde da etwas fehlen . Jemand "mögen" und jemand "lieben" sind 2 Paar Schuhe .  Dein Unterbewusstsein sagt dir auch - dass etwas Essentielles fehlt . Ansonsten würde es dich nicht beschäftigen . 

Für etwas das ich rationell entschieden habe - aus welchen Gründen auch immer - würde ich nicht kämpfen . Mir fehlt in dieser Beziehung das Gefühl usw. "Mögen" tue ich meinen Hund . Und deine Träume die kommen, weil du dir dieses Gefühl wünschst - das du mit deiner großen Liebe hattest . Verliebt zu sein usw. 

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12. April um 20:51

Für mich hört es sich so an als wärst du in einer Art Midlife Crisis. Du merkst, dass wenn du jetzt bei deiner Partnerin bleibst, es das gewesen ist mit anderen Frauen. Ich würde das aber garnicht so tragisch sehen. Warum willst du gerade jetzt ne Entscheidung treffen? Du kannst ruhig mal anfangen, dich weiter zu entwickeln, auch IN deiner jetzigen Beziehung. Warum plätschert das so dahin? Warum kümmerst du dich nicht um euer Sexleben? Gestalte es besser, fang an zu reden, erzähle deiner Partnerin deine tiefsten Wünsche, schaffe Intimität. Ich denke, du hast sie in der ganzen langen Zeit kein bisschen an dich rangelassen innerlich und nun hängst du Hirngespinsten nach, was vor 10-20 Jahren mal war. Mein Gott, diese Zeit ist längst vorbei, die Frauen alle weg vom Markt, häng nicht wehmütig solchen Unsinnsgedanken nach, sondern schau mal auf die Frau, die du vor dir hast. Du könntest diese Liebe erfahren, nach der du dich sehnst und vor der du dich so fürchtest: mit deiner realen Partnerin. Wenn du sie ihr schenken magst, wenn du dich ihr wirklich öffnen traust. In deinen Träumen mit deinen imaginären Frauen geht das, bei denen bist du sicher, aber schaffst du es auch in echt? Es liegt ganz allein bei dir...

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12. April um 20:56
In Antwort auf jara

Für mich hört es sich so an als wärst du in einer Art Midlife Crisis. Du merkst, dass wenn du jetzt bei deiner Partnerin bleibst, es das gewesen ist mit anderen Frauen. Ich würde das aber garnicht so tragisch sehen. Warum willst du gerade jetzt ne Entscheidung treffen? Du kannst ruhig mal anfangen, dich weiter zu entwickeln, auch IN deiner jetzigen Beziehung. Warum plätschert das so dahin? Warum kümmerst du dich nicht um euer Sexleben? Gestalte es besser, fang an zu reden, erzähle deiner Partnerin deine tiefsten Wünsche, schaffe Intimität. Ich denke, du hast sie in der ganzen langen Zeit kein bisschen an dich rangelassen innerlich und nun hängst du Hirngespinsten nach, was vor 10-20 Jahren mal war. Mein Gott, diese Zeit ist längst vorbei, die Frauen alle weg vom Markt, häng nicht wehmütig solchen Unsinnsgedanken nach, sondern schau mal auf die Frau, die du vor dir hast. Du könntest diese Liebe erfahren, nach der du dich sehnst und vor der du dich so fürchtest: mit deiner realen Partnerin. Wenn du sie ihr schenken magst, wenn du dich ihr wirklich öffnen traust. In deinen Träumen mit deinen imaginären Frauen geht das, bei denen bist du sicher, aber schaffst du es auch in echt? Es liegt ganz allein bei dir...

So wie er es schreibt - lässt sie ihn nicht an sich sexuell an sich ran . Seit 2 - 3 Jahren läuft diesbezüglich nicht mehr etwas . Wo ist das Engagement der Frau das zu ändern ?

Also ich sehe das etwas anders als du . Immerhin gab er ihr die Chance . Sie liebt ihn mehr (Frauen) - als er (Mann) sie . Eben ein typischer Unglaube, dass jemand dann bei einem bleibt - aus Gründen einer WG und des - ich mag dich gerne . Das reicht halt von Anfang an nicht . Jemand mögen und jemand lieben (das nie vorhanden war) sind 2 Paar Schuhe . Und wenn man sich rationell auf jemand einlässt, dann fällt einem irgendwann die Decke drauf . Weil er andere Bedürfnisse hat und etwas Essentielles fehlt .

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12. April um 21:09

Ich sehe auch, er geht sehr rational damit um, mir fehlen ein bisschen die Gefühle, ich bekam beim Lesen den Eindruck, er hält sie zurück. Nur in seinen Träumen, da kommen sie hoch, bei Frauen, die "ungefährlich" sind, da mittlerweile längst unerreichbar. Ich denke daher auch, das Problem liegt in IHM selber, er scheint Gefühle nicht zuzulassen. SOLLTE es so sein (was natürlich nur er für sich selber beurteilen kann), ist das auch mit ein Grund für schlechten und banalen Sex. Naja, und für ne schlechte und banale Beziehung. Ich denke, die Frau ist hier austauschbar und mit der nächsten Partnerin würde es nicht anders laufen. Ich empfinde ihn einfach als kalt und kopfgesteuert, wie er so schreibt und denke, er muss und kann letztlich nur an sich selber arbeiten. Sich in Träumereien zu flüchten bringt ihn nicht weiter, er muss lernen, sich zu öffnen und seine Gefühlsseite mehr zuzulassen. Das könnte er mit seiner Partnerin zumindest mal versuchen, er kennt sie lange und sie ist ihm vertraut, somit sollten die Ängste zu überwinden sein. Falls es nicht funktioniert, kann er immer noch Schlussmachen, ich sehe da jetzt nicht, warum das eilen sollte.

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12. April um 21:16
In Antwort auf jara

Ich sehe auch, er geht sehr rational damit um, mir fehlen ein bisschen die Gefühle, ich bekam beim Lesen den Eindruck, er hält sie zurück. Nur in seinen Träumen, da kommen sie hoch, bei Frauen, die "ungefährlich" sind, da mittlerweile längst unerreichbar. Ich denke daher auch, das Problem liegt in IHM selber, er scheint Gefühle nicht zuzulassen. SOLLTE es so sein (was natürlich nur er für sich selber beurteilen kann), ist das auch mit ein Grund für schlechten und banalen Sex. Naja, und für ne schlechte und banale Beziehung. Ich denke, die Frau ist hier austauschbar und mit der nächsten Partnerin würde es nicht anders laufen. Ich empfinde ihn einfach als kalt und kopfgesteuert, wie er so schreibt und denke, er muss und kann letztlich nur an sich selber arbeiten. Sich in Träumereien zu flüchten bringt ihn nicht weiter, er muss lernen, sich zu öffnen und seine Gefühlsseite mehr zuzulassen. Das könnte er mit seiner Partnerin zumindest mal versuchen, er kennt sie lange und sie ist ihm vertraut, somit sollten die Ängste zu überwinden sein. Falls es nicht funktioniert, kann er immer noch Schlussmachen, ich sehe da jetzt nicht, warum das eilen sollte.

Es ist eine reine Kopfsache gewesen - diese Beziehung einzugehen . Es gibt genügend Menschen denen es reicht - wenn sie auf der selben Wellenlänge sind hinsichtlich Vorstellungen / Sport / Interessen und mit einer Portion Sympathie .

Nur, das reicht nicht für eine Beziehung .
 Warum er diese Beziehung seit 10 Jahren unterhaltet ist mir auch ein Rätsel . Mir würde etwas Essentielles von Anfang an fehlen . Unser Unterbesstsein sagt uns - was uns fehlt . Ob er das mit seiner Freundin hinbekommt und aufmachen kann - glaube ich allerdings nicht mehr - da niemals mehr als mögen drinnen war und ich glaube auch - dass er das nicht steuern hätte können .  Oder denkst du - er ging diese Beziehung "absichtlich" ein (natürlcih nicht in seinem vollen Bewusstsein), sondern aus einem Schutzmechanismus heraus ?

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12. April um 21:21
In Antwort auf beulah_12891185

Es ist eine reine Kopfsache gewesen - diese Beziehung einzugehen . Es gibt genügend Menschen denen es reicht - wenn sie auf der selben Wellenlänge sind hinsichtlich Vorstellungen / Sport / Interessen und mit einer Portion Sympathie .

Nur, das reicht nicht für eine Beziehung .
 Warum er diese Beziehung seit 10 Jahren unterhaltet ist mir auch ein Rätsel . Mir würde etwas Essentielles von Anfang an fehlen . Unser Unterbesstsein sagt uns - was uns fehlt . Ob er das mit seiner Freundin hinbekommt und aufmachen kann - glaube ich allerdings nicht mehr - da niemals mehr als mögen drinnen war und ich glaube auch - dass er das nicht steuern hätte können .  Oder denkst du - er ging diese Beziehung "absichtlich" ein (natürlcih nicht in seinem vollen Bewusstsein), sondern aus einem Schutzmechanismus heraus ?

Ja, so ähnlich denke ich mir das, oder glaube ich herauszulesen. Ich meine, wie du schon sagst, es sind 10 Jahre! Welcher gefühlsbetonte Mensch, dem Gefühle wichtig sind, würde das durchhalten? Da stimmt was nicht. Ich denke, er ist das Problem und nicht die Frau/Frauen.

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12. April um 21:27
In Antwort auf jara

Ja, so ähnlich denke ich mir das, oder glaube ich herauszulesen. Ich meine, wie du schon sagst, es sind 10 Jahre! Welcher gefühlsbetonte Mensch, dem Gefühle wichtig sind, würde das durchhalten? Da stimmt was nicht. Ich denke, er ist das Problem und nicht die Frau/Frauen.

Dann muss etwas sehr einschneidendes auf der Gefühlsebene in seinem Leben passiert sein . Den Schlüssel für seine Gefühle hat er in der Hand und aufsperren kann man nur von innen und nicht von außen   Also ist er dafür verantwortlich - jedoch hat die Frau anscheindend 10 Jahre nicht bemerkt, dass .. einem gefühlsbetonten Menschen fällt das auf !

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12. April um 21:33
In Antwort auf beulah_12891185

Dann muss etwas sehr einschneidendes auf der Gefühlsebene in seinem Leben passiert sein . Den Schlüssel für seine Gefühle hat er in der Hand und aufsperren kann man nur von innen und nicht von außen   Also ist er dafür verantwortlich - jedoch hat die Frau anscheindend 10 Jahre nicht bemerkt, dass .. einem gefühlsbetonten Menschen fällt das auf !

Denke, die Freundin merkt das sehr wohl, immerhin kapselt sie sich ab, hat sich im Bett zurückgezogen und ist mittlerweile depressiv. Sie kommt nicht an ihn ran, wenn er sie nicht lässt. Evtl hat ihn das mit der ersten grossen Liebe und dass es schiefging so verletzt/verstört, dass er dicht gemacht hat und sich dann, ja, eine relativ gefahrlose Frau aus rationalen Gründen angelacht hat. Sowas kommt nicht mal so selten vor übrigens. Und er könnte durchaus mit der Frau dran arbeiten. Basis ist da, normalerweise kommen dann auch Gefühle ins Spiel.

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12. April um 21:57
In Antwort auf jara

Denke, die Freundin merkt das sehr wohl, immerhin kapselt sie sich ab, hat sich im Bett zurückgezogen und ist mittlerweile depressiv. Sie kommt nicht an ihn ran, wenn er sie nicht lässt. Evtl hat ihn das mit der ersten grossen Liebe und dass es schiefging so verletzt/verstört, dass er dicht gemacht hat und sich dann, ja, eine relativ gefahrlose Frau aus rationalen Gründen angelacht hat. Sowas kommt nicht mal so selten vor übrigens. Und er könnte durchaus mit der Frau dran arbeiten. Basis ist da, normalerweise kommen dann auch Gefühle ins Spiel.

Für ihre Depression muss ja nicht er zwingend Schuld tragen . Sie hatte wohl auch die Möglichkeit es zu beenden . Wenn ich merke ich komme an jemand nicht ran - dann lasse ich es auch bleiben - bzw. wenn er mir nicht geben kann was ich gedenke zu brauchen . Niemand ist für unser Glück zuständig und schon überhaupt kein Partner - es liegt und lag in ihrer Hand - das Handtuch zu werfen . Den Fehdehandschuh ihm zu zu werfen erachte ich als unfair !

Da ist keine Basis mehr . Es hat nicht klick gemacht und wird es nach 10 Jahren nicht mehr .

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12. April um 22:04
In Antwort auf beulah_12891185

Für ihre Depression muss ja nicht er zwingend Schuld tragen . Sie hatte wohl auch die Möglichkeit es zu beenden . Wenn ich merke ich komme an jemand nicht ran - dann lasse ich es auch bleiben - bzw. wenn er mir nicht geben kann was ich gedenke zu brauchen . Niemand ist für unser Glück zuständig und schon überhaupt kein Partner - es liegt und lag in ihrer Hand - das Handtuch zu werfen . Den Fehdehandschuh ihm zu zu werfen erachte ich als unfair !

Da ist keine Basis mehr . Es hat nicht klick gemacht und wird es nach 10 Jahren nicht mehr .

Natürlich ist sie offenbar ebenso untätig wie er bzw flüchtet sich in Depressionen wie er sich in seine Sehnsüchte. Beide nehmen ihr Leben nicht so wirklich aktiv in die Hand. Naja, es finden sich oft ähnliche Partner zusammen. Wie auch immer, er ist es, der hier um Rat fragt, also werfe ich mal ihm den Handschuh hin und rate ihm, den ersten Schritt zu machen und an sich zu arbeiten. Das heisst nicht, es ist alles allein seine Schuld oder dass überhaupt wer schuld ist, aber vielleicht zieht sie dann mit und wer weiss, was noch alles draus werden kann. Ich denke, der Funke kann schon noch aufleuchten, warum denn nicht? Er hat auf jeden Fall Baustellen, die er in Angriff nehmen sollte und wohin ihn das dann führt, ob näher zur Partnerin oder ganz weg, wird sich dann zeigen.

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12. April um 22:05

Zu alten Wunden kommen nur neue hinzu, wenn man etwas in seinem Leben "nicht aufgeräumt hat" . 

Es gibt auch Wunden die nie richtig verheilen - auch wenn die Mehrheit glaubt - dass alle Wunden heilen - so ist das nicht meine Erfahrung . Jedoch bestimmen wir, wie wir damit umgehen .

Das kann ich dir aus Erfahrung mitteilen, lieber TE . 

Und um seine Seele und sein Herz zu öffnen bedarf es mehr - als auf einer Welle hinsichtlich Einstellung/Hobbies udgl. zu sein . Auch das ist meine Erfahrung .

Es gibt nur eines auf dieser Welt und das ist unabhängig von Werten - das es zu leben gibt und das ist die Liebe . Wenn die nicht vorhanden ist - dann ist jegliche Bemühung umsonst . Es gibt Menschen die berühren uns auf ihre Weise - sie berühren unsere Seele und wir haben das ein Stück weit in der Hand uns auf das einzulassen . 

Eine Partnerschaft rationell zu betrachten über einen so langen Zeitraum und sie aus diesen Gründen eingegangen zu sein, ist 10 Jahre deiner Lebenszeit . Wir haben nur dieses Leben und das sollte man mit Dingen ausfüllen, die uns bereichern und Freude machen . 

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12. April um 22:15

Wenn man sich auf der Gefühlsebene verschliesst, kann man nicht anders als auf die rationale Ebene auszuweichen. Echte Bereicherung und Freude sind dann nicht mehr möglich und man muss nach oberflächlichen Gesichtspunkten aus dem Kopf heraus entscheiden, was dazu führt, dass alles sich irgendwie schal und leer anfühlt. Man muss auch fähig sein zur Liebe, sonst wird man sie nirgends finden, nie.

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12. April um 22:25
In Antwort auf jara

Wenn man sich auf der Gefühlsebene verschliesst, kann man nicht anders als auf die rationale Ebene auszuweichen. Echte Bereicherung und Freude sind dann nicht mehr möglich und man muss nach oberflächlichen Gesichtspunkten aus dem Kopf heraus entscheiden, was dazu führt, dass alles sich irgendwie schal und leer anfühlt. Man muss auch fähig sein zur Liebe, sonst wird man sie nirgends finden, nie.

Damit hast du Recht . Aber viell. ist der eine oder andere Denkansatz für ihn dabei - sich selbst zu beleuchten und zu hinterfragen . Dazu muss er allerdings zurück gehen und seine Wunden aufarbeiten und seinen Teil der "Schuld" eingestehen und am Ende sich selbst verzeihen . Mitunter ein sehr schwieriges Unterfangen . 

Er wird so denke ich schon zu Liebe fähig sein, nur ist diese eben ein wenig eingesperrt und aufsperren kann er nur von innen . Also muss er seines dazu beitragen . 

Ich kenne genügend Menschen die nach "anderen" Gesichtspunkten für sich eine Beziehung beschließen - Geld - ist einer davon . Das werfe ich ihm jetzt nicht vor - weil ich denke, das ist nicht der Fall . Viele Menschen gehen Beziehungen ein - aus Gründen die für mich nicht nachvollziehbar sind .
Und ganz viele halten etwas aufrecht, weil sie nicht alleine sein wollen, und gehen sogar aus diesem Grund "rationell" eine Beziehung ein . 

 

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12. April um 22:45
In Antwort auf beulah_12891185

Damit hast du Recht . Aber viell. ist der eine oder andere Denkansatz für ihn dabei - sich selbst zu beleuchten und zu hinterfragen . Dazu muss er allerdings zurück gehen und seine Wunden aufarbeiten und seinen Teil der "Schuld" eingestehen und am Ende sich selbst verzeihen . Mitunter ein sehr schwieriges Unterfangen . 

Er wird so denke ich schon zu Liebe fähig sein, nur ist diese eben ein wenig eingesperrt und aufsperren kann er nur von innen . Also muss er seines dazu beitragen . 

Ich kenne genügend Menschen die nach "anderen" Gesichtspunkten für sich eine Beziehung beschließen - Geld - ist einer davon . Das werfe ich ihm jetzt nicht vor - weil ich denke, das ist nicht der Fall . Viele Menschen gehen Beziehungen ein - aus Gründen die für mich nicht nachvollziehbar sind .
Und ganz viele halten etwas aufrecht, weil sie nicht alleine sein wollen, und gehen sogar aus diesem Grund "rationell" eine Beziehung ein . 

 

Alles Menschen, die mMn nicht fähig, willens oder bereit sind zu lieben, es etwa für zweitrangig oder gar gefährlich halten. Und alles Menschen, die früher oder später von ihren Entscheidungen eingeholt werden und auf den Prüfstand müssen. Denn es gibt nichts grösseres als die Liebe. Doch wenn man schliesslich bereit ist, sich zu öffnen, denke ich nicht, dass man dazu zwangsläufig einen neuen Partner braucht, das kann genauso gut mit dem alten funktionieren. Bzw gibt es keine Garantie, dass es mit einem nagelneuen Menschen besser klappt. Es ist nur anders, aber nicht zwangsläufig besser, denn was der oder die Neue an Aufregung und Unbefangenheit voraushaben mag, mangelt ihm wieder an Vertrautheit und Sicherheit, etwas das auch sehr wichtig, wenn nicht sogar wichtiger ist um sich in den Gefühlen fallen zu lassen. So oder so, Liebe ist eine bewusste Entscheidung für jemanden.

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13. April um 9:27

Er hat sie nicht beschissen !

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13. April um 10:09


Weil er Klarheit möchte . Nicht jeder ist ein notorischer Fremdgänger und nicht jeder geht mit der Ex ins Bett usw. 

Wenn er aufräumen möchte in seinem Leben - dann wird das eventuell unabwendbar sein . 

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13. April um 12:27

Danke für die rege Beteiligung. Hab schon viel interessantes gelesen. Ich sehe einiges ein bissche klarer und differenzierter heute. Durch die Beiträge, aber auch durchs drüber schlafen.

Was ich noch klarstellen möchte: ginge es mir ums bescheißen, wäre das anno 2019 wahrscheinlich nicht so kompliziert, wenn ich das anhöre, was teilweise meine Kollegen auf Arbeit so treiben.
Mir gehts um das emotionale und vielleicht habe ich gestern (wie so oft in diesen Grübelphasen) zu arg schwarz&weiß gesehen.

Dass es nie gefunkt hat will ich heute nicht mehr behaupten. Dennoch gab es von Anfang an einige Probleme, die ein bisschen wie ein Schatten über uns hingen und auch noch hängen.
Vielleicht verwechsele ich auch Verliebtheit mit Liebe? Ich meine, wenn wir nur befreundet wären, hätten wir auch kein Haus gekauft. Vielleicht fehlt mir einfach dieses Kribbeln.

Fakt ist aber, dass es in mir gerade emotional arg arbeitet und es es gut möglich, dass ich tatsächlich an einer Midlife-Crisis knabbere. Im Moment passiert auch viel um mich rum.
Einige Trennungen, Ausräumen des Elternhauses, das älter werden inkl. einiger körperlichen wehwehchen, graue Haare. Das Leben ist einfach viel komplizierter und anstrengender.

Was sicher bei mir schief läuft ist, dass ich mich in Beziehungen zu arg an den Partner klammere und mich und meine Bedürfnisse hinten anstelle. Darum auch der Abbruch zu meinem Freundeskreis.
Ich weiß, dass das alles andere als gut ist, aber ich kann das einfach nicht ändern, bzw wüsste nicht wie.

 

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13. April um 13:12
In Antwort auf scorp78

Danke für die rege Beteiligung. Hab schon viel interessantes gelesen. Ich sehe einiges ein bissche klarer und differenzierter heute. Durch die Beiträge, aber auch durchs drüber schlafen.

Was ich noch klarstellen möchte: ginge es mir ums bescheißen, wäre das anno 2019 wahrscheinlich nicht so kompliziert, wenn ich das anhöre, was teilweise meine Kollegen auf Arbeit so treiben.
Mir gehts um das emotionale und vielleicht habe ich gestern (wie so oft in diesen Grübelphasen) zu arg schwarz&weiß gesehen.

Dass es nie gefunkt hat will ich heute nicht mehr behaupten. Dennoch gab es von Anfang an einige Probleme, die ein bisschen wie ein Schatten über uns hingen und auch noch hängen.
Vielleicht verwechsele ich auch Verliebtheit mit Liebe? Ich meine, wenn wir nur befreundet wären, hätten wir auch kein Haus gekauft. Vielleicht fehlt mir einfach dieses Kribbeln.

Fakt ist aber, dass es in mir gerade emotional arg arbeitet und es es gut möglich, dass ich tatsächlich an einer Midlife-Crisis knabbere. Im Moment passiert auch viel um mich rum.
Einige Trennungen, Ausräumen des Elternhauses, das älter werden inkl. einiger körperlichen wehwehchen, graue Haare. Das Leben ist einfach viel komplizierter und anstrengender.

Was sicher bei mir schief läuft ist, dass ich mich in Beziehungen zu arg an den Partner klammere und mich und meine Bedürfnisse hinten anstelle. Darum auch der Abbruch zu meinem Freundeskreis.
Ich weiß, dass das alles andere als gut ist, aber ich kann das einfach nicht ändern, bzw wüsste nicht wie.

 

Naja dazu gehört die Entscheidung zum glücklich werden-zum Jasagen zu allem was Dir gut tut und zum Neinsagen zu allem was Dir nicht gut tut.
Diese Beziehung tut Dir definitiv nicht gut und du ihr nicht.
Dass man im Laufe des Lebens alten Freundschaften nachhängt kenne ich gut, so ein Kontakt bedeutet Kontinuität zum eigenen Leben, der eigenen Vergangenheit.
Wenn du der Frau nicht nachstellst und Dir keine Beziehung erhoffst kann das Sinn machen. Ich fürchte allerdings, dass du mit anderen Motiven rangehst...
Ich würde dir raten erst einmal zu klären was das mit eurer Beziehung weiter geben soll und Dir therapeutische Hilfe zu nehmen.

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13. April um 16:31

ich erzähle das meiner Partnerin nicht, weil sie das erstens in ihrem Zustand auch nicht weiter bringt und zweitens weiß ich selbst nicht, was mit mir grad nicht stimmt.

Meine Partnerin kann die aufmerksamste, liebevollste, fürsoglichste und sensibelste Person sein, die ich je kennen gelernt habe. Aber auch eine schlimme Diva... Ok... das letzte sagt man über mich auch.

Das mit dem Sex liegt sicher auch an mir. Aber es ist halt nicht gerade antörnend, wenn ein häufchen Elend auf dem Sofa neben einem sitzt. Ich reagiere ziemlich sensibel auf Stimmungen.

Die Beziehung klären ist sicher der nächste Schritt. Aber solange ich mit mir selbst nicht im Reinen bin wüsste ich nicht, wo ich ansetzen sollte.

Beim Gespräch mit ihrem Therapeuthen hatte er mir auch eine verhaltenstherapeuthische Unterstützung empfohlen. Ich will jetzt nicht zuviel rumjammern, aber es gibt auch einige Baustellen aus der Kindheit aufzuarbeiten. Einige der Punkte sind wahrscheinlich auch ein Grund, dass sich meine Ex von mir entfernt hat.

Das mit der Kontaktaufnahme werde ich übrigens nicht tun. Ich denke, das habe ich vielleicht falsch ausgedrückt.

 

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13. April um 19:19
In Antwort auf scorp78

ich erzähle das meiner Partnerin nicht, weil sie das erstens in ihrem Zustand auch nicht weiter bringt und zweitens weiß ich selbst nicht, was mit mir grad nicht stimmt.

Meine Partnerin kann die aufmerksamste, liebevollste, fürsoglichste und sensibelste Person sein, die ich je kennen gelernt habe. Aber auch eine schlimme Diva... Ok... das letzte sagt man über mich auch.

Das mit dem Sex liegt sicher auch an mir. Aber es ist halt nicht gerade antörnend, wenn ein häufchen Elend auf dem Sofa neben einem sitzt. Ich reagiere ziemlich sensibel auf Stimmungen.

Die Beziehung klären ist sicher der nächste Schritt. Aber solange ich mit mir selbst nicht im Reinen bin wüsste ich nicht, wo ich ansetzen sollte.

Beim Gespräch mit ihrem Therapeuthen hatte er mir auch eine verhaltenstherapeuthische Unterstützung empfohlen. Ich will jetzt nicht zuviel rumjammern, aber es gibt auch einige Baustellen aus der Kindheit aufzuarbeiten. Einige der Punkte sind wahrscheinlich auch ein Grund, dass sich meine Ex von mir entfernt hat.

Das mit der Kontaktaufnahme werde ich übrigens nicht tun. Ich denke, das habe ich vielleicht falsch ausgedrückt.

 

Ich würde schon mit meiner Partnerin über alles sprechen was mich bewegt, sie ist doch deine Freundin und mit ihr solltest du deine intimsten Gedanken unbedingt besprechen und sie nicht mit dir selber ausmachen aus falsch verstandener Rücksichtnahme. Schaffe Intimität und binde sie in die Entscheidungsfindung und Beziehungsarbeit mit ein und schließe sie nicht aus deinen Gedanken aus. Du bist doch nicht allein in der Beziehung, ihr seid ein Paar und es betrifft sie massgeblich auch, dass du zurzeit unzufrieden bist. Gib ihr doch wenigstens ne Chance, mit dir zusammen zu arbeiten. Zeig ihr deine Schwächen und Unsicherheiten, dafür ist ne Beziehung doch da, ich bin sicher, wenn du dich vernünftig ausdrückst wird sie dich gut verstehen. Vielleicht geht es ihr ja sogar ähnlich, und keiner von euch macht den Mund auf. Dann kann sich doch nix bessern.

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14. April um 16:55
In Antwort auf jara

Ich würde schon mit meiner Partnerin über alles sprechen was mich bewegt, sie ist doch deine Freundin und mit ihr solltest du deine intimsten Gedanken unbedingt besprechen und sie nicht mit dir selber ausmachen aus falsch verstandener Rücksichtnahme. Schaffe Intimität und binde sie in die Entscheidungsfindung und Beziehungsarbeit mit ein und schließe sie nicht aus deinen Gedanken aus. Du bist doch nicht allein in der Beziehung, ihr seid ein Paar und es betrifft sie massgeblich auch, dass du zurzeit unzufrieden bist. Gib ihr doch wenigstens ne Chance, mit dir zusammen zu arbeiten. Zeig ihr deine Schwächen und Unsicherheiten, dafür ist ne Beziehung doch da, ich bin sicher, wenn du dich vernünftig ausdrückst wird sie dich gut verstehen. Vielleicht geht es ihr ja sogar ähnlich, und keiner von euch macht den Mund auf. Dann kann sich doch nix bessern.

Danke, jara. Einfach nur danke.

Mir kommt es so vor, als ob Engelchen und Teufelchen grad ihre Spiele mit mir treiben. Einerseits einfach alles hinwerfen und neu anfangen (Auch das Haus ist ein rießen Klotz am Bein) und andererseits: Es ist ja eigentlich rational gesehen alles gut und es ist ja nicht so, dass ich sie nicht sehr mögen würde. Ich weiß gerade nur nicht, ob nach 10 Jahren die Gefühle nur grad Pause machen, oder ob sie weg sind.

Es wäre schöner, wenn man einfach einen Knopfdrücken könnte und die Gedanken laufen wieder klar.

Ich persönlich bin eigentlich der Meinung, dass heutzutage zu schnell schluss gemacht wird..

 

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14. April um 17:26

ich frage mich halt, was da grad los ist, dass mich irgendwelche Hirngespinste so aus der Bahn werfen.
 

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14. April um 19:54

Rede einfach mit deiner Partnerin. Du musst das nicht alles alleine schaffen, was da jetzt hochkommt bei dir. Gemeinsam ist man immer stärker als allein und geteiltes Leid ist halbes Leid. Man sollte doch auch in schweren Zeiten beim Partner Verständnis finden, nicht nur wenn alles toll ist. Und solche schweren Zeiten sind auch normal und gut, dann zeigt sich doch am besten, ob eine Beziehung noch Bestand hat, stark und gut genug ist und einen noch trägt. Man muss aber offen sein und das gemeinsam prüfen. Nichts totschweigen oder verheimlichen, unterziehe deine Partnerschaft mutig und ehrlich dieser Feuerprobe und schaue, was geschieht. Egal, was dabei rauskommt, es wird seinen Sinn und seine Berechtigung haben.

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14. April um 20:37

Weiss nicht. Das ist doch das naheliegendste, wenn ich was auf dem herzen habe. Wieso das in sich reinfressen? Da drin sieht bemerkt es niemand und es brodelt immer weiter. Wovor hat man solche Angst, wenn man es anspricht?? Das am Ende echt noch Bewegung in die Sache kommt, sich alles bessert und man tatsächlich zufriedener ist?

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15. April um 11:08

Eine Bekannte machte eine interessante Bemerkung und je mehr ich mich ins Thema "emotionale Abhängigkeit" einlese, um so mehr erkenne ich mich wieder...

 

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15. April um 13:21
In Antwort auf scorp78

ich frage mich halt, was da grad los ist, dass mich irgendwelche Hirngespinste so aus der Bahn werfen.
 

..es ist Frühling - that's all  

Sicher ist auch, dass Jugendlieben sich besser träumen als realistisch wieder aufleben lassen - es liegt zu viel dazwischen, was man nie kennenglernt hat. Träume eben.
Wäre es DIE große Liebe gewesen, ich bin sicher, dann hättet Ihr Euch nie aus den Augen verloren. Alles andere ist Spinnerei, weil man es so gerne hätte, was aber nicht ist.

Manchmal genügt es schon, wenn man einfach mal nur seinen Tagesablauf leicht verändert; sich Dinge vornimmt, vor denen man sich schon lange drückt und einfach Dinge tut, die einem dabei helfen, die Gedanken zu ordnen - Spaziergänge in der freien Natur (oder einfach nur an der frischen Luft).

Und bedenke dabei - Partner kann man finden, aber sie werden nur dann in eine Beziehung mit Dir passen, wenn sie sogar Deine kleinen Mucken lieb haben, weil sie einfach zu Dir gehören.

Hey ... und sowas braucht viel Zeit und noch mehr tiefe Zuneigung füreinander.


~ Wozu in die Ferne schweifen,
wenn das Gute ist so nah ~


 

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