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Alte Beziehung, Blender, aus Mann wurde Frau

26. April 2017 um 18:18 Letzte Antwort: 27. April 2017 um 18:10

Hallo, 

vor paar Tagen habe ich einen Thread darüber eröffnet, dass ich (wahrscheinlich) schwanger bin und mir total unsicher diesbezüglich. Das Kind wäre zudem von jemandem, mit dem ich (noch) keine Beziehung führe, allerdings seit einem Jahr ein Verhältnis und wir uns beide in der Zeit einfach furchtbar aufgebaut hatten - seitdem. 
Auch den Grund hatte ich angegeben: Vorher genoss ich meine Zeit (7 Jahre) mit einem Blender, der mir letztendlich das Herz in tausend Stücke riss. 

Dieses Thema würde ich gerne anschlagen, da ich gemerkt habe wie wunderbar man hier über vieles reden kann. Vielleicht ist es auch nur eine Jugendsünde, aber ich habe das Gefühl immer noch nicht richtig von dem Thema loszukommen und mir dadurch vieles erschwere. 

Es war eine Fernbekanntschaft durch das Internet, in etwa durch eine Community und diese Bekanntschaft fing relativ früh an. Ich war 11 Jahre alt und trieb mich durch das soziale Netzwerk, meldete mich auf einer Community für Jüngere an. Ich werde nun nicht alles erläutern. 
Auf jeden Fall kann man festhalten, dass ich in der Zeit meines 11. Lebensjahres jemanden kennen lernte, der natürlich von Anfang nicht derjenige war, für den er sich ausgab. Doch auch mit meinem 11-jährigen Verstand zog ich dies in Erwägung und dachte mir, dass dies total egal sei, weil ich mich zum allerersten Mal blind mit jemandem verstand. Außer dieser Lüge gab es nichts, was sich auf Hinterhältigkeit oder Unehrlichkeit bezog. Wir schrieben 7 Jahre miteinander und in dieser Zeit baute sich eine unfassbare Freundschaft auf. In den Jahren zuvor entwickelten sich jedoch auch Gefühle für beide.. dachte ich. Für mich war es klar - ich möchte diesen Menschen sehen, egal wer er ist. 
2015 hat sich dieser Mensch geoutet und seine wahre Identität bekannt gegeben. Für mich kein Schock. Aus einem Mann wurde eine Frau und dennoch war es für mich kein Grund zur Sorge. Es war unbeschreiblich. Ich freute mich, da es eine Chance auf ein Treffen mit sich gab. Ich fühlte für diesen Menschen wie zuvor. 
Sie nicht. 

Seit 2015 gab es heftige Höhen und Tiefen, sie sagte mit dem Verlust der Fassade, hinter die sie sich versteckte, empfand sie auch nichts mehr. Vorher allerdings schon. Das ganze machte mich verrückt, sodass ich die Freundschaft auflösen wollte. 
Wir schaffteten uns wieder zusammen zu raffen und entschieden uns, Treffen folgen zu lassen und sich alles zu entwickeln lassen. Zwischen diese Treffen gab es Tiefen, aber bei diesen Treffen war alles wunderbar. Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt, in der Innenstadt und bei ihr zu Hause. Normalerweise hatte sie mit sowas Probleme. Wir schliefen in einem Bett. Doch ich merkte, dass durch diesen heftigen Schmerz zuvor etwas sich verändert hatte. Ich wurde bei einem Treffen weitaus geschlossener. Bei meinen Abfahrten fiel mir immer wieder auf, wie sehr ich sie noch hätte umarmen wollen. 

Nach unserem letzten Treffen fing das Drama allerdings erst an, denn sie hatte mir zuvor immer gesagt wie gerne sie mich doch hätte und ich baute darauf, dass alles wieder wie vorher werden würde. Auch wenn es ständig ein hin und her war. 
Jedenfalls hatte sie sich seitdem stark verändert und weinte über 2 Wochen, konnte mir aber keine Gründe nennen. Ich dachte es würde an mir legen, dass sie den Eindruck gehabt hätte dass ich sie nicht mag, oder ich sie überfordert hätte. Sie verneinte alles. Sie fing an, mich ununterbrochen 3 Monate scheiße zu behandeln, total kalt und gefühlslos. Ich wollte versuchen ihr zu helfen und trat selbst in Trauer, da ich das Gefühl bekam dass sie mich nicht mehr sieht. Über meine Trauer machte sie sich lustig und ich schwöre - das war nicht die Person, die ich kannte und das alles verletzte mich noch viel mehr. Ich fing an zu interpretieren. 

Letztendlich beichtete sie mir dann, dass sie sich von Anfang bis Ende alles eingebildet hatte. Es für mich gemacht hätte, mich nur glücklich sehen wollte. Für mich kein Grund mich so zu behandeln. Jedoch akzeptierte ich. Selbst ist die Frau - also sagte ich, dass ich nun meinen Weg gehen werde und egal was sie wieder rückgängig machen möchte, ich diese Worte als meine Klarheit nehmen werde und ein Hin und Her endgültig vorbei. Natürlich bleiben wir Freunde, aber ich werde mich erstmal nicht mehr drum bemühen. Etwas komplex willigte sie ein. 

Das war die Zeit, in der in mehr Zeit mit dem Vater meines Ungeborenen verbracht. Ich hatte mein erstes Mal mit ihm und er baute mich tierisch auf. Natürlich wollte ich dennoch wissen, was in dem Leben meiner besten Freundin passiert. Irgendwann sagte ich es ihr und ich hatte versprochen nie wieder zu denken, dass sie mehr empfinden würde. Doch sie reagierte total unerwartet. Zuerst bemerkte ich nichts, doch dann wollte sie, dass ich nicht mehr von ihm rede und gestand eifersüchtig zu sein. Ich dachte es sei wieder nur kurzfristig und wollte mich NICHT MEHR damit beschäftigen. Wir wollten uns wieder Treffen und ich freute mich total, ich wurde auch wieder offener, wohingegen sie sich extrem unsicher war. Es kam nie zu einem weiteren Treffen. 

Eines Tages fragte ich sie, warum sie mir nicht bescheid gesagt hätte (weil es so abgemacht war) und sie fragte, warum ich nicht noch ein drittes Mal gefragt hätte. Dass ich mit daran Schuld bin und nicht nur sie. Und wieder einmal, wie immer in diesem letzten Jahr, bahnte sich eine Diskussion an. Wir diskutierten und ich meinte zum ersten Mal ich würde sie hassen, weil sie mit meinen Gefühlen spielt.

Sie brach den Kontakt seitdem ab und ließ mich mit den Worten alleine, wie ich mich nach Ende unserer Beziehung so schnell vögeln lassen konnte. Dass ich sie dauerhaft Böse darstellen will und mich perfekt. Wie ich ihr all das sagen konnte, obwohl sie es nicht hören wollte. Warum ich mir nicht eingestehen kann an etwas Schuld zu sein. Eine Freundin von uns bekam das Ganze halbwegs mit und trat sozusagen mit auf mich ein. Natürlich war ich in der Zeit so fertig, dass ich es nicht verstand warum sie sich einmischte und ihr die volle Ladung meines Frusts gab.

Seitdem habe ich nie wieder ein Wort von meiner besten Freundin gehört und kann mir bis heute nicht erklären, warum sie sowas sagte. Nachdem sie diejenige war, die mir die ganzen Sachen eiskalt sagte. Nachdem sie diejenige war, die alles als Einbildung empfand und ich nicht verstand, warum sie dann Beziehung sagte. 

Seitdem bin ich stark angefressen und kann keine richtigen Gefühle für den Vater meines Kindes aufbauen. Ich denke oft an sie und weine ab und zu noch, obwohl es ein Jahr her ist und ich mir immer wieder sage, ungerecht behandelt geworden zu sein und davon loszukommen. Es funktioniert nicht. Mittlerweile bin ich fast 20.

Habt ihr schon mal sowas ähnliches erlebt? 

Liebe Grüße  

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26. April 2017 um 18:26

Danke an alle, die sich das durchlesen! Und ja, klingt nach einem heftigen Teeniedrama... 

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26. April 2017 um 18:33

ich kann dir dazu nur eines sagen.

diese frau hat dich 7 jahre lang verarscht. auf das übelste. sie hat dir etwas vorgespielt, was nicht den tatsachen entspricht.
​nach ihrem "outing" hat sie dich stellenweise wie dreck behandelt.
​meide solche menschen, das ist ein durch und durch krankes verhalten. sie hat dir damit sehr geschadet. ignoriere sie. lass dich nie mehr von etwas so völlig verrücktem einnehmen.
alles gute dir.

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26. April 2017 um 18:36
In Antwort auf apfelsine8

ich kann dir dazu nur eines sagen.

diese frau hat dich 7 jahre lang verarscht. auf das übelste. sie hat dir etwas vorgespielt, was nicht den tatsachen entspricht.
​nach ihrem "outing" hat sie dich stellenweise wie dreck behandelt.
​meide solche menschen, das ist ein durch und durch krankes verhalten. sie hat dir damit sehr geschadet. ignoriere sie. lass dich nie mehr von etwas so völlig verrücktem einnehmen.
alles gute dir.

Ich danke dir..

Das Blöde an der Sache ist nur die Tatsache, dass ich so böse von ihr nicht denken kann. In diesen Jahren hatte sie mir viel geholfen, sie war für mich das Gute in einem Menschen, das ich immer suchte. Dass sie letztendlich so wurde, warf mich komplett aus der Bahn. 
Dennoch versuche ich so zu denken, denn anders erschwere ich mir nur meine Zukunft. 

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26. April 2017 um 18:45

(: Würde mich über mehr Personen freuen. 

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26. April 2017 um 18:46
In Antwort auf alora33

Ich danke dir..

Das Blöde an der Sache ist nur die Tatsache, dass ich so böse von ihr nicht denken kann. In diesen Jahren hatte sie mir viel geholfen, sie war für mich das Gute in einem Menschen, das ich immer suchte. Dass sie letztendlich so wurde, warf mich komplett aus der Bahn. 
Dennoch versuche ich so zu denken, denn anders erschwere ich mir nur meine Zukunft. 

ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, was für ein schock das für dich gewesen sein muss, als sie dir gestanden hat, dass sie eine frau ist.
sie hat diese fakerei 7 jahre durchgezogen, das ist unglaublich lange. dazu gehört eine fast schon kriminelle energie. unglaublich.

dass du überhaupt bereit warst, diese frau dann noch persönlich zu treffen, find ich schwer vorstellbar. ich wäre so entsetzt gewesen, dass ich das nicht gekonnt hätte.

dass sie für dich ganz wichtig gewesen ist, kann ich gut verstehen. sie hat dich durch deine kindheit und deine jugend begleitet.
und jetzt musst du damit klarkommen, dass nichts von all dem so richtig wahr gewesen ist. alles nur lügerei.
das ist wirklich ein harter klops, den du schlucken musst.

aber so wie sie sich verhält, so mies dir gegenüber, das zeigt einfach nur, wie sie wirklich ist. sozial völlig gestört, offenbar unfähig, echte bindungen zu menschen einzugehen. sie braucht wohl diese rollen, in die sie schlüpfen kann, um mit menschen agieren zu können.

ich hab da keine rat für dich, ich weiss nur, wie elend es dir gehen muss. wenn du immer noch so um diese geschichte weinen musst, dann wäre vielleicht eine psychologische beratung ganz gut? keine therapie, aber einfach einige gespräche mit jemandem, der dir da professionell weiterhelfen kann?

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26. April 2017 um 19:04
In Antwort auf apfelsine8

ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, was für ein schock das für dich gewesen sein muss, als sie dir gestanden hat, dass sie eine frau ist.
sie hat diese fakerei 7 jahre durchgezogen, das ist unglaublich lange. dazu gehört eine fast schon kriminelle energie. unglaublich.

dass du überhaupt bereit warst, diese frau dann noch persönlich zu treffen, find ich schwer vorstellbar. ich wäre so entsetzt gewesen, dass ich das nicht gekonnt hätte.

dass sie für dich ganz wichtig gewesen ist, kann ich gut verstehen. sie hat dich durch deine kindheit und deine jugend begleitet.
und jetzt musst du damit klarkommen, dass nichts von all dem so richtig wahr gewesen ist. alles nur lügerei.
das ist wirklich ein harter klops, den du schlucken musst.

aber so wie sie sich verhält, so mies dir gegenüber, das zeigt einfach nur, wie sie wirklich ist. sozial völlig gestört, offenbar unfähig, echte bindungen zu menschen einzugehen. sie braucht wohl diese rollen, in die sie schlüpfen kann, um mit menschen agieren zu können.

ich hab da keine rat für dich, ich weiss nur, wie elend es dir gehen muss. wenn du immer noch so um diese geschichte weinen musst, dann wäre vielleicht eine psychologische beratung ganz gut? keine therapie, aber einfach einige gespräche mit jemandem, der dir da professionell weiterhelfen kann?

vermutlich liegst du mit vielem richtig. es stimmt allerdings, sie selbst wusste auch dass sie wenig empathie empfinden kann. ich hing nur immer an den gedanken, dass unsere freundschaft besonders war.

und ja, vielleicht wäre das mal ganz gut, auch wenn ich nicht weiß wann ich zeit dafür finden würde 

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26. April 2017 um 19:05

von 2009 bis 2015, das letzte jahr dann erfolgte eben mit dem drama. allerdings dachte ich schon immer dass dort mehr hinter stecken könnte - für mich total egal gewesen, ich war total vernarrt in diesen menschen. 

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26. April 2017 um 20:10

Naja, ich habe mir nie darüber Gedanken gemacht. Nun mochte ich die Person so sehr, dass es mir egal war. Was sie war/ist, weiß ich nicht. 

So würde ich, denke ich, aber nichts mit einer Frau anfangen. Meine Gefühle hatten schon sehr mit unserer Vorgeschichte zu tun. 

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26. April 2017 um 20:38
In Antwort auf alora33

Hallo, 

vor paar Tagen habe ich einen Thread darüber eröffnet, dass ich (wahrscheinlich) schwanger bin und mir total unsicher diesbezüglich. Das Kind wäre zudem von jemandem, mit dem ich (noch) keine Beziehung führe, allerdings seit einem Jahr ein Verhältnis und wir uns beide in der Zeit einfach furchtbar aufgebaut hatten - seitdem. 
Auch den Grund hatte ich angegeben: Vorher genoss ich meine Zeit (7 Jahre) mit einem Blender, der mir letztendlich das Herz in tausend Stücke riss. 

Dieses Thema würde ich gerne anschlagen, da ich gemerkt habe wie wunderbar man hier über vieles reden kann. Vielleicht ist es auch nur eine Jugendsünde, aber ich habe das Gefühl immer noch nicht richtig von dem Thema loszukommen und mir dadurch vieles erschwere. 

Es war eine Fernbekanntschaft durch das Internet, in etwa durch eine Community und diese Bekanntschaft fing relativ früh an. Ich war 11 Jahre alt und trieb mich durch das soziale Netzwerk, meldete mich auf einer Community für Jüngere an. Ich werde nun nicht alles erläutern. 
Auf jeden Fall kann man festhalten, dass ich in der Zeit meines 11. Lebensjahres jemanden kennen lernte, der natürlich von Anfang nicht derjenige war, für den er sich ausgab. Doch auch mit meinem 11-jährigen Verstand zog ich dies in Erwägung und dachte mir, dass dies total egal sei, weil ich mich zum allerersten Mal blind mit jemandem verstand. Außer dieser Lüge gab es nichts, was sich auf Hinterhältigkeit oder Unehrlichkeit bezog. Wir schrieben 7 Jahre miteinander und in dieser Zeit baute sich eine unfassbare Freundschaft auf. In den Jahren zuvor entwickelten sich jedoch auch Gefühle für beide.. dachte ich. Für mich war es klar - ich möchte diesen Menschen sehen, egal wer er ist. 
2015 hat sich dieser Mensch geoutet und seine wahre Identität bekannt gegeben. Für mich kein Schock. Aus einem Mann wurde eine Frau und dennoch war es für mich kein Grund zur Sorge. Es war unbeschreiblich. Ich freute mich, da es eine Chance auf ein Treffen mit sich gab. Ich fühlte für diesen Menschen wie zuvor. 
Sie nicht. 

Seit 2015 gab es heftige Höhen und Tiefen, sie sagte mit dem Verlust der Fassade, hinter die sie sich versteckte, empfand sie auch nichts mehr. Vorher allerdings schon. Das ganze machte mich verrückt, sodass ich die Freundschaft auflösen wollte. 
Wir schaffteten uns wieder zusammen zu raffen und entschieden uns, Treffen folgen zu lassen und sich alles zu entwickeln lassen. Zwischen diese Treffen gab es Tiefen, aber bei diesen Treffen war alles wunderbar. Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt, in der Innenstadt und bei ihr zu Hause. Normalerweise hatte sie mit sowas Probleme. Wir schliefen in einem Bett. Doch ich merkte, dass durch diesen heftigen Schmerz zuvor etwas sich verändert hatte. Ich wurde bei einem Treffen weitaus geschlossener. Bei meinen Abfahrten fiel mir immer wieder auf, wie sehr ich sie noch hätte umarmen wollen. 

Nach unserem letzten Treffen fing das Drama allerdings erst an, denn sie hatte mir zuvor immer gesagt wie gerne sie mich doch hätte und ich baute darauf, dass alles wieder wie vorher werden würde. Auch wenn es ständig ein hin und her war. 
Jedenfalls hatte sie sich seitdem stark verändert und weinte über 2 Wochen, konnte mir aber keine Gründe nennen. Ich dachte es würde an mir legen, dass sie den Eindruck gehabt hätte dass ich sie nicht mag, oder ich sie überfordert hätte. Sie verneinte alles. Sie fing an, mich ununterbrochen 3 Monate scheiße zu behandeln, total kalt und gefühlslos. Ich wollte versuchen ihr zu helfen und trat selbst in Trauer, da ich das Gefühl bekam dass sie mich nicht mehr sieht. Über meine Trauer machte sie sich lustig und ich schwöre - das war nicht die Person, die ich kannte und das alles verletzte mich noch viel mehr. Ich fing an zu interpretieren. 

Letztendlich beichtete sie mir dann, dass sie sich von Anfang bis Ende alles eingebildet hatte. Es für mich gemacht hätte, mich nur glücklich sehen wollte. Für mich kein Grund mich so zu behandeln. Jedoch akzeptierte ich. Selbst ist die Frau - also sagte ich, dass ich nun meinen Weg gehen werde und egal was sie wieder rückgängig machen möchte, ich diese Worte als meine Klarheit nehmen werde und ein Hin und Her endgültig vorbei. Natürlich bleiben wir Freunde, aber ich werde mich erstmal nicht mehr drum bemühen. Etwas komplex willigte sie ein. 

Das war die Zeit, in der in mehr Zeit mit dem Vater meines Ungeborenen verbracht. Ich hatte mein erstes Mal mit ihm und er baute mich tierisch auf. Natürlich wollte ich dennoch wissen, was in dem Leben meiner besten Freundin passiert. Irgendwann sagte ich es ihr und ich hatte versprochen nie wieder zu denken, dass sie mehr empfinden würde. Doch sie reagierte total unerwartet. Zuerst bemerkte ich nichts, doch dann wollte sie, dass ich nicht mehr von ihm rede und gestand eifersüchtig zu sein. Ich dachte es sei wieder nur kurzfristig und wollte mich NICHT MEHR damit beschäftigen. Wir wollten uns wieder Treffen und ich freute mich total, ich wurde auch wieder offener, wohingegen sie sich extrem unsicher war. Es kam nie zu einem weiteren Treffen. 

Eines Tages fragte ich sie, warum sie mir nicht bescheid gesagt hätte (weil es so abgemacht war) und sie fragte, warum ich nicht noch ein drittes Mal gefragt hätte. Dass ich mit daran Schuld bin und nicht nur sie. Und wieder einmal, wie immer in diesem letzten Jahr, bahnte sich eine Diskussion an. Wir diskutierten und ich meinte zum ersten Mal ich würde sie hassen, weil sie mit meinen Gefühlen spielt.

Sie brach den Kontakt seitdem ab und ließ mich mit den Worten alleine, wie ich mich nach Ende unserer Beziehung so schnell vögeln lassen konnte. Dass ich sie dauerhaft Böse darstellen will und mich perfekt. Wie ich ihr all das sagen konnte, obwohl sie es nicht hören wollte. Warum ich mir nicht eingestehen kann an etwas Schuld zu sein. Eine Freundin von uns bekam das Ganze halbwegs mit und trat sozusagen mit auf mich ein. Natürlich war ich in der Zeit so fertig, dass ich es nicht verstand warum sie sich einmischte und ihr die volle Ladung meines Frusts gab.

Seitdem habe ich nie wieder ein Wort von meiner besten Freundin gehört und kann mir bis heute nicht erklären, warum sie sowas sagte. Nachdem sie diejenige war, die mir die ganzen Sachen eiskalt sagte. Nachdem sie diejenige war, die alles als Einbildung empfand und ich nicht verstand, warum sie dann Beziehung sagte. 

Seitdem bin ich stark angefressen und kann keine richtigen Gefühle für den Vater meines Kindes aufbauen. Ich denke oft an sie und weine ab und zu noch, obwohl es ein Jahr her ist und ich mir immer wieder sage, ungerecht behandelt geworden zu sein und davon loszukommen. Es funktioniert nicht. Mittlerweile bin ich fast 20.

Habt ihr schon mal sowas ähnliches erlebt? 

Liebe Grüße  

Da bist knapp 20. Wie alt sie denn? Das wäre wichtig zu verstehen.

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26. April 2017 um 20:52
In Antwort auf 6rama9

Da bist knapp 20. Wie alt sie denn? Das wäre wichtig zu verstehen.

knapp 21

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26. April 2017 um 23:16
In Antwort auf alora33

Hallo, 

vor paar Tagen habe ich einen Thread darüber eröffnet, dass ich (wahrscheinlich) schwanger bin und mir total unsicher diesbezüglich. Das Kind wäre zudem von jemandem, mit dem ich (noch) keine Beziehung führe, allerdings seit einem Jahr ein Verhältnis und wir uns beide in der Zeit einfach furchtbar aufgebaut hatten - seitdem. 
Auch den Grund hatte ich angegeben: Vorher genoss ich meine Zeit (7 Jahre) mit einem Blender, der mir letztendlich das Herz in tausend Stücke riss. 

Dieses Thema würde ich gerne anschlagen, da ich gemerkt habe wie wunderbar man hier über vieles reden kann. Vielleicht ist es auch nur eine Jugendsünde, aber ich habe das Gefühl immer noch nicht richtig von dem Thema loszukommen und mir dadurch vieles erschwere. 

Es war eine Fernbekanntschaft durch das Internet, in etwa durch eine Community und diese Bekanntschaft fing relativ früh an. Ich war 11 Jahre alt und trieb mich durch das soziale Netzwerk, meldete mich auf einer Community für Jüngere an. Ich werde nun nicht alles erläutern. 
Auf jeden Fall kann man festhalten, dass ich in der Zeit meines 11. Lebensjahres jemanden kennen lernte, der natürlich von Anfang nicht derjenige war, für den er sich ausgab. Doch auch mit meinem 11-jährigen Verstand zog ich dies in Erwägung und dachte mir, dass dies total egal sei, weil ich mich zum allerersten Mal blind mit jemandem verstand. Außer dieser Lüge gab es nichts, was sich auf Hinterhältigkeit oder Unehrlichkeit bezog. Wir schrieben 7 Jahre miteinander und in dieser Zeit baute sich eine unfassbare Freundschaft auf. In den Jahren zuvor entwickelten sich jedoch auch Gefühle für beide.. dachte ich. Für mich war es klar - ich möchte diesen Menschen sehen, egal wer er ist. 
2015 hat sich dieser Mensch geoutet und seine wahre Identität bekannt gegeben. Für mich kein Schock. Aus einem Mann wurde eine Frau und dennoch war es für mich kein Grund zur Sorge. Es war unbeschreiblich. Ich freute mich, da es eine Chance auf ein Treffen mit sich gab. Ich fühlte für diesen Menschen wie zuvor. 
Sie nicht. 

Seit 2015 gab es heftige Höhen und Tiefen, sie sagte mit dem Verlust der Fassade, hinter die sie sich versteckte, empfand sie auch nichts mehr. Vorher allerdings schon. Das ganze machte mich verrückt, sodass ich die Freundschaft auflösen wollte. 
Wir schaffteten uns wieder zusammen zu raffen und entschieden uns, Treffen folgen zu lassen und sich alles zu entwickeln lassen. Zwischen diese Treffen gab es Tiefen, aber bei diesen Treffen war alles wunderbar. Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt, in der Innenstadt und bei ihr zu Hause. Normalerweise hatte sie mit sowas Probleme. Wir schliefen in einem Bett. Doch ich merkte, dass durch diesen heftigen Schmerz zuvor etwas sich verändert hatte. Ich wurde bei einem Treffen weitaus geschlossener. Bei meinen Abfahrten fiel mir immer wieder auf, wie sehr ich sie noch hätte umarmen wollen. 

Nach unserem letzten Treffen fing das Drama allerdings erst an, denn sie hatte mir zuvor immer gesagt wie gerne sie mich doch hätte und ich baute darauf, dass alles wieder wie vorher werden würde. Auch wenn es ständig ein hin und her war. 
Jedenfalls hatte sie sich seitdem stark verändert und weinte über 2 Wochen, konnte mir aber keine Gründe nennen. Ich dachte es würde an mir legen, dass sie den Eindruck gehabt hätte dass ich sie nicht mag, oder ich sie überfordert hätte. Sie verneinte alles. Sie fing an, mich ununterbrochen 3 Monate scheiße zu behandeln, total kalt und gefühlslos. Ich wollte versuchen ihr zu helfen und trat selbst in Trauer, da ich das Gefühl bekam dass sie mich nicht mehr sieht. Über meine Trauer machte sie sich lustig und ich schwöre - das war nicht die Person, die ich kannte und das alles verletzte mich noch viel mehr. Ich fing an zu interpretieren. 

Letztendlich beichtete sie mir dann, dass sie sich von Anfang bis Ende alles eingebildet hatte. Es für mich gemacht hätte, mich nur glücklich sehen wollte. Für mich kein Grund mich so zu behandeln. Jedoch akzeptierte ich. Selbst ist die Frau - also sagte ich, dass ich nun meinen Weg gehen werde und egal was sie wieder rückgängig machen möchte, ich diese Worte als meine Klarheit nehmen werde und ein Hin und Her endgültig vorbei. Natürlich bleiben wir Freunde, aber ich werde mich erstmal nicht mehr drum bemühen. Etwas komplex willigte sie ein. 

Das war die Zeit, in der in mehr Zeit mit dem Vater meines Ungeborenen verbracht. Ich hatte mein erstes Mal mit ihm und er baute mich tierisch auf. Natürlich wollte ich dennoch wissen, was in dem Leben meiner besten Freundin passiert. Irgendwann sagte ich es ihr und ich hatte versprochen nie wieder zu denken, dass sie mehr empfinden würde. Doch sie reagierte total unerwartet. Zuerst bemerkte ich nichts, doch dann wollte sie, dass ich nicht mehr von ihm rede und gestand eifersüchtig zu sein. Ich dachte es sei wieder nur kurzfristig und wollte mich NICHT MEHR damit beschäftigen. Wir wollten uns wieder Treffen und ich freute mich total, ich wurde auch wieder offener, wohingegen sie sich extrem unsicher war. Es kam nie zu einem weiteren Treffen. 

Eines Tages fragte ich sie, warum sie mir nicht bescheid gesagt hätte (weil es so abgemacht war) und sie fragte, warum ich nicht noch ein drittes Mal gefragt hätte. Dass ich mit daran Schuld bin und nicht nur sie. Und wieder einmal, wie immer in diesem letzten Jahr, bahnte sich eine Diskussion an. Wir diskutierten und ich meinte zum ersten Mal ich würde sie hassen, weil sie mit meinen Gefühlen spielt.

Sie brach den Kontakt seitdem ab und ließ mich mit den Worten alleine, wie ich mich nach Ende unserer Beziehung so schnell vögeln lassen konnte. Dass ich sie dauerhaft Böse darstellen will und mich perfekt. Wie ich ihr all das sagen konnte, obwohl sie es nicht hören wollte. Warum ich mir nicht eingestehen kann an etwas Schuld zu sein. Eine Freundin von uns bekam das Ganze halbwegs mit und trat sozusagen mit auf mich ein. Natürlich war ich in der Zeit so fertig, dass ich es nicht verstand warum sie sich einmischte und ihr die volle Ladung meines Frusts gab.

Seitdem habe ich nie wieder ein Wort von meiner besten Freundin gehört und kann mir bis heute nicht erklären, warum sie sowas sagte. Nachdem sie diejenige war, die mir die ganzen Sachen eiskalt sagte. Nachdem sie diejenige war, die alles als Einbildung empfand und ich nicht verstand, warum sie dann Beziehung sagte. 

Seitdem bin ich stark angefressen und kann keine richtigen Gefühle für den Vater meines Kindes aufbauen. Ich denke oft an sie und weine ab und zu noch, obwohl es ein Jahr her ist und ich mir immer wieder sage, ungerecht behandelt geworden zu sein und davon loszukommen. Es funktioniert nicht. Mittlerweile bin ich fast 20.

Habt ihr schon mal sowas ähnliches erlebt? 

Liebe Grüße  

Sie hat dir jahrelang vorgemacht sie waer ein mann?? 
Meiner meinung nach hat sie ne schwere psychische stoerung. Auch ihr weiteres verhalten deutet darauf. Mach dir keinen kopf und sei froh das du sie los bist.
das du fuer den vater des kindes keine gefuehle hast, liegt entweder daran, das er nicht der richtige ist oder du doch lesbischer bist als du annimmst.

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26. April 2017 um 23:16
In Antwort auf alora33

Hallo, 

vor paar Tagen habe ich einen Thread darüber eröffnet, dass ich (wahrscheinlich) schwanger bin und mir total unsicher diesbezüglich. Das Kind wäre zudem von jemandem, mit dem ich (noch) keine Beziehung führe, allerdings seit einem Jahr ein Verhältnis und wir uns beide in der Zeit einfach furchtbar aufgebaut hatten - seitdem. 
Auch den Grund hatte ich angegeben: Vorher genoss ich meine Zeit (7 Jahre) mit einem Blender, der mir letztendlich das Herz in tausend Stücke riss. 

Dieses Thema würde ich gerne anschlagen, da ich gemerkt habe wie wunderbar man hier über vieles reden kann. Vielleicht ist es auch nur eine Jugendsünde, aber ich habe das Gefühl immer noch nicht richtig von dem Thema loszukommen und mir dadurch vieles erschwere. 

Es war eine Fernbekanntschaft durch das Internet, in etwa durch eine Community und diese Bekanntschaft fing relativ früh an. Ich war 11 Jahre alt und trieb mich durch das soziale Netzwerk, meldete mich auf einer Community für Jüngere an. Ich werde nun nicht alles erläutern. 
Auf jeden Fall kann man festhalten, dass ich in der Zeit meines 11. Lebensjahres jemanden kennen lernte, der natürlich von Anfang nicht derjenige war, für den er sich ausgab. Doch auch mit meinem 11-jährigen Verstand zog ich dies in Erwägung und dachte mir, dass dies total egal sei, weil ich mich zum allerersten Mal blind mit jemandem verstand. Außer dieser Lüge gab es nichts, was sich auf Hinterhältigkeit oder Unehrlichkeit bezog. Wir schrieben 7 Jahre miteinander und in dieser Zeit baute sich eine unfassbare Freundschaft auf. In den Jahren zuvor entwickelten sich jedoch auch Gefühle für beide.. dachte ich. Für mich war es klar - ich möchte diesen Menschen sehen, egal wer er ist. 
2015 hat sich dieser Mensch geoutet und seine wahre Identität bekannt gegeben. Für mich kein Schock. Aus einem Mann wurde eine Frau und dennoch war es für mich kein Grund zur Sorge. Es war unbeschreiblich. Ich freute mich, da es eine Chance auf ein Treffen mit sich gab. Ich fühlte für diesen Menschen wie zuvor. 
Sie nicht. 

Seit 2015 gab es heftige Höhen und Tiefen, sie sagte mit dem Verlust der Fassade, hinter die sie sich versteckte, empfand sie auch nichts mehr. Vorher allerdings schon. Das ganze machte mich verrückt, sodass ich die Freundschaft auflösen wollte. 
Wir schaffteten uns wieder zusammen zu raffen und entschieden uns, Treffen folgen zu lassen und sich alles zu entwickeln lassen. Zwischen diese Treffen gab es Tiefen, aber bei diesen Treffen war alles wunderbar. Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt, in der Innenstadt und bei ihr zu Hause. Normalerweise hatte sie mit sowas Probleme. Wir schliefen in einem Bett. Doch ich merkte, dass durch diesen heftigen Schmerz zuvor etwas sich verändert hatte. Ich wurde bei einem Treffen weitaus geschlossener. Bei meinen Abfahrten fiel mir immer wieder auf, wie sehr ich sie noch hätte umarmen wollen. 

Nach unserem letzten Treffen fing das Drama allerdings erst an, denn sie hatte mir zuvor immer gesagt wie gerne sie mich doch hätte und ich baute darauf, dass alles wieder wie vorher werden würde. Auch wenn es ständig ein hin und her war. 
Jedenfalls hatte sie sich seitdem stark verändert und weinte über 2 Wochen, konnte mir aber keine Gründe nennen. Ich dachte es würde an mir legen, dass sie den Eindruck gehabt hätte dass ich sie nicht mag, oder ich sie überfordert hätte. Sie verneinte alles. Sie fing an, mich ununterbrochen 3 Monate scheiße zu behandeln, total kalt und gefühlslos. Ich wollte versuchen ihr zu helfen und trat selbst in Trauer, da ich das Gefühl bekam dass sie mich nicht mehr sieht. Über meine Trauer machte sie sich lustig und ich schwöre - das war nicht die Person, die ich kannte und das alles verletzte mich noch viel mehr. Ich fing an zu interpretieren. 

Letztendlich beichtete sie mir dann, dass sie sich von Anfang bis Ende alles eingebildet hatte. Es für mich gemacht hätte, mich nur glücklich sehen wollte. Für mich kein Grund mich so zu behandeln. Jedoch akzeptierte ich. Selbst ist die Frau - also sagte ich, dass ich nun meinen Weg gehen werde und egal was sie wieder rückgängig machen möchte, ich diese Worte als meine Klarheit nehmen werde und ein Hin und Her endgültig vorbei. Natürlich bleiben wir Freunde, aber ich werde mich erstmal nicht mehr drum bemühen. Etwas komplex willigte sie ein. 

Das war die Zeit, in der in mehr Zeit mit dem Vater meines Ungeborenen verbracht. Ich hatte mein erstes Mal mit ihm und er baute mich tierisch auf. Natürlich wollte ich dennoch wissen, was in dem Leben meiner besten Freundin passiert. Irgendwann sagte ich es ihr und ich hatte versprochen nie wieder zu denken, dass sie mehr empfinden würde. Doch sie reagierte total unerwartet. Zuerst bemerkte ich nichts, doch dann wollte sie, dass ich nicht mehr von ihm rede und gestand eifersüchtig zu sein. Ich dachte es sei wieder nur kurzfristig und wollte mich NICHT MEHR damit beschäftigen. Wir wollten uns wieder Treffen und ich freute mich total, ich wurde auch wieder offener, wohingegen sie sich extrem unsicher war. Es kam nie zu einem weiteren Treffen. 

Eines Tages fragte ich sie, warum sie mir nicht bescheid gesagt hätte (weil es so abgemacht war) und sie fragte, warum ich nicht noch ein drittes Mal gefragt hätte. Dass ich mit daran Schuld bin und nicht nur sie. Und wieder einmal, wie immer in diesem letzten Jahr, bahnte sich eine Diskussion an. Wir diskutierten und ich meinte zum ersten Mal ich würde sie hassen, weil sie mit meinen Gefühlen spielt.

Sie brach den Kontakt seitdem ab und ließ mich mit den Worten alleine, wie ich mich nach Ende unserer Beziehung so schnell vögeln lassen konnte. Dass ich sie dauerhaft Böse darstellen will und mich perfekt. Wie ich ihr all das sagen konnte, obwohl sie es nicht hören wollte. Warum ich mir nicht eingestehen kann an etwas Schuld zu sein. Eine Freundin von uns bekam das Ganze halbwegs mit und trat sozusagen mit auf mich ein. Natürlich war ich in der Zeit so fertig, dass ich es nicht verstand warum sie sich einmischte und ihr die volle Ladung meines Frusts gab.

Seitdem habe ich nie wieder ein Wort von meiner besten Freundin gehört und kann mir bis heute nicht erklären, warum sie sowas sagte. Nachdem sie diejenige war, die mir die ganzen Sachen eiskalt sagte. Nachdem sie diejenige war, die alles als Einbildung empfand und ich nicht verstand, warum sie dann Beziehung sagte. 

Seitdem bin ich stark angefressen und kann keine richtigen Gefühle für den Vater meines Kindes aufbauen. Ich denke oft an sie und weine ab und zu noch, obwohl es ein Jahr her ist und ich mir immer wieder sage, ungerecht behandelt geworden zu sein und davon loszukommen. Es funktioniert nicht. Mittlerweile bin ich fast 20.

Habt ihr schon mal sowas ähnliches erlebt? 

Liebe Grüße  

Sie hat dir jahrelang vorgemacht sie waer ein mann?? 
Meiner meinung nach hat sie ne schwere psychische stoerung. Auch ihr weiteres verhalten deutet darauf. Mach dir keinen kopf und sei froh das du sie los bist.
das du fuer den vater des kindes keine gefuehle hast, liegt entweder daran, das er nicht der richtige ist oder du doch lesbischer bist als du annimmst.

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27. April 2017 um 6:47
In Antwort auf alora33

knapp 21

ich bin davon ausgegangen, dass sie wesentlich älter ist als du. mein irrtum.

trotzdem frag ich mich, wie ein 11-jähriges mädchen darauf kommt, sich als junge auszugeben und diese rolle dann 6 oder 7 jahre durchhält?

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27. April 2017 um 7:10

Also - ich zog in Erwägung, dass sie vermutlich lügt. Normalerweise wurde ich nur indirekt belogen, hatte es aber nie schwarz auf weiß, was mir aber auch total egal war. Mir kam es bei ihr auf den Menschen an, fragt mich nicht warum das bei mir so war. Es war eben eine ziemlich krasse Bindung. 

Und eine Beziehung hab ich mir nie eingebildet, da war ich immer schön ruhig. Letztendlich war sie automatisch eine.
Vermutlich kann man sich das schwer vorstellen, weil man andere Sitten gewohnt ist. Es geht jedoch leichter als man denkt, wenn die Chemie stimmt und sich das Ganze während 2 Pubertäten entwickelt.
Ich hatte nicht geplant, dass es auf ewig auf das schreiben hinauslaufen wird. Ich wollte mir nur Geduld für den Menschen erbringen. 

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27. April 2017 um 7:12
In Antwort auf apfelsine8

ich bin davon ausgegangen, dass sie wesentlich älter ist als du. mein irrtum.

trotzdem frag ich mich, wie ein 11-jähriges mädchen darauf kommt, sich als junge auszugeben und diese rolle dann 6 oder 7 jahre durchhält?

auf der community bekam man damals mehr aufmerksamkeit als jemandem männlichen, war sozusagen eine fast nur-mädchen-community. 

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27. April 2017 um 13:54

Ich habe deine beiden Threads jetzt gelesen.

Du bist schwanger von einem Menschen den du nicht liebst aber mit dem du eigentlich seit einem Jahr "zusammen" bist. Aber er lässt dich doch ziemlich kalt.
Du machtest deine Erfahrungen mit einer Frau, lassen wir mal beiseite, dass du 7 Jahre lang dachtest es wäre ein Mann.

Ich sehe da keine Beziehung zu dieser Frau aber auch keine Freundschaft. Es ist etwas das man nunmal nicht beschreiben kann und manchmal muss man auch nciht für alles ein Wort haben.

Ihr habt euch nie geküsst oder ähnliches? Ich denke diese Frau hat eventuell eine Fantasie bei dir ausgelöst. Eventuell hat sie diese selbst aber hat sich nie getraut den Schritt zu gehen - lesbische Erfahrungen zu sammeln gerade weil ihr so jung wart/seid.

Ich verstehe diese Verbundenheit. Ich hatte das auch Jahre lang mehr oder weniger mit einem "Kerl" (wer weiß ob das alles damals so stimmte) aus dem Internet. 
Man ist oft so jung und versteht nicht genau was passiert. Umso älter man wird umso mehr steigt man dahinter aber möchte es nicht wahr haben, dass es nur ein Betrug ist. 


Du solltest anfangen zu akzeptieren, dass diese Geschichte ein Teil von dir sein wird. Sehe es so, dass es zu dir dazu gehört. Akzeptiere, dass es aber Vergangenheit ist. Konzentriere dich auf dein ungeborenes. (wenn du wikrlich schwanger bist). Wenn du für deinen "Partner" keine ernsthaften Gefühle hast, sollstest du abwägen, ob er dir gut tut oder nicht. Sollte er dir gut tun, solltest du ihn das wissen lassen und ihm aber auch klar machen was er für dich ist. Dass du keine Liebe empfindest aber er trotzdem etwas besonderes für dich ist. 

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27. April 2017 um 18:09

Ich weiß nicht, es war einfach das, was vorher auch da war. Ich besaß auch schon immer mehr romantische Gefühle, als sexuelle. Wobei ich finde (für mich), dass das romantische das sexuelle bestimmt.

Wir hatten versucht festzuhalten, doch sie war am Ende diejenige die mich als Freundin sah und meinte, sich "mehr" eingebildet zu haben. Und bevor sie das meinte, war es immer ein hin und her. Als ich diese Klarheit dann hatte, verbrachte ich mehr Konzentration auf mein Leben und mehr Zeit mit dem Vater meines Ungeborenen. Dann zickte sie rum. 

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27. April 2017 um 18:10
In Antwort auf lovemeforwhoiam

Ich habe deine beiden Threads jetzt gelesen.

Du bist schwanger von einem Menschen den du nicht liebst aber mit dem du eigentlich seit einem Jahr "zusammen" bist. Aber er lässt dich doch ziemlich kalt.
Du machtest deine Erfahrungen mit einer Frau, lassen wir mal beiseite, dass du 7 Jahre lang dachtest es wäre ein Mann.

Ich sehe da keine Beziehung zu dieser Frau aber auch keine Freundschaft. Es ist etwas das man nunmal nicht beschreiben kann und manchmal muss man auch nciht für alles ein Wort haben.

Ihr habt euch nie geküsst oder ähnliches? Ich denke diese Frau hat eventuell eine Fantasie bei dir ausgelöst. Eventuell hat sie diese selbst aber hat sich nie getraut den Schritt zu gehen - lesbische Erfahrungen zu sammeln gerade weil ihr so jung wart/seid.

Ich verstehe diese Verbundenheit. Ich hatte das auch Jahre lang mehr oder weniger mit einem "Kerl" (wer weiß ob das alles damals so stimmte) aus dem Internet. 
Man ist oft so jung und versteht nicht genau was passiert. Umso älter man wird umso mehr steigt man dahinter aber möchte es nicht wahr haben, dass es nur ein Betrug ist. 


Du solltest anfangen zu akzeptieren, dass diese Geschichte ein Teil von dir sein wird. Sehe es so, dass es zu dir dazu gehört. Akzeptiere, dass es aber Vergangenheit ist. Konzentriere dich auf dein ungeborenes. (wenn du wikrlich schwanger bist). Wenn du für deinen "Partner" keine ernsthaften Gefühle hast, sollstest du abwägen, ob er dir gut tut oder nicht. Sollte er dir gut tun, solltest du ihn das wissen lassen und ihm aber auch klar machen was er für dich ist. Dass du keine Liebe empfindest aber er trotzdem etwas besonderes für dich ist. 

Ja.. Ich danke dir. 

Umso mehr ich versuche die Story zu erklären und das, was war, desto mehr verstehe ich wie kompliziert und unverständlich das Ganze war. Naja - ich wollte es immer verstehen. 

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