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Als "Rentner" nach Thailand gehen und den Lebensabend genießen...

30. Oktober 2017 um 12:41


Hallo meine lieben, 

ich denke ernsthaft darüber nach. Hättest du mir das vor 20 Jahren vorgeschlagen, wäre ich entrüstet. Ich wollte bis maximal 50 Jahren arbeiten und dann so viel Kohle beiseite gelegt haben, dass ich klein und bescheiden die restliche Lebenszeit genießen und gestalten kann.

Leider wird ja hier in Deutschland alles heftig teurer. Und viele Damen werden auch immer unverträglicher. Nun hat ein Freund von mir dies in die Tat umgesetzt und lebt dort einen Traum. Er hat eine (oder zwei?) junge Thai Mädchen, mit denen er sich regelmäßig verabredet, ansonsten hängt er oft in einer Bar oder am Strand herum.

Davor habe ich ehrlich gesagt ein wenig Angst. Also so ganz ohne Aufgabe, ohne Herausforderungen... ich glaube das wäre auch nichts für mich. Ich bin Ingeneur und könnte sicherlich mein Wissen hie und da einsetzen. So etwas in der Art.

Was haltet Ihr vom Lebensabend in Asien? Auch wenn man viel älter ist, lässt sich relativ günstig eine Ganztags-Betreuung organisieren. 

Könntet Ihr das für Euch vorstellen?
 

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30. Oktober 2017 um 12:51

Moin!

Da ist die Vorstellung immer sehr romantisch...im Alter mit gespartem Geld in einem fremden Land zu leben und den ganzen Tag mit einem exotischen, jungen Mädchen besoffen am Strand zu verbringen.

Die Realität sieht aber anders aus. Solange Du gesund bist und Geld hast bist Du natürlich der König. Solltest Du aber krank werden und Pflege benötigen kann das Leben schon ganz anders aussehen.

Ich für meinen Teil habe beschlossen, mit meiner Frau und ein oder zwei befreundeten Paaren eine Alten-WG in Deutschland aufzumachen. Hier habe ich zumindest eine optimale Versorgung und ich spreche die gleiche Sprache wie mein Arzt.

Gruß F.

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30. Oktober 2017 um 14:04

Moin!

Genau, alles eine Frage des Geldes. Und wenn der TE mit fünfzig in "Rente" gehen will und von seinem Ersparten leben möchte darf da so gar nichts dazwischen kommen. Es reicht schon eine fiese Krankheit und der ganze schöne Plan ist den Bach runter.

Nee, danke. Ich zahle lieber hier brav meine Steuern und schlüpfe unter die (wenn auch mittlerweile recht dünne) Decke des Sozialstaates.

Gruß F.

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30. Oktober 2017 um 14:28

Moin!

Ja, die ist sicher noch vorhanden.

Aber das wäre für mich so wie zu Mutti zu laufen. Kommt nicht in die Tüte!

Ich bin leitender Angestellter und habe noch eine selbsständige Tätigkeit, quasi nebenbei...ich zahle im Jahr einen Haufen an Steuern in das Staatssäckel. Und das tue ich nicht weil ich dieses Land und seine Einwohner nicht leiden kann...

Ich bin der Meinung das jeder seinen Beitrag zu leisten hat und wenn jemand mit diesem Land nicht klar kommt - dann kann er gern seine Sachen packen und sein Geld woanders ausgeben. Aber dann sollte er seine Entscheidung auch durchziehen.

Wie bei der Ehe: In guten wie in schlechten Zeiten, in Gesundheit und Krankheit, bis das der Tod uns scheidet.

Ist nur meine persönliche Ansicht.

Gruß F.
 

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30. Oktober 2017 um 14:29

Ich sehe genug Leute die das so gemacht haben- Thailand, Afrika/Tunesien, Spanien und die irgendwann krank und völlig frustriert zurückkamen. Essen auf Dauer nix, Klima nicht vertragen, medizinische Versorgung nicht so wie gewünscht,  bürokratische Hürden, Sprach- und damit auch zwischenmenschliche Barrieren...Heimweh...Sehnsucht nach Familie  whatever.
Also sowas will wirklich gut bedacht sein... aus der Perspektive eines pflegebedürftigen seniors dessen Radius und Leistungsfähigkeit (auch sexuell) immer mehr nachlassen.

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30. Oktober 2017 um 14:36

Moin!

Also, erstmal wollte der TE schon mit 50 das Arbeitsleben in Deutschland beenden; da kann man also nicht von einer/einem Pensionist/in sprechen. Wenn jemand seine Lebensarbeitszeit durch hat dann kann er gern tun und lassen was er möchte.

In den Länder in welchen der Lebensstandard gleich oder besser als in D ist wird das Leben auch nicht billiger und die Frauen werden auch nicht automatisch netter sein.

Und niemand ist scharf darauf, seinem Partner im Alter den Steert zu putzen - aber ich würde es trotzdem tun. Hat was mit Liebe zu tun.

Gruß F.

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30. Oktober 2017 um 14:45

Moin!

Naja, Romantik ist Dummheit in Geschenkpapier...

Gruß F.

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30. Oktober 2017 um 15:03

ein freund meiner mutter hat mit beginn seiner rente etwas gemacht, was ich gut fand.

er hat an so etwas wie einem " senioren- austauschprogramm" für rentner teilgenommen. er war ebenfalls ingenieur und ist für ein jahr nach taiwan gegangen und hat dort gearbeitet. seine frau konnte er mitnehmen.
seine rente wurde weiterhin gezahlt, er durfte dort frei in einem kleinen haus leben und hat eine aufwandsentschädigung bekommen.

guck doch mal, ob es für thailand auch so etwas gibt. dann kannst du erstmal abchecken, ob das leben dort überhautpt etwas ist für dich und, ganz wichitg, ob du das dortige klima überhaupt verträgst.

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30. Oktober 2017 um 21:10

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten,

nein ich würde als alter "Single" (Witwer) dorthin gehen. Erst einmal zur Miete, später vielleicht ein Haus kaufen. Meine Private Krankenkasse hat nichts dagegen und bezahlt mir auch private Spezial-Kliniken, wenn es sein muss.

Vielen Dank für den Tipp mit dem Austauschprogramm für Rentner, dem werde ich gleich mal auf die Spuren gehen, hört sich sehr interessant an.

Eine nette Lady zum Kuscheln (auch in meinem Alter) sollte man dort wohl finden, oder? Ich bin überhaupt kein Bar/Strandgänger, eher fühle ich mich in der Natur wohl. Diese nächtlichen Parties überlasse ich gerne den jüngeren...

In den Thailand-Foren habe ich gelesen, dass man mit 2000-2500 Euro im Monat wie ein König dort leben kann. Wenn man sparsam ist, auch mit 1000 Euro. Bei mir werden es wohl eher 1500 werden

Vielen dank noch einmal, und ich lese mit Spannung Eure Antworten/Meinungen...

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31. Oktober 2017 um 11:15

Nein. Zu viele Senioren als Hausärztin betreut. Altersheime betreut. Da erlebt man dann Rückkehrer.

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31. Oktober 2017 um 11:35
In Antwort auf dignitatem2

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten,

nein ich würde als alter "Single" (Witwer) dorthin gehen. Erst einmal zur Miete, später vielleicht ein Haus kaufen. Meine Private Krankenkasse hat nichts dagegen und bezahlt mir auch private Spezial-Kliniken, wenn es sein muss.

Vielen Dank für den Tipp mit dem Austauschprogramm für Rentner, dem werde ich gleich mal auf die Spuren gehen, hört sich sehr interessant an.

Eine nette Lady zum Kuscheln (auch in meinem Alter) sollte man dort wohl finden, oder? Ich bin überhaupt kein Bar/Strandgänger, eher fühle ich mich in der Natur wohl. Diese nächtlichen Parties überlasse ich gerne den jüngeren...

In den Thailand-Foren habe ich gelesen, dass man mit 2000-2500 Euro im Monat wie ein König dort leben kann. Wenn man sparsam ist, auch mit 1000 Euro. Bei mir werden es wohl eher 1500 werden

Vielen dank noch einmal, und ich lese mit Spannung Eure Antworten/Meinungen...

das war ein bisschen falsch ausgedrückt.
es war kein austauschprogramm für rentner, es war so etwas wie freiwilligen-arbeit.

google dich durch, es gibt massenhaft angebote, von aufbauhelfern in haiti bis zu arbeiten in nepal, kambodscha und vietnam. auf den meisten dieser seiten steht explizit, dass rentner gern genommen werden.
nur für thailand hab ich auf die schnelle nichts gefunden.

der mann, der für ein jahr nach taiwan gegangen ist, hat beim brückenbau geholfen. er sagt, dass dort viele verrentete deutsche ingenieure mitgearbeitet haben, engländer ebenso. deutsche ingenieure sind offenbar weltweit immer noch geschätzt.

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31. Oktober 2017 um 16:32
In Antwort auf dignitatem2


Hallo meine lieben, 

ich denke ernsthaft darüber nach. Hättest du mir das vor 20 Jahren vorgeschlagen, wäre ich entrüstet. Ich wollte bis maximal 50 Jahren arbeiten und dann so viel Kohle beiseite gelegt haben, dass ich klein und bescheiden die restliche Lebenszeit genießen und gestalten kann.

Leider wird ja hier in Deutschland alles heftig teurer. Und viele Damen werden auch immer unverträglicher. Nun hat ein Freund von mir dies in die Tat umgesetzt und lebt dort einen Traum. Er hat eine (oder zwei?) junge Thai Mädchen, mit denen er sich regelmäßig verabredet, ansonsten hängt er oft in einer Bar oder am Strand herum.

Davor habe ich ehrlich gesagt ein wenig Angst. Also so ganz ohne Aufgabe, ohne Herausforderungen... ich glaube das wäre auch nichts für mich. Ich bin Ingeneur und könnte sicherlich mein Wissen hie und da einsetzen. So etwas in der Art.

Was haltet Ihr vom Lebensabend in Asien? Auch wenn man viel älter ist, lässt sich relativ günstig eine Ganztags-Betreuung organisieren. 

Könntet Ihr das für Euch vorstellen?
 

Also ich finde deine Idee vollkommen legitim, in Ordnung. 
Das System ist nun mal so. Thailändische Frauen sind so. Für die bist du ne ganz große Partie  und es kann sogar echte Liebe draus werden. 
Das ist einfach das Gefälle und so war es immer und wird es immer sein. 

Warum sollte der reiche Westler sich nicht die Gunst einer Thailänderin erwerben, sie machen es in den meisten Fällen freiwillig. Wer da böse mit dem Finger auf dich zeigt, werfe mal den ersten Stein. Denn ob es hier die Toilettenfrau ist, die Pflegekraft. Auch das ist ganz genauso Ausbeute. Auch das Steak vom elendig zugerichtetem Rind auf dem Teller. 
Die Klofrau hier erklärt sich genauso freiwillig bereit wie die Pflegekraft hier für ein Elend an Geld menschenunwürdige Arbeit zu verrichten und Millionene von Menschen hier nehmen das dankbar in Anspruch. 
Die Thailänder sind über Generationen gewohnt so zu leben, sich so zu verkaufen, sie sehen das aus einem ganz anderem Blickwinkel heraus, als das überhaupt ein Westler beurteilen kann. 
Genieße das Leben. Du nimmst lediglich Dienstleistungen in einem Paradies in Anspruch. Thailand ist ein landschaftlich bezauberndes Land. Abseits der Touristenströme ein Paradies. 
Die Schattenseiten gibt es überall. Drogen... Ermordet werden hier in Europa gerade viele Menschen. 

Also gefährlicher lebt es sich dort auch nicht. 

Das einzige was ich dir als Rat mitgebe: Suche dir dort wirklich möglichst im Vorfeld eine Aufgabe. Die Menschen dort sind in der größten Zahl doch wirklich sehr einfach gestrickt. Sorge im Vorfeld dafür, dass du dort Menschen auf deinem Niveau kennst. Sonst hast du keinen adequaten Austausch und kannst übelst in das Alkoholloch fallen aus lauter Frust und Leere. 

Irgend eine Dienstleistung, die du anbietest, eine Stelle die du annmimmst. Das sind super Voraussetzungen.

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1. November 2017 um 7:35

Genau diese Gedanken habe ich auch. Ein wenig Familie (Schwestern) habe ich ja noch. Solange ich fit bin, ist das auf jeden Fall eine gute Option und auch - soweit ich das verstanden habe - Vorschrift, von wegen Aufenthalts-Visum. Mein bezahltes Haus könnte ich ja solange ich weg bin möbiliert vermieten.... ??? Nein, ich glaube nicht, höchstens an sehr gute Bekannte.

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1. November 2017 um 7:37

Ich interessiere mich sehr für den Buddhismus und das ist auch ein Hauptgrund für meine Wahl. Die dortige Sex-Szene interessiert mich nicht oder eher aus der Ferne.

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1. November 2017 um 10:13

Das ist interessant. Hast du persönliche Erfahrungen?

Ein Bekannter von mir betreibt eine Installationsfirma, er hat eine Thai geheiratet und mit ihr eine mittlerweile erwachsene Tochter. Diese Tochter hat den Meister in Heizungsbau gemacht und leitet mittlerweile seinen Betrieb, er hat sich eine neue Thai Frau angelacht und mit ihr 2 kleine Kinder. Seine neue Frau sieht aus wie ein kleines Kind.

Meine Erfahrungen sind da etwas andere. Die Thailänder haben eine andere Kultur, das ist klar. Sie benehmen sich wie... tja wie kleine Kinder. Das meine ich sowohl positiv als auch negativ. Aber auch in diesem Land gibt es grundehrliche Menschen und Menschen, die von Neid, Hass und Gier getrieben sind. Ich wäre etwas vorsichtig mit Pauschalurteilen.

Und natürlich werde ich, solange ich eine Wohnung/Haus dort miete das ganze als Probe betrachten. Thai muss ich auch noch lernen, völlig klar. Das sehe ich aber eher als Herausforderung... 

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