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Alptraum - verlasen und völlig ruiniert

23. April 2017 um 0:57 Letzte Antwort: 23. April 2017 um 10:51

Was soll ich tun. Mein Ex ist mir sehr wichtig. Aber er schadet mir und seinen Kindern. Finanziell und emotional ist er auf einem skrupellosen Egotrip. Aber ich sehe das so: Familie ist, wenn man gerade dann für andere da ist, wenn sie nicht bei Verstand sind. Ich hätte ihn losgelassen, damit er zu sich finden kann. In der Zeit wäre ich für unsere Familie da gewesen und hätte sie beschützt. Es wäre uns hinterher allen besser gegangen als vor der Trennung. Entweder wären wir wieder gestärkt zusammen gekommen oder ich hätte ihm sein Glück ohne uns gegönnt. Ich liebe ihn und will, dass er glücklich ist. Und wenn er dafür Abstand von mir braucht, dann ist das ok. Aber er ist so skrupellos in finanzieller Hinsicht, dass er geradezu meine Existenz vernichtet. Wer jetzt denkt, dass ich ihn nur als Geldquelle betrachte, der soll das bitte gerne denken. Tatsache ist, dass ich finanziell von ihm abhängig bin, so gerne ich das Thema Geld außen vor lassen würde. Er scheint ein schlimmes schlechtes Gewissen zu haben. Ich sage ihm immer, dass er das nicht haben braucht und, dass wir beide erwachsen sind und in einem halben Jahr glücklich sein werden. Dass ich stark bin und, dass er sich keine Sorgen machen muss. Aber ich bin noch zwei Jahre finanziell auf ihn angewiesen. Und er will scheinbar von Tag zu Tag immer mehr neue Freiheit und Luxus und ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass er sich garnicht von mir trennen wollte, sondern von der Verantwortung (Haus, Kinder), Er ist auf einem Egotrip. Komplett. Dafür kann ich ihn auch nicht aufhören zu lieben. Ich verstehe Egotrips. Ich bin auch kein guter Mensch. Vor zwei Jahren hatte ich einen. Er endete sofort, als ich merkte, dass ich ihm doch noch etwas bedeutete. Aber mein Egotrip wahr ehrlich, folgte auf viele ehrliche Gespräche über meine Bedürfnisse als Frau und bezog sich nie auf mehr als auf unsere Paarbeziehung. Mutter und Hausinhaberin war ich weiterhin in voller Verantwortung. Trennen sich Männer anders? Dann tut es mir leid, aber dann habe ich keine Möglichkeit mehr, Respekt zu empfinden. Und das beschäftigt mich. Ich verliere den Respekt vor ihm, obwohl ich Verständnis aufbringen wollte. Ich will Ihm helfen und weiß nicht, wie. Er muss doch unglaublich unglücklich sein, wie er sich gerade benimmt. Was wäre ich dann für ein Mensch, wenn ich ihn in dieser Situation aufgeben würde. Ich bedränge ihn nicht. Ich bettle

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23. April 2017 um 1:09
In Antwort auf brigitte2475

Was soll ich tun. Mein Ex ist mir sehr wichtig. Aber er schadet mir und seinen Kindern. Finanziell und emotional ist er auf einem skrupellosen Egotrip. Aber ich sehe das so: Familie ist, wenn man gerade dann für andere da ist, wenn sie nicht bei Verstand sind. Ich hätte ihn losgelassen, damit er zu sich finden kann. In der Zeit wäre ich für unsere Familie da gewesen und hätte sie beschützt. Es wäre uns hinterher allen besser gegangen als vor der Trennung. Entweder wären wir wieder gestärkt zusammen gekommen oder ich hätte ihm sein Glück ohne uns gegönnt. Ich liebe ihn und will, dass er glücklich ist. Und wenn er dafür Abstand von mir braucht, dann ist das ok. Aber er ist so skrupellos in finanzieller Hinsicht, dass er geradezu meine Existenz vernichtet. Wer jetzt denkt, dass ich ihn nur als Geldquelle betrachte, der soll das bitte gerne denken. Tatsache ist, dass ich finanziell von ihm abhängig bin, so gerne ich das Thema Geld außen vor lassen würde. Er scheint ein schlimmes schlechtes Gewissen zu haben. Ich sage ihm immer, dass er das nicht haben braucht und, dass wir beide erwachsen sind und in einem halben Jahr glücklich sein werden. Dass ich stark bin und, dass er sich keine Sorgen machen muss. Aber ich bin noch zwei Jahre finanziell auf ihn angewiesen. Und er will scheinbar von Tag zu Tag immer mehr neue Freiheit und Luxus und ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass er sich garnicht von mir trennen wollte, sondern von der Verantwortung (Haus, Kinder), Er ist auf einem Egotrip. Komplett. Dafür kann ich ihn auch nicht aufhören zu lieben. Ich verstehe Egotrips. Ich bin auch kein guter Mensch. Vor zwei Jahren hatte ich einen. Er endete sofort, als ich merkte, dass ich ihm doch noch etwas bedeutete. Aber mein Egotrip wahr ehrlich, folgte auf viele ehrliche Gespräche über meine Bedürfnisse als Frau und bezog sich nie auf mehr als auf unsere Paarbeziehung. Mutter und Hausinhaberin war ich weiterhin in voller Verantwortung. Trennen sich Männer anders? Dann tut es mir leid, aber dann habe ich keine Möglichkeit mehr, Respekt zu empfinden. Und das beschäftigt mich. Ich verliere den Respekt vor ihm, obwohl ich Verständnis aufbringen wollte. Ich will Ihm helfen und weiß nicht, wie. Er muss doch unglaublich unglücklich sein, wie er sich gerade benimmt. Was wäre ich dann für ein Mensch, wenn ich ihn in dieser Situation aufgeben würde. Ich bedränge ihn nicht. Ich bettle

Ihn nicht an und akzeptiere seine Entscheidung. Aber ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, dass er mit seinem Verhalten mein Leben und das der Kinder zerstört um mehr Geld für Gegenstände zu haben.

Das geht nicht in meinen Kopf.

Wie kann ich jemanden auf einem Egotrip erreichen? Bei mir half die Einsicht, dass ich das, was ich vermisst habe die ganze Zeit zu Hause hatte und es nur nicht mehr gefühlt/gezeigt bekommen habe.

Er vermisst verliebt sein und die Liebe a la Holliwood und er hätte gern all sein Geld für sich.

es tut so weh, so etwas zu schreiben. Aber so ist er im Moment. Und dass er erleben will, verliebt zu sein, das verstehe ich. Nur nicht, dass er hinter sich alles niederbrennt. Er ist nicht ganz er selbst.

Was soll ich nur tun? Meine Gedanken schwanken zwischen Sorgen um ihn und Angst vor ihm. Und es geht mir nicht darum, dass ich einen Versorger verliere. Es geht mir darum, dass ich den Mann verloren habe, den ich liebe. Und darum, dass ich Angst davor habe, was er uns finanziell antut. Er vernichtet mich und merkt es scheinbar nicht einmal. Er scheint meine Geduld als Schwäche und Dummheit zu interpretieren.

Was soll ich tun? Ich will meinen Respekt vor ihm nicht verlieren. Er ist der Vater meiner Kinder und die Liebe meines Lebens.
 

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23. April 2017 um 4:58
In Antwort auf brigitte2475

Was soll ich tun. Mein Ex ist mir sehr wichtig. Aber er schadet mir und seinen Kindern. Finanziell und emotional ist er auf einem skrupellosen Egotrip. Aber ich sehe das so: Familie ist, wenn man gerade dann für andere da ist, wenn sie nicht bei Verstand sind. Ich hätte ihn losgelassen, damit er zu sich finden kann. In der Zeit wäre ich für unsere Familie da gewesen und hätte sie beschützt. Es wäre uns hinterher allen besser gegangen als vor der Trennung. Entweder wären wir wieder gestärkt zusammen gekommen oder ich hätte ihm sein Glück ohne uns gegönnt. Ich liebe ihn und will, dass er glücklich ist. Und wenn er dafür Abstand von mir braucht, dann ist das ok. Aber er ist so skrupellos in finanzieller Hinsicht, dass er geradezu meine Existenz vernichtet. Wer jetzt denkt, dass ich ihn nur als Geldquelle betrachte, der soll das bitte gerne denken. Tatsache ist, dass ich finanziell von ihm abhängig bin, so gerne ich das Thema Geld außen vor lassen würde. Er scheint ein schlimmes schlechtes Gewissen zu haben. Ich sage ihm immer, dass er das nicht haben braucht und, dass wir beide erwachsen sind und in einem halben Jahr glücklich sein werden. Dass ich stark bin und, dass er sich keine Sorgen machen muss. Aber ich bin noch zwei Jahre finanziell auf ihn angewiesen. Und er will scheinbar von Tag zu Tag immer mehr neue Freiheit und Luxus und ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass er sich garnicht von mir trennen wollte, sondern von der Verantwortung (Haus, Kinder), Er ist auf einem Egotrip. Komplett. Dafür kann ich ihn auch nicht aufhören zu lieben. Ich verstehe Egotrips. Ich bin auch kein guter Mensch. Vor zwei Jahren hatte ich einen. Er endete sofort, als ich merkte, dass ich ihm doch noch etwas bedeutete. Aber mein Egotrip wahr ehrlich, folgte auf viele ehrliche Gespräche über meine Bedürfnisse als Frau und bezog sich nie auf mehr als auf unsere Paarbeziehung. Mutter und Hausinhaberin war ich weiterhin in voller Verantwortung. Trennen sich Männer anders? Dann tut es mir leid, aber dann habe ich keine Möglichkeit mehr, Respekt zu empfinden. Und das beschäftigt mich. Ich verliere den Respekt vor ihm, obwohl ich Verständnis aufbringen wollte. Ich will Ihm helfen und weiß nicht, wie. Er muss doch unglaublich unglücklich sein, wie er sich gerade benimmt. Was wäre ich dann für ein Mensch, wenn ich ihn in dieser Situation aufgeben würde. Ich bedränge ihn nicht. Ich bettle

Du schreibst viel, aber nix konkretes. Hat er ne andere? Habt ihr einen hauskredit den er nicht mehr abzahlen will?arbeitest du nicht? Wieso bist du in 2 jahren nicht mehr von ihm abhaengig?
Wie alt sind die kinder? Wieso denkst/hoffst du, das es nur ein voruebergehender egotrip ist?
wenn er gut verdient, kann er sich eigentlich nicht um den unterhalt fuer die kinder druecken. Auch eine kreditrueckzahlung kann er nicht einfach so einstellen. Schliesslich wird er ihn ja mit unterschrieben haben.wenn da die raten nicht puenktlich gezahlt werden ist das haus weg, je nach wert aber nicht immer der komplette kreditbetrag. Dann wird halt gepfaendet zb sein gehalt. 
da du nicht wirklich viel zu eurer situation schreibst, bis auf deine gefuehle und hoffnungen, ist es schwierig dir was zu raten. 
meiner meinung nach ist er weg unf zwar fuer immer. Deinem mann, der seine familie fuer ne affaere verlaesst und sich komplett aus seiner verantwortung zieht, seid ihr voellig egal.
haette er wenigstens etwas charakter, wuerde er gucken, das es seiner familie trotzdem noch gut geht.
du musst jetzt erst mal fuer euch( dich und die kinder) das finanzielle regeln.unterhalt fuer die kinder einfordern, zur bank und wenn moeglich raten verkleinern, zum sozialamt usw. Vielleicht sogar einen anwalt beauftragen. Handel im sinne deinerr kinder.

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23. April 2017 um 9:21

Danke für deine Antwort. Aber mein Thema ist doch irgendwie mehr mein Umgang mit diesem gemischten Gefühlen. Ich will nicht zum Anwalt und auch, wenn nie wieder was aus uns wird ist er mir immer noch sehr wichtig und ich wünsche ihm, dass er glücklich wird. Verstehst du, ich will ihn nicht festhalten sondern einfach nach 11 Jahren nicht wegen einer Krise alles aufgeben. Und ob er eine andere hat ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Denn das ist niemals der Grund für eine Trennung.

Es fällt mir nur sehr sehr schwer, damit zurecht zu kommen, dass er finanziell so abgebrüht ist. Wir hatten immer ein anderes Niveau des Umgangs miteinander und füreinander und das hat mit der unwilligen Bereitschaft, den Mindestunterhalt zu zahlen nichts zu tun. Ich arbeite, studiere und habe ein politisches Amt und die Floskel nicht verhungern zu müssen finde ich weniger beruhigend als vielmehr demotivierend. Ich habe keine Angst um unser Überleben, sondern um unsere Existenz. In unserer Heimat. Unser Leben. Natürlich ist es schön, dass unser Staat die Armen vor dem Schlimmsten schützt. Ich bin in meiner Situation einfach davon abhängig, dass er mich nicht hängen lässt, denn ansonsten bin ich finanziell ruiniert. Das bedeutet faktisch Privatinsolvenz. Im Detail will ich mich da nicht rechtfertigen oder irgendwen überzeugen. Aber ich bin auch im Gespräch mit anderen Alleinerziehenden darauf gestoßen, dass viele es als belastend empfinden, mit so Killerphrasen konfrontiert zu werden. Die gesetzlichen Regelungen sind nur das Mindestmaß an vorgeschriebenen Anstand. Und mich macht es traurig, zu sehen, dass ich offensichtlich ein Exot oder naiv bin, mehr von jemandem zu erwarten, dem ich so lange zur Seite gestanden habe.

Dieses Gefühl macht mich fertig und andererseits wäre ich wirklich gerne in der Position, ihm sein Geld hinterher zu werfen und merken zu lassen, dass man Glück auch nicht kaufen kann.

Heute früh hab ich ihn angerufen und wir werden noch mal über Geld reden. Er sagt, er wollte nicht, dass ich Sorgen haben muss. Ich bin gespannt und ich hoffe, die richtigen Worte gefunden zu haben um ihn zwar nicht zu verletzen aber doch deutlich zu machen, dass ich mich durch sein Verhalten bedroht fühle und mir das einen friedlichen Umgang erschwert.

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23. April 2017 um 9:32
In Antwort auf ano100

Du schreibst viel, aber nix konkretes. Hat er ne andere? Habt ihr einen hauskredit den er nicht mehr abzahlen will?arbeitest du nicht? Wieso bist du in 2 jahren nicht mehr von ihm abhaengig?
Wie alt sind die kinder? Wieso denkst/hoffst du, das es nur ein voruebergehender egotrip ist?
wenn er gut verdient, kann er sich eigentlich nicht um den unterhalt fuer die kinder druecken. Auch eine kreditrueckzahlung kann er nicht einfach so einstellen. Schliesslich wird er ihn ja mit unterschrieben haben.wenn da die raten nicht puenktlich gezahlt werden ist das haus weg, je nach wert aber nicht immer der komplette kreditbetrag. Dann wird halt gepfaendet zb sein gehalt. 
da du nicht wirklich viel zu eurer situation schreibst, bis auf deine gefuehle und hoffnungen, ist es schwierig dir was zu raten. 
meiner meinung nach ist er weg unf zwar fuer immer. Deinem mann, der seine familie fuer ne affaere verlaesst und sich komplett aus seiner verantwortung zieht, seid ihr voellig egal.
haette er wenigstens etwas charakter, wuerde er gucken, das es seiner familie trotzdem noch gut geht.
du musst jetzt erst mal fuer euch( dich und die kinder) das finanzielle regeln.unterhalt fuer die kinder einfordern, zur bank und wenn moeglich raten verkleinern, zum sozialamt usw. Vielleicht sogar einen anwalt beauftragen. Handel im sinne deinerr kinder.

Danke für die Antwort. Ich hab die schlaflose Nacht genutzt um mir zu überlegen, wie ich ihm sagen kann, was ich für Sorgen habe, ohne ihn das Gefühl zu geben, ihn nur als Geldquelle zu sehen. Am Ende war ich ehrlich und hab an einigen Stellen halt lieber gesagt, dass ich ihn gerne respektieren würde und nicht do. negative Gedanken haben und, dass mir das im
Moment manchmal schwerfällt.

Er klang wirklich überrascht und einsichtig. Vielleicht war es ganz gut, dass ich mich doch der Konfrontation gestellt habe, anstatt innerlich zu verzweifeln.

Wir sehen uns etwa jeden zweiten Tag, wegen der Kinder. Vielleicht ist er wirklich für immer mein Ex. Dann ist das so. Aber eine andere Frau wird daran nicht schuld sein. Wenn dann liegt das an uns oder einem von uns. Alles andere ist doch nur Begleiterscheinung. 🙂

Auch wegen der Kinder würde ich gerne den Respekt nicht verlieren.

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23. April 2017 um 9:35
In Antwort auf brigitte2475

Danke für deine Antwort. Aber mein Thema ist doch irgendwie mehr mein Umgang mit diesem gemischten Gefühlen. Ich will nicht zum Anwalt und auch, wenn nie wieder was aus uns wird ist er mir immer noch sehr wichtig und ich wünsche ihm, dass er glücklich wird. Verstehst du, ich will ihn nicht festhalten sondern einfach nach 11 Jahren nicht wegen einer Krise alles aufgeben. Und ob er eine andere hat ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Denn das ist niemals der Grund für eine Trennung.

Es fällt mir nur sehr sehr schwer, damit zurecht zu kommen, dass er finanziell so abgebrüht ist. Wir hatten immer ein anderes Niveau des Umgangs miteinander und füreinander und das hat mit der unwilligen Bereitschaft, den Mindestunterhalt zu zahlen nichts zu tun. Ich arbeite, studiere und habe ein politisches Amt und die Floskel nicht verhungern zu müssen finde ich weniger beruhigend als vielmehr demotivierend. Ich habe keine Angst um unser Überleben, sondern um unsere Existenz. In unserer Heimat. Unser Leben. Natürlich ist es schön, dass unser Staat die Armen vor dem Schlimmsten schützt. Ich bin in meiner Situation einfach davon abhängig, dass er mich nicht hängen lässt, denn ansonsten bin ich finanziell ruiniert. Das bedeutet faktisch Privatinsolvenz. Im Detail will ich mich da nicht rechtfertigen oder irgendwen überzeugen. Aber ich bin auch im Gespräch mit anderen Alleinerziehenden darauf gestoßen, dass viele es als belastend empfinden, mit so Killerphrasen konfrontiert zu werden. Die gesetzlichen Regelungen sind nur das Mindestmaß an vorgeschriebenen Anstand. Und mich macht es traurig, zu sehen, dass ich offensichtlich ein Exot oder naiv bin, mehr von jemandem zu erwarten, dem ich so lange zur Seite gestanden habe.

Dieses Gefühl macht mich fertig und andererseits wäre ich wirklich gerne in der Position, ihm sein Geld hinterher zu werfen und merken zu lassen, dass man Glück auch nicht kaufen kann.

Heute früh hab ich ihn angerufen und wir werden noch mal über Geld reden. Er sagt, er wollte nicht, dass ich Sorgen haben muss. Ich bin gespannt und ich hoffe, die richtigen Worte gefunden zu haben um ihn zwar nicht zu verletzen aber doch deutlich zu machen, dass ich mich durch sein Verhalten bedroht fühle und mir das einen friedlichen Umgang erschwert.

Ich denke, du bist eine sehr idealistische, selbstlose, altruistische Frau. 

Deine posts sind hervorragend geschrieben!!

Sorry, wenn ich knapp und drastisch antworte:

Tritt ihn i- wo hin, lass ihn sein Geld verprassen und schau, dass du deine Rechte bekommst!!

Natürlich brauchst du einen Anwalt, und zwar den besten, den du finden kannst!

So, und dann denk mal an dich und die Kinder!

Lass den Kerl sausen...
 

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23. April 2017 um 9:46

Und sollte es eine andere geben, rede dir das nicht schön! Lass dich auf den Schmerz ein und sei konsequent. 

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23. April 2017 um 10:17

Perfekt!

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23. April 2017 um 10:51

Diese ganze Toleranz und das viele Verständnis machen es deinem Mann aber auch einfach seinen Egotrip durchzuziehen. Anstatt Verständnis aufzubringen solltest du hart durchgreifen. Manche Menschen verstehen erst, wenn man ihnen einen Spiegel vors Gesicht hält und sie fette Konsequenzen spüren. Mit Toleranz und Verständnis kommt man da nicht weit, weil solche Menschen den ganzen Arm nehmen, wenn man ihnen den kleinen Finger hinhält.

Das bedeutet für dich, dass du deinem Mann zeigen musst wo der Hammer hängt. Nicht verständnisvoll sein, sondern ihm konkret zeigen, was für Konsequenzen sein Verhalten hat. Dein Mann benimmt sich unreif, wie ein kleines minderjähriges Kind ohne Verantwortung. Reden ist schön und gut - und wichtig - aber irgendwann ist Schluss mit der Sülzerei, weil es nichts bringt. Kinder sind auch so, wenn du zu viel redest schalten sie ab, Kinder brauchen feste Grenzen und wenn sie die permanent übertreten, dann bist du ja hoffentlich auch konsequent und bettelst nicht nur, dass sie jenes und welches lassen oder tun sollen. Damit kommt man nicht weiter. Und so muss du auch mit deinem Mann verfahren, wenn er permanent Grenzen übertritt und euch schadet. Denke bitte an die Kinder, die können noch nicht für sich selbst einstehen, dein Mann hingegen schon.

Ich würde ein letztes Gespräch suchen, ihn informieren, dass ich einen Anwalt einschalten werde und gegebenenfalls vor Gericht klage, wenn er sich nicht sofort einkriegt. Was er macht geht nicht und es betrifft nicht nur ihn, sondern auch seine Kinder, für die er Verantwortung trägt. Und wenn er das vergessen hat, dann ist die Zeit mehr als reif ihn daran zu erinnern. Wenn er Unterhalt für euch zahlen muss und der Gerichtsvollzieher pfänden kommt, dann sieht er vielleicht wieder klarer und besinnt sich auf seine Verantwortung.

Du als Frau und Mutter kannst auch nicht einfach abhauen und alles stehen und liegen lassen, die Kinder sich selbst überlassen. Da würde sich der Staat aber ganz schnell einmischen und dich zur Räson rufen. Und das gilt auch für deinen Mann. Du musst es nur fordern und durchsetzen. 

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