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Alltagsstress wird zum Beziehungskiller

15. Juli um 11:08 Letzte Antwort: 15. Juli um 23:13

Ich bin auf der dringen Suche nach einem professionellen Rat; 

Ich arbeite in einem Büro und habe einen Kollegen mit welchem ich zusammenarbeite, doch für diesen ist das Arbeiten leider ein Fremdwort. Er ist leider mit allem anderen beschäftigt als zu arbeiten sodass die ganze Arbeit im Endeffekt an mir hängen bleibt und mich das stresst, weil ich diese Arbeit am selben Tag noch schaffen möchte und nichts liegen lassen möchte. Wenn mein Kollege seine Arbeit machen würde, wäre das auch kein Problem. Aber dieses Verhalten von ihm stresst mich dann noch mehr und das er dabei noch denkt er wäre etwas besseres und müsste nicht arbeiten und kann sein Geld mit Zeitabsitzen verdienen.

Dadurch das mich mein Berufsalltag stresst habe ich immer mehr Probleme in meiner Beziehung, weil mein Freund meine Ansichten zudem Thema nicht versteht oder verstehen will/kann.. Er ist der Meinung, dass ich mich darüber freuen soll, dass ich mehr zutun habe, aber die Arbeit ist in der Regel so aufgeteilt, dass es zwei Leute es ohne Stress und Probleme schaffen können. Voraussetzung ist natürlich, dass beide vernünftig ihre Arbeit erledigen und sich nicht darauf verlassen das die andere Person die gesamte Arbeit erledigt. Es bringt auch einfach nichts mit meinem Kollegen darüber zu reden, weil er für sich sagt, dass er nichts falsch macht und seinen Arbeitsalltag eben so gestaltet, wobei zwischen uns schon lange keine Kommunikationsebene mehr vorhanden ist und jeder nur noch sein eigenes Ding macht und das ist was mich stresst und psychisch krank macht, weil es sich bis in die Beziehung mit meinem Freund zieht, der Null Verständnis hat. Es wirkt sich insoweit auf die Beziehung aus, das wir schon gar nicht mehr miteinader kommunizieren was unsere Beziehung betrifft, weil es momentan nur dieses Thema gibt. Wir leben uns dadurch auseinander, weil jeder nur noch für sich lebt und nicht mehr für unsere Beziehung. Er unternimmt dementsprechend lieber mehr mit seinen Freunden, weil ihm unsere Beziehung aufgrund des stresst nicht mehr glücklich macht und ich es ihm gar nicht mehr recht machen kann, weil ich an nichts anderes mehr denken kann und nicht mehr abschalten kann zuhause.

Ich für mich bin Ratlos, wie ich mit dem ganzen weiter umgehen soll und wie lange ich diese Situation noch aushalten werde. 

Vielleicht hat schonmal jemand von euch solch eine Situation erlebt und diese erfolgreich gemeistert? 

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15. Juli um 11:42

Spreche mit deinen Kollegen, dass du sein Verhalten nicht OK findest.
Ich hatte gestern auch ein Fall mit meiner Kollegin und habe meiner Chefin nur mitgeteilt, dass ich aktuell erstmal nicht mehr da aushelfe.

Und vielleicht auch mal den Stress von der Arbeit auch nicht immer mit heim bringen. Dein Freund kann an der Situation nichts ändern.
Einzig DU hast den Schlüssel dazu in der Hand

Mache Sport nach so Stressigen Tagen oder Meditation und versuche den Stress nicht mit heim zu bringen. Das ist auch für deinen Körper nicht gesund.
Du brachst ein Ventil um den Druck loszuwerden.

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15. Juli um 11:45

Die Antwort deines Freundes finde ich ziemlich frech.
Da würde ich mir auch mal Gedanken um eure Kommunikation machen, wenn er nicht mal richtig sieht , wie sehr du leidest und daran auch nicht arbeitet bzw dich unterstützt, sondern lieber etwas mit Freunden macht.

Den Stress im Büro tust du dir leider selber an. 

Warum arbeitest du für deinen Kollegen mit und stresst dich damit zusätzlich ?

Bei uns sieht man z.B genau wer welche Papiere bearbeitet hat und wenn du dein normales Pensum schaffst, ist doch alles ok.

Notfalls kannst du dich bei deinem Chef auch rückversichern lassen, ihm die Situation erläutern und sagen, dass es dir so wie es gerade ist, zu viel ist und keine Kommunikation mit deinem Kollegen möglich ist.

Es bringt nichts dich beruflich und privat kaputt zu machen um irgendwie gut darzustellen. Wenn du in 5 Jahren einen Herzinfarkt bekommst, wird dir deine Firma nicht vor Dankbarkeit die Welt zu Füßen legen.

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15. Juli um 12:03
In Antwort auf zauberpony

Ich bin auf der dringen Suche nach einem professionellen Rat; 

Ich arbeite in einem Büro und habe einen Kollegen mit welchem ich zusammenarbeite, doch für diesen ist das Arbeiten leider ein Fremdwort. Er ist leider mit allem anderen beschäftigt als zu arbeiten sodass die ganze Arbeit im Endeffekt an mir hängen bleibt und mich das stresst, weil ich diese Arbeit am selben Tag noch schaffen möchte und nichts liegen lassen möchte. Wenn mein Kollege seine Arbeit machen würde, wäre das auch kein Problem. Aber dieses Verhalten von ihm stresst mich dann noch mehr und das er dabei noch denkt er wäre etwas besseres und müsste nicht arbeiten und kann sein Geld mit Zeitabsitzen verdienen.

Dadurch das mich mein Berufsalltag stresst habe ich immer mehr Probleme in meiner Beziehung, weil mein Freund meine Ansichten zudem Thema nicht versteht oder verstehen will/kann.. Er ist der Meinung, dass ich mich darüber freuen soll, dass ich mehr zutun habe, aber die Arbeit ist in der Regel so aufgeteilt, dass es zwei Leute es ohne Stress und Probleme schaffen können. Voraussetzung ist natürlich, dass beide vernünftig ihre Arbeit erledigen und sich nicht darauf verlassen das die andere Person die gesamte Arbeit erledigt. Es bringt auch einfach nichts mit meinem Kollegen darüber zu reden, weil er für sich sagt, dass er nichts falsch macht und seinen Arbeitsalltag eben so gestaltet, wobei zwischen uns schon lange keine Kommunikationsebene mehr vorhanden ist und jeder nur noch sein eigenes Ding macht und das ist was mich stresst und psychisch krank macht, weil es sich bis in die Beziehung mit meinem Freund zieht, der Null Verständnis hat. Es wirkt sich insoweit auf die Beziehung aus, das wir schon gar nicht mehr miteinader kommunizieren was unsere Beziehung betrifft, weil es momentan nur dieses Thema gibt. Wir leben uns dadurch auseinander, weil jeder nur noch für sich lebt und nicht mehr für unsere Beziehung. Er unternimmt dementsprechend lieber mehr mit seinen Freunden, weil ihm unsere Beziehung aufgrund des stresst nicht mehr glücklich macht und ich es ihm gar nicht mehr recht machen kann, weil ich an nichts anderes mehr denken kann und nicht mehr abschalten kann zuhause.

Ich für mich bin Ratlos, wie ich mit dem ganzen weiter umgehen soll und wie lange ich diese Situation noch aushalten werde. 

Vielleicht hat schonmal jemand von euch solch eine Situation erlebt und diese erfolgreich gemeistert? 

Bitte sprich mit deinem Vorgesetzten über dieses Problem. Es muss doch jemandem geben, dem gegenüber ihr beide weisungsbebunden seid. 

Deine Beziehung: Ein derartiger Empathiemangel würde mich auch nerven. Aber es ist ja letztlich aufschlussreich. 

Vielleicht ist ein Stellen- und Beziehungswechsel angesagt .

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15. Juli um 12:26

Du solltest auch an deiner Stressresistenz arbeiten. Stress im Job hat jeder mal. Manche immer. Aber nicht jeder ist wegen so etwas gleich so fertig, dass die Beziehung drunter leidet.

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15. Juli um 12:35
In Antwort auf whitecookie

Du solltest auch an deiner Stressresistenz arbeiten. Stress im Job hat jeder mal. Manche immer. Aber nicht jeder ist wegen so etwas gleich so fertig, dass die Beziehung drunter leidet.

Stress ist normal, keine Frage.. Aber in dem Ausmaß was es angenommen hat, definitiv nicht.

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15. Juli um 13:26
In Antwort auf zauberpony

Ich bin auf der dringen Suche nach einem professionellen Rat; 

Ich arbeite in einem Büro und habe einen Kollegen mit welchem ich zusammenarbeite, doch für diesen ist das Arbeiten leider ein Fremdwort. Er ist leider mit allem anderen beschäftigt als zu arbeiten sodass die ganze Arbeit im Endeffekt an mir hängen bleibt und mich das stresst, weil ich diese Arbeit am selben Tag noch schaffen möchte und nichts liegen lassen möchte. Wenn mein Kollege seine Arbeit machen würde, wäre das auch kein Problem. Aber dieses Verhalten von ihm stresst mich dann noch mehr und das er dabei noch denkt er wäre etwas besseres und müsste nicht arbeiten und kann sein Geld mit Zeitabsitzen verdienen.

Dadurch das mich mein Berufsalltag stresst habe ich immer mehr Probleme in meiner Beziehung, weil mein Freund meine Ansichten zudem Thema nicht versteht oder verstehen will/kann.. Er ist der Meinung, dass ich mich darüber freuen soll, dass ich mehr zutun habe, aber die Arbeit ist in der Regel so aufgeteilt, dass es zwei Leute es ohne Stress und Probleme schaffen können. Voraussetzung ist natürlich, dass beide vernünftig ihre Arbeit erledigen und sich nicht darauf verlassen das die andere Person die gesamte Arbeit erledigt. Es bringt auch einfach nichts mit meinem Kollegen darüber zu reden, weil er für sich sagt, dass er nichts falsch macht und seinen Arbeitsalltag eben so gestaltet, wobei zwischen uns schon lange keine Kommunikationsebene mehr vorhanden ist und jeder nur noch sein eigenes Ding macht und das ist was mich stresst und psychisch krank macht, weil es sich bis in die Beziehung mit meinem Freund zieht, der Null Verständnis hat. Es wirkt sich insoweit auf die Beziehung aus, das wir schon gar nicht mehr miteinader kommunizieren was unsere Beziehung betrifft, weil es momentan nur dieses Thema gibt. Wir leben uns dadurch auseinander, weil jeder nur noch für sich lebt und nicht mehr für unsere Beziehung. Er unternimmt dementsprechend lieber mehr mit seinen Freunden, weil ihm unsere Beziehung aufgrund des stresst nicht mehr glücklich macht und ich es ihm gar nicht mehr recht machen kann, weil ich an nichts anderes mehr denken kann und nicht mehr abschalten kann zuhause.

Ich für mich bin Ratlos, wie ich mit dem ganzen weiter umgehen soll und wie lange ich diese Situation noch aushalten werde. 

Vielleicht hat schonmal jemand von euch solch eine Situation erlebt und diese erfolgreich gemeistert? 

Geh zum Chef und sag ihm wie es ist und dass du die Aufgaben gerne namentlich verteilt hättest. 

Du hasts selbst in der Hand. 

Bis es soweit ist, empfehle ich dir dich nach der Arbeit auszugleichen.. Sport tut sehr gut und meditieren danach.. 

Wünsch dir viel Mut dazu..

 

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15. Juli um 13:29
In Antwort auf lacaracol

Geh zum Chef und sag ihm wie es ist und dass du die Aufgaben gerne namentlich verteilt hättest. 

Du hasts selbst in der Hand. 

Bis es soweit ist, empfehle ich dir dich nach der Arbeit auszugleichen.. Sport tut sehr gut und meditieren danach.. 

Wünsch dir viel Mut dazu..

 

Wenn ich zum Chef gehe, fühle ich mich wie so eine pätze, weil es nicht mein ermessen ist mich über die Arbeit zu Beschwerden, weil es ja so gesehen seine Sache ist was er während der Arbeit tut oder eben auch nicht 

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15. Juli um 13:45
In Antwort auf zauberpony

Wenn ich zum Chef gehe, fühle ich mich wie so eine pätze, weil es nicht mein ermessen ist mich über die Arbeit zu Beschwerden, weil es ja so gesehen seine Sache ist was er während der Arbeit tut oder eben auch nicht 

Genau darum wünsch ich dir Mut dabei.. klär deinen Chef auf und erkläre ihm, dass du die Aufgaben verteilt wünscht, weilnso alles an dir hängen bleibt.. 

was hast du für alternativen?

Mit dem Kollegen reden, bringt ja offensichtlich nichts.. 

Kündigen? 

Versetzen lassen? 



Ich habe auch oft sehr unbewusst Unzufriedenheit mit nach Hause getragen.. die Beziehungen scheitern... sicher auch wegen anderen Gründen.. aber Unzufriedenheit bei/mit der Arbeit hat viel negatives in der Beziehung ins rollen gebracht.. 

Es liegt einzig und allein an dir wie du dich verhältst.. wenn du zulässt, dass auf dir rumgetrampelt wird, dann wird man das tun.. auch beim nächsten Arbeitgeber.. und das gleiche wird wieder auf die Beziehung übertragen.. 

Du solltest dich ändern, nicht die anderen.. 

Ich würd dem Kollegen von nun an Ansagen machen.. auch wenn andere dabei sitzen.. 

Ihn Fragen, ob er XY erledigt hat.. falls es nein sagt, frag ihn eine Stunde später nochmals.. frag ihn, warum er solange dafür braucht.. 
Werde forscher, steh für dich ein.. kusche und schweige nicht mehr.. das wird nun mal ausgenutzt


 

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15. Juli um 15:08

Hallo Zauberpony,

ich kenne das Problem auch sehr gut von meiner alten Arbeitsstelle. Ich saß damals mit zwei Kollegen in einem Büro. Einer davon wurde von einem anderen Standort zu uns versetzt, damit er besser kontrolliert werde konnte (Er hatte schon lange eine nicht so tolle Einstellung zu Thema Arbeit). Allerdings war ihm das total egal und hat offen und lautstark seine Meinung vertreten dass er ja keine Lust auf den Scheiß hat.

Ich muss sagen wir hatten unseren täglichen Ablaufplan mit dem wir dafür gesorgt haben dass jeder seine Aufgaben bekommt und erledigt. Funktionierte super.. bis er zu uns kam.

Meine Kollegin und ich haben beschlossen, dass uns seine Einstellung egal sein sollte. Wir haben unsere Aufgaben erledigt und seine haben sich von Tag zu Tag und Woche zu Woche angesammelt. Wir haben auch sehr oft mit unserem Abteilungsleiter darüber gesprochen, wenn es irgendwann zu viel wurde und wir es "ausbaden" mussten. Es hat viele Gespräche und einige Abmahnung gebraucht bis der besagte Kollege dann entgültig keinen Bock mehr hatte und sich wegen "Schikane am Arbeitsplatz" (ja genau!) hat krank schreiben lassen.

Du kannst dir sicherlich denken, was dann passiert ist

Ich gebe dir den Rat: Mach deine Sachen und über alles was zu viel ist/wird solltest du mit deinem Vorgesetzten sprechen. Ob Petze oder nicht sei dahin gestellt. Bei uns hat es geholfen den Stress dort regelmäßig los zu werden und wir haben einen neuen Kollegen bekommen der viel motivierter war und unser Team bestmöglich unterstützt hat.

Ich wünsche dir viel Glück dabei, das Problem zu "lösen".

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15. Juli um 16:09
In Antwort auf zauberpony

Stress ist normal, keine Frage.. Aber in dem Ausmaß was es angenommen hat, definitiv nicht.

Jeder macht doch mal die Arbeit von zwei und das auch mal über einen längeren Zeitraum. Was, wenn zum Beispiel jemand plötzlich krank wird? Und in manchen Berufen, zum Beispiel in der Pflege ist das normal. Nicht richtig, aber normal. Da muss doch nicht gleich die Beziehung scheitern. Wenn eine Bezhiehung so was nicht aushält, stimmt vielleicht eher mit der Beziehung was nicht.

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15. Juli um 16:32
In Antwort auf zauberpony

Wenn ich zum Chef gehe, fühle ich mich wie so eine pätze, weil es nicht mein ermessen ist mich über die Arbeit zu Beschwerden, weil es ja so gesehen seine Sache ist was er während der Arbeit tut oder eben auch nicht 

Das verstehe ich zu gut. Schließlich wurden einige - mehr Frauen als Männer - so erzogen, immer "hilfreich und gut" zu sein.

Eure Organisationsstruktur ist intransparent, ganz offensichtlich. Für einen Außenstehenden ist die Arbeitsteiligkeit zwischen Dir und Deinem Kollegen nicht zu erfassen. Was habt ihr überhaupt miteinander zu tun? Habt ihr eine Art von Gruppenzielvereinbarung nach dem Motto: Ihr beide habt tagtäglich einen bestimmten Stapel abzuarbeiten?

Warum nimmst Du Dir nicht einfach "DEINEN" Arbeitsstapel und kümmerst Dich schlicht nicht um das, was der Bursche da treibt. Du dokumentierst Deine Leistung als DEINE Leistung. Seine Minderleistung dokumentiert sich dann von selbst, und Dein Chef oder Chefin werden sich schon einen Reim darauf machen - auch ganz ohne Petzerei.

Minderleistungen aller Art habe ich schon erlebt: Besonders leistungsbezogene Menschen leiden darunter, obgleich sie es nicht zu verantworten haben. Ich kann da ein Lied davon singen.

Ab einem bestimmten Punkt ist Abgrenzung unumgänglich: Und wenn die Organisationsstruktur oder der Arbeitsworkflow keine Transparenz ermöglicht, dann darf man nicht nur Konsequenzen ziehen, dann muss man Konsequenzen ziehen!

Die erste Pflicht ist die Firma, nicht Dein Kollege. Wenn seine Minderleistungen der Firma schaden würden (wobei ich das als Gratwanderung betrachte, nicht so einfach zu entscheiden, es geht ja auch immer um den sozialen Zusammenhalt), hättest Du durchaus eine Mitteilungspflicht. Sonst musst Du lernen, Dich einfach abzugrenzen.

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15. Juli um 16:48
In Antwort auf zauberpony

Ich bin auf der dringen Suche nach einem professionellen Rat; 

Ich arbeite in einem Büro und habe einen Kollegen mit welchem ich zusammenarbeite, doch für diesen ist das Arbeiten leider ein Fremdwort. Er ist leider mit allem anderen beschäftigt als zu arbeiten sodass die ganze Arbeit im Endeffekt an mir hängen bleibt und mich das stresst, weil ich diese Arbeit am selben Tag noch schaffen möchte und nichts liegen lassen möchte. Wenn mein Kollege seine Arbeit machen würde, wäre das auch kein Problem. Aber dieses Verhalten von ihm stresst mich dann noch mehr und das er dabei noch denkt er wäre etwas besseres und müsste nicht arbeiten und kann sein Geld mit Zeitabsitzen verdienen.

Dadurch das mich mein Berufsalltag stresst habe ich immer mehr Probleme in meiner Beziehung, weil mein Freund meine Ansichten zudem Thema nicht versteht oder verstehen will/kann.. Er ist der Meinung, dass ich mich darüber freuen soll, dass ich mehr zutun habe, aber die Arbeit ist in der Regel so aufgeteilt, dass es zwei Leute es ohne Stress und Probleme schaffen können. Voraussetzung ist natürlich, dass beide vernünftig ihre Arbeit erledigen und sich nicht darauf verlassen das die andere Person die gesamte Arbeit erledigt. Es bringt auch einfach nichts mit meinem Kollegen darüber zu reden, weil er für sich sagt, dass er nichts falsch macht und seinen Arbeitsalltag eben so gestaltet, wobei zwischen uns schon lange keine Kommunikationsebene mehr vorhanden ist und jeder nur noch sein eigenes Ding macht und das ist was mich stresst und psychisch krank macht, weil es sich bis in die Beziehung mit meinem Freund zieht, der Null Verständnis hat. Es wirkt sich insoweit auf die Beziehung aus, das wir schon gar nicht mehr miteinader kommunizieren was unsere Beziehung betrifft, weil es momentan nur dieses Thema gibt. Wir leben uns dadurch auseinander, weil jeder nur noch für sich lebt und nicht mehr für unsere Beziehung. Er unternimmt dementsprechend lieber mehr mit seinen Freunden, weil ihm unsere Beziehung aufgrund des stresst nicht mehr glücklich macht und ich es ihm gar nicht mehr recht machen kann, weil ich an nichts anderes mehr denken kann und nicht mehr abschalten kann zuhause.

Ich für mich bin Ratlos, wie ich mit dem ganzen weiter umgehen soll und wie lange ich diese Situation noch aushalten werde. 

Vielleicht hat schonmal jemand von euch solch eine Situation erlebt und diese erfolgreich gemeistert? 

Dann geh zum Chef und kläre es dort!

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15. Juli um 16:57
In Antwort auf zitronenschokokuchen

Dann geh zum Chef und kläre es dort!

Wenn das so einfach wäre, dann hätte ich es schon getan.. 

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15. Juli um 17:00
In Antwort auf zauberpony

Wenn das so einfach wäre, dann hätte ich es schon getan.. 

Was ist so schwer? Sich kaputt machen und sich öehern ist viel mühseliger! 

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15. Juli um 17:03
In Antwort auf zitronenschokokuchen

Was ist so schwer? Sich kaputt machen und sich öehern ist viel mühseliger! 

Weil Narrenfreiheit herrscht und es niemanden interessiert,wenn man petzt 

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15. Juli um 17:46
In Antwort auf zauberpony

Weil Narrenfreiheit herrscht und es niemanden interessiert,wenn man petzt 

Zauberpony. Du musst lernen Dich abzugrenzen, petzen musst Du ja gar nicht. Lies nochmal, was ich dazu geschrieben habe.

Ich bin ganz offen: Es ist wirklich nicht einfach, und ich weiß das.
Wenn Du allerdings glaubst, dass Vorgesetzte vieles nicht bemerken, dann täuschst Du Dich gewaltig.

Irgendwann entwickeln (selbst tumbe männliche) Vorgesetzte so eine Art eigenen Sinn. Außerdem gibt es ungeahnte Kanäle und durchaus subtile Verhaltensweisen. Oder sitzt ihr immer nur allein im Büro?

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15. Juli um 22:22
In Antwort auf zauberpony

Weil Narrenfreiheit herrscht und es niemanden interessiert,wenn man petzt 

Wenn Narrenfreiheit herrscht, was zwingt dich dann dazu, seine Arbeit mit zu erledigen?

 

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15. Juli um 23:13
In Antwort auf zauberpony

Wenn ich zum Chef gehe, fühle ich mich wie so eine pätze, weil es nicht mein ermessen ist mich über die Arbeit zu Beschwerden, weil es ja so gesehen seine Sache ist was er während der Arbeit tut oder eben auch nicht 

Wenn du ständig zu viel machst, weil dein Kollege zu wenig tut, ist es nicht seine Sache, was er während der Arbeit tut. 

Wenn jemand permanent sein Soll nicht erbringt, darf oder soll man das sehr wohl ansprechen, wäre meine Meinung. Zuerst der bei der Arbeit säumigen Person und dann den Vorgesetzten gegenüber. Auch im Interesse des Arbeitgebers, nicht nur im eigenen. 

Ich würde es jedenfalls versuchen, auf diesen Missstand hinzuweisen. Wenn du nicht gehört, wirst, kannst du dir immer noch überlegen, dich beruflich zu verändern. Manche Arbeitgeber brauchen es, dass pflichtbewusste und kompetente Leute verschwinden. Wenn dann die, die nichts tun, übrig bleiben, geht ihnen vielleicht irgendwann ein Licht auf. Das ist dann aber nicht mehr dein Problem. 

Des Weiteren glaube ich, dass du dich besser behaupten und abgrenzen musst. Dem Kollegen und dem Partner gegenüber. Wenn du deine Grenzen aufzeigst, werden auch andere sie achten. 
 

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