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Alltäglicher Erfahrungsaustausch mit Beziehungsphobikern

3. Februar 2010 um 15:11

Hallo,

ich würde gerne die ganzen Diskussionen um Beziehungsphobiker mal umdrehen. Es wird ja irgendwie immer oder meistens über die Phobiker und deren Problem gesprochen. Aber was ist eigentlich mit uns auf der anderen Seite. Ich für meinen Teil habe auch so ein Exemplar, ich habe mich viel mit dem Thema beschäftigt, aber im Grunde bekommt man doch in der einschlägigen Fachliteratur oder in den diversen Foren immer nur den Ratschlag: Renn so lange du noch kannnst".
Nun, haltet mich für verrückt oder nicht, ich will nicht rennen. Wir leben inzwischen auch zusammen, was an sich schon schwierig genug war, nach einer Fernbeziehung. Wir wissen um das Problem an sich (ja, auch er!). Mich würde einfach mal interessieren, wie Ihr im Alltag mit den immer wieder kehrenden Situationen umgeht, wie Planungsverweigerungen oder dieses ständige "zu-sich-ziehen" und "wieder-weg-schubsen".
Ich fände einen Austausch oder auch mal ein einfaches "Ausk....en" vom Alltag, was man meist dem Phobiker nicht sagen kann, ganz schön.

Also, wer will auch nicht einfach aufgeben?

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3. Februar 2010 um 15:19

Und genau darum geht es mir nicht.....
ich weiß selbst, was dem phobiker hilft, mir geht es, mag arrogant klingen oder nicht, um mich. mich interessiert, wie andere für sich damit umgehen, nämlich genau die, die sich gemeinsam mit dem partner dem problem stellen und nicht die die wegrennen und sagen: verschwendete zeit.

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3. Februar 2010 um 15:28
In Antwort auf aileas_11965303

Und genau darum geht es mir nicht.....
ich weiß selbst, was dem phobiker hilft, mir geht es, mag arrogant klingen oder nicht, um mich. mich interessiert, wie andere für sich damit umgehen, nämlich genau die, die sich gemeinsam mit dem partner dem problem stellen und nicht die die wegrennen und sagen: verschwendete zeit.

Komplett..
...seine eigenen bedürfnisse hinanstellen und ein leben lang kämpfen...

tja, aber wer will das wirklich?

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3. Februar 2010 um 15:32

Ich bleibe wohl aus liebe
na, mag vielleicht für die wegrenner blöd und naiv klingen. wir wissen beide um das problem, er arbeitet stark an sich. sonst hätte er sich wohl kaum auf ein zusammenziehen eingelassen (was auch nicht von mir kam!). wir haben jede menge teilerfolge. und zur einsicht zwingen brauch ich ihn nicht, er sieht es ja schließlich selber schon ein.

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3. Februar 2010 um 15:33

Ich hatte auch mal so einen...
...der ewige kampf hat soooo viel energie gekostet, dass ich kaum zu etwas anderem fähig war...never ever!!!

eine beziehung soll bereichern, nicht kraft kosten!!!

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3. Februar 2010 um 15:42

Natürlich leide ich darunter
aber deshalb gebe ich nicht einfach auf. das ist feige, wegen einem problem, das beiden bewusst ist, einfach alles hinzuwerfen.
gibt es denn wirklich nur noch die feigen, die den einfachsten weg nehmen???? traurig, ehrlich

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3. Februar 2010 um 15:48
In Antwort auf aileas_11965303

Natürlich leide ich darunter
aber deshalb gebe ich nicht einfach auf. das ist feige, wegen einem problem, das beiden bewusst ist, einfach alles hinzuwerfen.
gibt es denn wirklich nur noch die feigen, die den einfachsten weg nehmen???? traurig, ehrlich

Sorry...
...aber nach einem hin und her das über 2 jahre geht, nenne ich das nicht feige, sondern selbstschutz und überlebenswillen!!

wenn du keine kraft mehr für freunde, beruf und für dich selbst hast, KANN das nichts gut sein...

dem herren war das problem auch sehr bewusst...aber nach zig verletzungen ist die trennung eine erleichterung...auch wenn es am anfang verdammt weh tat...heute bin ich sehr sehr froh darüber...denn heute weiss ich WIE SCHÖN ein beziehung sein KANN

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3. Februar 2010 um 16:00

Danke für das mitleid....
aber es ist völlig fehl am platz. sinn und zweck war es nicht, den gleichen schmu zu lesen, wie sonst auch. wenn ich mich selbst bemitleiden möchte, brauch dafür sonst niemanden und schon gar keinen, der mir irgendwas einredet. schade, wenn eure partner scheinbar nicht dazu bereit waren, für euch an sich zu arbeiten. bei uns ist es aber nun mal anders. auch wenn jetzt bestimmt gleich wieder die mit- bzw. be-leidgenden kommentare über selbstaufgabe und abhängigkeit kommen werden.

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3. Februar 2010 um 16:06

Wer hat eigentlich gesagt, das die beziehung schlecht ist????
bis auf die zeitweisen und immer seltener werdenden phasen ist die beziehung super. und mit meinem rückgrat ist auch alles in ordnung

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3. Februar 2010 um 16:16

Ich denke, das war ziemlich deutlich
nämlich, das ich keine (in meinen augen schlechte) beziehungsratschläge brauche, sondern um erfahrungsaustausch. da steht kein wort von schlechter beziehung oder das ich nicht mehr weiter weiß.

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1. Mai 2014 um 16:37
In Antwort auf aileas_11965303

Danke für das mitleid....
aber es ist völlig fehl am platz. sinn und zweck war es nicht, den gleichen schmu zu lesen, wie sonst auch. wenn ich mich selbst bemitleiden möchte, brauch dafür sonst niemanden und schon gar keinen, der mir irgendwas einredet. schade, wenn eure partner scheinbar nicht dazu bereit waren, für euch an sich zu arbeiten. bei uns ist es aber nun mal anders. auch wenn jetzt bestimmt gleich wieder die mit- bzw. be-leidgenden kommentare über selbstaufgabe und abhängigkeit kommen werden.

Beziehungsphobie...den Partner nicht abstempeln
Hallo, dein Beitrag ist schon älter.mich würde interessieren, ob sich dein Durchhalten am Ende gelohnt hat, was die Beziehungsphobie angeht.ich bin in einer ähnlichen Situation und möchte nicht aufgeben, möchte meinen Partner noch nicht abhaken, aus Liebe.

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