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Allgemeine Frage zum Problem der Liebe

28. September 2013 um 16:53

hallo liebe Freunde,

ich möchte hier eine banale Frage aufwerfen, die man sich aufgrund ihrer banalität ja nicht stellen würde.

Wenn man sich heute ja nur umhört, wie die Beziehungen der Menschen ablaufen, oder wenn man sich die Liebesgeschichten im realen Leben anschaut, durch Erzählungen von Freunden, usw. oder einfach mitbekommt wie sich ihre beziehungen ablaufen.

Dann spielt es sich immer verallgemeinert wie folgt ab: Der "einsame" isolierte Mensch sucht im anderen eine Verbundenheit (Bindung), die er mittels der Liebe mit ihm einzugehen versucht, um somit seine Isolation aufzubrechen. Das geht einige Zeit gut, bis wir lernen, dass Liebe etwas vergängliches ist, und jeglicher Versuch der Liebe habhaft zu werden zum schietern verurteilt ist, weil Liebe kein Gegenstadt ist, den man haben kann, Liebe ist überhaupt kein Gegenstand, obwohl viele Liebenden das Objekt ihrer Liebe zu einem Gegenstadt machen, das sie besitzen wollen.

Symptomatisch ist, dass die Menschen nach enttäuschter oder vergangener Liebe, enttäuscht sind, deprimiert, traurig. Bis sie das ganze wieder verarbeiten, so dass sie Ihre Suche und Ihren Versuch die Isolation zu beenden von Neu anfangen - ohne sich zu hinterfragen - warum sie von der Außenwelt isoliert sind.

Die Hoffnung die Einsamkeit und Isolation dadurch nur dadurch überwinden zu können, dass man sich mit einem Menschen vereint, und somit eine "Einsamkeit zu Zweit" schafft, wird kaum hinterfragt.

Die Menschen versuchen, ihre nicht vorhandene emotionale Bezogenheit zur Welt dadurch zu kompensieren oder zu meistern, in dem sie eine emotionale Vereinigung mit einem anderen Menschen anstreben. Die Isolation zur Außenwelt wird aber nicht aufgehoben.

Ich bitte Euch auch - im Hinblick auf diese These, die Aussage von Erich Fromm zu kommenteiren "Wer nur einen liebt, liebt keinen". Er sagt nämlich: "Was Liebe zum Einzelnen genannt wird, erweist sich oft lediglich als eine Bindung in Abhängigkeit, wer nur einen Menschen liebt, liebt keinen."

Ich glaube dass das ein kontroverses Thema ist, weil heute kaum jemand bereit ist, seine Ansichten zu hinterfragen und stets darauf pocht, dass das woran man immer geglaubt hat, das "wahre" und das "richtige" sei.

Wenn es stimmt was Erich Fromm sagt, dann gibt es keine "wahre Liebe" wenn sie nur die Liebe zum Einzelnen meint, sondern "Was Liebe zum Einzelnen genannt wird, erweist sich oft lediglich als eine Bindung in Abhängigkeit, wer nur einen Menschen liebt, liebt keinen.".

Insofern, wenn das stimmt, dann ist das doch eine heftige Erkenntnis - zumal wir die Vorstellung der Liebe "a la Hollywood" dermaßen verinnerlicht haben und darauf konditioniert worden sind, dass wir alle womöglich eine Liebe anstreben, die in Wahrheit gar keine Liebe ist.

Kommentare sind herzlich willkommen

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28. September 2013 um 17:08

Vermutlich..
..ist mein Gehirn wegen der Grippe viel zu verstopft um Dir folgen zu können! Möchte es aber gern versuchen:

a)halte ich diese Aussage von Fromm für subjektiv und kann sie beim besten Willen nicht teilen.

b) klappt die gezielte Suche nach einem Partner eh nur in den seltensten Fällen. Entweder es ergibt sich etwas oder nicht. Eine Suche halte ich für grundverkehrt.

c) habe ich persönlich noch niemanden kennen gelernt, der liebt, um der Isolation zu entkommen. Isolierte Menschen finden nur sehr schwer oder gar nicht! Das liegt an ihrer Einstellung zu sich selbst , ihrem Leben und ihrem evtl vorhanden Umfeld!

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28. September 2013 um 17:43

Das mit den "wahren Gefühlen"
und gern damit verbunden auch dass man ausgenutzt wird, der Partner die "wahren Gefühle" nicfht hat, irritiert mich auch manchmal.
Aber nicht der Begriff sondern dessen Verwendung und Implikation.

Wahre Liebe?
Nun, ich glaube, das Problem ist nicht, dass es die nicht gibt, sondern dass zu viele glauben, dass das eine Wunderkugel ist.
Dass eine Beziehung damit automatisch funktioniert und zum Perpetuum Mobile wird.

Bindung in Abhängigkeit? Ich habe Bindungsängste (und keine kleinen) so eine Beziehung, wie Du sie beschreibst, wäre mir gar nicht möglich.
Ich finde auch nicht, dass Single ein unglücklicher Zustand ist und Besitzdenken finde ich widerlich - und (Bindungsangst lässt grüssen) ich reagiere darauf hypersensibel, für mich ist die Grenze zu Besitzdenken auch *sehr viel* weiter vorn, als allgemein üblich.

Soll ich Dir mal sagen, wie das bei uns läuft?

Ich bin meinem Mann näher als ich es zwischen zwei Menschen überhaupt (von mir selbst ganz zu schweigen) auch nur für theoretisch möglich hielt.

Ich könnt überquietschen vor Glück und Liebe, mir läuft manchmal echt das Herz über.

Wir haben geheiratet, weil wir das "für immer" mit einem offiziellen Schwur besiegeln wollten.

Aber:

Er gehört mir nicht und ich gehöre ihm nicht. Er hat eigene Hobbys, eigene Freunde, geht auch ohne mich aus, fährt auch ohne mich weg, wir haben eine offene Beziehung bzw. Ehe.
Es gibt in unserer Ehe immer das "wir" - aber auch immer ein "ich" und ein "Du".

Wenn wir das Gefühl haben, dass "die Luft raus ist", dann ziehen wir daraus nicht den Schluss "ich liebe sie / ihn nicht mehr" sondern wir kümmern uns darum, dass die Luft wieder rein kommt.

Ich weiss,. dass er - gerade emotional - völlig anders tickt als ich und ich stelle mich darauf ein - und er sich auf mich. Ich weiss, dass er mit Problemen völlig anders umgeht - und er weiss es von mir - und wir kümmern uns daram, dass das nicht zu einem Problem für uns wird.
Ich weiss, dass er Bestätigung und Sicherheit ganz anders wahrnimmt, an anderen Stellen und auf andere Art sucht - und wir kümmern uns darum.

Ich habe mit meinen Bindungsängsten regelmässig meinen Kampf, wenn sie eine Flucht verlockend bis dringend erforderlich erscheinen lassen - ich trage den Kampf aus, bis alles wieder ok ist und renne nicht davon.

Wenn einer von uns nicht mehr das Gefühl hat, sich auf zu Hause zu freuen, dann *ändern* wir das statt das arme enttäuschte Opfer zu geben, was schon wieder den falschen / die falsche erwischt hat.

Wenn kennen uns selbst sehr gut - und den anderen auch. Wir klopfen uns nicht einfach immer nur auf die Schulter, was wir nicht alles tolles getan haben - wir fragen uns (und den anderen) auch mal, ob es auch das richtige, das wichtige und tatsächlich toll war. Wir suchen die Schuld auch mal im Spiegel, wenn wir uns mit irgend etwas nicht so toll fühlen.

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28. September 2013 um 17:46

Ehm
cefeu,

es geht bei der isolation nicht darum dass man in einem Raum sitzt , sondern dass der Mensch von den anderen entfremdet ist, für ihn sind alle anderen Fremde. Er ist wie ein Wassertropfen, der sich nach dem Ozean sehnt, nach der Einheit!

Als Entfremdung wird auch das individuelle und der Steigerung fähige Gefühl der Vereinzelung und Abgegrenztheit von allen anderen Lebewesen und Dingen bezeichnet, zu dem Menschen kraft ihrer Selbstreflexion in der Lage sind, und das durch psychische Konstrukte zu überbrücken versucht wird. Verbindungen zwischen diesen Aspekten bestehen insbesondere in der notwendig eingenommenen Gegenposition des Menschen zur Natur und der resultierenden Gefühle von Vereinzelung und Abgegrenztheit des einzelnen Menschen von allem anderen.

Sorry aber was du da schreibst ist absoluter Blödsinn echt:

du sagst "alltägliche Verpflichtung einzugehen" Die Überwindnug der Entfremdung, wenn man sich als Teil eines ganzen Fühlt, hat nichts mit Verpflichtungen zu tun, Mitgefühl ist keine Verpflichtung, sondern eine menschliche Veranlagung, ich halte es darüber hinaus für seltsam, wenn du behauptest, wenn man - mit anderen z.B. Menschen mitfühlt, dass es dann realitätsfern ist, und dass man damit Verpflochtungen eingeht. Eine Maschine fühlt nichts, und wenn du sagst, dass das normal ist, und dass Mitfühlen (Einheit mit dem Ganzen) realitätsfremd ist, dann fällt mir dazu nichts mehr ein.

Begriffe wie Isolation bitte nicht wortwörtlich nehmen, du schreisbt doch selber dass das Ziel des Menschen es ist, jemandem nahe zu sein du schreibst von "Kennenlernen"

Insofern stimmts du mir doch selber zu, dass der Mensch sich "isoliert" fühlt, denn sonst würde er niemand kennen lernen wollen, wenn er bereits mit den anderen auf eine Art verbunden wäre, Insofern schildest du doch nur die Sehnsucht der Menschen, aus Ihrem Isolierten "Raum" herauszubrechen!

Du stimmts mir da also (auch wenn unbewusst) zu! Dass der mensch isoliert (entfremdet) ist.

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28. September 2013 um 17:51
In Antwort auf pat_12915865

Vermutlich..
..ist mein Gehirn wegen der Grippe viel zu verstopft um Dir folgen zu können! Möchte es aber gern versuchen:

a)halte ich diese Aussage von Fromm für subjektiv und kann sie beim besten Willen nicht teilen.

b) klappt die gezielte Suche nach einem Partner eh nur in den seltensten Fällen. Entweder es ergibt sich etwas oder nicht. Eine Suche halte ich für grundverkehrt.

c) habe ich persönlich noch niemanden kennen gelernt, der liebt, um der Isolation zu entkommen. Isolierte Menschen finden nur sehr schwer oder gar nicht! Das liegt an ihrer Einstellung zu sich selbst , ihrem Leben und ihrem evtl vorhanden Umfeld!

Bitte?
Bitte versucht zu verstehen dass die Frage abstrakt zu verstehen ist, es geht nicht nach der Frage nach der Suche nach einem Partner! Davon war in meinem Text nirgends die Rede.

c) habe ich persönlich noch niemanden kennen gelernt, der liebt, um der Isolation zu entkommen. Isolierte Menschen finden nur sehr schwer oder gar nicht! Das liegt an ihrer Einstellung zu sich selbst , ihrem Leben und ihrem evtl vorhanden Umfeld!

Ich möchte es dir so deutlich machen, das Gegenheit von Isolation ist sagen wir mal Verbundenheit.

Insofern kann man es umformulieren und sagen, der Mensch möchte lieben weil er sich nach einer Verbundenheit sehnt.

Oder Der Mensch möchte lieben um nicht mit anderen nicht-Verbunden zu sein (isoliert).

puhhh. ich glaube meine Frage ist für euch etwas zu abstrakt, das sehe ich schon daran, dass Aussagen in den Raum wirft, nach denen nicht gefragt worden ist sondern die Ihr alls allgemeine Lösungen schon tausend mal gehört habt, und auch wenn ihr es 100 mal wiederholt, werden die aussagen nicht richtiger.

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28. September 2013 um 18:53

Bitte was?
Du sagst:

"du fühlst dich einsam und isloiert und suchst "deshalb" liebe?

das ist traurig!"

Ist genau der Punkt, in dem ich versuche andere aufzuklären und Ihnen die Augen zu öffnen nämlich: dass die die Suche nach dem Glück im Außen nicht zum Glück führt, sondern nur über Selbsterkenntnis - "Selbstverwirklichung" durch eigene Kräfte und auch Selbstliebe nur dann ist eine Liebe zu einem anderen Menschen möglich, eine Liebe die mich paradoxerweise unabhängiger macht, weil sie mich stärkt und glücklicher macht - sie macht mich eins mit der geliebten Person, und das in einem solchen Maße, dass die Individualität in einem gewissen Maß ausgelöscht zu sein scheint.

Du sagst: "ich fühle mich weder einsam, noch isoliert - ich werde von so vielen menschen geliebt und liebe sie".

Die Grundlegende Frage die ich hier eigentlich stelle ist eine gänzlich andere.

Es geht nicht darum, ob ich mich isoliert fühle oder nicht.

Es geht nicht darum ob ich mich einsam fühle oder nicht,
sondern, ich habe hier eine allgemeine Frage in den Raum gestellt die ich jetzt anhand eines beispieles erläutern möchte.

Wie du selbst sagst; " ich werde von so vielen menschen geliebt und liebe sie"

Warum liebst du diese Menschen? Weil sie dich lieben? Insofern würdest Du die tatsache dass du sie liebst, an die die Bedingung knüpfen, dass sie dich lieben!"

Ich möchte die Frage verallgemeinern, sie bezieht sich auf alle Menschen und sie soll versucht werden allgemein beantwortet zu werden!

Wenn ich die These aufstelle. "Der Mensch sei isoliert" und jemand sagt "Nö, ich habe Freunde." Dann ist das keine Beantwortung der Frage, weil man auf eine Frage, die auf die Allgemeinheit bezogen ist, keine allgemeingültige antwort liefern kann - wenn man nur seine subjektive Sichtweise in Betrachtung zieht und seine Empfidung für den Menschen als ganzes sprechen lässt.

Es wäre genauso, als würde ich auf die These "Die Großteil der Menschen leidet an Hunger, und ich darauf antworte: "Nö mein Kühlschrank ist voll"!








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28. September 2013 um 19:04

Ehm ja
um es nochmal ganz deutlich zu formulieren,

es geht nicht darum ob ich bücher lese oder keine ahnung von menschen habe, ich verstehe auch nicht - warum jemand nicht zugeben mag - dass er meine Fragestellung nicht versteht oder nicht nachvollziehen kann und warum der / diejenige meint, den Grund dafür - dass sie /er meiner Argumentation meinen Thesen nicht folgen kann, in meiner Person begründet liegt.

Ich möchte jetzt eine Frage in den Raum stellen, und NOCHMAL GANZ AUSDRÜCKLICH ZUM THEMA ZURÜCKKOMMEN!

"Allgemeine Frage zum Problem der Liebe"

Also folgende Frage:

(bitte nicht schon wieder fragen ob ich mich einsam fühle oder sonst was, das regt mich total auf!

Ihr würdet mir zustimmen wenn ich behaupten würde:

Alle Menschen wollen geliebt werden, jedoch nicht alle Menschen werden geliebt. Die Frage die ich jetzt stelle warum?

Alle wollen, aber nicht alle werden. Warum ist das so?

Und bitte verschont mich mit aussgen wie sie hier getätigt werden "ich liebe viele menschen und sie lieben mich".

Es geht hier um den Versuch der Beantwortung der Frage, unabhängig von Einzelbeispielen!

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28. September 2013 um 19:13

Weil
(ich spreche jetzt von romantischer Liebe zwischen Mann und Frau)

nicht jeder Frau hat ein partner, (Beziehung, Ehe)

nicht jeder Mann hat eine feste Frau (Beziehung, Ehe)

ich hoffe das bedarf keiner weiteren Erläuterungen, wir nehmen das als gegeben hin.

Ich die frage dabei, warum werden nicht alle geliebt, obwohl alle geliebt werden wollen. D.h. Eine Frau die keinen Mann als Partner hat, wird demzufolge nicht von einem Mann in Form von romantischer Liebe geliebt.

Also warum werden nicht alle geliebt, was glaubst du?

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28. September 2013 um 19:18

Hier z.b.
ist ein Beitrag der Beweist. dass es menschen gibt die sich ungeliebt fühlen

http://forum.gofeminin.de/forum/couple1/__f119424_couple1-Fuhle-mich-ungeliebt.html#9r

Wir definieren das "nicht geliebt werden" gleich "sich nicht geliebt fühlen" insofern würde jemand der geliebt wird, und sich nicht geliebt fühlt - von sich aus saugen "er wird nicht geliebt oder er fühlt sich nicht geliebt".

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28. September 2013 um 19:19

Bitte?
wir betrachten einen Zeitpunkt X

nicht die Vergangenheit wann jemand geliebt wurde
und nicht die Zukunft, wann wird jemand geliebt sondern genau diesen Augenblick im Hier und Jetzt

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28. September 2013 um 19:20

Ok
dann ist deiner Meinung nach Liebe nur temporär möglich ? für eine Zeitdauer

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28. September 2013 um 19:28
In Antwort auf maddogx29

Bitte was?
Du sagst:

"du fühlst dich einsam und isloiert und suchst "deshalb" liebe?

das ist traurig!"

Ist genau der Punkt, in dem ich versuche andere aufzuklären und Ihnen die Augen zu öffnen nämlich: dass die die Suche nach dem Glück im Außen nicht zum Glück führt, sondern nur über Selbsterkenntnis - "Selbstverwirklichung" durch eigene Kräfte und auch Selbstliebe nur dann ist eine Liebe zu einem anderen Menschen möglich, eine Liebe die mich paradoxerweise unabhängiger macht, weil sie mich stärkt und glücklicher macht - sie macht mich eins mit der geliebten Person, und das in einem solchen Maße, dass die Individualität in einem gewissen Maß ausgelöscht zu sein scheint.

Du sagst: "ich fühle mich weder einsam, noch isoliert - ich werde von so vielen menschen geliebt und liebe sie".

Die Grundlegende Frage die ich hier eigentlich stelle ist eine gänzlich andere.

Es geht nicht darum, ob ich mich isoliert fühle oder nicht.

Es geht nicht darum ob ich mich einsam fühle oder nicht,
sondern, ich habe hier eine allgemeine Frage in den Raum gestellt die ich jetzt anhand eines beispieles erläutern möchte.

Wie du selbst sagst; " ich werde von so vielen menschen geliebt und liebe sie"

Warum liebst du diese Menschen? Weil sie dich lieben? Insofern würdest Du die tatsache dass du sie liebst, an die die Bedingung knüpfen, dass sie dich lieben!"

Ich möchte die Frage verallgemeinern, sie bezieht sich auf alle Menschen und sie soll versucht werden allgemein beantwortet zu werden!

Wenn ich die These aufstelle. "Der Mensch sei isoliert" und jemand sagt "Nö, ich habe Freunde." Dann ist das keine Beantwortung der Frage, weil man auf eine Frage, die auf die Allgemeinheit bezogen ist, keine allgemeingültige antwort liefern kann - wenn man nur seine subjektive Sichtweise in Betrachtung zieht und seine Empfidung für den Menschen als ganzes sprechen lässt.

Es wäre genauso, als würde ich auf die These "Die Großteil der Menschen leidet an Hunger, und ich darauf antworte: "Nö mein Kühlschrank ist voll"!









also ich bin ja echt ne arrogante Sau, aber so schlimm, dass ich für die ganze Menscheit sprechen wöllte, ist es jetzt nun auch wieder nicht ^^

Von einem "Grossteil" war in Deinem Startbeitrag auch nicht die Rede, sondern Du "hast Dich umgehört" - nun, das tust Du hier jetzt gerade auch.

Es gibt in der Psychologie nichts, was für die ganze Menschheit gilt, nicht einmal etwas, was für einen ganzen Kulturkreis gilt.

Du antwortest mit Deinem o.g. Link auch mit einem Einzelbeipsiel.

Schön, dann die allgemeine Antwort, wenn Du die Konsequenz nicht selbst ziehen möchtest:
Es mag sein, dass das auf einige zutrifft, allgemein formuliert ist es falsch. Schon allein weil es zu viele Menschen gibt, deren Charakter & Persönlichkeit zu stark ist, um sich in eine Beziehung zu verlieren, weil längst nicht alle Singles unglückliche Singles sind usw. Weil sich nicht jeder darüber definiert, ob er / sie jetzt eine Beziehung hat oder nicht.

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28. September 2013 um 20:43

...
Also, wenn ausgerechnet ich etwas mal zu verkopft finde, dann muss das schon ziemlich heftig sein.

Kleiner Tipp: Das ist hier der Fall!

Sich verlieben und aktiv einen Partner zu suchen sind unterschiedliche Dinge!
Wer sich allein fühlt, mag einen Partner suchen, deshalb hat er noch lange keine Garantie dafür, sich auch zu verlieben (denn dafür muss die Chemie stimmen). Genauso können die Hormone auch verrückt spielen bei jemandem, der schon Unmengen an Kontakten und eigentlich gar keine Zeit für weitere Bekanntschaften hat. Das ist dann oft der Punkt, an dem jemand anfängt, andere Bekanntschaften für die neue Flamme zu vernachlässigen.

Hat mit Isolation im Grunde nichts zu tun... Isolation ist höchstens ein Grund von vielen, warum man sich aktiv einen Partner wünscht, und selbst da würde ich nicht unbedingt von Isolation sprechen, denn wie schon öfters erwähnt wurde, hat ein durchschnittlicher Mensch ja auch sowas wie Freunde und Familie.

Ich halte nicht viel von Versuchen, menschliche Emotionen in ihrer Vielfalt an Möglichkeiten in irgendein Regelwerk pressen zu wollen, um es sich zu erklären, vor allem nicht, wenn man sich die Fakten so zurechtrückt, damit sie bloß der Anfangsthese gerecht werden.

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