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Alles ist super, nur das Sexualleben nicht

22. Juli um 12:52

Hallo liebes Forum,

meine Freundin und ich sind seit über 3 Jahren zusammen, wir wohnen seit ca. 2,5 Jahren zusammen und haben eine sehr harmonische Beziehung. Wir sind viel unterwegs und unternehmen gerne etwas, haben einen gemeinsamen Freundeskreis, die gleichen Wertvorstellungen und Pläne und ich habe in meiner Freundin einen absolut aufrichtigen, ehrlichen, zuverlässigen und treuen Partner der sich für mich und meine Hobbys interessiert.
Streit gibt es auch nur sehr selten, ich habe wirklich wenig Grund mich zu beschweren.

Dementsprechend und weil es gefühlt so langsam an der Zeit ist macht man sich natürlich so langsam Gedanken über die nächsten Schritte und ich plane in diesem Sommer ihr einen Antrag zu machen. Da ich selbst ein Scheidungskind und mit solchen Aktionen eher vorsichtig bin, mache ich mir seit Kurzem vermehrt Gedanken insbesondere über unsere Sexualität.
Die war wie so oft zu Anfang noch super, wobei einem da bestimmte Verhaltensweisen (s. unten) bestimmt auch noch nicht so auffallen. Meine Freundin ist auch wirklich bemüht und sicher treffen da nun ein wenig 2 Welten aufeinander.
Sie ist eher der introvertierte und ruhige Typ und das ist sie auch in der Sexualität. Sie ist zu 100% passiv, entwickelt selbst von alleine praktisch nie Lust, sprich von ihr geht generell nicht die Initiative aus. Selbstbefriedigung ist für sie auch ein absolutes Fremdwort, seit unserer Beziehung kam das kein einziges Mal vor. Ich weiß nicht ob das normal ist, bei meiner vorigen Beziehung war das bei meiner Ex-Freundin jedenfalls ganz anders.
Ich bin davon eher das Gegenteil aber auch in keiner extremen Art. Ich bin 26 Jahre alt, bei Kerlen sicher ein lustvolles und aktives Alter, erwarte von meiner gleichaltrigen Partnerin keine außergewöhnlichen Dinge aber sehne mich danach, dass sie einfach mal aktiver wird, mal was anfängt, von sich aus mal nach oben kommt oder mich einfach überrascht aber das ist einfach absolut überhaupt nicht der Fall.

Trotz allem ist sie irgendwie bemüht und weiß auch selbst dass ich damit nicht sonderlich glücklich bin, sie würde daran sicher gerne was ändern wenn sie könnte.

Es läuft eigentlich immer wie folgt ab: In 5% der Fälle merkt sie dass es mal wieder Zeit wäre (ich denke v.a. mir zu Liebe) und versucht mich zu animieren mich auf sie zu legen, dann küssen wir uns etwas und das Ganze entwickelt sich, meine Freundin entwickelt langsam etwas Lust und dann kommt das eine eben zum anderen.
In 95% der Fälle gehe ich das aktiv an. Wenn es nach meiner Freundin geht ist es immer dieselbe Stellung, sie unten und fertig. Ich verlange wirklich keine außergewöhnlich Dinge aber etwas Abwechslung, eine Freundin mit eigenem Willen die weiß was sie will und auch mal etwas "wild" werden kann wäre einfach das was ich mir wünsche aber das wird sie wohl nie werden.
Der Sex ist dann in einigen Fällen schon mal toll und wenn sie dann auch Lust hat fängt sie ab und zu dann auch mal währenddessen an sich selbst zu befriedigen, auch ist es jetzt nicht super selten, ich schätze im Monat ca. 3-6 Mal, es geht eher um das "wie".

Wenn ich mir da meine Traumfrau ausmalen würde wäre sie wie oben beschrieben und nicht komplett passiv und von mir "gelenkt", ich wünsche mir da einen Partner auf Augenhöhe der eigenständig auch Lust und Fantasien hat mit sexuellem Selbstbewusstsein. Ich kann mich in unseren 3 Jahren Beziehung an nur eine einzige Situation erinnern wo sie von sich aus mal eine andere Stellung wollte, sonst geht das immer nur von mir aus
Hinzu kommt noch dass sie meiner Meinung nach ziemlich schlecht küsst, als hätte sie es nie gelernt. Sie kann sich dort einfach nicht ausdrücken und es gibt mir entsprechend nicht viel sie zu küssen. Auch beim Sex gehört für mich ein leidenschaftliches Küssen mal dazu aber das kennt sie einfach nicht und gibt ihr auch irgendwie nichts was für mich oft deprimierend sein kann, es ist als würden wir hier zwei unterschiedliche Sprachen sprechen. Hier war ich aber auch sicher von meiner Ex verwöhnt, wir waren da zu 100% auf einer Wellenlänge und konnten uns sehr leidenschaftlich und schön küssen, auch nach 4 Jahren Beziehung. Das Thema habe ich mit ihr auch schon angesprochen und mit ihr "geübt", mit mittelmäßigem Erfolg. Es ist als hätte sie es nie "gelernt" aber auch kein richtiges Gespür dafür, ich denke dass sie das auch selbst weiß.

Zusammenfassend führen wir eine wirklich schöne und harmonische Beziehung, alles ist toll bis auf unser Sexualleben und im Grunde wird mir mehr und mehr klar, dass ich hier nie ganz glücklich und erfüllt sein werde, weil meine Freundin hier einfach komplett anders tickt. Ich weiß gar nicht was für ein Sexualleben wir hätten wenn ich der gleiche Typ wäre wie sie, da würde nie was zustande kommen... Sie ist auch wirklich bemüht und weiß wie es mir mit dem Thema geht aber uns beiden ist klar dass sie sexuell niemals der Typ werden wird den ich mir wünsche.

Nun habe ich wie gesagt die Absicht ihr einen Antrag zu machen aber das Thema beschäftigt mich immer wieder. Aber soll man nur wegen diesem einen Thema eine Beziehung die ansonsten wirklich toll ist in Frage stellen? Ich weiß dass es ein (mir) sehr wichtiges Thema ist denn die Sexualität gehört eben auch dazu und kann sicher auch zu vielen Problemen führen wenn sie nicht harmoniert, später vielleicht auch Bedürfnissen nach anderen Frauen weil sie einfach nicht gestillt werden. Ich bin zwar ein absolut treuer Partner und war das auch immer aber möglicherweise kann sich so etwas über die Jahre ja dann entwickeln...

Ich würde mich sehr über Rat freuen, vielleicht sind oder waren andere in einer ähnlichen Situation. Mit meinem Freundes- und Familienkreis kann ich über das Thema schlecht sprechen

Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag

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Top 3 Antworten

22. Juli um 16:26
In Antwort auf fresh0089

Ich habe nicht alles gelesen. Nur zur Hälfte.  Viel zu lang. 

ich kann dir nur abraten sie zu heiraten! Egal wie nett sie ist, egal wie harmonisch (langweilig) es sein mag, sexuell wird es nicht mehr besser, nur noch langweiliger.  Wenn du jetzt schon so gelangweilt bist, solltest du nicht in die Verlängerung gehen und das evtl noch mit Haus und Kind.  

 

Irgendwie frage ich mich immer, wie jemand kompetent Rat geben kann, wenn ihm 5 Absätze schon zu schweirig oder mühsam zum Lesen sind.

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22. Juli um 19:48
In Antwort auf coldplayrl

Hallo liebes Forum,

meine Freundin und ich sind seit über 3 Jahren zusammen, wir wohnen seit ca. 2,5 Jahren zusammen und haben eine sehr harmonische Beziehung. Wir sind viel unterwegs und unternehmen gerne etwas, haben einen gemeinsamen Freundeskreis, die gleichen Wertvorstellungen und Pläne und ich habe in meiner Freundin einen absolut aufrichtigen, ehrlichen, zuverlässigen und treuen Partner der sich für mich und meine Hobbys interessiert.
Streit gibt es auch nur sehr selten, ich habe wirklich wenig Grund mich zu beschweren.

Dementsprechend und weil es gefühlt so langsam an der Zeit ist macht man sich natürlich so langsam Gedanken über die nächsten Schritte und ich plane in diesem Sommer ihr einen Antrag zu machen. Da ich selbst ein Scheidungskind und mit solchen Aktionen eher vorsichtig bin, mache ich mir seit Kurzem vermehrt Gedanken insbesondere über unsere Sexualität. 
Die war wie so oft zu Anfang noch super, wobei einem da bestimmte Verhaltensweisen (s. unten) bestimmt auch noch nicht so auffallen. Meine Freundin ist auch wirklich bemüht und sicher treffen da nun ein wenig 2 Welten aufeinander.
Sie ist eher der introvertierte und ruhige Typ und das ist sie auch in der Sexualität. Sie ist zu 100% passiv, entwickelt selbst von alleine praktisch nie Lust, sprich von ihr geht generell nicht die Initiative aus. Selbstbefriedigung ist für sie auch ein absolutes Fremdwort, seit unserer Beziehung kam das kein einziges Mal vor. Ich weiß nicht ob das normal ist, bei meiner vorigen Beziehung war das bei meiner Ex-Freundin jedenfalls ganz anders.
Ich bin davon eher das Gegenteil aber auch in keiner extremen Art. Ich bin 26 Jahre alt, bei Kerlen sicher ein lustvolles und aktives Alter, erwarte von meiner gleichaltrigen Partnerin keine außergewöhnlichen Dinge aber sehne mich danach, dass sie einfach mal aktiver wird, mal was anfängt, von sich aus mal nach oben kommt oder mich einfach überrascht aber das ist einfach absolut überhaupt nicht der Fall.

Trotz allem ist sie irgendwie bemüht und weiß auch selbst dass ich damit nicht sonderlich glücklich bin, sie würde daran sicher gerne was ändern wenn sie könnte.

Es läuft eigentlich immer wie folgt ab: In 5% der Fälle merkt sie dass es mal wieder Zeit wäre (ich denke v.a. mir zu Liebe) und versucht mich zu animieren mich auf sie zu legen, dann küssen wir uns etwas und das Ganze entwickelt sich, meine Freundin entwickelt langsam etwas Lust und dann kommt das eine eben zum anderen.
In 95% der Fälle gehe ich das aktiv an. Wenn es nach meiner Freundin geht ist es immer dieselbe Stellung, sie unten und fertig. Ich verlange wirklich keine außergewöhnlich Dinge aber etwas Abwechslung, eine Freundin mit eigenem Willen die weiß was sie will und auch mal etwas "wild" werden kann wäre einfach das was ich mir wünsche aber das wird sie wohl nie werden. 
Der Sex ist dann in einigen Fällen schon mal toll und wenn sie dann auch Lust hat fängt sie ab und zu dann auch mal währenddessen an sich selbst zu befriedigen, auch ist es jetzt nicht super selten, ich schätze im Monat ca. 3-6 Mal, es geht eher um das "wie".

Wenn ich mir da meine Traumfrau ausmalen würde wäre sie wie oben beschrieben und nicht komplett passiv und von mir "gelenkt", ich wünsche mir da einen Partner auf Augenhöhe der eigenständig auch Lust und Fantasien hat mit sexuellem Selbstbewusstsein. Ich kann mich in unseren 3 Jahren Beziehung an nur eine einzige Situation erinnern wo sie von sich aus mal eine andere Stellung wollte, sonst geht das immer nur von mir aus
Hinzu kommt noch dass sie meiner Meinung nach ziemlich schlecht küsst, als hätte sie es nie gelernt. Sie kann sich dort einfach nicht ausdrücken und es gibt mir entsprechend nicht viel sie zu küssen. Auch beim Sex gehört für mich ein leidenschaftliches Küssen mal dazu aber das kennt sie einfach nicht und gibt ihr auch irgendwie nichts was für mich oft deprimierend sein kann, es ist als würden wir hier zwei unterschiedliche Sprachen sprechen. Hier war ich aber auch sicher von meiner Ex verwöhnt, wir waren da zu 100% auf einer Wellenlänge und konnten uns sehr leidenschaftlich und schön küssen, auch nach 4 Jahren Beziehung. Das Thema habe ich mit ihr auch schon angesprochen und mit ihr "geübt", mit mittelmäßigem Erfolg. Es ist als hätte sie es nie "gelernt" aber auch kein richtiges Gespür dafür, ich denke dass sie das auch selbst weiß.

Zusammenfassend führen wir eine wirklich schöne und harmonische Beziehung, alles ist toll bis auf unser Sexualleben und im Grunde wird mir mehr und mehr klar, dass ich hier nie ganz glücklich und erfüllt sein werde, weil meine Freundin hier einfach komplett anders tickt. Ich weiß gar nicht was für ein Sexualleben wir hätten wenn ich der gleiche Typ wäre wie sie, da würde nie was zustande kommen... Sie ist auch wirklich bemüht und weiß wie es mir mit dem Thema geht aber uns beiden ist klar dass sie sexuell niemals der Typ werden wird den ich mir wünsche.

Nun habe ich wie gesagt die Absicht ihr einen Antrag zu machen aber das Thema beschäftigt mich immer wieder. Aber soll man nur wegen diesem einen Thema eine Beziehung die ansonsten wirklich toll ist in Frage stellen? Ich weiß dass es ein (mir) sehr wichtiges Thema ist denn die Sexualität gehört eben auch dazu und kann sicher auch zu vielen Problemen führen wenn sie nicht harmoniert, später vielleicht auch Bedürfnissen nach anderen Frauen weil sie einfach nicht gestillt werden. Ich bin zwar ein absolut treuer Partner und war das auch immer aber möglicherweise kann sich so etwas über die Jahre ja dann entwickeln...

Ich würde mich sehr über Rat freuen, vielleicht sind oder waren andere in einer ähnlichen Situation. Mit meinem Freundes- und Familienkreis kann ich über das Thema schlecht sprechen

Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag 

Das liest sich, als sei deine Freundin eines dieser braven passiven Mädels.
Die Streit vermeiden, es immer möglichst harmonisch haben mögen und dem Mann immer gefallen wollen. Sex ist eine Beziehungspflicht und wenn sie bemerkt, dass es mal wieder 'Zeit ist' signalisiert sie dir zu beginnen und stellt sich zur Verfügung. Denn, Mädchen haben keine eigene Lust und sind niemals heiß.
Auch beim küssen kann sie dich nicht heiß machen, kann sich nicht in dich einfühlen und dir nicht ihre eigene Lust zeigen, die dann auf dich über springt. 

Sex ist nicht nur körperlich sondern, meiner Meinung nach, auch für die Seele wichtig. Das was ihr gemeinsam habt scheint mir oberflächlich und seelenlos zu sein. Da ist in meinen Augen selbst Selbstbefriedigung tiefgreifender. 

Du klingst schon jetzt unglücklich und stark untervögelt. Was glaubst du was geschieht wenn du einer Frau begegnest, die dich begehrt, anmacht und nichts mehr will als dich zwischen ihren Schenkeln?

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22. Juli um 17:51

Ihr habt zusammenfassend eine schöne und harmonische Beziehung? Meinst du damit eine andere Beziehung als die zu deiner Freundin, denn die ist ja wohl alles andere als harmonisch wenn es sexuell nicht wirklich stimmig ist. Ihr seid gerade mal 3 Jahre zusammen und du bist dahin gehend schon frustriert, meinste wenn du die jetzt heiratest und noch 10 Jahre wartest wird es besser? Ihr seid sexuell nicht kompatibel, das kommt ja auch nicht so selten vor. Da sie nichts verbessern kann weil ihr einfach der Trieb und das Gefühl fehlt wirst du nicht viel ändern können, du wirst dich entweder trennen müssen oder in dein Unglück laufen und sie in 5 Jahren mit einer anderen Frau betrügen weil du sexuell komplett "ausgehungert" bist.

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22. Juli um 13:04
In Antwort auf coldplayrl

Hallo liebes Forum,

meine Freundin und ich sind seit über 3 Jahren zusammen, wir wohnen seit ca. 2,5 Jahren zusammen und haben eine sehr harmonische Beziehung. Wir sind viel unterwegs und unternehmen gerne etwas, haben einen gemeinsamen Freundeskreis, die gleichen Wertvorstellungen und Pläne und ich habe in meiner Freundin einen absolut aufrichtigen, ehrlichen, zuverlässigen und treuen Partner der sich für mich und meine Hobbys interessiert.
Streit gibt es auch nur sehr selten, ich habe wirklich wenig Grund mich zu beschweren.

Dementsprechend und weil es gefühlt so langsam an der Zeit ist macht man sich natürlich so langsam Gedanken über die nächsten Schritte und ich plane in diesem Sommer ihr einen Antrag zu machen. Da ich selbst ein Scheidungskind und mit solchen Aktionen eher vorsichtig bin, mache ich mir seit Kurzem vermehrt Gedanken insbesondere über unsere Sexualität. 
Die war wie so oft zu Anfang noch super, wobei einem da bestimmte Verhaltensweisen (s. unten) bestimmt auch noch nicht so auffallen. Meine Freundin ist auch wirklich bemüht und sicher treffen da nun ein wenig 2 Welten aufeinander.
Sie ist eher der introvertierte und ruhige Typ und das ist sie auch in der Sexualität. Sie ist zu 100% passiv, entwickelt selbst von alleine praktisch nie Lust, sprich von ihr geht generell nicht die Initiative aus. Selbstbefriedigung ist für sie auch ein absolutes Fremdwort, seit unserer Beziehung kam das kein einziges Mal vor. Ich weiß nicht ob das normal ist, bei meiner vorigen Beziehung war das bei meiner Ex-Freundin jedenfalls ganz anders.
Ich bin davon eher das Gegenteil aber auch in keiner extremen Art. Ich bin 26 Jahre alt, bei Kerlen sicher ein lustvolles und aktives Alter, erwarte von meiner gleichaltrigen Partnerin keine außergewöhnlichen Dinge aber sehne mich danach, dass sie einfach mal aktiver wird, mal was anfängt, von sich aus mal nach oben kommt oder mich einfach überrascht aber das ist einfach absolut überhaupt nicht der Fall.

Trotz allem ist sie irgendwie bemüht und weiß auch selbst dass ich damit nicht sonderlich glücklich bin, sie würde daran sicher gerne was ändern wenn sie könnte.

Es läuft eigentlich immer wie folgt ab: In 5% der Fälle merkt sie dass es mal wieder Zeit wäre (ich denke v.a. mir zu Liebe) und versucht mich zu animieren mich auf sie zu legen, dann küssen wir uns etwas und das Ganze entwickelt sich, meine Freundin entwickelt langsam etwas Lust und dann kommt das eine eben zum anderen.
In 95% der Fälle gehe ich das aktiv an. Wenn es nach meiner Freundin geht ist es immer dieselbe Stellung, sie unten und fertig. Ich verlange wirklich keine außergewöhnlich Dinge aber etwas Abwechslung, eine Freundin mit eigenem Willen die weiß was sie will und auch mal etwas "wild" werden kann wäre einfach das was ich mir wünsche aber das wird sie wohl nie werden. 
Der Sex ist dann in einigen Fällen schon mal toll und wenn sie dann auch Lust hat fängt sie ab und zu dann auch mal währenddessen an sich selbst zu befriedigen, auch ist es jetzt nicht super selten, ich schätze im Monat ca. 3-6 Mal, es geht eher um das "wie".

Wenn ich mir da meine Traumfrau ausmalen würde wäre sie wie oben beschrieben und nicht komplett passiv und von mir "gelenkt", ich wünsche mir da einen Partner auf Augenhöhe der eigenständig auch Lust und Fantasien hat mit sexuellem Selbstbewusstsein. Ich kann mich in unseren 3 Jahren Beziehung an nur eine einzige Situation erinnern wo sie von sich aus mal eine andere Stellung wollte, sonst geht das immer nur von mir aus
Hinzu kommt noch dass sie meiner Meinung nach ziemlich schlecht küsst, als hätte sie es nie gelernt. Sie kann sich dort einfach nicht ausdrücken und es gibt mir entsprechend nicht viel sie zu küssen. Auch beim Sex gehört für mich ein leidenschaftliches Küssen mal dazu aber das kennt sie einfach nicht und gibt ihr auch irgendwie nichts was für mich oft deprimierend sein kann, es ist als würden wir hier zwei unterschiedliche Sprachen sprechen. Hier war ich aber auch sicher von meiner Ex verwöhnt, wir waren da zu 100% auf einer Wellenlänge und konnten uns sehr leidenschaftlich und schön küssen, auch nach 4 Jahren Beziehung. Das Thema habe ich mit ihr auch schon angesprochen und mit ihr "geübt", mit mittelmäßigem Erfolg. Es ist als hätte sie es nie "gelernt" aber auch kein richtiges Gespür dafür, ich denke dass sie das auch selbst weiß.

Zusammenfassend führen wir eine wirklich schöne und harmonische Beziehung, alles ist toll bis auf unser Sexualleben und im Grunde wird mir mehr und mehr klar, dass ich hier nie ganz glücklich und erfüllt sein werde, weil meine Freundin hier einfach komplett anders tickt. Ich weiß gar nicht was für ein Sexualleben wir hätten wenn ich der gleiche Typ wäre wie sie, da würde nie was zustande kommen... Sie ist auch wirklich bemüht und weiß wie es mir mit dem Thema geht aber uns beiden ist klar dass sie sexuell niemals der Typ werden wird den ich mir wünsche.

Nun habe ich wie gesagt die Absicht ihr einen Antrag zu machen aber das Thema beschäftigt mich immer wieder. Aber soll man nur wegen diesem einen Thema eine Beziehung die ansonsten wirklich toll ist in Frage stellen? Ich weiß dass es ein (mir) sehr wichtiges Thema ist denn die Sexualität gehört eben auch dazu und kann sicher auch zu vielen Problemen führen wenn sie nicht harmoniert, später vielleicht auch Bedürfnissen nach anderen Frauen weil sie einfach nicht gestillt werden. Ich bin zwar ein absolut treuer Partner und war das auch immer aber möglicherweise kann sich so etwas über die Jahre ja dann entwickeln...

Ich würde mich sehr über Rat freuen, vielleicht sind oder waren andere in einer ähnlichen Situation. Mit meinem Freundes- und Familienkreis kann ich über das Thema schlecht sprechen

Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag 

Ich habe nicht alles gelesen. Nur zur Hälfte.  Viel zu lang. 

ich kann dir nur abraten sie zu heiraten! Egal wie nett sie ist, egal wie harmonisch (langweilig) es sein mag, sexuell wird es nicht mehr besser, nur noch langweiliger.  Wenn du jetzt schon so gelangweilt bist, solltest du nicht in die Verlängerung gehen und das evtl noch mit Haus und Kind.  

 

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22. Juli um 13:15

Da kann man dir nicht viel raten. Deine freundin gehört zu dem verbreiteten typ "null selbstreflektion".

Sie meint, sie stellt sich "zur verfügung" und damit hat sie ihren teil zum sex beigetragen. Mach das doch mal  genau so...sie legt sich hin, du legst dich drauf und tust garnichts.

Und wenn sie nach 5 minuten fragst, warum du nichts tust, dann sagst du, du hast dir überlegt, das du ihre art von sex super findest und den ab jetzt auch nur noch so willst.

Alternativ kannst du auch antworten, das du auf ein erdbeben wartest.

Ich glaub, was deine freundin braucht, ist nen freund, der nekrophil ist. Der hätte an ihr sicher freude. Wenn sie sich in 3 jahren nicht weiter entwickelt hat, dann wird sich das in den nächsten 30 jahre auch nicht ändern.

Vielleicht gehört sie auch einfach zu denen, die innerlich so verbrettert sind, das sie eher tot umfallen, als beim sex mal aus sich raus zu kommen. Aber was auch immer der grund ist...ich prophezeie dir ein langes leiden...

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22. Juli um 13:22

Du kannst dich darauf einzustellen, dass du in der Ehe noch weniger 6 haben wirst. Aber die Ziele in der Ehe sind auch andere. Es geht um Kinder, Vermögensaufbau, Fürsorge.... Dein erfülltes Sexualleben - wenn es für dich einen hohen Stellenwert hat, dann vergiss das Mädchen. Du hast versucht 3 Jahre lang ihre libido zu wecken ohne Erfolg. Woran es liegt? Schwer zu sagen. Aber sicher ist, dass es nicht besser wird. 

Dir die Befriedigung anderswo zu holen wird auch nicht gehen. Damit würdest Du sie verletzen. 

Was Du machen sollst wird dir aber niemand sagen können. Das Kalkül muss für dich aufgehen. 

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22. Juli um 14:25
In Antwort auf rattenmonster

Du kannst dich darauf einzustellen, dass du in der Ehe noch weniger 6 haben wirst. Aber die Ziele in der Ehe sind auch andere. Es geht um Kinder, Vermögensaufbau, Fürsorge.... Dein erfülltes Sexualleben - wenn es für dich einen hohen Stellenwert hat, dann vergiss das Mädchen. Du hast versucht 3 Jahre lang ihre libido zu wecken ohne Erfolg. Woran es liegt? Schwer zu sagen. Aber sicher ist, dass es nicht besser wird. 

Dir die Befriedigung anderswo zu holen wird auch nicht gehen. Damit würdest Du sie verletzen. 

Was Du machen sollst wird dir aber niemand sagen können. Das Kalkül muss für dich aufgehen. 

Zitat:
Aber die Ziele in der Ehe sind auch andere. Es geht um Kinder, Vermögensaufbau, Fürsorge...


Sterben hast du in deiner aufzählung vergessen. Hat ja schließlich einen grund, warum man sich sein leben lang so anstrengt. Wegen der tollen belohnung am schluß

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22. Juli um 15:30
In Antwort auf loganfive

Zitat:
Aber die Ziele in der Ehe sind auch andere. Es geht um Kinder, Vermögensaufbau, Fürsorge...


Sterben hast du in deiner aufzählung vergessen. Hat ja schließlich einen grund, warum man sich sein leben lang so anstrengt. Wegen der tollen belohnung am schluß

Habe es nicht vergessen... sterben ist keines der mir bekannten Ziele der Ehe... wirklich nicht. 

Aber Fürsorge beinhaltet sicherlich auch die Pflege im Fall des Falles. Deswegen gibt es auch die steuerlichen Vorteile, nicht wahr? 

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22. Juli um 16:24
In Antwort auf coldplayrl

Hallo liebes Forum,

meine Freundin und ich sind seit über 3 Jahren zusammen, wir wohnen seit ca. 2,5 Jahren zusammen und haben eine sehr harmonische Beziehung. Wir sind viel unterwegs und unternehmen gerne etwas, haben einen gemeinsamen Freundeskreis, die gleichen Wertvorstellungen und Pläne und ich habe in meiner Freundin einen absolut aufrichtigen, ehrlichen, zuverlässigen und treuen Partner der sich für mich und meine Hobbys interessiert.
Streit gibt es auch nur sehr selten, ich habe wirklich wenig Grund mich zu beschweren.

Dementsprechend und weil es gefühlt so langsam an der Zeit ist macht man sich natürlich so langsam Gedanken über die nächsten Schritte und ich plane in diesem Sommer ihr einen Antrag zu machen. Da ich selbst ein Scheidungskind und mit solchen Aktionen eher vorsichtig bin, mache ich mir seit Kurzem vermehrt Gedanken insbesondere über unsere Sexualität. 
Die war wie so oft zu Anfang noch super, wobei einem da bestimmte Verhaltensweisen (s. unten) bestimmt auch noch nicht so auffallen. Meine Freundin ist auch wirklich bemüht und sicher treffen da nun ein wenig 2 Welten aufeinander.
Sie ist eher der introvertierte und ruhige Typ und das ist sie auch in der Sexualität. Sie ist zu 100% passiv, entwickelt selbst von alleine praktisch nie Lust, sprich von ihr geht generell nicht die Initiative aus. Selbstbefriedigung ist für sie auch ein absolutes Fremdwort, seit unserer Beziehung kam das kein einziges Mal vor. Ich weiß nicht ob das normal ist, bei meiner vorigen Beziehung war das bei meiner Ex-Freundin jedenfalls ganz anders.
Ich bin davon eher das Gegenteil aber auch in keiner extremen Art. Ich bin 26 Jahre alt, bei Kerlen sicher ein lustvolles und aktives Alter, erwarte von meiner gleichaltrigen Partnerin keine außergewöhnlichen Dinge aber sehne mich danach, dass sie einfach mal aktiver wird, mal was anfängt, von sich aus mal nach oben kommt oder mich einfach überrascht aber das ist einfach absolut überhaupt nicht der Fall.

Trotz allem ist sie irgendwie bemüht und weiß auch selbst dass ich damit nicht sonderlich glücklich bin, sie würde daran sicher gerne was ändern wenn sie könnte.

Es läuft eigentlich immer wie folgt ab: In 5% der Fälle merkt sie dass es mal wieder Zeit wäre (ich denke v.a. mir zu Liebe) und versucht mich zu animieren mich auf sie zu legen, dann küssen wir uns etwas und das Ganze entwickelt sich, meine Freundin entwickelt langsam etwas Lust und dann kommt das eine eben zum anderen.
In 95% der Fälle gehe ich das aktiv an. Wenn es nach meiner Freundin geht ist es immer dieselbe Stellung, sie unten und fertig. Ich verlange wirklich keine außergewöhnlich Dinge aber etwas Abwechslung, eine Freundin mit eigenem Willen die weiß was sie will und auch mal etwas "wild" werden kann wäre einfach das was ich mir wünsche aber das wird sie wohl nie werden. 
Der Sex ist dann in einigen Fällen schon mal toll und wenn sie dann auch Lust hat fängt sie ab und zu dann auch mal währenddessen an sich selbst zu befriedigen, auch ist es jetzt nicht super selten, ich schätze im Monat ca. 3-6 Mal, es geht eher um das "wie".

Wenn ich mir da meine Traumfrau ausmalen würde wäre sie wie oben beschrieben und nicht komplett passiv und von mir "gelenkt", ich wünsche mir da einen Partner auf Augenhöhe der eigenständig auch Lust und Fantasien hat mit sexuellem Selbstbewusstsein. Ich kann mich in unseren 3 Jahren Beziehung an nur eine einzige Situation erinnern wo sie von sich aus mal eine andere Stellung wollte, sonst geht das immer nur von mir aus
Hinzu kommt noch dass sie meiner Meinung nach ziemlich schlecht küsst, als hätte sie es nie gelernt. Sie kann sich dort einfach nicht ausdrücken und es gibt mir entsprechend nicht viel sie zu küssen. Auch beim Sex gehört für mich ein leidenschaftliches Küssen mal dazu aber das kennt sie einfach nicht und gibt ihr auch irgendwie nichts was für mich oft deprimierend sein kann, es ist als würden wir hier zwei unterschiedliche Sprachen sprechen. Hier war ich aber auch sicher von meiner Ex verwöhnt, wir waren da zu 100% auf einer Wellenlänge und konnten uns sehr leidenschaftlich und schön küssen, auch nach 4 Jahren Beziehung. Das Thema habe ich mit ihr auch schon angesprochen und mit ihr "geübt", mit mittelmäßigem Erfolg. Es ist als hätte sie es nie "gelernt" aber auch kein richtiges Gespür dafür, ich denke dass sie das auch selbst weiß.

Zusammenfassend führen wir eine wirklich schöne und harmonische Beziehung, alles ist toll bis auf unser Sexualleben und im Grunde wird mir mehr und mehr klar, dass ich hier nie ganz glücklich und erfüllt sein werde, weil meine Freundin hier einfach komplett anders tickt. Ich weiß gar nicht was für ein Sexualleben wir hätten wenn ich der gleiche Typ wäre wie sie, da würde nie was zustande kommen... Sie ist auch wirklich bemüht und weiß wie es mir mit dem Thema geht aber uns beiden ist klar dass sie sexuell niemals der Typ werden wird den ich mir wünsche.

Nun habe ich wie gesagt die Absicht ihr einen Antrag zu machen aber das Thema beschäftigt mich immer wieder. Aber soll man nur wegen diesem einen Thema eine Beziehung die ansonsten wirklich toll ist in Frage stellen? Ich weiß dass es ein (mir) sehr wichtiges Thema ist denn die Sexualität gehört eben auch dazu und kann sicher auch zu vielen Problemen führen wenn sie nicht harmoniert, später vielleicht auch Bedürfnissen nach anderen Frauen weil sie einfach nicht gestillt werden. Ich bin zwar ein absolut treuer Partner und war das auch immer aber möglicherweise kann sich so etwas über die Jahre ja dann entwickeln...

Ich würde mich sehr über Rat freuen, vielleicht sind oder waren andere in einer ähnlichen Situation. Mit meinem Freundes- und Familienkreis kann ich über das Thema schlecht sprechen

Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag 

Bei vielen Frauen entwickelt sich die Libido eher mit etwas fortgeschrittenem Alter. Ich bin nun 27 Jahre mit meiner Frau zusammen und ganz zu Anfang war sie sexuell ähnlich aktiv wie Deine. Im Laufe der Jahre ist unser Sex aber immer besser geworden und meine Frau hat die eine oder andere Spielart mitgemacht oder sogar vorgeschlagen, die ich mir mit ihr nie erträumt hätte.

Insofern ist die "oh Gott da wird nie was draus" Reaktion der vorigen Foristen schlicht und ergreifen eine hypothetische Annahme, die absolut nicht eintreffen muss.

Ich rate Dir allerdings dringend, das Thema intensiv mit ihr zu besprechen. Sie zu heiraten und zu hoffen, dass sie sich ähnlich meiner Frau entwickelt, ist wie Lotto zu spielen: Kann klappen oder auch nicht. Daher würde ich die unterschiedliche Libido und die fehlende Variation schon einige Mal intensiv diskutieren.

Dass sie eher inaktiv (oder eventuell devot ist) lässt sich nicht ändern. Ist bei meiner Frau auch so, eröffnet aber auch aufregende Möglichkeit angedeuteter oder ausgelebter männlicher Dominanz. Aber dass Du häufiger und variantenreicher Sex genießen möchtest, das sollte sie shcon verstehen. Und dass es Dir für ein glückliches Leben extrem wichtig ist, auch.

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22. Juli um 16:26
In Antwort auf fresh0089

Ich habe nicht alles gelesen. Nur zur Hälfte.  Viel zu lang. 

ich kann dir nur abraten sie zu heiraten! Egal wie nett sie ist, egal wie harmonisch (langweilig) es sein mag, sexuell wird es nicht mehr besser, nur noch langweiliger.  Wenn du jetzt schon so gelangweilt bist, solltest du nicht in die Verlängerung gehen und das evtl noch mit Haus und Kind.  

 

Irgendwie frage ich mich immer, wie jemand kompetent Rat geben kann, wenn ihm 5 Absätze schon zu schweirig oder mühsam zum Lesen sind.

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22. Juli um 17:51

Ihr habt zusammenfassend eine schöne und harmonische Beziehung? Meinst du damit eine andere Beziehung als die zu deiner Freundin, denn die ist ja wohl alles andere als harmonisch wenn es sexuell nicht wirklich stimmig ist. Ihr seid gerade mal 3 Jahre zusammen und du bist dahin gehend schon frustriert, meinste wenn du die jetzt heiratest und noch 10 Jahre wartest wird es besser? Ihr seid sexuell nicht kompatibel, das kommt ja auch nicht so selten vor. Da sie nichts verbessern kann weil ihr einfach der Trieb und das Gefühl fehlt wirst du nicht viel ändern können, du wirst dich entweder trennen müssen oder in dein Unglück laufen und sie in 5 Jahren mit einer anderen Frau betrügen weil du sexuell komplett "ausgehungert" bist.

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22. Juli um 19:48
In Antwort auf coldplayrl

Hallo liebes Forum,

meine Freundin und ich sind seit über 3 Jahren zusammen, wir wohnen seit ca. 2,5 Jahren zusammen und haben eine sehr harmonische Beziehung. Wir sind viel unterwegs und unternehmen gerne etwas, haben einen gemeinsamen Freundeskreis, die gleichen Wertvorstellungen und Pläne und ich habe in meiner Freundin einen absolut aufrichtigen, ehrlichen, zuverlässigen und treuen Partner der sich für mich und meine Hobbys interessiert.
Streit gibt es auch nur sehr selten, ich habe wirklich wenig Grund mich zu beschweren.

Dementsprechend und weil es gefühlt so langsam an der Zeit ist macht man sich natürlich so langsam Gedanken über die nächsten Schritte und ich plane in diesem Sommer ihr einen Antrag zu machen. Da ich selbst ein Scheidungskind und mit solchen Aktionen eher vorsichtig bin, mache ich mir seit Kurzem vermehrt Gedanken insbesondere über unsere Sexualität. 
Die war wie so oft zu Anfang noch super, wobei einem da bestimmte Verhaltensweisen (s. unten) bestimmt auch noch nicht so auffallen. Meine Freundin ist auch wirklich bemüht und sicher treffen da nun ein wenig 2 Welten aufeinander.
Sie ist eher der introvertierte und ruhige Typ und das ist sie auch in der Sexualität. Sie ist zu 100% passiv, entwickelt selbst von alleine praktisch nie Lust, sprich von ihr geht generell nicht die Initiative aus. Selbstbefriedigung ist für sie auch ein absolutes Fremdwort, seit unserer Beziehung kam das kein einziges Mal vor. Ich weiß nicht ob das normal ist, bei meiner vorigen Beziehung war das bei meiner Ex-Freundin jedenfalls ganz anders.
Ich bin davon eher das Gegenteil aber auch in keiner extremen Art. Ich bin 26 Jahre alt, bei Kerlen sicher ein lustvolles und aktives Alter, erwarte von meiner gleichaltrigen Partnerin keine außergewöhnlichen Dinge aber sehne mich danach, dass sie einfach mal aktiver wird, mal was anfängt, von sich aus mal nach oben kommt oder mich einfach überrascht aber das ist einfach absolut überhaupt nicht der Fall.

Trotz allem ist sie irgendwie bemüht und weiß auch selbst dass ich damit nicht sonderlich glücklich bin, sie würde daran sicher gerne was ändern wenn sie könnte.

Es läuft eigentlich immer wie folgt ab: In 5% der Fälle merkt sie dass es mal wieder Zeit wäre (ich denke v.a. mir zu Liebe) und versucht mich zu animieren mich auf sie zu legen, dann küssen wir uns etwas und das Ganze entwickelt sich, meine Freundin entwickelt langsam etwas Lust und dann kommt das eine eben zum anderen.
In 95% der Fälle gehe ich das aktiv an. Wenn es nach meiner Freundin geht ist es immer dieselbe Stellung, sie unten und fertig. Ich verlange wirklich keine außergewöhnlich Dinge aber etwas Abwechslung, eine Freundin mit eigenem Willen die weiß was sie will und auch mal etwas "wild" werden kann wäre einfach das was ich mir wünsche aber das wird sie wohl nie werden. 
Der Sex ist dann in einigen Fällen schon mal toll und wenn sie dann auch Lust hat fängt sie ab und zu dann auch mal währenddessen an sich selbst zu befriedigen, auch ist es jetzt nicht super selten, ich schätze im Monat ca. 3-6 Mal, es geht eher um das "wie".

Wenn ich mir da meine Traumfrau ausmalen würde wäre sie wie oben beschrieben und nicht komplett passiv und von mir "gelenkt", ich wünsche mir da einen Partner auf Augenhöhe der eigenständig auch Lust und Fantasien hat mit sexuellem Selbstbewusstsein. Ich kann mich in unseren 3 Jahren Beziehung an nur eine einzige Situation erinnern wo sie von sich aus mal eine andere Stellung wollte, sonst geht das immer nur von mir aus
Hinzu kommt noch dass sie meiner Meinung nach ziemlich schlecht küsst, als hätte sie es nie gelernt. Sie kann sich dort einfach nicht ausdrücken und es gibt mir entsprechend nicht viel sie zu küssen. Auch beim Sex gehört für mich ein leidenschaftliches Küssen mal dazu aber das kennt sie einfach nicht und gibt ihr auch irgendwie nichts was für mich oft deprimierend sein kann, es ist als würden wir hier zwei unterschiedliche Sprachen sprechen. Hier war ich aber auch sicher von meiner Ex verwöhnt, wir waren da zu 100% auf einer Wellenlänge und konnten uns sehr leidenschaftlich und schön küssen, auch nach 4 Jahren Beziehung. Das Thema habe ich mit ihr auch schon angesprochen und mit ihr "geübt", mit mittelmäßigem Erfolg. Es ist als hätte sie es nie "gelernt" aber auch kein richtiges Gespür dafür, ich denke dass sie das auch selbst weiß.

Zusammenfassend führen wir eine wirklich schöne und harmonische Beziehung, alles ist toll bis auf unser Sexualleben und im Grunde wird mir mehr und mehr klar, dass ich hier nie ganz glücklich und erfüllt sein werde, weil meine Freundin hier einfach komplett anders tickt. Ich weiß gar nicht was für ein Sexualleben wir hätten wenn ich der gleiche Typ wäre wie sie, da würde nie was zustande kommen... Sie ist auch wirklich bemüht und weiß wie es mir mit dem Thema geht aber uns beiden ist klar dass sie sexuell niemals der Typ werden wird den ich mir wünsche.

Nun habe ich wie gesagt die Absicht ihr einen Antrag zu machen aber das Thema beschäftigt mich immer wieder. Aber soll man nur wegen diesem einen Thema eine Beziehung die ansonsten wirklich toll ist in Frage stellen? Ich weiß dass es ein (mir) sehr wichtiges Thema ist denn die Sexualität gehört eben auch dazu und kann sicher auch zu vielen Problemen führen wenn sie nicht harmoniert, später vielleicht auch Bedürfnissen nach anderen Frauen weil sie einfach nicht gestillt werden. Ich bin zwar ein absolut treuer Partner und war das auch immer aber möglicherweise kann sich so etwas über die Jahre ja dann entwickeln...

Ich würde mich sehr über Rat freuen, vielleicht sind oder waren andere in einer ähnlichen Situation. Mit meinem Freundes- und Familienkreis kann ich über das Thema schlecht sprechen

Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag 

Das liest sich, als sei deine Freundin eines dieser braven passiven Mädels.
Die Streit vermeiden, es immer möglichst harmonisch haben mögen und dem Mann immer gefallen wollen. Sex ist eine Beziehungspflicht und wenn sie bemerkt, dass es mal wieder 'Zeit ist' signalisiert sie dir zu beginnen und stellt sich zur Verfügung. Denn, Mädchen haben keine eigene Lust und sind niemals heiß.
Auch beim küssen kann sie dich nicht heiß machen, kann sich nicht in dich einfühlen und dir nicht ihre eigene Lust zeigen, die dann auf dich über springt. 

Sex ist nicht nur körperlich sondern, meiner Meinung nach, auch für die Seele wichtig. Das was ihr gemeinsam habt scheint mir oberflächlich und seelenlos zu sein. Da ist in meinen Augen selbst Selbstbefriedigung tiefgreifender. 

Du klingst schon jetzt unglücklich und stark untervögelt. Was glaubst du was geschieht wenn du einer Frau begegnest, die dich begehrt, anmacht und nichts mehr will als dich zwischen ihren Schenkeln?

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23. Juli um 15:41
In Antwort auf coldplayrl

Hallo liebes Forum,

meine Freundin und ich sind seit über 3 Jahren zusammen, wir wohnen seit ca. 2,5 Jahren zusammen und haben eine sehr harmonische Beziehung. Wir sind viel unterwegs und unternehmen gerne etwas, haben einen gemeinsamen Freundeskreis, die gleichen Wertvorstellungen und Pläne und ich habe in meiner Freundin einen absolut aufrichtigen, ehrlichen, zuverlässigen und treuen Partner der sich für mich und meine Hobbys interessiert.
Streit gibt es auch nur sehr selten, ich habe wirklich wenig Grund mich zu beschweren.

Dementsprechend und weil es gefühlt so langsam an der Zeit ist macht man sich natürlich so langsam Gedanken über die nächsten Schritte und ich plane in diesem Sommer ihr einen Antrag zu machen. Da ich selbst ein Scheidungskind und mit solchen Aktionen eher vorsichtig bin, mache ich mir seit Kurzem vermehrt Gedanken insbesondere über unsere Sexualität. 
Die war wie so oft zu Anfang noch super, wobei einem da bestimmte Verhaltensweisen (s. unten) bestimmt auch noch nicht so auffallen. Meine Freundin ist auch wirklich bemüht und sicher treffen da nun ein wenig 2 Welten aufeinander.
Sie ist eher der introvertierte und ruhige Typ und das ist sie auch in der Sexualität. Sie ist zu 100% passiv, entwickelt selbst von alleine praktisch nie Lust, sprich von ihr geht generell nicht die Initiative aus. Selbstbefriedigung ist für sie auch ein absolutes Fremdwort, seit unserer Beziehung kam das kein einziges Mal vor. Ich weiß nicht ob das normal ist, bei meiner vorigen Beziehung war das bei meiner Ex-Freundin jedenfalls ganz anders.
Ich bin davon eher das Gegenteil aber auch in keiner extremen Art. Ich bin 26 Jahre alt, bei Kerlen sicher ein lustvolles und aktives Alter, erwarte von meiner gleichaltrigen Partnerin keine außergewöhnlichen Dinge aber sehne mich danach, dass sie einfach mal aktiver wird, mal was anfängt, von sich aus mal nach oben kommt oder mich einfach überrascht aber das ist einfach absolut überhaupt nicht der Fall.

Trotz allem ist sie irgendwie bemüht und weiß auch selbst dass ich damit nicht sonderlich glücklich bin, sie würde daran sicher gerne was ändern wenn sie könnte.

Es läuft eigentlich immer wie folgt ab: In 5% der Fälle merkt sie dass es mal wieder Zeit wäre (ich denke v.a. mir zu Liebe) und versucht mich zu animieren mich auf sie zu legen, dann küssen wir uns etwas und das Ganze entwickelt sich, meine Freundin entwickelt langsam etwas Lust und dann kommt das eine eben zum anderen.
In 95% der Fälle gehe ich das aktiv an. Wenn es nach meiner Freundin geht ist es immer dieselbe Stellung, sie unten und fertig. Ich verlange wirklich keine außergewöhnlich Dinge aber etwas Abwechslung, eine Freundin mit eigenem Willen die weiß was sie will und auch mal etwas "wild" werden kann wäre einfach das was ich mir wünsche aber das wird sie wohl nie werden. 
Der Sex ist dann in einigen Fällen schon mal toll und wenn sie dann auch Lust hat fängt sie ab und zu dann auch mal währenddessen an sich selbst zu befriedigen, auch ist es jetzt nicht super selten, ich schätze im Monat ca. 3-6 Mal, es geht eher um das "wie".

Wenn ich mir da meine Traumfrau ausmalen würde wäre sie wie oben beschrieben und nicht komplett passiv und von mir "gelenkt", ich wünsche mir da einen Partner auf Augenhöhe der eigenständig auch Lust und Fantasien hat mit sexuellem Selbstbewusstsein. Ich kann mich in unseren 3 Jahren Beziehung an nur eine einzige Situation erinnern wo sie von sich aus mal eine andere Stellung wollte, sonst geht das immer nur von mir aus
Hinzu kommt noch dass sie meiner Meinung nach ziemlich schlecht küsst, als hätte sie es nie gelernt. Sie kann sich dort einfach nicht ausdrücken und es gibt mir entsprechend nicht viel sie zu küssen. Auch beim Sex gehört für mich ein leidenschaftliches Küssen mal dazu aber das kennt sie einfach nicht und gibt ihr auch irgendwie nichts was für mich oft deprimierend sein kann, es ist als würden wir hier zwei unterschiedliche Sprachen sprechen. Hier war ich aber auch sicher von meiner Ex verwöhnt, wir waren da zu 100% auf einer Wellenlänge und konnten uns sehr leidenschaftlich und schön küssen, auch nach 4 Jahren Beziehung. Das Thema habe ich mit ihr auch schon angesprochen und mit ihr "geübt", mit mittelmäßigem Erfolg. Es ist als hätte sie es nie "gelernt" aber auch kein richtiges Gespür dafür, ich denke dass sie das auch selbst weiß.

Zusammenfassend führen wir eine wirklich schöne und harmonische Beziehung, alles ist toll bis auf unser Sexualleben und im Grunde wird mir mehr und mehr klar, dass ich hier nie ganz glücklich und erfüllt sein werde, weil meine Freundin hier einfach komplett anders tickt. Ich weiß gar nicht was für ein Sexualleben wir hätten wenn ich der gleiche Typ wäre wie sie, da würde nie was zustande kommen... Sie ist auch wirklich bemüht und weiß wie es mir mit dem Thema geht aber uns beiden ist klar dass sie sexuell niemals der Typ werden wird den ich mir wünsche.

Nun habe ich wie gesagt die Absicht ihr einen Antrag zu machen aber das Thema beschäftigt mich immer wieder. Aber soll man nur wegen diesem einen Thema eine Beziehung die ansonsten wirklich toll ist in Frage stellen? Ich weiß dass es ein (mir) sehr wichtiges Thema ist denn die Sexualität gehört eben auch dazu und kann sicher auch zu vielen Problemen führen wenn sie nicht harmoniert, später vielleicht auch Bedürfnissen nach anderen Frauen weil sie einfach nicht gestillt werden. Ich bin zwar ein absolut treuer Partner und war das auch immer aber möglicherweise kann sich so etwas über die Jahre ja dann entwickeln...

Ich würde mich sehr über Rat freuen, vielleicht sind oder waren andere in einer ähnlichen Situation. Mit meinem Freundes- und Familienkreis kann ich über das Thema schlecht sprechen

Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag 

Du schreibst immer, sie ist bemüht. Wie äußert sich das denn? Ich finde, dass Du viel zu viel Verständnis aufbringst. Du hast bereits gesagt, wie es Dir geht und sie nimmt das einfach so hin. Das finde ich egoistisch. Du verlangst ja nun weiß Gott keine Kunststücke von ihr. Dass sie so sparsam mit Leidenschaft Dir gegenüber umgeht, ist wirklich keine gute Voraussetzung für eine Ehe. Dabei geht es nicht darum, das Kamasutra rauf und runter zu vögeln. Aber wenn man sich seinem Partner so wenig hingeben kann, wie es bei Deiner Freundin der Fall ist, sollte sie sich lieber einen lieben Kumpel als WG Partner suchen. Glaub mir, das Prickeln lässt über die Jahre eh meistens etwas nach. Wenn man schon ohne das Prickeln in eine Ehe startet, kann da kaum was bei raus kommen. Du solltest ihr das klipp und klar sagen, dass Du so nicht glücklich bist und sich Eure Wege langfristig gesehen trennen. Vielleicht nimmt sie Dich dann endlich mal ernst und ist nicht nur „bemüht“. 

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23. Juli um 15:51

Redet ihr auch über das Thema?

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23. Juli um 16:22

Vielen Dank für alle Antworten, außer an jene, denen das zu viel Text ist, eure Antwort hättet ihr euch dann auch sparen können  Es ist zwar etwas mehr Text den ich geschrieben habe, ich denke aber er ist einigermaßen ordentlich strukturiert und manchmal muss man eben etwas mehr beschreiben um eine Situation zu schildern.

Ich habe hier noch nicht gefunden wie man zitiert, deshalb muss ich nach und nach einfach mal eure Beiträge kommentieren oder beantworten.

Einige (besonders Du -orchidee-) haben meine Freundin schon ganz gut eingeschätzt, sie ist wohl generell eher das "brave passive Mädel" und ich wohl eher das Gegenteil, zwar nicht super extrovertiert aber eher lebhaft, gesprächig und meistens abenteuerlustig.
Bei meiner Freundin trifft das Sprichwort "Stille Wasser sind tief" in sexueller Hinsicht also eher nicht zu denn dort setzt sich ihr Charakter einfach fort. Zwar ist sie beim Sex nicht komplett teilnahmelos, es geht eher um den Weg dorthin, dort ist sie komplett passiv und nicht initiativ, und wenn dann meist nicht weil sie selbst Lust hat sondern sich auch versucht selbst dazu zu "zwingen" bzw. sich einfach mal einen Ruck zu geben. Wenn es dann zum Akt kommt, beteiligt sie sich schon und bekommt dann auch Lust, sie liegt dann nicht regungslos da.

Es ist viel mehr eben der Weg dorthin und das ihr die immerselbe Stellung ausreicht was mich einfach deprimiert und langweilt. Ich bin da eher der Typ der sich denkt dass wir doch jung und im besten Alter sind und auch im Bett Spaß haben können und keine 75 sind... da wünsche ich mir wie schon beschrieben einfach eine Partnerin die weiß was sie will, gerne auch mal Fantasien hat und ein normal ausgeprägtes Lustleben. Mich macht eine Partnerin die ihr eigenes sexuelles Bewusstsein hat und mal komplett von sich aus etwas startet etc. einfach an, aber das ist ja auch nichts Unnormales, oder?
Wie schon gesagt entwickelt meine Freundin von sich aus nur in seltensten Ausnahmen mal Lust (nie alleine, höchstens in Situationen mit mir die man pro Jahr aber locker an 3 Fingern abzählen kann), aber das kriege ich dann eigentlich auch kaum mit, weiß es eher dann von einer späteren Erzählung von ihr wo sie mir das erzählt. Wenn ich meine Freundin dann mal überredet habe oder sie dann z.B. auch mal hochkommt (was nicht oft vorkommt aber schon mal passiert) dann kann es durchaus toll sein, passiert aber eben nicht gerade häufig, am liebsten lässt sie sich beim Sex "berieseln", macht zwar etwas mit aber will meistens keine aktive Rolle einnehmen.

Deswegen ist unsere Beziehung aber trotzdem sehr harmonisch und schön, gibt ja noch einige mehr Dinge in einer Beziehung und die passen dann doch alle sehr gut. Und versteht mich nicht falsch, auch der Sex ist an sich ja schön, aber so richtig toll ist er nur selten und das ist eigentlich genau dann der Fall, wenn sie auch mal einen aktiveren Part einnimmt.
Sicher fehlt mir noch ein tiefergehender Vergleich zu anderen Frauen, ich hatte vor ihr eine 5 jährige Beziehung und davor nur Freundinnen mit denen über Petting hinaus noch nichts war, aber einen gewissen Vergleich habe ich wohl schon.
Das macht es für mich auch schwierig die richtigen Konsequenzen daraus abzuleiten, das Lustproblem ist bei Frauen ja nicht ganz untypisch und zeigt sich auch oft erst nach einigen Monaten / Jahren, dann jedes Mal hinzuwerfen ist wohl auch nicht der richtige Weg. Auch wenn mir das Sexualleben wichtig ist und meiner Meinung nach essentieller Bestandteil einer guten Beziehung sein sollte.

Noch ein paar Worte zu meiner Freundin, sie hatte vor mir schon 2 andere Beziehung und insbesondere in der anderen langen auch ein großes Lustproblem. Der Sex mit mir sei aber der beste den sie je hatte und sie hat dabei wohl gerade in der Anfangszeit neue Gefühle gespürt die sie davor nicht kannte. Insofern ist der Sex für sie jetzt auf keinen Fall mit Schmerzen oder anderen Problemen verbunden, das ist alles kein Thema, sie kommt ja meistens dann auch zumindest so halbwegs in Fahrt.

Angesprochen habe ich das Thema mit ihr auch schon, aber es gestaltet sich einfach verdammt schwierig wenn sie anscheinend einfach keinen Sinn oder kein Gespür dafür entwickelt hat, es ist als würde sie schon wollen aber hat einfach null Plan wie, schwer für mich zu begreifen aber ist scheinbar so. Ist nur Mutmaßung aber ich vermute ganz stark, dass es bei ihrer Mutter genauso ist. Eine super liebe Person, die aber sehr ruhig und super brav ist und sich sehr gefügig macht bzw. nicht die Klappe aufreißt wenn ihr etwas total gegen den Strich geht sondern lieber klein beigibt. 

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23. Juli um 17:30

wünsche ich mir wie schon beschrieben einfach eine Partnerin die weiß was sie will, gerne auch mal Fantasien hat und ein normal ausgeprägtes Lustleben. Mich macht eine Partnerin die ihr eigenes sexuelles Bewusstsein hat und mal komplett von sich aus etwas startet etc. einfach an, aber das ist ja auch nichts Unnormales, oder?

Du bist jetzt erst ihr 3. Partner. Sie hat ihr Sexualleben noch gar nicht entwickelt und weiß auch noch gar nicht, was ihr gefällt. Das hat mit brav sein gar nichts zu tun. Das ist einfach Unerfahrenheit. Man kann mit einem Mann jahrelang zusammensein und trotzdem keine sexuelle Erfahrung haben, weil sich in der Beziehung nichts weiterentwickelt.


Es ist ja nicht so, dass alle Frauen von alleine eine schöne Sexualität haben. Wo soll die so einfach herkommen? Bei Männern entwickelt sich das ja in der Jugend von alleine (Druckabbau, etc.) während Frauen ihre Periode bekommen und die damit unangenehmen Seiten der sexuellen Entwicklung kennenlernen. Der Sex in der ersten oder den ersten Beziehungen ist oftmals nicht besonders schön für eine Frau. Viele Frauen müssen Sexualität zu genießen erst lernen. Dazu kommt, dass das Verlangen auch unterschiedlich stark ausgeprägt ist, was mit hormonell bedingt sein kann. Auch die Pille kann das Verlangen töten. Da spielen viele Faktoren mit hinein, dass Verlangen entsteht. Und bei Frauen ist die ganze Sache noch komplexer.

Viele Frauen schreiben hier, als ob es das normalste wäre, dass eine Frau immer Lust hat und Sex toll findet. Lies mal einige Statistiken darüber, dann siehst du, wie die Realität aussieht. Das ist längst nicht bei allen Frauen der Fall. Dass es mit der Zeit nachlässt, kommt auch sehr häufig vor.

Mit deiner letzten Freundin hattest du in dieser Hinsicht Glück gehabt, dass ihr da so gut zusammengepasst habt.

Dass du etwas vermisst, ist klar. Das ist schwierig, weil es so nicht weitergehen sollte aber auch Druck von deiner Seite die Problematik eher noch verstärkt.

Du schreibst ja, dass sie dann schon mehr mitmacht, wenn du den Anfang machst und dass sie meint, dass es bisher ihr bester Sex war mit dir.
Du kannst höchstens versuchen, ihr zu helfen, sich in dieser Richtung noch zu entwickeln, vielleicht kommt ja die Lust dann irgendwann auch mehr - Garantie hast du darauf allerdings nicht. Übernimmt du mal die passive Rolle und sag ihr, sie soll jetzt mal dich verführen, etc.
(Oder so wie Loganfive geschrieben hat).

Ich würde mit dem Antrag machen lieber noch warten.


 

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23. Juli um 17:32
In Antwort auf -orchidee-

Das liest sich, als sei deine Freundin eines dieser braven passiven Mädels.
Die Streit vermeiden, es immer möglichst harmonisch haben mögen und dem Mann immer gefallen wollen. Sex ist eine Beziehungspflicht und wenn sie bemerkt, dass es mal wieder 'Zeit ist' signalisiert sie dir zu beginnen und stellt sich zur Verfügung. Denn, Mädchen haben keine eigene Lust und sind niemals heiß.
Auch beim küssen kann sie dich nicht heiß machen, kann sich nicht in dich einfühlen und dir nicht ihre eigene Lust zeigen, die dann auf dich über springt. 

Sex ist nicht nur körperlich sondern, meiner Meinung nach, auch für die Seele wichtig. Das was ihr gemeinsam habt scheint mir oberflächlich und seelenlos zu sein. Da ist in meinen Augen selbst Selbstbefriedigung tiefgreifender. 

Du klingst schon jetzt unglücklich und stark untervögelt. Was glaubst du was geschieht wenn du einer Frau begegnest, die dich begehrt, anmacht und nichts mehr will als dich zwischen ihren Schenkeln?

Seh ich auch so, Du bist noch jung. Die Zeit ohne Sex kommt noch früh genug. Ich glaube iwann treibt sie dich in ne Affare, bei der Du bekommst was Du willst und brauchst.

Ich würde mich trennen oder ne Paartherapie besuchen,glaub aber nicht dass das viel bringen wird. 

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23. Juli um 19:34
In Antwort auf sonne00707

Seh ich auch so, Du bist noch jung. Die Zeit ohne Sex kommt noch früh genug. Ich glaube iwann treibt sie dich in ne Affare, bei der Du bekommst was Du willst und brauchst.

Ich würde mich trennen oder ne Paartherapie besuchen,glaub aber nicht dass das viel bringen wird. 

Würde da zustimmen insgesamt. 
Aber wie kommst du darauf, dass die Zeit ohne Sex kommt? Wenn beide Partner Lust aufeinander haben und die lebendig halten, muss das nicht passieren. Jedenfalls hoffe ich sehr, dass so eine Zeit bei uns nie kommt. 

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