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Alles den Scheitern verurteilt?

13. Oktober 2009 um 19:08

Ich bin am Ende. Seit einiger Zeit geht mein Leben den Bach runter. Aber von vorn.Ich war damals vor 1,5 Jahren bei meiner Ausbildung durchgefallen bin geflüchtet zu einen älteren Mann nach Österreich bei dem ich die Hölle auf Erden erlebte und arbeitete dort im Pflegebereich. Habe viele schlimme Dinge gesehen und erlebt. Nun bin ich wieder hier in Deutschland, versuche wieder klarzukommen meine Ausbildung zu beenden, aber ich habe einfach keine Kraft mehr. Ich bin von Ängsten zerfressen weil in der Vergangenheit so viel schief ging, habe keinen Halt in meiner Familie die mich nur noch als Versager bezeichnet, der nie etwas zu Ende gebracht hat und muss dann auch noch, zusehen wie mein neuer Freund den ich hier gefunden habe, der mein einziger Halt war sich von mir zurück zieht weil ich ihm zu negativ bin. Ich halt das alles nicht mehr aus. Alles ist kaputt, ich sehe nur noch Scherben und fühle mich zerbrochen. In meiner Ausbildungsklasse komm ich nicht klar, werde gemieden weil ich mich sehr zurückhalte, weil ich aber mit der Kindlichkeit der anderen einfach nichts mehr anfangen kann und mein Praktikum ist auch schrecklich. Bitte sagt mir was kann mir helfen, was Trost geben? Ich brauche so dringend Halt, Ermutigung und Ratschläge. Bitte helft mir!!!! Ich komm ohne Hilfe hier nicht mehr raus.

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13. Oktober 2009 um 19:15

Liebe Kassiopeia
Wenn es Dir so schlecht geht, kann ich Dir nur ernsthaft raten zu einem Therapeuten zu gehen. Bei mir hat bei einer schlimmen Depression ein wirklich guter Verhaltenstherapeut wunder gewirkt.
Adressen in Deiner Gegend findest Du auf der Hompage der Kassenärztlichen Vereinigung deines Bundeslandes.

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13. Oktober 2009 um 19:25
In Antwort auf nerys_12657423

Liebe Kassiopeia
Wenn es Dir so schlecht geht, kann ich Dir nur ernsthaft raten zu einem Therapeuten zu gehen. Bei mir hat bei einer schlimmen Depression ein wirklich guter Verhaltenstherapeut wunder gewirkt.
Adressen in Deiner Gegend findest Du auf der Hompage der Kassenärztlichen Vereinigung deines Bundeslandes.

Hab ich sogar schon versucht
aber anstatt mir zu helfen hat der Therapeut es nur noch schlimmer gemacht. er wusste zum Beispiel in der nächsten sitzung nicht mehr was ich in der vorigen gesagt hatte (dies kam mehrere male vor) oder er ließ mich zettel ausfüllen anstatt mit mir an den problem zu arbeiten. ich kann einfach nicht mehr, sehe keinen ausweg mehr. ich habe bald geburtstag und muss den wohl ohne meinen freund feiern der der einzige war, der mir halt gegeben hat. was soll ich nur ohne ihn machen? ich halt das alles nicht mehr aus

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13. Oktober 2009 um 20:08

...
Hallo, lass den Kopf nicht so hängen - nach Regen folgt auch wieder Sonnenschein. Wie wärs mit einer Bachblütentherapie? Wenn Du keine Beratung aufsuchen möchtest, empfehle ich mit Selbsterfahrung ein bestimmtes Buch: "Bach-Blütentherapie Theorie und Praxis von Mechthild Scheffer". In diesem Buch werden alle Verhaltensweisen und Ängste sehr gut beschrieben und nachdem Du Dich bei einem bestimmten Thema wiedererkannt hast, kannst Du Dir diese Tropfen (steht dabei welche) einfach in der Apotheke holen. Sie sind natürlich und haben keinerlei Nebenwirkungen außer daß deine Ängste im Unterbewußtsein aufgelöst werden und Du Dich freier und unbeschwerter fühlst. Mir selbst haben sie sehr gut geholfen und fühle mich mittlerweile wie ein neuer Mensch. Es gibt natürlich viele ander Dinge die Dir helfen könnten. Ich denke da auch an Johanniskrautkapseln - die sind allerdings nur dazu da um Deine Ängste nicht überhand nehmen zu lassen. Hab ich zuvor auch probiert und dadurch neue Sichtweisen erhalten. Des weiteren gibt es viele Motivationsbücher und Seminare. Das beste ist Du entscheidest selbst was Du tun möchtest. Alles Liebe - Du wirst es schon schaffen.

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13. Oktober 2009 um 20:24

Danke crueless
alles was du sagst stimmt und es macht mich sehr traurig dass es so weit kommen musste. ích freu mich dass du dir so viel zeit genommen hast mir zu antworten. weißt du momentan fühle ich mich so schwach als würde ich nichts mehr schaffen und es kam so plötzlich. was ist nur los? ich habe schon mit den gedanken gespielt die ausbildung, ausbildung sein zu lassen und mich nur auf meine seele zu konzentrieren weil es mir emotional zu schlecht geht. hälst du das für klug?? ich weiß auch einfach nicht mehr wie ich das schaffen soll!! Ich will meinen Freund nicht verlieren udn das werde ich wenn ich so weiter mache.
deine worte haben mir kraft gegeben und ich hoffe dass ich auch einen guten therapeuten finde. ich habe wahnsinnige angst davor. bisher habe ich es, egal was ich erlebt habe, es immer irgendwie geschafft mir selbst zu helfen aber nun wird es zu viel. ich kann einfach nicht mehr. traurig aber wahr.

achso: du fragst auch noch ob ich männlich oder weiblich bin, bin eine frau und hab mich sicherlich nur wieder einmal vertippt

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13. Oktober 2009 um 21:14
In Antwort auf moana_12156564

Hab ich sogar schon versucht
aber anstatt mir zu helfen hat der Therapeut es nur noch schlimmer gemacht. er wusste zum Beispiel in der nächsten sitzung nicht mehr was ich in der vorigen gesagt hatte (dies kam mehrere male vor) oder er ließ mich zettel ausfüllen anstatt mit mir an den problem zu arbeiten. ich kann einfach nicht mehr, sehe keinen ausweg mehr. ich habe bald geburtstag und muss den wohl ohne meinen freund feiern der der einzige war, der mir halt gegeben hat. was soll ich nur ohne ihn machen? ich halt das alles nicht mehr aus

Therapeuten
Therapeuten sind auch nur Menschen. Es gibt aufmerksame und unaufmerksame, welche mit und ohne Gedächtnisprobleme, solche die Dich nicht verstehen und ganz sicher auch solche die Dich sehr gut verstehen.
Nicht jeder Therapeut taugt etwas für Dich. Wenn der es nicht war, dann geh zum nächsten ! Du darfst und solltest Dir den Therapeuten gut aussuchen. Du mußt ihm vertrauen, das Gefühl haben, dass er Dir helfen kann und die Kommunikation mit ihm muß problemlos funktionieren.

Ich denke auch, Du solltest Dir einen Therapeuten suchen.
Wenn Du es WIRKLICH nicht mehr aushältst, was bei Deiner Vorgeschichte verständlich wäre, kannst Du auch im echten Notfall in die Ambulanz einer Psychiatrie gehen. Die helfen Dir erstmal wieder Boden unter den Füßen zu kriegen.

jaja

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13. Oktober 2009 um 22:04

Ja mein hausarzt ist sehr nett
er hat mich bereits einmal krank geschrieben weil es nicht mehr ging. die berufsschule ertrage ich ja noch irgendwie da muss ich ja nur da sitzen aber am schlimmsten ist die praxis. ich arbeite mit kindern und weiß gott ich liebe diese arbeit eigentlich aber momentan muss ich mich förmlich zwingen da hin zu gehen. das liegt zu einen teil darann dass die eine von meinen praxisanleitern hinter meinen rücken grimassen gezogen hat. das mag banal klingen aber momentan bin ich so angeknackst dass solche kleinigkeiten reichen um mich aus der bahn zu werfen und zum anderen finde ich, dass man für die arbeit mit kindern stabil sein muss ich würde mich wirklich gern krank schreiben lassen, leider darf ich aber während der praxis nur 4 tage fehlen, sonst bestehe ich die ausbildung nicht bzw muss nacharbeiten und das in den ferien. ich komm also nicht drum rum es tun zu müssen, egal wie schlecht es mir dabei geht. ja es stimmt, dass unser körper in engen zusammenhang mit der seele steht. ich hatte als ich in urlaub war, zum ersten mal körperliche beschwerden, wie atemnot, panik zu ersticken eine enge in der brust, herzrasen. ich denke das ist aber nur psychisch und durch meine ganzen ängste ausgelöst.

ich hab bereits bei einigen therapeuten angerufen komme aber immer nur auf wartelisten. ab dezember hätten sie erst was, das ist aber zu spät und der eine will eine gruppentherapie, dafür müsste ich aber auch warten. ich weiß auch nicht ob das momentan das richtige ist, bei meinen ganzen ängsten.
und sollte ich mir eine therapeutin oder einen therapeuten suchen, ist das entscheidend? ist es wichtig ob er einen doktor hat? ich möchte halt nicht wieder an den falschen geraten und ich habe angst dass mein problem verharmlost oder missverstanden wird. ich habe angst mich nicht wohl zu fühlen. das alles ist echt nich einfach.

danke nochmal für die geduld mir zuzuhören und das auch wirklich alles zu lesen

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13. Oktober 2009 um 22:09
In Antwort auf akeno_12890379

Therapeuten
Therapeuten sind auch nur Menschen. Es gibt aufmerksame und unaufmerksame, welche mit und ohne Gedächtnisprobleme, solche die Dich nicht verstehen und ganz sicher auch solche die Dich sehr gut verstehen.
Nicht jeder Therapeut taugt etwas für Dich. Wenn der es nicht war, dann geh zum nächsten ! Du darfst und solltest Dir den Therapeuten gut aussuchen. Du mußt ihm vertrauen, das Gefühl haben, dass er Dir helfen kann und die Kommunikation mit ihm muß problemlos funktionieren.

Ich denke auch, Du solltest Dir einen Therapeuten suchen.
Wenn Du es WIRKLICH nicht mehr aushältst, was bei Deiner Vorgeschichte verständlich wäre, kannst Du auch im echten Notfall in die Ambulanz einer Psychiatrie gehen. Die helfen Dir erstmal wieder Boden unter den Füßen zu kriegen.

jaja

Ja natürlich sind therapeuten nur menschen
ich erwarte auch nciht, das sie perfekt sind, nur mein voriger therapeut erwiderte auf meine geschilderte problematik mit meiner ausbildung und den gefühl von mir nicht mehr voranzukommen, keine kraft mehr zu haben nur; " dass er selbst ja in solch einer ähnlichen Situation war, sich aber durchgebissen hatte" Er ging nicht darauf ein woran das liegen könnte, warum es mir von sitzung zu sitzung schlechter geht und sagte nur das wird schon irgendwie. das sind meiner meinung nach nicht die worte eines guten therapeuten. ich hoffe bald mehr glück zu haben bei meiner suche.

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13. Oktober 2009 um 22:12
In Antwort auf moana_12156564

Ja mein hausarzt ist sehr nett
er hat mich bereits einmal krank geschrieben weil es nicht mehr ging. die berufsschule ertrage ich ja noch irgendwie da muss ich ja nur da sitzen aber am schlimmsten ist die praxis. ich arbeite mit kindern und weiß gott ich liebe diese arbeit eigentlich aber momentan muss ich mich förmlich zwingen da hin zu gehen. das liegt zu einen teil darann dass die eine von meinen praxisanleitern hinter meinen rücken grimassen gezogen hat. das mag banal klingen aber momentan bin ich so angeknackst dass solche kleinigkeiten reichen um mich aus der bahn zu werfen und zum anderen finde ich, dass man für die arbeit mit kindern stabil sein muss ich würde mich wirklich gern krank schreiben lassen, leider darf ich aber während der praxis nur 4 tage fehlen, sonst bestehe ich die ausbildung nicht bzw muss nacharbeiten und das in den ferien. ich komm also nicht drum rum es tun zu müssen, egal wie schlecht es mir dabei geht. ja es stimmt, dass unser körper in engen zusammenhang mit der seele steht. ich hatte als ich in urlaub war, zum ersten mal körperliche beschwerden, wie atemnot, panik zu ersticken eine enge in der brust, herzrasen. ich denke das ist aber nur psychisch und durch meine ganzen ängste ausgelöst.

ich hab bereits bei einigen therapeuten angerufen komme aber immer nur auf wartelisten. ab dezember hätten sie erst was, das ist aber zu spät und der eine will eine gruppentherapie, dafür müsste ich aber auch warten. ich weiß auch nicht ob das momentan das richtige ist, bei meinen ganzen ängsten.
und sollte ich mir eine therapeutin oder einen therapeuten suchen, ist das entscheidend? ist es wichtig ob er einen doktor hat? ich möchte halt nicht wieder an den falschen geraten und ich habe angst dass mein problem verharmlost oder missverstanden wird. ich habe angst mich nicht wohl zu fühlen. das alles ist echt nich einfach.

danke nochmal für die geduld mir zuzuhören und das auch wirklich alles zu lesen

Du kannst erstmal
ganz unverbindlich zu Beratungsgesprächen. Das kostet dann u.U. jeweils Praxisgebühr, aber das sollte es Dir wert sein.
Die Wartezeiten sind leider überall sehr lang, ich musste damals auch ein wenig Geduld haben.
Bei mir war es der dritte Therapeut, bei dem es daann aber gleich "gefunkt" hat und ich ein richtig gutes Gefühl nach dem ersten Gespräch hatte. Wir hatten irgendwie denselben Humor und das hat mir bei der Therapie total gut getan (auch mal über mich selber Lachen).
Das ich erstmal auf die Warteliste musste, war dann gar nicht mehr so schlimm...

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13. Oktober 2009 um 23:07
In Antwort auf moana_12156564

Ja natürlich sind therapeuten nur menschen
ich erwarte auch nciht, das sie perfekt sind, nur mein voriger therapeut erwiderte auf meine geschilderte problematik mit meiner ausbildung und den gefühl von mir nicht mehr voranzukommen, keine kraft mehr zu haben nur; " dass er selbst ja in solch einer ähnlichen Situation war, sich aber durchgebissen hatte" Er ging nicht darauf ein woran das liegen könnte, warum es mir von sitzung zu sitzung schlechter geht und sagte nur das wird schon irgendwie. das sind meiner meinung nach nicht die worte eines guten therapeuten. ich hoffe bald mehr glück zu haben bei meiner suche.

Das sehe ich genauso
Das sehe ich genauso.
Wenn Du kein gutes Gefühl hast, such Dir einen anderen Therapeuten aus. Das ist absolut legitim und sogar notwendig. 5-8 Probesitzungen sind ohnehin nur für das Kennenlernen vorgesehen. Ein deutliches Zeichen, dass es keineswegs selbstverständlich ist, auf Anhieb den Richtigen zu finden.
Viel Glück bei der Suche.

jaja

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13. Oktober 2009 um 23:23
In Antwort auf moana_12156564

Ja mein hausarzt ist sehr nett
er hat mich bereits einmal krank geschrieben weil es nicht mehr ging. die berufsschule ertrage ich ja noch irgendwie da muss ich ja nur da sitzen aber am schlimmsten ist die praxis. ich arbeite mit kindern und weiß gott ich liebe diese arbeit eigentlich aber momentan muss ich mich förmlich zwingen da hin zu gehen. das liegt zu einen teil darann dass die eine von meinen praxisanleitern hinter meinen rücken grimassen gezogen hat. das mag banal klingen aber momentan bin ich so angeknackst dass solche kleinigkeiten reichen um mich aus der bahn zu werfen und zum anderen finde ich, dass man für die arbeit mit kindern stabil sein muss ich würde mich wirklich gern krank schreiben lassen, leider darf ich aber während der praxis nur 4 tage fehlen, sonst bestehe ich die ausbildung nicht bzw muss nacharbeiten und das in den ferien. ich komm also nicht drum rum es tun zu müssen, egal wie schlecht es mir dabei geht. ja es stimmt, dass unser körper in engen zusammenhang mit der seele steht. ich hatte als ich in urlaub war, zum ersten mal körperliche beschwerden, wie atemnot, panik zu ersticken eine enge in der brust, herzrasen. ich denke das ist aber nur psychisch und durch meine ganzen ängste ausgelöst.

ich hab bereits bei einigen therapeuten angerufen komme aber immer nur auf wartelisten. ab dezember hätten sie erst was, das ist aber zu spät und der eine will eine gruppentherapie, dafür müsste ich aber auch warten. ich weiß auch nicht ob das momentan das richtige ist, bei meinen ganzen ängsten.
und sollte ich mir eine therapeutin oder einen therapeuten suchen, ist das entscheidend? ist es wichtig ob er einen doktor hat? ich möchte halt nicht wieder an den falschen geraten und ich habe angst dass mein problem verharmlost oder missverstanden wird. ich habe angst mich nicht wohl zu fühlen. das alles ist echt nich einfach.

danke nochmal für die geduld mir zuzuhören und das auch wirklich alles zu lesen

Ein paar Antworten
Ja, für eine Therapie gibt es Wartelisten, die manchmal unverschämt lang sein können. Aber versuch mal für die Probesitzungen früher nen Termin zu kriegen. Wenn Du da ein bißchen penetrant aber freundlich bist und klar machst, dass Du dringend was brauchst und nicht ewig warten kannst, um festzustllen, dass ihr nicht harmoniert, hast Du vielleicht Chance, Dich darauf einzulassen, dass sie Dich zum Kennenlernen mal spontan einschieben sollen wenn jemand absagt.

Gruppentherapie kann hilfreich sein, wenn Deine Probleme im zwischenmenschlichen Bereich liegen und Du Dich überwinden kannst mittelfristig Dich anderen zu öffnen. Der Therapeut schützt Dich in der Umgebung. In sofern ist das echte Risiko gering. Aber Du mußt Dich halt überwinden können. Dann kann es sehr hilfreich sein. Mein Eindruck ist, es könnte gut für Dich sein - vielleicht am besten, wenn Du vorweg oder begleitend zumindest zum Anfang Einzelstunden nimmst.

Ob er einen Doktor hat, ist vollkommen ohne Bedeutung. Die Qualifikation, die er dafür braucht, sind andere als die er für die Therapie benötigt.

Ob Mann oder Frau ? Das hängt primär davon ab, wem Du Dich eher anvertrauen magst. Wenn Du Probleme mit männlichem Auftreten hast, kann vielleicht ein Mann Dich besser anleiten und mehr in Dich hineinfühlen. Aber in vielen Fällen ist das Geschlecht

Vielleicht wäre auch ein Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik nicht das dümmst, weil Du so für ein paar Wochen aus Deinem Alltag rauskommst und in einer Gemeinschaft in der Klinik lernst Kontakte zu gestalten und in Therapiestunden auch Feedback von den Anderen bekommst. Das hat aber eine Vorlaufzeit von ein paar Wochen oder sogar Monaten und hängt davon ab, ob Du Dir sowas vorstellen kannst.

jaja

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13. Oktober 2009 um 23:46
In Antwort auf akeno_12890379

Ein paar Antworten
Ja, für eine Therapie gibt es Wartelisten, die manchmal unverschämt lang sein können. Aber versuch mal für die Probesitzungen früher nen Termin zu kriegen. Wenn Du da ein bißchen penetrant aber freundlich bist und klar machst, dass Du dringend was brauchst und nicht ewig warten kannst, um festzustllen, dass ihr nicht harmoniert, hast Du vielleicht Chance, Dich darauf einzulassen, dass sie Dich zum Kennenlernen mal spontan einschieben sollen wenn jemand absagt.

Gruppentherapie kann hilfreich sein, wenn Deine Probleme im zwischenmenschlichen Bereich liegen und Du Dich überwinden kannst mittelfristig Dich anderen zu öffnen. Der Therapeut schützt Dich in der Umgebung. In sofern ist das echte Risiko gering. Aber Du mußt Dich halt überwinden können. Dann kann es sehr hilfreich sein. Mein Eindruck ist, es könnte gut für Dich sein - vielleicht am besten, wenn Du vorweg oder begleitend zumindest zum Anfang Einzelstunden nimmst.

Ob er einen Doktor hat, ist vollkommen ohne Bedeutung. Die Qualifikation, die er dafür braucht, sind andere als die er für die Therapie benötigt.

Ob Mann oder Frau ? Das hängt primär davon ab, wem Du Dich eher anvertrauen magst. Wenn Du Probleme mit männlichem Auftreten hast, kann vielleicht ein Mann Dich besser anleiten und mehr in Dich hineinfühlen. Aber in vielen Fällen ist das Geschlecht

Vielleicht wäre auch ein Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik nicht das dümmst, weil Du so für ein paar Wochen aus Deinem Alltag rauskommst und in einer Gemeinschaft in der Klinik lernst Kontakte zu gestalten und in Therapiestunden auch Feedback von den Anderen bekommst. Das hat aber eine Vorlaufzeit von ein paar Wochen oder sogar Monaten und hängt davon ab, ob Du Dir sowas vorstellen kannst.

jaja

Oje
wenn ich wirklich in eine psychosomatische klinik gehe kann ich meine ausbildung abschreiben. erstens wird es sicherlich die runde in meiner klasse machen und selbst wenn es das nicht tut, werde ich rasufliegen weil ich mein efehlzeit während meiner praxis überschritten habe. außerdem habe ich angst davor, ich habe sogar mal bei sowas mein praktikum gemacht und es gibt zu viele berührungspunkte. ich will auch nicht wiedererkannt werden, denn ich komme von einen kleinen ort und bei uns gibt es in dieser hinsicht nicht viele möglichkeiten. mal rauszukommen wäre vielleicht ganz gut, aber was würde mein freund dazu denken? der denkt dann bestimmt ich hab ne vollpanne und ich selbst setz mich ja nicht geringer unter druck.....

danke für deine antworten. ich weiß momentan auch echt nicht ob eine gruppentherapie so gut ist für mich. ich würd gern erst mal das gefühl haben, dass der therapeut gut zuhört und in etwa weiß worauf mein symptome hinweisen und dann gezielt mit mir darann arbeitet woher das kommen kann. wenn sich das vertrauen aufgebaut hat, ja vielleicht dann eine gruppentherapie.

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14. Oktober 2009 um 15:20
In Antwort auf moana_12156564

Oje
wenn ich wirklich in eine psychosomatische klinik gehe kann ich meine ausbildung abschreiben. erstens wird es sicherlich die runde in meiner klasse machen und selbst wenn es das nicht tut, werde ich rasufliegen weil ich mein efehlzeit während meiner praxis überschritten habe. außerdem habe ich angst davor, ich habe sogar mal bei sowas mein praktikum gemacht und es gibt zu viele berührungspunkte. ich will auch nicht wiedererkannt werden, denn ich komme von einen kleinen ort und bei uns gibt es in dieser hinsicht nicht viele möglichkeiten. mal rauszukommen wäre vielleicht ganz gut, aber was würde mein freund dazu denken? der denkt dann bestimmt ich hab ne vollpanne und ich selbst setz mich ja nicht geringer unter druck.....

danke für deine antworten. ich weiß momentan auch echt nicht ob eine gruppentherapie so gut ist für mich. ich würd gern erst mal das gefühl haben, dass der therapeut gut zuhört und in etwa weiß worauf mein symptome hinweisen und dann gezielt mit mir darann arbeitet woher das kommen kann. wenn sich das vertrauen aufgebaut hat, ja vielleicht dann eine gruppentherapie.

Dazu
Du fragst Dich, was mit Dir los sein könnte:
Ich glaube, dass das was Du schreibst schon gute Hinweise gibt, was mit Dir los ist. Du hast doch eine Menge beschrieben.
Was Du unmittelbar hast, ist denke ich etwas in Richtung Depression. Ursache könnte in einer Vielzahl von Faktoren liegen, die Du beschrieben hast: Mangelnde Wertschätzung durch Deine Familie und durch Dein soziales Umfeld. Das nimmt jede Menge Kraft und damit Stabilität. Wenn dann noch Rückschläge wie in der Ausbildung und die Erlebnisse in Österreich dazu kommen, tragen die ihr Teil dazu bei und treffen auf einen seelisch schon verwundeten Menschen, der nur mehr wenig Kraft hat, um etwas abzufangen, was Dir normalerweise gelingen würde.
Ich denke nicht, dass Du insgesamt überlastet bist durch die Bedingungen, unter denen Du in den letzten Jahren gelebt hast und gleichzeitig zu wenig Nahrung für Deine Seele und zu wenig emotionale Erholung hast.

Wie ist denn Deine Ausbildung ? Wie läuft sie ab ? Wie groß is das Unternehmen ? Wie lange noch ? Wie kommst Du da klar ? Kann man bei Krankheit nicht die Ausbildung unterbrechen ? Evtl. um 1/2 oder 1 Jahr und dann mit neuen Kräften wieder einsteigen ?

jaja

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14. Oktober 2009 um 15:35
In Antwort auf akeno_12890379

Dazu
Du fragst Dich, was mit Dir los sein könnte:
Ich glaube, dass das was Du schreibst schon gute Hinweise gibt, was mit Dir los ist. Du hast doch eine Menge beschrieben.
Was Du unmittelbar hast, ist denke ich etwas in Richtung Depression. Ursache könnte in einer Vielzahl von Faktoren liegen, die Du beschrieben hast: Mangelnde Wertschätzung durch Deine Familie und durch Dein soziales Umfeld. Das nimmt jede Menge Kraft und damit Stabilität. Wenn dann noch Rückschläge wie in der Ausbildung und die Erlebnisse in Österreich dazu kommen, tragen die ihr Teil dazu bei und treffen auf einen seelisch schon verwundeten Menschen, der nur mehr wenig Kraft hat, um etwas abzufangen, was Dir normalerweise gelingen würde.
Ich denke nicht, dass Du insgesamt überlastet bist durch die Bedingungen, unter denen Du in den letzten Jahren gelebt hast und gleichzeitig zu wenig Nahrung für Deine Seele und zu wenig emotionale Erholung hast.

Wie ist denn Deine Ausbildung ? Wie läuft sie ab ? Wie groß is das Unternehmen ? Wie lange noch ? Wie kommst Du da klar ? Kann man bei Krankheit nicht die Ausbildung unterbrechen ? Evtl. um 1/2 oder 1 Jahr und dann mit neuen Kräften wieder einsteigen ?

jaja

Korrektur: ein NICHT zu viel
In dem Satz: "Ich denke nicht, dass Du insgesamt überlastet bist durch die Bedingungen, unter denen Du in den letzten Jahren gelebt hast und gleichzeitig zu wenig Nahrung für Deine Seele und zu wenig emotionale Erholung hast." ist ein entscheidendes NICHT zu viel.

Richtig sollte es heißen:
Ich denke, dass Du insgesamt überlastet bist durch die Bedingungen, unter denen Du in den letzten Jahren gelebt hast und gleichzeitig zu wenig Nahrung für Deine Seele und zu wenig emotionale Erholung hast.

jaja

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14. Oktober 2009 um 17:36
In Antwort auf akeno_12890379

Dazu
Du fragst Dich, was mit Dir los sein könnte:
Ich glaube, dass das was Du schreibst schon gute Hinweise gibt, was mit Dir los ist. Du hast doch eine Menge beschrieben.
Was Du unmittelbar hast, ist denke ich etwas in Richtung Depression. Ursache könnte in einer Vielzahl von Faktoren liegen, die Du beschrieben hast: Mangelnde Wertschätzung durch Deine Familie und durch Dein soziales Umfeld. Das nimmt jede Menge Kraft und damit Stabilität. Wenn dann noch Rückschläge wie in der Ausbildung und die Erlebnisse in Österreich dazu kommen, tragen die ihr Teil dazu bei und treffen auf einen seelisch schon verwundeten Menschen, der nur mehr wenig Kraft hat, um etwas abzufangen, was Dir normalerweise gelingen würde.
Ich denke nicht, dass Du insgesamt überlastet bist durch die Bedingungen, unter denen Du in den letzten Jahren gelebt hast und gleichzeitig zu wenig Nahrung für Deine Seele und zu wenig emotionale Erholung hast.

Wie ist denn Deine Ausbildung ? Wie läuft sie ab ? Wie groß is das Unternehmen ? Wie lange noch ? Wie kommst Du da klar ? Kann man bei Krankheit nicht die Ausbildung unterbrechen ? Evtl. um 1/2 oder 1 Jahr und dann mit neuen Kräften wieder einsteigen ?

jaja

Meine geschichte
also um das mal genauer zu erläutern. so genau nämlich, dass du in etwa weißt wie es zu den ganzen kommen konnte. ich habe zuerst eine ausbildung zur medizinischen dokumentationsassistentin gemacht in dresden, wo ich mit 17 schon alleine gewohnt habe aber sehr unglücklich war. nach langen ringen mit mir selbst habe ich die ausbildung abgebrochen, weil sie einfach nicht zu mir gepasst hat. dann habe ich eine neue ausbildungsstelle angeboten bekommen als sozialassitentin.dafür musste ich wieder umziehen.ich setzte mich natürlich selbst immens unter druck weil ich gute leistungen erbringen wollte, allen beweisen wollte dass ich kein versager bin der auch mal was zu ende bringt und weil mich die ausbildungsinhalte wirklich begeistern. dort war ich erfolgreich. ich hatte gute noten gute praktikaergebnisse, nette klassenkameraden udn war auch bei den lehrern sehr anerkannt ABER ich hatte Pech, irgendwie hatte ich in den allerletzten halben jahr einen totalen kraftverlust. ich hab mich echt schlecht gefühlt und wusste nicht woher das kommt. nebenbei hatte ich einen 20 jahre älteren mann den ich per internet kennen gelernt hatte und der aus wien kommt bereits getroffen. ich glaube ich dachte von ihm halt zu bekommen, wollte bei ihn sein und innerlich ging es mir immer schlechter, weil ich es nicht sein konnte und auch weil ich keine kraft mehr für die ausbildung hatte. irgendwie war meine batterie alle. nunja ich habe mein letztes praktikum nicht bestanden, hatte das gefühl ungerecht behandelt worden zu sein. aus diesem grund ( wegen meinen nichtbestehn) wurde ich nicht zu meinen prüfungen zugelassen und das sorgte für ein totales gefühlschaos. mein lehrer warf mir vor, ja nur theoretisch was drauf zu haben, aber in der praxis zu versagen. ich hätte ein ganzes jahr wiederholen müssen. Was tat ich dummes wesen? ich flüchtete zu einen mann der 20 jahre älter war, ein spastiker war und mir noch meine letzte energie nahm. ich tat dies, weil ich endlich halt und liebe wollte, bekam dies nur leider nicht. ich hatte in wien keinen abschluss arbeitete dort aber ein halbes jahr im pflegebereich von montag bis sonntag, ohne pause. nebenbei kümmerte ich mich um meine freund, der von ordnung nichts hielt und dessen wohnung total keimig war. ich durfte nie bei ihm schlafen und er entzog mir seine nähe in dem ich immer in getrennten zimmern schlafen sollte. er rastete einmal auch völlig aus, nur weil ich angeblich zu laut musik gehört hatte zog an meine armen schliff mich auf den boden umher und sagte er wolle mich rausschmeissen. ich war nur am heulen und er schrieh dadurch nur noch mehr. es war wirklich schrecklich. später musste er ins krankenhaus mit verdacht auf krebs. ich arbeitete, besuchte ihn im krankenhaus und ich konnte irgendwann einfach nicht mehr. als er aus den krankenhaus entlassen wurde brach ich in wien meine zelte ab, sagte zu ihm ich wolle meine eltern nur besuchen, traute mich aber nicht ihn die wahrheit zu sagen. ich hatte angst vor ihm, panische angst. zuhause in deutschland konnte ich mich nicht mehr in mein umfeld fügen, ich fühlte mich nicht geliebt und willkommen und wollte so verrückt es klingt zu ihm zurück. wenn ich nicht meinen jetzigen freund kennen gelernt hätte, der mir sehr viel kraft gab und mir half aus dem ganzen raus zu kommen wäre ich wohl tatsächlich zu ihm zurück gegangen. ich machte sofort in deutschland angekommen ein praktikum in einer kita für ein halbes jahr, bekam am ende eine sehr gute beurteilung. nun bin ich erneut im 2. lehrjahr der sozialassistentin, um endlich einen abschluss zu bekommen nach den ganzen chaos und sehe mich fast gar nicht in der lage dazu. urplötzlich kam es dass ich mich total ausgebrannt fühlte. ich weiß aber dass ich sie nicht abbrechen darf, sonst nimmt meinen lebenslauf doch keiner mehr ernst.

um auf deine frage zu antworten, man darf leider nicht die ausbildung unterbrechen, zumindest nicht dass ich wüsste.ich muss die ausbildung noch bis juli aushalten habe nebenbei schriftliche, mündliche und praktische prüfungen. ich komme schulisch schon irgendwie klar nur habe ich so einen großen druck, mag die leute da nicht, fühle mich unwohl und will am besten nur weg oder schlafen. meine schule ist ein größeres unternehmen die mehrere ausbildungen anbeitet.

danke dass du dir das alles durchgelesen hast vielleicht verstehst du meinen werdegang dadurch besser. ich danke dir auch für die zeit die du dir nimmst, das hilft mir ungemein.

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14. Oktober 2009 um 18:21
In Antwort auf moana_12156564

Meine geschichte
also um das mal genauer zu erläutern. so genau nämlich, dass du in etwa weißt wie es zu den ganzen kommen konnte. ich habe zuerst eine ausbildung zur medizinischen dokumentationsassistentin gemacht in dresden, wo ich mit 17 schon alleine gewohnt habe aber sehr unglücklich war. nach langen ringen mit mir selbst habe ich die ausbildung abgebrochen, weil sie einfach nicht zu mir gepasst hat. dann habe ich eine neue ausbildungsstelle angeboten bekommen als sozialassitentin.dafür musste ich wieder umziehen.ich setzte mich natürlich selbst immens unter druck weil ich gute leistungen erbringen wollte, allen beweisen wollte dass ich kein versager bin der auch mal was zu ende bringt und weil mich die ausbildungsinhalte wirklich begeistern. dort war ich erfolgreich. ich hatte gute noten gute praktikaergebnisse, nette klassenkameraden udn war auch bei den lehrern sehr anerkannt ABER ich hatte Pech, irgendwie hatte ich in den allerletzten halben jahr einen totalen kraftverlust. ich hab mich echt schlecht gefühlt und wusste nicht woher das kommt. nebenbei hatte ich einen 20 jahre älteren mann den ich per internet kennen gelernt hatte und der aus wien kommt bereits getroffen. ich glaube ich dachte von ihm halt zu bekommen, wollte bei ihn sein und innerlich ging es mir immer schlechter, weil ich es nicht sein konnte und auch weil ich keine kraft mehr für die ausbildung hatte. irgendwie war meine batterie alle. nunja ich habe mein letztes praktikum nicht bestanden, hatte das gefühl ungerecht behandelt worden zu sein. aus diesem grund ( wegen meinen nichtbestehn) wurde ich nicht zu meinen prüfungen zugelassen und das sorgte für ein totales gefühlschaos. mein lehrer warf mir vor, ja nur theoretisch was drauf zu haben, aber in der praxis zu versagen. ich hätte ein ganzes jahr wiederholen müssen. Was tat ich dummes wesen? ich flüchtete zu einen mann der 20 jahre älter war, ein spastiker war und mir noch meine letzte energie nahm. ich tat dies, weil ich endlich halt und liebe wollte, bekam dies nur leider nicht. ich hatte in wien keinen abschluss arbeitete dort aber ein halbes jahr im pflegebereich von montag bis sonntag, ohne pause. nebenbei kümmerte ich mich um meine freund, der von ordnung nichts hielt und dessen wohnung total keimig war. ich durfte nie bei ihm schlafen und er entzog mir seine nähe in dem ich immer in getrennten zimmern schlafen sollte. er rastete einmal auch völlig aus, nur weil ich angeblich zu laut musik gehört hatte zog an meine armen schliff mich auf den boden umher und sagte er wolle mich rausschmeissen. ich war nur am heulen und er schrieh dadurch nur noch mehr. es war wirklich schrecklich. später musste er ins krankenhaus mit verdacht auf krebs. ich arbeitete, besuchte ihn im krankenhaus und ich konnte irgendwann einfach nicht mehr. als er aus den krankenhaus entlassen wurde brach ich in wien meine zelte ab, sagte zu ihm ich wolle meine eltern nur besuchen, traute mich aber nicht ihn die wahrheit zu sagen. ich hatte angst vor ihm, panische angst. zuhause in deutschland konnte ich mich nicht mehr in mein umfeld fügen, ich fühlte mich nicht geliebt und willkommen und wollte so verrückt es klingt zu ihm zurück. wenn ich nicht meinen jetzigen freund kennen gelernt hätte, der mir sehr viel kraft gab und mir half aus dem ganzen raus zu kommen wäre ich wohl tatsächlich zu ihm zurück gegangen. ich machte sofort in deutschland angekommen ein praktikum in einer kita für ein halbes jahr, bekam am ende eine sehr gute beurteilung. nun bin ich erneut im 2. lehrjahr der sozialassistentin, um endlich einen abschluss zu bekommen nach den ganzen chaos und sehe mich fast gar nicht in der lage dazu. urplötzlich kam es dass ich mich total ausgebrannt fühlte. ich weiß aber dass ich sie nicht abbrechen darf, sonst nimmt meinen lebenslauf doch keiner mehr ernst.

um auf deine frage zu antworten, man darf leider nicht die ausbildung unterbrechen, zumindest nicht dass ich wüsste.ich muss die ausbildung noch bis juli aushalten habe nebenbei schriftliche, mündliche und praktische prüfungen. ich komme schulisch schon irgendwie klar nur habe ich so einen großen druck, mag die leute da nicht, fühle mich unwohl und will am besten nur weg oder schlafen. meine schule ist ein größeres unternehmen die mehrere ausbildungen anbeitet.

danke dass du dir das alles durchgelesen hast vielleicht verstehst du meinen werdegang dadurch besser. ich danke dir auch für die zeit die du dir nimmst, das hilft mir ungemein.

Dazu
Wenn Du schreibst:"ich komme schulisch schon irgendwie klar nur habe ich so einen großen druck, mag die leute da nicht," hört sich das so an, dass es soooo schlimm nicht ist. Vorher hörte es sich für mich mehr danach an, dass Du so ziemlich am Ende bist.
Wenn Du meinst, Du hältst das bis Juli durch, dann ist es keine Frage, dass es gut wäre, erst einmal die Ausbildung zu Ende zu bringen.

Wie siehst Du das denn ?
Wie kritisch fühlt es sich an ?
Ansonsten gibt es auch noch Selbsthilfegruppen, die sich regelmäßig treffen. Vielleicht bekommst Du dort die Kontakte, die Dir im Moment fehlen ?

Es hört sich für mich auch so an, dass Du zu Abhängigkeit von Beziehungen neigst. Es gibt in manchen Städten eine Selbsthilfegruppe Namens "Release". Dort treffen sich Menschen, die mit verschiedensten Formen von Abhängigkeit kämpfen.

jaja

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14. Oktober 2009 um 18:36
In Antwort auf akeno_12890379

Dazu
Wenn Du schreibst:"ich komme schulisch schon irgendwie klar nur habe ich so einen großen druck, mag die leute da nicht," hört sich das so an, dass es soooo schlimm nicht ist. Vorher hörte es sich für mich mehr danach an, dass Du so ziemlich am Ende bist.
Wenn Du meinst, Du hältst das bis Juli durch, dann ist es keine Frage, dass es gut wäre, erst einmal die Ausbildung zu Ende zu bringen.

Wie siehst Du das denn ?
Wie kritisch fühlt es sich an ?
Ansonsten gibt es auch noch Selbsthilfegruppen, die sich regelmäßig treffen. Vielleicht bekommst Du dort die Kontakte, die Dir im Moment fehlen ?

Es hört sich für mich auch so an, dass Du zu Abhängigkeit von Beziehungen neigst. Es gibt in manchen Städten eine Selbsthilfegruppe Namens "Release". Dort treffen sich Menschen, die mit verschiedensten Formen von Abhängigkeit kämpfen.

jaja

Naja
ich bin auch ziemlich am ende. ich glaube nicht dass ich es bis juli aushalte dazu stimmt echt zu wenig bei mir. mit irgendwie klar kommen meinte ich eher, in der schule kann ich da sitzen und dahin dämmern, das ist anders als in der praxis, wo du aktiv sein musst, für die kinder ständig gut drauf sein solltest und wo jeder deiner schritte beurteilt wird. das problem in der schule ist, durch die leute in meiner klasse fühle ich mich so schlecht, weil sie mich nicht mögen und weil mich die ausbildung an sich runter zieht wegen der umsetzung der länge etc. das ich nach der schule so fertig bin, dass ich total gereizt bin, nicht vernünftig schlafen kann vor angst wieder hin zu müssen. am schlimmsten ist dies aber bei meiner praxis. ich habe eine wahnsinns angst zu scheitern, dann mag mich die eiene von meinen praxisanleitern nicht und das zieht mich auch total runter. ich habe momentan einfach nichts positives, was mir ausgleich geben könnte.

ich habe angst die ausbildung nicht zu bestehen, andererseits fürchte ich fast sie abbrechen zu müssen weil es gefühlsmäßig nicht anders geht

eint totales durcheinander

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14. Oktober 2009 um 18:49
In Antwort auf moana_12156564

Naja
ich bin auch ziemlich am ende. ich glaube nicht dass ich es bis juli aushalte dazu stimmt echt zu wenig bei mir. mit irgendwie klar kommen meinte ich eher, in der schule kann ich da sitzen und dahin dämmern, das ist anders als in der praxis, wo du aktiv sein musst, für die kinder ständig gut drauf sein solltest und wo jeder deiner schritte beurteilt wird. das problem in der schule ist, durch die leute in meiner klasse fühle ich mich so schlecht, weil sie mich nicht mögen und weil mich die ausbildung an sich runter zieht wegen der umsetzung der länge etc. das ich nach der schule so fertig bin, dass ich total gereizt bin, nicht vernünftig schlafen kann vor angst wieder hin zu müssen. am schlimmsten ist dies aber bei meiner praxis. ich habe eine wahnsinns angst zu scheitern, dann mag mich die eiene von meinen praxisanleitern nicht und das zieht mich auch total runter. ich habe momentan einfach nichts positives, was mir ausgleich geben könnte.

ich habe angst die ausbildung nicht zu bestehen, andererseits fürchte ich fast sie abbrechen zu müssen weil es gefühlsmäßig nicht anders geht

eint totales durcheinander

Gedanken
OK, was mir einfällt sind:

Psychotherapeut: Wohl auf jedem Fall sinnvoll einen auszusuchen, bei dem man ein gutes Gefühl hat. Hat aber das Problem, dass es wohl erst in ein paar Monaten losgehen kann.

Selbsthilfegruppe: Wenn's 'ne große Stadt ist, sollte es das geben. (z.B Release) gibt Listen bei der Krankenkasse.

Sozialpsychiatrischer Dienst: Da arbeiten Leute, die entweder Dich besuchen oder zu denen Du gehen kannst - 1,2,3 mal die Woche. Mit denen kann man reden und sie helfen auch praktisch bei psychischen Problemen im Alltag, die eine Unterstützung, Begleitung und Kontakt brauchen. Wird auch verschrieben und kostet dann nix.

Wohl am besten nach Deiner Ausbildung vielleicht nen Kur in einer psychosomatischen Klinik

Was hältst Du von alledem ?
Ist sowas für Dich vorstellbar ?
Denkst Du davon könnte etwas für Dich sein ?

jaja

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14. Oktober 2009 um 18:57

Schön geschrieben
Du hast genau das hinzugefügt, was bei mir fehlt ! Nämlich die einfühlsame Seite.

Einzige Anmerkung bzgl. Antidepressivum:
Ich denke, eine Überweisung zu einem Psychiater oder Neurologen ist da eine gute Idee, weil die mehr Erfahrung mit Antidepressiva und möglichen Nebenwirkungen haben, ggf. Alternativprodukte kennen, die bei so manchem Hausarzt fehlt.

jaja

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14. Oktober 2009 um 19:41
In Antwort auf akeno_12890379

Schön geschrieben
Du hast genau das hinzugefügt, was bei mir fehlt ! Nämlich die einfühlsame Seite.

Einzige Anmerkung bzgl. Antidepressivum:
Ich denke, eine Überweisung zu einem Psychiater oder Neurologen ist da eine gute Idee, weil die mehr Erfahrung mit Antidepressiva und möglichen Nebenwirkungen haben, ggf. Alternativprodukte kennen, die bei so manchem Hausarzt fehlt.

jaja

Liebe crueless
erst einmal tausend dank, deine worte geben mir mut und es hilft mir echt das alles einmal los zu werden.

du hast was von einem medikament geschreiben ads oder so, wofür ist das gut?

was kann ich tun um nicht zusammenzusacken?

tausend dank für alles

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14. Oktober 2009 um 20:06
In Antwort auf akeno_12890379

Dazu
Wenn Du schreibst:"ich komme schulisch schon irgendwie klar nur habe ich so einen großen druck, mag die leute da nicht," hört sich das so an, dass es soooo schlimm nicht ist. Vorher hörte es sich für mich mehr danach an, dass Du so ziemlich am Ende bist.
Wenn Du meinst, Du hältst das bis Juli durch, dann ist es keine Frage, dass es gut wäre, erst einmal die Ausbildung zu Ende zu bringen.

Wie siehst Du das denn ?
Wie kritisch fühlt es sich an ?
Ansonsten gibt es auch noch Selbsthilfegruppen, die sich regelmäßig treffen. Vielleicht bekommst Du dort die Kontakte, die Dir im Moment fehlen ?

Es hört sich für mich auch so an, dass Du zu Abhängigkeit von Beziehungen neigst. Es gibt in manchen Städten eine Selbsthilfegruppe Namens "Release". Dort treffen sich Menschen, die mit verschiedensten Formen von Abhängigkeit kämpfen.

jaja

Achja
ich war heute echt kurz davor alles hinzuschmeißen bei der praxis, ich dachte es geht einfach nicht, aber irgendwie habe ich mich doch durchgequält. am ende des tages habe ich aber ein gespräch mit der leterin der kita gesucht und das hat mir ein wenig geholfen, klarer zu sehen. ich habe ihr dort meine situation erklärt, natürlich nur in sehr groben zügen und sie meinte nur, sie würde mir raten erst mal den donnerstag noch zu gehen und dann hätte ich ja ferien. dort kann ich mir ja bewusst werden was das beste ist für mich. aus eigener erfahrung mit einigen praktikanten kann sie nur sagen, dass es sehr schwer ist wieder eine 2. chance zu bekommen bzw. sich danach wieder zurecht zu finden mit allem. also sollte ich echt versuchen da zu bleiben aus ihrer sicht, aber ich müsse natürlich selbst wissen was ich tue. sie sagte auch, dass das gespräch vertraulich bleibt und nun kann ich nur hoffen alles irgendwie hinzukriegen.

ich bin froh, dieses forum zu haben es tut echt gut das hier alles zu lesen und so viele gute tips zu bekommen bzw euer einfühlungsvermögen zu spüren

danke dafür

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14. Oktober 2009 um 20:41

Zeit
Beim Neurologen oder Psychiater dauert es im Gegensatz zu Psychotherapeuten nicht wirklich lange, einen Termin zu bekommen.
Diese beiden Berufsgruppen sind spezialisiert auf den Einsatz von Medikamenten im psychischen und nervlichen Bereich. Sie sind von berufswegen nicht die, die eine Psychotherapie anbieten (Ausnahme, wenn sie eine entsprechende Zusatzausbildung haben).

Hausärzte kennen sich oft nicht gut aus, mit diesen speziellen Medikamenten wie Antidepressiva. Sie wirken sehr viel komplexer, als Bludruckmedikamte oder Schmerzmittel.
Klar, verschreiben können Hausärzte auch Antidepressiva und tun das auch. Allerdings sind sie im allgemeinen überfordert, zu beurteilen, wie gut das Medikament anschlägt, ob besondere Symptome Nebenwirkungen oder noch Anpassungserscheinungen sind, wann es ggf. an der Zeit wäre, eine andere Substanz zu probieren. (Klar, wenn alles reibungslos geht, wäre das nicht notwendig gewesen)

Sie kann ihren Hausarzt ja einfach mal fragen, ob er ihr einen Termin beim Facharzt (Psychiater, Neurologen) besorgen kann.

jaja

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14. Oktober 2009 um 20:45
In Antwort auf moana_12156564

Achja
ich war heute echt kurz davor alles hinzuschmeißen bei der praxis, ich dachte es geht einfach nicht, aber irgendwie habe ich mich doch durchgequält. am ende des tages habe ich aber ein gespräch mit der leterin der kita gesucht und das hat mir ein wenig geholfen, klarer zu sehen. ich habe ihr dort meine situation erklärt, natürlich nur in sehr groben zügen und sie meinte nur, sie würde mir raten erst mal den donnerstag noch zu gehen und dann hätte ich ja ferien. dort kann ich mir ja bewusst werden was das beste ist für mich. aus eigener erfahrung mit einigen praktikanten kann sie nur sagen, dass es sehr schwer ist wieder eine 2. chance zu bekommen bzw. sich danach wieder zurecht zu finden mit allem. also sollte ich echt versuchen da zu bleiben aus ihrer sicht, aber ich müsse natürlich selbst wissen was ich tue. sie sagte auch, dass das gespräch vertraulich bleibt und nun kann ich nur hoffen alles irgendwie hinzukriegen.

ich bin froh, dieses forum zu haben es tut echt gut das hier alles zu lesen und so viele gute tips zu bekommen bzw euer einfühlungsvermögen zu spüren

danke dafür

Posts
Mein letzter Post war übrigens "Gedanken" gewesen. Vielleicht hast Du ihn ja übersehen, weil Du auf einen älteren von mir antwortest. Da hatte ich mal ein paar Anlaufpunkte genannt, die mir einfielen und gefragt, ob Du davon was für passend hältst.

Ja, wenn die Leiterin eine vertrauenswürdige Person ist, war es sicher gut, mit ihr zu reden, damit sie Dich besser versteht. Ist generell ein Risiko, aber es kann sich lohnen, wenn sie die richtige Person ist.


jaja

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14. Oktober 2009 um 21:04
In Antwort auf akeno_12890379

Gedanken
OK, was mir einfällt sind:

Psychotherapeut: Wohl auf jedem Fall sinnvoll einen auszusuchen, bei dem man ein gutes Gefühl hat. Hat aber das Problem, dass es wohl erst in ein paar Monaten losgehen kann.

Selbsthilfegruppe: Wenn's 'ne große Stadt ist, sollte es das geben. (z.B Release) gibt Listen bei der Krankenkasse.

Sozialpsychiatrischer Dienst: Da arbeiten Leute, die entweder Dich besuchen oder zu denen Du gehen kannst - 1,2,3 mal die Woche. Mit denen kann man reden und sie helfen auch praktisch bei psychischen Problemen im Alltag, die eine Unterstützung, Begleitung und Kontakt brauchen. Wird auch verschrieben und kostet dann nix.

Wohl am besten nach Deiner Ausbildung vielleicht nen Kur in einer psychosomatischen Klinik

Was hältst Du von alledem ?
Ist sowas für Dich vorstellbar ?
Denkst Du davon könnte etwas für Dich sein ?

jaja

Wow
ist so schwer zu beurteilen welche art von therapie die richtige ist.

vor einer selbsthilfegruppe hätte ich ehrlich gesagt ganz schön angst. ich will nicht, dass mich jemand kennt, oder ich weiß nicht ich hab die bedenken dass dann nicht genug auf meoin problem eingegangen wird, außerdem leide ich leider unter verharmlosung und das könnte dazu führen, dass ich nicht ernst genommen werde. das will ich aber endlich. ich will das mir geholfen wird, das ich halt habe und lösungen finde um aus dieser krise herauszukommen.

der sozialpsychatrische dienst klingt ganz gut, ich weiß nur nicht ob meine stadt das anbietet. ich hab echt angst das nicht das richtige dabei ist für mich

am meisten habe ich aber angst medikamente verschreiben zu bekommen, das will ich nicht. ich würd mir dabei so wertlos vorkommen, ich weiß auch nicht. es ist doch für mich irgendwie ein versagen die zu bekommen ohne selbst eine lösung zu finden.

würde nicht ganz viel ruhe auch was bringen?

das mit der klinik kann ich mir auch nur schwer vorstellen, da ich einfach selbst zu viel bezug dazu habe, weil ich ja einmal da gearbeitet habe. wenn es nicht anders gehen würde und die einzige möglichkeit wäre zu helfen würde ich es aber machen

danke für deine mühe.

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14. Oktober 2009 um 21:29
In Antwort auf moana_12156564

Wow
ist so schwer zu beurteilen welche art von therapie die richtige ist.

vor einer selbsthilfegruppe hätte ich ehrlich gesagt ganz schön angst. ich will nicht, dass mich jemand kennt, oder ich weiß nicht ich hab die bedenken dass dann nicht genug auf meoin problem eingegangen wird, außerdem leide ich leider unter verharmlosung und das könnte dazu führen, dass ich nicht ernst genommen werde. das will ich aber endlich. ich will das mir geholfen wird, das ich halt habe und lösungen finde um aus dieser krise herauszukommen.

der sozialpsychatrische dienst klingt ganz gut, ich weiß nur nicht ob meine stadt das anbietet. ich hab echt angst das nicht das richtige dabei ist für mich

am meisten habe ich aber angst medikamente verschreiben zu bekommen, das will ich nicht. ich würd mir dabei so wertlos vorkommen, ich weiß auch nicht. es ist doch für mich irgendwie ein versagen die zu bekommen ohne selbst eine lösung zu finden.

würde nicht ganz viel ruhe auch was bringen?

das mit der klinik kann ich mir auch nur schwer vorstellen, da ich einfach selbst zu viel bezug dazu habe, weil ich ja einmal da gearbeitet habe. wenn es nicht anders gehen würde und die einzige möglichkeit wäre zu helfen würde ich es aber machen

danke für deine mühe.

Zu Deinen Fragen
welche art von therapie:
Ich glaube, dass speziell Du am besten bei einem "tiefenpychologisch" arbeitenden Therapeuten aufgehoben bist, weil die ersten Ursachen schon in Deinem Elternhaus vor langer Zeit liegen und es gut wäre, wenn Du ein Gefühl erreichen würdest, als Person liebenswert zu sein und Dich selbst so zu sehen.
Noch wichtiger als die Arbeitsweise ist meiner Meinung nach die Person, zu der Du einen guten Draht haben mußt.

Die Menschen in Selbsthilfegruppen haben einerseits selber ähnliche Probleme wie Du und sind oft durch ihre Gespräche miteinander geübt, Dich auch zu unterstützen, Dich zu öffnen.
Da wird kaum einer dabei sein, der Dich nicht ernst nimmt.
Aber auch hier gilt, wie bei den Therapeuten: Hingehen und gucken, ob Du Dich da wohl fühlst.

sozialpsychiatrische Dienste gibt es in den meisten Städten von 100000 Einwohnern, bei vielen etwas kleineren aber wohl auch.

Die Angst vor Medikamenten kann ich persönlich verstehen und sehe das ähnlich. Es wäre bei mir aber mehr die Angst, weil ich das nicht wirklich einschätzen kann, was da passiert. Andererseits sind auch viele Menschen damit sehr zufrieden.
Als ein Versagen würde ich das keineswegs bezeichnen, sie zu nehmen. Sie nehmen Dir Deine Probleme auch nicht ab. Da mußt Du trotzdem ran, sie können Dir nur ggf. eine Zeitlang eine Stütze sein.

Ob ganz viel Ruhe was bringt ?
Ich glaube Ruhe in einem normalen Maß ganz sicher. Aber NUR Ruhe, wird Dir glaube ich nicht gut tun, weil Du dann wohl nicht wirklich zur Ruhe kommst, weil Du bei Deiner Einstellung daran denkst, dass Du eigentlich was anderes tun wolltest.

In wiefern hast Du selber Bezug zu psychosomatischen Kliniken ?

jaja

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14. Oktober 2009 um 23:01
In Antwort auf akeno_12890379

Zu Deinen Fragen
welche art von therapie:
Ich glaube, dass speziell Du am besten bei einem "tiefenpychologisch" arbeitenden Therapeuten aufgehoben bist, weil die ersten Ursachen schon in Deinem Elternhaus vor langer Zeit liegen und es gut wäre, wenn Du ein Gefühl erreichen würdest, als Person liebenswert zu sein und Dich selbst so zu sehen.
Noch wichtiger als die Arbeitsweise ist meiner Meinung nach die Person, zu der Du einen guten Draht haben mußt.

Die Menschen in Selbsthilfegruppen haben einerseits selber ähnliche Probleme wie Du und sind oft durch ihre Gespräche miteinander geübt, Dich auch zu unterstützen, Dich zu öffnen.
Da wird kaum einer dabei sein, der Dich nicht ernst nimmt.
Aber auch hier gilt, wie bei den Therapeuten: Hingehen und gucken, ob Du Dich da wohl fühlst.

sozialpsychiatrische Dienste gibt es in den meisten Städten von 100000 Einwohnern, bei vielen etwas kleineren aber wohl auch.

Die Angst vor Medikamenten kann ich persönlich verstehen und sehe das ähnlich. Es wäre bei mir aber mehr die Angst, weil ich das nicht wirklich einschätzen kann, was da passiert. Andererseits sind auch viele Menschen damit sehr zufrieden.
Als ein Versagen würde ich das keineswegs bezeichnen, sie zu nehmen. Sie nehmen Dir Deine Probleme auch nicht ab. Da mußt Du trotzdem ran, sie können Dir nur ggf. eine Zeitlang eine Stütze sein.

Ob ganz viel Ruhe was bringt ?
Ich glaube Ruhe in einem normalen Maß ganz sicher. Aber NUR Ruhe, wird Dir glaube ich nicht gut tun, weil Du dann wohl nicht wirklich zur Ruhe kommst, weil Du bei Deiner Einstellung daran denkst, dass Du eigentlich was anderes tun wolltest.

In wiefern hast Du selber Bezug zu psychosomatischen Kliniken ?

jaja

Medikamente
ich hätte auch ziemlich angst dass sie mein verhalten beeinflussen, das ich apathischer werde, zunehme oder ähnliches. deshalb möchte ich grundsätzlich alles dafür tun um die nicht nehmen zu müssen und irgendwie anders klar zu kommen. tiefenpsychologie kann ich mir vorstellen, allerdings ist es da ja bestimmt auch so, dass viele dinge wieder hoch kommen die man einst verdrängt hat und es einen danach erst mal schlechter geht. ich hab auch angst mich an sachen zu erinnern die ich so tief verdrängt habe weil sie mich zu sehr belasten könnten.

zur psychosomatischen klinik habe ich bezug, weil ich mal ein praktikum für 3 monate da gemacht hatte und gesehen habe wie sie in etwa vorgehen. da ich in einen kleinen ort wohne, würde ich auf keinen fall wollen, dass mich dann alle wiedererkennen. in unserer gegend gibt es nicht sehr viele möglichkeiten was die kliniken angeht und ich wil in keine in der ich selbst mal gearbeitet habe.
das geht mal gar nicht. in kliniken ist auch alles mit so starken einschränkungen verbunden und ich weiß nicht ob das die optimallösung wäre zumal die dazu neigen sehr gerne medikamente zu verschreiben.

so werd mich mal zu sozialpsychatrischen diensten schlau machen

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