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Alleinerziehend mit Ehemann

20. November 2017 um 19:58

Hallo ihr lieben,

mein mann und ich haben eine 3,5 jährige Tochter. Er arbeitet Vollzeit (min.60std Woche) ich studiere Vollzeit.
Unsere kleine ist ein absolutes Papa- Kind, sobald er heim kommt, hat sie nur noch Augen für ihn und es macht mich glücklich die Liebe zwischen beiden zu sehen.
leider arbeitet er viel, wodurch es häufig zu Streit kommt. Es liegt weniger an mir...... aber unsere Tochter fragt sehr oft warum er nicht kommt, warum er sie heute wieder nicht ins Bett bringt, warum er heute wieder nicht mit uns zu Abend isst und so langsam gehen mir die Argumente aus. Sie versteht es auch alles und belässt es bei meiner Antwort aber traurig ist sie trotzdem wahnsinnig....
Nach dem letzten Streit, der vollkommen eskaliert ist, hat er sich ein neuen Job gesucht. Ziel war es, ein paar Stunden weniger zu arbeiten. Und was ist jetzt? Es ist schon wieder die selbe sch**sse!!!! Heute morgen ist er um 07;00 aus dem Haus und es kam eben wieder die Nachricht, dass es später wird.... mittlerweile ist es 20 Uhr! 
Ich kann manchmal einfach nicht mehr! Ich liebe unsere Tochter über alles und mach auch alles sehr sehr gerne aber es ist eine enorme Belastung, sich um alles ständig alleine zu kümmern. Ich bringe sie in die Kita, hetzte in die Uni, nachmittags zurück in die Kita, einkaufen, kochen, putzen, Kind bespaßen usw. Wenn die kleine schläft lerne ich meistens noch bis 22 Uhr und falle tot ins Bett um am nächsten morgen wieder wie ein Soldat stramm zu stehen  

wie soll das nur weitergehen? 
jammere ich auf hohem Niveau? Was meint ihr???

danke fürs lesen

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Top 3 Antworten

20. November 2017 um 20:27
In Antwort auf kati19901

Hallo Herbstblume, danke für dein Post! 
Inwiefern ist es hier Flucht? 
Ich geh meinem Studium nach, weil es das ist was mich erfüllt. Trotzdem bin ich den ganzen Nachmittag für mein Kind da und lerne wenn sie schläft um die Zeit voll mit ihr zu nutzen. 
Ich liebe meinen Mann, genauso wie am ersten Tag sonst würde ich das garnicht mitmachen!!! 
Ich weiß einfach nicht weiter und bin absolut ratlos und verzweifelt was die gemeinsame Zeit angeht.

ich glaube, du hast mich absolut nicht verstanden 

ich denke, die herbstblume hat dich ganz gut verstanden. im übrigen sehe ich es wie sie.

dein mann flüchtet sich in die arbeit. selbst in seinem neuen job arbeitet er weit mehr, als er müsste.
die frge ist, warum er das tut.

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20. November 2017 um 20:05

Tja, ihr könnt euch anscheinend weder auf ein Miteinander noch aufbFamilienleben einigen... da spricht nicht viel Liebe und Kommunikation heraus. Hast du ihn eigentlich mal gefragt ob er überhaupt noch will? Habe Zweifel. 
Und dass beide Eltern bei so einem kleinen Kind ganztägig beschäftigt sind ist zwar heutzutage üblich- werde ich aber nicht verstehen. Dafür setzt man doch keine Kinder in die Welt? Für mich ist das die reinste Flucht voreinander- jeder für sich selbst.

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20. November 2017 um 20:11
In Antwort auf herbstblume6

Tja, ihr könnt euch anscheinend weder auf ein Miteinander noch aufbFamilienleben einigen... da spricht nicht viel Liebe und Kommunikation heraus. Hast du ihn eigentlich mal gefragt ob er überhaupt noch will? Habe Zweifel. 
Und dass beide Eltern bei so einem kleinen Kind ganztägig beschäftigt sind ist zwar heutzutage üblich- werde ich aber nicht verstehen. Dafür setzt man doch keine Kinder in die Welt? Für mich ist das die reinste Flucht voreinander- jeder für sich selbst.

Hallo Herbstblume, danke für dein Post! 
Inwiefern ist es hier Flucht? 
Ich geh meinem Studium nach, weil es das ist was mich erfüllt. Trotzdem bin ich den ganzen Nachmittag für mein Kind da und lerne wenn sie schläft um die Zeit voll mit ihr zu nutzen. 
Ich liebe meinen Mann, genauso wie am ersten Tag sonst würde ich das garnicht mitmachen!!! 
Ich weiß einfach nicht weiter und bin absolut ratlos und verzweifelt was die gemeinsame Zeit angeht.

ich glaube, du hast mich absolut nicht verstanden 

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20. November 2017 um 20:24
In Antwort auf kati19901

Hallo Herbstblume, danke für dein Post! 
Inwiefern ist es hier Flucht? 
Ich geh meinem Studium nach, weil es das ist was mich erfüllt. Trotzdem bin ich den ganzen Nachmittag für mein Kind da und lerne wenn sie schläft um die Zeit voll mit ihr zu nutzen. 
Ich liebe meinen Mann, genauso wie am ersten Tag sonst würde ich das garnicht mitmachen!!! 
Ich weiß einfach nicht weiter und bin absolut ratlos und verzweifelt was die gemeinsame Zeit angeht.

ich glaube, du hast mich absolut nicht verstanden 

Mit Flucht meinte sie glaub ich die Flucht vor dir und dem ...

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20. November 2017 um 20:27
In Antwort auf kati19901

Hallo Herbstblume, danke für dein Post! 
Inwiefern ist es hier Flucht? 
Ich geh meinem Studium nach, weil es das ist was mich erfüllt. Trotzdem bin ich den ganzen Nachmittag für mein Kind da und lerne wenn sie schläft um die Zeit voll mit ihr zu nutzen. 
Ich liebe meinen Mann, genauso wie am ersten Tag sonst würde ich das garnicht mitmachen!!! 
Ich weiß einfach nicht weiter und bin absolut ratlos und verzweifelt was die gemeinsame Zeit angeht.

ich glaube, du hast mich absolut nicht verstanden 

ich denke, die herbstblume hat dich ganz gut verstanden. im übrigen sehe ich es wie sie.

dein mann flüchtet sich in die arbeit. selbst in seinem neuen job arbeitet er weit mehr, als er müsste.
die frge ist, warum er das tut.

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20. November 2017 um 20:29

dein Mann hat extra den Jib gewechselt um mehr Zeit zu haben und nun steckt er schon wieder in ner 60 Std Woche??

Schon seltsam.. kann er sich denn nich gegen mehr überstunden durchsetzten? Wieso lässt er überhaupt zu, dass er wieder so viel arbeitet?
Bist du sicher, dass dein Mann wegen der Arbeit von zu Hause feenbleibt und nicht etwa wegen dir oder dem Kind?

Hast du mit deinem Mann darüber gesprochen? Was sagt er dazu? 

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20. November 2017 um 23:46
In Antwort auf kati19901

Hallo ihr lieben,

mein mann und ich haben eine 3,5 jährige Tochter. Er arbeitet Vollzeit (min.60std Woche) ich studiere Vollzeit.
Unsere kleine ist ein absolutes Papa- Kind, sobald er heim kommt, hat sie nur noch Augen für ihn und es macht mich glücklich die Liebe zwischen beiden zu sehen.
leider arbeitet er viel, wodurch es häufig zu Streit kommt. Es liegt weniger an mir...... aber unsere Tochter fragt sehr oft warum er nicht kommt, warum er sie heute wieder nicht ins Bett bringt, warum er heute wieder nicht mit uns zu Abend isst und so langsam gehen mir die Argumente aus. Sie versteht es auch alles und belässt es bei meiner Antwort aber traurig ist sie trotzdem wahnsinnig....
Nach dem letzten Streit, der vollkommen eskaliert ist, hat er sich ein neuen Job gesucht. Ziel war es, ein paar Stunden weniger zu arbeiten. Und was ist jetzt? Es ist schon wieder die selbe sch**sse!!!! Heute morgen ist er um 07;00 aus dem Haus und es kam eben wieder die Nachricht, dass es später wird.... mittlerweile ist es 20 Uhr! 
Ich kann manchmal einfach nicht mehr! Ich liebe unsere Tochter über alles und mach auch alles sehr sehr gerne aber es ist eine enorme Belastung, sich um alles ständig alleine zu kümmern. Ich bringe sie in die Kita, hetzte in die Uni, nachmittags zurück in die Kita, einkaufen, kochen, putzen, Kind bespaßen usw. Wenn die kleine schläft lerne ich meistens noch bis 22 Uhr und falle tot ins Bett um am nächsten morgen wieder wie ein Soldat stramm zu stehen  

wie soll das nur weitergehen? 
jammere ich auf hohem Niveau? Was meint ihr???

danke fürs lesen

hat er ein Burnout und/oder eine Geliebte?

...viel arbeiten..ok..aber permanent?Hast Du mal nachgecheckt ob er wirklich die ganze Zeit arbeitet oder nur vor sich selbst und Frau und Kind davon läuft?

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21. November 2017 um 3:14

Nein du jammerst nicht auf hohem Niveau.
In machen Jobs bei uns Männern wird gnadenlos erpresst. (Manche stehen kurz vorm Herzinfarkt). Wenn du verlangst, dass er den neuen Job aufgibt, dann hat er selbst gekündigt in der Probezeit. ALG1 wird ihm daraufhin gestrichen werden. Sein Einkommen wird komplett wegfallen. Ihr werdet dann Unterhaltsvorschuss und Sozialhilfe beantragen müssen. Eventuell Umzug in eine 2,5 Zi-Whg; wenn die bisherige über dem Satz ist.

Jobwechsel nur, wenn er einen neuen Vertrag in der Tasche hat.
Oder Gewerkschaft/Anwalt.

Lg

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21. November 2017 um 5:23

Wir können noch einen Mitarbeiter im Ruhrgebiet gebrauchen. Immer 10-11h, selten 12h.

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21. November 2017 um 7:02

Bei uns bekommt der Mitarbeiter eine Aufgabe, die nur in 10-11h zu schaffen ist. Täglich muss er einen Arbeitsbericht abgeben; 1x monatl. den Spesenzettel ausfüllen. Gibt dann 12€ Spesen arbeitstäglich.
Das bedeutet, bei uns ist jeder überwacht und hat gar keine Zeit für was nebenbei.
Würde einer länger brachen, dann wird eine Erklärung verlangt, damit bei den Auftraggebern glaubhaft Verzögerungen angegeben können.

Also ich habe auch ein grösseres "Kind" und benütze Freisprechanlage. 

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21. November 2017 um 10:00

Ich denke, dem Familienvater gehen Kind+Frau aufjedenfall vor. Nur kann ein Familienvater gezwungen+erpresst werden; weil der seine Familie ernährt und sich daher vieles gefallen lassen muss; der würde nie kündigen, nur weil 3x was mit den Arbeitszeiten nicht in ordnung war. 
Deswegen habe ich mich hier eingeklinkt, weil ich ein ähnliches, noch lebendes Versuchsobjekt bin. Es ist mir klar, dass man mir das mit dem Zwang nicht so ohne weiteres abnimmt oder nicht abnehmen kann, weil die Vorstellung fehlt.

Auf der einen Seite zerren Frau+Kind am Familienvater, auf der anderen Seite der "Arbeitgeber". Solche Männer kann es auch "zerreissen", daher sie können (schwer)krank werden.
So bitte ich, dies zu bedenken. 

Ein Jugendfreund von mir hat z.B. eine steile Karriere hingelegt: 1er Abi, Studium, und ab ca. 30 J. Abteilungsleiter im S-Konzern. Mit 34 J. ist er an Herzinfarkt gestorben. Er hinterliess 1 Frau mit 2 kleinen Kindern. +++ 

Bitte mit Misstrauen und Vorwürfen vorsichtig umgehen. Es ist möglich, dass er sich in einer Zwangssituation befindet, aus der er alleine nicht herauskann; allenfalls mit Unterstützung seiner Frau. 
Es ist mir klar, dass die TE eine angestaute Wut hat, die entladen werden will. Vielleicht hilft es ihr tatsächlich, wenn sie mehr Einblicke in seine Arbeit bekommt.

Ich sags ungern: Man lebt nur noch fürs Wochenende. Gar nicht schön; ich tu's z.B. so seit 8 Jahren. Aber am WE die Seelen baumeln lassen; mit ihm auch über seine Arbeit sprechen. Vielleicht ist er froh, in seiner Frau die verlässliche Empfängeradresse zu wissen und erzählt von selbst was so passiert...

 

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21. November 2017 um 10:06
In Antwort auf kati19901

Hallo Herbstblume, danke für dein Post! 
Inwiefern ist es hier Flucht? 
Ich geh meinem Studium nach, weil es das ist was mich erfüllt. Trotzdem bin ich den ganzen Nachmittag für mein Kind da und lerne wenn sie schläft um die Zeit voll mit ihr zu nutzen. 
Ich liebe meinen Mann, genauso wie am ersten Tag sonst würde ich das garnicht mitmachen!!! 
Ich weiß einfach nicht weiter und bin absolut ratlos und verzweifelt was die gemeinsame Zeit angeht.

ich glaube, du hast mich absolut nicht verstanden 

Du sagst du liebst ihn aber ihr entfernt euch immer mehr räumlich und zwischenmenschlich. Ob er dich auch noch wirklich liebt?
Wenn ich einen Menschen wirklich liebe suche ich dessen Gesellschaft, kommuniziere mit ihm, interessiere mich für dessen Wohlbefinden und Nöte...

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21. November 2017 um 10:29

Mich würde auch mal interessieren, was für einen Beruf er hat bzw. was für Arbeitsstellen das sein sollen. Es gibt in jeder Branche Stellen, die einen nicht von vorn bis hinten ausbeuten. Irgendwo gibt es außerdem auch gesetzlich geregelte Grenzen. Selbst für einen Single wäre eine regelmäßige 60h Woche auf Dauer extrem. Sowas ist nur noch ungesund und wenn man eine kleine Familie hat, geht das einfach nicht. Das kann man doch ändern.

Ansonsten... Gibt es denn keine Verwandten oder Freunde, die dir ab und zu unter der Woche unter die Arme greifen können? Und wenn es nur ein Tag pro Woche ist... Einfach, dass auch du durchschnaufen kannst. Babysitterin wäre auch eine Möglichkeit. Oder mal länger in der Kita lassen, wenn das bei euch möglich ist. Das hat absolut nichts mit "Kind abschieben" zu tun. Du musst nicht 100% deiner Freizeit mit deinem Kind verbringen, das ist nur eine romantisierte Vorstellung von selbsternannten Supermüttern. Aber auf Dauer macht so eine Situation kaputt. Dich und alles rundherum mit.

Auf jeden Fall musst du dich mit deinem Mann zusammen setzen. Gebt die Kleine am Wochenende mal ein paar Stunden ab, macht es euch zu zweit gemütlich und redet über die ganze Situation. Es muss eine Lösung her und es wird nicht aufgestanden, bis es eine gibt.

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21. November 2017 um 11:08

Ich glaube, dass das vorgeschoben ist, dass er soviel arbeiten muss und in der neuen Firma vom Regen in die Traufe kam... ausser er wäre selbständig, da erlebe ich das öfter... zumal kein Körper, dieses Pensum an Stunden auf Jahre ohne Schäden aushält. Entweder ist ihm die Karriere wichtiger oder er "flüchtet" vor der Familie, weil er das nicht so möchte ...
Meiner war auch mal so, da waren wir aber noch kinderlos und er hielt das nicht lange aus... er war dann fix und fertig, psychisch und körperlich und unsere Beziehung Stand zu dieser Zeit auch auf sehr wackeligen Beinen ...
Stand heute:
Mein Mann arbeitet von Montag bis Donnerstag auch viel. Verlässt um sechs das Haus und kommt gegen 18.30/19.00 Uhr nach Hause. Freitags jedoch sieht er zu, dass er spätestens 14.30 Uhr zu Hause ist und Samstags arbeitet er wirklich nur, wenn's "brennt". Das kommt nur wenige Male im Jahr vor.
Er sagte letztens erst in der Firma, weil gefragt wurde, warum er so strikt sei, dass seine Familie vorgeht und sein Kind bald zwei Kinder, nur einmal klein sind und ihm das nie einer zurück geben kann was er da verpassen würde! 
Er würde sich auch nie vom Chef erpressen lassen, eher würde er mit Kündigung drohen und es durchziehen und das weiß der Chef... er würde auch glücklicherweise jederzeit und sofort woanders anheuern können. 

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21. November 2017 um 11:18

Ja. Wenn jemand das wirklich will findet er da auch eine Möglichkeit.

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21. November 2017 um 11:24
In Antwort auf herbstblume6

Ja. Wenn jemand das wirklich will findet er da auch eine Möglichkeit.

Selbst dann, wenn man finanziell etwas zurück stecken müsste! Sind die Kinder groß kann man immer noch wieder mehr arbeiten, wenn man das möchte! Doch Kinder zu bekommen und sie dann nicht groß werden sehen ist doch sch... 

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21. November 2017 um 13:57
In Antwort auf kati19901

Hallo ihr lieben,

mein mann und ich haben eine 3,5 jährige Tochter. Er arbeitet Vollzeit (min.60std Woche) ich studiere Vollzeit.
Unsere kleine ist ein absolutes Papa- Kind, sobald er heim kommt, hat sie nur noch Augen für ihn und es macht mich glücklich die Liebe zwischen beiden zu sehen.
leider arbeitet er viel, wodurch es häufig zu Streit kommt. Es liegt weniger an mir...... aber unsere Tochter fragt sehr oft warum er nicht kommt, warum er sie heute wieder nicht ins Bett bringt, warum er heute wieder nicht mit uns zu Abend isst und so langsam gehen mir die Argumente aus. Sie versteht es auch alles und belässt es bei meiner Antwort aber traurig ist sie trotzdem wahnsinnig....
Nach dem letzten Streit, der vollkommen eskaliert ist, hat er sich ein neuen Job gesucht. Ziel war es, ein paar Stunden weniger zu arbeiten. Und was ist jetzt? Es ist schon wieder die selbe sch**sse!!!! Heute morgen ist er um 07;00 aus dem Haus und es kam eben wieder die Nachricht, dass es später wird.... mittlerweile ist es 20 Uhr! 
Ich kann manchmal einfach nicht mehr! Ich liebe unsere Tochter über alles und mach auch alles sehr sehr gerne aber es ist eine enorme Belastung, sich um alles ständig alleine zu kümmern. Ich bringe sie in die Kita, hetzte in die Uni, nachmittags zurück in die Kita, einkaufen, kochen, putzen, Kind bespaßen usw. Wenn die kleine schläft lerne ich meistens noch bis 22 Uhr und falle tot ins Bett um am nächsten morgen wieder wie ein Soldat stramm zu stehen  

wie soll das nur weitergehen? 
jammere ich auf hohem Niveau? Was meint ihr???

danke fürs lesen

Es gibt zwar zunehmend mehr Männer, die Elternzeit nehmen oder Teilzeit arbeiten und sich auch für die Kindererziehung engagieren, doch meistens sind wir Frauen für die Erziehung und Betreuung  des Kindes zuständig. So sind viele Frauen  in den frühen Kinderjahren "alleinerziehend" auch mit zwei Kindern, da sie  hauptsächlich die Betreuung übernehmen, Tag und Nacht - trotz Berufstätigkeit oder Studium. Den Spagat Kind, Mann und Beruf zu meistern, erfordert viel Aufmerksamtkeit und vor allem viel Motivation. Viele Frauen haben einen zu hohen Anspruch an sich und "verzweifeln" eher an den eigenen Ansprüchen...die eigenen Ansprüche sind es, die es erschweren Erziehung als un-anstrengend zu empfinden...sofern Kinder das aufrichtige Interesse der Eltern erhalten, "etwas" zu essen und Liebe bekommen, sind sie bescheiden und zufrieden.
 
Ich nehme an, dein Mann zieht sich nicht absichtlich aus der Kinderbetreuung heraus.Er folgt möglicherweise eher einem bekannten Muster...Du scheinst mehr von ihm zu erwarten, dann hilft euch nur das Thematisieren, rede mit ihm.    

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21. November 2017 um 15:55

Huhu Lana,
da stimme ich dir zu: Zulasten der Familie.

Tja, die Männer verdienen halt nicht die gleichen Brötchen. Ich z.B. verdiene nur kleine Brötchen für die Chefs. Obwohl ich etwas"Gescheites" gelernt habe, blieben mir die hochdotierten Jobs schicksalsbedingt verwehrt. Irgendwann musste ich mit mir selbst darüber ins reine kommen, nur noch dieses Arbeiterleben leben zu können.

In der Ehezeit wollte ich nach der Kindererziehungszeit wieder zurück in meinen Beruf. Ich wurde aber in den ersten 2 Jahren nur ausgenutzt. 14h tägl. - und pünklich vor Ende der Probezeit die Kündigung auf dem Küchentisch. Immer 2-5 Monate Arbeit, dann 2-4 Monate arbeitslos... und so fort. Nach 2 Jahren hatte meine Frau die Faxen dicke mit mir und drohte mir (nicht nur wegen meinen Jobs) mit Scheidung.
Da sagte ich ihr, dass ich beim Arzt wegen meinen Bein-Krämpfen war (Schlafmangel) - und der Arzt mir direkt ins Gesicht sagte, wenn ich so weitermache, kann ich auch an Herzinfarkt krepieren. Nur weil ich nicht rauche, brauche ich nicht glauben, dass mir das nicht auch passieren kann.
Meine Frau nur: Du liegst mir trotzdem auf dem Geldbeutel und ich muss dich immer durchfüttern, wenn du arbeitslos bist. Und bleibe mir nur fern mit dieser Arzt-Sch****e!

2008 machte ich dann den grossen Wurf: Ich sagte meiner Frau, dass ich nun Aussicht auf einen jahrelangen Job hätte; Nachteil wäre, dass es tägl. bis 12h dauern kann. Ihre Antwort war: Unterschreibe den Vertrag, sie sei so froh, dass ich endlich was festes habe; sie freut sich sehr. Und wegen den 12h soll ich mir keine Gedanken machen, sie sei flexibel. Ich komme ja wenigstens sicher jeden Tag nachhause.

2009 - Da war ich gerade 1 Jahr in dem besagten festen Arbeiter-Job, verliess meine Frau mich für das Trennungsjahr. Und machte mich ab da zum Ki-Unterhaltszahler.
Vor Gericht bekommt ein Unterhaltszahler kein Verständnis dafür, wenn er einen bestehenden Job und somit die Einnahmequelle eigenmächtig kündigt, sagte mir mein Anwalt. Also unter allen Umständen diesen Job festhalten.

Heute führe ich das kleine Arbeiterleben mit Mietwohnung, 1 kleines Auto und Handy+Laptop. Unterhalt zahle ich auch, und gerne. Es gibt nur noch einen Menschen, der mich aufrichtig liebt: Unsere Tochter! Die ist klug und gut geraten und wird voraussichtlich auch demnächst zu mir ziehen.
Ansonsten kann ich alles vergessen auf dem Heiratsmarkt. Für einen Arbeiter interessiert sich niemand. Bäääähhh zu lange Arbeitszeiten und so.....

Muss mir aber egal sein; ich habe mich mit dem Schicksal abgefunden - und dieses kleine Pflänzchen "Glück" in mir ist unverwüstbar.

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22. November 2017 um 13:49

Die Unterstellungen hier finde ich auch ziemlich heftig. Ich frag mich grad in welchen geschützten Werkstätten hier manche arbeiten, wenn sie das nicht kennen. All In, Überstunden nach und nöcher, es wird Mehrarbeit erwartet, ectr...Lest ihr eigentlich mal die Stellenanzeigen? Zusätzlich ist diese Familie auf sein Einkommen angewiesen, da kann es gut sein, das der ganze Druck auf ihm lastet und er es nicht wagt weniger zu arbeiten. Ich kenne Firmen, da wirst entlassen, wenn du vor 20 Uhr heimgehst, da man ja so ein unproduktiver Mitarbeiter ist, der sich nicht mit der Firma identifiziert. Einem Freund von mir wurde mit Entlassung gedroht weil er sich nach der Geburt des Kindes eine (!) Woche freinehmen wollte. Mein Mann hat nach drei Jobwechsel jetzt immerhin eine Stelle wo er nur noch 50 Stunden arbeiten muss, nicht mehr 60-80 wie vorher. Aber er hat sich den Wechsel und das Risko leisten können, weil wir keine Kinder haben und ich auch verdiene. Seine ehemaligen Arbeitskollegen sitzen immer noch bis nach 22 Uhr im Büro, auch mit Frau und Kind zuhaus. Die können nicht so einfach gehen oder weniger arbeiten, sonst droht die Arbeitslosigkeit.
Liebe TE, wenn du willst, das dein Mann weniger arbeitet wirst du ihm die Möglichkeit geben müssen, indem du arbeitest oder ihr auf das Geld verzichtet. Ihm aber die Hölle heiß zu machen und rumzustreiten, während du studieren gehst und dich völlig drauf verlässt, dass er das Geld schon herbeischafft find ich maximal falsch!

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22. November 2017 um 14:19

@venusfinsternis 

Was ist das denn für ein Kommentar? 
Mein Mann verdient wirklich sehr gutes Geld und es würde auch noch reichen wenn er ein paar Stunden abgeben würde!
von was wir leben ist hier auch nicht der Punkt! 

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