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Alle Frauen wollen nur das Eine

25. Februar 2015 um 16:03

Hallo Leute,

Ich will hier nicht zu viel erzählen, deswegen die Kurzfassung.

Ich habe ein Mädchen kennengelernt, was in ihrem Leben was tolles aufgebaut hat. Einen tollen Freund, finanzielles und materielles Gut im großen Stil und viele Freunde. Seit ich sie kennengelernt habe, ging ihr Leben immer weiter Berg ab. Durch eine Schwangerschaft stieg ihr Glück. Sie war zwar jung, konnte es sich aber locker leisten und ihr Freund war seit 3 Jahren bei ihr. Beruflich hat sie auch keine Probleme, weil sie das Abi dieses Jahr erst beendet und dann eine Pause einlegen würde. Doch dann kam alles. Ihr Freund verließ sie, ihre schlimme Vergangenheit (jahrelange Vergewaltigung von Stiefvater + sehr viel mehr schlimmere DInge) holte sie ein. Sie wurde wieder vergewaltigt, einer ihrer Ex'n arbeitete mit ihrem Stiefvater zusammen, um sie zu Drohen, Gewalt, Vergewaltigung waren Altag. Sie hat sich keinen getraut was zu sagen... außer dann mir, der die ganze Zeit ein Ohr für sie hatte. Ihr Baby im Bauch wurde von denen getötet, ihr Bruder mit dem Auto überfahren... Sie brach zusammen, ihr Leben fiel auseinander... Die beiden konnten verhaftet werden und sind im Gefängnis. Ich baute sie auf, sie verliebte sich in mich, war aber psychisch sehr schwach... Sie ist jede Nacht aufgewacht und hat stundenlang geschrien und um sich geschlagen... Irgendwann hat die Beziehung sie auch belastet, ich wohne etwas weiter weg, wodurch ich 1 Stunde mit dem Auto zu ihr brauche... Sie kam mit der Entfernung nicht klar und zerbrach daran immer mehr... Sie hat sich die Pulzader durchgeschnitten... Sie braucht jemanden, der immer in 3 Minuten da ist für sie... Ich geh in eine andere Schule, in einer anderen Stadt, da war dass einfach nicht immer möglich... Ich schwänzte die Schule, damit ich für manche Tage die ganze Zeit für sie da sein konnte, bei ihr zu Hause.. Aber es reichte einfach nicht... Ich habe irgendwann den Entschluss gefasst, mich von ihr zu trennen und sie mit einem Kerl zusammenzubringen, aus ihrer Umgebung, damit sie eine bessere Stütze hat... Obwohl ich und sie uns über alles lieben, habe ich diesen Gedanken in die Tat umgesetzt... Anfangs war es die reinste Folter... Sie war kurz davor in die "strenge" Psychatrie zu kommen, weil sie es nicht ausgehalten hat... Ich habe weiter mit ihr geschrieben und war für sie da, aber ich wollte ihr nicht mehr die Last geben, der Beziehung... Ein Klassenkamerad bat ich um Hilfe... Er ging zu ihr und lenkte sie ab... Mit der Zeit entwickelte es sich zwischen den beiden... Nun sind die beiden zusammen, sie konnte die Gefühle für mich auf ihn übertragen, was ich auch so wollte.... Aber was ich jetzt durchleide, hätte ich nie gedacht. Ich liebe sie immer noch so sehr, bereue aber meine Tat nicht, mich von ihr zu trennen, weil sie jetzt glücklicher ist. Und ich will das sie glücklich ist, wenn man eine Person über alles liebt, will man sie nicht für sich, man will für sie das Beste... Ich weiß nur nicht, wie ich das ertragen soll. Ich und sie sind immer noch sehr gute Freunde. Erzählen uns alles... Aber immer wenn ich höre, dass ihr Freund sie küsst, mit ihr schläft, selbst wenn er nur mit "Schatz" gerufen wird, zerfetzt es mein Herz jedes Mal in tausend Stücke... Ich breche manchmal in Tränen aus am Telefon und sag einfach, dass ich kurz weg muss... Es tut weh zu wissen, dass ich nicht der Mann sein kann, der mit ihr zusammen ist... Nur weil ich zu weit weg wohne.... Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich bin überfragt. Alles was ich spüre ist ein Dolch im Herz und ich bekomme diesen Schmerz nicht fort... Ich brauche einen Rat von euch....

Ps: Ich musste einfach eine Überschrift wählen, die viele User anspricht, deswegen passt die Überschrift nicht zum Text. Sorry, aber ich brauch einfach dringend einen Rat...

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25. Februar 2015 um 17:20

Sie hat nur noch gelitten...
Ich musste ihr eine Stütze geben, die für sie da sein konnte... Sie hat nur noch gelitten, sie hat Glassplitter geschluckt, weil sie es nicht mehr ausgehalten hat... Ich musste etwas tun, ich hatte jeden Tag die Angst, das sie sich umbringt... Der Kerl, mit dem ich sie zusammengebracht habe, ist für sie rund um die Uhr da. Er wohnt in der selben Straße. Ihr geht es jetzt gut.

Ich soll mich auf andere Frauen konzentrieren? Soll ich mich in eine Frau verlieben, mit noch mehr Problemen und sie vergessen? Das kann ich nicht.. Sie redet mit mir immer noch über alles und erzählt mir, was sie bedrückt, weil ihr Freund sie nicht ganz versteht. Aber er schenkt ihr die dauerhafte körperliche Nähe, die sie unbedingt braucht.
Der Dolch ist nur eine Einbildung, aber der Schmerz ist real. Ich liebe sie immer noch...

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25. Februar 2015 um 18:08

Eine neue Partnerin
Du hast vielleicht Recht. Ich wollte es so, dass sie glücklich ist. Ich muss den Schmerz überwinden und eine Partnerin für mich finden... Aber das ist leichter gesagt als getan...

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25. Februar 2015 um 18:43


Dieses Mädel braucht keinen Partner, sondern dringende psychologische Hilfe! Anstatt die mit einem anderen Mann zu verkuppeln, hättest du ihr lieber einen Besuch in einer Psychiatrie schmackhaft gemacht. Davon hätte sie mehr gehabt, denn krank ist sie immer noch und bleibt es auch. Die Probleme sind nur übertüncht, also verdrängt - sobald der andere Mann weg ist (Trennung; kommt in den besten Familien vor), bricht sie wieder zusammen.

Sie hat mehrere Suizidversuche hinter sich, damit spielt man nicht!

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25. Februar 2015 um 19:03

42 ^^
in dem Falle passt die Überschrift zur Antwort, denn 42 ist ja "die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest" (per Anhalter durch die Galaxis) - und damit die einzig mögliche Lösung eines solchen Problems.

Davon abgesehen: was auch immer Du auch tust, DU kannst IHRE Probleme nie lösen, was auch immer Du versuchst, auf diesem Weg werdet werdet Ihr beide daran zerbrechen. Was im übrigen genauso für "den Neuen" gilt.

Der einzige Mensch, der sie da wieder herausholen kann ist sie selbst. Alle anderen, selbst Psychologen, Therapeuten, Ärzte, die viel mehr Wissen und Erfahrung damit haben, als Du haben kannst, können dabei nicht mehr als *helfen*. Sie selbst holt sich heraus, oder sie bleibt dort, wo sie ist, in ihrem Leid und ihrem Schmerz. Einen anderen Weg gibt es nicht.

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25. Februar 2015 um 19:09

Geht leider nicht
Weil ich der Einzige bin, mit dem sie redet über ihre Probleme. Sie sagt immer noch nachts meinen Namen...
Ich mache Schule in meiner Stadt. Ich kann nicht zu ihr ziehen. Das geht finanziell garnicht, auch der Weg zu meiner Schule würde dann 3 Stunden dauern...

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25. Februar 2015 um 19:10
In Antwort auf avarrassterne

42 ^^
in dem Falle passt die Überschrift zur Antwort, denn 42 ist ja "die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest" (per Anhalter durch die Galaxis) - und damit die einzig mögliche Lösung eines solchen Problems.

Davon abgesehen: was auch immer Du auch tust, DU kannst IHRE Probleme nie lösen, was auch immer Du versuchst, auf diesem Weg werdet werdet Ihr beide daran zerbrechen. Was im übrigen genauso für "den Neuen" gilt.

Der einzige Mensch, der sie da wieder herausholen kann ist sie selbst. Alle anderen, selbst Psychologen, Therapeuten, Ärzte, die viel mehr Wissen und Erfahrung damit haben, als Du haben kannst, können dabei nicht mehr als *helfen*. Sie selbst holt sich heraus, oder sie bleibt dort, wo sie ist, in ihrem Leid und ihrem Schmerz. Einen anderen Weg gibt es nicht.

Psychologen...
Psychologen kann sie nicht ab. Sie war schon in einer Psychatrie und hat Angst vor diesen. Schlimme Erfahrungen.

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25. Februar 2015 um 19:12
In Antwort auf fusselbine


Dieses Mädel braucht keinen Partner, sondern dringende psychologische Hilfe! Anstatt die mit einem anderen Mann zu verkuppeln, hättest du ihr lieber einen Besuch in einer Psychiatrie schmackhaft gemacht. Davon hätte sie mehr gehabt, denn krank ist sie immer noch und bleibt es auch. Die Probleme sind nur übertüncht, also verdrängt - sobald der andere Mann weg ist (Trennung; kommt in den besten Familien vor), bricht sie wieder zusammen.

Sie hat mehrere Suizidversuche hinter sich, damit spielt man nicht!

Psychatrie
Sie war schon in einer. Sie hat panische Angst vor diesen bekommen. Steht sie nur vor einer Psychatrie bricht sie zusammen und weint. Ich und ihre Familie wollten es schon versuchen...

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25. Februar 2015 um 19:14

Ich bin weiter die wichtigste Person für sie
Ich bin weiter für sie da. Ich bin nun ein wichtiger Freund für sie, mit dem sie über alles redet. Eine Psychatrie ist nicht möglich. Sie hat panische Angst vor diesen. Sie war schonmal in einer...

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25. Februar 2015 um 19:20
In Antwort auf dieproblematik

Psychologen...
Psychologen kann sie nicht ab. Sie war schon in einer Psychatrie und hat Angst vor diesen. Schlimme Erfahrungen.

Kann ich nachvollziehen
hab ich da auch gemacht. Es soll aber welche geben, die tatsächlich helfen können. ^^

Dann kann sie das machen, was ich gemacht habe (ich bin weder vergewaltigt worden noch habe ich andere Gewalt durch andere Menschen erfahren wie sie, aber Jahre in Leid und Schmerz habe ich auch hinter mir) und selbst Psychologie zumindest in Teilen lernen - die Psychologie / Psychiatrie hat die Macht und die Mittel zu helfen, auch wenn ich an den Menschen, die diesen Beruf ausüben, zweifle.
Es braucht Wissen dafür, dass sie sich da helfen kann.
Theoretisch sollte ihr das in der Psychiatrie - zusammen wahrscheinlich mit medikamentöser Unterstützung (!) vermittelt werden - grundsätzlich kann man das auch selbst lernen, aber das ist heikel, man kann damit genauso viel zerstören wie gewinnen. Doch wenn es die einzige Option ist, ist es vielleicht auch die beste Option.
Oder sie findet einen anderen Weg, sich selbst (!!!) zu retten.
Oder sie bleibt in dem Leben, was sie hat, oder sie beendet es.
Es gibt keine andere Option. Von aussen kann sie keiner retten. Das KANN nur sie selbst.

Es gibt keinen anderen Weg.

Das ist eine bittere Wahrheit für alle Beteiligten, aber es ist so.

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25. Februar 2015 um 20:32

Ihr Zustand bessert sich aber
Es bessert sich langsam mit ihr, seit sie mit ihren neuen Freund zusammen ist. Irgendwann ist ihr Zustand stabil. Eine Psychatrie ist vielleicht garnicht mehr nötig.

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25. Februar 2015 um 20:51
In Antwort auf dieproblematik

Ihr Zustand bessert sich aber
Es bessert sich langsam mit ihr, seit sie mit ihren neuen Freund zusammen ist. Irgendwann ist ihr Zustand stabil. Eine Psychatrie ist vielleicht garnicht mehr nötig.

Nein
Psychiatrie ist so lange nicht nötig, wie sie diesen neuen Freund hat. Sobald der nicht mehr da ist, lächelt sie volle Kanne zurück in ihre Probleme!

Sie macht sich abhängig vom Partner, ohne diesen würde sie zusammenbrechen. Und das ist gefährlich, denn sie darf ihr Glück nicht von anderen Menschen abhängig machen.

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25. Februar 2015 um 20:51
In Antwort auf dieproblematik

Ihr Zustand bessert sich aber
Es bessert sich langsam mit ihr, seit sie mit ihren neuen Freund zusammen ist. Irgendwann ist ihr Zustand stabil. Eine Psychatrie ist vielleicht garnicht mehr nötig.

Das
wird niemals funktionieren.

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26. Februar 2015 um 1:56

Ihr Zustand bessert sich aber
Du hast wahrscheinlich Recht, dass dieses Brauch-Gefühl ihre Liebe für mich war. Das ändert trotzdem nicht, dass ich sie liebe. Ihr Zustand stabilisiert sich ja und wenn es so weiter geht kann sie auch ohne eine Beziehung stabil stehen. Sie ist ansich ein sehr starker Mensch. Solange sie mit ihrer Vergangenheit nicht wieder in Kontakt kommt, wird nichts mit ihr wieder passieren.

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26. Februar 2015 um 1:57

Leben umstrukturieren
Das Gespräch hatte ich mit ihr schon. Das wollte sie nicht, dass ich mein ganzes Leben für sie umdrehe, obwohl ich erstmit ihr 2 Monate zusammen wahr.

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26. Februar 2015 um 8:11

Stimme Dir zu
dass sich der Zustand mit einer *neuen* Beziehung vorübergehend und *augenscheinlich* bessert, ist glaube ich bei psych. Problemen relativ häufig. Das ist aber keine "Stabilisierung" sondern auch nur eine Forcierung der Verdrängung und hält vielleicht - höchstens- ein paar Monate und dann ist der Drops gelutscht.

Aber ich fürchte, der TE möchte lieber der Illusion glauben als an die Möglichkeit, dass wir Recht haben könnten.

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26. Februar 2015 um 9:41

Oder...
Robin Williams, der ebenfalls den Kampf gegen Depressionen verlor oder Ben Wettervogel, der leider auch nach einem Klinikaufenthalt keine Besserung erfuhr und dann seinen Kampf aufgab oder... und unzählige nicht-prominente Beispiele.

Depressionen und einige andere psychische Störungen / Krankheiten sind so oft heruntergespielt und nicht ernst genommen - aber sie sind eben dennoch de facto lebensgefährliche Krankheiten.
Jeder, der hier vor der Frage steht, wie ernst das zu nehmen ist, sollte davon ausgehen, es genau so wie eine lebensgefährliche körperliche Krankheit einzustufen. Auch da gibt es Menschen, die sich dagegen entscheiden, diese behandeln zu lassen - und diese Entscheidung ist m.E. auch das Recht eines jeden Menschen.
Aber immerhin ist die Anzahl derer, die glauben, das ein Tumor wieder von allein verschwindet, weil sich kurzzeitig die Symptome verbessern, doch um einiges geringer. Da wissen sie, dass der Tumor noch da ist, auch wenn er sich gerade nicht so stark auswirkt. Dass z.B. ein Trauma noch da ist, auch wenn es sich gerade nicht so stark auswirkt, scheint aber (nicht nur beim TE) etwas ganz anderes zu sein.

Man kann die Probleme nicht von aussen lösen, alle Hilfe, etwas abzunehmen und zu erleichtern, ohne dass die eigentlichen Probleme gelöst werden ist nur eine scheinbare Hilfe und frisst die Beteiligten auf, ohne wirklich etwas ausser augenscheinlicher und flüchtiger Erleichterung zu bewirken, die sich unglaublich schnell abnutzt. Der Fluch der weissen Ritter...

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