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Alkohol, Sport... Dann komme ich?

8. Juni 2015 um 13:58

Hallo ich brauche mal obj. Meinungen...
Mein Freund und ich (beide Ende 20) sind und wohnen seit einem jahr zusammen. Wir führen eig. eine sehr glückliche Beziehung, reden, haben Spaß zsm etc.... Ich wusste von Beginn an das er viel Sport macht und sonntags immer Spiele hat (5 mal/Woche ist er abends weg) und es ist eig auch ok für mich da ich dann auch etwas Zeit für mich habe und auch gerne mal zum Training mitkomme schön und gut. Das Problem an der Sache ist, das immer nach dem Sport noch zusammengesessen und gesoffen wird. Wir trinken beide gerne mal 2-3 Gläschen abends aber seit 2-3 Monaten leidet eben auch unser Sexleben darunter, weil ich es einfach nicht attraktiv finde wenn er angetrunken und dann auch müde ist. Dazu sagen muss ich, das mein Vater Alkoholiker war und meine Mutter saßmit zwei kleinen Kindern alleine da ,während er beim Sport und oft betrunken war, konnte sich nicht auf ihn verlassen, ihr Leben zog an ihr vorbei und die Beziehung ging kaputt.
Bei uns ist das auch Thema, dirses Muster wiederholt sich, ich habe einfach panische Angst das ich später das gleiche Problem habe, er den Sport und die Trinkerei der Familie vorzieht, ich möchte ihn nicht einengen, ihm sein Hobby verbieten, will mich auch nicht zu meckernden, verbietenden und unglücklichen Mutti degradieren lassen, die "nur" Haushalt, Kinder und einen Betrunkenen Mann dazu hat... Momentan bin ich sehr unglücklich, er versteht das aber es ändert s.nichts, er schreibt zwar immer das er mich über alles liebt das ist auch so aber zeigt es mir nicht, begehrt mich weniger und macht mir auch wenig Komplimente worunter ich sehr leide... Das (nagt an meinem Selbstbewusstsein) und die Angst vor der Zukunft, das ich dann in der "Falle" Sitze und sich nichts ändert machen für mich irgendwie keine Zukunft möglich in meinem Kopf obwohl ich ihn so liebe... Was soll ich tun? Wie kann ich ihm sagen wie sinnlos und entwürdigend das ist und ich nicht weiter weiss? Vielen Dank schon mal sry für den langen Text

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8. Juni 2015 um 14:12

Schön
und gut, dass du sein "Hobby" akzeptierst...wobei ich das nach dem Sport nicht als solches bezeichnen würde. Hört sich jetzt nicht so an als würde er ab und an mal was trinken, sondern jedes Mal nach dem Sport - und das grenzt für mich schon stark an ein Suchtverhalten.

Außerdem sollte er froh sein, dass du es so tolerierst, wenn er so oft trainieren geht...aber scheinbar nutzt er diese Situation mittlerweile so weit aus, dass es für eure Beziehung schädlich wird. Und ab dem Punkt müsste er eigentlich einsehen, dass er zumindest ein wenig mehr Rücksicht auf euch beide nimmt. Irgendwo lebt er da in einer Art Parallelwelt und merkt wahrscheinlich gar nicht, was er damit bei dir anrichtet.

Und wie bei fast jedem Beziehungsproblem: Reden, reden, reden! Wenn dich diese Thematik so sehr stört - was absolut nachvollziehbar ist - dann musst du ihn solange damit konfrontieren bis er es kapiert. Nicht nur einmal ansprechen, denn du leidest ja die ganze Zeit darunter.
Falls er das allerdings immer wieder abwinkt und so tut als könnte er es nicht ändern, würde ich ihm schon mitteilen, dass du diese Konstellation so auf Dauer nicht mehr mit machst und im Endeffekt Konsequenzen ziehen.

Was sagt er denn zu dem Ganzen, wenn du mit ihm darüber reden möchtest?

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8. Juni 2015 um 15:29
In Antwort auf vanillaskyv87

Schön
und gut, dass du sein "Hobby" akzeptierst...wobei ich das nach dem Sport nicht als solches bezeichnen würde. Hört sich jetzt nicht so an als würde er ab und an mal was trinken, sondern jedes Mal nach dem Sport - und das grenzt für mich schon stark an ein Suchtverhalten.

Außerdem sollte er froh sein, dass du es so tolerierst, wenn er so oft trainieren geht...aber scheinbar nutzt er diese Situation mittlerweile so weit aus, dass es für eure Beziehung schädlich wird. Und ab dem Punkt müsste er eigentlich einsehen, dass er zumindest ein wenig mehr Rücksicht auf euch beide nimmt. Irgendwo lebt er da in einer Art Parallelwelt und merkt wahrscheinlich gar nicht, was er damit bei dir anrichtet.

Und wie bei fast jedem Beziehungsproblem: Reden, reden, reden! Wenn dich diese Thematik so sehr stört - was absolut nachvollziehbar ist - dann musst du ihn solange damit konfrontieren bis er es kapiert. Nicht nur einmal ansprechen, denn du leidest ja die ganze Zeit darunter.
Falls er das allerdings immer wieder abwinkt und so tut als könnte er es nicht ändern, würde ich ihm schon mitteilen, dass du diese Konstellation so auf Dauer nicht mehr mit machst und im Endeffekt Konsequenzen ziehen.

Was sagt er denn zu dem Ganzen, wenn du mit ihm darüber reden möchtest?

Danke schonmal
Danke für eure Gedanken dazu, es erleichtert mich das auch andere das so sehen, wir reden viel und ich lass nicht locker. Ich denke da es einfach schon immer so war, Sport und trinken in der Gruppe für ihn einfach zusammengehören, versteht er nicht so ganz das es mich nach 1. jahr jetzt stresst. Aber gerade wenn es jetzt in die vertiefte Beziehung geht und kinderplanung ein Thema wird, sehe ich wie gefährlich sich dieser weg entwickelt. Ich wollte nie die Rolle der stressenden Frau innehaben aber er drängt mich da rein, verdirbt es mir regelrecht (und sich meine lockere Einstellung)und ich bin enttäuscht das ich das sagen muss und er es nicht alleine checkt...

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8. Juni 2015 um 15:58


Ich mache auch viel Sport aber danach gesoffen wird nicht. Nein, das ist für Sportler NICHT normal.
Ich versuche immer meinen Partner mit zu integrieren, gemeinsam sportlich aktiv zu sein soweit möglich. Trainingszeiten mit ihm abzusprechen.
Ich verstehe, dass du da sauer bist.
Es dürfte ihm auch klar sein, dass er seine Beziehung vernachlässigt und riskiert. Seine Gesundheit auch.
Wenn ihm das egal ist dann überleg dir deine Konsequenzen zu ziehen.
Selbst wenn die Liebe groß ist, der Alltag muss auch zusammen passen.

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8. Juni 2015 um 16:11

Liebe sdfcdvf!
Ich nehme an, dass es sich bei den 2/3 Gläschen am Abend, um 0,25l Gläschen handelt. Wenn das so sein sollte, ist das eindeutig zu viel! Bis heute ist noch nicht genau bekannt, ob Alkoholsucht vererbbar ist. Man nimmt es aber an. Wie viel Dein Freund Alkohol konsumiert, weiß ich nicht, aber, er ist auf jeden Fall auf dem Besten Wege, Alkoholiker zu werden, wenn er es nicht schon ist!, da er denselben nicht einmal beim Sport unter Kontrolle hat. Alkohol ist eine schleichende Krankheit, die nicht wahrgenommen wird und auch nicht "weh" tut, doch wenn man sie spürt, das ist dann der Fall, wenn man ihn braucht, nicht mehr darauf verzichten kann, ist es bereits zu spät. Ich weiß, dass dieses Problem, oft belächelt wird, weil ja Andere auch trinken, die dann sagen: "Alles Blödsinn, ich bin doch keine Alkoholiker!" Sie lügen sich selber an. Doch wenn der Alkohol das Leben bestimmt, ist das nicht mehr zum Lachen. Ihr beide solltet einen Arzt aufsuchen, um mit ihm darüber zu sprechen. Alkohol (kann) mitunter, für die Impotenz Deines Freundes, verantwortlich sein. Auch verändert sich, im Laufe der Zeit, der Charakter, der Alkohol ist jetzt der Charakter! Deine Angst, vor der Zukunft, ist also mehr, als nur berechtigt!

Viel Glück!

lib

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