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Alkohol ./. Drogen---vergleichbar?

18. August 2004 um 9:26

Was würde euch zu dem Thema einfallen, Joint rauchen (regelmäßig abends einen) oder Alkohol trinken (regelmäßig abends 1-2 Gläser). (Nicht beides zusammen!)
Würdet Ihr das bei Eurem Partner akzeptieren? Wenn nein, warum, was stört Euch?
Wie gesagt, es geht nicht um andere Drogen, auch nicht ums "Einsteigen" in andere Drogen, das wird schon jahrelang praktiziert, mal mehr, mal weniger, ist das bedenklich? (Je öfter ich das Thema im Bekanntenkreis anspreche, umso öfter höre ich, klar, ist doch easy..)
Ich höre Argumente wie Entspannung, Abschalten...was ist mit Suchtgefahr?
Ist es schlimmer, einen Joint zu rauchen als einen Wein?
Wird das eine zu sehr verharmlost? (Alkohol) und Haschisch zu sehr dramatisiert?

Wie seht Ihr das?

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18. August 2004 um 9:34

Ich komme Dir auch
mit den Argumenten Entspannung und Abschalten. Nicht jeden Tag aber doch fast jeden setze ich mich mit einem (manchmal auch 2) Glas Rotwein auf meinen Balkon und genieße die Ruhe. Ich habe eine leitende Funktion und werde den ganzen Tag von vielen Leuten mit großen und kleinen Problemchen konfrontiert, da hilft mir mein Glas Rotwein zu entspannen.
Einen Joint lehne ich übrigens z.B. völlig ab. Ich rauche auch zu Feierlichkeiten mal eine Zigarette .. auch mal mehrere ... ansonsten aber gar nicht.
Ich denke einfach, man sollte diese Dinge durchaus in Maßen genießen - aber generell die Finger von Drogen lassen. Auch ein einziger Joint zählt für mich dazu.

LG
Lini

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18. August 2004 um 9:39

Das
muss jeder für sich selbst entscheiden, meine Meinung!! WEnn ich aber natürlich, meinen Partner jeden Abend bekifft oder angetrunken (manche können von zwei Gläsern Wein sehr wohl angetrunken sein) vorfinden würde, würde es mich unter Umständen schon stören. Aber wie gesagt, jeder weiß von sich am besten, wie er diese Dinge unter KOntrolle hat. Das Wichtigste ist wohl, dass man das unter Kontrolle hat und dass diese Dinge die anderen Lebensbereiche nicht beeinträchtigen.

lg
duschka

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18. August 2004 um 9:53
In Antwort auf gena_12107388

Das
muss jeder für sich selbst entscheiden, meine Meinung!! WEnn ich aber natürlich, meinen Partner jeden Abend bekifft oder angetrunken (manche können von zwei Gläsern Wein sehr wohl angetrunken sein) vorfinden würde, würde es mich unter Umständen schon stören. Aber wie gesagt, jeder weiß von sich am besten, wie er diese Dinge unter KOntrolle hat. Das Wichtigste ist wohl, dass man das unter Kontrolle hat und dass diese Dinge die anderen Lebensbereiche nicht beeinträchtigen.

lg
duschka

Nachtrag:
ich finde, Alkohol trinken, kann genauso gefährlich sein wie Kiffen. Kommt wie gesagt, alles auf die Kontrolle an, ob jetzt bei Alkohol oder Haschisch-Rauchen.

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18. August 2004 um 10:33

Ich hatte
schon Parnter die nen Joint fast Täglich geraucht haben, mich hats ehrlich gesagt arg gestört.
Besonders bei meinen 2ten Kiffer. Wenn der schon schlecht drauf war, und dann geraucht hat, war er so mies drauf, das er mich immer angemault hatte, wenn ihm was nicht passte, worüber ich mit ihm reden wollte. Wenn er mal gut drauf war, dann wurde er sehr lustig und hat sich auf vieles eingelassen, was ich nun auch nicht gut fand. Er ist Taxi gefahren, und schon allein andere Menschenleben zu gefährden, das geht gar nicht.
Er war auch lieber mit seinen Kifferfreunden zusammen als mit mir, wobei wir sehr wenig Zeit miteinander verbrachten, aber ihn war das scheiß egal.
Ich habe draus gelernt, und habe ihn dann vor die Tür gesetzt, weil ich es nicht mehr ertragen habe, wie er mit mir umgegangen ist.
Zum Thema Alk, da hatte ich auch mal einen Kennengelernt, der hatte bei unseren Date sich gleich besoffen, und von daher hatte sich das Thema selbstredend erledigt gehabt.
Für mich ist also eins schlimmer, wie das andere. Mal was Trinken ist okay, aber wenns regelmäßig ist, nein Danke.

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18. August 2004 um 10:42

Ja...
..das sehe ich auch so, daß Alkohol verharmlost wird, gerade bei Jugendlichen! Bei jungen Menschen halte ich beides für sehr gefährlich!
Aber ich mit meinen Ende 30 kann schon für mich unterscheiden und wie du sagst, auch mal prüfen, warum ich das mache, was passiert wenn ich es nicht mache.
Ich bin der Weingenießer, abends auf dem Balkon, ich finde das einfach schön. Mache ich es nicht, spüre ich selbstverständlich keinen Entzug, aber es ist mit einem Glas einfach angenehmer, nicht mehr, nicht weniger.
Ein Freund von mir trinkt keinen Alkohol (selten mal ein Bier), aber raucht gerne mal einen Joint, er sagt und das weiß ich auch, daß er auch das Ritual mag des Bastelns, beim TV, dann zwei-dreimal dran zieht und das Ding bleibt liegen, also eigentlich ein Joint in zwei Tagen. Dafür, daß er das schon mehrere Jährchen betreibt, ist er selbst verwundert, wie schnell so was bei ihm anschlägt.
Ich hatte mit ihm die Diskussion, ob es einen Grund gibt, warum er das mal täglich macht und aber auch Phasen hatte wo nix war, er sich auch nix besorgt hat. Also er meint daß wäre völlig in Ordnung und keinerlei Grund zur Sorge. Es gibt keinen seelischen Grund oder sowas, einfach besse rzum relaxen, aber wenn er es nicht hat, ist er ja auch nicht mehr gestresst oder sowas, aber es ist eifnach angenehmer, so wie bei mir auch.
Etwas anderes würde er auch nicht nehmen, findet er nicht gut, aber bei Cannabis sieht er es locker.

Aber in Maßen gesehen empfinde ich beides als okay, wie schon gut beschrieben, eben ein verantwortungsbewußter Umgang mit diesen Dingen.

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18. August 2004 um 10:45

Grosser erfahrungsreichtum
liebe silencio,

noch musst du dir keine sorgen machen. schlimm wird es, wenn sie sich tatsaechlich die stimmung gut trinken/rauchen wollen oder Probleme so angegangen werden.

ich habe selber einen fall in meiner familie, der aber schon in einem sehr schlimmen stadium ist. und da fing es mit dem sorgen an, dass dafuer getrunken wurde.

im gegensatz dazu kenne ich sehr viele, die abends ein, zwei bier trinken, oder jedem abend ein glas wein vertilgen. die sind aber noch lange nicht abhaengig davon. und sie koennen dieses ritual auch mal unterbrechen, zb. im Urlaub.

Also, mache dir erst sorgen, wenn es einen besonderen anlass bekommt, dass man das glas hebt oder den joint raucht.

ganz herzliche gruesse
loverin

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18. August 2004 um 10:48
In Antwort auf agneta_12043188

Grosser erfahrungsreichtum
liebe silencio,

noch musst du dir keine sorgen machen. schlimm wird es, wenn sie sich tatsaechlich die stimmung gut trinken/rauchen wollen oder Probleme so angegangen werden.

ich habe selber einen fall in meiner familie, der aber schon in einem sehr schlimmen stadium ist. und da fing es mit dem sorgen an, dass dafuer getrunken wurde.

im gegensatz dazu kenne ich sehr viele, die abends ein, zwei bier trinken, oder jedem abend ein glas wein vertilgen. die sind aber noch lange nicht abhaengig davon. und sie koennen dieses ritual auch mal unterbrechen, zb. im Urlaub.

Also, mache dir erst sorgen, wenn es einen besonderen anlass bekommt, dass man das glas hebt oder den joint raucht.

ganz herzliche gruesse
loverin

Ergänzung
fast vergessen. Ganz wichtig ist das Alter dabei. Sind es schon richtige Erwachsene oder noch unter dieser Grenze.
Ansonsten ist viel Vorsicht geboten bei denen, die noch nicht so ganz erwachsen sind.

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18. August 2004 um 10:48

Der Vergleich ist schon gegeben...
allerdings bin ich der Meinung, dass bei regelmäßigem Konsum die Suchtgefahr bei beidem schon gegeben ist. Wie schon Imandra geschrieben hat, wenn man ohne Alkohol oder Drogen nicht entspannen kann sollte man sich darüber Gedanken machen. Es geht nämlich auch ohne. Ich jedenfalls könnte mich damit nicht anfreunden, wenn mein Freund jeden abend einen Joint raucht oder statt dessen Alkohol trinkt. Sorry, aber ich bin nicht für diese Regelmäßigkeit. Und ich brauche auch keine Drogen oder Alkohol zum Entspannen. Da tut es genauso ein gutes Buch. Natürlich trinke ich auch ab und zu ein Glas Wein, gerade in Gesellschaft ist es auch sehr schön, aber das kommt nicht jeden Abend vor. Wie gesagt, jedem das seine, ich jedenfalls kann damit nicht umgehen.

Lieber Gruß
Josy

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18. August 2004 um 10:48
In Antwort auf cili_12365954

Ich hatte
schon Parnter die nen Joint fast Täglich geraucht haben, mich hats ehrlich gesagt arg gestört.
Besonders bei meinen 2ten Kiffer. Wenn der schon schlecht drauf war, und dann geraucht hat, war er so mies drauf, das er mich immer angemault hatte, wenn ihm was nicht passte, worüber ich mit ihm reden wollte. Wenn er mal gut drauf war, dann wurde er sehr lustig und hat sich auf vieles eingelassen, was ich nun auch nicht gut fand. Er ist Taxi gefahren, und schon allein andere Menschenleben zu gefährden, das geht gar nicht.
Er war auch lieber mit seinen Kifferfreunden zusammen als mit mir, wobei wir sehr wenig Zeit miteinander verbrachten, aber ihn war das scheiß egal.
Ich habe draus gelernt, und habe ihn dann vor die Tür gesetzt, weil ich es nicht mehr ertragen habe, wie er mit mir umgegangen ist.
Zum Thema Alk, da hatte ich auch mal einen Kennengelernt, der hatte bei unseren Date sich gleich besoffen, und von daher hatte sich das Thema selbstredend erledigt gehabt.
Für mich ist also eins schlimmer, wie das andere. Mal was Trinken ist okay, aber wenns regelmäßig ist, nein Danke.

Hallo Wusel
Ja, früher hatte ich mal einen Freund, der hat auch regelmäßig zwei bis drei geraucht, schrecklich fand ich das, denn es hatte Auswirkungen auf ihn, er wurde faul und vergesslich...morgens lange schlafen...
Ich empfinde jegliches als störend, wenn es negative Auswirkungen auf die Stimmung hat oder es in ein extremes Gegenteil umschwenkt...denn es sollte die angenehme Wirkung haben, entspannen, genießen, mehr nicht.Und man sollte auch ohne diese Dinge in der lage sein, zu entspannen, ganz klar!
Das geht meiner Meinung anch nur in Maßen und auch nur dann, wenn man es verträgt, ich vertrage Haschisch nicht, werde nur müde und schlafe sofort ein, bei einem Wein bin ich entspannt, aber nicht müde, da müßte ich ja schon etliche Gläser trinken, mag ich nicht.
Sobald man etwas macht, um Probleme oder die Realität zu vergessen, ist sowieso höchste Not geboten und Vorsicht! Das sollte man definitiv auf andere Art lösen!

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18. August 2004 um 11:25

*wegschmeiss*
ooooh! ich kann mir das schon so richtig vorstellen... die überdosis cannabis

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18. August 2004 um 12:11
In Antwort auf tekla_11903129

Ich komme Dir auch
mit den Argumenten Entspannung und Abschalten. Nicht jeden Tag aber doch fast jeden setze ich mich mit einem (manchmal auch 2) Glas Rotwein auf meinen Balkon und genieße die Ruhe. Ich habe eine leitende Funktion und werde den ganzen Tag von vielen Leuten mit großen und kleinen Problemchen konfrontiert, da hilft mir mein Glas Rotwein zu entspannen.
Einen Joint lehne ich übrigens z.B. völlig ab. Ich rauche auch zu Feierlichkeiten mal eine Zigarette .. auch mal mehrere ... ansonsten aber gar nicht.
Ich denke einfach, man sollte diese Dinge durchaus in Maßen genießen - aber generell die Finger von Drogen lassen. Auch ein einziger Joint zählt für mich dazu.

LG
Lini

Vorsicht!
Hi Du,

da gebe ich Dir vollkommen Recht - als Genuß-Mensch. Allerdings IST ALKOHOL DEFINITIV eine DROGE (frag mal bitte Ärzte!); ist nur legal.Alkohol zerstört als Sucht in Deutschland ständig Familien, fördert gewalt und zerstört Existenzen. Es gibt abhängige Führungskräfte, die dem Druck nicht ohne Drogen (Alk) standhalten können oder sich nicht mehr anders entspannen können.Zu Deiner Meinung zu Joints (ich rauche übrigens nie!) möchte ich Dir von meiner Erfahrung hier beim Fußballstadium berichten. Dort prügelten sich nach dem Spielende betrunkene erwachsene Familienväter und pissten an alle Hauswände, während ein friedlicher Kiffer im Einsatzwagen der Polizei aufwendig "verwaltet" wurde. Der Einsatzleiter ist ein Freund von mir und sagte: "Eigentlich müßte der Alk verboten werde!" Also, meie Gute, wenn Du sooo konsequent sein willst und die Fingerlein von Drogen lassen willst: was hast Du wohl zu tun mit deinen Weingläsern?

Mediziner sind mehr und mehr der Ansicht, daß derjenige, der regelmäßig Alk oder sonstwas konsumiert suchtgefährdet/süchtig ist.

Viele liebe Grüße su

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18. August 2004 um 15:07
In Antwort auf moveyou

Vorsicht!
Hi Du,

da gebe ich Dir vollkommen Recht - als Genuß-Mensch. Allerdings IST ALKOHOL DEFINITIV eine DROGE (frag mal bitte Ärzte!); ist nur legal.Alkohol zerstört als Sucht in Deutschland ständig Familien, fördert gewalt und zerstört Existenzen. Es gibt abhängige Führungskräfte, die dem Druck nicht ohne Drogen (Alk) standhalten können oder sich nicht mehr anders entspannen können.Zu Deiner Meinung zu Joints (ich rauche übrigens nie!) möchte ich Dir von meiner Erfahrung hier beim Fußballstadium berichten. Dort prügelten sich nach dem Spielende betrunkene erwachsene Familienväter und pissten an alle Hauswände, während ein friedlicher Kiffer im Einsatzwagen der Polizei aufwendig "verwaltet" wurde. Der Einsatzleiter ist ein Freund von mir und sagte: "Eigentlich müßte der Alk verboten werde!" Also, meie Gute, wenn Du sooo konsequent sein willst und die Fingerlein von Drogen lassen willst: was hast Du wohl zu tun mit deinen Weingläsern?

Mediziner sind mehr und mehr der Ansicht, daß derjenige, der regelmäßig Alk oder sonstwas konsumiert suchtgefährdet/süchtig ist.

Viele liebe Grüße su

Ich setzte gras nicht mit alkohol gleich.
alkohol ist nämlich um einiges schlimmer. macht körperlich abhängig, im gegensatz zu gras. und dieses dumme argument "blah, man wird davon voll träge und faul und am ende wird man ein junkie" ist völliger schwachsinn. ich kenn mindestens 3 leute, die seit 3-5 jahren ziemlich regelmäßig kiffen und trotzdem gehen sie auf konzerte, trotzdem trifft man sie in der stadt und trotzdem haben sie sogar einen guten abschluss. kommt immer auf den menschen an. ist das gleiche wie beim alkohol. man muss schon ansatzweise gewisse aggressionen in sich versteckt haben, damit man durch alkohol aggressiv wird.

das problem ist immer noch, dass diese gesellschaft nicht gscheid aufgeklärt ist. da hört man sachen (jaja, die leute mit den dreadlocks spritzen sich alle haschisch, gell *G*) die werden verbreitet obwohls der größte schwachsinn überhaupt ist.

und nochwas. holland ist das beste beispiel dafür, dass eine legalisierung klappen würde. gras ist nicht illegal, weils ja sooo eine gefährliche droge ist, sondern weil gewisse trotteln immer noch den grund für die nicht-legalisierung nennen, dass man die wirkung nicht voraussehen kann. alle schön und gut, stimmt ja, aber ich finds trotzdem nicht schlimmer wie alkohol, bei alkohol kann man ja schließlich auch eine psychose kriegen.

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18. August 2004 um 16:57

Also
jeden abend wein oder so find ich auch zu regelmäßig. also zum weggehn oder auch so in gesellschaft - ok, dann könnens auch mal ein paar mehr sein, aber ich finde, wenn man das jeden abend macht, wird es ziemlich schnell zur gewohnheit.
ich finde aber, dass täglich ein glas wein eher zu tolerieren ist, als jeden abend ein joint. alle leute, die ich kenne und die so oft kiffen, sind total verpeilt, kriegen kaum was auf die reihe, sind depressiv, vergesslich und ständig müde. ich denke, dass regelmäßiges kiffen sich mehr auf das verhalten und auf die psychische gesundheit auswirkt als gemäßigter alkoholkonsum.

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18. August 2004 um 17:16

@immandra:
oke des stimmt, aber das ist echt nicht erwähnenswert, eigentlich vergleichbar mit zigaretten (also jetzt die körperliche abhängigkeit)

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18. August 2004 um 17:17

Liebe Imandra
wenn ich diesem Freund nun sage, ich finde es ein wenig störend, wenn du jeden tag einen joint rauchst und er sagt: Okay, kein Problem, wenn es dich stört, lasse ich es bzw. reduziere es. Es ist nicht so, daß du dir gedanken machen mußt, aber wenn es dir damit besser geht, mache ich das gerne.

Ich fühle mich damit unwohl, weil ich es lieber hätte, er würde von sich aus auch mal ein paar tage "aussetzen"...
Und außerdem trinke ich ja aus den gleichen gründen jeden tag ein Weinchen, was ist damit?? Ihn stört das aber nicht.

Er muß es doch selbst wissen, ist schon klar, ich kann und will ihm da keine vorschriften machen...oder kann man so ein Angebot annehmen,wenn er es schon macht?
Ich habe gesagt, SO will ich das nicht, will dioch ja nicht bevormunden, dann reagiert er mit: ja, was soll ich denn sonst tun?

grübel

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18. August 2004 um 17:43
In Antwort auf alison_12090156

@immandra:
oke des stimmt, aber das ist echt nicht erwähnenswert, eigentlich vergleichbar mit zigaretten (also jetzt die körperliche abhängigkeit)

Ui...
... das klingt jetzt aber doch etwas bedenklich... wer von nem abendlichen glas wein in nur annaehernd aehnlicher weise abhaengig ist wie ein raucher von zigaretten, hat in meinen augen schon ein ganz ganz grosses problem... man sollte auf jeden fall problemlos und ohne jegliche unruhe mindestens ein bis zwei wochen auf alkohol komplett verzichten koennen, finde ich (wie auf jede andere droge auch)

wahrscheinlich hast du's aber nicht so gemeint, oder?



n

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18. August 2004 um 17:49

Okay...
... dann ersetze ich das abendliche glas wein durch den abendlichen joint... waere unglaublich gefaehrlich und ist gluecklicherweise absolut nicht so, jedenfalls nicht bei joints...



c xxx

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18. August 2004 um 19:11
In Antwort auf Silencio

Hallo Wusel
Ja, früher hatte ich mal einen Freund, der hat auch regelmäßig zwei bis drei geraucht, schrecklich fand ich das, denn es hatte Auswirkungen auf ihn, er wurde faul und vergesslich...morgens lange schlafen...
Ich empfinde jegliches als störend, wenn es negative Auswirkungen auf die Stimmung hat oder es in ein extremes Gegenteil umschwenkt...denn es sollte die angenehme Wirkung haben, entspannen, genießen, mehr nicht.Und man sollte auch ohne diese Dinge in der lage sein, zu entspannen, ganz klar!
Das geht meiner Meinung anch nur in Maßen und auch nur dann, wenn man es verträgt, ich vertrage Haschisch nicht, werde nur müde und schlafe sofort ein, bei einem Wein bin ich entspannt, aber nicht müde, da müßte ich ja schon etliche Gläser trinken, mag ich nicht.
Sobald man etwas macht, um Probleme oder die Realität zu vergessen, ist sowieso höchste Not geboten und Vorsicht! Das sollte man definitiv auf andere Art lösen!

@silencio,
da hast du recht, und mir wurde dieser Mann zum richtigen Problem, wie du schon geschrieben hast:
vergesslich, müde und nicht ehrlich kam da hinzu. Ich bin froh, das ich ihn los bin, denn er hatte mir verheimlicht, das er vorbestraft ist, keine Ahnung warum, hatte auf jeden fall ein schlechtes Gefühl bei ihn und habe mal ganz dreist in seine Börse geschaut, wo ein Haftbefehl drin war. Super schocking, weil er nicht ehrlich war, weil er mit seiner Ex wieder angebendelt hat. Da war das Fass voll, und ich habe ihn seine Sachen gepackt, netter weise noch zu sein unterschlupf gebracht und hab ihn abserviert. Es tat mir die erste Zeit irgendwie arg leid, doch als ich mir denn mal gedanken gemacht habe, hab ich festgestellt, das es ohne ihn viel schöner war.
Ich trink auch gern mal ein Bierchen, zur entspannung, wenn der Tag echt hart war. Aber es ist kein Regelmäßig Trinken sondern echt eher ne Ausnahme.
Zumal ich Nichtraucherin bin, habe ich das Zeug(Haschisch)nie probieren wollen, der Geruch allein hat mir schon die Sinner vernebelt !

Ich selber habe mich sehr in der Techno Szene aufgehalten, wurde meist immer abgestempelt, als würde ich was nehmen, nur weil ich ziemlich gut nach der Mucke abgehen kann. Na und, da brauch ich keine Drogen, die Musik ist einzig und allein meine Droge.

Es ist jeden selbst überlassen, aber nochmal mit nem Drogi zusammen zu sein, nein Danke, auch mit nem Alki net!!!

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19. August 2004 um 9:10

Es kommt immer auf die Menge an
Also mir persönlich ist ein Mann, der ab und zu mal einen kifft lieber als einer, der sich jedes Wochenende betrinkt. Egal was, es ist wichtig, dass er weiss, dass beides Drogen sind und das Bedürfnis hat, sowas zu kontrollieren.

In ihrer Auswirkung auf das Verhalten, sind Alkohol und Cannabis sehr unterschiedlich. Alkohol macht viele Menschen aggressiv, kiffen eher gelassen. Ich fühl mich unter Kiffern wohler, weil die sich bestimmt nicht prügeln werden! Ich würde Cannabis genau so zu den Genußdrogen einordnen wie Alkohol. Wenn man aber süchtig wird, führt beides zum sozialen Absturz.

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19. August 2004 um 9:48

Bravo, Bravissimo
Imandra,
danke! Ich kann dir in allen Punkten uneingeschränkt recht geben!

Die entscheidende Frage bei dem Konsum von Drogen ist doch Folgende: Kann ich damit umgehen? Und habe ich trotz des Konsums von Drogen noch andere Lebensziele, die auf meiner Rangliste weiter oben stehen als kiffen oder saufen?

Nebu

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19. August 2004 um 10:05

Beides unakzeptabel!
Wir sprechen hier ja nicht von gelegentlich, sondern von täglich!
Und wie sieht es dann aus, wenn man abends weggeht oder auf eine Party geht? Da wird sich der Konsum wohl weiter erhöhen?

Ne, solche Leute sind nichts für mich, ganz klar!
Ich würde auch nie trinken, wenn es mir richtig schlecht geht oder ich total gestresst bin, gerade dann würde ich den Teufel tun und mir zur Entspannung was Trinken, geschweige denn Rauchen.

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