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Affäre, Wut, Rache

16. November 2009 um 20:23

ich hatte 2 Jahre lang eine Affäre mit einem verheirateten Mann - wir dachten wir wüßten, worauf wir uns einlassen -
wie naiv, egoistisch und dumm wir waren
es hat mich furchtbar gequält, ich wollte nicht zugeben, dass ich immer nur darauf gehofft habe, er würde zu mir kommen und sie verlassen
er hat sich furchtbar gequält, wollte niemandem weh tun, seine Kinder nicht verlassen
wir haben es ein paar mal mit Funkstille versucht, aber immer wieder hat einer die Nähe und den Kontakt gesucht
ich wollte aufhören, ich wollte geliebt werden
er wollte aufhören, er suchte einen Freund, keine Geliebte
am Ende wollte ich nur noch sterben, so gedemütigt habe ich mich gefühlt
ich habe vor Enttäuschung und Wut seiner Frau auf unglaublich gemeine Weise alles mitgeteilt und wohl sein Lebe zerstört
ich kann mich im Spiegel nicht mehr ansehen und schlafen kann ich auch nicht mehr, ich schäme mich so, dabei hat er doch seine Frau hintergangen und mich benutzt
bin ich an allem Schuld, hätte ich beherrschter und vernünftiger sein müssen?

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16. November 2009 um 23:08

Sorry,
gebe meiner Vorschreiberin nur teilweise recht.
Natürlich ist der verheiratete Mann der Mistkerl weil er seine Frau betrügt.
Aber ich muss über einige Deiner Aussagen stutzen, z.B. "dabei hat er doch seine Frau hintergangen und mich benutzt"
Dich benutzt? Machst Du es Dir jetzt nicht ein bisschen einfach im Selbstmitleid zu versinken?
Du bist nämlich in meinen Augen keinen Deut besser als er.

Du suchst hier die Absolution dafür, dass Du Mitschuld trägst, eine Familie zerstört zu haben.
Ich sage das nicht weil Du die Geliebte warst....sondern weil Du Dich nicht mit Deiner Rolle als Gespielin zufrieden gegeben und massiv in das Leben der Frau eingegriffen hast.
Das macht Dich in meinen Augen zu einer armseligen Person.
-denn er wollte weder Frau noch Kinder verlassen, Dich also NICHT lieben.

Wieso behaupten Geliebte immer, sie wollten nur den reinen Spaß und nicht den Mann?
Das ist aus meiner Sicht zu 90% der Fälle sowieso nur dummes Gewäsch welches aus Selbstschutz aufgebaut wird...


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17. November 2009 um 0:49

Kein Mitleid
Du hast gewußt, das er verheiratet ist und Kinder hat. Du musstest damit rechnen das er zu jeder Zeit zu seiner Ehefrau zurück gehen kann.
Ihr habt die Ehefrau schon genug gedemütigt, mußest du nun noch eins drauf setzten und es ihr sagen. Weißt du eigentlich was in einem Menschen vor geht, mit dem man so vor geht?
Du hast nicht sein Leben zerstört, sondern ihres!!!
Was ist mit den Kindern, hast du auch an sie gedacht, als du ihr eine Nachricht hast zu kommen lassen?
Tut mir leid, für diese Situation bist du selber verantwortlich.

LG Wildpferd

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17. November 2009 um 12:27
In Antwort auf mia80x

Sorry,
gebe meiner Vorschreiberin nur teilweise recht.
Natürlich ist der verheiratete Mann der Mistkerl weil er seine Frau betrügt.
Aber ich muss über einige Deiner Aussagen stutzen, z.B. "dabei hat er doch seine Frau hintergangen und mich benutzt"
Dich benutzt? Machst Du es Dir jetzt nicht ein bisschen einfach im Selbstmitleid zu versinken?
Du bist nämlich in meinen Augen keinen Deut besser als er.

Du suchst hier die Absolution dafür, dass Du Mitschuld trägst, eine Familie zerstört zu haben.
Ich sage das nicht weil Du die Geliebte warst....sondern weil Du Dich nicht mit Deiner Rolle als Gespielin zufrieden gegeben und massiv in das Leben der Frau eingegriffen hast.
Das macht Dich in meinen Augen zu einer armseligen Person.
-denn er wollte weder Frau noch Kinder verlassen, Dich also NICHT lieben.

Wieso behaupten Geliebte immer, sie wollten nur den reinen Spaß und nicht den Mann?
Das ist aus meiner Sicht zu 90% der Fälle sowieso nur dummes Gewäsch welches aus Selbstschutz aufgebaut wird...


Guter Beitrag..
... ich sehe das im wesentlichen wie Du !

Du hast dich unter Wert "verkauft" und dafür bist du ganz allein verantwortlich. Nicht er hat dich gedemütigt, sondern du dich selbst.
"..ich wollte geliebt werden " sagst du. Ich finde, das ist eine ganz schlechte Voraussetzung für eine Beziehung. Das bedeutet du brauchtest ihn, bzw. seine Liebe. Etwas "brauchen" ist aber was ganz anderes als jemanden lieben. Liebe setzt meiner Meinung nach Freiheit voraus, innere Freiheit. Die konnte er ja gar nicht haben, so lange er noch in einer Beziehung steckte.

Und dann seiner Frau Informationen zukommen zu lassen...
Man kann sich auch selbst disqualifizieren und sich selbst noch weiter erniedrigen. Auch das hat nichts mit Liebe zu tun, sondern eher mit "gewinnen wollen" und verletztem Ego.

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