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Affäre mit Chef - die betrogene Ehefrau im Familienunternehmen

8. Mai um 0:49 Letzte Antwort: 12. Mai um 4:02

Hallo, ich habe gerade einen anderen tread in eurem Forum gelesen, von einer, die eine Affäre mit ihrem Chef hatte. Bei mir ist es genau andersrum: ich bin eine betrogene Ehefrau - mit meinem Ehemann habe ich ein Familienunternehmen mit zahlreichen Mitarbeitern. Mit einer dieser Mitarbeiterinnen, einer wichtigen Abteilungsleiterin mit der auch ich regelmäßig zusammenarbeite, hat mein Mann seit Monaten eine Affäre, wie ich vor kurzem herausgefunden habe.
Corona sei Dank bin ich im Homeoffice und muss sie nicht sehen oder sprechen. Mein Mann will angeblich mit mir zusammenzusammen sein, entlässt sie aber nicht und hängt emotional an ihr. Ob ich mit ihm noch zusammen sein will, weiß ich noch nicht. 

Ich finde diesen Zustand so unwürdig und demütigend. Habe nun auch gehört, dass man in der Firma darüber tuschelt, dass die beiden eine Affäre haben und wurde darauf angesprochen. 

Wir haben nicht nur die Firma, sondern auch zwei Schulkinder zusammen. Dank Corona kriselt es auch in der Firma, so dass ich nicht einfach selbst alles stehen und liegen lassen will/kann. Ich fühle mich meinen Mitarbeitern und Kunden gegenüber verantwortlich. Und so reich bin ich nicht, dass ich finanziell unabhängig wäre. Und ich habe jahrelang so viel Herzblut in die Firma gesteckt, dass ich nicht selbst gehen will. Sie selbst rausschmeißen will ich auch nicht, da ich ja von meinem Mann ein Zeichen brauche um (vielleicht) wieder Vertrauen aufzubauen. 

Egal, was ich euch eigentlich fragen will: indem ich selbst in der Firma nicht drüber spreche, Ausreden erfinde für meine Nichtteilnahme an Meetings, werde ich zur Mitspielerin, lüge auch, wenn mich wer darauf anspricht. Das ist so furchtbar. 
Was meint ihr, soll ich einfach ehrlich sein und sagen "ja stimmt". Gibt mir das Würde zurück oder macht es das noch schlimmer? Will ich, dass meine Mitarbeiter einen solchen Einblick in meine Ehe bekommen? Und falls nicht, gibt es eine andere Lösung, bei der ich nicht mehr lügen muss? 

Bitte schreibt mir eure Gedanken!  
 

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Beste hilfreiche Antwort

8. Mai um 6:03
Beste Antwort

Liebe Emily,

vor allem und zuerst möchte ich dir mein Mitgefühl ausdrücken, denn ich musste in meinem langen Berufsleben oft solche Konstellationen mit-erleiden, Lösungen suchen oder (meist beide hochkant feuern), was bei deiner Situation nicht geht.

Meines Erachtens geht die Angelegenheit nur drei Leute an, dich, deinen Mann und seine Geliebte. Ich würde dir empfehlen, bei allen anderen eher eine härtere Gangart einzulegen, du brauchst weder ihre Meinungen noch ihre gutgemeinten oder blödgemeinten Kommentare. Der Arbeitsplatz ist kein Forum, dafür werden sie nicht bezahlt!

Es wäre unter meiner Würde und Selbstverständnis,  mir mit Lügen Alltagssituationen zurechtzubiegen, aber das kann sich für dich in der konkreten Situation ganz anders darstellen.

Ich finde es klug, der Geliebten nicht selbst zu kündigen. Der Ball liegt bei deinem Mann, vielleicht weist du ihn ausdrücklich darauf hin, daß es nicht deine, sondern seine Sache ist.

Was du mit deinem Mann in Gesprächen, die ich unbedingt suchen würde,  erreichen kannst und ob die Beziehung zu retten ist, kann keiner hier beurteilen.

Für den Fall, dass es zu Ende geht, möchte ich dir empfehlen, dir rechtliche Auskunft/Beistand für die Firmenentflechtung etc,. zu nehmen. Zorn und Kummer sind ganz schlechte Ratgeber,  das kann ich dir versichern!

Ich wünsche dir gutes Gelingen,
Pi

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8. Mai um 6:03
Beste Antwort

Liebe Emily,

vor allem und zuerst möchte ich dir mein Mitgefühl ausdrücken, denn ich musste in meinem langen Berufsleben oft solche Konstellationen mit-erleiden, Lösungen suchen oder (meist beide hochkant feuern), was bei deiner Situation nicht geht.

Meines Erachtens geht die Angelegenheit nur drei Leute an, dich, deinen Mann und seine Geliebte. Ich würde dir empfehlen, bei allen anderen eher eine härtere Gangart einzulegen, du brauchst weder ihre Meinungen noch ihre gutgemeinten oder blödgemeinten Kommentare. Der Arbeitsplatz ist kein Forum, dafür werden sie nicht bezahlt!

Es wäre unter meiner Würde und Selbstverständnis,  mir mit Lügen Alltagssituationen zurechtzubiegen, aber das kann sich für dich in der konkreten Situation ganz anders darstellen.

Ich finde es klug, der Geliebten nicht selbst zu kündigen. Der Ball liegt bei deinem Mann, vielleicht weist du ihn ausdrücklich darauf hin, daß es nicht deine, sondern seine Sache ist.

Was du mit deinem Mann in Gesprächen, die ich unbedingt suchen würde,  erreichen kannst und ob die Beziehung zu retten ist, kann keiner hier beurteilen.

Für den Fall, dass es zu Ende geht, möchte ich dir empfehlen, dir rechtliche Auskunft/Beistand für die Firmenentflechtung etc,. zu nehmen. Zorn und Kummer sind ganz schlechte Ratgeber,  das kann ich dir versichern!

Ich wünsche dir gutes Gelingen,
Pi

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8. Mai um 8:20
In Antwort auf emily379

Hallo, ich habe gerade einen anderen tread in eurem Forum gelesen, von einer, die eine Affäre mit ihrem Chef hatte. Bei mir ist es genau andersrum: ich bin eine betrogene Ehefrau - mit meinem Ehemann habe ich ein Familienunternehmen mit zahlreichen Mitarbeitern. Mit einer dieser Mitarbeiterinnen, einer wichtigen Abteilungsleiterin mit der auch ich regelmäßig zusammenarbeite, hat mein Mann seit Monaten eine Affäre, wie ich vor kurzem herausgefunden habe.
Corona sei Dank bin ich im Homeoffice und muss sie nicht sehen oder sprechen. Mein Mann will angeblich mit mir zusammenzusammen sein, entlässt sie aber nicht und hängt emotional an ihr. Ob ich mit ihm noch zusammen sein will, weiß ich noch nicht. 

Ich finde diesen Zustand so unwürdig und demütigend. Habe nun auch gehört, dass man in der Firma darüber tuschelt, dass die beiden eine Affäre haben und wurde darauf angesprochen. 

Wir haben nicht nur die Firma, sondern auch zwei Schulkinder zusammen. Dank Corona kriselt es auch in der Firma, so dass ich nicht einfach selbst alles stehen und liegen lassen will/kann. Ich fühle mich meinen Mitarbeitern und Kunden gegenüber verantwortlich. Und so reich bin ich nicht, dass ich finanziell unabhängig wäre. Und ich habe jahrelang so viel Herzblut in die Firma gesteckt, dass ich nicht selbst gehen will. Sie selbst rausschmeißen will ich auch nicht, da ich ja von meinem Mann ein Zeichen brauche um (vielleicht) wieder Vertrauen aufzubauen. 

Egal, was ich euch eigentlich fragen will: indem ich selbst in der Firma nicht drüber spreche, Ausreden erfinde für meine Nichtteilnahme an Meetings, werde ich zur Mitspielerin, lüge auch, wenn mich wer darauf anspricht. Das ist so furchtbar. 
Was meint ihr, soll ich einfach ehrlich sein und sagen "ja stimmt". Gibt mir das Würde zurück oder macht es das noch schlimmer? Will ich, dass meine Mitarbeiter einen solchen Einblick in meine Ehe bekommen? Und falls nicht, gibt es eine andere Lösung, bei der ich nicht mehr lügen muss? 

Bitte schreibt mir eure Gedanken!  
 

Hallo emily379,

es gibt absolut keinen Zwang zur Lüge. Das redet man/frau sich oftmals ganz gerne ein, weil es damit noch eine Weile so weitergehen kann wie bisher. Die Wahrheit wird allerdings immer, wirklich IMMER am Ende herauskommen, weshalb es strategisch viel sinnvoller und auch aus Unternehmenssicht empfehlenswert ist, sie ganz offen zu kommunizieren.

Wenn die Mitarbeiterin, mit der dein Mann sein Techtelmechtel am laufen hat tatsächlich eine wichtige Abteilungsleiterin ist, kann man sie auch nicht einfach so feuern. Für die Stelle müsste erst ein adäquater Ersatz gefunden werden und das dürfte aktuell sehr schwierig sein.

Also werdet ihr alle mit der Wahrheit leben müssen. Davon völlig unabhängig wäre es natürlich hochgradig sinnvoll, dass du dich mit deinem Mann darüber ins Benehmen setzt, wie eure Ehe weiterlaufen soll und ob ihr sie überhaupt fortsetzen solltet. Falls ihr eure Ehe fortsetzen wollt, wird es immer wieder zu der Situation kommen können, dass sich die neue Affäre aus dem Kreise der Mitarbeiter/Innen rekrutiert. Einfacher wäre daher natürlich die Konsequenz aus der Situation zu ziehen und die Ehe aufzulösen. Das hätte den Vorteil, dass ihr euch jetzt schon über die zukünftige Vermögensverteilung Gedanken machen müsst. Solche Dinge werden ja gerne auf den St. Nimmerleins-Tag verschoben und dann brechen die Konflikte unter den Erben wieder auf und aus.

Ich wünsche dir bzw. euch jedenfalls viel Glück,
Christoph

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8. Mai um 8:33
In Antwort auf emily379

Hallo, ich habe gerade einen anderen tread in eurem Forum gelesen, von einer, die eine Affäre mit ihrem Chef hatte. Bei mir ist es genau andersrum: ich bin eine betrogene Ehefrau - mit meinem Ehemann habe ich ein Familienunternehmen mit zahlreichen Mitarbeitern. Mit einer dieser Mitarbeiterinnen, einer wichtigen Abteilungsleiterin mit der auch ich regelmäßig zusammenarbeite, hat mein Mann seit Monaten eine Affäre, wie ich vor kurzem herausgefunden habe.
Corona sei Dank bin ich im Homeoffice und muss sie nicht sehen oder sprechen. Mein Mann will angeblich mit mir zusammenzusammen sein, entlässt sie aber nicht und hängt emotional an ihr. Ob ich mit ihm noch zusammen sein will, weiß ich noch nicht. 

Ich finde diesen Zustand so unwürdig und demütigend. Habe nun auch gehört, dass man in der Firma darüber tuschelt, dass die beiden eine Affäre haben und wurde darauf angesprochen. 

Wir haben nicht nur die Firma, sondern auch zwei Schulkinder zusammen. Dank Corona kriselt es auch in der Firma, so dass ich nicht einfach selbst alles stehen und liegen lassen will/kann. Ich fühle mich meinen Mitarbeitern und Kunden gegenüber verantwortlich. Und so reich bin ich nicht, dass ich finanziell unabhängig wäre. Und ich habe jahrelang so viel Herzblut in die Firma gesteckt, dass ich nicht selbst gehen will. Sie selbst rausschmeißen will ich auch nicht, da ich ja von meinem Mann ein Zeichen brauche um (vielleicht) wieder Vertrauen aufzubauen. 

Egal, was ich euch eigentlich fragen will: indem ich selbst in der Firma nicht drüber spreche, Ausreden erfinde für meine Nichtteilnahme an Meetings, werde ich zur Mitspielerin, lüge auch, wenn mich wer darauf anspricht. Das ist so furchtbar. 
Was meint ihr, soll ich einfach ehrlich sein und sagen "ja stimmt". Gibt mir das Würde zurück oder macht es das noch schlimmer? Will ich, dass meine Mitarbeiter einen solchen Einblick in meine Ehe bekommen? Und falls nicht, gibt es eine andere Lösung, bei der ich nicht mehr lügen muss? 

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Wer spricht dich denn darauf an, deine Mitarbeiter? Dann ist es ja schon in der Firma bekannt... Ich stimme meinen Vorrednern so, dein Mann sill sich nicht in Allgemeinplätze flüchten sondern mit dir und ggf auch ihr bereden, wie ihr die Situation handeln könnt. Lügen solltest du für die beiden nicht.

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8. Mai um 9:30
Beste Antwort
In Antwort auf emily379

Hallo, ich habe gerade einen anderen tread in eurem Forum gelesen, von einer, die eine Affäre mit ihrem Chef hatte. Bei mir ist es genau andersrum: ich bin eine betrogene Ehefrau - mit meinem Ehemann habe ich ein Familienunternehmen mit zahlreichen Mitarbeitern. Mit einer dieser Mitarbeiterinnen, einer wichtigen Abteilungsleiterin mit der auch ich regelmäßig zusammenarbeite, hat mein Mann seit Monaten eine Affäre, wie ich vor kurzem herausgefunden habe.
Corona sei Dank bin ich im Homeoffice und muss sie nicht sehen oder sprechen. Mein Mann will angeblich mit mir zusammenzusammen sein, entlässt sie aber nicht und hängt emotional an ihr. Ob ich mit ihm noch zusammen sein will, weiß ich noch nicht. 

Ich finde diesen Zustand so unwürdig und demütigend. Habe nun auch gehört, dass man in der Firma darüber tuschelt, dass die beiden eine Affäre haben und wurde darauf angesprochen. 

Wir haben nicht nur die Firma, sondern auch zwei Schulkinder zusammen. Dank Corona kriselt es auch in der Firma, so dass ich nicht einfach selbst alles stehen und liegen lassen will/kann. Ich fühle mich meinen Mitarbeitern und Kunden gegenüber verantwortlich. Und so reich bin ich nicht, dass ich finanziell unabhängig wäre. Und ich habe jahrelang so viel Herzblut in die Firma gesteckt, dass ich nicht selbst gehen will. Sie selbst rausschmeißen will ich auch nicht, da ich ja von meinem Mann ein Zeichen brauche um (vielleicht) wieder Vertrauen aufzubauen. 

Egal, was ich euch eigentlich fragen will: indem ich selbst in der Firma nicht drüber spreche, Ausreden erfinde für meine Nichtteilnahme an Meetings, werde ich zur Mitspielerin, lüge auch, wenn mich wer darauf anspricht. Das ist so furchtbar. 
Was meint ihr, soll ich einfach ehrlich sein und sagen "ja stimmt". Gibt mir das Würde zurück oder macht es das noch schlimmer? Will ich, dass meine Mitarbeiter einen solchen Einblick in meine Ehe bekommen? Und falls nicht, gibt es eine andere Lösung, bei der ich nicht mehr lügen muss? 

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Hallo Emily

Die Situation in der du steckst tut mir sehr leid für dich.

Erst mal solltest du für dich herausfinden, was du möchtest und was die Gründe dafür sind.. 
Ehe weiterführen oder nicht und weshalb.. 

Falls auch du dich dazu entscheidest die Ehe weiter zu führen, solltet ihr die Ursache herausfinden, weshalb er dich hintergangen hat..

Gab es noch ausreichend Nähe für dich und ihn oder blieb die auf der Strecke wegen der Kinder, der Arbeit, dem Alltag.. 

Hattet ihr neben dem Elterndasein noch eine Liebesbeziehung? 

Meist führt eine unerfüllte Beziehung zum Betrug.. irgendetwas fehlte deinem Mann (vielleicht auch dir) in der Beziehung.. Das Bedürfniss nach Anerkennung und Nähe wird immer vorhanden sein, auch das Bedürfniss als man selbst, und nicht zur als Versorger "gesehen zu werden" ist ein grosser Treiber.. die Menschen "lechzen" danach.. wenn dies nicht in der Beziehung nicht erfüllt wird, wird man schwach, wenn sich die Gelegenheit bietet.. 

Also.. überdenke mal deinen Beitrag, der dazu geführt haben könnte.. Bitte nicht falsch verstehen. Dass er seinen Lümmel anderswo versorgt hat, ist nicht deine Schuld.. 
Er war/ist wohl einfach "ausgehungert" und hat in der Mitarbeiterin jemanden gefunden, der diese Bedürfnisse stillt, die er von dir nicht mehr bekommen hat.. 

Sich darüber Gedanken zu machen, wird dich stärken.. denn Wissen ist Macht.. und nur wenn du weisst, was dazu geführt hat, wirst du handlungsfähig.. 

Wenn du ihn wirklich noch willst, würde ich dann im zweiten Schritt, mehr Präsenz zeigen in der Firma. Ich würde die Mitarbeiterin unter 4 Augen konfrontieren und ihr unmussverständlich klar machen, dass du für die Ehe "kämpfen" wirst. Du und dein Mann müsste wieder ein Team werden! Am gleuchen Strang ziehen.

Die Mitarbeiterin darf sich seiner nicht sicher sein... sondern sie soll sehen, dass er zu dir steht.. 

Dazu wirst du ihn aber nicht zwingen können..


Es kommt wirklich drauf an, was vorher alles passiert ist, dass es überhaupt soweit gekommen ist.. 

Dann kommts auch drauf an, wie respektvoll er trotz des Betrugs zu dir stand.. hat er abfällig oder hochachtungsvoll mit der Affaire über dich gesprochen.. 

Bei ersterem würd ich mich mit einem klaren JA Trennen.. denn dann stimmt auch die innere Haltung deines Mannes dirgegenüber nicht mehr..

Bei zweiterem, hätte die Ehe durchaus eine Chance.. 

Du kennst ihn am besten.. wenn er wirklich bereit ist deinetwillen die Ehe zu retten, dann habt ihr gute Chancen.. 

Meist sind aber Kinder und finanzielle Dinge die treibende Kraft.. 


Mach dich nicht klein, versuch die Situation von aussen zu betrachten urteile fair und sei ehrlich zu dir selbst.. lass deine Emotionen zu und geh evtl. zu einer Therapeutin die dich in deiner Wahrheitsfindung begleitet.. 

Durch all das gewinnst du an Stärke und Selbstsicherheit, weil du dich besser kennengelernt hast.. und dann fällt dir die Entscheidung dich für dich richtig zu Entscheiden leicht(er)..

Ich wünsche dir alles Gute.  



 

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8. Mai um 9:36
In Antwort auf emily379

Hallo, ich habe gerade einen anderen tread in eurem Forum gelesen, von einer, die eine Affäre mit ihrem Chef hatte. Bei mir ist es genau andersrum: ich bin eine betrogene Ehefrau - mit meinem Ehemann habe ich ein Familienunternehmen mit zahlreichen Mitarbeitern. Mit einer dieser Mitarbeiterinnen, einer wichtigen Abteilungsleiterin mit der auch ich regelmäßig zusammenarbeite, hat mein Mann seit Monaten eine Affäre, wie ich vor kurzem herausgefunden habe.
Corona sei Dank bin ich im Homeoffice und muss sie nicht sehen oder sprechen. Mein Mann will angeblich mit mir zusammenzusammen sein, entlässt sie aber nicht und hängt emotional an ihr. Ob ich mit ihm noch zusammen sein will, weiß ich noch nicht. 

Ich finde diesen Zustand so unwürdig und demütigend. Habe nun auch gehört, dass man in der Firma darüber tuschelt, dass die beiden eine Affäre haben und wurde darauf angesprochen. 

Wir haben nicht nur die Firma, sondern auch zwei Schulkinder zusammen. Dank Corona kriselt es auch in der Firma, so dass ich nicht einfach selbst alles stehen und liegen lassen will/kann. Ich fühle mich meinen Mitarbeitern und Kunden gegenüber verantwortlich. Und so reich bin ich nicht, dass ich finanziell unabhängig wäre. Und ich habe jahrelang so viel Herzblut in die Firma gesteckt, dass ich nicht selbst gehen will. Sie selbst rausschmeißen will ich auch nicht, da ich ja von meinem Mann ein Zeichen brauche um (vielleicht) wieder Vertrauen aufzubauen. 

Egal, was ich euch eigentlich fragen will: indem ich selbst in der Firma nicht drüber spreche, Ausreden erfinde für meine Nichtteilnahme an Meetings, werde ich zur Mitspielerin, lüge auch, wenn mich wer darauf anspricht. Das ist so furchtbar. 
Was meint ihr, soll ich einfach ehrlich sein und sagen "ja stimmt". Gibt mir das Würde zurück oder macht es das noch schlimmer? Will ich, dass meine Mitarbeiter einen solchen Einblick in meine Ehe bekommen? Und falls nicht, gibt es eine andere Lösung, bei der ich nicht mehr lügen muss? 

Bitte schreibt mir eure Gedanken!  
 

vertrakte situation, sehr unschön.

der knackpunkt wird wohl sein, ob du dich mit deinem mann im guten einigen kannst, wie es weitergehen soll. und dabei muss natürlich auch darüber gesprochen werden, wie ihr damit im betrieb umgehen wollt.

oder ob es auf einen harten rosenkrieg hinausläuft, bei dem jeder nur seine eigenen interessen (und rachegelüste) verfolgt...

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8. Mai um 9:44
Beste Antwort

Ich glaube, die Situation ist auch für die Mitarbeiter nicht leicht. Die sind wahrscheinlich eher peinlich berührt von der Tatsache sowas direkt mitzubekommen und relativ sicher auch hat sich diese Abteilungsleiterin damit relativ ins Aus geschossen (und dein Mann damit dazu), auch wenn die Mitarbeiter es nicht zugeben werden wollen.

Ich würde mich mit meinem Mann zusammensetzen und ihn mal fragen bzw. hinterfragen (ohne Anschuldigungen), warum es überhaupt so weit kam. Eine Affäre kommt ja häufig weil einem etwas fehlt in der Beziehung. Wenn du es schaffst, mit ihm ein klärendes Gespräch zu führen, wo du ihn nicht beschuldigst, anfeindest oder sonst was, dann erfährst du vielleicht zumindest die halbe Wahrheit. Vielleicht traut er sich, dass er sich öffnet. Du musst halt damit rechnen, dass er Dinge aufwirft, die nicht schön zu hören sind. Und dann müsst ihr überlegen, ob ihr die Punkte bereinigen könnt oder nicht. 

Wenn er aber emotional und generell an der anderen Person hängt und keinen Wille zeigt, eure Beziehung zu retten, ist es wahrscheinlich verloren. Kämpfe nicht alleine drum, das hat keinen Sinn. Dann besser, wie andere geschrieben haben, klären was ihr mit dem Vermögen / der Firma und den Kindern macht und sich verabschieden. Bleib nicht wegen den Kindern mit ihm zusammen, die bekommen das ja ohnehin mit dass Mama und Papa sich streiten. Ich bin selbst ein Scheidungskind und mein Vater hat sich leider nie geändert. Seit meine Mutter meinen Vater verlassen hat, war sie anfangs in einem tiefen Loch, aber inzwischen ist sie so glücklich wie ich sie nie in Erinnerung hatte und wir sind auch glücklicher - weil die Streitereien und Eifersucht hat dann die Beziehung zerfressen.

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8. Mai um 10:54
Beste Antwort

Das ist wirklich eine unangenehme Situation und ich könnte diese Ehe so sicher nicht mehr weiterführen. Eine Affäre ist eine Sache, die mir schon als Trennungsgrund reichen würde, aber eine Affäre in der gemeinsamen Firma samt Demütigung, dass das andere Mitarbeiter schon mitbekommen haben - das wäre zuviel.

Ich denke, ich würde in deiner Situation mit offenen Karten spielen, da die Affäre deines Mannes sowieso schon bekannt ist. Du musst ja nicht von dir aus darüber sprechen, aber wenn dich jemand darauf anspricht, kannst du ganz ruhig sagen, dass dir das bekannt ist.

Weiters würde ich auch meinen Mann vor die Wahl stellen: entweder, die Affäre sucht sich einen neuen Job oder du ziehst dich aus der Firma zurück und reichst die Scheidung ein. Kündigen kann sie dein Mann deshalb nicht, ich glaube nicht, dass das rechtlich möglich wäre (Motivkündigung) und wenn sie sich nichts zuschulden lassen hat kommen in der Arbeit, ist eine fristlose Kündigung auch nicht möglich. Dein Mann kann ihr eine einvernehmliche Auflösung des Vertrages anbieten, aber das wird wohl nur mit einem golden handshake, also einer großzügigen Abfindung, möglich sein (blöd wäre die Affäre, wenn sie ohne Abfindung darauf eingehen würde).

Dein Mann und du könnt euch einigen, wer die Firma behält und wer den anderen auszahlt. Auch das restliche gemeinsame Vermögen und die Obsorge für die Kinder müssen geregelt werden. Mir wäre es auf jeden Fall lieber, meine Kinder alleine großzuziehen und eventuell finanzielle Einbußen zu haben, als mich weiter so demütigen zu lassen. Ich denke, die einzige Lösung, wie du mit erhobenem Kopf aus der Sache herauskommst, ist die Scheidung. Sonst wird man dir immer vorwerfen, dass dir die Kohle wichtiger war als dein Stolz und du deine Würde verkauft hast. 

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8. Mai um 19:50
Beste Antwort

Ich sende dir erstmal eine virtuelle Umarmung, das ist ja wirklich eine schlimme emotionale Lage, in der du dich da befindest.

Als allererstes würde ich meine persönliche Position stärken. Was sind da für Hirarchien, dass eure Mitarbeiter dich tatsächlich darauf ansprechen? Das würde mir im Traum nicht einfallen, meine Chefin zu fragen, ob mein Chef/Ihr Mann mit meiner Kolegin vögelt! 
Darauf musst du wirklich streng reagieren und sagen, dass diese Art tiefer persönlicher Fragen wohl wirklich fehl am Platz sind! Auch wenn es jemand ist, der dir freundlich gesinnt ist. Das gehört sich einfach nicht und zeigt mir auch ein bisschen, dass du in der Firma nicht das selbe Mass an Authorität innehast, wie dein Mann zb. 

Daran solltest du als nächstes arbeiten. Was genau ist deine Stellung und deine Arbeit in der Firma? Und wie ist deine rechtliche Stellung? Bist du Mit-Inhaberin, solidarische Geschäftsführerin oder nur eine reine Angestellte??? Danach solltest du schleunigst schauen. Stell dir vor, dein Mann lässt sich scheiden und "behält" ganz frech die Firma ganz allein und du erhälst keinerlei Auszahlung oder Entschädigung. Besorge dir auch alle wichtigen Unterlagen, Steuererklärungen, Gehalt deines Mannes, Einnahmen, etc. Ich will nicht den Teufel an die Wand malen, aber das wird im Falle einer Scheidung sehr viel wert sein. Denn freiwillig wird er das wohl nicht herausgeben...

Du solltest deiner selbst Willen ein deutliches Gespräch mit deinem Mann führen. Was ist das für ein Respekt der Ehefrau gegenüber, diese derart zu demütigen??? Als wäre eine Affäre nicht schon schlimm genug, nein, sondern er trägt sie vor euren/deinen Angestellten aus und du hast die Affäre vor der Nase sitzen (aktuell nicht, aber bald wieder). Das finde ich ehrlich gesagt, der Hammer. 
Ich würde dem Guten genau 24h geben, damit er dir eine Lösung vorschlägt. er muss klar Position beziehen und doch, man kann so eine Position von heute auf morgen entlassen, die Dame könnte ja auch einen schlimmen Unfall haben und ist dann auch ganz plötzlich nicht mehr verfügbar. Von daher, damit soll er dir nicht kommen. Ob er dann im privaten Bereich seine Affäre weiterführt oder nicht ist dann zumindest eine eheinterne Sache. Das w¨re für mich eher Teil 3... Du solltest, um ernst genommen zu werden, eine Konsequenz(musst ja nicht unbedingt sagen, wie diese aussehen wird) deinerseits anmelden, falls in den 24h nichtssachmässiges passiert.

ich wünsche dir viel Kraft.

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8. Mai um 20:03

Ich würde ihn vor die Tür setzen, ihm ein Anwaltsgespräch und beruflich/ finanzielles Auseinanderdividieren ankündigen und Sorgerechtsüberlegungen.
Dann würde ich ihn bitten, dass er die Situation den Kindern, der Familie und Mitarbeitern mitteilt. 
Vielleicht, wenn ich ihn noch ein bisschen lieben würde hätte er genau eine Woche Zeit zum überlegen.
Dann wird er sich Gedanken machen müssen und realisieren müssen dass sein handeln Konsequenz hat.
Aktuell ist ihm das wohl noch nicht klar. 
Ansonsten hast du keine Chance.

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9. Mai um 10:10

Ihr seid so toll, ich danke euch von ganzem Herzen für eure Worte, Sichtweisen und Ratschläge, das ist so hilfreich, macht mir Mut und gibt mir Kraft! 

Ihr habt natürlich recht, unsere Beziehung war vorher schon nicht gut, sonst wäre das nicht passiert und ich habe da sicher meinen Anteil dran ( also an der schlechten Bez. nicht an der Affäre). Ich versuche es auch mit ihm zu klären, wo die Gründe sind und vor allem für mich selbst, denn die Ursachen würde ich ja ohnehin miitnehmen auch bei einer Scheidung. Und wie ihr schreibt, alleine für die Bez. zu kämpfen, geht nicht. 

Zu dem Umgang mit Kommentaren habe ich noch Fragen. Konkret weiß ich nicht, was ich sagen soll. Folgendes ist passiert: 
Eine mir sehr liebe Mitarbeiterin fragt mich am Telefon, ob mit ihm und mir alles ok ist. Ja was soll ich denn da sagen? Hat jemand eine konkrete Formulierung? Ich mag sie, möchte sie nicjt vor den Kopf stoßen, will mit ihr das aber nicht bereden und will aber in der Antwort auch nicht Stellung dazu beziehen aber mich micht verbiegen. Was könmte ich beim nächsten Mal sagen? 

Eine andere, die ich auch sehr schätze, berichtet in einem längeren Gespräch, wo es um die Stimmung im Unternehmen in Coronazeiten ging, davon, dass sie angesprochen wurde, dass das Grücht umginge, dass mein Mann und die Xx eine Äffäre hätten. Und sie hatte dem Mitarbeiter gesagt, nein auf keinen Fall, der Chef wäre niemals so blöd, das zu tun, der Mitarbeiter müsse sich keine Sorgen machen. Und das denkt sie tatsächlich, das war keine Taktik. Und ich steh da und denke, ja so naiv war ich auch das zu denken, er war aber so blöd. Und da jabe ich dann einfach nix gesagt ( und sie hat weiter geredet), aber es war so unwürdig und nix sagen hat sich auch wie lügen angefühlt. 

Ganz liebe Grüße! 
 

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9. Mai um 12:37
In Antwort auf emily379

Ihr seid so toll, ich danke euch von ganzem Herzen für eure Worte, Sichtweisen und Ratschläge, das ist so hilfreich, macht mir Mut und gibt mir Kraft! 

Ihr habt natürlich recht, unsere Beziehung war vorher schon nicht gut, sonst wäre das nicht passiert und ich habe da sicher meinen Anteil dran ( also an der schlechten Bez. nicht an der Affäre). Ich versuche es auch mit ihm zu klären, wo die Gründe sind und vor allem für mich selbst, denn die Ursachen würde ich ja ohnehin miitnehmen auch bei einer Scheidung. Und wie ihr schreibt, alleine für die Bez. zu kämpfen, geht nicht. 

Zu dem Umgang mit Kommentaren habe ich noch Fragen. Konkret weiß ich nicht, was ich sagen soll. Folgendes ist passiert: 
Eine mir sehr liebe Mitarbeiterin fragt mich am Telefon, ob mit ihm und mir alles ok ist. Ja was soll ich denn da sagen? Hat jemand eine konkrete Formulierung? Ich mag sie, möchte sie nicjt vor den Kopf stoßen, will mit ihr das aber nicht bereden und will aber in der Antwort auch nicht Stellung dazu beziehen aber mich micht verbiegen. Was könmte ich beim nächsten Mal sagen? 

Eine andere, die ich auch sehr schätze, berichtet in einem längeren Gespräch, wo es um die Stimmung im Unternehmen in Coronazeiten ging, davon, dass sie angesprochen wurde, dass das Grücht umginge, dass mein Mann und die Xx eine Äffäre hätten. Und sie hatte dem Mitarbeiter gesagt, nein auf keinen Fall, der Chef wäre niemals so blöd, das zu tun, der Mitarbeiter müsse sich keine Sorgen machen. Und das denkt sie tatsächlich, das war keine Taktik. Und ich steh da und denke, ja so naiv war ich auch das zu denken, er war aber so blöd. Und da jabe ich dann einfach nix gesagt ( und sie hat weiter geredet), aber es war so unwürdig und nix sagen hat sich auch wie lügen angefühlt. 

Ganz liebe Grüße! 
 

Ich würde der lieben Mitarbeiterin freundlich, aber bestimmt mitteilen, dass ich private Dinge nicht mit ihr besprechen möchte und dass diese Frage - obwohl nett gemeint - Grenzen überschreitet. 

Der anderen hätte ich wohl gesagt, dass es nicht in Ordnung ist, am Arbeitsplatz Gerüchte über Vorgesetzte/Mitarbeiter zu verbreiten und dass sie den Leuten das nächste Mal mitteilen soll, dass man sowas nicht macht, weil es nicht an den Arbeitsplatz gehört.

Ob du die Sache mit der Affäre aufklärst oder dich nicht dazu äußerst, ist deine Sache. Wenn zu dich in irgendeiner Weise dazu äußerst, egal, ob du die Gerüchte bestätigst oder dementierst, heizt du die Tratschereien noch mehr an. Hättest du der Mitarbeiterin gesagt, dass es wahr ist, hätte es noch am selben Tag die gesamte Firma gewusst und dann hätten dich alle mitleidig angesehen. Ob du das möchtest oder nicht, musst du wissen. 

Es hängt auch davon ab, wie du weiter vorgehen willst, wenn du die Scheidung einreichen und eine möglichst gute Position für die Aufteilung des Vermögens erreichen willst, kannst du diese Dinge für dich nutzen, denn dann hast du wohl alle Mitarbeiter auf deiner Seite und dein Mann und die Affärenfrau sind die Übeltäter, die keiner mehr mag. 

Willst du die Ehe jedoch unbedingt retten, solltest du dich besser gar nicht zu den Gerüchten äußern. 

Sicher sind am Scheitern einer Ehe immer beide schuld, aber dich deshalb so zu hintergehen, ist trotzdem unter jeder Kritik. Anstatt sich eine Affäre in der Firma zu suchen, hätte dein Mann doch einfach ansprechen können, was ihn stört. Aber nein, er muss den einfachsten Weg suchen und sich das, was ihm fehlt, außer Haus suchen. Blöd nur, dass ihm die ganze Sache jetzt auf den Kopf fällt, denn auf ihn wirft das alles kein gutes Licht. Als Chef kann ihn jetzt niemand mehr so richtig ernstnehmen. 

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9. Mai um 21:30
In Antwort auf spitzentanz

Ich würde der lieben Mitarbeiterin freundlich, aber bestimmt mitteilen, dass ich private Dinge nicht mit ihr besprechen möchte und dass diese Frage - obwohl nett gemeint - Grenzen überschreitet. 

Der anderen hätte ich wohl gesagt, dass es nicht in Ordnung ist, am Arbeitsplatz Gerüchte über Vorgesetzte/Mitarbeiter zu verbreiten und dass sie den Leuten das nächste Mal mitteilen soll, dass man sowas nicht macht, weil es nicht an den Arbeitsplatz gehört.

Ob du die Sache mit der Affäre aufklärst oder dich nicht dazu äußerst, ist deine Sache. Wenn zu dich in irgendeiner Weise dazu äußerst, egal, ob du die Gerüchte bestätigst oder dementierst, heizt du die Tratschereien noch mehr an. Hättest du der Mitarbeiterin gesagt, dass es wahr ist, hätte es noch am selben Tag die gesamte Firma gewusst und dann hätten dich alle mitleidig angesehen. Ob du das möchtest oder nicht, musst du wissen. 

Es hängt auch davon ab, wie du weiter vorgehen willst, wenn du die Scheidung einreichen und eine möglichst gute Position für die Aufteilung des Vermögens erreichen willst, kannst du diese Dinge für dich nutzen, denn dann hast du wohl alle Mitarbeiter auf deiner Seite und dein Mann und die Affärenfrau sind die Übeltäter, die keiner mehr mag. 

Willst du die Ehe jedoch unbedingt retten, solltest du dich besser gar nicht zu den Gerüchten äußern. 

Sicher sind am Scheitern einer Ehe immer beide schuld, aber dich deshalb so zu hintergehen, ist trotzdem unter jeder Kritik. Anstatt sich eine Affäre in der Firma zu suchen, hätte dein Mann doch einfach ansprechen können, was ihn stört. Aber nein, er muss den einfachsten Weg suchen und sich das, was ihm fehlt, außer Haus suchen. Blöd nur, dass ihm die ganze Sache jetzt auf den Kopf fällt, denn auf ihn wirft das alles kein gutes Licht. Als Chef kann ihn jetzt niemand mehr so richtig ernstnehmen. 

Tja, so geht es einem, wenn man nicht mit dem Kopf denkt und nur noch auf seine Geschlechtsteile hört...

Der Chef ist ohnehin unten durch und ich persönlich würde mit jemandem, der mich im eigenen Revier betrügt nicht mehr zusammen arbeiten können und wollen. Sieht für mich in jedem Fall nach dem Ende der gemeinsamen Geschäftstätigkeit aus... Die Ehe war vorher schon im Eimer, daher ist es nicht verwunderlich, dass dein Mann früher oder später eine Affäre hatte. Aber im eigenen, gemeinsamen Unternehmen? Niemals!

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11. Mai um 11:14
In Antwort auf py158

Tja, so geht es einem, wenn man nicht mit dem Kopf denkt und nur noch auf seine Geschlechtsteile hört...

Der Chef ist ohnehin unten durch und ich persönlich würde mit jemandem, der mich im eigenen Revier betrügt nicht mehr zusammen arbeiten können und wollen. Sieht für mich in jedem Fall nach dem Ende der gemeinsamen Geschäftstätigkeit aus... Die Ehe war vorher schon im Eimer, daher ist es nicht verwunderlich, dass dein Mann früher oder später eine Affäre hatte. Aber im eigenen, gemeinsamen Unternehmen? Niemals!

Ja, da bin ich deiner Meinung. Das ist unprofessionell und peinlich. 

Ich verstehe einfach nicht, wieso man solche Dinge nicht wie erwachsene Menschen lösen kann. Beziehungen, auch Ehen, scheitern manchmal nunmal. Liebe kann vergehen, es kann passieren, dass man sich anderweitig verliebt. 

Aber muss man deshalb eine Affäre anfangen? Wieso kann man zum Ehepartner nicht ehrlich sagen, dass man diese Ehe nicht mehr möchte? Klar ist der dann verletzt, aber durch eine Affäre verletzt man den Ehepartner doch noch viel mehr, wenn das dann auffliegt (und das tut es meistens).

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11. Mai um 13:22
In Antwort auf emily379

Hallo, ich habe gerade einen anderen tread in eurem Forum gelesen, von einer, die eine Affäre mit ihrem Chef hatte. Bei mir ist es genau andersrum: ich bin eine betrogene Ehefrau - mit meinem Ehemann habe ich ein Familienunternehmen mit zahlreichen Mitarbeitern. Mit einer dieser Mitarbeiterinnen, einer wichtigen Abteilungsleiterin mit der auch ich regelmäßig zusammenarbeite, hat mein Mann seit Monaten eine Affäre, wie ich vor kurzem herausgefunden habe.
Corona sei Dank bin ich im Homeoffice und muss sie nicht sehen oder sprechen. Mein Mann will angeblich mit mir zusammenzusammen sein, entlässt sie aber nicht und hängt emotional an ihr. Ob ich mit ihm noch zusammen sein will, weiß ich noch nicht. 

Ich finde diesen Zustand so unwürdig und demütigend. Habe nun auch gehört, dass man in der Firma darüber tuschelt, dass die beiden eine Affäre haben und wurde darauf angesprochen. 

Wir haben nicht nur die Firma, sondern auch zwei Schulkinder zusammen. Dank Corona kriselt es auch in der Firma, so dass ich nicht einfach selbst alles stehen und liegen lassen will/kann. Ich fühle mich meinen Mitarbeitern und Kunden gegenüber verantwortlich. Und so reich bin ich nicht, dass ich finanziell unabhängig wäre. Und ich habe jahrelang so viel Herzblut in die Firma gesteckt, dass ich nicht selbst gehen will. Sie selbst rausschmeißen will ich auch nicht, da ich ja von meinem Mann ein Zeichen brauche um (vielleicht) wieder Vertrauen aufzubauen. 

Egal, was ich euch eigentlich fragen will: indem ich selbst in der Firma nicht drüber spreche, Ausreden erfinde für meine Nichtteilnahme an Meetings, werde ich zur Mitspielerin, lüge auch, wenn mich wer darauf anspricht. Das ist so furchtbar. 
Was meint ihr, soll ich einfach ehrlich sein und sagen "ja stimmt". Gibt mir das Würde zurück oder macht es das noch schlimmer? Will ich, dass meine Mitarbeiter einen solchen Einblick in meine Ehe bekommen? Und falls nicht, gibt es eine andere Lösung, bei der ich nicht mehr lügen muss? 

Bitte schreibt mir eure Gedanken!  
 

Wenn Du aus der Geschichte mit Anstand und Würde rauskommen willst, musst Du jetzt die Initiative ergreifen:

Wenn Du bei Entscheidungen, was die Firma anbetrifft, mit Deinem Mann gleichberechtigt bist, dann schlage Deinem Mann vor, dass er der Abteilungsleiterin kündigt. Als Grund hierfür gibt er „Unloyalität gegenüber der Firma“ an. Denn was ist unloyaler gegenüber einer Firma, wenn eine Abteilungsleiterin ein Verhältnis mit dem Mann der Geschäftsführerin, mit der sie auch noch eng zusammenarbeitet, anfängt?

Sollte Dein Mann die Kündigung nicht innerhalb einer Woche aussprechen, dann kündige Du der Abteilungsleiterin.

Gleichzeitig kläre mit Deinem Mann, wie es mit Euch weitergeht! Wenn der Partner eine Affäre anfängt, ist das schon nicht toll. Wenn diese Affäre dann aber noch innerhalb der Firma geschieht, in der Du gleichzeitig Geschäftsführerin bist und mit der Affäre auch noch eng zusammenarbeitest, dann ist das absolut nicht zu tolerieren.

Versteck Dich nicht vor Deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Gehe in die Offensive. Sprich das Thema an, wenn Du den Eindruck bekommst, dass dieses Thema zwischen Dir und Deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht. Mach ihnen klar, dass Du von der Affäre weißt und dass Du dieses ab sofort nicht mehr tolerierst. Und dass dieses Verhalten der Abteilungsleiterin Konsequenzen haben wird.

Biete jedem an, dass sie oder er auch ein persönliches Gespräch mit Dir führen kann. Und kommuniziere gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass Du alles dafür tun wirst, dass jede und jeder seinen Arbeitsplatz behält.

Denn zu Zeiten von Corona machen sich schon viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gedanken um ihren Arbeitsplatz. Wenn sie sich jetzt auch noch Gedanken machen müssen, wie es mit der Firma weitergeht, weil es zwischen den Geschäftsführern nicht läuft, hemmt dieses die Produktivität ungemein.

Ich wünsche Dir viel Kraft.
 

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11. Mai um 13:33
In Antwort auf sophy_881019

Wenn Du aus der Geschichte mit Anstand und Würde rauskommen willst, musst Du jetzt die Initiative ergreifen:

Wenn Du bei Entscheidungen, was die Firma anbetrifft, mit Deinem Mann gleichberechtigt bist, dann schlage Deinem Mann vor, dass er der Abteilungsleiterin kündigt. Als Grund hierfür gibt er „Unloyalität gegenüber der Firma“ an. Denn was ist unloyaler gegenüber einer Firma, wenn eine Abteilungsleiterin ein Verhältnis mit dem Mann der Geschäftsführerin, mit der sie auch noch eng zusammenarbeitet, anfängt?

Sollte Dein Mann die Kündigung nicht innerhalb einer Woche aussprechen, dann kündige Du der Abteilungsleiterin.

Gleichzeitig kläre mit Deinem Mann, wie es mit Euch weitergeht! Wenn der Partner eine Affäre anfängt, ist das schon nicht toll. Wenn diese Affäre dann aber noch innerhalb der Firma geschieht, in der Du gleichzeitig Geschäftsführerin bist und mit der Affäre auch noch eng zusammenarbeitest, dann ist das absolut nicht zu tolerieren.

Versteck Dich nicht vor Deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Gehe in die Offensive. Sprich das Thema an, wenn Du den Eindruck bekommst, dass dieses Thema zwischen Dir und Deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht. Mach ihnen klar, dass Du von der Affäre weißt und dass Du dieses ab sofort nicht mehr tolerierst. Und dass dieses Verhalten der Abteilungsleiterin Konsequenzen haben wird.

Biete jedem an, dass sie oder er auch ein persönliches Gespräch mit Dir führen kann. Und kommuniziere gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass Du alles dafür tun wirst, dass jede und jeder seinen Arbeitsplatz behält.

Denn zu Zeiten von Corona machen sich schon viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gedanken um ihren Arbeitsplatz. Wenn sie sich jetzt auch noch Gedanken machen müssen, wie es mit der Firma weitergeht, weil es zwischen den Geschäftsführern nicht läuft, hemmt dieses die Produktivität ungemein.

Ich wünsche Dir viel Kraft.
 

Die Krux dabei ist, dass die Abteilungsleiterin die Kündigung anfechten kann und möglicherweise sogar Recht bekäme. Man kann ihr die Affäre nämlich hinterher nicht vorwerfen, wenn man vorher bereitwillig darauf eingegangen ist. 

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Arbeit_und_Beruf/Kuendigung/Artikel/13460.php

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11. Mai um 13:52
In Antwort auf spitzentanz

Die Krux dabei ist, dass die Abteilungsleiterin die Kündigung anfechten kann und möglicherweise sogar Recht bekäme. Man kann ihr die Affäre nämlich hinterher nicht vorwerfen, wenn man vorher bereitwillig darauf eingegangen ist. 

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Arbeit_und_Beruf/Kuendigung/Artikel/13460.php

Die Abteilungsleiterin kann ja gerne die Kündigung (wenn sie denn gekündigt wird) anfechten.
Aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie, sollte sie wieder eingestellt werden müssen, sie keinen Spaß mehr an der Arbeit und bei der Arbeit haben wird.

Denn - egal ob ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin gegenüber der Firma nicht loyal ist - wenn die Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter mitbekommen, dass die nicht vorhandene Loyalität der Abteilungsleiterin hätte dazu führen können, dass die Existenz der Firma gefährdet ist, wird die Abteilungsleiterin nicht freudestrahlend wieder in der Firma empfangen werden.....

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11. Mai um 14:25
In Antwort auf sophy_881019

Die Abteilungsleiterin kann ja gerne die Kündigung (wenn sie denn gekündigt wird) anfechten.
Aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie, sollte sie wieder eingestellt werden müssen, sie keinen Spaß mehr an der Arbeit und bei der Arbeit haben wird.

Denn - egal ob ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin gegenüber der Firma nicht loyal ist - wenn die Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter mitbekommen, dass die nicht vorhandene Loyalität der Abteilungsleiterin hätte dazu führen können, dass die Existenz der Firma gefährdet ist, wird die Abteilungsleiterin nicht freudestrahlend wieder in der Firma empfangen werden.....

schon recht, nur die "nicht vorhandene Loyalität" mag sich am Stammtisch oder im Pausenraum vielleicht gut anhören, passt aber sicher nicht in ein Kündigungsschreiben. Dort wäre in einem solchen Fall wohl eher von einer "unwiderruflichen Zerstörung des Vertrauensverhältnisses" die Rede, ohne die ein leitender Angestellter seine / ihre Arbeit nicht erbrignen kann.

Kündigung würde auch sofortige Freistellung bedeuten, ansonsten entstehen für die Firma unabsehbare Folgekosten, das kann ich aus eigener Erfahrung nur dringend empfehlen. Und vor diesen x Monaten Freistellung scheuen sich leider viele Chefs / Chefinnen.

Es bleibt dabei:
1.) Ehe beenden
2.) Verhältnisse in der Firma ordnen
3.) Fahrplan für die weitere Zukunft ausarbeiten
4.) falls vorgenannte Optionen nicht infrage kommen, sich auszahlen lassen und unter karibischer Sonne jede Menge Schrimchendrinks konsumieren...

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11. Mai um 14:26

Ich würde der Dame nicht aus Loyalitätsgründen kündigen. Wer weiss, wie das alles war und man tut vielleicht jemandem Unrecht, der es nicht verdient hat. Daher gehört sie ordentlich gekündigt und die Abfindung kann ja gern der Mann bezahlen, der hat diese Situation ja entstehen lassen. 

ich würde nicht rsikieren, dass das vor dem Arbeitsgericht landet mit, Racheaktion der Geschäftsführerin und so...

wie ist deine Stellung in der Firma denn nun? Erklär doch mal, dann können dir sicher manche Tipps geben, um dir deine Anteile/ Gelder zu sichern. Das ist für dein weiteres Leben, wie auch immer das aussehen wird, auch sehr wichtig!

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11. Mai um 14:54

Natürlich sollte die Kündigung unter Rücksprache mit einem Anwalt geschehen. Nicht nur alleine der Formulierung wegen.....

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11. Mai um 20:29

Das ist total lieb von euch, aber macht Euch deswegen bitte keine Sorgen. Hier im Forum geht es mir nicht um die Firma, Anteile, Kündigungsformalitäten usw. Offensichtlich kann ich nämlich Geschäft besser als Ehe, was vermutlich Teil des Problems ist. Mir geht es um meine Gefühle und den Umgang damit. Ich bin noch gar nicht klar, ob ich mich trennen will. Da ich ja sehe, dass ich meinen Teil zum Scheitern (nicht zur Affäre) beigetragen habe, fällt es mir total schwer, ihm die Schuld zu geben, ihn zu hassen und zu verlassen. Ich habe ihm klar gemacht, dass ich nicht weiter mit ihr arbeiten werde und auch nicht toleriere, wenn er mit ihr arbeitet. Gleichzeitig will ich ihn nicht zwingen/Deadline setzen, weil ich ja will, dass er es selbst einsieht. Tut er aber nicht. Sagt, er kann das Gefühl doch nicht einfach abschalten, das er ihr gegenüber hat. Ich finde doch. Wenn er uns noch eine Chance geben will, muss er das tun. Kann ich das erwarten, dass er sein Gefühl abstellt? Oder ist das falsch? Ich weiß einfach selbst nicht mehr, was richtig und falsch ist. Wir gehen nun auch zum Paartherapeuten, auf seinen Vorschlag hin. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass er sich eigentlich trennen will. Er sagt, dass er versteht, wie es mir geht. Aber wenn er wirklich verstände, dann würde er sie doch entlassen, oder nicht??

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11. Mai um 21:32

So funktioniert das aber nicht, denn das wäre Mobbing. Man kann nicht einfach die Schuld der anderen Frau zuschieben. Die Schuld hat vor allem der Chef und wenn er sie jetzt kündigt, hat er seine Machtposition ausgenutzt und das ist sicher nicht in Ordnung. Mangel an Loyalität ist übrigens auch kein Kündigungsgrund.

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11. Mai um 21:34

Nochmals (das steht auch in dem Link, den ich gepostet habe): so einfach kann man jemandem nicht kündigen, dazu braucht es einen Grund. Dass die Mitarbeiterin eine Affäre mit dem Chef hatte, ist kein Kündigungsgrund, der rechtlich standhält. Er kann ich eine einvernehmliche Auflösung des Vertrages mit einer ordentlichen Abfindung anbieten, aber wenn sie diesen nicht annimmt, hat er Pech gehabt, solange sie ihre Arbeit ordentlich macht und sich hinsichtlich ihrer Arbeit nichts hat zuschulden kommen lassen.

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11. Mai um 21:38

Wie schon mehrmals geschrieben, er kann sie nicht ohne guten Grund entlassen, ohne vor Gericht zu landen. Sie müsste schon ihre Arbeit schlecht gemacht haben oder eine Straftat begangen haben, damit das so einfach geht. Wenn sie die Kündigung anficht, dann sagt sie sicher, dass das Motiv für die Kündigung die Affäre mit dem Chef war, weil eben die Ehefrau das nach dem Auffliegen der Affäre so wollte. Das ist aber kein rechtlich haltbarer Grund und das werden die Richter auch so sehen. Wenn du das Gefühl hast, dass er sich eigentlich trennen will, warum wehrst du dich dann gegen die Trennung? Es bringt doch nichts, mit einem Mann, der gedanklich und emotional schon längst bei jemand anders ist, in einer Ehe festzuhalten.

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12. Mai um 3:49
Beste Antwort

Liebe Emily, es freut mich, wie du die rein "technische" /geschäftliche Seite siehst und gegebenenfalls durchziehst. Deine Frage nach der emotionellen Seite wird nicht so einfach zu beantworten sein. Ich empfinde es als richtig, nicht mit Hass etc. auf jemanden zu reagieren, mit dem man eine lange schöne Zeit hatte. Dein Bedürfnis, die Dinge zu klären, ist richtig, obwohl ich Zweifel am Gelingen habe, weil offenbar ihr BEIDE mit einigem Vorgefasstem in den Ring steigt. Du meinst, er müsse es (was genau?) EINSEHEN und seine Gefühle zur Geliebten abschalten. Daß man Gefühle weder ein- noch ausschalten kann, musst du einfach glauben, das hat die Natur so entwickelt. (schalte Geliebte aus, schalte Emily ein. GIBTS NICHT! ). Es gibt äußere Dinge, die ein Gefühl beeinflussen können. Wenn jemand erfährt, daß sein Liebster/Liebste eine "Schlampe" oder untreu ist, wird die Begeisterung rasch abnehmen, als Beispiel. Wenn jemand seinem Liebsten vorleben kann, daß er ein Held (oder was auch immer) ist, dann kann die Wertschätzung steigen, als Beispiel. Keine Schalter, hart erarbeitete Punkte! Erst wollte ich zur Paartherapie gratulieren, aber dann zuckte ich zurück. Sein Vorschlag?! Wie bitte?! Er will an seiner Geliebten festhalten, und schlägt Paartherapie mit Ehefrau vor? Mir kommen da Zweifel an seinen Absichten, was hat der Bursche nur vor??? So, jetzt hab ich es gesagt, jetzt gratuliere ich zur Paartherapie und wäre gern ein Mäuschen und möchte zuhören. Ein Paartherapeut/in wird dieses sicher bearbeiten wollen...... Ich bin froh, daß du offenbar den Dingen auf den Grund gehen möchtest und nicht mit Porzellan schmeißt. Dennoch würde ich in dieser Konstellation eine räumliche Trennung mit Enddatum vorziehen, in der ihr beide nicht mehr unbedingt am Treuegelöbnis festhalten müsst und beide ihrem Leben/ihren Gedanken nachgehen, denn das ständige Konfrontiert sein und -werden beeinträchtigt leider die Denkleistung. (Würde mich - so en passant - interessieren, wie er reagiert, wenn du ebenfalls eine Affäre hast (oder vortäuschst)). Daß du bei Lügen gegenüber Mitarbeitern negative Gefühle hast, verstehe ich. Ich selbst würde eine striktere, direkte, härtere Gangart einschlagen, aber nicht lügen. Das liegt bei dir, ob du dich vom Lügen befreien kannst. Ob er sich wirklich von dir trennen will, kann man so nicht beantworten. Ohne die Gesetze deines Landes zu kennen, glaube ich nicht, daß er sie wegen der Affäre so einfach kündigen dürfte. Du erwähnst, nicht mehr zu wissen, was richtig, was falsch sei. Hör auf dein Bauchgefühl, der liegt fast immer richtig. Alles Liebe, Pi

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12. Mai um 3:56

Danke, daß ihr mir die Beistriche und Punkte gelassen habt, ihr GENIES.

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12. Mai um 4:02

WortzwischenräumesindwasfürWarmduscher! DamitspartmanGENIALvielZwischenräume.

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