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Affäre

3. Oktober um 14:57 Letzte Antwort: 3. Oktober um 20:15

Kurz zur Geschichte
meine Affäre und ich (er ist verheiratet,27 Jahre)haben uns sehr verliebt.Eifersucht und Gefühle,Sehnsucht bereiten uns beide schlaflose Nächte. Wir haben schon mehrmals versucht es zu beenden. 
Stand der Dinge ist nun dass,er sich zurückziehen möchte, weil es ihm einfach zu viel wird.Er kämpft  immer gegen seine Gefühle für mich an.
Er kann sich nicht trennen, weil er viel mit seiner Frau familiär  durchgemacht hat 
ich habe ihm gesagt, dass ihm keiner seine Vergangenheit nimmt.Er aber überlegen sollte ob in der Vergangenheit  weiter leben will,oder lieber glücklich werden möchte  ,denn im Normalfall folgen noch viele Jahre..
ich denke ,dass was ihn hält ist die Fürsorgepflicht. 
Der Loslassprozess ist für mich sehr schwer, weil ich weiss wieviel Liebe zwischen uns ist.
Ich weiss ,dass ich es muss,lenke mich ab und doch ist er immer da in Gedanken

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3. Oktober um 16:23

Hallo,

"ich denke ,dass was ihn hält ist die Fürsorgepflicht."

Und ich denke, du verklärst den Mann und seine Absichten gewaltig. Denn immerhin hält ihn seine "Fürsorgepflicht" für seine Frau nicht davon ab, sie zu betrügen. Und die wird merken, dass da was nicht stimmt, wenn er ihr nicht komplett am Popo vorbeigeht. Eine Trennung mag für sie wie ein Stich ins Herz sein, aber im Vergleich dazu ist ne Daueraffäre sowas wie ne schleichende Vergiftung, also ganz bestimmt nicht besser.

Nein, der Mann hat sich bei allen Emotionen bewusst dafür entschieden, das Beste aus beiden Welten mitzunehmen, solange es geht. Und sieh es mal so rum: Wenn es stimmt, dass er von dir all die Gefühle, den Sex und die Egobestätigung bekommt, die ihm in seiner Ehe fehlen - dann erleichterst du es ihm durch die Affäre sogar, sich nicht von seiner Frau zu trennen. "Leidensdruck" heißt da das Stichwort. Wenn seine unerfüllten Bedürfnisse nicht von eurer Affäre abgedeckt werden würden, dann wär er womöglich schon von ihr getrennt oder jedenfalls schon ein Stück weiter im Trennungsprozess.
(Entweder das, oder es wär halt ne andere Affärenfrau an deiner Stelle. Oder er würde gemütlich neben seiner Frau her leben oder sogar mit ihr gemeinsam an ihrer Ehe arbeiten, sowas soll's ja auch geben. Ist aber natürlich ungleich mehr Aufwand, als sich schöne Gefühle außerhalb zu holen.)

Jedenfalls trittst du dir aus genau diesem Grund mit der Affäre nur selbst vors Knie. Aber jetzt mach bloß nicht Schluss mit dem Gedanken, dass er sich ja dann von ihr trennen und zu dir kommen müsste.
Also anstatt ihm seine Motive ausreden zu wollen, denk lieber über deine Motive nach und überleg dir, ob du wirklich so weitermachen willst. Verlass ihn nicht deshalb, weil du "musst", sondern weil du für dich was Besseres willst.

lg
cefeu

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3. Oktober um 18:12
In Antwort auf user296657443

Kurz zur Geschichte
meine Affäre und ich (er ist verheiratet,27 Jahre)haben uns sehr verliebt.Eifersucht und Gefühle,Sehnsucht bereiten uns beide schlaflose Nächte. Wir haben schon mehrmals versucht es zu beenden. 
Stand der Dinge ist nun dass,er sich zurückziehen möchte, weil es ihm einfach zu viel wird.Er kämpft  immer gegen seine Gefühle für mich an.
Er kann sich nicht trennen, weil er viel mit seiner Frau familiär  durchgemacht hat 
ich habe ihm gesagt, dass ihm keiner seine Vergangenheit nimmt.Er aber überlegen sollte ob in der Vergangenheit  weiter leben will,oder lieber glücklich werden möchte  ,denn im Normalfall folgen noch viele Jahre..
ich denke ,dass was ihn hält ist die Fürsorgepflicht. 
Der Loslassprozess ist für mich sehr schwer, weil ich weiss wieviel Liebe zwischen uns ist.
Ich weiss ,dass ich es muss,lenke mich ab und doch ist er immer da in Gedanken

Wenn er sich deinetwegen nicht von seiner Frau trennen will, dann wird die Verliebtheit für dich nicht so groß sein, wie du dir das gerne einredest.

Du bist leider auf den klassischen Betrüger und seine Ausreden hereingefallen. 

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3. Oktober um 18:18

Da stimm ich zu. Liebe müsste doch stärker sein als die Fürsorgepflicht.

Wenn da mehr wäre, wärst Du die Frau an seiner Seite und er würd nicht jede Nacht im Bett der Ehefrau verbringen.

Du solltest ihn ein bisschen weniger idealisieren und Dir deine aktuelle Realität vor Augen führen: DU stehst auf dem Abstellgleis und nicht seine Frau.

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3. Oktober um 18:45
In Antwort auf user296657443

Kurz zur Geschichte
meine Affäre und ich (er ist verheiratet,27 Jahre)haben uns sehr verliebt.Eifersucht und Gefühle,Sehnsucht bereiten uns beide schlaflose Nächte. Wir haben schon mehrmals versucht es zu beenden. 
Stand der Dinge ist nun dass,er sich zurückziehen möchte, weil es ihm einfach zu viel wird.Er kämpft  immer gegen seine Gefühle für mich an.
Er kann sich nicht trennen, weil er viel mit seiner Frau familiär  durchgemacht hat 
ich habe ihm gesagt, dass ihm keiner seine Vergangenheit nimmt.Er aber überlegen sollte ob in der Vergangenheit  weiter leben will,oder lieber glücklich werden möchte  ,denn im Normalfall folgen noch viele Jahre..
ich denke ,dass was ihn hält ist die Fürsorgepflicht. 
Der Loslassprozess ist für mich sehr schwer, weil ich weiss wieviel Liebe zwischen uns ist.
Ich weiss ,dass ich es muss,lenke mich ab und doch ist er immer da in Gedanken

Danke  für  deine Worte. Man ist so blind vor Liebe

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3. Oktober um 18:49
In Antwort auf user296657443

Danke  für  deine Worte. Man ist so blind vor Liebe

Nicht "man". Er nicht, nur du! Das sollte dir zu denken geben.

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3. Oktober um 19:52
In Antwort auf eisbrecher

Nicht "man". Er nicht, nur du! Das sollte dir zu denken geben.

Es ist wie ein Drogenentzug.Man muss es wollen mit dem aufhören was einen fertig macht.Die Versuchung zu schreiben ist gross,die Hoffnung ist gross und die Entäuschung.
 

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3. Oktober um 20:15
In Antwort auf user296657443

Es ist wie ein Drogenentzug.Man muss es wollen mit dem aufhören was einen fertig macht.Die Versuchung zu schreiben ist gross,die Hoffnung ist gross und die Entäuschung.
 

Ja, Liebeskummer tut weh. Aber es wird besser und totaler Kontaktabbruch ist die beste Möglichkeit. Am besten löschst du alle Kontaktdaten und blockierst ihn überall, damit du gar nicht erst in Versuchung kommst, ihn anzuschreiben.

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