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Adoption des Babys bei lesbischen Frauen

1. Januar um 21:03 Letzte Antwort: 10. Januar um 13:39

Hallo zusammen,

ich bin Mutter eines kleinen Babys und seit einigen Tagen wieder single.
Ich war in einer lesbischen Beziehung mit einer Frau und wir planten das Kind gemeinsam aufzuziehen.
Als wir damals beschlossen haben gemeinsam ein Kind zu bekommen sagte sie mir, dass sie das Kind adoptieren will damit sie zu 50% alle Rechte am Kind haben wird.

Die Monate während meiner Schwangerschaft waren sehr schwer für mich. Ich habe in der Zeit eine Wohnung auf meinem Namen gekauft in die wir auch gemeinsam eingezogen sind.
Aufgrund meines Alters hatte ich eine Risikoschwangerschaft und mir ging es teilweise wirklich schlecht. Ich konnte beispielsweise kaum noch gehen.

Für mich ist es okay, dass ich die Hypothek alleine aufgenommen habe und die Wohnung alleine gekauft habe. Ich verdiene schließlich besser und habe auch mehr Ersparnisse.

Mich hat es sehr verletzt, dass mich meine Partnerin während meiner Schwangerschaft nicht genug unterstützt hatte. Hinzu kamen viele Vorwürfe, wie dass ihr die Wohnung nicht gefällt.
Mir fehlte ihr Einsatz.

Andererseits beharrt(e) sie aber darauf, das Kind zu adoptieren.
Alles ging so weit, dass sie nun ausgezogen ist, weil sie ein Kind nicht großziehen will welches nicht ihres ist.

Ich wäre eventuell in der Zukunft bereit, dass sie das Kind adoptiert. Allerdings kann ich das zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen nur um die Beziehung zu retten.
Die Gefahr ist zu groß, dass wir uns kurz nach der Adoption trennen. Dann hätte die Kleine eventuell eines Tages 4 Mütter und würde hin und her gerissen.

Mir tut das alles so weh, da ich sie noch liebe und auch keine alleinerziehende Mutter sein möchte...

Mich würde mal Eure Kommentare interessieren....

 

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1. Januar um 21:11
Beste Antwort

Du bist schon alleinerziehend. Millionen Frauen weltweit sind das. Du schaffst das auch. Ich würde das Kind keinesfalls adoptieren lassen. Niemals. 

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1. Januar um 21:51


Das Baby ist da ....und Deine Partnerin hat kalte Füße bekommen ....passiert öfters, egal aus welcher Konstellation  eine Beziehung besteht ...ist jetzt kein Trost für Dich , aber es ist Tatsache , dass Du nun alleinerziehende Mama bist, ob Du es willst oder nicht 

Vielleicht hat sie die Verantwortung unterschätzt , oder fühlt sich zurückgesetzt ....was auch immer ihre Beweggründe sind ...es sind Ihre Probleme 

Du bist nun Mama und brauchst Deine Kraft für Dich und Dein Baby ....( herzlichen Glückwunsch übrings ) , such Dir Hilfe ( Familie / Freundeskreis ) und nimm sie auch an , 
nimm Dir Zeit für Dich und überdenke Dein neues Leben 

Wie es um Deine Beziehung steht , wird sich mit der Zeit weisen ...
einer Adoption würde ich in diesem Fall nicht sofort zustimmen ,
da müsste Sie sich und Dir schon beweisen , das es von Wert und Dauer ist 

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute und ....DU schaffst es ...notfalls auch Alleine

alles Liebe 



 

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1. Januar um 22:18
In Antwort auf blue624

Hallo zusammen,

ich bin Mutter eines kleinen Babys und seit einigen Tagen wieder single.
Ich war in einer lesbischen Beziehung mit einer Frau und wir planten das Kind gemeinsam aufzuziehen.
Als wir damals beschlossen haben gemeinsam ein Kind zu bekommen sagte sie mir, dass sie das Kind adoptieren will damit sie zu 50% alle Rechte am Kind haben wird.

Die Monate während meiner Schwangerschaft waren sehr schwer für mich. Ich habe in der Zeit eine Wohnung auf meinem Namen gekauft in die wir auch gemeinsam eingezogen sind.
Aufgrund meines Alters hatte ich eine Risikoschwangerschaft und mir ging es teilweise wirklich schlecht. Ich konnte beispielsweise kaum noch gehen.

Für mich ist es okay, dass ich die Hypothek alleine aufgenommen habe und die Wohnung alleine gekauft habe. Ich verdiene schließlich besser und habe auch mehr Ersparnisse.

Mich hat es sehr verletzt, dass mich meine Partnerin während meiner Schwangerschaft nicht genug unterstützt hatte. Hinzu kamen viele Vorwürfe, wie dass ihr die Wohnung nicht gefällt.
Mir fehlte ihr Einsatz.

Andererseits beharrt(e) sie aber darauf, das Kind zu adoptieren.
Alles ging so weit, dass sie nun ausgezogen ist, weil sie ein Kind nicht großziehen will welches nicht ihres ist.

Ich wäre eventuell in der Zukunft bereit, dass sie das Kind adoptiert. Allerdings kann ich das zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen nur um die Beziehung zu retten.
Die Gefahr ist zu groß, dass wir uns kurz nach der Adoption trennen. Dann hätte die Kleine eventuell eines Tages 4 Mütter und würde hin und her gerissen.

Mir tut das alles so weh, da ich sie noch liebe und auch keine alleinerziehende Mutter sein möchte...

Mich würde mal Eure Kommentare interessieren....

 

Ich verstehe nicht ganz, sie ist ausgezogen, weil sie ein Kind nicht großziehen will, welches nicht ihres ist und im nächsten Absatz schreibst du, du wärst eventuell bereit, dass sie das Kind in Zukunft adoptiert. 

Entschuldigung aber häääääh? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn? 

Oder.... Du wirst doch nicht ernsthaft darüber nachdenken, falls sie sich doch anders überlegt, ich meine die Frau hat dich im Stich gelassen? 

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2. Januar um 6:29
In Antwort auf blue624

Hallo zusammen,

ich bin Mutter eines kleinen Babys und seit einigen Tagen wieder single.
Ich war in einer lesbischen Beziehung mit einer Frau und wir planten das Kind gemeinsam aufzuziehen.
Als wir damals beschlossen haben gemeinsam ein Kind zu bekommen sagte sie mir, dass sie das Kind adoptieren will damit sie zu 50% alle Rechte am Kind haben wird.

Die Monate während meiner Schwangerschaft waren sehr schwer für mich. Ich habe in der Zeit eine Wohnung auf meinem Namen gekauft in die wir auch gemeinsam eingezogen sind.
Aufgrund meines Alters hatte ich eine Risikoschwangerschaft und mir ging es teilweise wirklich schlecht. Ich konnte beispielsweise kaum noch gehen.

Für mich ist es okay, dass ich die Hypothek alleine aufgenommen habe und die Wohnung alleine gekauft habe. Ich verdiene schließlich besser und habe auch mehr Ersparnisse.

Mich hat es sehr verletzt, dass mich meine Partnerin während meiner Schwangerschaft nicht genug unterstützt hatte. Hinzu kamen viele Vorwürfe, wie dass ihr die Wohnung nicht gefällt.
Mir fehlte ihr Einsatz.

Andererseits beharrt(e) sie aber darauf, das Kind zu adoptieren.
Alles ging so weit, dass sie nun ausgezogen ist, weil sie ein Kind nicht großziehen will welches nicht ihres ist.

Ich wäre eventuell in der Zukunft bereit, dass sie das Kind adoptiert. Allerdings kann ich das zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen nur um die Beziehung zu retten.
Die Gefahr ist zu groß, dass wir uns kurz nach der Adoption trennen. Dann hätte die Kleine eventuell eines Tages 4 Mütter und würde hin und her gerissen.

Mir tut das alles so weh, da ich sie noch liebe und auch keine alleinerziehende Mutter sein möchte...

Mich würde mal Eure Kommentare interessieren....

 

"Die Gefahr ist zu groß, dass wir uns kurz nach der Adoption trennen."

mädel, mach mal die augen auf, ihr seid getrennt.
sie ist ausgezogen, weil sie kein kind grossziehen will, was nicht ihres ist.

ich kapiere nicht, wieso du nicht völlig angewidert bist von so einem verhalten. ihr fällt nach der geburt ein, dass sie kein kind will, "welches nicht von ihr ist".
vor der geburt war ihr das nicht klar? da war es schick, mal eben ein kind in die welt zu setzen? sie behandelt dieses thema, alls wäre ein kind ein pappkarton, den man mal ebenn entsorgen kann, wenn er stört.

ich würde so eine person aus meinem leben schmeissen und nicht noch darüber phantasieren, so einen launischen und unzuverlässigen partner mein kind adoptieren zu lassen.

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2. Januar um 8:56
In Antwort auf elise_18724877

Ich verstehe nicht ganz, sie ist ausgezogen, weil sie ein Kind nicht großziehen will, welches nicht ihres ist und im nächsten Absatz schreibst du, du wärst eventuell bereit, dass sie das Kind in Zukunft adoptiert. 

Entschuldigung aber häääääh? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn? 

Oder.... Du wirst doch nicht ernsthaft darüber nachdenken, falls sie sich doch anders überlegt, ich meine die Frau hat dich im Stich gelassen? 

sorry, habe mich nicht klar ausgedrückt.
Sollten wir zusammen bleiben und alles läuft gut, dann wäre ich in der Zukunft bereit dass sie das Kind adoptiert.

Ich habe ihr aber gesagt, dass unsere Beziheung zu unklar ist und ich nicht einfach so ein halbes Kind verschenken kann.

Sie sagte mir, dass ich alles unklar gemacht habe weil ich meine Meinung geändert habe und doch nicht die Adoption will.
Sie meint, dass ich sie nur hinhalten will mir 'eventuell in der Zukunft'

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2. Januar um 9:00
In Antwort auf apfelsine8

"Die Gefahr ist zu groß, dass wir uns kurz nach der Adoption trennen."

mädel, mach mal die augen auf, ihr seid getrennt.
sie ist ausgezogen, weil sie kein kind grossziehen will, was nicht ihres ist.

ich kapiere nicht, wieso du nicht völlig angewidert bist von so einem verhalten. ihr fällt nach der geburt ein, dass sie kein kind will, "welches nicht von ihr ist".
vor der geburt war ihr das nicht klar? da war es schick, mal eben ein kind in die welt zu setzen? sie behandelt dieses thema, alls wäre ein kind ein pappkarton, den man mal ebenn entsorgen kann, wenn er stört.

ich würde so eine person aus meinem leben schmeissen und nicht noch darüber phantasieren, so einen launischen und unzuverlässigen partner mein kind adoptieren zu lassen.

das ist alles nicht so einfach.

Sie wollte unbedingt die Adoption, damit sie das Gefühl hat das es ihres ist.

Wir sind weiterhin im Kontakt und das große Problem ist, dass ich noch viel für sie empfinde....

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2. Januar um 10:13

Ich blicke es trotzdem nicht ganz. Oben schreibst du doch, sie ist ausgezogen und will das Kind nicht.

Sie hat sich doch bereits mehr als eindeutig gegen dich und das Kind entschieden, wie kommst du denn jetzt auf das Adoptionsgerede, sie will doch gar nicht?! 

Du wirst doch nicht ernsthaft in Erwägung ziehen, sie doch zurück zu nehmen, falls sie sich umentscheidet? Na Prost Mahlzeit, dein Kind tut mir jetzt schon leid. 

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2. Januar um 13:07
In Antwort auf blue624

Hallo zusammen,

ich bin Mutter eines kleinen Babys und seit einigen Tagen wieder single.
Ich war in einer lesbischen Beziehung mit einer Frau und wir planten das Kind gemeinsam aufzuziehen.
Als wir damals beschlossen haben gemeinsam ein Kind zu bekommen sagte sie mir, dass sie das Kind adoptieren will damit sie zu 50% alle Rechte am Kind haben wird.

Die Monate während meiner Schwangerschaft waren sehr schwer für mich. Ich habe in der Zeit eine Wohnung auf meinem Namen gekauft in die wir auch gemeinsam eingezogen sind.
Aufgrund meines Alters hatte ich eine Risikoschwangerschaft und mir ging es teilweise wirklich schlecht. Ich konnte beispielsweise kaum noch gehen.

Für mich ist es okay, dass ich die Hypothek alleine aufgenommen habe und die Wohnung alleine gekauft habe. Ich verdiene schließlich besser und habe auch mehr Ersparnisse.

Mich hat es sehr verletzt, dass mich meine Partnerin während meiner Schwangerschaft nicht genug unterstützt hatte. Hinzu kamen viele Vorwürfe, wie dass ihr die Wohnung nicht gefällt.
Mir fehlte ihr Einsatz.

Andererseits beharrt(e) sie aber darauf, das Kind zu adoptieren.
Alles ging so weit, dass sie nun ausgezogen ist, weil sie ein Kind nicht großziehen will welches nicht ihres ist.

Ich wäre eventuell in der Zukunft bereit, dass sie das Kind adoptiert. Allerdings kann ich das zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen nur um die Beziehung zu retten.
Die Gefahr ist zu groß, dass wir uns kurz nach der Adoption trennen. Dann hätte die Kleine eventuell eines Tages 4 Mütter und würde hin und her gerissen.

Mir tut das alles so weh, da ich sie noch liebe und auch keine alleinerziehende Mutter sein möchte...

Mich würde mal Eure Kommentare interessieren....

 

naja sie hat dich sozusagen im stich gelassen...

und du musstest auch noch alles finanziell alleine schaffen...

wieso willst du überhaupt an so einer beziehung festhalten?

niemals würde ich ihr die Adoption gewähren in diesem Fall!

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2. Januar um 15:30
In Antwort auf elise_18724877

Ich blicke es trotzdem nicht ganz. Oben schreibst du doch, sie ist ausgezogen und will das Kind nicht.

Sie hat sich doch bereits mehr als eindeutig gegen dich und das Kind entschieden, wie kommst du denn jetzt auf das Adoptionsgerede, sie will doch gar nicht?! 

Du wirst doch nicht ernsthaft in Erwägung ziehen, sie doch zurück zu nehmen, falls sie sich umentscheidet? Na Prost Mahlzeit, dein Kind tut mir jetzt schon leid. 

ihr argument ist, dass sie aus selbstschutz gegangen ist.
sie kann sich nicht vorstellen ein kind zu erziehen, dass man ihr jeder zeit wegnehmen könnte.

schließlich ist das kind ohne adoption auf dem papier nicht ihres.
 

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2. Januar um 16:07
In Antwort auf blue624

ihr argument ist, dass sie aus selbstschutz gegangen ist.
sie kann sich nicht vorstellen ein kind zu erziehen, dass man ihr jeder zeit wegnehmen könnte.

schließlich ist das kind ohne adoption auf dem papier nicht ihres.
 

Ich wünsche Dir immer noch , dass es eine Art Kurzschlussreaktion Deiner Partnerin war und dass ihr wieder zusammen kommt ..
manchmal braucht man einfach ein wenig Zeit um sich an die veränderte Situation zu gewöhnen ....

Was ich jedoch nicht versteh...zuerst war es doch abgesprochen , das Baby und dessen Adoption.....da war ja Alles klar ....erst als sie weggegangen war , hast Du an der Adoption gezweifelt ?!?

Momentan ist es tatsächlich gut  , dass Du das alleinige Sorgerecht hast ...
erst wenn Euer "Status Quo " euch wirklich bekannt ist , kannst Du über Weiteres nachdenken ...

alles Liebe  
 

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2. Januar um 17:47
In Antwort auf 10diva

Ich wünsche Dir immer noch , dass es eine Art Kurzschlussreaktion Deiner Partnerin war und dass ihr wieder zusammen kommt ..
manchmal braucht man einfach ein wenig Zeit um sich an die veränderte Situation zu gewöhnen ....

Was ich jedoch nicht versteh...zuerst war es doch abgesprochen , das Baby und dessen Adoption.....da war ja Alles klar ....erst als sie weggegangen war , hast Du an der Adoption gezweifelt ?!?

Momentan ist es tatsächlich gut  , dass Du das alleinige Sorgerecht hast ...
erst wenn Euer "Status Quo " euch wirklich bekannt ist , kannst Du über Weiteres nachdenken ...

alles Liebe  
 

was verstehst du nicht??

verliebt  >>Kind gemacht   

während der Schwangerschaft im Stich gelassen >>deswegen Zweifel an Adoption

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3. Januar um 15:28
In Antwort auf blue624

Hallo zusammen,

ich bin Mutter eines kleinen Babys und seit einigen Tagen wieder single.
Ich war in einer lesbischen Beziehung mit einer Frau und wir planten das Kind gemeinsam aufzuziehen.
Als wir damals beschlossen haben gemeinsam ein Kind zu bekommen sagte sie mir, dass sie das Kind adoptieren will damit sie zu 50% alle Rechte am Kind haben wird.

Die Monate während meiner Schwangerschaft waren sehr schwer für mich. Ich habe in der Zeit eine Wohnung auf meinem Namen gekauft in die wir auch gemeinsam eingezogen sind.
Aufgrund meines Alters hatte ich eine Risikoschwangerschaft und mir ging es teilweise wirklich schlecht. Ich konnte beispielsweise kaum noch gehen.

Für mich ist es okay, dass ich die Hypothek alleine aufgenommen habe und die Wohnung alleine gekauft habe. Ich verdiene schließlich besser und habe auch mehr Ersparnisse.

Mich hat es sehr verletzt, dass mich meine Partnerin während meiner Schwangerschaft nicht genug unterstützt hatte. Hinzu kamen viele Vorwürfe, wie dass ihr die Wohnung nicht gefällt.
Mir fehlte ihr Einsatz.

Andererseits beharrt(e) sie aber darauf, das Kind zu adoptieren.
Alles ging so weit, dass sie nun ausgezogen ist, weil sie ein Kind nicht großziehen will welches nicht ihres ist.

Ich wäre eventuell in der Zukunft bereit, dass sie das Kind adoptiert. Allerdings kann ich das zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen nur um die Beziehung zu retten.
Die Gefahr ist zu groß, dass wir uns kurz nach der Adoption trennen. Dann hätte die Kleine eventuell eines Tages 4 Mütter und würde hin und her gerissen.

Mir tut das alles so weh, da ich sie noch liebe und auch keine alleinerziehende Mutter sein möchte...

Mich würde mal Eure Kommentare interessieren....

 

hallo blue624, erstmal Glückwunsch zu deinem Baby! Deine Frage ist etwas schwer zu verstehen. Über Adoption, egal ob als heterosexualles oder als lesbisches Paar kann man nachdenken, wenn die Beziehung stabil ist. Das ist bei euch nicht der Fall, denn du übst die Rolle einer alleinerziehenden Mutter aus, hast die Wohnung von deinem Geld gekauft und auch alles andere für dich selbst organisiert. Wenn du die Beziehung zu deiner Expartnerin lediglich deshalb auffrischen möchtest, weil du das Kind nicht alleine erziehen willst, liegst du grundfalsch. Und das weißt du auch. Wenn ihr euch beide tatsächlich lieben würdet, wäre dieses Thema Adoption überhaupt kein Thema. Das ist aber nicht der Fall, denn du bist de facto allein. Also suche dir am besten eine neue Partnerin, und sobald du sie geheiratet hast, kann sie anbieten, das Kind zu adoptieren. Oder auch nicht. Über die Rechte des Kindes hast du bislang kein Wort verloren, weshalb ich glaube, dass du dich diesbezüglich vielleicht besser informieren solltest. Das Kind hat ein Recht auf Umgang mit seiner Mutter und seinem Vater. Wenn es keinen Vater geben sollte, weil künstliche Befruchtung vom Samenspender oder was auch immer, weiß ich nicht, wie die gesetzlichen Regelungen aussehen. Aber darüber kannst du dich informieren.

Das sogenannte Argument deiner bisherigen Partnerin, sie wolle das Kind nicht adoptieren, weil es nicht von ihr ist, dürfte jedenfalls das dämlichste sein, was ich seit langem gehört habe. Die Adoption sollte zum Wohle des Kindes sein und sicherlich nicht dafür missbraucht werden eine Beziehung zu flicken, oder besser noch, weil man sich grad mal ein Kind wünscht. Und das soll dann bitteschön am besten noch gut zur Einrichtung und den Tapeten passen. Ich frage mich manchmal schon, was Leute sich eigentlich den lieben langen Tag lang so alles denken, wenn sie von Adoption sprechen. Die Beziehung Eltern - Kind dauert LEBENSLÄNGLICH. Und zwar ohne Aussicht auf Begnadigung. Egal, wie das Wetter grad so ist und egal, wie es in der Beziehung der Eltern aussieht. Wer adoptieren will, sollte sich klar sein, dass er oder sie damit eine lebenslange Verpflichtung eingeht, die nicht aufhört, weil man sich grad von seinem/r Partner/in getrennt hat, weil es vielleicht nicht so gut läuft. Oder warum auch immer.

Freundliche Grüße,
Christoph

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4. Januar um 10:16
In Antwort auf py158

hallo blue624, erstmal Glückwunsch zu deinem Baby! Deine Frage ist etwas schwer zu verstehen. Über Adoption, egal ob als heterosexualles oder als lesbisches Paar kann man nachdenken, wenn die Beziehung stabil ist. Das ist bei euch nicht der Fall, denn du übst die Rolle einer alleinerziehenden Mutter aus, hast die Wohnung von deinem Geld gekauft und auch alles andere für dich selbst organisiert. Wenn du die Beziehung zu deiner Expartnerin lediglich deshalb auffrischen möchtest, weil du das Kind nicht alleine erziehen willst, liegst du grundfalsch. Und das weißt du auch. Wenn ihr euch beide tatsächlich lieben würdet, wäre dieses Thema Adoption überhaupt kein Thema. Das ist aber nicht der Fall, denn du bist de facto allein. Also suche dir am besten eine neue Partnerin, und sobald du sie geheiratet hast, kann sie anbieten, das Kind zu adoptieren. Oder auch nicht. Über die Rechte des Kindes hast du bislang kein Wort verloren, weshalb ich glaube, dass du dich diesbezüglich vielleicht besser informieren solltest. Das Kind hat ein Recht auf Umgang mit seiner Mutter und seinem Vater. Wenn es keinen Vater geben sollte, weil künstliche Befruchtung vom Samenspender oder was auch immer, weiß ich nicht, wie die gesetzlichen Regelungen aussehen. Aber darüber kannst du dich informieren.

Das sogenannte Argument deiner bisherigen Partnerin, sie wolle das Kind nicht adoptieren, weil es nicht von ihr ist, dürfte jedenfalls das dämlichste sein, was ich seit langem gehört habe. Die Adoption sollte zum Wohle des Kindes sein und sicherlich nicht dafür missbraucht werden eine Beziehung zu flicken, oder besser noch, weil man sich grad mal ein Kind wünscht. Und das soll dann bitteschön am besten noch gut zur Einrichtung und den Tapeten passen. Ich frage mich manchmal schon, was Leute sich eigentlich den lieben langen Tag lang so alles denken, wenn sie von Adoption sprechen. Die Beziehung Eltern - Kind dauert LEBENSLÄNGLICH. Und zwar ohne Aussicht auf Begnadigung. Egal, wie das Wetter grad so ist und egal, wie es in der Beziehung der Eltern aussieht. Wer adoptieren will, sollte sich klar sein, dass er oder sie damit eine lebenslange Verpflichtung eingeht, die nicht aufhört, weil man sich grad von seinem/r Partner/in getrennt hat, weil es vielleicht nicht so gut läuft. Oder warum auch immer.

Freundliche Grüße,
Christoph

...also ich habe ihr damals gesagt, dass ich mit ihr eine familie gründen möchte (sprich kinder möchte).
sie hat(te) angst schwanger zu werden und ich wollte das kind austragen.
sie sagte mir aber schon damals, dass sie dann unbedingt das kind adoptieren möchte und zu 50% alle rechte und pflichten am kind haben möchte.

damals war das für mich auch okay....in den letzten wochen/monaten sah ich aber viel zu wenig einsatz von ihrer seite. zudem haben wir uns auch viel zu oft gestritten. unter den umständen war ich einfach nicht bereit das kind ihr zur adoption zu geben....

sie ist dann mit der begründung ausgezogen, dass sie sich nicht vorstellen kann ein kind großzuziehen, dass nicht ihres ist (weil keine adoption.) ich könnte ihr das kind jederzeit wegnehmen und sie würde zu stark darunter leiden weil sie das kind liebt.

ich habe ihr gesagt, dass ich nicht mal eben so ein halbes kind verschenken kann. schließlich könnte sie sich am tag nachdem wir alles unterschrieben haben dann trennen wollen.

wir sind weiterhin im kontakt. letzte woche kam sie mit ihrer mutter mich und das baby besuchen. ihrer mutter tut es sehr leid, dass wir uns getrennt haben. ich möchte sehr gerne mit ihr im kontakt bleiben.
mit vielen meiner exen bin ich weiterhin befreundet.

auf jeden fall gibt sie mir alleine die schuld an der trennung. sie sagt, dass ich mein wort mit dem vertrag unterzeichnen/adoption nicht gehalten habe.
schließlich haben wir seit monaten darüber geredet.

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4. Januar um 12:20
In Antwort auf blue624

...also ich habe ihr damals gesagt, dass ich mit ihr eine familie gründen möchte (sprich kinder möchte).
sie hat(te) angst schwanger zu werden und ich wollte das kind austragen.
sie sagte mir aber schon damals, dass sie dann unbedingt das kind adoptieren möchte und zu 50% alle rechte und pflichten am kind haben möchte.

damals war das für mich auch okay....in den letzten wochen/monaten sah ich aber viel zu wenig einsatz von ihrer seite. zudem haben wir uns auch viel zu oft gestritten. unter den umständen war ich einfach nicht bereit das kind ihr zur adoption zu geben....

sie ist dann mit der begründung ausgezogen, dass sie sich nicht vorstellen kann ein kind großzuziehen, dass nicht ihres ist (weil keine adoption.) ich könnte ihr das kind jederzeit wegnehmen und sie würde zu stark darunter leiden weil sie das kind liebt.

ich habe ihr gesagt, dass ich nicht mal eben so ein halbes kind verschenken kann. schließlich könnte sie sich am tag nachdem wir alles unterschrieben haben dann trennen wollen.

wir sind weiterhin im kontakt. letzte woche kam sie mit ihrer mutter mich und das baby besuchen. ihrer mutter tut es sehr leid, dass wir uns getrennt haben. ich möchte sehr gerne mit ihr im kontakt bleiben.
mit vielen meiner exen bin ich weiterhin befreundet.

auf jeden fall gibt sie mir alleine die schuld an der trennung. sie sagt, dass ich mein wort mit dem vertrag unterzeichnen/adoption nicht gehalten habe.
schließlich haben wir seit monaten darüber geredet.

Ihr müsst Euch als Paar wiederfinden oder aber entgültig trennen 

Deine Freundin kann nicht auf einen Vertrag pochen !
Das Baby ist ein Lebewesen , keine Sache ...Sie muss sich erst beweisen , ob sie wirklich eine Rolle in Deren Leben spielen möchte
Einfach abzuhauen zeigt nicht von Größe ....

Garantien vom ewigen Liebesglück gibt es sowieso nicht , und wenn Sie es schafft, eine zuverlässige Bezugsperson für das Baby zu sein , wirst Du es Ihr sicher ermöglichen , den Kontakt zu halten , unabhängig vom Status Eurer Beziehung ....SO passiert es tagtäglich überall auf der Welt 

Es gäbe auch die Möglichkeit , dass Sie zB Taufpatin werden würde, da wäre schon ein gewisses Maß an Zugehörigkeitsgefühl geknüpft 

alles Liebe 

 

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4. Januar um 13:47
In Antwort auf 10diva

Ihr müsst Euch als Paar wiederfinden oder aber entgültig trennen 

Deine Freundin kann nicht auf einen Vertrag pochen !
Das Baby ist ein Lebewesen , keine Sache ...Sie muss sich erst beweisen , ob sie wirklich eine Rolle in Deren Leben spielen möchte
Einfach abzuhauen zeigt nicht von Größe ....

Garantien vom ewigen Liebesglück gibt es sowieso nicht , und wenn Sie es schafft, eine zuverlässige Bezugsperson für das Baby zu sein , wirst Du es Ihr sicher ermöglichen , den Kontakt zu halten , unabhängig vom Status Eurer Beziehung ....SO passiert es tagtäglich überall auf der Welt 

Es gäbe auch die Möglichkeit , dass Sie zB Taufpatin werden würde, da wäre schon ein gewisses Maß an Zugehörigkeitsgefühl geknüpft 

alles Liebe 

 

ich sehe das auch so wie du....
taufpatin ist leider keine option, da wir athesisten sind....aber sowas wäre optimal.

ich kann ihre position ein wenig nachvollziehen.....wir wollten das mit dem baby alles gemeinsam machen. sie hat sich auch darauf gefreut...jetzt ändere ich meine meinung und will den vertrag nicht unterschreiben aus gründen die sich nicht akzeptiert.
fakt ist aber, dass mein einsatz hier viel höher ist. ich hatte die schmerzen während der schwangerschaft. ich habe die hypothek für die wohnung aufgenommen und die anzahlung gemacht. ich verdiene besser und habe mehr ausgaben gehabt.


ich habe ihr gesagt, dass wir sowas wie eine vereinbarung zu hause am küchentisch machen könnten und diese auch schriftlich festlegen könnten.

sie wohnt gerade bei ihren eltern und hat bereits eine wohnung gefunden die sie plant zu mieten. 
ich habe ihr vorgeschlagen, dass sie diese nehmen soll und wir sehen uns dann am we und schauen wie es weiter läuft. sie wäre dann eine wochenend-mama.
jetzt sagte sie mir, dass das eine idee wäre. sie will aber auch dann wenigstens eine schriftliche vereinbarung zwischen uns, dass sie das kind sehen darf im falle das wir uns komplett trennen würden.
sie würde das kind jedes zweite wochenende sehen wollen und einmal die woche.
ich sehe auch ehrlich gesagt das nicht ein....auf diese vereinbarung hätte ich mich eingelassen, wenn wir ein richtiges paar wären und zusammen leben.



 



 

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4. Januar um 14:40
In Antwort auf blue624

Hallo zusammen,

ich bin Mutter eines kleinen Babys und seit einigen Tagen wieder single.
Ich war in einer lesbischen Beziehung mit einer Frau und wir planten das Kind gemeinsam aufzuziehen.
Als wir damals beschlossen haben gemeinsam ein Kind zu bekommen sagte sie mir, dass sie das Kind adoptieren will damit sie zu 50% alle Rechte am Kind haben wird.

Die Monate während meiner Schwangerschaft waren sehr schwer für mich. Ich habe in der Zeit eine Wohnung auf meinem Namen gekauft in die wir auch gemeinsam eingezogen sind.
Aufgrund meines Alters hatte ich eine Risikoschwangerschaft und mir ging es teilweise wirklich schlecht. Ich konnte beispielsweise kaum noch gehen.

Für mich ist es okay, dass ich die Hypothek alleine aufgenommen habe und die Wohnung alleine gekauft habe. Ich verdiene schließlich besser und habe auch mehr Ersparnisse.

Mich hat es sehr verletzt, dass mich meine Partnerin während meiner Schwangerschaft nicht genug unterstützt hatte. Hinzu kamen viele Vorwürfe, wie dass ihr die Wohnung nicht gefällt.
Mir fehlte ihr Einsatz.

Andererseits beharrt(e) sie aber darauf, das Kind zu adoptieren.
Alles ging so weit, dass sie nun ausgezogen ist, weil sie ein Kind nicht großziehen will welches nicht ihres ist.

Ich wäre eventuell in der Zukunft bereit, dass sie das Kind adoptiert. Allerdings kann ich das zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen nur um die Beziehung zu retten.
Die Gefahr ist zu groß, dass wir uns kurz nach der Adoption trennen. Dann hätte die Kleine eventuell eines Tages 4 Mütter und würde hin und her gerissen.

Mir tut das alles so weh, da ich sie noch liebe und auch keine alleinerziehende Mutter sein möchte...

Mich würde mal Eure Kommentare interessieren....

 

Ich verstehe dich zwar, aber ich kann deine Freundin noch ein bisschen besser verstehen. Wenn sich ein heterosexuelles Paar für ein Kind entscheidet, haben nach der Zeugung automatisch beide Elternteile die Rechte, die sich deine Freundin jetzt hart bei dir erkämpfen soll. Es ist zwar verständlich, dass du enttäuscht bist, dass sie dich in deinen Augen nicht ausreichend unterstützt hat, aber es ist ziemlich unfair jetzt hinsichtlich der Adoption eines Kindes, für das ihr euch beide entschieden habt, einen Rückzieher zu machen. Das könntest du gar nicht, wenn das Kind einen regulären Vater hätte.

Ihr habt euch als lesbisches Paar dafür entschieden ein Kind zu bekommen, von dem zumindest eine von euch die leibliche Mutter ist. Das setzt voraus, dass deine Partnerin dir vertrauen muss, dass du dein Wort hältst und es EUER Kind ist. Ist es aber nicht, du siehst es jetzt als DEIN Kind. Ich wäre da auch sehr schwer enttäuscht an ihrer Stelle.

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4. Januar um 14:47
In Antwort auf blue624

ich sehe das auch so wie du....
taufpatin ist leider keine option, da wir athesisten sind....aber sowas wäre optimal.

ich kann ihre position ein wenig nachvollziehen.....wir wollten das mit dem baby alles gemeinsam machen. sie hat sich auch darauf gefreut...jetzt ändere ich meine meinung und will den vertrag nicht unterschreiben aus gründen die sich nicht akzeptiert.
fakt ist aber, dass mein einsatz hier viel höher ist. ich hatte die schmerzen während der schwangerschaft. ich habe die hypothek für die wohnung aufgenommen und die anzahlung gemacht. ich verdiene besser und habe mehr ausgaben gehabt.


ich habe ihr gesagt, dass wir sowas wie eine vereinbarung zu hause am küchentisch machen könnten und diese auch schriftlich festlegen könnten.

sie wohnt gerade bei ihren eltern und hat bereits eine wohnung gefunden die sie plant zu mieten. 
ich habe ihr vorgeschlagen, dass sie diese nehmen soll und wir sehen uns dann am we und schauen wie es weiter läuft. sie wäre dann eine wochenend-mama.
jetzt sagte sie mir, dass das eine idee wäre. sie will aber auch dann wenigstens eine schriftliche vereinbarung zwischen uns, dass sie das kind sehen darf im falle das wir uns komplett trennen würden.
sie würde das kind jedes zweite wochenende sehen wollen und einmal die woche.
ich sehe auch ehrlich gesagt das nicht ein....auf diese vereinbarung hätte ich mich eingelassen, wenn wir ein richtiges paar wären und zusammen leben.



 



 

Was ich außerdem ständig heraushöre, ist: Ich hatte die Schmerzen, ich finanziere alles, ich hatte höhere Ausgaben, ich, ich, ich. Es war eure gemeinsame Entscheidung, wohl auch, dass du finanziell einen größeren Beitrag leistest. Jetzt damit zu argumentieren, das dein Einsatz höher war, ist unfair.

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4. Januar um 15:24
In Antwort auf blue624

...also ich habe ihr damals gesagt, dass ich mit ihr eine familie gründen möchte (sprich kinder möchte).
sie hat(te) angst schwanger zu werden und ich wollte das kind austragen.
sie sagte mir aber schon damals, dass sie dann unbedingt das kind adoptieren möchte und zu 50% alle rechte und pflichten am kind haben möchte.

damals war das für mich auch okay....in den letzten wochen/monaten sah ich aber viel zu wenig einsatz von ihrer seite. zudem haben wir uns auch viel zu oft gestritten. unter den umständen war ich einfach nicht bereit das kind ihr zur adoption zu geben....

sie ist dann mit der begründung ausgezogen, dass sie sich nicht vorstellen kann ein kind großzuziehen, dass nicht ihres ist (weil keine adoption.) ich könnte ihr das kind jederzeit wegnehmen und sie würde zu stark darunter leiden weil sie das kind liebt.

ich habe ihr gesagt, dass ich nicht mal eben so ein halbes kind verschenken kann. schließlich könnte sie sich am tag nachdem wir alles unterschrieben haben dann trennen wollen.

wir sind weiterhin im kontakt. letzte woche kam sie mit ihrer mutter mich und das baby besuchen. ihrer mutter tut es sehr leid, dass wir uns getrennt haben. ich möchte sehr gerne mit ihr im kontakt bleiben.
mit vielen meiner exen bin ich weiterhin befreundet.

auf jeden fall gibt sie mir alleine die schuld an der trennung. sie sagt, dass ich mein wort mit dem vertrag unterzeichnen/adoption nicht gehalten habe.
schließlich haben wir seit monaten darüber geredet.

Ok das ist klarer. Du hast die Adoption als Druckmittel gegen sie verwendet und sie fühlte sich dadurch erpresst und hat mit dem Auszug reagiert. Ich lese auch in deinen Zeilen keine Reue wegen der Erpressung sondern du sehst dies als Richtig an? So funktioniert aber keine Partnerschaft. Nie sollte man den Partner durch Erpressung ändern wollen. Wenn das zu deinem Charakter gehört und sie eben glücklicherweise standhaft bleibt dann passt ihr eben nicht zusammen.

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4. Januar um 16:37
In Antwort auf traventure

Ich verstehe dich zwar, aber ich kann deine Freundin noch ein bisschen besser verstehen. Wenn sich ein heterosexuelles Paar für ein Kind entscheidet, haben nach der Zeugung automatisch beide Elternteile die Rechte, die sich deine Freundin jetzt hart bei dir erkämpfen soll. Es ist zwar verständlich, dass du enttäuscht bist, dass sie dich in deinen Augen nicht ausreichend unterstützt hat, aber es ist ziemlich unfair jetzt hinsichtlich der Adoption eines Kindes, für das ihr euch beide entschieden habt, einen Rückzieher zu machen. Das könntest du gar nicht, wenn das Kind einen regulären Vater hätte.

Ihr habt euch als lesbisches Paar dafür entschieden ein Kind zu bekommen, von dem zumindest eine von euch die leibliche Mutter ist. Das setzt voraus, dass deine Partnerin dir vertrauen muss, dass du dein Wort hältst und es EUER Kind ist. Ist es aber nicht, du siehst es jetzt als DEIN Kind. Ich wäre da auch sehr schwer enttäuscht an ihrer Stelle.

ich kann ihre enttäuschung absolut nachvollziehen.
allerdings war sie in den letzten wochen sehr hart zu mir. ich fühlte mich nicht wohl und sie ist übers we zu ihren eltern zu besuch gefahren. 
ich bin zu allen arztbesuchen alleine gegangen und musste überall mit taxi fahren. ich habe mich überwiegend alleine mit den banken schlagen müssen wegen der hypothek. 
da kam nichts von ihrer seite.
meine eltern wohnen weit weg und kamen zu besuch und das war dann auch ein problem für sie.
sie sagt zu allem nein.

ich war anfangs sehr für diese adoption....und es spielt auch keine rolle wer mehr verdient....aber ich sehe nicht genügend einsatz von ihrer seite sondern nur forderungen.

zum beispiel war ich sehr häufig bei ihrer familie. im april wird eine hochzeit von einem engen verwandten von mir sein. sie will aber nicht dabei sein, weil sie keine hochzeiten mag.

wenn ich ihr rechte an dem kind gebe, dann wird das bis zu ihrem 18. lebensjahr sein.....das hat weitreichende konsequenzen


 

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4. Januar um 16:48
In Antwort auf traventure

Was ich außerdem ständig heraushöre, ist: Ich hatte die Schmerzen, ich finanziere alles, ich hatte höhere Ausgaben, ich, ich, ich. Es war eure gemeinsame Entscheidung, wohl auch, dass du finanziell einen größeren Beitrag leistest. Jetzt damit zu argumentieren, das dein Einsatz höher war, ist unfair.

...es kam nichts zurück außer forderungen....
die wohnung, die ich gekauft habe gefiel ihr nicht....obwohl sie in der nähe ihrer eltern ist (aber nicht nah genug für sie)....einen garten hat wie sie will...usw

ich habe angst, dass wir uns weiterhin nur streiten werden....und wenn wir uns dann um ein kind streiten, dann leidet unsere tochter darunter

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4. Januar um 17:16
In Antwort auf ratlosm

Ok das ist klarer. Du hast die Adoption als Druckmittel gegen sie verwendet und sie fühlte sich dadurch erpresst und hat mit dem Auszug reagiert. Ich lese auch in deinen Zeilen keine Reue wegen der Erpressung sondern du sehst dies als Richtig an? So funktioniert aber keine Partnerschaft. Nie sollte man den Partner durch Erpressung ändern wollen. Wenn das zu deinem Charakter gehört und sie eben glücklicherweise standhaft bleibt dann passt ihr eben nicht zusammen.

genau umgekehrt....sie hat mich unter druck gesetzt mit der adoption.
wir haben den vertrag von der anwältin kurz vor meiner geburt erhalten und sie hat mich unter druck gesetzt zu unterschreiben.
und der vertrag war arg zu meinen ungunsten und deshalb wollte ich ihn nicht unterschreiben....ich war mir zuvor der konsequenzen nicht klar.

so einen vertrag können wir auch in ein oder zwei jahren unterschreiben.....
 

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4. Januar um 17:19
In Antwort auf blue624

ich sehe das auch so wie du....
taufpatin ist leider keine option, da wir athesisten sind....aber sowas wäre optimal.

ich kann ihre position ein wenig nachvollziehen.....wir wollten das mit dem baby alles gemeinsam machen. sie hat sich auch darauf gefreut...jetzt ändere ich meine meinung und will den vertrag nicht unterschreiben aus gründen die sich nicht akzeptiert.
fakt ist aber, dass mein einsatz hier viel höher ist. ich hatte die schmerzen während der schwangerschaft. ich habe die hypothek für die wohnung aufgenommen und die anzahlung gemacht. ich verdiene besser und habe mehr ausgaben gehabt.


ich habe ihr gesagt, dass wir sowas wie eine vereinbarung zu hause am küchentisch machen könnten und diese auch schriftlich festlegen könnten.

sie wohnt gerade bei ihren eltern und hat bereits eine wohnung gefunden die sie plant zu mieten. 
ich habe ihr vorgeschlagen, dass sie diese nehmen soll und wir sehen uns dann am we und schauen wie es weiter läuft. sie wäre dann eine wochenend-mama.
jetzt sagte sie mir, dass das eine idee wäre. sie will aber auch dann wenigstens eine schriftliche vereinbarung zwischen uns, dass sie das kind sehen darf im falle das wir uns komplett trennen würden.
sie würde das kind jedes zweite wochenende sehen wollen und einmal die woche.
ich sehe auch ehrlich gesagt das nicht ein....auf diese vereinbarung hätte ich mich eingelassen, wenn wir ein richtiges paar wären und zusammen leben.



 



 

Vereinbarung?  mach das bloß nicht!!!   

ganz ehrlich? 
was willst du von der Frau noch????

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4. Januar um 20:54
In Antwort auf blue624

ich kann ihre enttäuschung absolut nachvollziehen.
allerdings war sie in den letzten wochen sehr hart zu mir. ich fühlte mich nicht wohl und sie ist übers we zu ihren eltern zu besuch gefahren. 
ich bin zu allen arztbesuchen alleine gegangen und musste überall mit taxi fahren. ich habe mich überwiegend alleine mit den banken schlagen müssen wegen der hypothek. 
da kam nichts von ihrer seite.
meine eltern wohnen weit weg und kamen zu besuch und das war dann auch ein problem für sie.
sie sagt zu allem nein.

ich war anfangs sehr für diese adoption....und es spielt auch keine rolle wer mehr verdient....aber ich sehe nicht genügend einsatz von ihrer seite sondern nur forderungen.

zum beispiel war ich sehr häufig bei ihrer familie. im april wird eine hochzeit von einem engen verwandten von mir sein. sie will aber nicht dabei sein, weil sie keine hochzeiten mag.

wenn ich ihr rechte an dem kind gebe, dann wird das bis zu ihrem 18. lebensjahr sein.....das hat weitreichende konsequenzen


 

Das verstehe ich ja alles, ich kann auch deinen Frust darüber nachvollziehen. Ihr habt euch allerdings gemeinsam für dieses Kind entschieden, euch hätte im Vorfeld beiden bewusst sein müssen, was es bedeutet ein Kind in die Welt zu setzen! Es gab klare Absprachen und Vereinbarungen zwischen euch, die es nunmal geben muss, wenn ein Kind in eine solche Konstellation hineingeboren wird und es eben unmöglich zwei leibliche Elternteile geben kann. Deshalb finde ich dein Verhalten unfair und auch etwas verantwortungslos. Darüber macht man sich doch Gedanken, bevor man ein Kind in die Welt setzt. Eine Partnerschaft kann immer in die Brüche gehen, auch während einer Schwangerschaft. Bei einer normalen Mutter-Vater-Kind Konstellation kann man auch keinen Rückzieher machen, nur weil man es sich doch wieder anders überlegt hat.

Du machst es dir jetzt ganz schön einfach. Am Ende des Tages bist du die leibliche Mutter und diesen Trumpf spielst du auch aus. Du siehst dieses Kind nicht als euer gemeinsames Kind, du siehst es als dein Kind. Du siehst die Adoption nicht als offizielle Anerkennung des Babys als euer gemeinsames Kind, für dich bedeutet es lediglich deiner Freundin "Rechte" über dein Kind zu geben. Das ist schonmal ein massives Ungleichgewicht und ich könnte mir vorstellen, dass du die Karte "leibliches Kind" auch nach einer Adoption noch ausspielen würdest, wenn es nicht so läuft, wie du es dir wünscht. Dann hat sie zwar alle Rechte und Pflichten, bekommt aber immer vor Augen geführt, dass es eigentlich dein Kind ist und du nur so gütig warst, ihr die Rechte mittels Adoption zu übertragen. Zumindest kommt es hier eben ganz stark so rüber, als ob du dieses Kind sowieso nur als "dein Kind" siehst. Das ist absolut nicht im Sinne einer Partnerschaft und wenn du sie das schon während der Schwangerschaft hast spüren lassen, wundern mich eure Differenzen nicht.

Was hättest du denn jetzt gemacht, wenn das Kind auf normalem Wege, also mit dazugehörigem Vater gezeugt worden wäre? Dem hättest du das Recht auf sein Kind nicht wieder entziehen können, nur weil du plötzlich nicht mehr willst, dass er der Vater ist. Oder was wäre gewesen, wenn es andersrum wäre? Sie bekommt euer Kind, behandelt dich dann aber nachher so, als wäre es nur ihres. Du hast ihr das Vertrauen geschenkt euer Kind auszutragen und sie tritt das dann hinterher mit Füßen. Das überlegt man sich doch alles VOR der Zeugung eines Kindes. Denn auch diese Situation, wie sie jetzt ist, egal ob es zu einer Adoption kommt oder nicht, wird Konsquenzen auf das Leben deines Kindes haben. 

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4. Januar um 21:23
In Antwort auf blue624

Hallo zusammen,

ich bin Mutter eines kleinen Babys und seit einigen Tagen wieder single.
Ich war in einer lesbischen Beziehung mit einer Frau und wir planten das Kind gemeinsam aufzuziehen.
Als wir damals beschlossen haben gemeinsam ein Kind zu bekommen sagte sie mir, dass sie das Kind adoptieren will damit sie zu 50% alle Rechte am Kind haben wird.

Die Monate während meiner Schwangerschaft waren sehr schwer für mich. Ich habe in der Zeit eine Wohnung auf meinem Namen gekauft in die wir auch gemeinsam eingezogen sind.
Aufgrund meines Alters hatte ich eine Risikoschwangerschaft und mir ging es teilweise wirklich schlecht. Ich konnte beispielsweise kaum noch gehen.

Für mich ist es okay, dass ich die Hypothek alleine aufgenommen habe und die Wohnung alleine gekauft habe. Ich verdiene schließlich besser und habe auch mehr Ersparnisse.

Mich hat es sehr verletzt, dass mich meine Partnerin während meiner Schwangerschaft nicht genug unterstützt hatte. Hinzu kamen viele Vorwürfe, wie dass ihr die Wohnung nicht gefällt.
Mir fehlte ihr Einsatz.

Andererseits beharrt(e) sie aber darauf, das Kind zu adoptieren.
Alles ging so weit, dass sie nun ausgezogen ist, weil sie ein Kind nicht großziehen will welches nicht ihres ist.

Ich wäre eventuell in der Zukunft bereit, dass sie das Kind adoptiert. Allerdings kann ich das zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen nur um die Beziehung zu retten.
Die Gefahr ist zu groß, dass wir uns kurz nach der Adoption trennen. Dann hätte die Kleine eventuell eines Tages 4 Mütter und würde hin und her gerissen.

Mir tut das alles so weh, da ich sie noch liebe und auch keine alleinerziehende Mutter sein möchte...

Mich würde mal Eure Kommentare interessieren....

 

Wo ist denn der Vater des Kindes? Kümmert der sich garnicht? Der hätte da ggf auch ein Mitspracherecht.

Ansonsten ... Jemandem der sich wohnungstechnisch aushalten lässt (Auch wenn sie weniger verdient, sie hätte trotzdem so viel sie kann beisteuern können), dann noch über die Wohnung meckert, dich nicht unterstützt und dann mit einem Beziehungsende erpresst damit du der Adoption zustimmst würde ich nicht als Adoptivmutter wollen.

Alleine die Begründung " ... dass sie das Kind adoptieren will damit sie zu 50% alle Rechte am Kind haben wird."

Da stehen mir die Haare zu Berge.
Ihr geht es hier um Macht über etwas, eine normale Begründung wäre "Das Kind darf mich beerben, ich will dich unterstützen, ich möchte das wir eine Familie sind" aber nicht "ich habe dann die Rechte an dem Kind" hallo?

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4. Januar um 22:22
In Antwort auf traventure

Das verstehe ich ja alles, ich kann auch deinen Frust darüber nachvollziehen. Ihr habt euch allerdings gemeinsam für dieses Kind entschieden, euch hätte im Vorfeld beiden bewusst sein müssen, was es bedeutet ein Kind in die Welt zu setzen! Es gab klare Absprachen und Vereinbarungen zwischen euch, die es nunmal geben muss, wenn ein Kind in eine solche Konstellation hineingeboren wird und es eben unmöglich zwei leibliche Elternteile geben kann. Deshalb finde ich dein Verhalten unfair und auch etwas verantwortungslos. Darüber macht man sich doch Gedanken, bevor man ein Kind in die Welt setzt. Eine Partnerschaft kann immer in die Brüche gehen, auch während einer Schwangerschaft. Bei einer normalen Mutter-Vater-Kind Konstellation kann man auch keinen Rückzieher machen, nur weil man es sich doch wieder anders überlegt hat.

Du machst es dir jetzt ganz schön einfach. Am Ende des Tages bist du die leibliche Mutter und diesen Trumpf spielst du auch aus. Du siehst dieses Kind nicht als euer gemeinsames Kind, du siehst es als dein Kind. Du siehst die Adoption nicht als offizielle Anerkennung des Babys als euer gemeinsames Kind, für dich bedeutet es lediglich deiner Freundin "Rechte" über dein Kind zu geben. Das ist schonmal ein massives Ungleichgewicht und ich könnte mir vorstellen, dass du die Karte "leibliches Kind" auch nach einer Adoption noch ausspielen würdest, wenn es nicht so läuft, wie du es dir wünscht. Dann hat sie zwar alle Rechte und Pflichten, bekommt aber immer vor Augen geführt, dass es eigentlich dein Kind ist und du nur so gütig warst, ihr die Rechte mittels Adoption zu übertragen. Zumindest kommt es hier eben ganz stark so rüber, als ob du dieses Kind sowieso nur als "dein Kind" siehst. Das ist absolut nicht im Sinne einer Partnerschaft und wenn du sie das schon während der Schwangerschaft hast spüren lassen, wundern mich eure Differenzen nicht.

Was hättest du denn jetzt gemacht, wenn das Kind auf normalem Wege, also mit dazugehörigem Vater gezeugt worden wäre? Dem hättest du das Recht auf sein Kind nicht wieder entziehen können, nur weil du plötzlich nicht mehr willst, dass er der Vater ist. Oder was wäre gewesen, wenn es andersrum wäre? Sie bekommt euer Kind, behandelt dich dann aber nachher so, als wäre es nur ihres. Du hast ihr das Vertrauen geschenkt euer Kind auszutragen und sie tritt das dann hinterher mit Füßen. Das überlegt man sich doch alles VOR der Zeugung eines Kindes. Denn auch diese Situation, wie sie jetzt ist, egal ob es zu einer Adoption kommt oder nicht, wird Konsquenzen auf das Leben deines Kindes haben. 

Das bringt es gut auf den Punkt. Was mir noch fehlt: wer ist der Vater? Auch wenn er "nur Erzeuger" ist hat er Rechte und Pflichten und muss einer Adoption im Normalfall zustimmen. 

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4. Januar um 22:52
In Antwort auf blue624

Hallo zusammen,

ich bin Mutter eines kleinen Babys und seit einigen Tagen wieder single.
Ich war in einer lesbischen Beziehung mit einer Frau und wir planten das Kind gemeinsam aufzuziehen.
Als wir damals beschlossen haben gemeinsam ein Kind zu bekommen sagte sie mir, dass sie das Kind adoptieren will damit sie zu 50% alle Rechte am Kind haben wird.

Die Monate während meiner Schwangerschaft waren sehr schwer für mich. Ich habe in der Zeit eine Wohnung auf meinem Namen gekauft in die wir auch gemeinsam eingezogen sind.
Aufgrund meines Alters hatte ich eine Risikoschwangerschaft und mir ging es teilweise wirklich schlecht. Ich konnte beispielsweise kaum noch gehen.

Für mich ist es okay, dass ich die Hypothek alleine aufgenommen habe und die Wohnung alleine gekauft habe. Ich verdiene schließlich besser und habe auch mehr Ersparnisse.

Mich hat es sehr verletzt, dass mich meine Partnerin während meiner Schwangerschaft nicht genug unterstützt hatte. Hinzu kamen viele Vorwürfe, wie dass ihr die Wohnung nicht gefällt.
Mir fehlte ihr Einsatz.

Andererseits beharrt(e) sie aber darauf, das Kind zu adoptieren.
Alles ging so weit, dass sie nun ausgezogen ist, weil sie ein Kind nicht großziehen will welches nicht ihres ist.

Ich wäre eventuell in der Zukunft bereit, dass sie das Kind adoptiert. Allerdings kann ich das zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen nur um die Beziehung zu retten.
Die Gefahr ist zu groß, dass wir uns kurz nach der Adoption trennen. Dann hätte die Kleine eventuell eines Tages 4 Mütter und würde hin und her gerissen.

Mir tut das alles so weh, da ich sie noch liebe und auch keine alleinerziehende Mutter sein möchte...

Mich würde mal Eure Kommentare interessieren....

 

Ich verstehe deine "Partnerin" zum Teil. Du hast das mit der Wohnung allein durchgezogen und mit dem Kind wohl auch, ohne Beteiligung deiner "Partnerin". Klar das sie nicht auf Wolke 7 schwebt und dir nur zu Diensten sein will. Nachvollziehbar irgendwie.

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5. Januar um 0:44
In Antwort auf herbstblume6

Das bringt es gut auf den Punkt. Was mir noch fehlt: wer ist der Vater? Auch wenn er "nur Erzeuger" ist hat er Rechte und Pflichten und muss einer Adoption im Normalfall zustimmen. 

Ich bin jetzt von einer anonymen Spende ausgegangen weil sie ihn gar nicht erwähnt. 

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5. Januar um 1:32
In Antwort auf traventure

Ich bin jetzt von einer anonymen Spende ausgegangen weil sie ihn gar nicht erwähnt. 

Der Vater ist bekannt und lebt im Ausland. 
Wir haben ihn im Internet kennengelernt auf so einer Art dating Seite für Co-parenting, Samenspender gefunden.
Wir haben mit ihm vereinbart, dass nur meine Partnerin und ich sich um das Kind sorgen werden. 
Er sollte aber nicht anonym sein, falls das Kind eines Tages nach ihrem Vater fragt.
Ich bin im sporadischen Kontakt mit ihm. 
Bisher bin ich offiziell Alleinerziehende Mutter. Er müsste dann gemeldet werden um im Anschluss das Kind zur Adoption freizugeben. Das wäre er auch bereit zu tun

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5. Januar um 1:37
In Antwort auf stamilung

Ich verstehe deine "Partnerin" zum Teil. Du hast das mit der Wohnung allein durchgezogen und mit dem Kind wohl auch, ohne Beteiligung deiner "Partnerin". Klar das sie nicht auf Wolke 7 schwebt und dir nur zu Diensten sein will. Nachvollziehbar irgendwie.

Ich kann sie auch nachvollziehen....aber soll ich ihr etwa ein halbes Kind für immer schenken nur weil wir mal was vereinbart haben?
Sie hat sich wirklich nicht bewährt und war nicht fair zu mir.

Ich habe Angst, dass wir Stress irgendwann haben werden weil wir unterschiedliche Meinung haben was die Erziehung angeht.

Kurz bevor wir uns trennten waren wir übrigens noch bei einer Paar-Psychologin. Ich hatte eine Sitzung auch alleine mit ihr. Sie riet mir auch, dass ich nichts unterschreiben soll.

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5. Januar um 3:12
In Antwort auf blue624

Ich kann sie auch nachvollziehen....aber soll ich ihr etwa ein halbes Kind für immer schenken nur weil wir mal was vereinbart haben?
Sie hat sich wirklich nicht bewährt und war nicht fair zu mir.

Ich habe Angst, dass wir Stress irgendwann haben werden weil wir unterschiedliche Meinung haben was die Erziehung angeht.

Kurz bevor wir uns trennten waren wir übrigens noch bei einer Paar-Psychologin. Ich hatte eine Sitzung auch alleine mit ihr. Sie riet mir auch, dass ich nichts unterschreiben soll.

Und, warst du fair?

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5. Januar um 7:46
In Antwort auf stamilung

Und, warst du fair?

die Umstände haben sich verändert.
Wäre es ein Auto oder eine Wohnung, dann hätte ich keinen Rückzieher gemacht.

Ich habe aber große Angst ihr zu den jetzigen Zeitpunkt einfach mal so nen Freigahrtschein für ein Kind zu geben. Sie kann das Kind ja sehen, aber benötigen wir dafür einen Vertrag?!?
Sie meint ja, weil sie mir nicht trauen kann.....und ich meine Nein, weil ich ihr nicht trauen kann.
Es geht hier auch um mangelndes Vertrauen.

 Aktuell ist es meiner kleinen Tochter egal wer ihre Windeln wechselt und ihr die Milch gibt. Wenn sie älter sein wird, dann wird sie Menschen erkennen und vermissen und dann sollte man auch einen Vertrag machen....

Was meinst Du dazu?
 

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5. Januar um 9:29
In Antwort auf blue624

die Umstände haben sich verändert.
Wäre es ein Auto oder eine Wohnung, dann hätte ich keinen Rückzieher gemacht.

Ich habe aber große Angst ihr zu den jetzigen Zeitpunkt einfach mal so nen Freigahrtschein für ein Kind zu geben. Sie kann das Kind ja sehen, aber benötigen wir dafür einen Vertrag?!?
Sie meint ja, weil sie mir nicht trauen kann.....und ich meine Nein, weil ich ihr nicht trauen kann.
Es geht hier auch um mangelndes Vertrauen.

 Aktuell ist es meiner kleinen Tochter egal wer ihre Windeln wechselt und ihr die Milch gibt. Wenn sie älter sein wird, dann wird sie Menschen erkennen und vermissen und dann sollte man auch einen Vertrag machen....

Was meinst Du dazu?
 

Es wird eigentlich immer klarer, dass du das alles im Alleingang durchgezogen hast und deine Machtposition als leibliche Mutter jetzt ausnutzt. Sie ist auch Mutter des Kindes, nicht die leibliche Mutter, aber ihr habt dieses Kind zusammen bekommen, weil es eure gemeinsame Entscheidung war. Jetzt nutzt du dieses Kind als Druckmittel, nicht andersrum. Selbstverständlich hat sie auf die Adoption gepocht, weil nur die sie auch zur rechtlichen Mutter des Kindes macht, mit allen Rechten und Pflichten. Du schreibst ständig "meine" Tochter. Es ist nicht eure Tochter und das weiß sie, du hast es ihr wahrscheinlich schon während der Schwangerschaft zu spüren gegeben. Es war, ist und wird immer deine Tochter bleiben und das wirst du ihr selbst dann noch unter die Nase reiben, wenn du einer Adoption doch irgendwann zustimmst.

Sie wird eine emotionale Bindung zu diesem Kind aufbauen, es ist nämlich auch ihr Kind. Dann wird es vielleicht wieder nicht so laufen, wie du es dir vorstellst und du wirst der Adoption wieder nicht zustimmen. Sie wird in der Hoffnung leben, dass du es irgendwann doch tust, sie wird mit dem Druck leben, alles richtig machen zu müssen und dir bloß nicht auf die Füße zu treten, weil du sonst die Macht hast ihr das Kind von einer Minute auf die andere für immer zu entziehen. Ich an ihrer Stelle würde dir auch kein bisschen vertrauen.

Weißt du, es wäre eine ganz andere Situation, wenn du deine Freundin schon schwanger oder sogar erst nach der Geburt kennengelernt hättest und sie sich deshalb erst bewähren müsste. Aber so ist es nicht. Es ist euer Kind, dass du ausgetragen hast, weil nur eine von euch beiden es austragen konnte. Für dich ist es aber dein Kind. Da liegt das ganze Problem begraben. 
 

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5. Januar um 10:17
In Antwort auf traventure

Das verstehe ich ja alles, ich kann auch deinen Frust darüber nachvollziehen. Ihr habt euch allerdings gemeinsam für dieses Kind entschieden, euch hätte im Vorfeld beiden bewusst sein müssen, was es bedeutet ein Kind in die Welt zu setzen! Es gab klare Absprachen und Vereinbarungen zwischen euch, die es nunmal geben muss, wenn ein Kind in eine solche Konstellation hineingeboren wird und es eben unmöglich zwei leibliche Elternteile geben kann. Deshalb finde ich dein Verhalten unfair und auch etwas verantwortungslos. Darüber macht man sich doch Gedanken, bevor man ein Kind in die Welt setzt. Eine Partnerschaft kann immer in die Brüche gehen, auch während einer Schwangerschaft. Bei einer normalen Mutter-Vater-Kind Konstellation kann man auch keinen Rückzieher machen, nur weil man es sich doch wieder anders überlegt hat.

Du machst es dir jetzt ganz schön einfach. Am Ende des Tages bist du die leibliche Mutter und diesen Trumpf spielst du auch aus. Du siehst dieses Kind nicht als euer gemeinsames Kind, du siehst es als dein Kind. Du siehst die Adoption nicht als offizielle Anerkennung des Babys als euer gemeinsames Kind, für dich bedeutet es lediglich deiner Freundin "Rechte" über dein Kind zu geben. Das ist schonmal ein massives Ungleichgewicht und ich könnte mir vorstellen, dass du die Karte "leibliches Kind" auch nach einer Adoption noch ausspielen würdest, wenn es nicht so läuft, wie du es dir wünscht. Dann hat sie zwar alle Rechte und Pflichten, bekommt aber immer vor Augen geführt, dass es eigentlich dein Kind ist und du nur so gütig warst, ihr die Rechte mittels Adoption zu übertragen. Zumindest kommt es hier eben ganz stark so rüber, als ob du dieses Kind sowieso nur als "dein Kind" siehst. Das ist absolut nicht im Sinne einer Partnerschaft und wenn du sie das schon während der Schwangerschaft hast spüren lassen, wundern mich eure Differenzen nicht.

Was hättest du denn jetzt gemacht, wenn das Kind auf normalem Wege, also mit dazugehörigem Vater gezeugt worden wäre? Dem hättest du das Recht auf sein Kind nicht wieder entziehen können, nur weil du plötzlich nicht mehr willst, dass er der Vater ist. Oder was wäre gewesen, wenn es andersrum wäre? Sie bekommt euer Kind, behandelt dich dann aber nachher so, als wäre es nur ihres. Du hast ihr das Vertrauen geschenkt euer Kind auszutragen und sie tritt das dann hinterher mit Füßen. Das überlegt man sich doch alles VOR der Zeugung eines Kindes. Denn auch diese Situation, wie sie jetzt ist, egal ob es zu einer Adoption kommt oder nicht, wird Konsquenzen auf das Leben deines Kindes haben. 

vorher Gedanken?  Sag mal hast du ihren Beitrag überhaupt gelesen ?? was in der Schwangerschaft ab ging usw.... 

anscheinend wohl nicht ....sonst würdest du nicht so eine blöde Antwort geben

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5. Januar um 10:19
In Antwort auf blue624

Ich kann sie auch nachvollziehen....aber soll ich ihr etwa ein halbes Kind für immer schenken nur weil wir mal was vereinbart haben?
Sie hat sich wirklich nicht bewährt und war nicht fair zu mir.

Ich habe Angst, dass wir Stress irgendwann haben werden weil wir unterschiedliche Meinung haben was die Erziehung angeht.

Kurz bevor wir uns trennten waren wir übrigens noch bei einer Paar-Psychologin. Ich hatte eine Sitzung auch alleine mit ihr. Sie riet mir auch, dass ich nichts unterschreiben soll.

alles gut!  Lass dir bloß nichts einreden

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5. Januar um 10:23
In Antwort auf blue624

genau umgekehrt....sie hat mich unter druck gesetzt mit der adoption.
wir haben den vertrag von der anwältin kurz vor meiner geburt erhalten und sie hat mich unter druck gesetzt zu unterschreiben.
und der vertrag war arg zu meinen ungunsten und deshalb wollte ich ihn nicht unterschreiben....ich war mir zuvor der konsequenzen nicht klar.

so einen vertrag können wir auch in ein oder zwei jahren unterschreiben.....
 

Warum habt ihr nicht einfach vorher geheiratet bevor ihr ein Kind zusammen wolltet? So machen es immerhin auch noch fast 85% der Mann&Frau Eltern...

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5. Januar um 14:38
In Antwort auf carina2019

vorher Gedanken?  Sag mal hast du ihren Beitrag überhaupt gelesen ?? was in der Schwangerschaft ab ging usw.... 

anscheinend wohl nicht ....sonst würdest du nicht so eine blöde Antwort geben

Von dir habe ich jetzt nichts anderes erwartet. 

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5. Januar um 15:39
In Antwort auf blue624

die Umstände haben sich verändert.
Wäre es ein Auto oder eine Wohnung, dann hätte ich keinen Rückzieher gemacht.

Ich habe aber große Angst ihr zu den jetzigen Zeitpunkt einfach mal so nen Freigahrtschein für ein Kind zu geben. Sie kann das Kind ja sehen, aber benötigen wir dafür einen Vertrag?!?
Sie meint ja, weil sie mir nicht trauen kann.....und ich meine Nein, weil ich ihr nicht trauen kann.
Es geht hier auch um mangelndes Vertrauen.

 Aktuell ist es meiner kleinen Tochter egal wer ihre Windeln wechselt und ihr die Milch gibt. Wenn sie älter sein wird, dann wird sie Menschen erkennen und vermissen und dann sollte man auch einen Vertrag machen....

Was meinst Du dazu?
 

Tja, das ist genau das was Partnerschaft eigentlich ausmacht. Währe einer von Euch ein Mann dann wäre er der Vater. Da dies beu Euch nicht geht habt IHR Euch mit einem dritten abgesprochen und ein Kind gezeugt. Du hast für dich entschieden diese Absprache nicht ernst zu nehmen. Sie guckt in die Röhre. So siehts aus!

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5. Januar um 15:40
In Antwort auf carina2019

alles gut!  Lass dir bloß nichts einreden

heilige Einfalt

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5. Januar um 16:29
In Antwort auf traventure

Von dir habe ich jetzt nichts anderes erwartet. 

wäre ihre Partnerin ein Mann, der sie während der Schwangerschaft so im Stich gelassen hat und so behandelt hat, würden die Meinungen hier wohl anders ausfallen

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5. Januar um 16:30
In Antwort auf ratlosm

Warum habt ihr nicht einfach vorher geheiratet bevor ihr ein Kind zusammen wolltet? So machen es immerhin auch noch fast 85% der Mann&Frau Eltern...

na zum Glück nicht

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5. Januar um 18:49
In Antwort auf carina2019

wäre ihre Partnerin ein Mann, der sie während der Schwangerschaft so im Stich gelassen hat und so behandelt hat, würden die Meinungen hier wohl anders ausfallen

Dann könnte sie dem Mann sein Kinf aber auch nicht entziehen, denn er hätte das Recht auf Umgang mit seinem Kind auch ohne ihre Zustimmung. Du weißt ja gar nicht, wieso sich ihre Partnerin so verhalten hat, du schießt dich mal wieder nur auf eine Sichtweise ein. Klar, wir kennen nur die eine. Aber würdest du ein bisschen weiter denken und ihre Beiträge richtig lesen würdest du auch sehen, dass sie sich mit ihrer Machtdemonstration, was dieses kleine Wesen angeht, genauso wenig partnerschaftlich verhält. 

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5. Januar um 19:18

was ich da gerne wissen möchte: was um alles in der welt hat euch glauben lassen, ihr wäret fähig, einem kind geborgenheit und liebe zu geben?
ihr seid beide extrem unreif und egoistisch.

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5. Januar um 19:21
In Antwort auf carina2019

wäre ihre Partnerin ein Mann, der sie während der Schwangerschaft so im Stich gelassen hat und so behandelt hat, würden die Meinungen hier wohl anders ausfallen

Er wäre trotzdem der Vater!

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5. Januar um 20:24
In Antwort auf traventure

Dann könnte sie dem Mann sein Kinf aber auch nicht entziehen, denn er hätte das Recht auf Umgang mit seinem Kind auch ohne ihre Zustimmung. Du weißt ja gar nicht, wieso sich ihre Partnerin so verhalten hat, du schießt dich mal wieder nur auf eine Sichtweise ein. Klar, wir kennen nur die eine. Aber würdest du ein bisschen weiter denken und ihre Beiträge richtig lesen würdest du auch sehen, dass sie sich mit ihrer Machtdemonstration, was dieses kleine Wesen angeht, genauso wenig partnerschaftlich verhält. 

ich will diese machtposition nicht mißbrauchen.
ich habe aber verdammt angst vor einem rosenkrieg in der zukunft.
wenn wir uns zeitnah trennen, weil alles in den letzten monaten so verdammt schief lief....dann werden wir beide sicherlich irgendwann neue partnerinnen finden.
dann hätte meine kleine tochter 4 mütter, einen biologischen vater und mindestens 10 großeltern die alle irgendeine meinung haben......

letzter stand ist übrigens, dass wir zusammen bleiben aber vorerst getrennt wohnen. wir sehen uns dann an den wochenenden und einmal unter der woche.

und in etwa einem jahr ziehen wir dann wieder zusammen.

sie möchte eine schriftliche vereinbarung haben, dass wenn wir uns trennen sie das kind jedes zweite wochenende und einmal unter der woche sehen darf. sie würde dann für die kosten während dieser zeit die sie mit ihr verbringt tragen....sonst aber nichts

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5. Januar um 20:28
In Antwort auf traventure

Dann könnte sie dem Mann sein Kinf aber auch nicht entziehen, denn er hätte das Recht auf Umgang mit seinem Kind auch ohne ihre Zustimmung. Du weißt ja gar nicht, wieso sich ihre Partnerin so verhalten hat, du schießt dich mal wieder nur auf eine Sichtweise ein. Klar, wir kennen nur die eine. Aber würdest du ein bisschen weiter denken und ihre Beiträge richtig lesen würdest du auch sehen, dass sie sich mit ihrer Machtdemonstration, was dieses kleine Wesen angeht, genauso wenig partnerschaftlich verhält. 

theoretisch könnte übrigens auch der leibliche vater das recht auf umgang mit dem kind fordern. er lebt allerdings im ausland und könnte somit schlecht das kind mal eben so sehen....und er ist auch nicht daran interessiert

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5. Januar um 20:32
In Antwort auf apfelsine8

was ich da gerne wissen möchte: was um alles in der welt hat euch glauben lassen, ihr wäret fähig, einem kind geborgenheit und liebe zu geben?
ihr seid beide extrem unreif und egoistisch.

sorry, aber das ist eine verdammt harte Aussage.
Ich kümmere mich liebevoll um meine kleine tochter.

ich denke nicht, dass wir unreif sind.....die umständnisse sind einfach schwer bei homosexuellen paaren mit kinderwunsch.

in unserem fall ist es noch viel schwieriger weil hier das gleichgewicht fehlt.

ich schlug ihr zb vor, dass sie auch ein kind bekommen solle. so haben wir beide ein kind und meine tochter noch ein geschwister. sie will das nicht, weil sie angst vor der schwangerschaft hat.

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5. Januar um 21:16
In Antwort auf blue624

sorry, aber das ist eine verdammt harte Aussage.
Ich kümmere mich liebevoll um meine kleine tochter.

ich denke nicht, dass wir unreif sind.....die umständnisse sind einfach schwer bei homosexuellen paaren mit kinderwunsch.

in unserem fall ist es noch viel schwieriger weil hier das gleichgewicht fehlt.

ich schlug ihr zb vor, dass sie auch ein kind bekommen solle. so haben wir beide ein kind und meine tochter noch ein geschwister. sie will das nicht, weil sie angst vor der schwangerschaft hat.

...und noch was...als ich schwanger wurde waren wir erst etwas über ein jahr zusammen....da ich aber schon über 40 jahre alt bin, fehlte uns die zeit erstmal abzuwarten und uns besser kennenzulernen. die gegebenheiten waren/sind halt nicht vorteilhaft.

 

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5. Januar um 23:43
In Antwort auf 10diva

Ihr müsst Euch als Paar wiederfinden oder aber entgültig trennen 

Deine Freundin kann nicht auf einen Vertrag pochen !
Das Baby ist ein Lebewesen , keine Sache ...Sie muss sich erst beweisen , ob sie wirklich eine Rolle in Deren Leben spielen möchte
Einfach abzuhauen zeigt nicht von Größe ....

Garantien vom ewigen Liebesglück gibt es sowieso nicht , und wenn Sie es schafft, eine zuverlässige Bezugsperson für das Baby zu sein , wirst Du es Ihr sicher ermöglichen , den Kontakt zu halten , unabhängig vom Status Eurer Beziehung ....SO passiert es tagtäglich überall auf der Welt 

Es gäbe auch die Möglichkeit , dass Sie zB Taufpatin werden würde, da wäre schon ein gewisses Maß an Zugehörigkeitsgefühl geknüpft 

alles Liebe 

 

Eine Adoption als Druckmittel zu verwenden zeugt aber genauso wenig von Größe. So könnte man es nämlich auch auffassen. 

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5. Januar um 23:46
In Antwort auf blue624

ich kann ihre enttäuschung absolut nachvollziehen.
allerdings war sie in den letzten wochen sehr hart zu mir. ich fühlte mich nicht wohl und sie ist übers we zu ihren eltern zu besuch gefahren. 
ich bin zu allen arztbesuchen alleine gegangen und musste überall mit taxi fahren. ich habe mich überwiegend alleine mit den banken schlagen müssen wegen der hypothek. 
da kam nichts von ihrer seite.
meine eltern wohnen weit weg und kamen zu besuch und das war dann auch ein problem für sie.
sie sagt zu allem nein.

ich war anfangs sehr für diese adoption....und es spielt auch keine rolle wer mehr verdient....aber ich sehe nicht genügend einsatz von ihrer seite sondern nur forderungen.

zum beispiel war ich sehr häufig bei ihrer familie. im april wird eine hochzeit von einem engen verwandten von mir sein. sie will aber nicht dabei sein, weil sie keine hochzeiten mag.

wenn ich ihr rechte an dem kind gebe, dann wird das bis zu ihrem 18. lebensjahr sein.....das hat weitreichende konsequenzen


 

Es sind doch aber dein Haus und deine Hypothek, wieso soll sie sich da kümmern? Du kannst nicht einerseits Mithilfe einfordern, andererseits dann aber mit "alles meins" den Schwanz einkneifen wenn's Mal nicht so rund läuft.

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