Forum / Liebe & Beziehung

Ablenkung anderer Frauen / Angezogen fühlen

16. November um 13:32 Letzte Antwort: 19. November um 8:47

Hallo 
Ich (29, m) bin neu hier im Forum.
Ich habe eine wundervolle Freundin und liebe sie auch sehr.
Irgendwie merke ich jedoch, dass ich Mühe habe, wenn ich andere Frauen begegne (auf der Strasse oder irgendwo), von welchen ich mich irgednwie auch angezogen fühle.  Ich habe keinerlei Kontakt zu diesen Frauen, doch  kommen Unsicherheitheiten auf, in Bezug meiner wunderschönen Freundin. Ist sie die richtige? Liebe ich genug? (Meistens werde ich dabei gleich richtig müde, als müsste ich mich von einer Atemnot erholen)   - Ich möchte dies gar nicht. Ich habe mich auch entschieden für meine Freundin. Jedoch würde ich gerne besser damit umgehen können bzw. dass es mir eine Art  "egal" ist, wer noch so rumläuft. Und dass es immer schönere Frauen geben wird. Dass ich mich mehr auf die inneren Werte konzentrieren kann anstelle der vergänglichen äusseren Werte.

Kennt ihr irgendwelche Tricks & Tipps, womit ich trainieren könnte, um mit dieser Herausforderung besser umzugehen?

Dank euch herzlichst!



 

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16. November um 14:06

So lange du nicht "schwach" wirst und deine Freundin betrügst, sehe ich an deinem Verhalten nichts Verwerfliches.

Dass man andere Menschen schön findet und einem unterwegs mal ein Mensch ins Auge fällt ist absolut menschlich und nicht schlimm.

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16. November um 15:24

das finde ich schon auch (jetzt mal von weitem betrachtet) aber stören tut es mich trotzdem. Irgendwie komme ich nicht zu recht. Ich klage mich deswegen an. Ich steigere mich dann wirklich in etwas hinein, sodass ich die ganze Beziehung in Frage stelle. Daher wünsche ich mir besser damit klar zu kommen, sodass es mich nicht mehr stresst.

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16. November um 23:38

Vielleicht tröstet es dich, daß dies den meisten Menschen (m/w ) immer wieder passiert. Es ist aus evolutionärer Sicht auch notwendig, die Spezies soll ja wachsen, das Interesse,  den Samen weitflächig zu streuen, muß wachgehalten werden.

Der kultivierte homo sapiens hat aber auch Charakter entwickelt, von individueller Stärke. Der eine rennt hinter jedem Rock her bzw. macht für jeden die Beine breit,  diese gelten gemeinhin als Fremdgänger. Andere wiederum schaffen es, mehr oder weniger locker, diesem Impuls zu widerstehen und sich an die kulturell bedingten Treuevorstellungen zu halten.

Ohne diese Spannungsfelder wäre unsere Literatur so uninteressant wie ein Telefonbuch, Opern und Theaterstücke eingeschlossen.

Vermutlich hätten wir nicht mal das Rad erfunden. Geschweige denn Liebeslieder, Papst und Scheidungsanwälte.

Okay, ich schweife ab. Zu deiner Fragestellung:
versuche, dies als NATÜRLICHES Interesse für dich anzunehmen.
Versuche, nicht mit Panik oder Drama zu reagieren.
Versuche, dies als nicht-gesteuertes, unwillkürliches Ereignis  einzustufen. Im Gegensatz dazu ist Fremdgehen eine bewußte Willensentscheidung. Capiesch?

Alles Gute für die Zukunft,

Pi


 

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19. November um 8:47

Ich glaube auch,  dass das zu einem gewissen Grad "normal" ist,  wir aber im Laufe der Jahrtausende doch auch gelernt haben, den Affekt zu regulieren. 

Was bei dir sozusagen verkehrt rum läuft,  ist dass die Gedanken deinen Gefühlen folgen und dich in einen Strudel bringen.

Vielleicht magst du deine Gedanken schildern, die dich dann regelrecht quälen? 

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