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Ab wann muss liebe da sein?

22. Dezember 2008 um 23:08

das mit dem lieben ist ja so ne sache.
muss man große gefühle für jemanden von anfang an haben, oder innerhalb von 3 monaten?


oder ist es auch möglich, dass man erst nach einem jahr merkt, dass man sich in einen guten freund verliebt hat?
liebe macht ja bekanntlich blind und am anfang is man ja eher in die vorstellung einer person verliebt, denn richtig kennen tut man sie ja nicht.

gibt es das? das sich liebe erst nach einiger zeit entwickelt?

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23. Dezember 2008 um 0:05

Also...
...das ist bei mir eigentlich immer so. Man kann zwar von Anfang an irgendwie verknallt sein, aber richtige Liebe entwickelt sich eigentlich erst, wenn man den Menschen wirklich kennen gelernt hat - wie lange das dauert, ist natürlich immer unterschiedlich.

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23. Dezember 2008 um 3:19

Ich finde um eine Beziehung einzugehen

sollte man in die Person schon vorher verliebt sein! Alles andere ist mal so aus Laube mit jemanden zusammensein. Ich kenne einige die wollen hauptsächlich n Freund/ Freundin vorzeigen und wundern sich warum es am Ende nicht geklappt hat.
Gefühle können sich auch im nachhinein entwickeln:
Meine Faustregel: Spätestens beim 3. Date/ Treffen sollten Funken sprühen!

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24. Dezember 2008 um 0:52

Muss nicht sein...
Ich kenne meinen Freund seit bald 10 Jahren, irgendwann hat er sich dann in mich verliebt.
Verliebt war ich selbst nicht, aber es war ein sooo lieber Kerl, also hab ich ihm trotzdem seine Chance gegeben - gefunkt hat es dann erst einige Wochen später.
Diese Variante ist jedenfalls die, die bei mir zu der längsten Beziehung geführt hat, ob das gut oder schlecht ist, weiß ich nicht, auf jeden Fall könnte es nicht besser laufen.

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24. Dezember 2008 um 1:28
In Antwort auf aineshaw

Ich finde um eine Beziehung einzugehen

sollte man in die Person schon vorher verliebt sein! Alles andere ist mal so aus Laube mit jemanden zusammensein. Ich kenne einige die wollen hauptsächlich n Freund/ Freundin vorzeigen und wundern sich warum es am Ende nicht geklappt hat.
Gefühle können sich auch im nachhinein entwickeln:
Meine Faustregel: Spätestens beim 3. Date/ Treffen sollten Funken sprühen!

Hm
natürlich hast du da recht. so solls nicht sein. Aber ehrlich gesagt glaub ich mittlerweile, dass es auch meistens nicht so ist.

ich habe auch so gedacht, früher. Dass veriebt sein zu Anfang das einzig wahre ist. mittlerweile bin ich aber der festen Überzeugung, dass Freundschaft das wichtigste ist. Verliebt sein ist auch wichtig. Aber Verbundenheit, Vertrauen und Freundschaft sind meiner Erfahrung nach das, was eine harmonische Beziehung ausmacht. Und man darf verliebt sein nicht mit anhimmeln verwechseln.

Ich habe auch heute, nach über 2 Jahren, manchmal Schmetterlinge im Bauch, wenn mein Freund mich anlächelt. Und ich liebe ihn unendlich. Trotzdem war das große "Booooah", das ich früher immer hatte wenn ich verknallt war, Anfangs bei ihm nicht da. Deshalb hat s auch lange gedauert, ehe überhaupt der Gedanke aufkam, ob da nicht mehr sei als nur Freundschaft.

Bei mir gab es kein großes Feuerwerk, dass sich langsam aber sicher in ein warmes Bauchgefühl verwandelt hat. Es war von Anfang an ein warmes Bauchgefühl da - welches sich langsam aber sicher in ein warmes Bauchgefühl mit Glücksgefühlen veredelt hat. Und ich fühle mich immer noch, wie zu Anfang unserer Beziehung, manchmal so hingerissen von ihm, dass ich am liebsten vor Freude schreien würde.

Diese Erfahrung hat mir auf jeden Fall gezeigt, dass die Tatsache, das eine Liebe nicht aus einem Vulkanausbruch entstanden ist nicht automatisch heißt, dass es ein fauler Kompromiss ist.

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