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Ab wann beginnt Untreue ?

25. Oktober 2011 um 16:11

Erst wenn man fremdgeht, oder schon wenn man daran denkt?

Ausserdem wer ist untreuer MANN od FRAU ???????????

Freue mich Eure Meinung zu hören,

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25. Oktober 2011 um 16:41

Klar definiert
Unteue beginnt in dem Moment, in dem man es tatsächlich macht UND es dem eigenen Partner nicht sagt. Für mich zwei Voraussetzungen.

Keine Untreue ist es für mich, wenn man es erst sagt und dann macht. Denn dann kündigt man die Treue vorher und es gibt die Vertrauensverletzung nicht.

Wir müssen noch klären, weshalb das Vertrauen für mich so wichtig ist und nicht das Handeln.

Die Gedanken sind immer frei, sie müssen es sein, weil sich jeder Mensch weiterentwickeln muss.

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25. Oktober 2011 um 17:07
In Antwort auf akoni_12177008

Klar definiert
Unteue beginnt in dem Moment, in dem man es tatsächlich macht UND es dem eigenen Partner nicht sagt. Für mich zwei Voraussetzungen.

Keine Untreue ist es für mich, wenn man es erst sagt und dann macht. Denn dann kündigt man die Treue vorher und es gibt die Vertrauensverletzung nicht.

Wir müssen noch klären, weshalb das Vertrauen für mich so wichtig ist und nicht das Handeln.

Die Gedanken sind immer frei, sie müssen es sein, weil sich jeder Mensch weiterentwickeln muss.

Wie verhält
es sich wenn man dem Partner im Kopf betrügt, und ihm dann
die Erfüllung vorspielt ...... vorgetäuschter Orgasmus ........
speziell Frauen haben es leichter.
IST DAS NICHT AUCH SCHON UNTREUE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Oder seh ich das falsch ?

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25. Oktober 2011 um 18:38

Würdest Du sagen, 1und1ist3,
dass die Untreue anfängt, wenn das Vertrauen des einen Partners, vom anderen Partner emotional usw. sicher "versorgt" zu sein, nicht mehr der Wirklichkeit entspricht?

Weil der andere die Versorgung abzieht und auf einen Außenstehenden überträgt?

Meint Ihr auch, dass das Gegenteil von Liebe nicht Hass ist, sondern die Angst, nicht mehr "versorgt" zu sein?

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25. Oktober 2011 um 23:22

Lies bitte noch mal, 1und1ist 3,
dass das Gegenteil von Liebe nicht Hass ist, sage ich ja so wie Du.

Auch die Frage nach der "Versorgung" habe ich anders gemeint. Damit meine ich allgemein alles was man zum Leben so braucht, um glücklich zu sein, also z.B. Nähe, Geborgenheit, Sex, körperliche Sicherheit, Vertrautheit, Gemochtwerden usw., auch vlt. materielle Sicherheit.

Das Gegenteil von Liebe ist dann die Angst, unversorgt zu sein. Diese Angst erzeugt die Flucht des Untreuen zum neuen Versorger.

Dann fängt die Untreue an, wenn man heimlich seinen eigenen Versorgungsbeitrag auf einen Außenstehenden umlenkt.

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26. Oktober 2011 um 11:47

Danke für die Antwort, 1und1ist3
Bitte lass uns weitermachen, hier stehe ich gerade bei meiner Verarbeitung. Du bist hier wirklich die einzige, mit der ich so weit gekommen bin.

Hier meine Überzeugung: Am Scheitern einer Beziehung trägt keiner der Partner die Schuld.

Jeder Mensch verhält sich zu seinem Intim-Partner so gut wie er kann. Was dann trotzdem schief läuft, kann er nicht besser. Ohne dass ihm von außen jemand sagt, was er genau falsch macht, kann er nicht drauf kommen. Nur krankhafte Sadisten wollen ihrem Partner schaden oder die Beziehung kaputt machen.

"Doch es gibt so oft Liebe ohne Gegenleistung!"

Aber doch nicht auf Dauer. Wenn der Ehemann auf Dauer keine Nähe erlaubt, fehlt doch das Entscheidende. Dann fängt doch die Ehefrau an, für Anerkennung und Zärtlichkeit von außen richtig empfänglich zu werden. Weil sie das was sie gibt, von ihrem Mann nicht zurückbekommt.

Ich sage, das geschieht unterbewusst. Deshalb kein Schuldvorwurf!

"Und bei den meisten Betrügern (egal ob männlich oder weiblich) ist es doch so, dass sie daheim aufblühen und ihrem "Versorgungsbeitrag" doch erst recht nachkommen."

Ja. Weil sie ja jetzt eine Kompensation für die fehlenden Gefühle haben. Zu Hause, beim Eisblock, haben sie dagegen noch ihre materielle "Versorgung". Die müssen sie aufrecht erhalten, sie dürfen sich nichts anmerken lassen.

Das geschieht unterbewusst, das wird nicht geplant, ist aber trotzdem so. Daher kein Schuldvorwurf!

"Untreue ist doch eher so, dass dem Betrüger ein Stück "Versorgung" fehlt, welches er sich woanders holt."

Genau meine Meinung. Und weil die Frau ihrem Partner nicht bewusst schaden will, hat sie auch KEINE SCHULD. Sie handelt unbewusst danach, was sie an "Versorgung" braucht. Trotzdem hat sie Schuldgefühle, weil in ihrem Unterbewusstsein die moralischen Grundsätze verankert sind ("Hintergehe nicht Deinen Mann"). Sie ist in einem Dilemma. Wenn sie sehr moralisch veranlagt ist mehr, sonst weniger.

"Wenn also Liebe / Angst vor Unversorgung in einer Beziehung stehen, würde doch ein Betrüger nur dann fremd gehen, wenn er nicht mehr geliebt wird, also aus Angst vor Leere."

Wir stimmen überein!!! Das funktioniert nur, wenn man an das Unterbewusstsein glaubt. Das postuliere ich hier schon seit Tagen und Du bist die erste, die sich mit diesen scheinbaren Widersprüchen beschäftigt hat. Das hilft mir.

"Diese Angst hat doch jemand verursacht... also die Partnerin. Ergo wäre der Partner schuld, das es zu Untreue kommt."

Keine Schuld. Sie wollte nicht dem Partner schaden. Wenn man den Gedanken an sich heranlässt, dass das Unterbewusstsein unglaublich stark in unser Denken eingreift, kann man sich vieles besser erklären. Ich weiß selbst, dass man das instinktiv ablehnt. Es erschüttert den Glauben, dass wir Herr über unsere eigenen Entscheidungen sind. Das ist ein langer Prozess, dieses Denken zuzulassen, wenn man als Betrogener an seinen Partner denkt. Denn es ändert nichts an der Trauer, seine "Versorgung" verloren zu haben.

Die Partnerschaft ist das zentrale Element im Leben. Hier geht es um Sein oder Nichtsein. Extrem wichtig für den Menschen. Wenn hier etwas zerbricht, verändert es das Leben komplett. Deshalb spielen die moralischen Konflikte so eine große Rolle, weil man dem Betrogenen ja nicht bewusst etwas Schlechtes will.

Aber fragt Euch doch mal selbst, wie es zu all Euren Entscheidungen als Ehebrecher oder Geliebte kam. Habt Ihr Euch über jeden Schritt bewusst Gedanken gemacht? Wieso habt Ihr dann so gehandelt, wenn Ihr doch nichts Unbewusstes gemacht habt?

Bitte antworte.

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26. Oktober 2011 um 12:43
In Antwort auf akoni_12177008

Danke für die Antwort, 1und1ist3
Bitte lass uns weitermachen, hier stehe ich gerade bei meiner Verarbeitung. Du bist hier wirklich die einzige, mit der ich so weit gekommen bin.

Hier meine Überzeugung: Am Scheitern einer Beziehung trägt keiner der Partner die Schuld.

Jeder Mensch verhält sich zu seinem Intim-Partner so gut wie er kann. Was dann trotzdem schief läuft, kann er nicht besser. Ohne dass ihm von außen jemand sagt, was er genau falsch macht, kann er nicht drauf kommen. Nur krankhafte Sadisten wollen ihrem Partner schaden oder die Beziehung kaputt machen.

"Doch es gibt so oft Liebe ohne Gegenleistung!"

Aber doch nicht auf Dauer. Wenn der Ehemann auf Dauer keine Nähe erlaubt, fehlt doch das Entscheidende. Dann fängt doch die Ehefrau an, für Anerkennung und Zärtlichkeit von außen richtig empfänglich zu werden. Weil sie das was sie gibt, von ihrem Mann nicht zurückbekommt.

Ich sage, das geschieht unterbewusst. Deshalb kein Schuldvorwurf!

"Und bei den meisten Betrügern (egal ob männlich oder weiblich) ist es doch so, dass sie daheim aufblühen und ihrem "Versorgungsbeitrag" doch erst recht nachkommen."

Ja. Weil sie ja jetzt eine Kompensation für die fehlenden Gefühle haben. Zu Hause, beim Eisblock, haben sie dagegen noch ihre materielle "Versorgung". Die müssen sie aufrecht erhalten, sie dürfen sich nichts anmerken lassen.

Das geschieht unterbewusst, das wird nicht geplant, ist aber trotzdem so. Daher kein Schuldvorwurf!

"Untreue ist doch eher so, dass dem Betrüger ein Stück "Versorgung" fehlt, welches er sich woanders holt."

Genau meine Meinung. Und weil die Frau ihrem Partner nicht bewusst schaden will, hat sie auch KEINE SCHULD. Sie handelt unbewusst danach, was sie an "Versorgung" braucht. Trotzdem hat sie Schuldgefühle, weil in ihrem Unterbewusstsein die moralischen Grundsätze verankert sind ("Hintergehe nicht Deinen Mann"). Sie ist in einem Dilemma. Wenn sie sehr moralisch veranlagt ist mehr, sonst weniger.

"Wenn also Liebe / Angst vor Unversorgung in einer Beziehung stehen, würde doch ein Betrüger nur dann fremd gehen, wenn er nicht mehr geliebt wird, also aus Angst vor Leere."

Wir stimmen überein!!! Das funktioniert nur, wenn man an das Unterbewusstsein glaubt. Das postuliere ich hier schon seit Tagen und Du bist die erste, die sich mit diesen scheinbaren Widersprüchen beschäftigt hat. Das hilft mir.

"Diese Angst hat doch jemand verursacht... also die Partnerin. Ergo wäre der Partner schuld, das es zu Untreue kommt."

Keine Schuld. Sie wollte nicht dem Partner schaden. Wenn man den Gedanken an sich heranlässt, dass das Unterbewusstsein unglaublich stark in unser Denken eingreift, kann man sich vieles besser erklären. Ich weiß selbst, dass man das instinktiv ablehnt. Es erschüttert den Glauben, dass wir Herr über unsere eigenen Entscheidungen sind. Das ist ein langer Prozess, dieses Denken zuzulassen, wenn man als Betrogener an seinen Partner denkt. Denn es ändert nichts an der Trauer, seine "Versorgung" verloren zu haben.

Die Partnerschaft ist das zentrale Element im Leben. Hier geht es um Sein oder Nichtsein. Extrem wichtig für den Menschen. Wenn hier etwas zerbricht, verändert es das Leben komplett. Deshalb spielen die moralischen Konflikte so eine große Rolle, weil man dem Betrogenen ja nicht bewusst etwas Schlechtes will.

Aber fragt Euch doch mal selbst, wie es zu all Euren Entscheidungen als Ehebrecher oder Geliebte kam. Habt Ihr Euch über jeden Schritt bewusst Gedanken gemacht? Wieso habt Ihr dann so gehandelt, wenn Ihr doch nichts Unbewusstes gemacht habt?

Bitte antworte.

Ergänzung, 1und1ist3
Ich hatte was falsch verstanden.

"Diese Angst hat doch jemand verursacht... also die Partnerin. Ergo wäre der Partner schuld, das es zu Untreue kommt."

Du meinst, dass der Betrogene selber Schuld sein müsste, dass es zur Untreue kommt, weil er die Partnerin nicht ausreichend "versorgt" hat?

Das betrifft mich persönlich. Ich war der Eisblock. Und ich sage Dir, ich hatte keine Ahnung. Ich habe mich so gut verhalten, wie ich es konnte. Ich habe keine Schuld. Hätte ich es geahnt, hätte ich alles versucht, sie zu halten. Aber ich konnte nicht zur Selbsterkenntnis gelangen. Meine Frau sagt, sie habe es mir doch so oft gesagt, so oft angedeutet, was sie meinte.

Ich konnte es trotzdem nicht verstehen, obwohl ich es gewollt hätte. Ich wollte ihr mit meinem Eisblock-Verhalten nicht schaden

Warum habe ich nicht verstanden? Wenn zwei Partner über Jahre auseinander driften, entwickelt sich eine destruktive Dynamik, gerade weil man in der Kategorie SCHULD denkt. Man sucht nach Fehlern des Partners und rechnet ständig auf. In dieser Situation können sich die Partner überhaupt keine Ratschläge geben, weil der andere sie nicht mehr annimmt.

Alles, obwohl sie es eigentlich nicht wollen. Da wird dann ewig herumgerätselt, warum man mit dem Partner überhaupt noch zusammen ist. Man zweifelt, ob man sich falsch verhält. Man erkennt nicht, dass man dem Partner nichts Böses will, sondern eigentlich nur an seiner "Versorgung" festhält, was dann meistens nur noch die materielle Sicherheit ist. Die emotionale "Versorgung" holt man sich auswärts.

Diese Dynamik zu erkennen ist von innen unmöglich. Deshalb kann man nicht früh genug zu einem Therapeuten gehen. Aber darauf kommt man ja nicht.

Findet Ihr das abwegig? Findet Ihr, dass man doch Schuld zuteilen kann?

Wenn man dann weiterdenkt, woher unser unterbewusstes Bedürfnis nach der "Versorgung" überhaupt kommt, muss man seine eigenen Näheerfahrungen aus der Kindheit unter die Lupe nehmen. Wie wir von unseren Eltern behandelt wurden, als wir komplett abhängig waren, bleibt im Unterbewusstsein und beeinflusst unsere Bedürfnisse als Erwachsene.

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27. Oktober 2011 um 3:10

Glück allein oder in Partnerschaft?
Ich finde unsere Schlussfolgerungen relativ ähnlich. Nur bei der Bedeutung der Partnerschaft bin ich unsicher. Das liegt wieder an der Frage, ob man das Unterbewusstsein akzeptiert oder nicht. Manches ist auch umstritten, z.B. wie Verdrängung funktioniert.

"Glücklich sein kann ich nur allein"

Wenn wir so denken würden, bekäme wahrscheinlich kein Mensch mehr Kinder. Die Bindung der Eltern zu ihren Kindern ist eine intensive Bindung, die man unbewusst anstreben muss, sonst sterben wir aus. Eine langfristige Beziehung zum Partner ist nötig, um den Nachwuchs zu versorgen. Das spricht eher gegen den Gedanken, am besten alleine klarzukommen.

Die Verbindung des Glücks allein mit sich selbst ist eventuell eine Notlösung, um seine eigene Mitschuld am Scheitern seiner Beziehung ertragen zu können.

Verlagert man die Gründe für das Scheitern auf das Unterbewusste, kann man auf die "Schuld" verzichten. Niemand will bewusst seinen Kindern schaden. Niemand will bewusst seinem Ehepartner schaden. Man erkennt an, dass der Partner sich innerhalb der Partnerbeziehung grundsätzlich so gut verhält wie er kann. Dazu gehört das gesamte Verhalten mit allen heftigen Streitigkeiten, also das gesamte Spektrum.

Wenn man anfängt, dem Partner seine Defizite vorzuwerfen, verteilt man bereits Schuld und Verantwortung. In diesem Moment versäumt man, sich zu fragen, ob die Defizite Abwehrreaktionen auf ein unbewusstes eigenes Verhalten sein könnten. Bei sich selbst müsste die Suche eigentlich beginnen. Dazu muss man es für möglich halten, dass das eigene Verhalten entscheidend vom Unterbewusstsein beeinflusst wird.

Damit ist nicht gesagt, ob die Beziehung noch zu retten ist. Aber beide Partner erhalten nach dieser Sichtweise die Hoffnung, sich positiv verändern zu können. Eine neue Partnerschaft erscheint dadurch auch in Zukunft als Glücksbringer.

Verbindet man das Ende einer Partnerschaft dagegen mit Schuld, unterstellt man, dass die Partner sich auch bewusst schaden wollten. Dann stellt auch ein neuer Ehepartner eher ein Risiko für das Glück dar, so dass man meint, eigentlich nur alleine sicher zum Glück zu kommen. Nur was wäre mit dem Nachwuchs?

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27. Oktober 2011 um 18:41

Ok, glücklich sein
muss man natürlich selbst. Wenn Du Dein Glück als Single suchst, indem Du Dir selbst genügst, kann man Dir Dein Glück auch nicht so leicht nehmen.

Wenn Du Dein Glück in einer Beziehung findest, machst Du Dich eben doch abhängig. Mit der Trennung nimmt man Dir Dein Glück. Was hast Du da noch in der Hand? Welches Glück kommt dann noch aus Dir selbst heraus? Kannst Du Dich so schnell mit dem Verlust abfinden und sofort ein glücklicher Single sein?

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3. November 2011 um 12:05

Die Grenze ist nicht so verschwommen, wie man denkt...
In dem Buch "Kann ich dir jemals wieder vertrauen" heißt es, daß Gremdgehen nicht notwendigerweise nur sexuell bedeutet sondern es wird unterschieden zwischen einer normalen Freundschaft und einer unangemessenen Freundschaft (wenn es um eine intensive, "gefährliche" aussereheliche Beziehung geht). Der große Unterschied ist DAS MAß an GEHEIMHALTUNG! Eine echte Freundschaft wird offen gelebt und hält jederzeit einer Überprüfung stand. Es wird nichts "beschönigt" oder auch "vertuscht bzw. verschwiegen". Um es auf den Punkt zu bringen: Wenn man eine gutaussehende Person sieht und sich vorstellt, wie "es" denn mit Ihm oder Ihr wäre ist das reine Phantasie bzw. Kopfkino!! Also kein Fremdgehen!! Wenn diese Person jedoch von mir angesprochen würde, ich sie dann HEIMLICH treffe, ist das fremdgehen, denn 1) verschweige ich es und 2) habe damit eine klare Absicht!! Natürlich fangen viele Affairen rein zufällig an, man trifft sich plaudert nett, findet sich sympatisch und es entwickelt sich immer mehr.....! Jeder, der in einer Affaire steckt( ich gehöre nicht dazu !) kann mit Sicherheit sagen, wann es für Sie oder Ihn in eine Affaire oder Seitensprung überging. Da, bin ich mir Sicher!!

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3. November 2011 um 12:15
In Antwort auf odelia_12456525

Die Grenze ist nicht so verschwommen, wie man denkt...
In dem Buch "Kann ich dir jemals wieder vertrauen" heißt es, daß Gremdgehen nicht notwendigerweise nur sexuell bedeutet sondern es wird unterschieden zwischen einer normalen Freundschaft und einer unangemessenen Freundschaft (wenn es um eine intensive, "gefährliche" aussereheliche Beziehung geht). Der große Unterschied ist DAS MAß an GEHEIMHALTUNG! Eine echte Freundschaft wird offen gelebt und hält jederzeit einer Überprüfung stand. Es wird nichts "beschönigt" oder auch "vertuscht bzw. verschwiegen". Um es auf den Punkt zu bringen: Wenn man eine gutaussehende Person sieht und sich vorstellt, wie "es" denn mit Ihm oder Ihr wäre ist das reine Phantasie bzw. Kopfkino!! Also kein Fremdgehen!! Wenn diese Person jedoch von mir angesprochen würde, ich sie dann HEIMLICH treffe, ist das fremdgehen, denn 1) verschweige ich es und 2) habe damit eine klare Absicht!! Natürlich fangen viele Affairen rein zufällig an, man trifft sich plaudert nett, findet sich sympatisch und es entwickelt sich immer mehr.....! Jeder, der in einer Affaire steckt( ich gehöre nicht dazu !) kann mit Sicherheit sagen, wann es für Sie oder Ihn in eine Affaire oder Seitensprung überging. Da, bin ich mir Sicher!!

Hallo sechstersinn
das klingt für mich schon nachvollziehbar. Wovon hängt es Deiner Meinung nach ab, dass manche die Notbremse ziehen, andere nicht.

Wo ist die Grenze, ab der es aus dem Geheimnis kein Zurück mehr gibt, ab der man als Fremdgänger spürt, dass man es jetzt dem eigenen Partner nicht mehr sagen?

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3. November 2011 um 13:15
In Antwort auf akoni_12177008

Hallo sechstersinn
das klingt für mich schon nachvollziehbar. Wovon hängt es Deiner Meinung nach ab, dass manche die Notbremse ziehen, andere nicht.

Wo ist die Grenze, ab der es aus dem Geheimnis kein Zurück mehr gibt, ab der man als Fremdgänger spürt, dass man es jetzt dem eigenen Partner nicht mehr sagen?

Hallo nochehemann
Zur 1 Frage: Ob Jemand die Notbremse zieht oder nicht hängt leider von sehr vielen! Dingen ab: eigene Unzufriedenheit, wie lange die Ehe bereits auf Autopilot geschaltet ist, eigene Vorbilder ( wie ist eine Affaire bzw. Trennung bei den eigenen Eltern abgelaufen), selbst geschätzer Mut und Hoffnungsgrad eine Ehe oder Partnerschaft nochmals zu aktivieren bzw. zu verbessern, momentaner Stresspegel, Hartnäckigkeit der Geliebten/Geliebter, und zu letzt auch die Midlife -Crisis bzw. Lebensphase spielt dabei eine Rolle.
Eine Sache die vielleicht hilfreich sein kann, ist eine Bestandsaufnahme zu machen. Seitdem ich das Buch "Lieben was ist" v. Byron Katie gelesen habe, ist mir auch bewusst geworden, das wir oftmals unserer inneren Stimme glauben schenken, selbst wenn diese nicht ganz die Wahrheit spricht. Beispiel: Meine innere Stimme sagt: Mein Partner ist nie zufrieden........wenn genau überlegt, und die Fragen der Autorin durchgeht wird man feststellen, dass das nicht war ist, es werden einem Situationen einfallen, wo der Partner sehr zufrieden war und es fällt meist auf das der fragende Selbst oftmals unzufrieden ist!! Stimmts?!
Zur 2 Frage: Eine Grenze gibt es so gesehen nicht, wenn jedoch Gefühle für die Aussereheliche Beziehung aufkeimen wird es immer schwieriger.......und zwar nur deshalb weil man 1. die Konsequenzen scheut ( denn wenn man ehrlich ist, kann man an der Unzufriedenheit in der Partnerschaft etwas tun und so schlimm wie man es sich "ausmalt" ist es meist auch nicht)
2.den Partner nicht verletzen möchte.......was man jedoch nur nicht gerne tut......weil derjenige einem immer noch etwas bedeutet.

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3. November 2011 um 14:02

Da hast Du etwas falsch .....
verstanden. Natürlich haben Frauen wie Männer Freundschaften und auch Geheimnisse.......aber wie ich schon sagte...das Maß der Geheimhaltung ist entscheidend. Zu Deinem Beispiel zurück zu kommen. Wenn Du mit männlichen Freunden Umarmung oder Küsse ausstauschst, selbst dann wenn Dein Mann es nicht weiß, er es jedoch später von einer Bekannten erzählt bekommt, hält es doch einer Überprüfung stand. Du hättest mit Sicherheit kein Problem dazu zu stehen, den du lebst es "offen" vor Deinem Freundeskreis. Oder triffst Du Dich etwa alleine mit dem Freund, verheimlichst eure Treffen und "fühlst" etwas mehr als nur reine Freundschaft, wenn Du Ihn umarmst oder Küsschen gibst. Wohl eher nicht, oder? Also hält es jederzeit einer Überprüfung beider Stand !! Nicht mehr aber auch nicht weniger! Und ja, ich habe nicht klar differenziert zwischen reinen Frauen und Männerfreundschafts -Geheimnissen, die natürlich kein Fremdgehen bedeuten. Ich habe leider angenommen, das das auch ohne Zusatzerklärung klar wäre. Meine Entschuldigung hierfür!

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3. November 2011 um 15:52

Hallo shinra4
eins muss ich noch erklären, mit Überprüfung stand halten meine ich nicht, daß man seinem Partner alles immer erzählen muss, sondern wenn der Partner nachfragen würde, daß man mit "ruhigen Gewissen" ehrlich antworten könnte.Du könntest es ja!! Konnte ich es deutlich vermitteln? Ich gebe Dir mal ein Beispiel von mir: Mein Mann geht oft die Abendrunde mit unserem Hund spazieren. Vor einem halben Jahr habe ich erfahren, daß mein Mann oftmals gesehen wurde, wie er mit einer gutaussehenden Nachbarin und ihrem Hund spazieren ging. Damals habe ich darüber herzlich gelacht, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, daß Sie gerade dabei war, eine Ehe in unserem Freundeskreis zu zerstören. Sie hat meinem Mann alles, aber auch alles über diese Affaire unseres Freundes mit Ihr erzählt und meinen Mann gebeten nichts und Niemanden etwas zu erzählen. Ich sollte selbstverständlich auch zu den Unwissenden gehören. Sie haben sich in dieser Zeit öfters getroffen, so das eine recht "freundschaftliche Beziehung" enstanden war. So, nun die Preisfrage: Handelte es sich bei den Beiden um eine unangemessene Freundschaft? Antw.:Ja! Warum: Mein Mann hatte diese ganzen Spaziergänge, nach Ihr Ausschau zu halten, die Zeit abzustimmen usw. von mir absichtlich verheimlicht, da er relativ schnell diese Vertrautheit liebte und zu Ihr Gefühle entwickelte. Er war damals nicht im Stande mir ehrlich darüber Auskunft zu geben!!!Ich habe die ganzen Male, wo Sie ihn (wie ich im Nachhinein gehört habe) über unser Sexleben ausgefragt hat, über Ihre Vorlieben sprach, ihn zig mal zum Kaffee trinken eingeladen hatte, was er aber ablehnte, ihre Aussage Sie wäre Ihren Marktwert am testen! (an meinen Mann gerichtet)nicht ernst genommen. Ich wurde jedoch wach, als er mich fragte, ob Sie mit uns in Urlaub fahren könne, da Ihr bald Exmann die 3 Kinder hätte und ihr Freund ja keinen Urlaub bekäm. Sie würde auch " nur" mit uns im Auto nach Berlin-Potsdam fahren und in unserer Jugendherb. schlafen. Jetzt kommts: Ich sagte klar und deutlich nein, doch mein Mann wollte dieses Nein nicht akzeptieren. Sie untergrub bereits unsere Ehe und ich bekam es als letztes mit. !!

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15. November 2011 um 20:16

Wenn er jemanden küsst...
ich finde wenn mein Mann eine andere Frau küsst, ist er mir untreu. Ich habe das problem gehabt und ich habe es herausgefunden. Ich hatte einen Verdacht, dass er mir etwas verheimlicht, also ließ ich ihn von einer Treuetesterin auf Treue testen. Ich habe es gewusst er hat sich hinter meinem Rücken mit der Treuetesterin treffen wollen und mit Ihr einen schönen Abend verbringen.
Ich habe ihn darauf angesprochen un er meinte es sei nicht so wie es sich anhört. Meiner Meinung nach ist er mir sogar untereu geworden als er sich mit der Treuetesterin treffen wollte. Die Treuetesterin von law-love Treuetestagentur hat ihn überführt und ich habe nun Gewissheit.

Also Untreue ist auch der Gedanke an die bevorstehende Tat.

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26. November 2011 um 1:34
In Antwort auf ayala_12373860

Wenn er jemanden küsst...
ich finde wenn mein Mann eine andere Frau küsst, ist er mir untreu. Ich habe das problem gehabt und ich habe es herausgefunden. Ich hatte einen Verdacht, dass er mir etwas verheimlicht, also ließ ich ihn von einer Treuetesterin auf Treue testen. Ich habe es gewusst er hat sich hinter meinem Rücken mit der Treuetesterin treffen wollen und mit Ihr einen schönen Abend verbringen.
Ich habe ihn darauf angesprochen un er meinte es sei nicht so wie es sich anhört. Meiner Meinung nach ist er mir sogar untereu geworden als er sich mit der Treuetesterin treffen wollte. Die Treuetesterin von law-love Treuetestagentur hat ihn überführt und ich habe nun Gewissheit.

Also Untreue ist auch der Gedanke an die bevorstehende Tat.

Bla
Allein ein Kuss kann auch ohne wirkliche Gefühle passieren, denke ich. Für mich fängt fremdgehen ab dem Zeitpunkt an, in dem ich mich vollkommen gefühlsmäßig auf die/den anderen einlasse. Ab dem Zeitpunkt, ab dem das rumgeknutsche, der Sex, das Kuscheln, nicht mehr im Vordergrund steht, sondern die emotionale Anziehungskraft,- das zwischenmenschliche. Das ist Fremdgehen. Eine Affäre kann einer Beziehung helfen, ihr neuen Schwung verschaffen, eine neue emotionale Bindung definitiv NICHT.

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