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8 Tage nach Geburt - nur Vorwürfe

29. Dezember 2020 um 11:41 Letzte Antwort: 6. Januar um 21:42

Hallo Mamas!

Ich muss mich dringend mal auskotzen und ein paar Meinungen und eventuell Erfahrungen einholen.

Vor 8 Tagen habe ich unseren kleinen Jakob zur Welt gebracht. Er ist ein absolut geplantes Wunschkind. Sowohl die SS als auch die Geburt liefen leider nicht ganz so wie erhofft. Erst vorzeitige Wehen, dann Blasensprung, dann keine ausreichende WTK, mehrere Einleitungen, höllisch starke aber unregelmäßige Wehen, zwei Anläufe PDA (die erste traf einen Nerv), Wehentropf, viel Gedrücke und Hektik weil alles zu lang dauerte, dann die Nabelschnur zweimal um den Hals, Nachwehen mit schwallartigem Blutverlust (gut ein Liter), Ausschabung von Plazentaresten mit Teilnarkose (die ich nicht wirklich vertragen hab), erhöhte Entzündungswerte beim Baby und deshalb Aufenthalt in der Kinderklinik, ich selbst konnte die ersten drei Tage nicht aus dem Bett (Kreislauf) ... Und nachdem ich schon dachte alles sei geschafft, kam jetzt raus, dass meine Gebärmutter entzündet ist und eventuell noch Plazentareste vorhanden sind. Nehme zweimal am Tag Antibiotika und jeden Abend Cytotec. In Folge dessen blute ich jede Nacht wie Sau (sorry für die Wortwahl). Bin total schlapp und hab fast durchweg Kopfschmerzen. Trotzdem stille ich (in Absprache mit meinem FA).
Kurz gesagt: Ich gehe auf dem Zahnfleisch. 

Mein Mann war bei allem hautnah mit dabei. In der Klinik hat er mich noch voll unterstützt. Seitdem wir zuhause sind, hat er plötzlich voll den Rappel. Gestern abend zB hat er eine Pizza in den Ofen (wahnsinnig schwierig), während ich den Kleinen gestillt hab. Außerdem zwei Teller, Gläser und ein paar Servietten auf den Tisch. Nachdem Jakob satt war, hab ich ihn in seine Wiege und wir haben gegessen. Anschließend hat er den Tisch abgeräumt und ich wieder gestillt (Jakob ist ein Vielfraß. Eine Stunde später fängt mein Mann plötzlich an von wegen ich mache nichts, ich liege nur rum oder esse oder stille, ich wisse nicht zu schätzen was er alles für uns täte.

Ich versuche ernsthaft seinen Standpunkt zu verstehen, aber es gelingt mir nicht. Ich fühle mich durch seine Vorwürfe nur unverstanden, alleingelassen und traurig.

Jetzt lieg ich auf dem Sofa, mein Bauch tut weh (wahrscheinlich die Entzündung, was ja auch nicht ganz ungefährlich ist) und weine. Jakob schläft endlich wieder. Und mein Mann... Tja, der ist wahrscheinlich wieder in seiner Werkstatt und drechselt was oder so. Keine Ahnung. Reden ist ja nicht mehr wirklich. Und dabei waren wir so glücklich und verliebt. Im Krankenhaus haben ihn alle gelobt und mich um ihn beneidet. Ich hab Angst, dass die Erfahrung dazu geführt hat, dass er mich nicht mehr attraktiv findet oder so. 

Kennt hier jemand so eine Situation? Hat es sich irgendwann gebessert? Wie soll ich damit umgehen? Hat mein Mann am Ende recht? Muss ich die Zähne zusammen beißen und irgendwie trotzdem alles schaffen? Eigentlich sehe ich das nicht ein. Immerhin ist er zur Zeit auch zuhause (Urlaub)...

Liebe Grüße 
Katharina (31)
mit Jakob (8 Tage) 

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29. Dezember 2020 um 11:53

Du bist im Wochenbett! Hast viel durch gemacht! Dein Mann ist unmöglich! Erhol dich erstmal. Du hast ein gutes Recht zum Rumliegen, wenn er das so nennt. 
Gute Besserung! Und alles Gute! 

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29. Dezember 2020 um 12:07

Fühl dich bitte erstmal ganz dolle gedrückt.

Ich habe ein drei Monate altes Würmchen Zuhause. Hatte zwar eine super unkomplizierte Geburt aber natürlich habe ich jetzt auch die typischen Mama-Aufgaben.

Erstmal bist du 8 Wochen lang, im Ruhemodus. Das heißt Wochenbett, weil du dort die meiste Zeit mit deinem Liebling verbringst, ihr euch kennenlernt, deine Brust sich auf das Stillen und die Trinkmenge einstellt, deine Wunden heilen und du dich auf dein Leben als Mama vorbereitest.

Egal wie sehr ich mich bemühe, auch ich kann deinen Mann kein bisschen verstehen und finde es mehr als grenzwertig, solche Sachen vom Stapel zu lassen.

Hast du eine Hebamme?
Ich würde das Problem bei ihr oder euren Kinderarzt ansprechen, denn die werden ihn mal ein paar Takte erzählen,was er sich da raus nimmt. 

Du brauchst deine Kraft für deinen Kleinen und nicht für nutzlose Diskussionen.
Dein Mann benimmt sich völlig daneben und ihm gehört ordentlich in den A*sch getreten.

Such dir dafür die Hilfe vom Arzt oder besser noch, von der Hebamme. Alleine bist du gerade machtlos. Du fühlst dich wahrscheinlich eh schon hilflos und überfordert genug und musst dir deine Kraft aufsparen.

Denn jetzt ist die entspannteste Zeit mit deinem Baby, später in den Schüben, kann es sein, dass sie 24 Stunden an deiner Brust sind (nennt dich Clustern) und da ist nichts mit duschen, kochen etc

Sollte das Gespräch mit Hebamme und Arzt nichts bringen, bitte geh.

Zu deiner Mama, Freundin oder sonst wo hin. 

Dein Baby braucht dich und es spürt auch, wie es dir geht. Stress behindert die Milchbildung und macht die kleine Seele deines Babys kaputt. Die spüren, was um sie herum passiert und später hast du dann die Auswirkungen, mit einem total unruhigen, unausgeglichenen Baby.

So leid es mir tut aber der Kerl ist absolut nicht gut für euch gerade. Versuch die die Situation sofort zu lösen (Hebamme anrufen) oder sofort aus der Sitaution rauszukommen. Mit ausharren schadest du dir und deinem Baby nur.

Fühle dich nochmal dolle gedrückt!
 

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29. Dezember 2020 um 12:10

Wenn er die ganze Zeit hautnah dabei war, ist er mit den Nerven vermutlich ebenso am Ende wie du. Bedeutet, DU hast das Recht auf der Couch zu gammeln, und ER hat das Recht auf ein Dankeschön für Pizza in den Ofen schieben. Auch ein Wunschkind ist eine riesen Belastung und Umstellung für alle Beteiligten. Ich glaube nicht, wenn er die ganze Zeit liebevoll und fürsorglich war, dass er sich innerhalb einer Woche um 180° dreht.

Gib ihm und dir noch etwas Zeit, damit sich das Leben mit Zwerg einspielen kann. Auch deine betreuende Hebamme kann dir sicher einige Tipps geben. Und herzlichen Glückwunsch euch dreien 

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29. Dezember 2020 um 12:30

Hmmm, hat dein Mann evtl eine kleine Wochenbettdepression und muss sich erst an die veränderte Dynamik gewöhnen? Ich war damals am Anfang mit meinen Zwillies quasi monatelang im Haushalt out of order, mein Ex hat das aber ebenfalls überlebt. Ich würde jetzt nicht in Aktionismus verfallen, das bringt nix, setzt dich nur unnötigerweise unter Druck und davon halte ich auch nichts. Vllt könnt ihr in einer ruhigen Minute darüber reden, damit du ihm klar machst, dass jetzt das Baby und deine Erholung wichtiger ist als der Haushalt und du nicht beides schaffen kannst ohne seine Unterstützung (nicht Hilfe, ist ja auch sein Haushalt) und daher solche Ausbrüche eher kontraproduktiv sind. Hach, Männer. Als nächstes kommt dann wahrscheinlich, dass du in deiner Situation noch keinen Sex haben kannst 😁 Da braucht man einfach ein dickes Fell und muss etwas Kontra bieten.

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29. Dezember 2020 um 13:56
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Hallo Mamas!

Ich muss mich dringend mal auskotzen und ein paar Meinungen und eventuell Erfahrungen einholen.

Vor 8 Tagen habe ich unseren kleinen Jakob zur Welt gebracht. Er ist ein absolut geplantes Wunschkind. Sowohl die SS als auch die Geburt liefen leider nicht ganz so wie erhofft. Erst vorzeitige Wehen, dann Blasensprung, dann keine ausreichende WTK, mehrere Einleitungen, höllisch starke aber unregelmäßige Wehen, zwei Anläufe PDA (die erste traf einen Nerv), Wehentropf, viel Gedrücke und Hektik weil alles zu lang dauerte, dann die Nabelschnur zweimal um den Hals, Nachwehen mit schwallartigem Blutverlust (gut ein Liter), Ausschabung von Plazentaresten mit Teilnarkose (die ich nicht wirklich vertragen hab), erhöhte Entzündungswerte beim Baby und deshalb Aufenthalt in der Kinderklinik, ich selbst konnte die ersten drei Tage nicht aus dem Bett (Kreislauf) ... Und nachdem ich schon dachte alles sei geschafft, kam jetzt raus, dass meine Gebärmutter entzündet ist und eventuell noch Plazentareste vorhanden sind. Nehme zweimal am Tag Antibiotika und jeden Abend Cytotec. In Folge dessen blute ich jede Nacht wie Sau (sorry für die Wortwahl). Bin total schlapp und hab fast durchweg Kopfschmerzen. Trotzdem stille ich (in Absprache mit meinem FA).
Kurz gesagt: Ich gehe auf dem Zahnfleisch. 

Mein Mann war bei allem hautnah mit dabei. In der Klinik hat er mich noch voll unterstützt. Seitdem wir zuhause sind, hat er plötzlich voll den Rappel. Gestern abend zB hat er eine Pizza in den Ofen (wahnsinnig schwierig), während ich den Kleinen gestillt hab. Außerdem zwei Teller, Gläser und ein paar Servietten auf den Tisch. Nachdem Jakob satt war, hab ich ihn in seine Wiege und wir haben gegessen. Anschließend hat er den Tisch abgeräumt und ich wieder gestillt (Jakob ist ein Vielfraß. Eine Stunde später fängt mein Mann plötzlich an von wegen ich mache nichts, ich liege nur rum oder esse oder stille, ich wisse nicht zu schätzen was er alles für uns täte.

Ich versuche ernsthaft seinen Standpunkt zu verstehen, aber es gelingt mir nicht. Ich fühle mich durch seine Vorwürfe nur unverstanden, alleingelassen und traurig.

Jetzt lieg ich auf dem Sofa, mein Bauch tut weh (wahrscheinlich die Entzündung, was ja auch nicht ganz ungefährlich ist) und weine. Jakob schläft endlich wieder. Und mein Mann... Tja, der ist wahrscheinlich wieder in seiner Werkstatt und drechselt was oder so. Keine Ahnung. Reden ist ja nicht mehr wirklich. Und dabei waren wir so glücklich und verliebt. Im Krankenhaus haben ihn alle gelobt und mich um ihn beneidet. Ich hab Angst, dass die Erfahrung dazu geführt hat, dass er mich nicht mehr attraktiv findet oder so. 

Kennt hier jemand so eine Situation? Hat es sich irgendwann gebessert? Wie soll ich damit umgehen? Hat mein Mann am Ende recht? Muss ich die Zähne zusammen beißen und irgendwie trotzdem alles schaffen? Eigentlich sehe ich das nicht ein. Immerhin ist er zur Zeit auch zuhause (Urlaub)...

Liebe Grüße 
Katharina (31)
mit Jakob (8 Tage) 

An deiner Stelle würde ich deinen Mann mal ordentlich zusammenfalten. Du hast gerade eine Geburt hinter dich gebracht und noch dazu keine einfache. Du bist jetzt quasi im Krankenstand, damit sich dein Körper wieder erholen kann. Was du hast, ist kein Männerschnupfen, ich glaube, da verwechselt er was.

Wenn du fit genug dazu bist, drück ihm den Kleinen in die Arme und verschwinde mal für ein paar Stunden. Dann soll er schauen, wie er zurecht kommt. 
 

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29. Dezember 2020 um 14:03

Ich sürde ihm mal ganz klar sagen, dass er im Gegenteil dich nicht wertschätzt und er deine Gesundheit aufs Spiel setzt. Eine Geburt ist kein Spaziergang und das, was du hast, sowieso nicht. Wie hat er sich das vorgestellt, dass du aus der Klinik entlassen wirst und plötzlich ist alles wieder gut? 🥴

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29. Dezember 2020 um 14:27
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Ich sürde ihm mal ganz klar sagen, dass er im Gegenteil dich nicht wertschätzt und er deine Gesundheit aufs Spiel setzt. Eine Geburt ist kein Spaziergang und das, was du hast, sowieso nicht. Wie hat er sich das vorgestellt, dass du aus der Klinik entlassen wirst und plötzlich ist alles wieder gut? 🥴

Ich sags ja, der verwechselt eine Geburt mit einem Männerschnupfen.

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29. Dezember 2020 um 14:45
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Hallo Mamas!

Ich muss mich dringend mal auskotzen und ein paar Meinungen und eventuell Erfahrungen einholen.

Vor 8 Tagen habe ich unseren kleinen Jakob zur Welt gebracht. Er ist ein absolut geplantes Wunschkind. Sowohl die SS als auch die Geburt liefen leider nicht ganz so wie erhofft. Erst vorzeitige Wehen, dann Blasensprung, dann keine ausreichende WTK, mehrere Einleitungen, höllisch starke aber unregelmäßige Wehen, zwei Anläufe PDA (die erste traf einen Nerv), Wehentropf, viel Gedrücke und Hektik weil alles zu lang dauerte, dann die Nabelschnur zweimal um den Hals, Nachwehen mit schwallartigem Blutverlust (gut ein Liter), Ausschabung von Plazentaresten mit Teilnarkose (die ich nicht wirklich vertragen hab), erhöhte Entzündungswerte beim Baby und deshalb Aufenthalt in der Kinderklinik, ich selbst konnte die ersten drei Tage nicht aus dem Bett (Kreislauf) ... Und nachdem ich schon dachte alles sei geschafft, kam jetzt raus, dass meine Gebärmutter entzündet ist und eventuell noch Plazentareste vorhanden sind. Nehme zweimal am Tag Antibiotika und jeden Abend Cytotec. In Folge dessen blute ich jede Nacht wie Sau (sorry für die Wortwahl). Bin total schlapp und hab fast durchweg Kopfschmerzen. Trotzdem stille ich (in Absprache mit meinem FA).
Kurz gesagt: Ich gehe auf dem Zahnfleisch. 

Mein Mann war bei allem hautnah mit dabei. In der Klinik hat er mich noch voll unterstützt. Seitdem wir zuhause sind, hat er plötzlich voll den Rappel. Gestern abend zB hat er eine Pizza in den Ofen (wahnsinnig schwierig), während ich den Kleinen gestillt hab. Außerdem zwei Teller, Gläser und ein paar Servietten auf den Tisch. Nachdem Jakob satt war, hab ich ihn in seine Wiege und wir haben gegessen. Anschließend hat er den Tisch abgeräumt und ich wieder gestillt (Jakob ist ein Vielfraß. Eine Stunde später fängt mein Mann plötzlich an von wegen ich mache nichts, ich liege nur rum oder esse oder stille, ich wisse nicht zu schätzen was er alles für uns täte.

Ich versuche ernsthaft seinen Standpunkt zu verstehen, aber es gelingt mir nicht. Ich fühle mich durch seine Vorwürfe nur unverstanden, alleingelassen und traurig.

Jetzt lieg ich auf dem Sofa, mein Bauch tut weh (wahrscheinlich die Entzündung, was ja auch nicht ganz ungefährlich ist) und weine. Jakob schläft endlich wieder. Und mein Mann... Tja, der ist wahrscheinlich wieder in seiner Werkstatt und drechselt was oder so. Keine Ahnung. Reden ist ja nicht mehr wirklich. Und dabei waren wir so glücklich und verliebt. Im Krankenhaus haben ihn alle gelobt und mich um ihn beneidet. Ich hab Angst, dass die Erfahrung dazu geführt hat, dass er mich nicht mehr attraktiv findet oder so. 

Kennt hier jemand so eine Situation? Hat es sich irgendwann gebessert? Wie soll ich damit umgehen? Hat mein Mann am Ende recht? Muss ich die Zähne zusammen beißen und irgendwie trotzdem alles schaffen? Eigentlich sehe ich das nicht ein. Immerhin ist er zur Zeit auch zuhause (Urlaub)...

Liebe Grüße 
Katharina (31)
mit Jakob (8 Tage) 

Ersmtal herzlichen Glückwunsch zu eurem Kleinen. 

Es tut mir leid das die Situation bei euch so angespannt ist. Ich kann auch gut nachvollziehen wie du dich fühlst. 
Du machst nichts falsch. Vor allem nicht nach dieser ganzen Tortur. 
Versuche aber dennoch mit deinem Mann geduldig zu sein. Auch wenn es schwierig ist. Wir Frauen leisten beim Kinder bekommen zwar den größten Anteil. Dennoch ist es auch für die Männer schwierig sich an die neue Situation zu gewöhnen. 
Mein Freund war die ersten drei Wochen nach der Geburt nur am meckern. Das hat sich dann aber mit der Zeit gegeben je mehr er sich an seine neue Rolle gewöhnt hat. 

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30. Dezember 2020 um 2:28

Plötzlich bekommt die Frau ein Kind, Plötzlich ändert sich der gewohnte Alltag.

Manche Männer (mich eingeschlossen) fühlen sich ob dieser Plötzlichkeiten überfordert und verhalten sich komisch. Damit haben sie nicht gerechnet, im Gegensatz zur Frau trifft den Mann die Geburt völllig unvorbereitet.

Der Tipp, die (hoffentlich erfahrene) Hebamme mit ihm sprechen zu lassen ist sehr gut.

Ich wünsche dir und deinem Mann alles Liebe und viel Freude mit eurem "dritten Mann",

Herzlichst,

Pi


 

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30. Dezember 2020 um 14:04
In Antwort auf

Plötzlich bekommt die Frau ein Kind, Plötzlich ändert sich der gewohnte Alltag.

Manche Männer (mich eingeschlossen) fühlen sich ob dieser Plötzlichkeiten überfordert und verhalten sich komisch. Damit haben sie nicht gerechnet, im Gegensatz zur Frau trifft den Mann die Geburt völllig unvorbereitet.

Der Tipp, die (hoffentlich erfahrene) Hebamme mit ihm sprechen zu lassen ist sehr gut.

Ich wünsche dir und deinem Mann alles Liebe und viel Freude mit eurem "dritten Mann",

Herzlichst,

Pi


 

Damit haben sie nicht gerechnet, im Gegensatz zur Frau trifft den Mann die Geburt völllig unvorbereitet.

Sorry, aber echt jetzt? Wo war denn der Mann dann die ganzen neun Monate vor der Geburt? In Timbuktu? 

Das verstehe ich als Mann nicht. Wenn einen Vater das ganze Drumherum unvorbereitet trifft, dann kann er sich ja nicht informiert haben. Das werte ich als Mangel an Interesse. So sollte das aber nicht sein, wenn man sich gemeinsam dazu entschließt, Kinder zu bekommen.

Ich kann es verstehen, wenn man als kinderloser Mann (so wie ich) eine Frau mit Kindern heiratet. Da gibt es einiges zu lernen und es ist eine Umstellung. Aber selbst ich konnte mich vorbereiten, denn vom Kennenlernen bis zum Zusammenziehen und letztendlich der Heirat vergingen auch mehrere Jahre. 

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30. Dezember 2020 um 14:09
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Hallo Mamas!

Ich muss mich dringend mal auskotzen und ein paar Meinungen und eventuell Erfahrungen einholen.

Vor 8 Tagen habe ich unseren kleinen Jakob zur Welt gebracht. Er ist ein absolut geplantes Wunschkind. Sowohl die SS als auch die Geburt liefen leider nicht ganz so wie erhofft. Erst vorzeitige Wehen, dann Blasensprung, dann keine ausreichende WTK, mehrere Einleitungen, höllisch starke aber unregelmäßige Wehen, zwei Anläufe PDA (die erste traf einen Nerv), Wehentropf, viel Gedrücke und Hektik weil alles zu lang dauerte, dann die Nabelschnur zweimal um den Hals, Nachwehen mit schwallartigem Blutverlust (gut ein Liter), Ausschabung von Plazentaresten mit Teilnarkose (die ich nicht wirklich vertragen hab), erhöhte Entzündungswerte beim Baby und deshalb Aufenthalt in der Kinderklinik, ich selbst konnte die ersten drei Tage nicht aus dem Bett (Kreislauf) ... Und nachdem ich schon dachte alles sei geschafft, kam jetzt raus, dass meine Gebärmutter entzündet ist und eventuell noch Plazentareste vorhanden sind. Nehme zweimal am Tag Antibiotika und jeden Abend Cytotec. In Folge dessen blute ich jede Nacht wie Sau (sorry für die Wortwahl). Bin total schlapp und hab fast durchweg Kopfschmerzen. Trotzdem stille ich (in Absprache mit meinem FA).
Kurz gesagt: Ich gehe auf dem Zahnfleisch. 

Mein Mann war bei allem hautnah mit dabei. In der Klinik hat er mich noch voll unterstützt. Seitdem wir zuhause sind, hat er plötzlich voll den Rappel. Gestern abend zB hat er eine Pizza in den Ofen (wahnsinnig schwierig), während ich den Kleinen gestillt hab. Außerdem zwei Teller, Gläser und ein paar Servietten auf den Tisch. Nachdem Jakob satt war, hab ich ihn in seine Wiege und wir haben gegessen. Anschließend hat er den Tisch abgeräumt und ich wieder gestillt (Jakob ist ein Vielfraß. Eine Stunde später fängt mein Mann plötzlich an von wegen ich mache nichts, ich liege nur rum oder esse oder stille, ich wisse nicht zu schätzen was er alles für uns täte.

Ich versuche ernsthaft seinen Standpunkt zu verstehen, aber es gelingt mir nicht. Ich fühle mich durch seine Vorwürfe nur unverstanden, alleingelassen und traurig.

Jetzt lieg ich auf dem Sofa, mein Bauch tut weh (wahrscheinlich die Entzündung, was ja auch nicht ganz ungefährlich ist) und weine. Jakob schläft endlich wieder. Und mein Mann... Tja, der ist wahrscheinlich wieder in seiner Werkstatt und drechselt was oder so. Keine Ahnung. Reden ist ja nicht mehr wirklich. Und dabei waren wir so glücklich und verliebt. Im Krankenhaus haben ihn alle gelobt und mich um ihn beneidet. Ich hab Angst, dass die Erfahrung dazu geführt hat, dass er mich nicht mehr attraktiv findet oder so. 

Kennt hier jemand so eine Situation? Hat es sich irgendwann gebessert? Wie soll ich damit umgehen? Hat mein Mann am Ende recht? Muss ich die Zähne zusammen beißen und irgendwie trotzdem alles schaffen? Eigentlich sehe ich das nicht ein. Immerhin ist er zur Zeit auch zuhause (Urlaub)...

Liebe Grüße 
Katharina (31)
mit Jakob (8 Tage) 

Hi,

Du erhältst unsere Geschichte. Grundsätzlich gehört dir und dem kleinen die Ruhe. Für mich ist es heute nach einem Jahr noch sxhwierig. Es verändert sich eben alles und das sagt einem keiner so genau. Ich empfehle euch. Mach jeder sein Ding, wie eine Machine. Einkaufen, haushalt, abwechselnd oder zusammen beim kleinen und nimmt euch zeit für euch. Redet ruhig über alles gute und schlechte. Sowas hilft. Glaub mir. Bei uns war es vor einem Jahr nicht anders. Schwere geburt und dann nur stress. Die Geburt ist für eine Frau nicht leicht. Aber für den Mann ist das ganze auch kein Kinobesuch. Er wird sich auch selbst unter druck setzen. So ist es ja uns in der Gesellschaft immer antrainiert worde. Meld dich wenn was ist...

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30. Dezember 2020 um 14:20

Das ist alles etwas viel im Moment. Du machst viel durch und er hat sich sicher sehr bemüht, aber "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr". Du kannst dich aufgrund Hormoneller Höchstleistungen "relativ" gut auf deine neue Rolle einstellen, bist jetzt für deinen Sohn da und weißt mehr oder weniger instinktiv, was da jetzt angesagt ist.

Und dein Freund war vorher der Held und jetzt will er es auch sein, aber du hast einen neuen Mithelden, das ist für ihn sagen wir mal gewöhnungsbedürftig. Seine Ansagen sind unter aller Sau und dafür gehört ihm anständig die Meinung gesagt, aber sie fusst auf der Angst, weniger wichtig zu sein. Und ja, das wird er auch sein in nächster Zeit oder anders wichtig als er es bis jetzt gewohnt ist. Bei dir ist die Prioritätenliste gehörig verrutscht und ihr müsst jetzt als Elternpaar zusammen finden.

Wenn ihr bis jetzt nicht über die Rollenverteilung geredet habt, dann müsst ihr es jetzt tun. Dass das alles nicht auf ewig ist, dass das jetzt so ist, eventuell brauchst du Unterstützung durch eine Dula oder Hebamme, jemand der dich versteht und eben auch seelisch für dich da ist.

Ich bekam meine Tochter "ohne Mann", sprich ich war von Anfang an auf mich alleine gestellt, hatte aber keine Komplikationen. Trotzdem ist es eine riesen Umstellung - ohne meine Mutter als Unterstützung wäre ich wohl etwas verzweifelt. Also hol dir Unterstützung, und auch wenn der Mann es versucht, es tut auch gut, eine Frau an deiner Seite zu haben. Der Vater sollte darüber hinaus auch Bindung zum Kind aufbauen können, und nicht nur jetzt als Gehilfe der Mutter im Haushalt sein. Also ==> Je mehr Unterstützung desto besser.

 

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30. Dezember 2020 um 15:32
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Damit haben sie nicht gerechnet, im Gegensatz zur Frau trifft den Mann die Geburt völllig unvorbereitet.

Sorry, aber echt jetzt? Wo war denn der Mann dann die ganzen neun Monate vor der Geburt? In Timbuktu? 

Das verstehe ich als Mann nicht. Wenn einen Vater das ganze Drumherum unvorbereitet trifft, dann kann er sich ja nicht informiert haben. Das werte ich als Mangel an Interesse. So sollte das aber nicht sein, wenn man sich gemeinsam dazu entschließt, Kinder zu bekommen.

Ich kann es verstehen, wenn man als kinderloser Mann (so wie ich) eine Frau mit Kindern heiratet. Da gibt es einiges zu lernen und es ist eine Umstellung. Aber selbst ich konnte mich vorbereiten, denn vom Kennenlernen bis zum Zusammenziehen und letztendlich der Heirat vergingen auch mehrere Jahre. 

Vorbereiten kann sich ein Mann nicht wirklich. 
Die Launen der Frau oder Freundin ertragen und Bücher wälzen. 
Sich eventuell Erfahrungsberichte von anderen Eltern anhören. 

Aber in der Praxis ist es dann oft anders als in der Theorie. 

Bei uns war es nicht anders. 
Mein Mann und ich wussten das wir ein sehr spezielles Kind bekommen würden. Vorbereitet haben wir uns gründlich. Dachten wir. 
In  der Realität sah es dann leider so aus das mein Mann ständig mit dem Kleinen überfordert war. 
Resultat waren dann seine schlechte Laune und ständiges Gemecker. Sowie ewiger Streit. 

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30. Dezember 2020 um 15:39
In Antwort auf

Hallo Mamas!

Ich muss mich dringend mal auskotzen und ein paar Meinungen und eventuell Erfahrungen einholen.

Vor 8 Tagen habe ich unseren kleinen Jakob zur Welt gebracht. Er ist ein absolut geplantes Wunschkind. Sowohl die SS als auch die Geburt liefen leider nicht ganz so wie erhofft. Erst vorzeitige Wehen, dann Blasensprung, dann keine ausreichende WTK, mehrere Einleitungen, höllisch starke aber unregelmäßige Wehen, zwei Anläufe PDA (die erste traf einen Nerv), Wehentropf, viel Gedrücke und Hektik weil alles zu lang dauerte, dann die Nabelschnur zweimal um den Hals, Nachwehen mit schwallartigem Blutverlust (gut ein Liter), Ausschabung von Plazentaresten mit Teilnarkose (die ich nicht wirklich vertragen hab), erhöhte Entzündungswerte beim Baby und deshalb Aufenthalt in der Kinderklinik, ich selbst konnte die ersten drei Tage nicht aus dem Bett (Kreislauf) ... Und nachdem ich schon dachte alles sei geschafft, kam jetzt raus, dass meine Gebärmutter entzündet ist und eventuell noch Plazentareste vorhanden sind. Nehme zweimal am Tag Antibiotika und jeden Abend Cytotec. In Folge dessen blute ich jede Nacht wie Sau (sorry für die Wortwahl). Bin total schlapp und hab fast durchweg Kopfschmerzen. Trotzdem stille ich (in Absprache mit meinem FA).
Kurz gesagt: Ich gehe auf dem Zahnfleisch. 

Mein Mann war bei allem hautnah mit dabei. In der Klinik hat er mich noch voll unterstützt. Seitdem wir zuhause sind, hat er plötzlich voll den Rappel. Gestern abend zB hat er eine Pizza in den Ofen (wahnsinnig schwierig), während ich den Kleinen gestillt hab. Außerdem zwei Teller, Gläser und ein paar Servietten auf den Tisch. Nachdem Jakob satt war, hab ich ihn in seine Wiege und wir haben gegessen. Anschließend hat er den Tisch abgeräumt und ich wieder gestillt (Jakob ist ein Vielfraß. Eine Stunde später fängt mein Mann plötzlich an von wegen ich mache nichts, ich liege nur rum oder esse oder stille, ich wisse nicht zu schätzen was er alles für uns täte.

Ich versuche ernsthaft seinen Standpunkt zu verstehen, aber es gelingt mir nicht. Ich fühle mich durch seine Vorwürfe nur unverstanden, alleingelassen und traurig.

Jetzt lieg ich auf dem Sofa, mein Bauch tut weh (wahrscheinlich die Entzündung, was ja auch nicht ganz ungefährlich ist) und weine. Jakob schläft endlich wieder. Und mein Mann... Tja, der ist wahrscheinlich wieder in seiner Werkstatt und drechselt was oder so. Keine Ahnung. Reden ist ja nicht mehr wirklich. Und dabei waren wir so glücklich und verliebt. Im Krankenhaus haben ihn alle gelobt und mich um ihn beneidet. Ich hab Angst, dass die Erfahrung dazu geführt hat, dass er mich nicht mehr attraktiv findet oder so. 

Kennt hier jemand so eine Situation? Hat es sich irgendwann gebessert? Wie soll ich damit umgehen? Hat mein Mann am Ende recht? Muss ich die Zähne zusammen beißen und irgendwie trotzdem alles schaffen? Eigentlich sehe ich das nicht ein. Immerhin ist er zur Zeit auch zuhause (Urlaub)...

Liebe Grüße 
Katharina (31)
mit Jakob (8 Tage) 

Da hat sich Dein Mann wohl ein wenig was anderes erhofft. Die Neumama springt glücklich durchs Haus und schmeißt nebeneinander ohne Probleme den Haushalt. 🙄 Er hat sich wohl nicht richtig damit auseinandergesetzt. Vielleicht warst Du bisher auch nie wirklich krank und er weiß nicht, wie er jetzt damit umgehen soll. Erhole Dich! Das Gemecker Deines Mannes ist kindisch und unmöglich. 

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30. Dezember 2020 um 20:17
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Da hat sich Dein Mann wohl ein wenig was anderes erhofft. Die Neumama springt glücklich durchs Haus und schmeißt nebeneinander ohne Probleme den Haushalt. 🙄 Er hat sich wohl nicht richtig damit auseinandergesetzt. Vielleicht warst Du bisher auch nie wirklich krank und er weiß nicht, wie er jetzt damit umgehen soll. Erhole Dich! Das Gemecker Deines Mannes ist kindisch und unmöglich. 

Also ich kenne den Mann und die Frau nicht. Aber eine Geburt und Schwangerschaft ist auch für den Mann nicht leicht. Klar darf man sich nicht zerfleischen aber nicht nur die Frau hat es schwer. Wenn wir Klischees bedienen wollen können wir auch gleich sagen....Frauen an den Herd usw. Also bitte nicht alles nur auf den Mann schieben. 

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30. Dezember 2020 um 20:26
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Also ich kenne den Mann und die Frau nicht. Aber eine Geburt und Schwangerschaft ist auch für den Mann nicht leicht. Klar darf man sich nicht zerfleischen aber nicht nur die Frau hat es schwer. Wenn wir Klischees bedienen wollen können wir auch gleich sagen....Frauen an den Herd usw. Also bitte nicht alles nur auf den Mann schieben. 

Lies Dir meine Nachricht bitte etwas genauer durch. Dort habe ich Möglichkeiten aufgezeigt, woran es liegen könnte. Ich bin durchaus ein emphatischer, aber eben auch ein realistischer Mensch. Fakt ist nämlich, dass die Frau 9 (!) Monate das Kind im Bauch trägt, Schmerzen hatte und auch noch hat. Das Baby kam vor 8 Tagen auf die Welt. Wie schnell soll es ihr da besser gehen?? Ja, da muss man als Mann die Arschbacken zusammenkneifen, so ist das nun einmal! Was soll sie machen? Unter Schmerzen den Haushalt schmeißen und ihre Gesundheit gefährden? Solche Aussagen macht mein Mann nicht, wenn ich mal wegen meiner Gesundheit mehrere Tage hänge. Und ich habe kein Kind.

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30. Dezember 2020 um 21:26
In Antwort auf

Lies Dir meine Nachricht bitte etwas genauer durch. Dort habe ich Möglichkeiten aufgezeigt, woran es liegen könnte. Ich bin durchaus ein emphatischer, aber eben auch ein realistischer Mensch. Fakt ist nämlich, dass die Frau 9 (!) Monate das Kind im Bauch trägt, Schmerzen hatte und auch noch hat. Das Baby kam vor 8 Tagen auf die Welt. Wie schnell soll es ihr da besser gehen?? Ja, da muss man als Mann die Arschbacken zusammenkneifen, so ist das nun einmal! Was soll sie machen? Unter Schmerzen den Haushalt schmeißen und ihre Gesundheit gefährden? Solche Aussagen macht mein Mann nicht, wenn ich mal wegen meiner Gesundheit mehrere Tage hänge. Und ich habe kein Kind.

Du verstehst mich jetzt schon nicht. Aber alles gut. 

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30. Dezember 2020 um 21:32

Wie ist denn ansonsten eure Beziehung? Könnt ihr normalerweise miteinander reden? Werden Probleme offen angesprochen? Unterstützt ihr euch gegenseitig?

Mich würde interessieren, ob sein Wutausbruch typisches Verhalten ist oder für dich überraschend kommt. 

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30. Dezember 2020 um 22:36
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Du verstehst mich jetzt schon nicht. Aber alles gut. 

Ja, so redet man sich gerne raus, wenn die Argumente ausgehen. Und ob es Dir gefällt oder nicht: Ja, es gibt Momente, da müssen Klischees bedient werden, weil sie in der Natur der Sache liegen. 🙄 Frau muss sich nach der Geburt schonen. So etwas kommt vor. Das Klischee ist in Deinen Augen dann wohl, dass der Mann der A...sch bei der Geschichte ist? Wenn er sich so verhält, ist er das aber auch. Von der werdenden Mutter wird auch einiges abverlangt, mehr, als 8 Tage. Und ja, Männer haben auch mit der Situation zu kämpfen. Das rechtfertigt aber nicht, eine frisch entbundene Frau anzuhauen, sie möge mehr machen. 

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30. Dezember 2020 um 22:40
In Antwort auf

Hi,

Du erhältst unsere Geschichte. Grundsätzlich gehört dir und dem kleinen die Ruhe. Für mich ist es heute nach einem Jahr noch sxhwierig. Es verändert sich eben alles und das sagt einem keiner so genau. Ich empfehle euch. Mach jeder sein Ding, wie eine Machine. Einkaufen, haushalt, abwechselnd oder zusammen beim kleinen und nimmt euch zeit für euch. Redet ruhig über alles gute und schlechte. Sowas hilft. Glaub mir. Bei uns war es vor einem Jahr nicht anders. Schwere geburt und dann nur stress. Die Geburt ist für eine Frau nicht leicht. Aber für den Mann ist das ganze auch kein Kinobesuch. Er wird sich auch selbst unter druck setzen. So ist es ja uns in der Gesellschaft immer antrainiert worde. Meld dich wenn was ist...

Ach, du schon wieder. Du warst es doch, der soo darunter gelitten hat, dass seine Frau nun nicht mehr nur im ihn herumspringt, sondern sich um das Kind kümmerte... Und nicht um die (sexuellen) Bedürfnisse ihres Mannes.

Ja, die armen Männer. Die haben es mindstens genau so schwer wie die Frauen, die die Kinder auf die Welt bringen. Die müssen das Kind zwar nicht austragen, auf die Welt bringen, stillen und sich drum kümmern, aber trozdem... gell?

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30. Dezember 2020 um 22:46
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Ach, du schon wieder. Du warst es doch, der soo darunter gelitten hat, dass seine Frau nun nicht mehr nur im ihn herumspringt, sondern sich um das Kind kümmerte... Und nicht um die (sexuellen) Bedürfnisse ihres Mannes.

Ja, die armen Männer. Die haben es mindstens genau so schwer wie die Frauen, die die Kinder auf die Welt bringen. Die müssen das Kind zwar nicht austragen, auf die Welt bringen, stillen und sich drum kümmern, aber trozdem... gell?

Vergessen wohl viele Männer gerne. Alles schon erlebt: Undankbar gegenüber der Frau, die das eigen Fleisch und Blut zur Welt gebracht hat. Ist ja selbstverständlich, so als Frau... *Ironie off*

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31. Dezember 2020 um 15:33
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Vorbereiten kann sich ein Mann nicht wirklich. 
Die Launen der Frau oder Freundin ertragen und Bücher wälzen. 
Sich eventuell Erfahrungsberichte von anderen Eltern anhören. 

Aber in der Praxis ist es dann oft anders als in der Theorie. 

Bei uns war es nicht anders. 
Mein Mann und ich wussten das wir ein sehr spezielles Kind bekommen würden. Vorbereitet haben wir uns gründlich. Dachten wir. 
In  der Realität sah es dann leider so aus das mein Mann ständig mit dem Kleinen überfordert war. 
Resultat waren dann seine schlechte Laune und ständiges Gemecker. Sowie ewiger Streit. 

Natürlich ist die Realität anders als das, was man sich ausmalt. Das ist immer so.

Aber da muss man dann eben durch und zwar ohne ständige schlechte Laune und Gemecker. Das wäre verantwortungsvolles und reifes Verhalten. Was manche Männer so abziehen, finde ich furchtbar, am liebsten würde ich sie nochmals in den Kindergarten schicken. 

Die Mütter müssen das ja auch tun, die können sich dann auch nicht leisten, ständig überfordert zu sein. Das Kind ist nunmal da und will versorgt werden. Da muss man sich gefälligst zusammenreißen und die Dinge auf die Reihe kriegen bzw. sich eben professionelle Hilfe suchen, wenn man allein nicht weiterkommt. Mit bocken, trotzen und meckern verbessert man keine Situation.

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31. Dezember 2020 um 15:34
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Also ich kenne den Mann und die Frau nicht. Aber eine Geburt und Schwangerschaft ist auch für den Mann nicht leicht. Klar darf man sich nicht zerfleischen aber nicht nur die Frau hat es schwer. Wenn wir Klischees bedienen wollen können wir auch gleich sagen....Frauen an den Herd usw. Also bitte nicht alles nur auf den Mann schieben. 

In diesem Fall meckert aber der Mann herum und benimmt sich wie ein Kleinkind, also kann man es sehr wohl auf diesen schieben. 

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31. Dezember 2020 um 21:17

Nix in der Weise denke ich oder habe ich gedacht oder gesagt. Die Frau tut mir auch Leid. Eine Schwangerschaft oder Geburt ist sicher nicht einfach und die Frau hat immer Vorrang aber trotzdem gibt es den Mann. Und hier wird er komplett nieder gemacht. Sieht man an den Kommentaren. Es sind meistens nur Missverstandnisse und Wut was es soweit kommen lässt. 

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1. Januar um 21:45
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Nix in der Weise denke ich oder habe ich gedacht oder gesagt. Die Frau tut mir auch Leid. Eine Schwangerschaft oder Geburt ist sicher nicht einfach und die Frau hat immer Vorrang aber trotzdem gibt es den Mann. Und hier wird er komplett nieder gemacht. Sieht man an den Kommentaren. Es sind meistens nur Missverstandnisse und Wut was es soweit kommen lässt. 

Tut dir AUCH leid? Aber vor allem der Kerl, oder wie?  Er wird zu recht nieder gemacht, denn was er sich leistet, ist einfach unter aller Sau und in keinster Weise zu rechtfertigen.

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1. Januar um 22:56
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Hallo Mamas!

Ich muss mich dringend mal auskotzen und ein paar Meinungen und eventuell Erfahrungen einholen.

Vor 8 Tagen habe ich unseren kleinen Jakob zur Welt gebracht. Er ist ein absolut geplantes Wunschkind. Sowohl die SS als auch die Geburt liefen leider nicht ganz so wie erhofft. Erst vorzeitige Wehen, dann Blasensprung, dann keine ausreichende WTK, mehrere Einleitungen, höllisch starke aber unregelmäßige Wehen, zwei Anläufe PDA (die erste traf einen Nerv), Wehentropf, viel Gedrücke und Hektik weil alles zu lang dauerte, dann die Nabelschnur zweimal um den Hals, Nachwehen mit schwallartigem Blutverlust (gut ein Liter), Ausschabung von Plazentaresten mit Teilnarkose (die ich nicht wirklich vertragen hab), erhöhte Entzündungswerte beim Baby und deshalb Aufenthalt in der Kinderklinik, ich selbst konnte die ersten drei Tage nicht aus dem Bett (Kreislauf) ... Und nachdem ich schon dachte alles sei geschafft, kam jetzt raus, dass meine Gebärmutter entzündet ist und eventuell noch Plazentareste vorhanden sind. Nehme zweimal am Tag Antibiotika und jeden Abend Cytotec. In Folge dessen blute ich jede Nacht wie Sau (sorry für die Wortwahl). Bin total schlapp und hab fast durchweg Kopfschmerzen. Trotzdem stille ich (in Absprache mit meinem FA).
Kurz gesagt: Ich gehe auf dem Zahnfleisch. 

Mein Mann war bei allem hautnah mit dabei. In der Klinik hat er mich noch voll unterstützt. Seitdem wir zuhause sind, hat er plötzlich voll den Rappel. Gestern abend zB hat er eine Pizza in den Ofen (wahnsinnig schwierig), während ich den Kleinen gestillt hab. Außerdem zwei Teller, Gläser und ein paar Servietten auf den Tisch. Nachdem Jakob satt war, hab ich ihn in seine Wiege und wir haben gegessen. Anschließend hat er den Tisch abgeräumt und ich wieder gestillt (Jakob ist ein Vielfraß. Eine Stunde später fängt mein Mann plötzlich an von wegen ich mache nichts, ich liege nur rum oder esse oder stille, ich wisse nicht zu schätzen was er alles für uns täte.

Ich versuche ernsthaft seinen Standpunkt zu verstehen, aber es gelingt mir nicht. Ich fühle mich durch seine Vorwürfe nur unverstanden, alleingelassen und traurig.

Jetzt lieg ich auf dem Sofa, mein Bauch tut weh (wahrscheinlich die Entzündung, was ja auch nicht ganz ungefährlich ist) und weine. Jakob schläft endlich wieder. Und mein Mann... Tja, der ist wahrscheinlich wieder in seiner Werkstatt und drechselt was oder so. Keine Ahnung. Reden ist ja nicht mehr wirklich. Und dabei waren wir so glücklich und verliebt. Im Krankenhaus haben ihn alle gelobt und mich um ihn beneidet. Ich hab Angst, dass die Erfahrung dazu geführt hat, dass er mich nicht mehr attraktiv findet oder so. 

Kennt hier jemand so eine Situation? Hat es sich irgendwann gebessert? Wie soll ich damit umgehen? Hat mein Mann am Ende recht? Muss ich die Zähne zusammen beißen und irgendwie trotzdem alles schaffen? Eigentlich sehe ich das nicht ein. Immerhin ist er zur Zeit auch zuhause (Urlaub)...

Liebe Grüße 
Katharina (31)
mit Jakob (8 Tage) 

Hi,

nein!! Das musst du nicht!!

du hast gerade eine schwierige Geburt hinter dir ! 

Es geht dir nicht gut.. Pizza in den Ofen ist wahrlich keine große Leistung 

mein Mann war genau umgekehrt ( hab me ähnliche Geschichte hinter mir) der hat dann gar nix mehr gemacht... bei uns hat es ausgesehen..., aber ich konnte einfach nicht mehr...

ich würde in einer ruhigen Minute mit ihm doch das Gespräch suchen und ihn fragen ob man jemanden zu Hilfe holen soll für den anfang... weil du derzeit nicht kannst und es ihm wohl zu viel ist.... und du auch keinen Rat hast wie es sonst weitergehen soll...

ruh dich aus und still dein Kind! Und - herzlichen Glückwunsch noch....

lg
tabaluga

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1. Januar um 23:00
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Nix in der Weise denke ich oder habe ich gedacht oder gesagt. Die Frau tut mir auch Leid. Eine Schwangerschaft oder Geburt ist sicher nicht einfach und die Frau hat immer Vorrang aber trotzdem gibt es den Mann. Und hier wird er komplett nieder gemacht. Sieht man an den Kommentaren. Es sind meistens nur Missverstandnisse und Wut was es soweit kommen lässt. 

Ich frag mich, wann die Frau alleiniges Mitleid verdient hat... 3l Blutverlust? 🥴

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2. Januar um 12:03
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Nix in der Weise denke ich oder habe ich gedacht oder gesagt. Die Frau tut mir auch Leid. Eine Schwangerschaft oder Geburt ist sicher nicht einfach und die Frau hat immer Vorrang aber trotzdem gibt es den Mann. Und hier wird er komplett nieder gemacht. Sieht man an den Kommentaren. Es sind meistens nur Missverstandnisse und Wut was es soweit kommen lässt. 

Bei Missverständnissen sollte man sich hinsetzen und diese in einem normalen Gespräch klären. 
Ich habe durchaus Verständis das sich Männer an die Vaterrolle gewöhnen müssen. 
Aber wie es im Falle der TE ist finde ich das Verhalten des Mannes doch auch etwas unverschämt. 
Anstatt seiner Frau Faulheit zu unterstellen wäre es besser gewesen das Gespräch mit ihr zu suchen und zu sagen was nicht passt oder das er sich übefordert fühlt. 
Solche Reaktionen wie beim Mann der TE führen dann letzten Endes wirklich zu Streit und Problemen. 
 

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2. Januar um 13:55
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Bei Missverständnissen sollte man sich hinsetzen und diese in einem normalen Gespräch klären. 
Ich habe durchaus Verständis das sich Männer an die Vaterrolle gewöhnen müssen. 
Aber wie es im Falle der TE ist finde ich das Verhalten des Mannes doch auch etwas unverschämt. 
Anstatt seiner Frau Faulheit zu unterstellen wäre es besser gewesen das Gespräch mit ihr zu suchen und zu sagen was nicht passt oder das er sich übefordert fühlt. 
Solche Reaktionen wie beim Mann der TE führen dann letzten Endes wirklich zu Streit und Problemen. 
 

Genau so sehr ich es auch. Aber im Ernst. Wie viel wirft man sich in so einer Zeit an den Kopf. 
klar manche haben soviel unterstützung das sie denken das alles nicht so schlimm ist. Manch andere sind aber allein und haben sonst niemanden. Da kann man schon mal ausflippen. Jetzt denken sicherballe....ABER NICHT DOCH NACH 8 tagen... Es ist ja nicht schön und müsste auch nicht sein. Oftmals passiert sowas aus frustration und überforderung. Keineg will es wahr haben oder sagen aber ein Kind zu bekommen und alles isz plotzlich ander,sei man noch so gut vorbereitet, ist der pure Stress, nicht nur für die Mutter sondern für beide. Und eenn man dann noch alleinebist dann ist es viel mal schlimmer. Man versucht alte struckturen so gut es geht aufrecht zu erhalten doch davon verabschiedet man sich besser. Die kommen schon wieder aber zuerst ist alles verdrehte Welt. Auch als Mann ist der Druck sehr groß. Sorry aber Frauen verstehen das nicht. Klingt sexistisch aber es ist Realität. Ich sage js nichtvdas der Mann es schwerer hat. Aber er hat es sicher nicht leicht. Aber ganz wichtig ist reden darüber was scheisse ist und ehal wie verletzend es ist. Reden bringt da viel.

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3. Januar um 16:25
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Genau so sehr ich es auch. Aber im Ernst. Wie viel wirft man sich in so einer Zeit an den Kopf. 
klar manche haben soviel unterstützung das sie denken das alles nicht so schlimm ist. Manch andere sind aber allein und haben sonst niemanden. Da kann man schon mal ausflippen. Jetzt denken sicherballe....ABER NICHT DOCH NACH 8 tagen... Es ist ja nicht schön und müsste auch nicht sein. Oftmals passiert sowas aus frustration und überforderung. Keineg will es wahr haben oder sagen aber ein Kind zu bekommen und alles isz plotzlich ander,sei man noch so gut vorbereitet, ist der pure Stress, nicht nur für die Mutter sondern für beide. Und eenn man dann noch alleinebist dann ist es viel mal schlimmer. Man versucht alte struckturen so gut es geht aufrecht zu erhalten doch davon verabschiedet man sich besser. Die kommen schon wieder aber zuerst ist alles verdrehte Welt. Auch als Mann ist der Druck sehr groß. Sorry aber Frauen verstehen das nicht. Klingt sexistisch aber es ist Realität. Ich sage js nichtvdas der Mann es schwerer hat. Aber er hat es sicher nicht leicht. Aber ganz wichtig ist reden darüber was scheisse ist und ehal wie verletzend es ist. Reden bringt da viel.

Und du als Mann hast keine Ahnung, wie das für eine Frau ist. Wenn du das als Mann schlimm und schwierig fandest, dann multipliziere das mal zehn und du hast eine Ahnung davon, wie es für die Mütter ist.

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3. Januar um 23:26

Das bringt hier nix. Hier sind zu viele uneinsichtige und ich kann der Erstellerin nur empfehlen mit ihrem Mann/Freund zu reden. Es gibt immer Gründe für Streit. Genau so auch jetzt. Das regelt man nicht durch, wer hat Recht und wer nicht oder wer hat schuld. Kotz sich Mal jeder aus. Das wird euch gut tun.

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4. Januar um 10:08
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Und du als Mann hast keine Ahnung, wie das für eine Frau ist. Wenn du das als Mann schlimm und schwierig fandest, dann multipliziere das mal zehn und du hast eine Ahnung davon, wie es für die Mütter ist.

...und die Väter sind bestenfalls der Schmutz unter den Schuhen. Wir haben es verstanden 

Bevor du anfängst zu nölen: ich habe selbst zwei Kinder geboren. Und nie wäre es mir eingefallen, die Rolle des Vaters kleinzureden, denn er KANN nur vergleichsweise passiv daneben stehen. Deswegen ist er trotzdem nervlich unter Höchstbelastung.

Es hilft wirklich niemandem, wenn sie den Vater jetzt beschimpft und runtermacht. Ruhige Kommunikation ist alles. Wer 9 Monate prima mitmacht, kommt auch wieder in die Spur 

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4. Januar um 10:20

Ich kann dich gut verstehen, ein hoher Blutverlust ist richtig eklig und nichts, was man mal in 2-3 Tagen wegsteckt, cor allem, wenn es noch anhält. Das wird nun eine Weile so gehen. Etwas mehr Empathie seitens deines Mannes wäre in dem Fall auf jeden Fall angebracht und auch, dass er sich etwas zusammenreißt - genau dasy was von uns Frauen auch immer gefordert wird. Ich halte auch nichts davon, Männer wie verrückt zu bejubeln, wenn sie normale Alltagsdinge hinbekommen wie z. B. Kochen, Wäsche waschen oder, woooow, den Müll rausbringen! Mal ehrlich, wir sind erwachsen, solche Dinge sind kein Hexenwerk. Ja, man dsrf sich auch mal auskotzen, aber solche Vorwürfe wie hier sind einfach unangebracht.  Er soll erstmal runterkommen, in seiner Werkstatt austoben und evtl könnt ihr dann in Ruhe drüber reden. 

 

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4. Januar um 14:39
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...und die Väter sind bestenfalls der Schmutz unter den Schuhen. Wir haben es verstanden 

Bevor du anfängst zu nölen: ich habe selbst zwei Kinder geboren. Und nie wäre es mir eingefallen, die Rolle des Vaters kleinzureden, denn er KANN nur vergleichsweise passiv daneben stehen. Deswegen ist er trotzdem nervlich unter Höchstbelastung.

Es hilft wirklich niemandem, wenn sie den Vater jetzt beschimpft und runtermacht. Ruhige Kommunikation ist alles. Wer 9 Monate prima mitmacht, kommt auch wieder in die Spur 

Wenn du das so siehst, bitte. Und wenn du das in Ordnung findest, auch gut.

Es hilft ihr doch. Denn sie zweifelt ja schon an sich selbst. Viel weniger ist ihr geholfen, wenn sie Verständnis für ihren Mann aufbringt und ihn auch noch entlastet, obwohl sie Schonung braucht.

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4. Januar um 15:03

Ich sehe es so daß die Frau erst Mal oben auf sein muss. Jedoch den Mund bewegen und reden kann man immer. Aber nach 8 Tagen steht einem zu anderen sicher mehr der Sinn. Wenn es der Dame besser geht dann soll sie mit ihm reden. Sie sollte es ihm aber sagen damit er weiß woran er ist. 

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5. Januar um 12:04
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Wenn du das so siehst, bitte. Und wenn du das in Ordnung findest, auch gut.

Es hilft ihr doch. Denn sie zweifelt ja schon an sich selbst. Viel weniger ist ihr geholfen, wenn sie Verständnis für ihren Mann aufbringt und ihn auch noch entlastet, obwohl sie Schonung braucht.

Ich meinte nicht, dass sie sich nicht hier auskotzen soll. Oder womöglich alle Arbeit allein macht. Aber wie weiter oben geraten wurde, "den Mann mal ordentlich zusammenfalten", hilft weder ihr noch dem Kind! Auch wenn er es, da bin ich bei dir, verdient hat.

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5. Januar um 14:02

Erstmal HUT AB und Glückwunsch zu der - an die kleine Familie.
Du darfst und must es - VOLL Stolz auf dich sein! 

Dagegen war die Geburt von unserem Sohn (DEZ 19) ein Wellnessprogramm. 

Mein Mann war in meiner Schwangerschaft der Mister Perfekt und hatte auch leichte Probleme - Ich nun ohne Bauch aber mit Kind. Meine Hebamme hat Ihm, nein wir beide haben Ihn "zum Papa" gemacht 

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6. Januar um 21:42
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Ich meinte nicht, dass sie sich nicht hier auskotzen soll. Oder womöglich alle Arbeit allein macht. Aber wie weiter oben geraten wurde, "den Mann mal ordentlich zusammenfalten", hilft weder ihr noch dem Kind! Auch wenn er es, da bin ich bei dir, verdient hat.

Das mit dem Zusammenfalten kam von mir, aber das bedeutet ja nicht, dass man ihn beschimpfen soll! Weiter oben schreibst du ja: Es hilft wirklich niemandem, wenn sie den Vater jetzt beschimpft und runtermacht. 

Zusammenfalten bedeutet: ihm die Meinung sagen, ihm den Kopf waschen. Das geht durchaus auch ohne Schimpfwörter oder Beleidigungen. 

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