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7 Jahre Ehe und jetzt nur die Enttäuschung...

23. Juni 2007 um 17:50 Letzte Antwort: 28. Juni 2007 um 14:27

Hallo Mädels,

ich habe eben die Seite gefunden und wollte gleich mein Problem schildern.
Es ist eine lange Geschichte....
Ich bin 31 Jahre alt. Mein noch-Ehemann 35.
Zusammen waren wir 7,5 Jahre lang. Wir haben eine Tochter, die 5 Jahre alt ist.
Letztes Jahr hatten wir täglich Stress. Ich habe mir jeden Tag gewünscht, dass er aus meinem Leben verschwindet.
Im Januar dieses Jahres hat eine neue Arbeit gefunden, wo er eine andere Frau, die bereits 42 ist, kennengelernt.
Davon habe ich erst im Mai erfahren.
Ende April nach einem Streit habe ich ihm gesagt, dass er seine Sachen packen soll und gehen soll, was er anschliessend gemacht hatte.
Ein paar Tage später kam er wieder nach Hause (die Schlüssel wollte er mir nicht geben)und hart erzählt, dass er jem. getroffen hat, die er vor ein paar Wochen in der Stadt angeblich kennengelernt hatte, die ihn sehr gut versteht. Tatsächlich artbeitet die Frau mit ihm zusammen. Sie hat ein Kind, war 2 Mal verheiratet und hat sich vor kurzem von ihrem Freund getrennt. Ich habe das mit Fassung aufgenommen und ihm alles Gute im Leben gewünscht. Er hat restlichen Sachen eingepackt und gegangen. Nach ein paar Tagen kam mit seinen Sachen wieder und meinte, dass er eigentlich in der Wohnung bleiben wolle und da er auch im Mietvertrag steht, kann ich ihn nicht rausschmeißen...
Damit ich die Geschichte ein bisschen abkürze, erzähle ich schnell, was in den letzten Wochen sich so abgespielt hat:
Er wohnt zur Zeit nicht hier, zahlt Unterhalt für unsere Tochter, ist mit dieser Frau zusammen, wir haben mehrmals miteinander geschlafen. Vor zwei Wochen hat mich angebettelt, dass wir einen neuen Anfang versuchen, aber ich bin mir sicher, dass ich den Seitensprung nie verzeihen kann und unsere Ehe somit keine Chance mehr hat.
Nachdem ich ihm das mitgeteilt habe, hat er sich Tage lang nicht gemeldet, gestern rief er mich an und hat gesagt, dass er dieses WE unsere Tochter zu der Neuen mitnehmen möchte. Ich habe ihm am Telephon gesagt, dass ich das nicht zulasse, da es noch zu früh ist. Worauf er mir sagte, dass ich einfach ihm kein Glück gönne....
Mädels, sind alle Männer schwanzgesteuert????
Jeder Mensch hat Recht auf sein Glück in diesem Leben. Wenn es bei uns nicht funktioniert hat, kann er vielleicht mit jem. anderen das glück erleben.
Aber das er kaum Kontakt zu dem Kinde hat und nur zu seiner Freundin sie bringen will, verstehe ich nicht.
Kann mir vieleicht jem. das erklären? Ich verstehe die Welt nicht mehr?

mfg
Kleopatra



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24. Juni 2007 um 7:34

Das wichtigste ist Wohl des Kindes
was hat der wunsch, seine tochter mit seiner neuen freundin zusammenzubringen, mit schwanzgesteuert zu tun?

Das er jetzt bevorzugt die Zeit mit seiner Freundin zu verbringen als mit dem Kind.

oder meinst du die tatsache, dass ihr seit seinem auszug mehrmals miteinander geschlafen habt? daran waren doch zwei beteiligt, oder verzähl ich mich da?

Ich gebe ihm nicht die Schuld, dass das passiert ist, ich bin genauso beteiligt gewesen.

hatte er denn ein gutes verhältnis zu eurer tochter? und wie weit ist sie über eure trennung im bilde?

Die beiden haben sehr gutes Verhältnis. Wir haben unserer Tochter erklärt. Wenn sie ihn sieht, scheint alles i.o zu sein. Aber ich merke, dass sie sehr darunter leidet und habe dem Vater mehrmals versucht zu erklären, dass für sie noch zu früh ist und sie das nicht verarbeiten kann. Er versteht das nicht.

sieht er die neue frau jetzt schlicht als sein neues leben, will seine tochter damit bekannt machen und den kontakt zu ihr wieder verbessern (und da müsste er auf jeden fall irgendwann seine freundin mit einbeziehen), und hat sich nur vielleicht im zeitpunkt verhoben?

Er hat sie bereits bekannt gemacht ohne mir was zu sagen. Die Frau hat einen Sohn und als unsere Tochter nach Hause kam, hat sie mir das erzählt. Ein paar Tage später hat sie mir gesagt, dass Papa ein neues Kind hat uns sie nicht mehr lieb hat. Ich habe versucht ihr das zu erklären, dass es nicht stimmt. Aber ich glaube es fällt sehr schwer.
ich habe von Anfrang an nicht dagegen gehabt und ihm mehrmals gesagt, dass er unsere Tochter mitnehmen kann aber zum richtigen Zeitpunkt.

oder ist vielleicht seine neue für diesen vorstoß verantwortlich, wollte sie seine tochter mal kennenlernen?

ist es tatsächlich zu früh für die kleine, oder hat er vielleicht doch ein bisschen recht, und du benutzt das kind als waffe gegen ihn?

es ist noch zu früh.

wenn du ihm wirklich sein glück gönnst, dann sag nicht so rigoros

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24. Juni 2007 um 17:24
In Antwort auf an0N_1215513099z

Das wichtigste ist Wohl des Kindes
was hat der wunsch, seine tochter mit seiner neuen freundin zusammenzubringen, mit schwanzgesteuert zu tun?

Das er jetzt bevorzugt die Zeit mit seiner Freundin zu verbringen als mit dem Kind.

oder meinst du die tatsache, dass ihr seit seinem auszug mehrmals miteinander geschlafen habt? daran waren doch zwei beteiligt, oder verzähl ich mich da?

Ich gebe ihm nicht die Schuld, dass das passiert ist, ich bin genauso beteiligt gewesen.

hatte er denn ein gutes verhältnis zu eurer tochter? und wie weit ist sie über eure trennung im bilde?

Die beiden haben sehr gutes Verhältnis. Wir haben unserer Tochter erklärt. Wenn sie ihn sieht, scheint alles i.o zu sein. Aber ich merke, dass sie sehr darunter leidet und habe dem Vater mehrmals versucht zu erklären, dass für sie noch zu früh ist und sie das nicht verarbeiten kann. Er versteht das nicht.

sieht er die neue frau jetzt schlicht als sein neues leben, will seine tochter damit bekannt machen und den kontakt zu ihr wieder verbessern (und da müsste er auf jeden fall irgendwann seine freundin mit einbeziehen), und hat sich nur vielleicht im zeitpunkt verhoben?

Er hat sie bereits bekannt gemacht ohne mir was zu sagen. Die Frau hat einen Sohn und als unsere Tochter nach Hause kam, hat sie mir das erzählt. Ein paar Tage später hat sie mir gesagt, dass Papa ein neues Kind hat uns sie nicht mehr lieb hat. Ich habe versucht ihr das zu erklären, dass es nicht stimmt. Aber ich glaube es fällt sehr schwer.
ich habe von Anfrang an nicht dagegen gehabt und ihm mehrmals gesagt, dass er unsere Tochter mitnehmen kann aber zum richtigen Zeitpunkt.

oder ist vielleicht seine neue für diesen vorstoß verantwortlich, wollte sie seine tochter mal kennenlernen?

ist es tatsächlich zu früh für die kleine, oder hat er vielleicht doch ein bisschen recht, und du benutzt das kind als waffe gegen ihn?

es ist noch zu früh.

wenn du ihm wirklich sein glück gönnst, dann sag nicht so rigoros

Auch ich habe ein Scheidungskind.
Sie war damals 1 1/2 (vielleicht auch zum Glück). Aber selbst sie hat so einiges mitbekommen.

Als es nach der Trennung um das Umgangsrecht ging, war auch ich sehr störrisch. Ich wollte einfach nicht, das die Kleine über Nacht bei ihm bleibt. Hatte Angst, er könne ihren Bedürfnissen nicht gerecht werden. Hinzu kam, dass auch er des öfteren eine Freundin hatte, immer mal ne andere. Nun, er hat das Umgangsrecht eingeklagt und es wurde gerichtlich festgelegt, dass er seine Tochter alle 14 Tage von Samstag früh bis Sonntag abend zu sich holen kann. Ich bin am Anfang tausend Tode gestorben, aber es war doch gut so. Ich habe eingesehen, dass ich ihm und vor allem auch meiner Tochter weit aus mehr zutrauen kann. Durch die regelmässigen Zeiten hat sie sich recht schnell damit abgefunden und geniesst nun, dass sie 2 Papas hat. Ihren richtigen und ihren Papa R. bei dem sie nun lebt.

Allerdings will sie schon seit einigen Monaten nicht mehr mit zu ihrem richtigen Papa hin. Er kann sie lediglich noch besuchen und mit ihr Eisessen fahren, mehr lässt meine Tochter nicht mehr zu, aber ist sicher ein anderes Thema und gehört hier nicht rein.

LG
Muellerin

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24. Juni 2007 um 18:58

Cinderellaprincess
Danke Dir. Ich habe immer das beste für meine / unsere Tochter gewollt und würde niemals Konflikte, die ich mit ihm habe, über ihren kleinen Rücken austragen, wie das manch andere Frau leider macht.

Das ich Angst hatte, sie ihm über Nacht mitzugeben hatte aber nichts mit Konflikten zu tun, sondern mit meinem mangelnden Vertrauen in ihn. Aber da hat mich ja nun meine Tochter eines Besseren belehrt

Fehler zuzugeben ist nicht leicht, aber notwendig - vor allem und erst Recht wenn es um die Kinder geht.

LG
Muellerin

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24. Juni 2007 um 19:44
In Antwort auf meghan_12352597

Auch ich habe ein Scheidungskind.
Sie war damals 1 1/2 (vielleicht auch zum Glück). Aber selbst sie hat so einiges mitbekommen.

Als es nach der Trennung um das Umgangsrecht ging, war auch ich sehr störrisch. Ich wollte einfach nicht, das die Kleine über Nacht bei ihm bleibt. Hatte Angst, er könne ihren Bedürfnissen nicht gerecht werden. Hinzu kam, dass auch er des öfteren eine Freundin hatte, immer mal ne andere. Nun, er hat das Umgangsrecht eingeklagt und es wurde gerichtlich festgelegt, dass er seine Tochter alle 14 Tage von Samstag früh bis Sonntag abend zu sich holen kann. Ich bin am Anfang tausend Tode gestorben, aber es war doch gut so. Ich habe eingesehen, dass ich ihm und vor allem auch meiner Tochter weit aus mehr zutrauen kann. Durch die regelmässigen Zeiten hat sie sich recht schnell damit abgefunden und geniesst nun, dass sie 2 Papas hat. Ihren richtigen und ihren Papa R. bei dem sie nun lebt.

Allerdings will sie schon seit einigen Monaten nicht mehr mit zu ihrem richtigen Papa hin. Er kann sie lediglich noch besuchen und mit ihr Eisessen fahren, mehr lässt meine Tochter nicht mehr zu, aber ist sicher ein anderes Thema und gehört hier nicht rein.

LG
Muellerin

Ich möchte nicht dem Vater das Umgangsrecht entziehen.
Ich verstehe, dass es für unsere Tochter wichtig ist, dass sie ihren Vater regelmäßig sieht. Aber meiner Meinung nach, ist die Regelmäßigkleit spielt eine große Rolle. Momentan kommt er dann wenn nichts besseres zu tun hat und das will ich nicht.
Da es eine Umstellung für die Kleine ist, möchte ich regelmäßige Treffen. Das meint ist nur bei seiner Freundin möglich, obwohl er bei ihr nicht wohnt.
Er ist der Meinung da er nicht so viel Geld zur Verfügung hat, kann er nichts mit der Kleinen ausser die Freundin besuchen, unternehmen.....
Beim schönen Wetter kann man doch einfach in den Park gehen und auf der Wiese spielen.

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24. Juni 2007 um 19:45

Ich verstehe das selber nicht
Wenn ich alles verstehen konnte, hätte ich mich wahrscheinlich besser gefühlt.

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25. Juni 2007 um 11:00

Er will kein regelmäßigen kontakt
Es ist ja, dass er sich sponatan melden. Zum Bespiel heute ruft mich heute Morgen an um zu sagen, dass er heute die Kleine nehmen will. Als ich mit ihm letzte Woche darüber gesprochen habe, hiess es, dass er diese Woche keine Zeit hat. Und heute besucht eine Freundin die Kleine. Soll ich jetzt alles absagen und mich freuen, dass er Zeit für seine Tochter Hat?????
Er hat sie bereits vorgestellt und mich angelogen. Er sieht das ganz anders. Für ihn ist wichtig, dass er "normalles Leben" führt und die Kleine muss sich an seinem Leben anpassen.
Wie soll der Kleinen erklären, dass er sich spontan entscheidet und wir alles umplanen müssen?

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28. Juni 2007 um 14:27

Das funktioniert eben nicht mit ihm.
Er plant zuerst sein Leben und dann wenn er ausserplanmäßig frei hat, meint er, dass er die Kleine sehen kann.
Ein paar Mal habe ich gedacht, dass es für die Kleine sehr wichtig ist. Ich habe mich erste Zeit sehr fair verhalten, da die neue Freundin nicht an unserer Trennung eine Rolle spielt. Mittlerweile habe ich keine Lust mehr und werde einfach die böse und verlassene EX sein.

Ehrlich gesaght momentan bin ich dankbar der neuen, da sonst hätte ich noch 10 Jahre gebraucht mich von dem Mann zu trennen. Jetzt fühle ich mich richtig gut. Ich verstehe, dass ich nicht den Vater ersetzen kann und die Kleine vermisst ihn sehr. Aber er muss sich überlegen, was dem Kind gut tut und was nicht.
Wenn er das kapiert hat ist gut, wenn nicht überlebt die Kleine ohne ihn auch.

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