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6 Jahre Beziehung, aber ich liebe ihn nicht mehr!!!

7. März 2004 um 23:10

Hallo,

seit ungefähr einem halben Jahr quäle ich mich mit der Frage: Wie kann ich ihm sagen, dass ich ihn nicht mehr liebe!

Um euch die Antwort zu erleichtern eine kleine Vorgeschichte:
In drei Tagen sind wir nun sechs Jahre ein Paar. Um ehrlich zu sein, verlor die Beziehung schon nach drei Jahren (aus meiner Sicht) die Harmonie, das geborgene Gefühl und die Zärtlichkeit.
Nur in diesem Augenblick fasste ich mir nicht den Mut, endgültig Schluss zu machen (waren zweimal auseinander).

Ich bin nun 22 Jahre alt, er ist mein erster Freund (alles eingeschlossen) und ich sehne mich so sehr nach so viel neuem. Raus aus dem Alltag, etwas unternehmen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, endlich Freiheit geniesen.

Das Problem daran ist nun, dass er nur für mich das Studium in Halle abgelehnt hat und zu mir nach Leipzig gezogen ist. Er vor seinem Vordiplom steht und wir eine gemeinsame Wohnung haben. Und ich keinen blassen Schimmer habe, wie ich ihm nun sagen soll, dass ich ihn nicht mehr liebe. Ich habe Angst vor den Vorwürfen, die er mir machen wird, in seine Augen zuschauen und vielleicht seinen Eltern zu begegnen!

Helft mir bitte, ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Danke
Anja

Ich habe schon mit einigen Leuten gesprochen, nur konnten sie mir keinen rechten Rat geben.

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8. März 2004 um 9:39

Keine Liebe mehr
Hallo Anja,
ich kann Dein Dilemma gut nachvollziehen.
Vor 5 Jahren stand ich mit Anfang 20 an genau demselben Punkt wie Du jetzt.Erste große Liebe mit 17, ersten Sex, erstes Zusammenleben.Nach 4 Jahren Beziehung und mit Beginn der Ausbildung habe ich schleichend gemerkt,dass ich mich in eine andere Richtung als mein damaliger Freund.Zunächst war mir gar nicht bewußt,wohin das alles führt,aber plötzlich wurden mir andere Sachen wichtig,Weggehen, berufliche Perspektiven,neue Kollegen/ Freunde etc.
Mein Freund aber ist einfach stehengeblieben.Für ihn hat sich nichts geändert.Irgendwann eines Morgens lag ich neben ihm und ertrug seine Nähe nicht mehr.Das war der Anlaß, meine Situation zum ersten Mal richtig zu reflektieren, das Ergebnis war verheerend. Ich stellte plötzlich alles in Frage, war gereizt,wollte keine Zärtlichkeiten meht, ertappte mich selbst dabei, unterwegs andere Männer anzuschaeun, die Frage "Was wäre wenn... " zu stellen. Kurzum: Es ging über 6 Monate so, dass ich mich mit dem Gedanken trug, dieses Leben aufzugeben.Wie oft wollte ich ihm reinen Wein einschenken,und habs dann feige doch nicht getan.Denn man ist ja auch bequem, ich hoffte einerseits, diese Phase würde wieder vorbeigehen, klammerte mich dabei an jeden Strohhalm,der mir wieder Besserung vorgaukelte( "Hatten wir nicht heute einen netten Abend?Das wird alles wieder!")
Aber nichts wurde!Als er mich eines Tages von hinten umfasste, schleuderte ich ihm unkontrolliert alles in Gesicht.Meine Zweifel, meine Abwanderungsgedanken,alles!
Er war verständlicherweise geschockt, hatte er doch von all meinen Gedanken und Gefühlen, die ich seit 6 Monaten mit mir rumtrug, keinen blassen Schimmer!
Und genau hier lege ich Dir ans Herz, liebe Anja, rede mit ihm!Mach nicht den gliechen Fehler wie ich,irgendwann in einer völlig ungeplanten Situation wird auch aus Dir alles rausbrechen und dann überforderst Du alle Beteiligten mit der Situation.Ich konnte damals nichts mehr retten, mein Freund war dermaßen enttäuscht und verletzt, hat mich natürlich bei seinen Eltern/ Geschwistern total schlecht gemacht, mittlerweile redet keiner dieser Familie mehr ein Wort mit mir - und dabei hatten wir alle ein sehr persönliches,vertrautes Verhältnis.
Mit der nötigen Reife muß ich auch sagen, ich war damals jung und mit der Situation überfordert.Heute würde ich sachlich mit meinem jetzigen Freund reden und zwar frühzeitig.Denn die Enttäuschung, dass sich ein Partner so lange mit Trennungsabsichten trägt ohne darüber zu reden, statt dessen heile Welt spielt, ist für den anderen mitunter das Verletzendeste - denn alle Gespräche,Berührungen,Pläne etc.,die in der Zeit aus vermeintlich guten Absichten ablaufen,haben einen verdammt faden Beigeschmack für denjenigen, der nichts von den eigentlichen Gedanken weiß!
Hast Du Deinem Freund gegenüber denn schon Andeutungen gemacht?

Liebe Grüße
Naddel

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8. März 2004 um 11:00

Beziehung auf jeden Fall beenden
Hallo Anja,

ich würde Dir auf jeden Fall raten, ihm die Wahrheit zu sagen. Es tut ihm jetzt weh und auch in ein paar Monaten. Mein Freund hat letzte Woche nach 8 Jahren Schluss gemacht und es war die richtige Entscheidung für uns beide auch wenn es weh getan hat. Sobald keine Liebe mehr im Spiel ist, sollte man die Beziehung beenden. Ich hoffe du hast den Mut und es ihm zu sagen und nicht wie mein Ex-Freund nur mit einem Brief. Ich drück Dir die Daumen. Und Du wirst Dich bald besser fühlen. Gruss Anja

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8. März 2004 um 11:02

Warum?
Nenn mir mal einen richtigen Grund, warum Sie die Beziehung aufrecht erhalten soll? Nur weil Studiert? Das ist doch nicht Dein ernst. Solche Ratschläge kann ich nicht nachvollziehen.

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8. März 2004 um 11:51
In Antwort auf naddel1976

Keine Liebe mehr
Hallo Anja,
ich kann Dein Dilemma gut nachvollziehen.
Vor 5 Jahren stand ich mit Anfang 20 an genau demselben Punkt wie Du jetzt.Erste große Liebe mit 17, ersten Sex, erstes Zusammenleben.Nach 4 Jahren Beziehung und mit Beginn der Ausbildung habe ich schleichend gemerkt,dass ich mich in eine andere Richtung als mein damaliger Freund.Zunächst war mir gar nicht bewußt,wohin das alles führt,aber plötzlich wurden mir andere Sachen wichtig,Weggehen, berufliche Perspektiven,neue Kollegen/ Freunde etc.
Mein Freund aber ist einfach stehengeblieben.Für ihn hat sich nichts geändert.Irgendwann eines Morgens lag ich neben ihm und ertrug seine Nähe nicht mehr.Das war der Anlaß, meine Situation zum ersten Mal richtig zu reflektieren, das Ergebnis war verheerend. Ich stellte plötzlich alles in Frage, war gereizt,wollte keine Zärtlichkeiten meht, ertappte mich selbst dabei, unterwegs andere Männer anzuschaeun, die Frage "Was wäre wenn... " zu stellen. Kurzum: Es ging über 6 Monate so, dass ich mich mit dem Gedanken trug, dieses Leben aufzugeben.Wie oft wollte ich ihm reinen Wein einschenken,und habs dann feige doch nicht getan.Denn man ist ja auch bequem, ich hoffte einerseits, diese Phase würde wieder vorbeigehen, klammerte mich dabei an jeden Strohhalm,der mir wieder Besserung vorgaukelte( "Hatten wir nicht heute einen netten Abend?Das wird alles wieder!")
Aber nichts wurde!Als er mich eines Tages von hinten umfasste, schleuderte ich ihm unkontrolliert alles in Gesicht.Meine Zweifel, meine Abwanderungsgedanken,alles!
Er war verständlicherweise geschockt, hatte er doch von all meinen Gedanken und Gefühlen, die ich seit 6 Monaten mit mir rumtrug, keinen blassen Schimmer!
Und genau hier lege ich Dir ans Herz, liebe Anja, rede mit ihm!Mach nicht den gliechen Fehler wie ich,irgendwann in einer völlig ungeplanten Situation wird auch aus Dir alles rausbrechen und dann überforderst Du alle Beteiligten mit der Situation.Ich konnte damals nichts mehr retten, mein Freund war dermaßen enttäuscht und verletzt, hat mich natürlich bei seinen Eltern/ Geschwistern total schlecht gemacht, mittlerweile redet keiner dieser Familie mehr ein Wort mit mir - und dabei hatten wir alle ein sehr persönliches,vertrautes Verhältnis.
Mit der nötigen Reife muß ich auch sagen, ich war damals jung und mit der Situation überfordert.Heute würde ich sachlich mit meinem jetzigen Freund reden und zwar frühzeitig.Denn die Enttäuschung, dass sich ein Partner so lange mit Trennungsabsichten trägt ohne darüber zu reden, statt dessen heile Welt spielt, ist für den anderen mitunter das Verletzendeste - denn alle Gespräche,Berührungen,Pläne etc.,die in der Zeit aus vermeintlich guten Absichten ablaufen,haben einen verdammt faden Beigeschmack für denjenigen, der nichts von den eigentlichen Gedanken weiß!
Hast Du Deinem Freund gegenüber denn schon Andeutungen gemacht?

Liebe Grüße
Naddel

Vielen Dank
Hi Naddel,

Du wirst nicht glauben, wie sehr Du mir geholfen hast!!!

Nun zu Deiner Frage: meines erachtens habe ich schon in gewisser Weise Andeutungen gemacht. Nur merkt er es nicht. Für ihn sind wir immer noch in der heilen Welt wie vor 5 Jahren. Für ihn ist alles normal. Das ist das weitere Problem: es ist fast genauso wie bei Dir. Wie soll ich ihm gestehen, dass unsere Beziehung am Ende ist, wenn er es selber nicht merkt.

Ich danke Dir für Deine ehrliche Antwort.

LG
Anja

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8. März 2004 um 11:53

Warum...
Hi,

es wären noch ca. 4 Monate! In gewisser Weise hast Du schon recht. Nur könnte ich es, glaube ich, nicht noch so lange aushalten.

Trotzdem danke.

MfG
Anja

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8. März 2004 um 13:26
In Antwort auf joinme

Vielen Dank
Hi Naddel,

Du wirst nicht glauben, wie sehr Du mir geholfen hast!!!

Nun zu Deiner Frage: meines erachtens habe ich schon in gewisser Weise Andeutungen gemacht. Nur merkt er es nicht. Für ihn sind wir immer noch in der heilen Welt wie vor 5 Jahren. Für ihn ist alles normal. Das ist das weitere Problem: es ist fast genauso wie bei Dir. Wie soll ich ihm gestehen, dass unsere Beziehung am Ende ist, wenn er es selber nicht merkt.

Ich danke Dir für Deine ehrliche Antwort.

LG
Anja

Ratschlag
Hallo Anja,
ich kann Dich ja sooo gut verstehen!
Vielleicht hilft Dir ja noch folgendes:
Oftmals sind die Kerle gar nicht so unwissend,wie sie tun.Als ich meinem damaligen Freund alles vor den Kopf geknallt hatte, was mich monatelang beschäftigt hatte, war er -verständlicherweise - total geschockt,wütend,anmaßend,verletzend.( In dieser Reihenfolge). Nach endlosen Diskussionen ließ er dann allerdings raus, er habe ja gemerkt, dass etwas nicht stimmte, dass ich mich verändert habe und die Beziehung selbst anders geworden sei. Er habe dem aber keine große Bedeutung beigemessen, sondern sich gedacht, alles renke sich wieder ein.
Da sieht man doch, das er genauso feige und bequem war wie ich selbst. Statt mit mir über seine Beobachtungen und Gefühle zu reden, ging er selbst den einfachen Weg und hat einfach gar nichts getan.Also nahm das Schicksal seinen Lauf!
Im Nachhinein hat gerade das meine Schuldgefühle etwas reduziert, denn ich bin fest davon überzeugt, dass bei einer funktionierenden Beziehung eine Veränderung wie sie auch bei Dir gerade abläuft vom Partner bemerkt werden muß. Du schreibst ja auch, Du habest schon mal gewisse Andeutungen gemacht,die er allerdings zu ignorieren scheint.Mache Dir mal nicht allzu große Sorgen, was eine Aussprache angeht.Klar, der erste Schritt dahin ist die Hölle, ich habe ja selbst monatelang mit mir gerungen und es immer wieder verschoben, aber im Nachhinein ärgere ich mich über mich selbst, so lange damit gewartet zu haben.Schau mal, man hat nur ein einziges Leben und warum sich in einer Beziehung quälen, die einem nicht mehr das gibt, was man sich erhofft.Das "Heile-Welt-Spielen" kann auf Dauer so ermüdend sein.Vor allem nahmen die negativen Gefühle bei mir damals von Tag zu Tag zu, mir wurde zum Schluß regelrecht körperlich schlecht, wenn ich nur an ihn,das Zusammenleben,die angeblich gemeinsamen Pläne etc. dachte!
Es war zwar nach der Aussprache eine harte Zeit,es folgten räumliche Veränderungen, der Freundeskreis teilte sich usw.,aber mittlerweile weiß ich, dass es die beste Entscheidung meines Lebens war, mich aus dieser Beziehung zu befreien.Es war, das weiß ich jetzt, nicht der richtige Weg, so lange zu warten und es dann quasi in einem Ausbruch zum Ende kommen zu lassen, aber mittlerweile sind wir beide in neuen Beziehungen und auch er ist, wie ich gehört habe, anscheinend richtig glücklich.
Nimm Deinen ganzen Mut zusammen und sei ehrlich zu Euch beiden, mit einer halbherzigen Beziehung ist keinem geholfen. Oft wird der Mut belohnt, liebe Anja. Und glaube mir, das Gefühl morgens wieder befreit aufwachen zu können, ist mit nichts zu vergleichen.
Ich wünsche Dir alles Gute, vielleicht magst Du mich ja auf dem Laufenden halten.

Liebe Grüße
Naddel!

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9. März 2004 um 1:09
In Antwort auf naddel1976

Ratschlag
Hallo Anja,
ich kann Dich ja sooo gut verstehen!
Vielleicht hilft Dir ja noch folgendes:
Oftmals sind die Kerle gar nicht so unwissend,wie sie tun.Als ich meinem damaligen Freund alles vor den Kopf geknallt hatte, was mich monatelang beschäftigt hatte, war er -verständlicherweise - total geschockt,wütend,anmaßend,verletzend.( In dieser Reihenfolge). Nach endlosen Diskussionen ließ er dann allerdings raus, er habe ja gemerkt, dass etwas nicht stimmte, dass ich mich verändert habe und die Beziehung selbst anders geworden sei. Er habe dem aber keine große Bedeutung beigemessen, sondern sich gedacht, alles renke sich wieder ein.
Da sieht man doch, das er genauso feige und bequem war wie ich selbst. Statt mit mir über seine Beobachtungen und Gefühle zu reden, ging er selbst den einfachen Weg und hat einfach gar nichts getan.Also nahm das Schicksal seinen Lauf!
Im Nachhinein hat gerade das meine Schuldgefühle etwas reduziert, denn ich bin fest davon überzeugt, dass bei einer funktionierenden Beziehung eine Veränderung wie sie auch bei Dir gerade abläuft vom Partner bemerkt werden muß. Du schreibst ja auch, Du habest schon mal gewisse Andeutungen gemacht,die er allerdings zu ignorieren scheint.Mache Dir mal nicht allzu große Sorgen, was eine Aussprache angeht.Klar, der erste Schritt dahin ist die Hölle, ich habe ja selbst monatelang mit mir gerungen und es immer wieder verschoben, aber im Nachhinein ärgere ich mich über mich selbst, so lange damit gewartet zu haben.Schau mal, man hat nur ein einziges Leben und warum sich in einer Beziehung quälen, die einem nicht mehr das gibt, was man sich erhofft.Das "Heile-Welt-Spielen" kann auf Dauer so ermüdend sein.Vor allem nahmen die negativen Gefühle bei mir damals von Tag zu Tag zu, mir wurde zum Schluß regelrecht körperlich schlecht, wenn ich nur an ihn,das Zusammenleben,die angeblich gemeinsamen Pläne etc. dachte!
Es war zwar nach der Aussprache eine harte Zeit,es folgten räumliche Veränderungen, der Freundeskreis teilte sich usw.,aber mittlerweile weiß ich, dass es die beste Entscheidung meines Lebens war, mich aus dieser Beziehung zu befreien.Es war, das weiß ich jetzt, nicht der richtige Weg, so lange zu warten und es dann quasi in einem Ausbruch zum Ende kommen zu lassen, aber mittlerweile sind wir beide in neuen Beziehungen und auch er ist, wie ich gehört habe, anscheinend richtig glücklich.
Nimm Deinen ganzen Mut zusammen und sei ehrlich zu Euch beiden, mit einer halbherzigen Beziehung ist keinem geholfen. Oft wird der Mut belohnt, liebe Anja. Und glaube mir, das Gefühl morgens wieder befreit aufwachen zu können, ist mit nichts zu vergleichen.
Ich wünsche Dir alles Gute, vielleicht magst Du mich ja auf dem Laufenden halten.

Liebe Grüße
Naddel!

Idee
Hi,

ich hinterlasse Dir einfach meine e-mail Adresse: haasejogo@aol.com. Schreib mir einfach und ich werde Dich auf dem Laufenden halten.

Sei lieb gegrüßt und hab vielen Dank.
Anja

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9. März 2004 um 12:24

"6 Jahre Beziehung, aber ich liebe ihn nicht mehr!!! "
Hallo Anja,

ich war damals in der gleichen Situation. Ich war 15 und sieben Jahre mit meinem ersten Freund zusammen. Mit 22 Jahren habe ich einen "Vogel" bekommen und wollte alles das erleben, was andere schon erlebt haben. Verschiedene Männer, Partys, machen was man will, auf keinen Rücksicht nehmen brauchen. Ich habe auch ein halbes Jahr gebraucht bis ich es ihm sagen konnte. Es war auch eine verdammt scheiss Zeit und eine harte Trennung, da wir auch schon zusammen gelebt haben. Naja auf jeden Fall muss ich sagen, dass ich so ziemlich alles miterlebt habe nach der Trennung und ich bereue nichts aber auch wirklich nichts, was ich getan habe, ausser dass ich ihm so weh getan habe, aber das habe ich auch doppelt zurück bekommen. Aber diese Seite hat natürlich auch ihre schlechten Seiten. Ich habe manchmal auch reumütig an meine erste große Liebe zurückgedacht, wenn ich von Männern belogen oder betrogen wurde, oder alleine auf der Couch saß, denn auf ihn konnte ich mich immer verlassen. Naja aber es ist jetzt vier Jahre her und ich lebe jetzt in einer glücklichen Beziehung. Mach das wozu DU wirklich Lust hast und was DICH glücklich macht. Es kann Dir niemand in einer solchen Situation helfen. Konnte man mir auch nicht. Ich habe es gemacht und habe die Konsequenzen auch in Kauf genommen. Ich hatte wie gesagt eine schöne Zeiten und auch schlechte Zeiten...aber das gehört zum Leben. Und Du wirst nie wieder jemanden so lieben wie die erste Liebe, auch das wird Dir erst hinterher bewusst. Man liebt jeden Menschen anders.

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1. November 2009 um 19:27

Na na
ich würde nicht schluss machen du meinst du bist einfach nicht merh verliebt aber die liebe ist immer noch da also bleibt doch zusamen man bleib ja nicht immer heis aufeinander irgendwann ist da schluss mit dem veliebt sein deswegen schluss zu machen ist auch blöd solange man sich liebt oder kein wunder gehen viele so früh voneinander weg.

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1. November 2009 um 19:55

Ich war in der allgleichen Situation
Ich war damals 15 als ich ihn kennenlernte, er war mein erster Freund, meine erste liebe. nach 2 Jahren Wochenendbeziehung ist er zu mir nach Hause gezogen, weitere 2 Jahre später sind wir zusammen gezogen. kurz vor unserem 7. Jubiläum habe ich mich dann getrennt weil ich mir eingestehen musste, dass ich einfach keine Liebe mehr für ihn empfinden konnte. Ich hatte ein unheimlich schlechtes Gewissen. Das war eingetlich das schlimmste für mich an der Trennung. ICh habe mich so schlecht gefühlt ihn so zu verletzen, Er wollte kinder mit mir, wollte heiraten alles drum und dran....
Wir haben damals auch versucht meiner Liebe wieder neues Leben einzuhauchen indem wir eine räumliche Trennung ausprobierten. WIr haben echt gekämpft. Aber im Endeffekt hat alles nichts gebracht. Klar war er trotzdem noch meine engste Bezugsperson und mein bester Freund, aber Libe kann man nunmal nicht erwingen.
Ich bereue nicht mich von ihm getrennt zu haben, es war die einzige richtige entscheidung. klar 6 Jahre ist eine lange Zeit, aber im Vergleich zum rest deines Lebens ist es gar nichts.

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1. November 2009 um 19:57

Huch....
dann hätt ich mir meinen Beitrag auch sparen können XD

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