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5 Jahre Beziehung zu Ende! Einfach so ????

22. Mai 2006 um 17:14

Ich brauche Hilfe !!! Es geht darum: Meine Freundin (21) und ich (23) waren 5 Jahre lang ein Paar, diese Beziehung ging vor einer Woche auseinander. Mir tut diese Trennung unheimlich weh, da sie die Frau meines Lebens ist, es war ja schon in Planung zusammen zu ziehen und zu heiraten.

Um aber einen Tipp zu bekommen, braucht Ihr aber die Vorgeschichten. Vielleicht könnt Ihr mir sagen was Ihr von der ganzen Situation haltet, und wie ich mich verhalten soll ?

Am Anfang unserer Beziehung lief es einfach nur super, es war wie eine Bilderbuchgeschichte, keine Probleme, hier und da mal ein winziger Sreit aber ansonsten perfekt. Sie hatte zwar sehr viel Probleme mit Ihren Eltern, die wir aber gemeinsam immer bewältigen konnten. Es war dann immer die rede davon, das Sie in eine eigene Wohnung ziehen will. Konnten wir bzw. Sie nicht, aufgrund der finanziellen Lage. Sie in der Ausbildung und ich Student. Bis ich dann mitbekommen habe das Sie mit Drogen angefangen hatte (ca. nach dem 1. Jahr). Um es genauer zu sagen war es lediglich ab und zu mal ein Joint. Ich habe sowieso eine Abneigung gegen dieses ganze Zeug und somit habe ich Sie damit konfrontiert. Wir haben viel darüber geredet und es half nichts. Ich habe mich also schlau gemacht bei der Drogenberatung, und habe es soger geschafft meine Freundin davon zu überzeugen mit mir mal dort hinzugehen. Sie hat es dann auch einige Zeit gelassen, um dann doch wieder damit anzufangen. Ich habe es dann soweit akzeptiert, sie jedoch hin und wieder darauf angesprochen. Ergebnislos.

Nach dem 3. Jahr unserer Beziehung stellte sich dann heraus, das Sie mir fremd gegangen ist. Für mich brach eine Welt zusammen, wo Sie doch sonst überall erzählte wie Glücklich Sie mit mir Sei und das Sie mich auf jeden Fall heiraten will. Also war wieder ein sehr langes Gespäch zu führen, da ich nicht Schluss machen konnte. Dafür liebte und liebe ich Sie viel zu sehr. Ihr tat es unheimlich leid, und ich habe Ihr verziehen. Wir haben also einen Strich gezogen und von neuem angefangen. Bestehen blieb jedoch das Problem mit den Drogen, welches sich dann im Laufe der Zeit verschlimmerte. Sie kam vom kiffen auf Pep und hat sich ab und zu Lsd eingeworfen. Beim Sex war nach dem fremdgehen sowieso nicht mehr so viel los. Sie meinte das sie sich dreckig fühle und das Ihr das immer noch weh tut was Sie mir angetan habe. Ich selbst hatte dieses Problem eigentlich soweit in den Griff bekommen und habe Ihr immer und immer wieder gesagt, das ich Ihr deswegen verziehen hätte.

Nun ja, Ende letzten Jahres haben wir dann darüber gesprochen im Laufe diesen Jahres zusammen zu ziehen. Es war soweit eigentlich alles in bester Ordnung. Wir hatten ab un zu kleinere Streitereien in denen ich mir dann öfters anhören musste, das Sie selbst an den ganzen Problemen in unserer Beziehung schuld sei, und das es langweilig mit mir geworden wäre. Ich meinte nur das dies nicht stimmt, das ich auch mal Fehler gemacht habe, und ich fragte was langweilig wäre, um es zu ändern. Es kam nur nie eine wirklich klare Aussage von Ihr.

Vor einer Woche kam es dann zu einem Gespräch, in dem Sie mir erneut sagte dass es langweilig mit mir sei. Wir sprachen eine Weile darüber und dann fiel der Satz: "Ich will Dir nicht wieder weh tun." Da hat es bei mir klick gemacht und ich fragte Sie ob sie einen anderen hätte. Sie verneinte dies, räumte aber ein, das da jemand sei zu dem Sie Sympathien hätte. Wir bzw. Sie machte darauf hin Schluss.

Wir trafen uns noch einmal um darüber zu reden. Ich hatte für mich festgestellt, was langweilig geworden war. Es waren diese kleinen Dinge wie, wenn Sie mich fragte sehe ich gut aus, können wir so weg gehen? Ich antwortete daraufhin recht gelangweilt. Oder Sie fragte mich immer ob ich mich nicht mal Bodylotion eincremen könnte. Ich meinte darauf hin immer das ich so einen Quatsch nicht bräuchte. Ich denke dies hat Ihr sehr zu schaffen gemacht, da Sie doch so sensibel in diesen Dingen ist. Ich verglich meine Fehler in etwa so: "Unsere Beziehung könnte man mit einem Buch vergleichen, welches ich durchgelesen habe. Ich habe aber, so leid es mir tut ein paar zeilen wieder vergessen, oder überlesen. Ich will dieses Buch zuschlagen, und es nocheinmal durchlesen, aber diesmal ohne etwas zu überlesen oder zu vergessen." Ergebnis war, Sie weinte und war kurz davor zu sagen ich will Dich wieder haben. Dies tat Sie aber dann aber doch nicht. Es hies dann das Sie für mich noch etwas empfinden würde und ein bisschen Zeit bräuchte. Sie hätte das Gefühl etwas verpasst zu haben, weil wir schon so früh zusammen gekommen wären. Sie war 16 und ich 18. Ich sagte Ihr darauf hin das dies Ok wäre und ich Ihr diese Zeit geben will. Was anderes hätte ich ja sowieso nicht machen können.

2 Tage darauf trafen wir uns erneut. Wir redeten wieder. Da hies es dann, warum ich es nicht verstehen könnte, das Sie mich nicht mehr liebt. Ich bekam mit, das Sie mit einem anderen (mit eigener Wohnung zusammen ist) und das Sie mittlerweile Kokain zu sich nimmt.

Ihre Eltern wissen von diesen ganzen Problemen nichts. Denn wenn Sie es wüssten, ich glaube Ihre Mutter würde einen Hrerzinfakt kriegen und der Vater würde endgültig ausrasten.

Mir tut das so unheimlich weh einen Menschen, nach dem ich mein ganzes Leben ausgerichtet, der mein Lebensmittelpunkt war, auf diese Art und Weise zu verlieren. Mir tut es weh zu sehen wie sie immer weiter abrutscht und ich Ihr nicht helfen kann. Ich war sogar bei der Polizei und habe nachgefragt was ich wegen der Drogen machen könnte um Ihr irgendwie zu helfen, auch wenn ich weiss dass unsere gemeinsame Zukunft eigentlich Aussichtslos ist. (ohne irgendwelche Namen zu nennen) Es kam lediglich die Antwort das ich da garnicht machen könnte, es müsste bei Ihr klick machen, sonst passiert da nix.Ich hatte dann die Idee eventuell eine Drogenkontrolle bei Ihr durchführen zu lassen, wie so eine Art Denkzettel, weil ich weiss dass Sie unheimlich Respekt, wenn nicht sogar Angst vor der Polizei hat. Ich sprach also mit der Polizei und wir einigten uns darauf das man bei Ihr eine Strassenverkehrskontrolle mit anschliessender Drogenkontrolle durchführen will. Das heisst wenn Sie pech hat bekommt Sie Ihren Führerschein für einen Monat weg und kann sich auf Ihren 2. Versuch die Prüfung für die Ausbildung zu bestehen, konzentrieren.

Ich will doch nur dass es Ihr gut geht und Sie glücklich werden kann. Auch wenn nicht mir!

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22. Mai 2006 um 20:48

So hart es ist....
laß es bleiben. Du hast ihr wirklich jede Hilfestellung gegeben, wenn Sie diese nicht annimmt ist sie selber schuld. Ich finde, daß es eine gute Idee ist, zur Polizei zu gehen, vielleicht verpaßt es ihr einen Denkzettel und sie denkt endlich darüber nach, was sie eigentlich macht.

Ich glaube, daß sie mit dem Satz "Es liegt nur an mir, ich bin dran Schuld" nur Schuldgefühle bei dir wecken möchte und nicht den wahren Grund sagen möchte.

Ich denke auch nicht, daß sie wegen den Kleinigkeiten die du vielleicht falsch gemacht hast (eincremen etc.) gegangen ist.

Fazit: So lange sie das mit den Drogen nicht in den Griff bekommt, glaube ich nicht, daß ihr nochmal eine Chance habt. Damit würdest du dich nur kaputt machen.

Ich hoffe dir geht es bald wieder besser, ich habe auch eine schlimme Trennung hinter mir und ich kann sagen, das Leben geht weiter.

Und der alte abgedroschene Spruch, andere Mütter haben auch schöne Töchter und alles ist für etwas gut stimmt wirklich. Auch wenn es nur dafür gut war, daß sie endlich von den Drogen weg kommt.

Gruß

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22. Mai 2006 um 23:11
In Antwort auf thordis_12059344

So hart es ist....
laß es bleiben. Du hast ihr wirklich jede Hilfestellung gegeben, wenn Sie diese nicht annimmt ist sie selber schuld. Ich finde, daß es eine gute Idee ist, zur Polizei zu gehen, vielleicht verpaßt es ihr einen Denkzettel und sie denkt endlich darüber nach, was sie eigentlich macht.

Ich glaube, daß sie mit dem Satz "Es liegt nur an mir, ich bin dran Schuld" nur Schuldgefühle bei dir wecken möchte und nicht den wahren Grund sagen möchte.

Ich denke auch nicht, daß sie wegen den Kleinigkeiten die du vielleicht falsch gemacht hast (eincremen etc.) gegangen ist.

Fazit: So lange sie das mit den Drogen nicht in den Griff bekommt, glaube ich nicht, daß ihr nochmal eine Chance habt. Damit würdest du dich nur kaputt machen.

Ich hoffe dir geht es bald wieder besser, ich habe auch eine schlimme Trennung hinter mir und ich kann sagen, das Leben geht weiter.

Und der alte abgedroschene Spruch, andere Mütter haben auch schöne Töchter und alles ist für etwas gut stimmt wirklich. Auch wenn es nur dafür gut war, daß sie endlich von den Drogen weg kommt.

Gruß

Aber es gibt...
...so viele Unsicherheiten bezüglich der Liebe zwischen Ihr und mir. Mal heisst es ich liebe Dich ja noch, und einen Tag später wieder nicht. Es sieht mir immer danach aus, als wenn sie mit diesem Kerl nur wegen der Wohnung zusammen ist. So geht Ihr halt keiner mehr auf die Nerven. Ich habe sie jetzt noch einmal gesehen, und Ihr gesagt, so schwer es mir auch gefallen ist, das ich ihr alles Liebe und Gute wünsche, wenn sie jedoch Hilfe bräuchte, egal in welcher Hinsicht, bin ich für sie da. Sonst ist ja keiner da, der auf sie aufpasst. Ich habe Angst davor zu sehen wie sie immer tiefer versinkt. Die Eltern fragen mich aller Nasen ob ich nicht vorbei kommen will, dann könnte man mal wieder quatschen. Hauptthema ist dann eh die Tochter. Ein weiteres Problem ist, das ihr Vater für mich wie mein Vater geworden ist, da ich keinen habe. Und ich habe ihm schon so oft gesagt, das er mehr auf seine Tochter eingehen soll, damit das Familienleben wieder einigermassen hergestellt werden kann. Ich weiss das hört sich jetzt komisch an, aber ich hatte immer den Eindruck, als ich in das Leben meiner "Ex-Freundin" getreten bin hat sich diese Familie wieder richtig gut verstanden, trotz kleiner, mal hin und wieder auftauchenden Streitereien. Jetzt bin ich nicht mehr, und selbst ihre Eltern streiten sich nur noch. Kann sein dass das nur eine Einbildung von mir ist (hoffentlich) aber sicher bin ich mir da nicht...

Was mir auch noch solche Kopfschmerzen bereitet, ist das die ganze Familie immer auf ihr rumhackt, anstatt ihr Trost zu spenden und sie zu unterstützen. Als die Mutter das mit der Trennung erfuhr beschimpfte sie ihre Tochter mit den Worten "Du Schlampe hurst nur rum" und dem Vater (der eigentlich so ein lieber Kerl ist) viel nix besseres ein als zu seiner Tochter zu sagen "Ich melde Dein Auto ab, Du kannst Deine Sachen packen und Dich verpissen".

Ich finde das alles so komisch und kompliziert. Daher kommt das mit Sicherheit auch mit den Drogen ?! Ich denke dann nur, das ich ihr doch nicht die nötige Unterstützung geben konnte, die sie eigentlich gebraucht hätte?

Auf jeden Fall Dankeschön schon mal fürs zuhören, und die Anteilnahme!!! Es hilft mir, das Ganze leichter zu verarbeiten, dazumal das sich hier Aussenstehende damit beschäftigen die das Ganze doch besser objektiv bewerten können.

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