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4 Jahre zusammen - ich hab solche Angst Schluss zu machen...

3. Dezember 2011 um 12:30

Hallo go.fems...!

Ich würde mich über ein paar Ratschläge oder Erfahrungen freuen, ich bin nämlich völlig durch den Wind.

Seit 4 Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen, am Anfang der Verliebtheit glaubte ich an "große Liebe" und "wir passen soo gut zusammen" etc... Als wir zusammen kamen war ich 18.

Nun bin ich mittlerweile fast täglich am Zweifeln, ob ich die Beziehung noch will. Es gibt nichts, was mich immens an meinem Partner stört, es sind eher viele kleinere Dinge. Ein etwas größeres Problem gibt es schon, er hört mir nämlich ungern zu wenn ich über meine Arbeit rede (und ich liebe meine Arbeit!). Ich rede mit ihm gerne über seinen Job, auch wenns nicht mein Metier ist, ich interessiere mich dafür! Er dagegen fragt nie nach meinem Tag und wenn dann nur total oberflächlich und wechselt schnell das Thema.
Nunja, aber die Tatsache, dass es nichts gibt über das ich sagen könnte "DAMIT kann ich bei ihm nicht leben!" macht meine momentane Lage noch schwieriger. Ich denke mir mittlerweile fast, er solle doch am besten fremd gehen, dann hätte ich einen Grund. Das ist so furchtbar, oder!?

Aber er ist glücklich. Er liebt mich, sagt mir das oft, will mich oft sehen und ist sehr liebevoll. Wir haben uns seit 4 Wochen nicht gesehen (ich muss für eine wichtige Fortbildung lernen) und er fehlt mir nichtmal besonders!!! Wenn wir telefonieren und er mich fragt, ob er mir fehlt, wird mir ganz flau und ich antworte "ja" und gehe zu einem anderen Thema über...

Ich beginne auch, mich für andere Männer zu interessieren. Das heißt, ich vergleiche sie mit meinem Freund und er schneidet hin und wieder nicht so gut ab.

Nun habe ich in ein paar Monaten die Möglichkeit, in eine andere Stadt zu ziehen, weil ich dort ein tolles Jobangebot habe... Manchmal denke ich daran, die Sache mit meinem Freund einfach zu beenden und WEG zu gehen! Einfach weg, woanders hin, wo ich neu starten kann.

Aber ich habe solche Angst... Nicht vor dem Alleinesein, ich bin - v.a. weil ich es mittlerweile will - wochenlang ohne ihn und komme gut zurecht! Mir geht es gut ohne ihn! Doch woher weiß ich, ob nach der Trennung nicht der große Absturz kommt? Reue, zu spät merken, was ich an ihm hatte? Und dann dieser ganze Single-Schei* von vorne!! Jemanden kennenlernen, Small-Talk, merken dass es nicht passt - nächster Versuch... Ich bin mittlerweile 22 und fühle mich schon fast zu alt, nochmal von vorne zu beginnen. Das ist doch nicht normal, oder?!! Bitte helft mir, ihr könnt gerne noch Dinge nachfragen oder mir eure Erfahrungen erzählen oder mir IRGENDEINEN Tipp geben... Ich fühl mich echt völlig daneben...

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3. Dezember 2011 um 13:02

Entscheidungen tragen immer Risiko
Weißt, wenn du mit ihm zusammen bleibst, besteht das Risiko, dass du nicht glücklich bist. Wenn du dich trennst, besteht das Risiko, dass du ihn wiederhaben willst. Entscheidungen bergen immer ein Risiko.
Wenn du so unentschlossen bist, dann wäre es eine Möglichkeit wegzuziehen, und erst mal eine Fernbeziehung zu führen. Ich denke, dann wird sich recht schnell zeigen, ob die Beziehung weiterhin Sinn macht, oder nicht. Liebst du hin nicht mehr, dann kannst du dich trennen, merkst du, dass du ohne ihn "nicht leben" kannst, kannst du wieder zurück ziehen, oder er dir nach. Die Distanz wird euch jedenfalls zeigen, wie sehr ihr euch braucht - oder eben, wie wenig.

Und ja, sich mit 22 zu alt zu fühlen, um noch mal von vorne zu beginnen, ist nicht normal. Was willst du denn machen, wenn dir mit dreißig eine Beziehung in die Brüche geht? Dich erschießen? Du wirst noch oft in deinem Leben ganz von vorne anfangen, das zu vermeiden ist heutzutage fast unmöglich.

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3. Dezember 2011 um 13:09
In Antwort auf mestellamare

Entscheidungen tragen immer Risiko
Weißt, wenn du mit ihm zusammen bleibst, besteht das Risiko, dass du nicht glücklich bist. Wenn du dich trennst, besteht das Risiko, dass du ihn wiederhaben willst. Entscheidungen bergen immer ein Risiko.
Wenn du so unentschlossen bist, dann wäre es eine Möglichkeit wegzuziehen, und erst mal eine Fernbeziehung zu führen. Ich denke, dann wird sich recht schnell zeigen, ob die Beziehung weiterhin Sinn macht, oder nicht. Liebst du hin nicht mehr, dann kannst du dich trennen, merkst du, dass du ohne ihn "nicht leben" kannst, kannst du wieder zurück ziehen, oder er dir nach. Die Distanz wird euch jedenfalls zeigen, wie sehr ihr euch braucht - oder eben, wie wenig.

Und ja, sich mit 22 zu alt zu fühlen, um noch mal von vorne zu beginnen, ist nicht normal. Was willst du denn machen, wenn dir mit dreißig eine Beziehung in die Brüche geht? Dich erschießen? Du wirst noch oft in deinem Leben ganz von vorne anfangen, das zu vermeiden ist heutzutage fast unmöglich.

Danke für deine Antwort, mestellamare!
Du hast viele wahre Worte geschrieben.
Weißt du, das erste Jahr unserer Beziehung war bereits eine Fernbeziehung über 600km, und in der Zeit habe so oft wie möglich versucht, ihn zu sehen. Selbst jetzt trennen uns noch 100km, ich hätte die Möglichkeit, ihn jedes WE zu sehen - doch ich will nicht (mehr)!
Das komische ist, wenn ich ihn wiedersehe, geht es mir eigentlich gut in seiner Gegenwart. Nur wenn er weg ist, ist es ganz schlimm, dann will ich ihn am liebsten erstmal gar nicht mehr sehen. Ich vermisse ihn nicht...
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass er - sollte ich in die andere Stadt ziehen - einfach so sagt "ok!". Er will nämlich eigentlich eine gemeinsame Wohnung suchen...

Dein Kommentar über mein Alter stimmt wohl.. Aber es ist so frustrierend, wie manche Menschen einen Partner suchen, mit dem sie glücklich sein können- und ich habe einen, mit dem ich zufrieden sein kann, und überlege ihn abzuschießen. Nach 4 Jahren ist nunmal die größte Verliebtheit weg, sollte ich das nicht akzeptieren und die Beziehung aufrecht erhalten? Mir gehts ja eigentlich gut mit ihm!

Und wenn ich dran denke dass meine Großeltern zusammen sind seit ihrem 15. Lebensjahr und meine Eltern seit sie 20 sind wird mir ganz schlecht! Ich kann doch nicht alle 4 Jahre den Partner wechseln, ohne triftigen Grund?!

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3. Dezember 2011 um 13:09

Zeit wird hier wahrscheinlich die Antwort bringen..
Ich denke auch wie mestellamare , dass Distanz gut tun würde. Man merkt dann ob man jmd. wirklich will oder braucht oder nicht.

Lg.

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3. Dezember 2011 um 13:29
In Antwort auf regenschirm11

Danke für deine Antwort, mestellamare!
Du hast viele wahre Worte geschrieben.
Weißt du, das erste Jahr unserer Beziehung war bereits eine Fernbeziehung über 600km, und in der Zeit habe so oft wie möglich versucht, ihn zu sehen. Selbst jetzt trennen uns noch 100km, ich hätte die Möglichkeit, ihn jedes WE zu sehen - doch ich will nicht (mehr)!
Das komische ist, wenn ich ihn wiedersehe, geht es mir eigentlich gut in seiner Gegenwart. Nur wenn er weg ist, ist es ganz schlimm, dann will ich ihn am liebsten erstmal gar nicht mehr sehen. Ich vermisse ihn nicht...
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass er - sollte ich in die andere Stadt ziehen - einfach so sagt "ok!". Er will nämlich eigentlich eine gemeinsame Wohnung suchen...

Dein Kommentar über mein Alter stimmt wohl.. Aber es ist so frustrierend, wie manche Menschen einen Partner suchen, mit dem sie glücklich sein können- und ich habe einen, mit dem ich zufrieden sein kann, und überlege ihn abzuschießen. Nach 4 Jahren ist nunmal die größte Verliebtheit weg, sollte ich das nicht akzeptieren und die Beziehung aufrecht erhalten? Mir gehts ja eigentlich gut mit ihm!

Und wenn ich dran denke dass meine Großeltern zusammen sind seit ihrem 15. Lebensjahr und meine Eltern seit sie 20 sind wird mir ganz schlecht! Ich kann doch nicht alle 4 Jahre den Partner wechseln, ohne triftigen Grund?!

Ich würde das einfach weiter beobachten
Du hast schon recht in einigen Punkten. Verliebtsein geht, Liebe bleibt, und oft bemerkt man gar nicht mehr, dass es Liebe ist, weil alles eine Gewohnheit ist.
Wenn ihr schon immer eine Fernbeziehung geführt habt - warum probiert ihr es nicht mal anders? Wie wäre es, näher zusammen zu ziehen? Natürlich nicht in eine gemeinsame Wohnung, aber vielleicht mal in eine gemeinsame Stadt?
Es ist tatsächlich sehr schön und gibt ein neues Bindungsgefühl, wenn man sich räumlich näher kommt. Auch das könnte die Lösung für dein Problem sein. Anscheinend weißt du ja gar nicht, wie es ist, mit ihm eine räumlich nahe Beziehung zu führen. Und solche Schritte sind nach 4 Jahren extrem wichtig, weil, wie du selbst merkst, die Beziehung sonst stagnieren kann.
Und nein, selbstverständlich sollte man nicht alle 4 Jahre grundlos den Partner wechseln, und ja, natürlich klingt es schwachsinnig, einen Partner, mit dem man zufrieden ist, zu verlassen, während andere jahrelang keinen Partner zu finden scheinen.
Doch es kann eben sein, dass man nach der ersten Verliebtheit merkt, dass man den Partner, den man sich ausgesucht hat, einfach nicht liebt. Punkt.
Ich denke du solltest für dich auch ganz dringend den Punkt klären, wie wichtig dir eine Partnerschaft ist und was du dir von dieser erhoffst.
Wenn du einfach nur einen Partner möchtest, ganz pauschal, mit dem du dich gut fühlst und benötigst die "große Liebe" zu ihm nicht, dann bleib bei ihm, warum auch nicht.
Wenn du etwas anderes erwartest, dann ist eben eine Trennung bzw. vorher vielleicht ein räumliches aufeinander zugehen schon überdenkenswert.
Und wenn du dich für eine Trennung entschileßt, dann ist auch die Frage, wie unbedingt du denn einen Partner brauchst. Selbstverständlich wirst du nicht für immer alleine sein wollen, aber wenn du denkst, dass 2 Jahre Singledasein doch eigentlich ganz schön wären und du mit dem Gedanken gut klar kommst, dann ist es nicht nötig, an deiner Beziehung zu hängen, von der man nicht überzeugt ist.
Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass so ein Punkt, wie in deiner Partnerschaft, in jeder deiner zukünftigen Partnerschaften auch wieder auftreten wird. Und selbst wenn du diesen Punkt mit deinem jetzigen Partner überwindest, kannst du in ein paar Jahren wieder am gleichen Punkt ankommen. Es wird Zeit, dass wenn ihr zusammen bleibt, ihr eure Partnerschaft neu definiert, euch neu arrangiert. Das gehört zu einer langjährigen Partnerschaft dazu.

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3. Dezember 2011 um 13:48
In Antwort auf mestellamare

Ich würde das einfach weiter beobachten
Du hast schon recht in einigen Punkten. Verliebtsein geht, Liebe bleibt, und oft bemerkt man gar nicht mehr, dass es Liebe ist, weil alles eine Gewohnheit ist.
Wenn ihr schon immer eine Fernbeziehung geführt habt - warum probiert ihr es nicht mal anders? Wie wäre es, näher zusammen zu ziehen? Natürlich nicht in eine gemeinsame Wohnung, aber vielleicht mal in eine gemeinsame Stadt?
Es ist tatsächlich sehr schön und gibt ein neues Bindungsgefühl, wenn man sich räumlich näher kommt. Auch das könnte die Lösung für dein Problem sein. Anscheinend weißt du ja gar nicht, wie es ist, mit ihm eine räumlich nahe Beziehung zu führen. Und solche Schritte sind nach 4 Jahren extrem wichtig, weil, wie du selbst merkst, die Beziehung sonst stagnieren kann.
Und nein, selbstverständlich sollte man nicht alle 4 Jahre grundlos den Partner wechseln, und ja, natürlich klingt es schwachsinnig, einen Partner, mit dem man zufrieden ist, zu verlassen, während andere jahrelang keinen Partner zu finden scheinen.
Doch es kann eben sein, dass man nach der ersten Verliebtheit merkt, dass man den Partner, den man sich ausgesucht hat, einfach nicht liebt. Punkt.
Ich denke du solltest für dich auch ganz dringend den Punkt klären, wie wichtig dir eine Partnerschaft ist und was du dir von dieser erhoffst.
Wenn du einfach nur einen Partner möchtest, ganz pauschal, mit dem du dich gut fühlst und benötigst die "große Liebe" zu ihm nicht, dann bleib bei ihm, warum auch nicht.
Wenn du etwas anderes erwartest, dann ist eben eine Trennung bzw. vorher vielleicht ein räumliches aufeinander zugehen schon überdenkenswert.
Und wenn du dich für eine Trennung entschileßt, dann ist auch die Frage, wie unbedingt du denn einen Partner brauchst. Selbstverständlich wirst du nicht für immer alleine sein wollen, aber wenn du denkst, dass 2 Jahre Singledasein doch eigentlich ganz schön wären und du mit dem Gedanken gut klar kommst, dann ist es nicht nötig, an deiner Beziehung zu hängen, von der man nicht überzeugt ist.
Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass so ein Punkt, wie in deiner Partnerschaft, in jeder deiner zukünftigen Partnerschaften auch wieder auftreten wird. Und selbst wenn du diesen Punkt mit deinem jetzigen Partner überwindest, kannst du in ein paar Jahren wieder am gleichen Punkt ankommen. Es wird Zeit, dass wenn ihr zusammen bleibt, ihr eure Partnerschaft neu definiert, euch neu arrangiert. Das gehört zu einer langjährigen Partnerschaft dazu.

Wow
ich muss sagen, ich rede seit einigen Monaten mit meinen Freundinnen über dieses Thema, aber dieser Beitrag von dir ist WIRKLICH mal hilfreich!

Erstmal vorneweg: Die "große Liebe" will und suche ich gar nicht, weil ich nicht (mehr) glaube dass es sowas gibt.
Unsere Partnerschaft neu zu definieren- das wird wohl der Weg sein, in welche Richtung auch immer! Und tatsächlich kenne ich das Gefühl gar nicht, ihm dauerhaft räumlich nah zu sein! Und nach 4 Jahren ist es vielleicht gerade das, was mich nun zum Zweifeln bringt, was mir das Gefühl gibt, ihn "nicht mehr zu brauchen", weil ich einfach völlig distanziert von ihm lebe...?
Dieses "Bindungsgefühl" ist etwas, was mir wirklich fehlt- ich arbeite hier und er weiter weg, ich habe hier meinen Alltag, er dort seinen, das ist ein bisschen wie "Beziehung auf Sparflamme", und da trifft der Begriff Stagnation momentan wirklich den Nagel auf den Kopf.
Danke, mestellamare für deinen Beitrag! Die einfachen Worte die du geschrieben hast, haben mir gute Denkanstöße gegeben. In ein paar Tagen sehe ich ihn wieder, da werde ich mal auf das Gefühl achten, das dann bei mir ausgelöst wird, und mir bei allen Entscheidungen Zeit nehmen, darüber nachzudenken...

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3. Dezember 2011 um 14:16

Du beschreibst exakt meine Situation vor knapp 6 Wochen.
Ich hatte fast exakt dieselben Gründe, die für ne Trennung sprachen und exakt dieselben dagegen.

Letztendlich bin ich froh mich getrennt zu haben und "bereue" es fast schon, dass ich so lange damit gewartet hab, obwohl ich tief in mir schon lange wusste, dass es nichts mehr bringt.

Reue über die Trennung und der tiefe Absturz sind ausgeblieben. Klar, sind als ich nach unserem Gespräch nach Hause gefahren bin erstmal ein paar Tränchen geflossen. Aber wenn ich ehrlich bin war ich nur kurz danach richtig froh, fühlte mich befreit und war sogar direkt wieder gut drauf. Ich denke nicht einmal mehr darüber nach was er wohl macht, wies ihm geht etc.

Ich denke das zeigt einfach nur, dass ich schon lange, bevor ich mir selbst darüber im Klaren war, mit uns abgeschlossen hatte.


Ich kann dir letztendlich keinen Rat geben, was du tun sollst. Ich kann dir nur sagen, dass ich erst vor kurzem in deiner Situation war und für mich eindeutig die richtige Entscheidung getroffen habe.

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4. Dezember 2011 um 21:52
In Antwort auf regenschirm11

Wow
ich muss sagen, ich rede seit einigen Monaten mit meinen Freundinnen über dieses Thema, aber dieser Beitrag von dir ist WIRKLICH mal hilfreich!

Erstmal vorneweg: Die "große Liebe" will und suche ich gar nicht, weil ich nicht (mehr) glaube dass es sowas gibt.
Unsere Partnerschaft neu zu definieren- das wird wohl der Weg sein, in welche Richtung auch immer! Und tatsächlich kenne ich das Gefühl gar nicht, ihm dauerhaft räumlich nah zu sein! Und nach 4 Jahren ist es vielleicht gerade das, was mich nun zum Zweifeln bringt, was mir das Gefühl gibt, ihn "nicht mehr zu brauchen", weil ich einfach völlig distanziert von ihm lebe...?
Dieses "Bindungsgefühl" ist etwas, was mir wirklich fehlt- ich arbeite hier und er weiter weg, ich habe hier meinen Alltag, er dort seinen, das ist ein bisschen wie "Beziehung auf Sparflamme", und da trifft der Begriff Stagnation momentan wirklich den Nagel auf den Kopf.
Danke, mestellamare für deinen Beitrag! Die einfachen Worte die du geschrieben hast, haben mir gute Denkanstöße gegeben. In ein paar Tagen sehe ich ihn wieder, da werde ich mal auf das Gefühl achten, das dann bei mir ausgelöst wird, und mir bei allen Entscheidungen Zeit nehmen, darüber nachzudenken...

Na dann freuts mich ja
Ich war jetzt ein paar Tage nicht online. Freut mich, dass ich helfen konnte. Halt uns auf dem Laufenden. Ich drück die Daumen

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5. Dezember 2011 um 0:44

22!
Du bist 22?! Reicht das nicht als Antwort? Als ich 22 war, wurde meine Tochter gerade 4. Ich hatte die 2te Beziehung meines Lebens am laufen, war mehr als nur in der Sturm und Drang Zeit. Heute freue ich mich mit meiner 14 jährigen Tochter Mais zu schreiben, etwas über ihr Leben zu erfahren. Ärgere mich wie dumm ich war, mich noch auf weitere Beziehungen einzulassen OHNE mich in den Vordergrund zu stellen. Heuer ist es so, dass eine junge Frau mit mir was versucht, ich aber in eine andere verliebt bin. Und es ist so, FAST, dass Kacken beinahe mehr Spaß macht als vögeln.

Was ich sagen will- 22! ZU ALT VON VORNE ZU BEGINNEN? Vergiß es schnell junge Frau. Wenn ich 12 JAhre zurück denke komme ich an oben beschriebenen Punkt. Und du? Du denkst beim 12jährigen Rückwärstzählen an ein Kind, dass gerade die Welt außerhalb des Buddelkastens entdeckt. Im Ernst- ich erinner mich an dieses Alter, auch an Gedanken wie "...zu alt,nochmal von vorne zu beginnen..." Vertraue mir, es ist ein ganzes Leben, dass du Zeit hast zu dir zu finden und du hast erst ein viertel davon erlebt. Also, halte den Ball flach, konzentrier dich auf DICH!

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